Dies ist ein beliebter Beitrag. Th**** Geschrieben am Samstag um 14:17 Der Text ist zu heiß Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account. Jetzt kostenlos registrieren! Jetzt registrieren Dies ist ein beliebter Beitrag. 2.Die geplante Entdeckung Der Schnee war geschmolzen, der Frühling kündigte sich mit zaghaften Knospen an den Bäumen an. Seit jenem Januartag hatten Thomas und Jürgen ihre Erkundungen fortgesetzt – jede Woche brachte neue Erfahrungen, neue Freiheiten. Aber heute war etwas Besonderes geplant. Thomas hatte wochenlang davon gesprochen, und endlich war der Tag gekommen. Sie saßen in Thomas' Wohnzimmer, auf dem Sofa, das inzwischen Vertrautheit und Intimität ausstrahlte. Zwischen ihnen lag kein Fotoalbum diesmal, sondern ein Paket, das gerade per Kurier gekommen war. „Du hast wirklich bestellt", sagte Jürgen mit einem Anflug von Nervosität in der Stimme. „Natürlich habe ich bestellt." Thomas' Augen funkelten vor Aufregung. "Wir haben darüber gesprochen, erinnerst du dich? Letzten Monat, nachdem wir den doppelten Dildo ausprobiert hatten." Jürgen erinnerte sich. Sie hatten betrunken von Fantasien gesprochen, die noch über ihre bisherigen Experimente hinausgingen. Thomas hatte von einem "kompletten Erlebnis" gesprochen, einer "totalen Hingabe". Jürgen hatte gelacht und gesagt: "In unserem Alter? Das schaffen wir nie." Nun lag das Paket zwischen ihnen, und plötzlich war es sehr real. "Öffne es", drängte Thomas. Jürgen nahm das Paket mit zittrigen Händen. Das Papier raschelte, als er es aufriss. Drinnen lag kein einzelner Gegenstand, sondern eine Sammlung. Er nahme sie Stück für Stück heraus und legte sie auf den Couchtisch: Ein neuer Catsuit – aber anders als die vorherigen. Dieser war aus glänzendem schwarzem Latex, mit einem Reißverschluss vorne, der von Hals bis zum Schritt ging. Dazu passende Handschuhe und Füßlinge aus demselben Material. Ein Strap-On-Harness – aber dieses Mal kein einfacher. Es war aus schwarzem Leder mit mehreren Schnallen und Ösen, verstellbar für verschiedene Größen. Dazu gehörten nicht nur ein, sondern drei verschiedene Dildos in unterschiedlichen Größen und Formen – einer davon deutlich größer als alles, was sie bisher benutzt hatten. Eine Sammlung von Anal-Toys, die Jürgen den Atem stocken ließ. Nicht nur die üblichen Plugs und Vibratoren, sondern auch eine Reihe von "Trainern" – Kegel in aufsteigenden Größen, die offensichtlich dazu dienten, den Anus schrittweise zu dehnen. Ein spezieller Nylon-Overall – keine Strumpfhose, sondern ein einteiliger Anzug aus hauchdünnem, durchsichtigem Nylon, der den gesamten Körper bedeckte, mit Öffnungen an den entsprechenden Stellen. Verschiedene Flaschen mit Gleitgel, Ölen und speziellen Cremes. Und ganz unten, in separatem Samt verpackt, ein Paar eng anliegende Lederhosen mit Reißverschlüssen an strategischen Stellen. Jürgen starrte auf die Sammlung. "Das ist... umfangreich." "Das ist das Komplettpaket", sagte Thomas mit einer Stimme, die Jürgen nicht kannte – sicher, fast befehlend. "Heute machen wir alles. Von Anfang bis Ende." „Alles, wirklich ?