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Körperkompass gesucht.


Oh****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 12 Stunden, schrieb GreyC:

Das muss ich unbedingt mal als Kompliment ausprobieren. 

"Schatz ich finde Dich so unglaublich kohärent." 🌹 🤭 

Finde ehrlich gesagt, dass das ein richtig RICHTIG gutes Kompliment wäre. Zeigt mir jedenfalls, dass jemand mir tatsächlich zuhört, die erhaltenen Informationen aktiv verarbeitet und die Eindrücke auch noch kommuniziert. Was will man mehr? 

bearbeitet von Cleo91
vor einer Stunde, schrieb Cleo91:

Finde ehrlich gesagt, dass das ein richtig RICHTIG gutes Kompliment wäre. Zeigt mir jedenfalls, dass jemand mir tatsächlich zuhört, die erhaltenen Informationen aktiv verarbeitet und die Eindrücke auch noch kommuniziert. Was will man mehr? 

Deine Kohärenz ist umwerfend. 🥰

Den Bildern nach zu urteilen, möchte ich Dich allenfalls als mollig bezeichnen.

Da ich diese Körperform bei einer Frau sehr mag, empfinde ich das als normal.

Dick bedeutet für mich, dass die Konturen verschwinden. Schwierig zu erklären, ich möchte niemanden zu nahe treten.

Was ich mich gerade frage.. wohin zeigt den die Nadel beim Körperkompass? Nach Norden oder doch nach Süden? Ins "gelobte Land?"

Ich habe bei mir im Profil "dick" stehen, denke da können die meisten es besser zuordnen.
Mir persönlich sind diese Kategorien "mollig, curvy, dick... egal, jede/r hat da eh seine eigenen Vorstellungen. Nicht nur was "mehr" Gewicht betrifft, auch ob es schlank, dünn, skinny oder was auch immer ist. Nur eine weitere Schublade, in die Menschen gesteckt werden...
Es gibt Bilder, da kann man(n) sich einen Eindruck verschaffen.
Naja bei vielen Menschen konkurriert die eigene Sicht mit der Wissenschaft. Der BMI-index ist von allen Skalen der "Genaueste" und aktuellste. Aber alle Rechnen mit Werten von teilweise vor über 100 jahren, was es etwas schwierig macht aufgrund von ernährungsänderungen etc.
Allerdings sind viele Krankheiten die durch Übergewicht ausgelöst werden erst nach jahren diagnostizierbar oder spürbar. Daher sollte man den bmi eher als Hinweis sehen, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist XY als folgebeschwerde zu haben.
LG
Am 2.12.2025 at 21:51, schrieb Frau_Schlaflos:

Mit "wir sind schön."

Ende.

Auch da liegts wie immer im Auge des Betrachters, sprich was er schön findet und was nicht. ;)

Wenn der BMI Dich bei Fettleibigkeit einstuft, dann ist das Dick. Da Du keine multifrequente bioelektrische Im­pe­danzanalyse machen kannst, würde das messen des Bauchumfangs helfen: Ein Taillenumfang über 102 cm bei Männern bzw. 88 cm bei Frauen gilt als gesundheitlich bedenklich.
Vor 20 Stunden, schrieb LadySachmet:
Ich bin 176 und mit 88 kilo definitiv dick. Kurvig und dick sind zwei unterschiedliche Dinge. Curvy ist flacher Bauch aber ausladende Hüften, po und große Brüste. Kim Kardashian ist curvy

Beste Antwort!

Anonymes-Mitglied-9
Und wieder ein neuer Post in dem eine Ausrede gesucht wird.
Was soll der ganze Blödsinn mit curvy und Co? In meinen Augen sind 90% der Frauen, die sich als curvy bezeichnen, nichts anderes als dick. Es wird lediglich schön geredet. Die heutige Zeit ist einfach nur krank.
Ernähre dich abwechslungsreich und gesund und achte auf ausreichende Bewegung, dann erledigt es sich von allein

Als Kompliment gar exzellent... B|

 

Am 3.12.2025 at 23:58, schrieb GreyC:

Das muss ich unbedingt mal als Kompliment ausprobieren. 

