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Was ist das schwierigste an einer heimlichen Affäre?


ni****

Empfohlener Beitrag

Anonymes-Mitglied-14
Am 21.12.2025 at 17:27, schrieb lieber_Kater:

Fremdgehen ist nichts für Anfänger. 

Stimmt. 

Am schwierigsten ist das Zeit-Management. Gefolgt von der Schwierigkeit, Locations zu finden. Wenn die Affäre eine Affäre bleiben soll, kann es auch sehr schwierig werden, wenn eine Seite plötzlich mehr will. 

Ich würde keine GEHEIME Affäre eingehen… viel zu anstrengend. Und das Schwierigste sind immer Personen die einem Vorschreiben wollen, wie man sein soll.

Vor wem geheim halten? 🤔


Wenn ich in einer Beziehung bin, ist das schwierigste an einer geheimen Affäre, dass ich eine solche gar nicht erst haben würde. 😅

Und wenn ich nicht in einer bin... So what? Dann stellt sich die Frage ja gar nicht.

vor 15 Stunden, schrieb leipzig98214:

Das politische ist immer privat und endet nicht zwischen Individuen, die wir übrigens auch ohne Affäre alle sind... Gesellschaftliche Erwartungen sind nicht an Eigenverantwortliches Verhalten gekoppelt ganz im Gegenteil.. Ich frage mich doch eher, wie viele Handlungen im Leben wirklich. selbstbestimmt getroffen werden und wieviele eben eher aus gesellschaftlichen Druck gefällt werden. Abstrakte " Gesprächsführung zum bestehenden Thema sehr gerne, wobei Sie wohl das Wort sachlich meinen könnten. . Ihre Meinung hat nicht mehr Gültigkeit wie meine. Sie ist bloß gesellschaftlich mehrheitlich vertreten, was auch bloß nichts festes belegt.

Okay, da sind wir im Ausgangspunkt zu 100 Prozent auf einer Linie: Privates IST politisch und umgekehrt. Da gibt’s massive Wechselwirkungen, die ich - genau wie du - absolut nicht leugnen möchte. Persönliche Entscheidungen werden immer von der „gesellschaftlichen Windrichtung“ und sozialer Prägung mitbeinflusst. Viele Entscheidungen werden auch gar nicht so „frei getroffen“, wie man meinen könnte. Da bin ich ganz bei dir.

Aber: Die Entscheidung, ob eine monogame Beziehung geführt werden soll oder nicht, können trotzdem nur alle beteiligten Personen gemeinsam treffen. Andernfalls nimmt man allen anderen beteiligten Menschen die Freiheit und auch die Informationsgrundlage, eigene, gute und informierte Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht fair.

vor 3 Minuten, schrieb Cleo91:

Andernfalls nimmt man allen anderen beteiligten Menschen die Freiheit und auch die Informationsgrundlage, eigene, gute und informierte Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht fair.

Das mag nicht schön sein, aber "Willkommen im Leben!".

vor 26 Minuten, schrieb Myrff:

Das mag nicht schön sein, aber "Willkommen im Leben!".

Da hast du den Finger sehr gekonnt in meine Wunde gelegt: Idealismus und dessen Auswirkungen im echten Leben. Ist oft gar nicht so schön. 💀

vor 4 Minuten, schrieb Cleo91:

Da hast du den Finger sehr gekonnt in meine Wunde gelegt: Idealismus und dessen Auswirkungen im echten Leben. Ist oft gar nicht so schön. 💀

Es darf jeder selber wählen: Ideale Traumwelt, Fehlerhaltige Wirklichkeit oder was auch immer. 

vor 33 Minuten, schrieb Cleo91:

Privates IST politisch und umgekehrt.

Inwiefern betrifft Privates, Nichtöffentliches das Gemeinwesen? Politik betrifft ja nicht das, was einzelne Personen oder Kleingruppen miteinander tun, sondern definitionsgemäß die Angelegenheiten einer großen Gemeinschaft (namentlich: des Gemeinwesens).

