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Der letzte Wille


No****

Empfohlener Beitrag

vor 2 Minuten, schrieb lieber_Kater:

Stimmt, Chefärzte an Unikliniken kann man nicht ernst nehmen.  Sind ja nur ehemalige Medizinstudenten. Mehr werde ich zu deiner grenzenlosen Weisheit nicht hinzufügen. 

Ich finde deinen Sarkasmus unangemessen. 

vor 2 Stunden, schrieb ElliPyrelli:

Ärzte geben niemals Prognosen für die Lebenserwartung. Schon gar nicht in der Onkologie. 

Sorry, das ist blanker Unsinn. 

(bearbeitet)

Ich habe überhaupt keinen letzten Willen noch niemals darüber Gedanken gemacht, es kommt doch immer anders als vorhergesehen. 

bearbeitet von Andreas922
Schreibfehler
(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb ElliPyrelli:

Ich finde deinen Sarkasmus unangemessen. 

Du unterstellst jedem Arzt, einschließlich den behandelnden Arzt der TE, der solche Einschätzungen abgibt, das diese alle nicht ernstzunehmend sind. Dann findest du meinen Sarkasmus darüber unangemessen? Das kann man sich ja kaum ausdenken...  

bearbeitet von lieber_Kater
Gerade eben, schrieb Pele_:

Weil ich das bei drei Angehörigen und einer Ex-Partnerin anders erlebt habe. 

Klasse Argument. Dann muss es ja stimmen! 

vor 2 Minuten, schrieb lieber_Kater:

Das kann man sich ja kaum ausdenken...  

Genau! 

Gerade eben, schrieb ElliPyrelli:

Klasse Argument. Dann muss es ja stimmen! 

Onkologen gaben ihre Prognose recht präzise ab. Von daher ja, es stimmte.

Im Gegensatz zu deiner Aussage, dass Onkologen keine Prognose abgeben. 

 

Aber ich verabschiede mich aus diesem Thema. Ich hoffe, dass ich @NoDate80 etwas helfen konnte. 

Falls du noch weitere Fragen hast oder Hilfe benötigst, ist mein Filter geöffnet.

vor 1 Minute, schrieb Pele_:

Onkologen gaben ihre Prognose recht präzise ab. Von daher ja, es stimmte.

Im Gegensatz zu deiner Aussage, dass Onkologen keine Prognose abgeben. 

 

Ich werde mir jetzt nicht die halbe Nacht um die Ohren hauen, um dir zu erklären, dass Onkologen ihren Patienten vorwiegend Mut machen, geheilt zu werden, um ihre teureren Chemotherapien an den Mann zu bringen. 

Logischerweise geben sie deshalb keine Prognosen über den finalen Zeitraum ab. 

vor 29 Minuten, schrieb Andreas922:

Ich habe überhaupt keinen letzten Willen noch niemals darüber Gedanken gemacht, es kommt doch immer anders als vorhergesehen. 

Nein, wenn du es festlegst, dann bestimmt nicht. 

Das im „Letzter Wille / Testament“ ist Unsinn, denn das Testament wird erst nach der Beerdingung geöffnet… für sowas macht man einen Vertrag mit dem Bestatter, wenn man das Geld auf Tasche hat bezahlt man das schon zu Lebzeiten und der Bestatter macht das was er soll egal was die Angehörigen wollen… alternativ kann man auch ein treuhandkonto einrichten, das Bestattungsinstitut als Begünstigten angeben mit der Klausel dass die erst nach deinem Tod zugriff darauf haben…

Aber diese Fragen und Wünsche richtet man an den Bestatter beim Beratungsgespräch, die sind auf dem aktuellsten Stand und können dich am kompetenten Beraten was alles machbar ist.

Am 23.12.2025 at 21:48, schrieb NoDate80:

 

Zum anderen hinterlasse ich für mich persönlich viele Katzen, die ich aus der scheiße geholt habe und mit viel Zeit, Geduld und Liebe bis zum Schluss gezeigt habe, dass es auch gute Menschen gibt, die sie so lieben und akzeptieren, wie sie auf der Welt gekommen sind und ihnen alle Ängste genommen. 

