Dies ist ein beliebter Beitrag. Th**** Geschrieben am Samstag um 10:46 Der Text ist zu heiß Um weiterlesen zu können benötigst Du einen Account. Jetzt kostenlos registrieren! Jetzt registrieren Dies ist ein beliebter Beitrag. 1. Späte Entdeckung Die Sonne stand tief über dem Stadtpark, als Thomas, 67 Jahre alt und seit drei Jahren in Rente, auf einer Bank saß und die Enten auf dem Teich beobachtete. Das Leben im Ruhestand war seltsam – einerseits die lang ersehnte Freiheit, andererseits eine beunruhigende Leere, die sich in den langen Nachmittagen ausbreitete. Seine Frau war vor fünf Jahren gestorben, die Kinder lebten in anderen Städten. Die Tage verloren ihre Konturen. "Thomas? Thomas Berger?" Die Stimme kam von rechts. Thomas drehte sich um und sah einen Mann in seinem Alter, mit schütterem grauem Haar und einer Lesebrille auf der Nase. Es dauerte einen Moment. "Jürgen? Jürgen Hofmann?" "Der bin ich." Jürgen setzte sich neben ihn auf die Bank. "Großer Gott, wie lange ist das her? Fünfzig Jahre?" "Mindestens." Thomas musterte seinen ehemaligen Klassenkameraden. Sie hatten nie eng befreundet gewesen – verschiedene Interessen, verschiedene Cliquen. Jürgen war der Ruhige gewesen, der in der letzten Reihe saß und selten etwas sagte. "Was machst du hier?", fragte Jürgen. "Ich wohne gleich um die Ecke. Und du?" "Besuche meine Tochter. Sie lebt in der Nähe." Jürgen zögerte. "Ich bin geschieden. Seit zehn Jahren." "Ich bin Witwer", sagte Thomas. Die Worte klangen immer noch fremd in seinem Mund. Sie plauderten über oberflächliche Dinge – die alten Lehrer, was aus Mitschülern geworden war, die Veränderungen der Stadt. Doch unter der Höflichkeit spürte Thomas etwas anderes – eine Einsamkeit, die seiner eigenen glich. "Ich gehe meistens dienstags hier spazieren", sagte Thomas am Ende des Gesprächs, ohne genau zu wissen, warum. Jürgen lächelte schüchtern. "Vielleicht sehen wir uns ja wieder." Eine Woche später saßen sie tatsächlich wieder auf derselben Bank. Diesmal brachte Thomas zwei Kaffees aus dem nahegelegenen Café mit. "Wie verbringst du deine Tage?", fragte Jürgen nach einer Weile. Thomas zögerte. Die Wahrheit war zu komplex, zu beschämend. "Ich lese viel. Gehe spazieren. Manchmal..." Er brach ab. „Manchmal?" "Manchmal fühle ich mich wie ein Fremder in meinem eigenen Leben", gestand Thomas leise. "Als ob ich fünfzig Jahre lang jemand anderes gewesen wäre." Jürgen nickte langsam. "Ich verstehe das. Nach der Scheidung... ich dachte, ich würde endlich ich selbst sein können. Aber ich wusste gar nicht mehr, wer das ist." Sie schwiegen eine Weile, das Eingeständnis hing zwischen ihnen wie ein zerbrechliches Geschenk. "Ich habe Dinge, die ich nie ausprobiert habe", sagte Thomas plötzlich, überrascht von seiner eigenen Offenheit. "Sachen, von denen ich mein ganzes Leben geträumt habe." Jürgen sah ihn an, seine Augen hinter der Brille waren ernst. "Ich auch." Das erste Treffen in einer privaten Umgebung fand in Thomas' Wohnung statt. Eine geräumige Drei-Zimmer-Wohnung, die nach dem Tod seiner Frau zu groß geworden war. Jürgen kam pünktlich um drei, mit einer Flasche Wein. "Deine Wohnung ist schön", sagte Jürgen höflich, während Thomas den Wein einschenkte. "Danke." Thomas' Hände