 

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Da gibt’s massive Wechselwirkungen

Wechselwirkungen schließe ich nicht aus, aber "massiv" finde ich diese nicht bzw. bleibt es jedem Menschen selbst überlassen, wie umfangreich diese Wechselwirkungen ausfallen. Privat können Menschen nach eigenen Prinzipien handeln, fernab jeder politischen Regelungen oder Angelegenheiten, und wir sehen auch, dass sie das tatsächlich tun. Wie weit das geht, ist individuell unterschiedlich und auch daran gebunden, wer mit wem wie handelt und verhandelt. Politik ist etwas, das man leicht vom eigenen Handeln fern halten kann - es sei denn, man begibt sich in den Wirkkreis des Gemeinwesens. Dann hat man die Regelungen einzuhalten, die dort gelten.

Ich hab nicht mitbekommen, was das mit dem Thema Affären zu tun hat. Gibt es eine politische Angelegenheit, die Affären verbietet? Mir ist keine bekannt. Es würde dann aber auch schwierig mit der Diskussion werden, weil Politik hier generell nicht gestattet ist.

vor 5 Stunden, schrieb Alpha-Frau:

Im Grunde ist es für mich eine zweite Beziehung.
Öffnungen können unterschiedlich erfolgen. Viele wollen es gar nicht wissen,was der Partner privat macht.
Es gibt so viele Sportarten,wo man stundenlang unterwegs ist. Oder Selbstständigen, Manager usw. die haben ihren Tag voll,auch mit ihrer Affäre.

Auf Geschäftsreise kann das gut funktionieren, besonders wenn man oft an den selben Ort reisen muss Alpha-Frau.

Da ist nicht der Druck, das man wieder nach Hause zur Ehefrau fährt. Die Zeit ist dann etspannter. Das Alibi steht. Das es auffliegt ist gering. 

Bei mir funktuniert das mit Geschäftsreisen nicht mehr, da ich in Rente bin. 

Kreativ sollte man sein. Beim Fotohobby bin ich auch stundenlang unterwegs. Da sollte das Wetter nur mitspielen. 

vor 13 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:

Inwiefern betrifft Privates, Nichtöffentliches das Gemeinwesen? Politik betrifft ja nicht das, was einzelne Personen oder Kleingruppen miteinander tun, sondern definitionsgemäß die Angelegenheiten einer großen Gemeinschaft (namentlich: des Gemeinwesens).

 

Wechselwirkungen schließe ich nicht aus, aber "massiv" finde ich diese nicht bzw. bleibt es jedem Menschen selbst überlassen, wie umfangreich diese Wechselwirkungen ausfallen. Privat können Menschen nach eigenen Prinzipien handeln, fernab jeder politischen Regelungen oder Angelegenheiten, und wir sehen auch, dass sie das tatsächlich tun. Wie weit das geht, ist individuell unterschiedlich und auch daran gebunden, wer mit wem wie handelt und verhandelt. Politik ist etwas, das man leicht vom eigenen Handeln fern halten kann - es sei denn, man begibt sich in den Wirkkreis des Gemeinwesens. Dann hat man die Regelungen einzuhalten, die dort gelten.

Ich hab nicht mitbekommen, was das mit dem Thema Affären zu tun hat. Gibt es eine politische Angelegenheit, die Affären verbietet? Mir ist keine bekannt. Es würde dann aber auch schwierig mit der Diskussion werden, weil Politik hier generell nicht gestattet ist.

Die Formulierung „Privates ist politisch“ ist mir persönlich vor allem aus feministischen Gruppierungen bekannt (und beliebt). Da geht es vor allem darum, wie gesellschaftliche Rollenbilder und Erwartungen den individuellen, ganz eigenen Alltag beeinflussen. Sehr profanes, aber trotzdem relevantes Beispiel: Die gesellschaftliche Erwartung, dass Frauen sich die Beine rasieren sollen (Männer aber nicht!). Ich persönlich habe überhaupt kein Problem mit Haaren an den Beinen, finde das auch nicht pauschal unattraktiv. Trotzdem fühle ich mich (außerhalb des Kreises meiner engen Freundinnen) manchmal unwohl mit Haaren an den Beinen - weil ich weiß, dass von Frauen aktuell Anderes erwartet wird. Fühle mich unrasiert in der Öffentlichkeit nicht immer gut, spüre auch die Blicke, höre die Kommentare und nehme die damit verbundene Aggression wahr. Also rasiere ich mich - die Entscheidung ist aber nicht ganz frei, sondern vom Zeitgeist beeinflusst.