3. Meine Katze am 04.04.24 leider schon über die Regenbogen Brücke ging und 

@ElliPyrelli richtig lesen! "Bis zum Schluss" und auch der Rest alles in Vergangenheitsform geschrieben!

vor 8 Stunden, schrieb ElliPyrelli:

Ärzte geben niemals Prognosen für die Lebenserwartung. Schon gar nicht in der Onkologie. 

Und weshalb ist es plötzlich nur noch eine Katze, obwohl du vor ein paar Seiten von ganz vielen Katzen geschrieben hast? 

Ziemlich verwirrend und auch ermüdend deine Statements. 

Ich habe im Pflegeheim gearbeitet. Seltsam, dass es dort so viele Bewohner gab, die vom Arzt eine Prognose bekamen. Mein Vater bekam auch eine Prognose.

 

vor 6 Stunden, schrieb lieber_Kater:

Stimmt, Chefärzte an Unikliniken kann man nicht ernst nehmen.  Sind ja nur ehemalige Medizinstudenten. Mehr werde ich zu deiner grenzenlosen Weisheit nicht hinzufügen. 

Mein Arzt war auch ein ehemaliger Medizinstudent 😱😉

vor 6 Stunden, schrieb Pele_:

Sorry, das ist blanker Unsinn. 

Genau. Ich habe im Pflegeheim so viele Bewohner kennengelernt, die vom Arzt eine Prognose bekamen. 

Bezogen auf deinen anderen langen Text. Ich habe schon beschlossen in Januar zu einem Bestatter in meiner Nähe zu gehen. Viele schrieben hier ja, dass Fragen nix kostet. Mal schauen, ob dies stimmt. Vielleicht kann ich das Bestattungsinstitut dann auch als bestattungsbevollmächtigten einsetzen.

vor 6 Stunden, schrieb ElliPyrelli:

Ich werde mir jetzt nicht die halbe Nacht um die Ohren hauen, um dir zu erklären, dass Onkologen ihren Patienten vorwiegend Mut machen, geheilt zu werden, um ihre teureren Chemotherapien an den Mann zu bringen. 

Logischerweise geben sie deshalb keine Prognosen über den finalen Zeitraum ab. 

Mir hat auch kein Onkologe eine Prognose gegeben, weil ich bei keinem war. Ich habe von Anfang an jede Behandlung abgelehnt. Deshalb brauchte ich nicht zu diesem Facharzt. 

Ich weiß nicht, wie weit bei dir der Krebs schon fortgeschritten ist, ich bin auch nicht neugierig, dies zu erfahren. Es reicht, wenn du das weißt. 

Wie weiter oben schon geschrieben, hatte ich mit meinem Lungenkarzinom Glück gehabt. Trotzdem bin ich alle paar Monate zum CT bestellt, um nachschauen zu lassen, ob sich eventuell etwas Nachteiligeres gebildet hat. In der Praxis der Radiologie wird das Ergebnis des CT nicht ausgewertet. Das macht dann (bei mir) die Onkologin.

Auch, wenn ich nur ein sehr bescheidenes Leben führe, möchte ich trotzdem wissen, ob sich das Weiterleben überhaupt noch lohnt.

Ich verstehe aber auch, dass es, wenn es komplett null Hoffnung auf Besserung gibt, man sich die Besuche beim CT wie auch in der Onkologie schenken kann. 😕

(bearbeitet)
vor 15 Stunden, schrieb ElliPyrelli:

Ich werde mir jetzt nicht die halbe Nacht um die Ohren hauen, um dir zu erklären, dass Onkologen ihren Patienten vorwiegend Mut machen, geheilt zu werden, um ihre teureren Chemotherapien an den Mann zu bringen. Logischerweise geben sie deshalb keine Prognosen über den finalen Zeitraum ab. 

Ich glaube, ich weiß, was du meinst, aber nichtsdestotrotz gibt es genügend Gegenbeispiele von Menschen, die Prognosen von ihren Ärzten (auch Onkologen) erhalten haben bzw. erhalten. Das sind auch keine schlechteren Ärzte oder welche, die man nicht ernstnehmen könnte, wie du oben mal geschrieben hattest (ernstzunehmende Ärzte täten sowas nicht).