zitterten leicht. "Ich... ich muss dir etwas zeigen." "Oh?" Thomas atmete tief durch. "Du hast letzte Woche gesagt, du hast Dinge, die du nie ausprobiert hast. Ich auch." Er stand auf. "Ich zeige sie dir jetzt." Er ging ins Schlafzimmer und kam mit einer Schachtel zurück. Sie war aus hellem Holz, unauffällig. Thomas stellte sie auf den Couchtisch zwischen ihnen. „Was ist das?", fragte Jürgen leise. "Meine Geheimnisse." Thomas öffnete den Deckel. Drinnen lag eine sorgfältig geordnete Sammlung: mehrere Paar Nylonstrümpfe in verschiedenen Farben, darunter halterlose mit Spitzenbesatz. Ein schwarzer Catsuit aus glänzendem Material. Zwei Dildos – einer normal groß, einer größer. Ein Strap-On-Harness. Ein Paddel aus Leder. Verschiedene Anal-Toys in unterschiedlichen Größen. Und ganz unten, in Seidenpapier gewickelt, mehrere Sätze Damenunterwäsche – Spitzenhöschen, Bustiers, Strumpfhalter. Jürgen starrte auf die Sammlung, sein Gesicht war unlesbar. "Das ist es", sagte Thomas, seine Stimme brach fast. "Das bin ich. Oder der Teil von mir, der nie leben durfte." Lange sagte Jürgen nichts. Dann streckte er eine Hand aus und berührte vorsichtig den schwarzen Catsuit. Das Material glitt seiden unter seinen Fingern. "Ich habe auch Geheimnisse", sagte er schließlich. "Aber nichts so... Konkretes." Thomas schloss die Augen, erwartete Ablehnung, Ekel. "Kannst du mir etwas davon zeigen?", fragte Jürgen stattdessen. Thomas öffnete die Augen. "Was?" "Die Strumpfhosen. Ich habe noch nie welche angefasst." Mit zitternden Händen nahm Thomas ein Paar schwarze Nylonstrümpfe mit Spitzenbesatz aus der Schachtel. Er reichte sie Jürgen. Jürgen nahm sie vorsichtig entgegen, strich über das weiche Material. "Sie fühlen sich an wie... wie etwas, das man nicht anfassen dürfte." "Meine Frau hat nie welche getragen", sagte Thomas leise. "Sie fand sie ordinär." „Und du?" "Ich habe sie heimlich gekauft. Manchmal nachts angezogen. Im Dunkeln." Thomas schluckte. "Es fühlt sich an wie Freiheit." Jürgen legte die Strümpfe zurück in die Schachtel. Seine Hand blieb darauf liegen. "Was noch? Was macht dir sonst noch... Freude?" Thomas holte tief Luft. "Ich möchte Oralverkehr geben und empfangen. Analspiele machen. Sperma schlucken. Gemeinsam duschen und dabei... Dinge tun." Er brach ab, sein Gesicht war heiß vor Scham. Jürgen nickte langsam. "Ich hatte noch nie Sex mit einem Mann." "Ich auch nicht." „Wir sind beide fast siebzig." "Und wir haben vielleicht noch zehn Jahre", sagte Thomas plötzlich leidenschaftlich. "Zehn Jahre, um endlich zu leben." Jürgen sah ihn lange an. Dann stand er auf. "Dann lass uns anfangen." Thomas führte Jürgen ins Schlafzimmer. Die Vorhänge waren bereits zugezogen, das Licht gedämpft. „Ich möchte etwas anziehen", sagte Thomas. "Aus der Schachtel." „Was denn?" „Den Catsuit. Und die Strumpfhosen." Thomas zögerte. "Willst du zuschauen?" Jürgen setzte sich auf den Bettrand. "Ja." Thomas begann sich auszuziehen – langsam, unsicher. Erst das Hemd, dann die Hose. Seine Körper war alt – schlaff an manchen Stellen, mit Altersflecken übersät. Er spürte Jürgens Blick auf seiner Haut. Dann holte er den Catsuit hervor. Das schwarze, glänzende Material glitt schwer