"Schatz ich finde Dich so unglaublich kohärent." 🌹 🤭 

Bei so viel Aufmerksamkeit und überwiegendem Zuspruch geht es einer Frau doch richtig gut :clapping:

Am 2.12.2025 at 12:08, schrieb OhneNamen-2123:

Wie beurteilt ihr eigentlich Begriffe wie „normal“, „mollig“ oder „dick“?
Ich bin 1,77 m groß und wiege etwa 100 Kilo. Für mich selbst bin ich eindeutig mollig, mit Kurven, die ihren eigenen Charakter haben. Andere würden vielleicht sagen, das geht schon Richtung „dick“. Laut BMI wäre ich sogar offiziell im „fettleibig“-Club, aber mal ehrlich: Jeder Mensch hat da seine eigene Sicht. Wie definiert ihr diese Kategorien?

 

Ich finde das sehr schwierig und ich wusste auch nicht, was ich bei mir abgeben soll. Mit 74kg auf 1,68m bin ich nicht im "Normalgewicht". (Normal wäre 68kg). 

Ich bin also eindeutig übergewichtig, wenn es nach der Definition geht.

Ob man das jetzt "übergewichtig", "mollig" oder "dick" nennt, ist ja eigentlich völlig egal. Es ändert an dem überschüssigen Fett rein gar nichts.

Mittlerweile ist "dick" oder "fett" ja eher ein Schimpfwort und vielleicht kam deswegen "mollig" oder "curvy" auf. Es ist aber dennoch nichts anders als übergewichtig.

Es gibt auch sehr viele Frauen, die trotz Übergewicht sehr hübsch und anziehend sind! "Dick" ist ja nicht gleichbedeutend mit "hässlich"!!!

Aber niemand möchte sich selbst als "dick" bezeichnen. Das ist doch irgendwie komisch, da es doch einfach nur eine Beschreibung ist. 

Ein bestimmtes Übergewicht ist einfach ungesund und das sollte, meiner Meinung nach, auch nicht verniedlicht werden. Zu schlank ist natürlich auch sehr ungesund, besonders wenn es mit einer eingeschränkten Ernährung einhergeht.

Die Risiken sollte man einfach nicht aus den Augen verlieren und es muss meiner Meinung nach auch nicht verniedlicht oder schön geredet werden. Ich bin zu dick, ja! Das ist Fakt. Entweder ich ändere etwas daran oder ich lasse es wie es ist. Meine Entscheidung! Aber auch wenn ich das mollig nenne, ändert das nichts an der Tatsache, dass ich übergewichtig bin und die Risiken in Kauf nehme.

Ich wollte eigentlich seit Jahren wieder abnehmen, aber es kam gesundheitlich (Brüche) was dazwischen, so dass Sport nicht ging. 

Jetzt im Umzugsstress habe ich ausreichend Sport und auf dem Land kann ich super Rad fahren :)

Also, das gehe ich jetzt auch an, weil ich mich unwohl fühle. 

Abnehmen ist halt Arbeit. Nicht nur der Sport und das passende Training, sondern auch die passende und ausreichende Ernährung. Aber man muss es ja auch nicht übertreiben. Es ist sogar viel besser nur 500g bis 1kg die Woche abzunehmen.

Für 10kg ist das ein überschaubarer Zeitraum. Für 30kg schon in recht weiter Ferne. 

Es stimmt auch nicht, dass dicke Menschen den ganzen Tag nur essen. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall, was noch problematischer ist.

Das hatte ich auch erlebt, weil ich alles falsch gemacht habe. Nach der Schwangerschaft hatte ich 62kg und wollte dringend wieder abnehmen. Danach hatte ich 80kg. Ich habe mich gegeißelt. Tagelang nichts gegessen und wurde dicker und dicker. Ja, ja, ich hatte alles falsch gemacht!