So ähnlich ist das mit Monogamie auch: Derzeit geht die Tendenz eindeutig zu monogamen Paarbeziehungen. Dafür gibt es zwar je nach Situation sehr gute Gründe - die finden aber bei Weitem nicht immer Anwendung. Andersdenkende werden da häufig mit gesellschaftlicher Ächtung abgestraft. Trotzdem kann es Konstellationen geben, in denen Nicht-Monogamie ethisch gelebt wird. Diese Konstellationen verdienen die gesellschaftliche Ächtung ausdrücklich nicht. Außerdem ist nicht jede Entscheidung für Monogamie wirklich frei und von eigenen Überzeugungen getragen. Manche sind auch völlig unreflektiert („Macht man halt so!“). Das Gute daran ist, dass man sie auch einfach privat halten kann. Das geht aber nicht immer - und genau dann werden gesellschaftliche Auswirkungen relevant.

Unter‘m Strich ist für mich entscheidend, was zwischen den Beteiligten vereinbart wurde und was sich für alle Betroffenen gut anfühlt.

vor 15 Minuten, schrieb Cleo91:

Sehr profanes, aber trotzdem relevantes Beispiel: Die gesellschaftliche Erwartung, dass Frauen sich die Beine rasieren sollen (Männer aber nicht!). Ich persönlich habe überhaupt kein Problem mit Haaren an den Beinen, finde das auch nicht pauschal unattraktiv.

Ich bin mit der Meinung ganz bei dir. Ich war als Jugendlicher beispielsweise ziemlich fassungslos, als ich erstmalig verstanden habe, dass die meisten Frauen sich üblicherweise die Beine rasieren. Auch bei den Achseln und anderen Körperstellen hatte ich großes Unverständnis. Trotzdem hat das in keinster Weise mit Politik zu tun. Das ist etwas, das sich ohne eine politische Relevanz als Vorgehen in der Gesellschaft hält, auch weil viele der Menschen, die es anders wollen würden, es trotzdem nicht anders machen.

 

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Trotzdem fühle ich mich (außerhalb des Kreises meiner engen Freundinnen) manchmal unwohl mit Haaren an den Beinen - weil ich weiß, dass von Frauen aktuell Anderes erwartet wird. Fühle mich unrasiert in der Öffentlichkeit nicht immer gut, spüre auch die Blicke, höre die Kommentare und nehme die damit verbundene Aggression wahr. Also rasiere ich mich - die Entscheidung ist aber nicht ganz frei, sondern vom Zeitgeist beeinflusst.

Das finde ich interessant. Ich kenne Frauen, die das exakt so halten, wie sie wollen, egal was sie meinen, was andere davon halten könnten, und ich habe nie erlebt, dass es die von die genannten Aggressionen gäbe. Sie berichten zudem selbst, dass sie völlig fein mit ihrem Leben und ihrem Umfeld sind. Das mag aber dann auch an dem anderen Umfeld liegen als bei dir. Ich kenne dich und dein Umfeld nicht, das ganz offensichtlich aggressiv auf unrasierte Frauenbeine reagiert.

 

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So ähnlich ist das mit Monogamie auch: Derzeit geht die Tendenz eindeutig zu monogamen Paarbeziehungen.

