Gelöschter Benutzer Geschrieben Januar 16 Ich verstehe deine Frage so, dass du damit meinst, die eigenen sexuellen Wünsche, Vorlieben oder Fantasien über längere Zeit unterdrückt zu haben. Oft passiert das, weil diese Dinge vom „gesellschaftlich normalen“ Bild von Sexualität abweichen und man Angst hat, dafür bewertet, abgelehnt oder als „komisch“ oder „pervers“ abgestempelt zu werden — gerade vom eigenen Sexualpartner. Tiefenpsychologisch betrachtet ist Sexualität aber ein sehr zentraler Ausdruck unserer Persönlichkeit. Wenn wir diesen Teil von uns dauerhaft unterdrücken, unterdrücken wir nicht nur Lust, sondern auch Lebendigkeit, Nähe und Authentizität. Das kann sich mit der Zeit in innerer Leere, Frust, Scham oder sogar körperlicher Anspannung zeigen. Ich glaube, es ist unglaublich wichtig, sich selbst erst einmal ehrlich einzugestehen, was man wirklich fühlt, wünscht und fantasiert — ohne sich dafür zu verurteilen. Und dann, wenn es sich sicher anfühlt, Schritt für Schritt zu lernen, darüber zu sprechen. Offenheit und Kommunikation sind die Grundlage für echte Intimität. Wer seine Sexualität dauerhaft versteckt, versteckt oft auch einen Teil seiner selbst. Natürlich braucht das Mut und Vertrauen. Aber die eigene Sexualität nicht zu unterdrücken, sondern sie bewusst und respektvoll zu leben, ist ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstannahme, innerer Freiheit und echter Verbindung zu einem anderen Menschen.
In**** Geschrieben Januar 16 vor 3 Minuten, schrieb DOM-Fist_Lover: Ich verstehe deine Frage so, dass du damit meinst, die eigenen sexuellen Wünsche, Vorlieben oder Fantasien über längere Zeit unterdrückt zu haben. Oft passiert das, weil diese Dinge vom „gesellschaftlich normalen“ Bild von Sexualität abweichen und man Angst hat, dafür bewertet, abgelehnt oder als „komisch“ oder „pervers“ abgestempelt zu werden — gerade vom eigenen Sexualpartner. Tiefenpsychologisch betrachtet ist Sexualität aber ein sehr zentraler Ausdruck unserer Persönlichkeit. Wenn wir diesen Teil von uns dauerhaft unterdrücken, unterdrücken wir nicht nur Lust, sondern auch Lebendigkeit, Nähe und Authentizität. Das kann sich mit der Zeit in innerer Leere, Frust, Scham oder sogar körperlicher Anspannung zeigen. Ich glaube, es ist unglaublich wichtig, sich selbst erst einmal ehrlich einzugestehen, was man wirklich fühlt, wünscht und fantasiert — ohne sich dafür zu verurteilen. Und dann, wenn es sich sicher anfühlt, Schritt für Schritt zu lernen, darüber zu sprechen. Offenheit und Kommunikation sind die Grundlage für echte Intimität. Wer seine Sexualität dauerhaft versteckt, versteckt oft auch einen Teil seiner selbst. Natürlich braucht das Mut und Vertrauen. Aber die eigene Sexualität nicht zu unterdrücken, sondern sie bewusst und respektvoll zu leben, ist ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstannahme, innerer Freiheit und echter Verbindung zu einem anderen Menschen. Naja, kommt immer darauf an was man für Bedürfnisse hat und wie diese mit Tabus behaftet sind. Ich kenne einen Pädophilen der nie eine sexuelle Straftat begangen hat und sich auch professionelle Hilfe holt. Seinen Ansehen hat seine Offenheit dann doch sehr schlecht getan.