“. Thomas stand auf und begann, sich auszuziehen. Nicht schüchtern wie sonst, sondern mit einer bestimmten Entschlossenheit. "Wir beginnen mit dem Latex-Catsuit. Ich trage ihn." Jürgen beobachtete, wie Thomas sich komplett entkleidete – Hemd, Hose, Unterwäsche. Sein alter Körper war nackt und verletzlich im kalten Licht des Nachmittags. Dann holte Thomas eine Flasche mit einem speziellen Gleitmittel. „Latex braucht das", erklärte er und begann, seinen Körper großzügig damit einzureiben. Das Gleitmittel glänzte auf seiner Haut, ließ sie wie nass aussehen. Dann nahm er den Latex-Catsuit. Das Material glänzte schwarz und undurchdringlich. Thomas begann damit, die Füßlinge anzuziehen – eine mühsame Prozedur, bei der das Latex Millimeter für Millimeter über seine Füße und Knöchel gezogen werden musste. Das Material saugte sich an seiner Haut fest, bildete eine zweite, glänzende Schicht. Als nächstes die Beine. Thomas zog den Catsuit hoch, Zentimeter für Zentimeter. Das Latex streckte sich über seine Oberschenkel, seine Hüften, seinen flachen Hintern. Jürgen konnte nicht wegsehen – die Transformation war faszinierend und ein wenig beängstigend zugleich. Der Oberkörper war am schwierigsten. Thomas musste sich verdrehen und biegen, um die Ärmel über seine Arme zu ziehen. Als der Catsuit endlich saß, war er außer Atem – aber sein Gesicht zeigte triumphierende Zufriedenheit. „Wie sehe ich aus?", fragte er, während er sich langsam vor Jürgen drehte. Jürgen musste schlucken. Der Catsuit verlieh Thomas eine fremde, fast futuristische Erscheinung. Jede Kurve seines Körpers war sichtbar, aber gleichzeitig durch das schwarze, glänzende Material entpersonalisiert. Er sah aus wie eine Skulptur – oder wie jemand ganz anderes. „Du siehst... anders aus", sagte Jürgen ehrlich. "Das ist der Punkt." Thomas' Stimme klang gedämpft durch das Latex. "Heute bin ich nicht Thomas. Heute bin ich jemand anderes." Er ging zum Spiegel und betrachtete sich. Sein Atem beschlug das Latex nicht – es blieb kühl und glatt. "Jetzt du." „Was?" Jürgen blickte verwirrt. "Der Nylon-Overall." Thomas deutete auf das durchsichtige Stück Stoff. "Zieh ihn an." Jürgen zögerte. "Ich weiß nicht...". „Bitte." Thomas' Stimme wurde sanfter. "Für mich." Langsam begann auch Jürgen, sich auszuziehen. Seine Bewegungen waren langsamer, unsicherer als die von Thomas. Als er nackt war, nahm er den Nylon-Overall. Das Material war so dünn, dass es in seinen Händen wie Luft zu zerreißen schien. „Wie zieht man das an?", fragte er hilflos. „Ganz langsam." Thomas half ihm. "Beginne mit den Beinen." Gemeinsam zogen sie den Overall über Jürgens Beine. Das Nylon dehnte sich über seine Oberschenkel, seine Hüften. Es fühlte sich an wie ein zweiter Hautton – leichter als der Latex, aber ebenso einschränkend. Als der Overall saß, standen sie sich gegenüber – Thomas in seinem glänzenden schwarzen Latex, Jürgen in seinem durchsichtigen Nylon. Zwei alte Männer, verwandelt in etwas Fremdes und doch Vertrautes. „Siehst du?", flüsterte Thomas. "Wir sind nicht mehr wir selbst." Sie küssten sich – ein seltsamer Kuss durch zwei Schichten künstlicher Materialien. Das Latex fühlte sich kalt an Jürgens Lippen an, während sein Nylon unter Thomas' Berührung knisterte. „Jetzt das Lederharness", sagte Thomas und griff nach dem Strap-On. Er schnallte es sich um – über den Latex-Catsuit hinweg. Die Lederriemen schnitten sich in das glänzende Material, hinterließen leichte Dellen. Dann wählte er den mittelgroßen Dildo aus und befestigte ihn am Harness. „Welchen möchtest du?", fragte er Jürgen und deutete auf die Anal-Trainer. Jürgen betrachtete die Kegel. Der kleinste war nicht viel dicker als ein Finger. Der größte... er schluckte. "Den mittleren." Thomas nahm den