Das tut sie nicht nur derzeit, das ist seit Hunderten von Jahren das vorherrschende Beziehungsmodell in unserem Kulturkreis. Trotzdem hat es immer schon auch andere Lebensmodelle gegeben, und es war in den vergangenen Jahhunderten selten so einfach wie heute, sich von etablierten Beziehungsmodellen zu lösen und anders zu leben. Dass weiterhin in der Hauptsache Zweierbeziehungen angestrebt werden, ist aber eine Eigenschaft von uns Menschen. Wir wählen üblicherweise nur eine Partnerin bzw. einen Partner aus, mit dem wir zusammenleben wollen - egal ob einige von uns daneben auch Zweitbeziehungen, Seitensprünge oder Affären (also das Thema dieses Threads) haben.

Diese Form der Paarbeziehung schließt auch grundsätzlich nicht aus, dass man sich auch mit anderen Menschen trifft, und genau dies tun die Menschen auch. Aber nur ganz wenige von uns wollen tatsächlich polygam leben, also gleichberechtigte Mehrfachbeziehungen leben, einfach weil es das Leben komplizierter macht und die meisten von uns gar nicht genug Zeit haben, sich adäquat um so viele Beziehungen zu kümmern.

Monobeziehungen sind nun genausowenig politisch wie Mehrfachbeziehungen. Was allerdings politisch ist, ist die Einzel-Eheschließung, dass man also nicht zeitgleich mit mehreren Personen verheiratet sein darf. Die Ehe ist eine Art rechtlicher Vertrag, wurde also auch politisch geregelt. Ob man als verheirateter oder unverheirateter Mensch allerdings mit nur einer Person zusammenlebt oder mit mehreren, ist nicht vorgeschrieben und dann auch kein politisches Thema, sondern privat.

 

vor 18 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:

Ich bin mit der Meinung ganz bei dir. Ich war als Jugendlicher beispielsweise ziemlich fassungslos, als ich erstmalig verstanden habe, dass die meisten Frauen sich üblicherweise die Beine rasieren. Auch bei den Achseln und anderen Körperstellen hatte ich großes Unverständnis. Trotzdem hat das in keinster Weise mit Politik zu tun. Das ist etwas, das sich ohne eine politische Relevanz als Vorgehen in der Gesellschaft hält, auch weil viele der Menschen, die es anders wollen würden, es trotzdem nicht anders machen.

Das finde ich interessant. Ich kenne Frauen, die das exakt so halten, wie sie wollen, egal was sie meinen, was andere davon halten könnten, und ich habe nie erlebt, dass es die von die genannten Aggressionen gäbe. Sie berichten zudem selbst, dass sie völlig fein mit ihrem Leben und ihrem Umfeld sind. Das mag aber dann auch an dem anderen Umfeld liegen als bei dir. Ich kenne dich und dein Umfeld nicht, das ganz offensichtlich aggressiv auf unrasierte Frauenbeine reagiert.

 

Das tut sie nicht nur derzeit, das ist seit Hunderten von Jahren das vorherrschende Beziehungsmodell in unserem Kulturkreis. Trotzdem hat es immer schon auch andere Lebensmodelle gegeben, und es war in den vergangenen Jahhunderten selten so einfach wie heute, sich von etablierten Beziehungsmodellen zu lösen und anders zu leben. Dass weiterhin in der Hauptsache Zweierbeziehungen angestrebt werden, ist aber eine Eigenschaft von uns Menschen. Wir wählen üblicherweise nur eine Partnerin bzw. einen Partner aus, mit dem wir zusammenleben wollen - egal ob einige von uns daneben auch Zweitbeziehungen, Seitensprünge oder Affären (also das Thema dieses Threads) haben.

Diese Form der Paarbeziehung schließt auch grundsätzlich nicht aus, dass man sich auch mit anderen Menschen trifft, und genau dies tun die Menschen auch. Aber nur ganz wenige von uns wollen tatsächlich polygam leben, also gleichberechtigte Mehrfachbeziehungen leben, einfach weil es das Leben komplizierter macht und die meisten von uns gar nicht genug Zeit haben, sich adäquat um so viele Beziehungen zu kümmern.