über seine Haut. Er zog ihn hoch, Zentimeter für Zentimeter. Der Stoff umschloss ihn komplett, von den Handgelenken bis zu den Knöcheln. Er fühlte sich an wie eine zweite Haut – eng, einschränkend und befreiend zugleich. Als nächstes die Strumpfhosen. Thomas setzte sich auf den Bettrand, rollte das hauchdünne Nylon vorsichtig über seine Füße, zog es hoch über seine Beine. Das Gefühl war vertraut und doch neu – weich, sanft, ein ständiges Flüstern auf seiner Haut. „Du siehst... anders aus", sagte Jürgen leise. „Gut anders oder schlecht anders?" „Ehrlich." Jürgen stand auf und trat näher. "Darf ich anfassen?" Thomas nickte. Jürgens Hand berührte seinen Oberschenkel, strich über das Nylon. "Es fühlt sich weich an. Sanft." „Danke." Jürgen beugte sich vor und küsste ihn. Es war kein leidenschaftlicher Kuss, nicht wie in Filmen. Es war vorsichtig, tastend, fast fragend. Thomas erwiderte ihn ebenso vorsichtig. Ihre Lippen waren trocken, ihre Bärte kratzten leicht. Als sie sich trennten, atmeten beide schwer. „Ich weiß nicht, was ich tun soll", gestand Jürgen. „Ich auch nicht", sagte Thomas. "Aber wir können es herausfinden." Er führte Jürgens Hand zwischen seine Beine. Durch den Catsuit und die Strumpfhosen hindurch konnte Jürgen seine beginnende Erektion spüren. „Oh", sagte Jürgen überrascht. „Ja." Sie küssten sich wieder, diesmal weniger schüchtern. Thomas' Hände fanden Jürgens Gesicht, hielten es sanft. Jürgens Hände erkundeten seinen Körper durch den glänzenden Stoff. „Ich möchte mehr", flüsterte Jürgen gegen seinen Mund. Thomas zog ihn zum Bett. Sie legten sich nebeneinander, immer noch gekleidet. Thomas öffnete vorsichtig Jürgens Hose. „Du musst nicht", sagte Jürgen schnell. „Ich möchte." Thomas befreite Jürgens Schwanz aus der Hose. Er war halbsteif, mit der Schlaffheit des Alters, aber warm und lebendig. Thomas beugte sich vor und nahm ihn in den Mund. Jürgen stöhnte auf – ein Laut voller Überraschung und Lust. Seine Hände gruben sich in Thomas' Haar. Thomas kannte die Theorie aus Büchern, aus heimlich gesehenen Filmen. Aber die Praxis war anders – der Geschmack, der Geruch, das Gefühl von Jürgens Schwanz auf seiner Zunge. Er bewegte seinen Kopf langsam auf und ab, benutzte seine Zunge, wie er es sich immer vorgestellt hatte. "Ich komme gleich", warnte Jürgen nach ein paar Minuten. Thomas nahm ihn tiefer in den Mund. Er wollte es schmecken, wollte das Tabu brechen. Jürgens Körper spannte sich an, dann spritzte warmes Sperma in Thomas' Mund. Der Geschmack war salzig, bitter, fremd – und aufregend. Thomas schluckte, wie er es sich immer gewünscht hatte. Als Jürgen fertig war, zog Thomas sich zurück und leckte sich die Lippen. "Das war...", begann Jürgen atemlos. "Ich weiß." Thomas lächelte schüchtern. "Nun ich", sagte Jürgen und setzte sich auf. Thomas öffnete den Frontschlitz des Catsuits. Sein Schwanz sprang heraus – steif jetzt von der Erregung. Jürgen betrachtete ihn einen Moment, dann beugte er sich vor. Sein Mund war unerfahren, seine Zähne kratzten manchmal. Aber die Aufrichtigkeit seiner Bemühungen machte es für Thomas intensiver als jede professionelle Befriedigung. Nach wenigen Minuten kam auch Thomas – sein Sperma spritzte in Jürgens Mund, der