mittleren Trainer und schmierte ihn großzügig mit Gleitgel ein. "Leg dich auf den Bauch." Jürgen gehorchte. Das Nylon knisterte unter ihm, als er sich auf das Sofa legte. Thomas kniete sich hinter ihn. „Ich mache es langsam", versprach er. Der Kegel drang ein – langsam, unerbittlich. Jürgen stöhnte in das Sofakissen. Das Gefühl war anders als bei einem Dildo – der Kegel war nicht dafür gemacht, sich zu bewegen, sondern zu füllen, zu dehnen. "Atme", erinnerte Thomas ihn sanft. "Entspann dich." Jürgen versuchte zu atmen, versuchte sich zu entspannen. Der Kegel drang weiter ein, bis er vollständig in ihm steckte. „Gut", murmelte Thomas. "Jetzt warten wir." "Warten?" „Ja. Dein Körper muss sich daran gewöhnen." Sie warteten. Fünf Minuten. Zehn. Das Gefühl war seltsam – nicht schmerzhaft, aber intensiv präsent. Jürgen spürte jeden Atemzug, jede kleine Bewegung. „Dann der nächste", sagte Thomas schließlich und zog den Kegel vorsichtig heraus. Der nächstgrößere Kegel sah schon beeindruckender aus. Wieder das Gleitgel, wieder die langsame Penetration. Diesmal war es schwieriger – Jürgen musste aktiv entspannen, musste gegen seinen eigenen Widerstand ankämpfen. „Du schaffst das", ermutigte Thomas ihn. "Atme aus, wenn ich drücke." Jürgen atmete aus, und der Kegel glitt weiter hinein. Wieder dieses intensive Gefühl der Füllung, der Dehnung. Wieder warteten sie. Die Zeit dehnte sich. Jürgen schloss die Augen, konzentrierte sich auf das Gefühl in seinem Körper. Es war nicht unangenehm – nur intensiv, fremd. Nach weiteren zehn Minuten zog Thomas den Kegel heraus. "Bereit für den größten?" Jürgen zögerte. Der größte Kegel war beeindruckend breit. "Ich weiß nicht..." "Du kannst es." Thomas' Stimme war sanft, aber bestimmt. "Vertrau mir." Jürgen nickte. Er vertraute Thomas. Mehr als jedem anderen Menschen in seinem Leben. Der größte Kegel war eine Herausforderung. Thomas musste mehr Gleitgel verwenden, musste langsamer vorgehen. Jürgen stöhnte, seine Hände krallten sich in die Sofakissen. „Fast geschafft", ermutigte Thomas ihn. Mit einem letzten, sanften Druck glitt der Kegel vollständig hinein. Jürgen stieß einen langen, zitternden Seufzer aus. "Gut gemacht", murmelte Thomas und strich ihm über den Rücken. Das Nylon knisterte unter seiner Hand. Sie warteten länger diesmal – eine halbe Stunde. Jürgen gewöhnte sich an das Gefühl, begann sogar, es zu genießen. Die intensive Füllung, die leichte Dehnung – es war fast meditativ. "Dann jetzt ich", sagte Thomas schließlich. Er zog den Kegel vorsichtig aus Jürgen heraus. "Dreh dich um." Jürgen drehte sich schwerfällig um. Sein Anus fühlte sich locker an, bereit. Thomas positionierte sich über ihm, der Dildo am Harness zeigte direkt auf Jürgens geöffneten Eingang. "Bist du bereit?", fragte er. Jürgen nickte. "Ja." Thomas drückte langsam, der Dildo drang ein – leichter als je zuvor. Jürgens vorbereiteter Körper nahm ihn auf, fast gierig. „Oh Gott", stöhnte Jürgen. Es fühlte sich anders an – intensiver, tiefer. Thomas begann sich zu bewegen. Langsame, tiefe Stöße. Der Dildo drang bis zum Anschlag ein, traf Stellen in Jürgen, die vorher unerreicht geblieben waren. „Ja", keuchte Jürgen. "Genau so." Thomas erhöhte das Tempo. Seine Stöße wurden fester, rhythmischer. Das Latex seines Catsuits knisterte mit jeder Bewegung. „Ich... ich komme", warnte Jürgen. „ Wieder ohne Berührung?" „Ja!" Thomas stieß härter zu. Der Dildo traf genau den