Daraus entsteht dieser Teufelskreis.

Dann hatte ich einen Kurs in der Apotheke gemacht, die einfach mal die Grundlagen erklärt haben. Natürlich gab es da auch Rezepte, aber die habe ich nie nach gekocht. Ich habe auch Pizza gegessen und trotzdem abgenommen.

Wichtig ist eigentlich nur NIEMALS unter den Grundbedarf zu gehen. Der Grundbedarf ist das, was der Körper nur zum Überleben braucht. Das sind pi mal Daumen 1kcal pro kg Körpergewicht pro Stunde, also x 24. Ich habe immer nur mit Normalgewicht gerechnet, weil Fett mehr oder minder leere Masse ist. 

Das heißt 68kg x 24= 1632 kcal, die ich zu mir nehmen MUSS. Das Kaloriendefizit kommt dann durch Bewegung. Am Besten ist Muskeltraining, weil die Muskeln mehr Energie verbrauchen als Fett und dadurch den Grundbedarf erhöhen. 

Man darf halt nicht in den Jojoeffekt fallen. 

Das ist das größte Problem. Der Körper "denkt", dass gerade Hungersnot angesagt ist und der ist aufs Überleben programmiert. Der gibt nicht einfach das Fett ab. Wäre ja auch blöd. Der reduziert zunächst die Muskeln und ernährt sich davon. Die den Körper super. Der Grundbedarf sinkt, er hält also länger aus und von den Muskeln kann man sich super ernähren. Erst viel, viel später geht der Körper ans Fett.

Das würde ich so mit Gehalt, Ausgaben und Erspartem vergleichen.

Wir "denken" ja noch, das macht so ein Körper nicht und trotzdem macht er alles richtig. 

Wenn nicht mehr genug Geld reinkommt und ich nicht weiß, wie lange das dauert, würde ich auch erst die Fixkosten reduzieren, um so lange wie möglich etwas vom Ersparten zu haben. Kommt aber immer noch genug rein, um zu überleben, kann ich ruhig was von dem Ersparten nehmen. 

Also muss der Körper eben auch bewegt werden und die Muskeln benutzen (Fixkosten reduzieren nicht möglich). Dafür braucht er ausreichend Energie und Proteine (für den Muskelaufbau).

Dann, irgendwann geht der Körper auch wirklich an die Fettreserven. Das dauert aber und das muss auch dauern!

Aber ich finde es besser ganz langsam und sehr langfristig etwas zu verändern, als nichts zu tun.

 

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Ich finde das sehr schwierig und ich wusste auch nicht, was ich bei mir abgeben soll. Mit 74kg auf 1,68m bin ich nicht im "Normalgewicht". (Normal wäre 68kg). 

Ich bin also eindeutig übergewichtig, wenn es nach der Definition geht.

Ob man das jetzt "übergewichtig", "mollig" oder "dick" nennt, ist ja eigentlich völlig egal. Es ändert an dem überschüssigen Fett rein gar nichts.

Mittlerweile ist "dick" oder "fett" ja eher ein Schimpfwort und vielleicht kam deswegen "mollig" oder "curvy" auf. Es ist aber dennoch nichts anders als übergewichtig.

Es gibt auch sehr viele Frauen, die trotz Übergewicht sehr hübsch und anziehend sind! "Dick" ist ja nicht gleichbedeutend mit "hässlich"!!!

Aber niemand möchte sich selbst als "dick" bezeichnen. Das ist doch irgendwie komisch, da es doch einfach nur eine Beschreibung ist. 

Ein bestimmtes Übergewicht ist einfach ungesund und das sollte, meiner Meinung nach, auch nicht verniedlicht werden. Zu schlank ist natürlich auch sehr ungesund, besonders wenn es mit einer eingeschränkten Ernährung einhergeht.