Gelöschter Benutzer Geschrieben Januar 16 Vor 5 Minuten , schrieb Inception: Naja, kommt immer darauf an was man für Bedürfnisse hat und wie diese mit Tabus behaftet sind. Ich kenne einen Pädophilen der nie eine sexuelle Straftat begangen hat und sich auch professionelle Hilfe holt. Seinen Ansehen hat seine Offenheit dann doch sehr schlecht getan. sein, dass du als Gegenbeispiel ausgerechnet Pädophilie anführst. Wir reden hier über einvernehmliche Sexualität zwischen erwachsenen Menschen — nicht über eine sexuelle Neigung, die per Definition andere schädigt und niemals ausgelebt werden darf. Das ist eine völlig andere Kategorie. Pädophilie ist keine „Tabu-Vorliebe“, sondern eine schwere Störung, bei der der Schutz von Kindern absolut oberste Priorität hat. Dass sich jemand Hilfe holt und nichts getan hat, ist richtig und wichtig — aber das hat mit dem Thema „eigene Sexualität offen und gesund leben“ schlicht nichts zu tun. In meinem Beitrag ging es um Wünsche, Fantasien und Bedürfnisse zwischen einwilligungsfähigen Erwachsenen, die aus Scham, Angst vor Bewertung oder gesellschaftlichem Druck unterdrückt werden. Dinge, die niemandem schaden, solange sie auf Einvernehmen, Respekt und Verantwortung basieren. Diese beiden Themen in einen Topf zu werfen, verzerrt die Diskussion komplett. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen: „Ich traue mich nicht, meine Wünsche zu zeigen“ und „Ich habe eine Neigung, die niemals ausgelebt werden darf, weil sie anderen schadet.“ Das sollte man sehr klar trennen.
Gelöschter Benutzer Geschrieben Januar 16 Vor 9 Minuten , schrieb Inception: Naja, kommt immer darauf an was man für Bedürfnisse hat und wie diese mit Tabus behaftet sind. Ich kenne einen Pädophilen der nie eine sexuelle Straftat begangen hat und sich auch professionelle Hilfe holt. Seinen Ansehen hat seine Offenheit dann doch sehr schlecht getan. Sorry, den ersten teilabschnitt des ersten Satzes hatte ich vergessen zu schreiben: hier komplett! Ernsthaft? Es kann doch nicht sein, dass du als Gegenbeispiel ausgerechnet Pädophilie anführst. Wir reden hier über einvernehmliche Sexualität zwischen erwachsenen Menschen — nicht über eine sexuelle Neigung, die per Definition andere schädigt und niemals ausgelebt werden darf. Das ist eine völlig andere Kategorie. Pädophilie ist keine „Tabu-Vorliebe“, sondern eine schwere Störung, bei der der Schutz von Kindern absolut oberste Priorität hat. Dass sich jemand Hilfe holt und nichts getan hat, ist richtig und wichtig — aber das hat mit dem Thema „eigene Sexualität offen und gesund leben“ schlicht nichts zu tun. In meinem Beitrag ging es um Wünsche, Fantasien und Bedürfnisse zwischen einwilligungsfähigen Erwachsenen, die aus Scham, Angst vor Bewertung oder gesellschaftlichem Druck unterdrückt werden. Dinge, die niemandem schaden, solange sie auf Einvernehmen, Respekt und Verantwortung basieren. Diese beiden Themen in einen Topf zu werfen, verzerrt die Diskussion komplett. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen: „Ich traue mich nicht, meine Wünsche zu zeigen“ und „Ich habe eine Neigung, die niemals ausgelebt werden darf, weil sie anderen schadet.“ Das sollte man sehr klar trennen.
He**** Geschrieben Januar 16 vor 2 Stunden, schrieb Tulpentraktor: Kann gefährlich werden, irgendwann explodiert der Körper Dann gäbe es viele geplatzte Körper. Ich stelle mir gerade das irgendwer vor mir läuft und einfach platzt. Okay, dann weiß ich zumindest warum er geplatzt ist.
In**** Geschrieben Januar 16 vor 3 Minuten, schrieb DOM-Fist_Lover: In meinem Beitrag ging es um Wünsche, Fantasien und Bedürfnisse zwischen einwilligungsfähigen Erwachsenen, die aus Scham, Angst vor Bewertung oder gesellschaftlichem Druck unterdrückt werden. Dinge, die niemandem schaden, solange sie auf Einvernehmen, Respekt und Verantwortung basieren. Ok. Anderes Beispiel: das ich offen dazu stehe Sex mit TS Frauen zu haben hat meinen Ansehen auch nicht besonders gut getan. Anfangs hatte ich überlegt das geheim zu halten. Aber da es mir jetzt beruflich nicht mehr schaden kann und ich den Frauen damit unrecht tun würde stehe ich nun offen dazu. Ich bin sowieso schon verschrien weil ich Poly lebe und das hat mich früher beruflich schon mal viel Geld gekostet. Ich kann verstehen warum nicht jeder mit allen immer offen umgeht.