richtigen Punkt. Jürgens Körper spannte sich an, und er kam – ein intensiver Orgasmus, der durch seinen ganzen Körper schoss. Sein Sperma spritzte auf seinen eigenen Bauch, durch den dünnen Nylon hindurch sichtbar. Als er fertig war, zog Thomas den Dildo heraus und ließ sich neben ihn fallen. "Unglaublich", keuchte Jürgen. „Wir sind noch nicht fertig", sagte Thomas mit seltsam rauer Stimme. Er stand auf und ging zum Tisch mit den Toys. "Jetzt bin ich dran“. Er wählte den größten Dildo – den, den sie bisher noch nie benutzt hatten. Er war beeindruckend in Länge und Breite. "Thomas...", begann Jürgen besorgt. „Ich will es", sagte Thomas einfach. Er schmierte den Dildo großzügig ein und reichte Jürgen das Gleitgel. "Mach mich bereit." Jürgen nahm das Gleitgel mit zittrigen Händen. "Ich weiß nicht...". Doch Du schaffst das." Thomas drehte sich um und stützte sich auf dem Sofa ab. "Fingere mich. Dehne mich." Jürgen schmierte seine Finger ein und begann vorsichtig. Zuerst ein Finger, dann zwei. Thomas stöhnte unter der Penetration. „Mehr", keuchte er, Jürgen fügte einen dritten Finger hinzu. Thomas' Atem ging schneller. „Oh ja jetzt der Dildo", befahl er. Jürgen nahm den großen Dildo. Er fühlte sich schwer an in seiner Hand. "Ich will dir nicht wehtun." „ Tu es trotzdem, ich brauch es“ Vorsichtig führte Jürgen die Spitze an Thomas' Anus. Er drückte langsam, fühlte den Widerstand, drückte weiter. Thomas stöhnte laut – ein Laut aus Schmerz und extremer Lust. "Weiter." Zentimeter für Zentimeter drang der Dildo ein. Jürgen konnte sehen, wie Thomas' Körper sich anspannte, wie seine Hände sich in die Sofakissen krallten. „Bist du okay?", fragte er besorgt. Thomas nickte, unfähig zu sprechen. Jürgen drückte weiter, bis der Dildo vollständig in Thomas steckte. Sie blieben einen Moment so – Thomas atmete schwer, sein Körper zitterte leicht. „Dann beweg ihn", keuchte Thomas schließlich. Jürgen begann mit langsamen Bewegungen. Der große Dildo glitt aus und ein, tiefer als alles, was sie je probiert hatten. Thomas' Reaktion war intensiver als je zuvor. Er schrie auf, sein Körper bog sich unter den Stößen. „Härter", flehte er. Jürgen gehorchte wie immer. Seine Stöße wurden fester, schneller. Das Latex des Catsuits knisterte laut mit jeder Bewegung. "Ich komme", warnte Thomas. "Oh Gott, ich komme!" Sein Körper verkrampfte sich, und obwohl niemand seinen Schwanz berührte, spritzte sein Sperma gegen die Sofalehne – ein kräftiger Strahl, der das Latex des Catsuits bespritzte. Jürgen hörte auf, ließ den Dildo in Thomas stecken, während er zuckte. Als Thomas sich beruhigt hatte, zog Jürgen den Dildo vorsichtig heraus. Thomas kollabierte fast auf das Sofa, atmete schwer. "Das war...", begann Jürgen. „Perfekt", beendete Thomas den Satz mit müdem Lächeln. Sie lagen eine Weile schweigend da, bis ihre Atmung sich normalisierte. „Duschen?", schlug Jürgen vor. Thomas nickte. "Aber zuerst..." Er stand auf und ging ins Schlafzimmer. Als er zurückkam, trug er etwas in der Hand – die Lederhosen aus der Sammlung. „Für dich", sagte er und reichte sie Jürgen. Die Lederhosen waren eng geschnitten, mit Reißverschlüssen an den Seiten und einem speziellen Schlitz vorne. Jürgen zog sie an – das Leder war weich, aber einschränkend. "Dann das", sagte Thomas und holte den letzten Gegenstand hervor – ein Paar Lederhandschuhe. Sie zogen die Handschuhe an und betrachteten sich im Spiegel. Zwei Männer in