Die Risiken sollte man einfach nicht aus den Augen verlieren und es muss meiner Meinung nach auch nicht verniedlicht oder schön geredet werden. Ich bin zu dick, ja! Das ist Fakt. Entweder ich ändere etwas daran oder ich lasse es wie es ist. Meine Entscheidung! Aber auch wenn ich das mollig nenne, ändert das nichts an der Tatsache, dass ich übergewichtig bin und die Risiken in Kauf nehme.

Ich wollte eigentlich seit Jahren wieder abnehmen, aber es kam gesundheitlich (Brüche) was dazwischen, so dass Sport nicht ging. 

Jetzt im Umzugsstress habe ich ausreichend Sport und auf dem Land kann ich super Rad fahren :)

Also, das gehe ich jetzt auch an, weil ich mich unwohl fühle. 

Abnehmen ist halt Arbeit. Nicht nur der Sport und das passende Training, sondern auch die passende und ausreichende Ernährung. Aber man muss es ja auch nicht übertreiben. Es ist sogar viel besser nur 500g bis 1kg die Woche abzunehmen.

Für 10kg ist das ein überschaubarer Zeitraum. Für 30kg schon in recht weiter Ferne. 

Es stimmt auch nicht, dass dicke Menschen den ganzen Tag nur essen. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall, was noch problematischer ist.

Das hatte ich auch erlebt, weil ich alles falsch gemacht habe. Nach der Schwangerschaft hatte ich 62kg und wollte dringend wieder abnehmen. Danach hatte ich 80kg. Ich habe mich gegeißelt. Tagelang nichts gegessen und wurde dicker und dicker. Ja, ja, ich hatte alles falsch gemacht!

Daraus entsteht dieser Teufelskreis.

Dann hatte ich einen Kurs in der Apotheke gemacht, die einfach mal die Grundlagen erklärt haben. Natürlich gab es da auch Rezepte, aber die habe ich nie nach gekocht. Ich habe auch Pizza gegessen und trotzdem abgenommen.

Wichtig ist eigentlich nur NIEMALS unter den Grundbedarf zu gehen. Der Grundbedarf ist das, was der Körper nur zum Überleben braucht. Das sind pi mal Daumen 1kcal pro kg Körpergewicht pro Stunde, also x 24. Ich habe immer nur mit Normalgewicht gerechnet, weil Fett mehr oder minder leere Masse ist. 

Das heißt 68kg x 24= 1632 kcal, die ich zu mir nehmen MUSS. Das Kaloriendefizit kommt dann durch Bewegung. Am Besten ist Muskeltraining, weil die Muskeln mehr Energie verbrauchen als Fett und dadurch den Grundbedarf erhöhen. 

Man darf halt nicht in den Jojoeffekt fallen. 

Das ist das größte Problem. Der Körper "denkt", dass gerade Hungersnot angesagt ist und der ist aufs Überleben programmiert. Der gibt nicht einfach das Fett ab. Wäre ja auch blöd. Der reduziert zunächst die Muskeln und ernährt sich davon. Die den Körper super. Der Grundbedarf sinkt, er hält also länger aus und von den Muskeln kann man sich super ernähren. Erst viel, viel später geht der Körper ans Fett.

Das würde ich so mit Gehalt, Ausgaben und Erspartem vergleichen.

Wir "denken" ja noch, das macht so ein Körper nicht und trotzdem macht er alles richtig. 

Wenn nicht mehr genug Geld reinkommt und ich nicht weiß, wie lange das dauert, würde ich auch erst die Fixkosten reduzieren, um so lange wie möglich etwas vom Ersparten zu haben. Kommt aber immer noch genug rein, um zu überleben, kann ich ruhig was von dem Ersparten nehmen. 

Also muss der Körper eben auch bewegt werden und die Muskeln benutzen (Fixkosten reduzieren nicht möglich). Dafür braucht er ausreichend Energie und Proteine (für den Muskelaufbau).

Dann, irgendwann geht der Körper auch wirklich an die Fettreserven. Das dauert aber und das muss auch dauern!

Aber ich finde es besser ganz langsam und sehr langfristig etwas zu verändern, als nichts zu tun.