Monobeziehungen sind nun genausowenig politisch wie Mehrfachbeziehungen. Was allerdings politisch ist, ist die Einzel-Eheschließung, dass man also nicht zeitgleich mit mehreren Personen verheiratet sein darf. Die Ehe ist eine Art rechtlicher Vertrag, wurde also auch politisch geregelt. Ob man als verheirateter oder unverheirateter Mensch allerdings mit nur einer Person zusammenlebt oder mit mehreren, ist nicht vorgeschrieben und dann auch kein politisches Thema, sondern privat.

 

In meiner persönlichen Bubble verhält sich das tatsächlich ganz genauso wie bei dir. Mein liebstes Gegenbeispiel ist allerdings der ÖPNV: Kompletter Fiebertraum. Versuch mal, dort unkonventionelle Konstrukte gleich welcher Art (Geschlechterrollen, Paarbeziehungen, persönliche Identitäten und ungewöhnliche Beziehungskonstrukte) auch nur ansatzweise und ganz unverfänglich offen zu zeigen. Hab sonst noch nie so viel Intoleranz erlebt wie in diesem Rahmen. Mir ist durchaus klar, dass das einen Querschnitt der Gesellschaft darstellen kann. Was mir NICHT klar war, ist, wie extrem sich die entsprechende Ablehnung äußern kann.

Im Übrigen sind Beziehungskonstrukte - neben der allgemeinen gesellschaftlichen Akzeptanz - schon wegen der steuerlichen Anreize politisch. Das wäre ein sehr schöner Ansatzpunkt für Öffnungs- und Gleichberechtigungsmodelle. Die kann man ohne politische Mehrheiten aber nicht erreichen.

(bearbeitet)
vor 6 Stunden, schrieb Cleo91:

Im Übrigen sind Beziehungskonstrukte - neben der allgemeinen gesellschaftlichen Akzeptanz - schon wegen der steuerlichen Anreize politisch. Das wäre ein sehr schöner Ansatzpunkt für Öffnungs- und Gleichberechtigungsmodelle. Die kann man ohne politische Mehrheiten aber nicht erreichen.

Wobei der steuerliche Anreiz ja schon lange seinen Zweck nicht mehr erfüllt.

Der Anreiz müsste ja darauf abzielen, dass neue Steuerzahler entstehen, also dass Kinder da sind.

Tatsächlich hält sich der steuerliche Ansatz aber an die Ehe,  nicht an das Paar, was neue Steuerzahler groß zieht. 

Insofern ist es aus fiskalischer Sicht grundfalsch, das kinderlose verheiratete Paar besser zu stellen,  als das kinderreiche, aber nicht verheiratete Paar.

 

bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Die Frage ist, für welche Seite. Der Betrüger/die Betrügern hat die Herausforderung, das Doppelleben geheim zu halten.
Die Affäre muss mit dem Wunsch nach Nähe kämpfen und mit dem Bewusstsein, immer die zweite Wahl zu sein.

Vor 7 Minuten , schrieb derDomteur:

Die Frage ist, für welche Seite. Der Betrüger/die Betrügern hat die Herausforderung, das Doppelleben geheim zu halten.
Die Affäre muss mit dem Wunsch nach Nähe kämpfen und mit dem Bewusstsein, immer die zweite Wahl zu sein.

Nichts anderes wollen Menschen, die sich darauf einlassen.
Die Sexualität wurde nur ausgelagert und hat nichts mit dem Privatleben zu tun.
Ich geh mal davon aus, dass alle mündig sind und wissen, was sie tun.

vor 17 Minuten, schrieb derDomteur:

Die Affäre muss mit dem Wunsch nach Nähe kämpfen und mit dem Bewusstsein, immer die zweite Wahl zu sein.

Muss sie nicht. Sie kann ihr Affärendasein auch ganz entspannt genießen.
Man kann selbst entscheiden, wie man als Affäre mit der Situation umgeht, denn schließlich weiß man, worauf man sich einlässt. Ich habe ganz verschiedene Varianten davon gesehen, wie Menschen in meinem Bekanntenkreis als Affäre gelebt haben. Was du beschreibst, gibt es, aber es ist keine "Norm". Dazu war ich selbst einige Jahre die Affäre einer verheirateten Frau und es gab auch davor mit anderen Menschen gelegentliche Affärenzeiträume von einigen Monaten Dauer. Man weiß, was es bedeutet, eine Affäre zu sein, und sollte damit umgehen können. Manche tun das, andere nicht.