überrascht schluckte. Sie lagen eine Weile nebeneinander, atemlos und verwirrt. „Duschen?", schlug Thomas schließlich vor. Im Badezimmer standen sie unter der warmen Dusche, das Wasser spülte den Schweiß und die Überreste ihrer Ejakulationen weg. Thomas hatte den Catsuit ausgezogen, aber die Strumpfhosen trug er noch – sie klebten jetzt nass an seinen Beinen. „Siehst du?", sagte Thomas und zeigte auf das nasse Nylon. "So fühlt es sich an." Jürgen berührte es wieder. "Es ist anders nass. Glatter." „Darf ich dir etwas zeigen?", fragte Thomas plötzlich. „Was denn?" Thomas holte einen der kleineren Dildos aus der Schlafzimmerschachtel, den er mit in das Badezimmer genommen hatte. Er schmierte ihn mit Duschgel ein. „Ich möchte Anal", sagte er einfach. „Jetzt? Hier?" „Ja." Thomas drehte sich um und beugte sich vor, stützte sich mit den Händen an der Duschwand ab. "Bitte." Jürgen zögerte nur einen Moment. Dann führte er die Dildospitze an Thomas' Anus. "Es tut mir leid, wenn ich es falsch mache." „Du wirst es nicht." Langsam drückte Jürgen den Dildo hinein. Thomas stöhnte auf – vor Schmerz und Lust. Der Dildo war nicht groß, aber die Invasion war intensiv. „Beweg ihn", keuchte Thomas. Jürgen gehorchte. Zuerst vorsichtig, dann mit mehr Sicherheit. Der Dildo glitt in Thomas' Anus aus und ein, begünstigt durch das Wasser und das Gel. „Ja", stöhnte Thomas. "Genau so." Er erreichte seine zweite Erektion des Tages unter dieser Behandlung – sein Schwanz wurde wieder hart, hing schwer zwischen seinen Beinen. "Ich komme wieder", warnte er. „Ohne dass ich dich berühre?" „Ja!" Jürgen erhöhte das Tempo. Der Dildo drang tiefer ein, traf etwas in Thomas, das ihn aufschreien ließ. Sein Körper verkrampfte sich, und sein Schwanz spritzte Sperma gegen die Duschwand, wo es sofort vom Wasser weggespült wurde. Als Jürgen aufhörte, zitterte Thomas am ganzen Körper. "Das war... intensiv", sagte Jürgen leise. Thomas drehte sich um und küsste ihn leidenschaftlich. "Danke." Nach der Dusche lagen sie wieder im Bett, diesmal nackt. Die Schachtel stand geöffnet auf der Decke zwischen ihnen. "Was möchtest du als nächstes probieren?", fragte Thomas. Jürgen betrachtete den Strap-On. "Das sieht... einschüchternd aus." "Ich möchte ihn tragen", sagte Thomas schnell. "Und dich nehmen." Jürgen errötete. "Ich weiß nicht...". „Du musst nicht." Thomas berührte seine Hand. "Aber ich möchte es." Jürgen schwieg lange. Dann nickte er langsam. "Okay." Thomas schnallte das Harness um seine Hüften und befestigte den mittelgroßen Dildo daran. Er stand vor Jürgen, der noch immer auf dem Bett saß – ein alter Mann mit einem Silikonschwanz. "Du siehst... beeindruckend aus", sagte Jürgen leise. „Leg dich auf den Bauch." Jürgen gehorchte. Thomas schmierte den Dildo großzügig mit Gleitgel ein und kniete sich hinter ihn. „Ich werde langsam machen", versprach er. Der Dildo drang in Jürgens Anus ein – langsam, Zentimeter für Zentimeter. Jürgen stöhnte in ein Kissen, seine Hände krallten sich in die Bettdecke. „Alles okay?", fragte Thomas besorgt. Jürgen nickte stumm. Thomas begann sich zu bewegen – langsame, tiefe Stöße. Jürgens Körper gewöhnte sich schnell an die Invasion. Nach ein paar Minuten entspannte er sich