 

 

Die Faustregel mit „1 kcal pro Kilogramm pro Stunde“ klingt plausibel, ist aber so nicht korrekt. Tatsächlich liegt dein täglicher Grundumsatz, also die Energie, die dein Körper im Ruhezustand braucht, bei deinen Angaben (74 kg, 1,68 m) eher im Bereich von 1.500 bis 1.600 kcal pro Tag. Wichtig dabei, dieser Wert bezieht sich auf dein aktuelles Gewicht, nicht auf ein Wunsch- oder Normalgewicht. Dein Körper versorgt jetzt gerade all das, was du mit dir trägst, inklusive des Fettgewebes und braucht dafür Energie. 

Und ja, Fett ist keineswegs „leere Masse“. Im Gegenteil: Fettgewebe ist stoffwechselaktiv, produziert unter anderem das Hormon Leptin, das unter anderem das Sättigungsgefühl reguliert und hat viele weitere wichtige Funktionen. Ja, es verbraucht weniger Kalorien als Muskelgewebe aber eben nicht gar keine. 

Auch die Vorstellung, der Körper würde erst nach langer Zeit an die Fettreserven gehen, ist eine vereinfachte Sicht. Tatsächlich startet der Fettstoffwechsel bereits nach wenigen Stunden ohne Nahrung, z.B. über Nacht. Wenn du jedoch langfristig zu wenig isst, besonders ohne ausreichend Eiweiß und ohne Bewegung, baut der Körper nicht nur Fett, sondern auch wertvolle Muskeln ab. Deshalb ist es so wichtig, genug Protein zu sich zu nehmen und sich zu bewegen.

bearbeitet von Fairplay_78_71
vor 6 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

... genau. Dick ist normal. 😁

Man müsste ca. 9 Stunden joggen, um 1 kg Fett abzutrainieren. Was für eine Schinderei. 🥵 Deswegen sind die meisten lieber curvy statt dick. 🤗 

gruß nach paderborn, wo ich 30 jahre gewohnt habe, du bist nicht dick, du bist ne sexbombe 💐💐👍
vor 17 Stunden, schrieb speedy0905:

Auch da liegts wie immer im Auge des Betrachters, sprich was er schön findet und was nicht. ;)

Gewiss. Nur ist das für mein eigenes Bild nicht relevant. Ich finde mich schön, ohne dass Andere es ebenso sehen müssten. 

vor 10 Stunden, schrieb Enja781:

Das hatte ich auch erlebt, weil ich alles falsch gemacht habe. Nach der Schwangerschaft hatte ich 62kg und wollte dringend wieder abnehmen. Danach hatte ich 80kg. Ich habe mich gegeißelt. Tagelang nichts gegessen und wurde dicker und dicker. Ja, ja, ich hatte alles falsch gemacht!

Daraus entsteht dieser Teufelskreis.

Dann hatte ich einen Kurs in der Apotheke gemacht, die einfach mal die Grundlagen erklärt haben. Natürlich gab es da auch Rezepte, aber die habe ich nie nach gekocht. Ich habe auch Pizza gegessen und trotzdem abgenommen.

Wichtig ist eigentlich nur NIEMALS unter den Grundbedarf zu gehen. Der Grundbedarf ist das, was der Körper nur zum Überleben braucht. Das sind pi mal Daumen 1kcal pro kg Körpergewicht pro Stunde, also x 24. Ich habe immer nur mit Normalgewicht gerechnet, weil Fett mehr oder minder leere Masse ist. 

Das heißt 68kg x 24= 1632 kcal, die ich zu mir nehmen MUSS. Das Kaloriendefizit kommt dann durch Bewegung. Am Besten ist Muskeltraining, weil die Muskeln mehr Energie verbrauchen als Fett und dadurch den Grundbedarf erhöhen. 

Man darf halt nicht in den Jojoeffekt fallen. 