Ru**** Geschrieben Januar 16 Warum soll ich meine persönliche Sexualität, meine sexuellen Vorlieben "unterdrücken" ?? Ich lass' "freien Lauf" ;-) nix mit Geilheit "unterdrücken." Raus mit der Geilheit.
Gelöschter Benutzer Geschrieben Januar 16 Vor 5 Minuten , schrieb Inception: Ok. Anderes Beispiel: das ich offen dazu stehe Sex mit TS Frauen zu haben hat meinen Ansehen auch nicht besonders gut getan. Anfangs hatte ich überlegt das geheim zu halten. Aber da es mir jetzt beruflich nicht mehr schaden kann und ich den Frauen damit unrecht tun würde stehe ich nun offen dazu. Ich bin sowieso schon verschrien weil ich Poly lebe und das hat mich früher beruflich schon mal viel Geld gekostet. Ich kann verstehen warum nicht jeder mit allen immer offen umgeht. Du verfehlst den Punkt. Es geht nicht darum, irgendetwas öffentlich zu machen oder vor der ganzen Welt auszubreiten. Es geht darum, in einer intimen, vertrauensvollen Beziehung mit dem eigenen (zukünftigen) Sexualpartner über Wünsche, Bedürfnisse und Fantasien sprechen zu können. Sexualität lebt von Ehrlichkeit, Vertrauen und Kommunikation. Wenn man Dinge, die niemandem schaden und auf Einvernehmen beruhen, aus Angst oder Scham dauerhaft verschweigt, baut man in der Beziehung früher oder später innere Distanz, Frust oder Unzufriedenheit auf. Das hat nichts mit „Outing in der Öffentlichkeit“ zu tun, sondern mit Offenheit dort, wo Intimität stattfindet: zwischen zwei Menschen, die sich nah sind. Und nochmal: Wir reden hier von einvernehmlicher Sexualität unter Erwachsenen. Alles andere ist eine völlig andere Diskussion und gehört nicht in diesen Kontext.
su**** Geschrieben Januar 16 Ich behaupte mal, die meisten User hier, vor allem die Herren, unterdrücken ihre Sexualität seit Jahren mangels Kontakt zu entsprechenden Gegenübers... - daher viele Notgeile...
Cl**** Geschrieben Januar 16 vor 6 Minuten, schrieb DOM-Fist_Lover: Und nochmal: Wir reden hier von einvernehmlicher Sexualität unter Erwachsenen. Nein, du redest von einvernehmlicher Sexualität unter Erwachsenen (und das ist nicht nur angesichts deines Nicks sehr erfreulich). Im Eingangspost ist das aber sehr viel weniger deutlich: Dort ist nur von unterdrückter Sexualität die Rede. Inhaltlich bin ich komplett bei dir. Ich find‘s aber auch nicht völlig fernliegend, angesichts des eher kryptischen Themas an unterdrückte, weil (gleich aus welchen Gründen) nicht einvernehmlich mögliche Sexualität zu denken.