Ein Kampf mit dem Wunsch nach Nähe? Nein. Ich kenne einige, die solche Kämpfe nicht ausgetragen haben. Ich selbst habe das auch nie. Die Idee ist mir nicht mal gekommen. Es war einfach eine Bereicherung meines Lebens.

vor 23 Stunden, schrieb Myrff:

Öy, es geht doch nur um außerehelichen Sex, der nicht bezahlt werden soll. Da kannst du doch jetzt nicht mit der Moralkeule kommen. *tztztz*

Ist ausserehelicher Sex ohne zu bezahlen wirklich grundsätzlich so böse und übel?

Was ist dann mit den unendlich vielen Singlefrauen, die sich zahlreich praktisch grundsätzlich kostenlos vögeln lassen, viele davon von ständig wechselnden Herren.

Ist's jetzt moralisch tatsächlich verwerflicher, wenn ein Mann- egal ob liiert oder Single, für Sex nix bezahlen möchte- sei's jetzt weil er Sparfuchs ist, oder vielleicht aus einer Herausforderung heraus, oder, weil er's eben auch kann?

Ich meine- dass Frau praktisch grundsätzlich kostenlos hinhält ist ja jetzt nix sensationelles, besonderes, grade Damen, mit besonders zahlreichen Herren.

 

Ich find's oft echt amüsant, dass grade die besonders erfolgreichen Damen- die übrigens immmer wieder auch mal von liierten Herren dazu gezwungen werden die Beine breit zu machen (sorry für die ehrliche, sicher nicht besonders charmante ausdrucksweise, aber für manche Damen...), die sich nur allzugerne aushalten lassen, es doch sehr häufig gefälligst einfordern, dass Er spendabel und großzügig ist, oft enorme Panik davor haben, wieder mal Einen anzutreffen, der umsonst vögeln möchte.

Also wenn ein Mann nicht zwingend wie bei ner Nutte Geld dafür zahlen möchte, damit eine Frau Zeit mit ihm verbringt und sie gemeinsam Sex haben ist's moralisch verwerflich, macht eine Frau praktisch dasselbe- prodtituiert sich sogar noch irgendwie im wei9testen Sinn, weil sie eben ausschließlich herren an sich ranlässt, die für Sex auch irgendwie bezahlen, ist's vollkommen normal, ok, ja teilweise bezeichnen sich diese Damen auch noch als Klassefrau und niveauvoll.

Ich bin da eher der Ansicht, dass auch hier v.a. die Dosis das Gift macht.

Und in den aller aller seltensten Fällen werden Frauen von liierten Herren überrumpelt und pöhse belogen, hereingelegt.

Sie sind einfach nur genauso wie männer halt häufig auch notgeil, dämlich, mindestens genauso verlogen wie die jeweiligen herren, beide spielen eben ihre Spielchen, nur mit unterschiedlichen Vorzeichen und Bedinungen.

Aber erwachsenen Menschen mit etwas Hirn sollten halt einfach Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Vor 3 Stunden, schrieb Alpha-Frau:

Nichts anderes wollen Menschen, die sich darauf einlassen.
Die Sexualität wurde nur ausgelagert und hat nichts mit dem Privatleben zu tun.
Ich geh mal davon aus, dass alle mündig sind und wissen, was sie tun.