Das ist das größte Problem. Der Körper "denkt", dass gerade Hungersnot angesagt ist und der ist aufs Überleben programmiert. Der gibt nicht einfach das Fett ab. Wäre ja auch blöd. Der reduziert zunächst die Muskeln und ernährt sich davon. Die den Körper super. Der Grundbedarf sinkt, er hält also länger aus und von den Muskeln kann man sich super ernähren. Erst viel, viel später geht der Körper ans Fett.

Das würde ich so mit Gehalt, Ausgaben und Erspartem vergleichen.

Wir "denken" ja noch, das macht so ein Körper nicht und trotzdem macht er alles richtig. 

Wenn nicht mehr genug Geld reinkommt und ich nicht weiß, wie lange das dauert, würde ich auch erst die Fixkosten reduzieren, um so lange wie möglich etwas vom Ersparten zu haben. Kommt aber immer noch genug rein, um zu überleben, kann ich ruhig was von dem Ersparten nehmen. 

Ich hake jetzt mal nur an dieser Stelle ein: Das ist so nicht ganz richtig. Der implizierte Mythos vom „Hungerstoffwechsel“ war früher zwar extrem verbreitet. Es gibt dafür aber keinerlei wissenschaftliche Belege. Der Körper fängt nicht einfach an, zuerst gezielt die eigenen Muskel aufzuzehren (die braucht er ja noch) - vor allem dann nicht, wenn man nur mal eine Zeit lang knapp unterhalb des Grundsatzes isst. Stattdessen leert er zunächst die Glykogenspeicher und dann nutzt er vorrangig das gespeicherte Fett, um Energie zu gewinnen (genau dafür hat er das ja angelegt). Klar geht dabei (wenn man nicht trainiert und genügend Eiweiß isst) auch ein bisschen Muskelmasse drauf, aber unter den genannten Umständen niemals als vorrangige Energiequelle. Auch der gegebenenfalls verringerte Stoffwechsel ist bestenfalls insignifikant und führt nicht dazu, dass man im Kaloriendefizit nachhaltig zunimmt. Das ist schlicht nicht möglich. Ein gesunder, erwachsener Körper kann ziemlich erstaunliche Dinge bewerkstelligen und ist auch gar nicht so empfindlich, wie viele Menschen - gerade im Zusammenhang mit Gewichtsreduktionen - vermuten. 

vor 44 Minuten, schrieb Cleo91:

Ich hake jetzt mal nur an dieser Stelle ein: Das ist so nicht ganz richtig. Der implizierte Mythos vom „Hungerstoffwechsel“ war früher zwar extrem verbreitet. Es gibt dafür aber keinerlei wissenschaftliche Belege. Der Körper fängt nicht einfach an, zuerst gezielt die eigenen Muskel aufzuzehren (die braucht er ja noch) - vor allem dann nicht, wenn man nur mal eine Zeit lang knapp unterhalb des Grundsatzes isst. Stattdessen leert er zunächst die Glykogenspeicher und dann nutzt er vorrangig das gespeicherte Fett, um Energie zu gewinnen (genau dafür hat er das ja angelegt). Klar geht dabei (wenn man nicht trainiert und genügend Eiweiß isst) auch ein bisschen Muskelmasse drauf, aber unter den genannten Umständen niemals als vorrangige Energiequelle. Auch der gegebenenfalls verringerte Stoffwechsel ist bestenfalls insignifikant und führt nicht dazu, dass man im Kaloriendefizit nachhaltig zunimmt. Das ist schlicht nicht möglich. Ein gesunder, erwachsener Körper kann ziemlich erstaunliche Dinge bewerkstelligen und ist auch gar nicht so empfindlich, wie viele Menschen - gerade im Zusammenhang mit Gewichtsreduktionen - vermuten. 

Schlaues Mädchen😁👍

vor 34 Minuten, schrieb maximusgenie:

Schlaues Mädchen😁👍

Versuch‘s noch mal mit „Kluge Frau“ 😉

Ich hatte mal einen Freund, für den waren Frauen unter 200kg absolut unsexy.
Es liegt im Auge des Betrachters.
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