sogar. „Härter, tiefer bitte", flüsterte er gegen das Kissen. Thomas gehorchte. Seine Stöße wurden fester, schneller. Das Harness schnitt in seine Hüften, aber der Schmerz war Teil der Lust. "Ich komme", rief Jürgen plötzlich warnend. Sein Körper zuckte unter Thomas, und sein Sperma spritzte auf die Bettdecke unter ihm. Thomas hielt inne, ließ den Dildo tief in Jürgen stecken, während er zuckte. Als Jürgen fertig war, zog Thomas den Dildo heraus und legte sich neben ihn. „Ich habe noch nie so etwas gespürt", sagte Jürgen atemlos. Thomas lächelte müde. "Willst du noch mehr sehen?" „Was gibt es noch?" Thomas holte das Lederpaddel aus der Schachtel. "Ich möchte Spanking. Passiv." Jürgen nahm das Paddel und wog es in der Hand. "Ich habe noch nie jemandem wehgetan." „Es tut nicht weh. Nicht wirklich." Thomas drehte sich auf den Bauch. "Probier es aus." Der erste Schlag war vorsichtig – kaum mehr als ein Klaps. Der zweite etwas fester. Beim dritten fand Jürgen einen Rhythmus. Das Paddel landete auf Thomas' Pobacken und hinterließ rote Flecken. Thomas stöhnte unter den Schlägen – nicht vor Schmerz, sondern vor Lust. Sein Schwanz wurde wieder hart unter ihm. „Mehr", keuchte er. Jürgen gehorchte abermals. Die Schläge wurden fester, rhythmischer. Thomas' Po wurde rot, heiß unter den Treffern. „Jetzt leck mich", befahl Thomas plötzlich. Jürgen legte das Paddel beiseite und beugte sich vor. Seine Zunge fand Thomas' Anus – noch immer locker vom Dildo-Besuch – und leckte ihn langsam aus. Thomas schrie auf vor Lust. Die Kombination aus dem brennenden Schmerz in seinem Po und der feuchten Zunge an seinem Anus trieb ihn wild an. "Ich komme wieder!", warnte er. Sein Körper verkrampfte sich, und er spritzte zum dritten Mal an diesem Nachmittag – diesmal auf die Bettdecke unter ihm. Erschöpft kollabierte er auf das Bett. Jürgen legte sich neben ihn und strich ihm über den Rücken. "Alles okay?" Thomas nickde müde. "Besser als okay." Sie schwiegen eine Weile. „Was ist mit... Natursekt?", fragte Jürgen schließlich vorsichtig. Thomas drehte sich zu ihm um. "Ich möchte es probieren. Aktiv." "Jetzt?" „Warum nicht?" Sie gingen zurück ins Badezimmer. Thomas stellte sich unter die Dusche und wartete, bis er den Drang spürte. "Komm her", sagte er zu Jürgen. Jürgen trat unter die Dusche. Thomas drehte ihn um und drückte ihn leicht nach vorn gebückt. "Dann mach schon", sagte Jürgen leise. Thomas ließ los. Ein warmer Urinstrahl traf Jürgens Rücken, rann an seinem Körper hinab und vermischte sich mit dem Duschwasser. Jürgen stöhnte leise – nicht vor Ekel, sondern vor einer seltsamen Erregung. „Jetzt du", sagte Thomas, als er fertig war. Sie tauschten die Positionen. Jürgen urinierte auf Thomas' Rücken – erst zögerlich, dann mit einem stärkeren Strahl. Das warme Wasser spülte alles weg, aber das Gefühl des Tabubruchs blieb. Zurück im Bett lagen sie erschöpft nebeneinander. „Wir sind verrückt", sagte Jürgen leise. "Wir sind frei", korrigierte Thomas. „Was machen wir jetzt?" Thomas drehte sich zu ihm um. "Alles. Wir haben alles nachzuholen." Und so begann ihre späte Entdeckung – zwei alte Männer in einer Wohnung am Stadtrand, die endlich lernten, wer sie waren und was sie wollten. Es war