Aus Erfahrungswerten vieler Jahrzehnte der Krebsforschung werden natürlich auch Prognosen genannt. Keine exakten Zeitpunkte, aber ein voraussichtlicher Zeitraum mit einer gewissen Unsicherheit, wie exakt das angegeben werden kann. Üblicherweise wird darauf hingewiesen, dass diese Prognose so gar nicht eintreten muss. gerade bei fortgeschrittener Erkrankung trifft sie aber oftmals recht genau zu. Extreme Ausreißer gibt es dennoch, wo beispielsweise jemand deutlich länger lebt als zuvor prognostiziert wurde.

Auch in meiner Familie war eine Prognose eine ziemlich exakte Vorhersage dessen, wie es letztlich gekommen ist. Wir haben aber auch einen aktuellen Fall, in dem keine Prognose gegeben wurde, einfach weil die Faktenlage nichts derartiges herginbt. Das kann von einem Jahr bis zu 50 Jahren alles Mögliche sein. Aber auch dies wurde so von den Ärzten vermittelt, ist also auch eine Art Prognose mit einer sehr großen Unschärfe.

 

Zitieren

um dir zu erklären, dass Onkologen ihren Patienten vorwiegend Mut machen, geheilt zu werden, um ihre teureren Chemotherapien an den Mann zu bringen

Ich will nicht ausschließen, dass es solche Ärzte gibt, aber ich habe das in jedem Fall, der in unserer Familie und unserem Freundeskreis aufrat, völlig anders empfunden. Da war jegliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten stark faktenbasiert und auf Chemos oder Bestrahlungen wurde In Einzelfällen, in denen das sinnlos gewesen wäre, auch verzichtet.

Um den Bogen zurück zum Thema der TE zu spannen: Sie hat nun mal (wie viele andere Krebspatienten auch) eine medizinische Aussage erhalten, wie es um sie steht. Statistisch gesehen sind Prognosen (die es eben doch gibt) über die Chancen bei einer Krebserkrankung mehrheitlich korrekt, wenn auch mit einer Unsicherheit, wie es in diesem oder jenem Einzelfall tatsächlich abläuft. [Ergänzung: Ich habe erst später gesehen, dass es in diesem Fall offensichtlich keine zeitliche Prognose eines Arztes gab. Dann ist schwer zu beurteilen, wie dringlich die Sache zeitlich einzuschätzen ist, aber zumindest dürfte es nach einer derartigen Diagnose eine Information zum Sachstand und eine Einschätzung über den zukünftigen Verlauf geben.] Zur expliziten Frage der Bestattungsvorsorge mag ich nichts ergänzen. Hier wurde schon Vieles genannt.  Mein einziger Tipp wäre, die Antworten nicht in einer Erotikcommunity zu erwarten, sondern bei denjenigen, die sich professionell mit Bestattungen auskennen.

Und sollte man einem Bestatter unterstellen, er würde nur nach kommerziellen Unternehmensgesichtspunkten handeln und beraten: Selbst die unabhängigen Verbraucherzentralen können über die Möglichkeiten Rat geben oder an weitere Servicestellen vermitteln.

bearbeitet von FrenulumLinguae
Ergänzung zu einer Info der TE
(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:

Und sollte man einem Bestatter unterstellen, er würde nur nach kommerziellen Unternehmensgesichtspunkten handeln und beraten: 

Und nicht nur das! Sogar versuchten Betrug konnten wir feststellen! 😡

Als mein Vater 2013 starb (er hatte eine Sterbeversicherung), wurde der Mutter von denen gesagt, dass die Summe dieser Versicherung nicht ausreicht und schätzungsweise noch Kosten in Höhe von rund 1500,00 Euro hinzukommen. Meine Schwester verlangte im Namen der Mutter (sie war die letzten Jahre blind und dement) eine detaillierte Rechnung über die Urnenbeisetzung. Die Frau vom Bestattungsunternehmen fragte noch, ob das denn sein muss.

Sie antwortete: „Ja, darauf bestehen wir!“ Zu guter Letzt musste die Mutter nichts nachzahlen, sondern bekam noch rund 300,00 Euro zurück, weil die Höhe der Sterbeversicherung die wahren Kosten der Beisetzung überstieg. Als meine Mutter knapp vier Jahre später starb, nutzten wir das örtliche Bestattungsunternehmen, welches mittlerweile durch Mundpropaganda positiv bekannt war. 

 

bearbeitet von Cunnix
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