Genau... Wenn von Anfang an kommuniziert wird, dass eine Partei verheiratet oder anderweitig gebunden ist und "nebenbei" eine Affäre sucht, müsste die andere Partei wissen, worauf sie sich einlässt.
Problematisch wird es, wenn sich dann doch Gefühle entwickeln, die so nicht geplant waren.
Für die ungebundene Seite ist das dann blöde, da sie womöglich eine eigene Paarbindung vernachlässigt hat und alleine zurück bleibt.
Vielleicht ist es aus diesem Gesichtspunkt einfacher, wenn eide Beteiligten einer Affäre gebunden sind und auch bleiben wollen.
allerdings wird dadurch das mit der Logistik (Ort/Zeitplanung) komplizierter...
Affärenpaare mit verheirateten oder anderweitig gebundenen Teilen gibt es hier mehrere. Da scheint es sogar so gut zu funktionieren, dass sogar noch weitere Beteiligte gesucht werden können.

Anonymes-Mitglied-15
Am 21.12.2025 at 17:07, schrieb Downunder35:

Kompliziert wird es erst, wenn Gefühle dazukommen. Da kann man sich noch so sehr drüber einig sein vorher-wenn das passiert wird es schwierig

.......oder man wird Jahre später die Frau vom König :jumping:

Vor 1 Stunde, schrieb Zauberhände94469:

Ist ausserehelicher Sex ohne zu bezahlen wirklich grundsätzlich so böse und übel?

Was ist dann mit den unendlich vielen Singlefrauen, die sich zahlreich praktisch grundsätzlich kostenlos vögeln lassen, viele davon von ständig wechselnden Herren.

Ist's jetzt moralisch tatsächlich verwerflicher, wenn ein Mann- egal ob liiert oder Single, für Sex nix bezahlen möchte- sei's jetzt weil er Sparfuchs ist, oder vielleicht aus einer Herausforderung heraus, oder, weil er's eben auch kann?

Ich meine- dass Frau praktisch grundsätzlich kostenlos hinhält ist ja jetzt nix sensationelles, besonderes, grade Damen, mit besonders zahlreichen Herren.

 

Ich find's oft echt amüsant, dass grade die besonders erfolgreichen Damen- die übrigens immmer wieder auch mal von liierten Herren dazu gezwungen werden die Beine breit zu machen (sorry für die ehrliche, sicher nicht besonders charmante ausdrucksweise, aber für manche Damen...), die sich nur allzugerne aushalten lassen, es doch sehr häufig gefälligst einfordern, dass Er spendabel und großzügig ist, oft enorme Panik davor haben, wieder mal Einen anzutreffen, der umsonst vögeln möchte.

Also wenn ein Mann nicht zwingend wie bei ner Nutte Geld dafür zahlen möchte, damit eine Frau Zeit mit ihm verbringt und sie gemeinsam Sex haben ist's moralisch verwerflich, macht eine Frau praktisch dasselbe- prodtituiert sich sogar noch irgendwie im wei9testen Sinn, weil sie eben ausschließlich herren an sich ranlässt, die für Sex auch irgendwie bezahlen, ist's vollkommen normal, ok, ja teilweise bezeichnen sich diese Damen auch noch als Klassefrau und niveauvoll.

Ich bin da eher der Ansicht, dass auch hier v.a. die Dosis das Gift macht.

Und in den aller aller seltensten Fällen werden Frauen von liierten Herren überrumpelt und pöhse belogen, hereingelegt.

Sie sind einfach nur genauso wie männer halt häufig auch notgeil, dämlich, mindestens genauso verlogen wie die jeweiligen herren, beide spielen eben ihre Spielchen, nur mit unterschiedlichen Vorzeichen und Bedinungen.

Aber erwachsenen Menschen mit etwas Hirn sollten halt einfach Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Geld ist nicht das Problem. Natürlich habe ich auch schon bezahlten Sex ausprobiert.

Aber das ist leider nicht miteinander zu vergleichen. Die spielen ihre Rolle ab und benutzt ihren Körper. Für mich ist es aber viel mehr eine Kopfsache als ein körperlicher Akt.
Ich möchte natürlich auch den Partner als Mensch kennenlernen. Das ist doch der besondere Reiz daran. Und das lässt sich für Geld nicht kaufen.
Da ist Geld eher hinderlich.

Natürlich zahle ich für das Hotel oder wenn wir essen gehen.

Anonymes-Mitglied-15
vor 36 Minuten, schrieb niko_b:

Natürlich zahle ich für das Hotel oder wenn wir essen gehen.