unbeholfen, manchmal komisch, oft überwältigend. Aber es war ihr Leben – endlich ihr eigenes Leben. In den folgenden Wochen trafen sie sich regelmäßig. Jeder Besuch brachte neue Experimente: Thomas trug den Catsuit und die Strumpfhosen, während Jürgen ihn mit verschiedenen Dildos nahm. Sie probierten alle Anal-Toys aus der Schachtel, fanden heraus, welche Größen und Formen ihnen gefielen. Sie entwickelten eine verbale Kommunikation während des Sex – schmutzige Worte, die ihnen früher fremd gewesen wären: „Nimm meinen fetten Schwanz, du alte Schlampe!" „Leck meinen Arsch sauber!" „Ich will deinen Saft in meinem Hals spüren!" Die Worte waren roh, vulgär – und befreiend. Eines Tages brachte Thomas eine Überraschung mit – eine neue Strumpfhose aus hauchdünnem Nylon mit einem komplizierten Spitzenmuster. „Sieh mal", sagte er und zog sie an. Jürgen betrachtete sie bewundernd. "Sie ist schön." "Danke." Thomas drehte sich um und zeigte ihm den Po. "Und sie hat ein besonderes Feature." Auf dem Po war ein Herz aus Spitze eingearbeitet, durch das Thomas' Haut hindurchschimmerte. „Oh", sagte Jürgen leise. „Magst du es?" Jürgen kniete sich hinter ihn und küsste das Spitzenherz durch das Nylon hindurch. "Ich liebe es.“. An diesem Tag probierten sie etwas Neues: Thomas trug den Strap-On mit einem besonders großen Dildo, während er selbst einen kleineren Anal-Plug trug. Sie liebten sich in der 69-Position – jeder nahm den anderen oral, während sie gleichzeitig anal stimuliert wurden. Es war kompliziert, manchmal unbequem – aber die Intensität der gleichzeitigen Stimulation trieb beide zu Orgasmen, die sie schreien ließen. Nachdem sie fertig waren, lagen sie atemlos nebeneinander. „Wir werden zu Experten", stellte Jürgen fest. Thomas lachte – ein freies, fröhliches Lachen, das er seit Jahren nicht mehr gehört hatte. "Wir haben aufgeholt." Aber nicht alles war perfekt. Es gab Tage, an denen Scham sie überfiel – wenn sie nach dem Sex allein in ihren Wohnungen saßen und überlegten, was sie getan hatten. Tage, an denen sie sich fragten, ob sie abnormal waren, pervers. An einem solchen Tag rief Thomas Jürgen an. "Ich habe Angst", gestand er am Telefon. „Wovor?" "Dass wir falsch sind. Dass das alles ein Fehler ist." Jürgen schwieg einen Moment. "Komm vorbei." Als Thomas bei Jürgen ankam, führte dieser ihn ins Wohnzimmer. Auf dem Couchtisch lag nicht ihre Sex-Schachtel, sondern ein Fotoalbum. „Sieh mal", sagte Jürgen und öffnete es. Es waren Fotos von ihrer Jugend – Klassenfotos, Ausflüge, Partys. Zwei junge Männer, die lächelten, als hätten sie ihr ganzes Leben vor sich. "Sieh uns an", sagte Jürgen leise. "Wir waren jung. Und wir wussten nicht, wer wir waren." Thomas betrachtete sein jüngeres Ich – schüchtern lächelnd, unsicher in seinem Körper. "Wir haben unser ganzes Leben damit verbracht, anderen zu gefallen", fuhr Jürgen fort. "Unsere Eltern, unsere Frauen, unsere Kinder, unsere Chefs." Er schloss das Album. "Jetzt sind wir alt. Und wir gehören nur noch uns selbst." Thomas sah ihn an. "Und wenn es falsch ist?" "Was ist richtig? Ein Leben in Lügen zu leben? Das ist richtig?" Jürgen schüttelte den Kopf. "Wir tun niemandem weh. Wir verletzen niemanden." "Unsere Familien..." „Unsere