Latex, Leder und Nylon – völlig verwandelt, völlig fremd. „Jetzt duschen", sagte Thomas. Unter der Dusche war das Erlebnis anders als sonst. Das Latex fühlte sich unter dem Wasser kalt und glatt an, während das Nylon an Jürgens Körper klebte. Das Leder der Hosen wurde schwer von Wasser. Sie wuschen einander – nicht sinnlich, sondern praktisch. Das Wasser rann in Rinnsalen von den wasserabweisenden Materialien. Als sie fertig waren, standen sie nass und tropfend im Badezimmer. „Jetzt ausziehen", sagte Thomas. Das Ausziehen war schwieriger als das Anziehen. Der Latex-Catsuit klebte an Thomas' Haut, musste Millimeter für Millimeter abgezogen werden. Das Nylon des Overalls riss an einer Stelle, als Jürgen versuchte, ihn auszuziehen. Endlich standen sie wieder nackt da – zwei alte Männer mit geröteter Haut, atemlos und erschöpft. Sie gingen zurück ins Wohnzimmer und ließen sich auf das Sofa fallen. Die benutzten Toys lagen noch auf dem Boden, das Gleitgel glänzte auf einigen von ihnen. "Das war sehr intensiv", sagte Jürgen schließlich. Thomas nickte. "Zu intensiv?" Jürgen dachte nach. "Nein, aber anders." Sie schwiegen eine Weile. „Was fühlst du?", fragte Thomas leise. Jürgen suchte nach Worten. "Frei. Und... erschöpft. Als ob ich eine Grenze überschritten hätte." „Eine gute Grenze?" Jürgen lächelte müde. "Eine notwendige." Sie räumten schweigend auf – wuschen die Toys, hängten den Latex-Catsuit zum Trocknen auf, wickelten den gerissenen Nylon-Overall zusammen. Als sie fertig waren, saßen sie wieder auf dem Sofa – diesmal in normaler Kleidung, zwei alte Männer, die Tee tranken. "Das war unsere bisher extremste Erfahrung", stellte Thomas fest. „Ja." "Willst du es wieder tun?" Jürgen trank einen Schluck Tee, dachte nach. "Nicht jeden Tag. Aber... ja. Irgendwann wieder." Thomas lächelte erleichtert. "Gut." Draußen wurde es dunkel. Die ersten Sterne kamen heraus. „Was jetzt?", fragte Jürgen. Thomas lehnte sich zurück. "Jetzt leben wir. Einfach leben." Und das taten sie. Nicht jeden Tag war extrem. Nicht jede Woche brachte neue Tabubrüche. Manchmal trafen sie sich einfach zum Abendessen, redeten über ihre Kinder, ihre Enkel, die Nachrichten. Aber manchmal – vielleicht einmal im Monat – holten sie die Schachtel hervor. Probieren etwas Neues aus. Oder kehrten zu Altbewährtem zurück. Sie fanden heraus, dass Sex im Alter nicht weniger intensiv war – nur anders. Weniger von jugendlicher Hormon-Getriebenheit, mehr von bewusster Wahl. Jedes Mal, wenn sie zusammenkamen, war es eine Entscheidung – eine bewusste Entscheidung für Lust, für Intimität, für sich selbst. Eines Abends, Wochen später, saßen sie wieder auf der Bank im Park. Die Enten schwammen auf dem Teich, die Sonne ging unter. "Wir haben etwas gefunden", sagte Thomas leise. „Was?" „Uns selbst." Jürgen nahm seine Hand. Ihre Hände waren alt – mit Altersflecken, mit hervortretenden Adern. Aber sie passten zusammen. „Ja", sagte Jürgen. "Das haben wir." Sie saßen noch lange da, als die Sonne unterging und die Sterne herauskamen. Zwei alte Männer, die endlich wussten, wer sie waren. Und die keine Zeit mehr hatten, es zu verstecken. Der Frühling wurde zum Sommer, und ihre Erkundungen gingen weiter. Jeder Tag war ein Geschenk – eine weitere Chance, zu leben, zu lieben, zu entdecken. Und sie nutzten jede Chance. Bis zum letzten. Fortsetzung. folgt : „Das Klassentreffen“
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