Ka**** Geschrieben Januar 16 (bearbeitet) vor 3 Stunden, schrieb Dounya123: habt Ihr damit schonmal Erfahrungen gesammelt Als es bei mir losging mit der Pubertät war ich sehr leicht erregbar. Es reichte irgendwo was Anregendes zu sehen (z.B. in den damals gern genommenen "Printmedien" wie Bravo / Coupe oder auf den Dessous- und Bademoden-Seiten im Otto- oder Quelle-Katalog..)....und schon wurde es eng in der Büxe und es bestand der dringende Wunsch Hand anzulegen. Das ging aber im damaligen Zuhause mangels eigenem Zimmer und ständiger Anwesenheit irgendwelcher Personen im Hause nicht immer so wie ich wollte. Das war wirklich problematisch und auch nicht schön, denn die Häufigkeit des geschilderten "Notstandes" war schon beachtlich (deutlich öfter als 2x pro Woche ) Ob das hier mit "unterdrückter Sexualität" gemeint war weiss ich aber nicht. bearbeitet Januar 16 von KahMaeleon
Gelöschter Benutzer Geschrieben Januar 16 Vor 4 Minuten , schrieb Cleo91: Nein, du redest von einvernehmlicher Sexualität unter Erwachsenen (und das ist nicht nur angesichts deines Nicks sehr erfreulich). Im Eingangspost ist das aber sehr viel weniger deutlich: Dort ist nur von unterdrückter Sexualität die Rede. Inhaltlich bin ich komplett bei dir. Ich find‘s aber auch nicht völlig fernliegend, angesichts des eher kryptischen Themas an unterdrückte, weil (gleich aus welchen Gründen) nicht einvernehmlich mögliche Sexualität zu denken. Danke. Deshalb habe ich in meinem ersten Post geschrieben, wie ich die Frage interpretiere und darauf beziehen sich alle meine Antworten. Sollte ich mit meiner Interpretation falsch liegen, ist es Aufgabe der Autorin es richtig zu stellen.
Ca**** Geschrieben Januar 16 Bin Heterosexuell. Daher musste ich meine Sexualität noch nie unterdrücken. Oder wurde unterdrückt. Es gibt Situationen in denen ich selbst gewisse Dinge, nicht zulasse. Sprich will ich gerade keinen Sex, passt es gerade für mich nicht, kann ich das ganz gut kontrollieren. Im Alltag sexualisiere ich auch nicht alles. Aber das hat nichts mit unterdrücken zu tun.
Ta**** Geschrieben Januar 16 Tatsächlich haben einige Foristen kaum Mühen und Zeit gescheut, um eine wirklich tiefgründige Antwort auf eine sehr schmale Eingangsfrage zu geben. Vielleicht kommt da von der TE noch eine inhaltliche Ergänzung.
St**** Geschrieben Januar 16 Ich habe weder meine Sexualität unterdrückt noch mich meinen sexuellen Bedürfnissen verweigert.
Za**** Geschrieben Januar 16 Ich weiß nicht, was manche sich hier immer erwarten? Dass es genau eine Antwort gibt- und die ist möglichst ausschließlich die eigene? Sooooo komplex finde ich die Eingangsfrage grundsätzlich eigentlich auch wieder nicht. Seine Sexualität zu unterdrücken kann nunmal vieles bedeuten, am Ende kommt's aber doch eigentlich immer beinahe auf's selbe raus. Ob's jetzt Er ist, der irgendwie "Bi Vorstellungen" hat- aus welchen Gründen auch immer. Oder ob's innerhalb einer Beziehung ist, weil man sich evtl. vernachlässigt fühlt. Oder- sicherlich das übelste und gefährlichste, wenn Er bei jeder Frau solchen Drück verspürt, dass er sich kaum noch zurückhalten kann mit seiner vermeintlichen- krankhaften Männlichkeit. Was tun, wenn der Leidensdruck einfach zu stark wird oder ist? Grade bei Männern hab ich den Eindruck, ist's mittlerweile "Mode", schnell mal Bi zu sein... Was ja in Anbetracht der o.g. Optionen sicher die gesündere Option ist. Und bei Frauen...naja, schwierig, sich mehr oder weniger "prostituieren" evtl.? Sicher auch ziemlich in Mode mittlerweile...(wobei da die Gründe mit Sicherheit meist weniger sexueller Natur sind, meist sind's da wohl eher finanzielle Gründe).
ho**** Geschrieben Januar 16 Wie meinst du das denn genau? Ich gehe mit dem Thema ohne mehr Infos von dir so um, wie mit einem Stück Altpapier. Kommt in die Tonne
Dies ist ein beliebter Beitrag. Mi**** Geschrieben Januar 16 Dies ist ein beliebter Beitrag. Die heutigen phänomenalen Threads könnte man wie folgt zusammenfassen: Die größten Ick´s sind bunte Socken beim Sex. Wenn dann nichts mehr geht für das zu unterdrückter Sexualität! Diese wichtige Erkenntnis verdient einen Gedenktag!
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