Das ist heutzutage nicht mehr natürlich ! Stelle dein Licht nicht so untern Scheffel. Auch Frauen mögen Sex und viele am liebsten mit einem passenden Menschen.

Vor 6 Minuten , schrieb :

Das ist heutzutage nicht mehr natürlich ! Stelle dein Licht nicht so untern Scheffel. Auch Frauen mögen Sex und viele am liebsten mit einem passenden Menschen.

Die dürfen sich gerne bei mir melden 😜😂

vor 2 Stunden, schrieb Zauberhände94469:

Ist ausserehelicher Sex ohne zu bezahlen wirklich grundsätzlich so böse und übel?

Das hängt von den Umständen ab. 

Am 21.12.2025 at 22:51, schrieb FellatiaMcSuccle:

Die unverdächtige Geheimhaltung regelmäßiger Kommunikation zwischen den Treffen. 😅

Nee das ist easy. Im Kopf klar zu kommen, das ist schwierig.

 

Vor 5 Stunden, schrieb Zauberhände94469:

Ist ausserehelicher Sex ohne zu bezahlen wirklich grundsätzlich so böse und übel?

Was ist dann mit den unendlich vielen Singlefrauen, die sich zahlreich praktisch grundsätzlich kostenlos vögeln lassen, viele davon von ständig wechselnden Herren.

Ist's jetzt moralisch tatsächlich verwerflicher, wenn ein Mann- egal ob liiert oder Single, für Sex nix bezahlen möchte- sei's jetzt weil er Sparfuchs ist, oder vielleicht aus einer Herausforderung heraus, oder, weil er's eben auch kann?

Ich meine- dass Frau praktisch grundsätzlich kostenlos hinhält ist ja jetzt nix sensationelles, besonderes, grade Damen, mit besonders zahlreichen Herren.

 

Ich find's oft echt amüsant, dass grade die besonders erfolgreichen Damen- die übrigens immmer wieder auch mal von liierten Herren dazu gezwungen werden die Beine breit zu machen (sorry für die ehrliche, sicher nicht besonders charmante ausdrucksweise, aber für manche Damen...), die sich nur allzugerne aushalten lassen, es doch sehr häufig gefälligst einfordern, dass Er spendabel und großzügig ist, oft enorme Panik davor haben, wieder mal Einen anzutreffen, der umsonst vögeln möchte.

Also wenn ein Mann nicht zwingend wie bei ner Nutte Geld dafür zahlen möchte, damit eine Frau Zeit mit ihm verbringt und sie gemeinsam Sex haben ist's moralisch verwerflich, macht eine Frau praktisch dasselbe- prodtituiert sich sogar noch irgendwie im wei9testen Sinn, weil sie eben ausschließlich herren an sich ranlässt, die für Sex auch irgendwie bezahlen, ist's vollkommen normal, ok, ja teilweise bezeichnen sich diese Damen auch noch als Klassefrau und niveauvoll.

Ich bin da eher der Ansicht, dass auch hier v.a. die Dosis das Gift macht.

Und in den aller aller seltensten Fällen werden Frauen von liierten Herren überrumpelt und pöhse belogen, hereingelegt.

Sie sind einfach nur genauso wie männer halt häufig auch notgeil, dämlich, mindestens genauso verlogen wie die jeweiligen herren, beide spielen eben ihre Spielchen, nur mit unterschiedlichen Vorzeichen und Bedinungen.

Aber erwachsenen Menschen mit etwas Hirn sollten halt einfach Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.

Was für ein schrecklicher Beitrag.
Wenn sich Menschen treffen,ist das eine Win Win Sache.

Kosten werden geteilt.
Keine Ahnung in welcher Blase du lebst.
Für irgendwas muss man immer Geld bezahlen. Auto fahren,das Benzin, Hotelzimmer, Clubbesuch, Essen gehen oder Biergarten gehen.
Sind jetzt alle Personen deshalb in der Prostitution?
Also Bitte!!!!!!

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