Familien wollen, dass wir glücklich sind." Jürgen legte eine Hand auf Thomas' Arm. "Und sind wir nicht glücklich? Zum ersten Mal in unserem Leben?" Thomas dachte an die vergangenen Wochen – an die Freiheit, endlich er selbst sein zu dürfen. An die Lust, die er nie gekannt hatte. An die Verbindung zu Jürgen, die tiefer ging als jede Freundschaft in seinem früheren Leben. „Ja", sagte er leise. "Ich bin glücklich." „Dann ist es richtig." Sie umarmten sich – nicht sexuell diesmal, sondern tröstend, bestätigend. In den folgenden Monaten vertieften sie ihre Beziehung. Sie unternahmen Dinge zusammen, die nichts mit Sex zu tun hatten – gingen ins Kino, besuchten Museen, kochten gemeinsam. Aber immer kehrten sie zurück zu ihrer intimsten Erkundung. Sie entwickelten Rituale: Donnerstags war Toys-Tag – sie probierten neue Spielzeuge aus, die Thomas im Internet bestellt hatte. Samstags war Rollenspiel-Tag – einer spielte den Dominanten, der andere den Unterwürfigen. Und sonntags... sonntags war Kuscheltag – sie lagen einfach nur zusammen im Bett, redeten oder schwiegen, genossen die Nähe ohne Erwartungen. Ein kalter Januartag brachte ihre bisher extremste Erfahrung: Thomas hatte einen neuen Catsuit gekauft – diesmal aus Latex, der jeden Zentimeter seines Körpers wie eine zweite Haut umschloss. Dazu eine Ganzkörper-Strumpfhose aus feinstem Nylon. "Ich sehe aus wie eine Comicfigur", stellte er fest, als er sich im Spiegel betrachtete. "Du siehst heiß aus", korrigierte Jürgen von der Tür aus. Sie liebten sich an diesem Tag besonders intensiv – mit allen Toys, allen Positionen, allen schmutzigen Worten, die sie kannten. Am Ende lagen sie erschöpft auf dem Boden des Wohnzimmers, umgeben von benutzten Toys und zerrissenen Nylons. "Wir sind zu alt für so viel Sex", stöhnte Jürgen lächelnd. "Wir sind genau im richtigen Alter", erwiderte Thomas. Er rollte sich zu Jürgen um und küsste ihn sanft. "Danke." "Wofür?" „Dass du mich gefunden hast." Jürgen strich ihm über das graue Haar. "Wir haben uns gegenseitig gefunden." Draußen begann es zu schneien – große, sanfte Flocken, die an den Fenstern vorbeitanzten. Drinnen waren zwei alte Männer endlich zu Hause angekommen – in ihrem Körper, in ihrer Sexualität, in ihrem Leben. Sie wussten nicht, wie viel Zeit ihnen noch blieb – ein Jahr, fünf Jahre, zehn Jahre. Aber sie wussten, dass sie jede Minute nutzen würden. Um zu leben. Endlich zu leben. Thomas stand auf und ging zum Fenster. Der Schnee verwandelte die Welt draußen in ein sanftes Weiß. "Was denkst du?", fragte Jürgen von hinten. "Ich denke..." Thomas drehte sich um und lächelte. "Ich denke, wir sollten nächste Woche etwas Neues probieren." "Was denn?" "Ich habe einen neuen Strap-On gesehen. Mit Vibration." Jürgen lachte – ein warmes, echtes Lachen. "Dann bestell ihn." Und Thomas wusste in diesem Moment: Es war nie zu spät. Nie zu spät für Lust, für Liebe, für sich selbst. Sie hatten ihr ganzes Leben gewartet – aber das Warten war vorbei. Der Schnee fiel weiter, sanft und unaufhaltsam. Im Warmen umarmten sich zwei Männer und planten ihre nächste Entdeckung Fortsetzung folgt: Berger und Hofmann : „Die geplante Entdeckung“
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