Was bedeutet es denn für Dich? Das wird wohl auch jeder etwas anderes definieren.
Für mich ist eine F+ eine freundschaftliche Beziehung in der beide eine tiefe emotionale Bindung zueinander entwickeln und gern Zeit miteinander verbringen. In der emotionale Nähe sich mit körperlicher Nähe vermischen darf, aber nicht muss. Es gibt keine negativen Folgen bei körperlicher Nähe, die Freundschaft bleibt bestehen.
Ich habe eine Kundin. Die mich regelmÄßig zu Reparaturen in ihrem Haus ruft. Zeitgleich sind wir Freunde und schicken auch schonmal die ein oder andere private WhatsApp. Auch trinken wir immer einen Kaffee zusammen und quatschen.
Zählt das als Freundschaft plus? 🤔
Freundschaft plus ist mit Sex verbunden man ist befreundet und hat halt gemeinsam Sex zu 2. zu dritt zu 4. ergibt irgendwie kein Sinn das Thema. Suchst du Aufklärung per Definition hier auf poppen.de? Du solltest eigentlich damit recht vertraut sein mit dem Thema und hier ganz schnell Kontakt finden. Jedoch wirst auch du erkennen das die meisten Bildersammler sind und hauptsächlich Männer, solltest du Frauen suchen, ist das hier eher wie die Nadel im Heuhaufen eine echte Frau mit interesse finden.
Wenn Freunde Sex miteinander haben und Freunde bleiben,höchst seltener kommt vor.
Hier sowas zu suchen meinen Augen lächerlich da sich sicher keiner die Zeit nimmt eine Freundschaft entstehen zu lassen eh das Plus erwartet
Neutral betrachtet, ist eine Freundschaft+ einfach eine Form der Paarbeziehung. Menschen führen ihre Beziehungen auf unterschiedliche Weise und was gerne als Freundschaft+ bezeichnet wird, erfüllt eben auch wesentliche Kriterien, die genauso für übliche Beziehungen gelten. Der Begriff "Freundschaft+" soll meines Erachtens lediglich davon ablenken, dass die Beteiligten miteinander eine Beziehung eingegangen sind, sei es, um sich selbst etwas vorzumachen oder um nach außen den Schein zu wahren, sie hätten keine Beziehung.
F+ wird hier gerne vorgegaukelt, um "zum Stich" zu kommen. Trotzdem gibt es echte F+, wenn sich eben nicht die große Liebe ergibt. das ist ja nicht verwerflich!!
Neutral betrachtet, ist eine Freundschaft+ einfach eine Form der Paarbeziehung. Menschen führen ihre Beziehungen auf unterschiedliche Weise und was gerne als Freundschaft+ bezeichnet wird, erfüllt eben auch wesentliche Kriterien, die genauso für übliche Beziehungen gelten. Der Begriff "Freundschaft+" soll meines Erachtens lediglich davon ablenken, dass die Beteiligten miteinander eine Beziehung eingegangen sind, sei es, um sich selbst etwas vorzumachen oder um nach außen den Schein zu wahren, sie hätten keine Beziehung.
Demnach wäre es mit einer Affäre beinahe identisch - und der Unterschied wäre lediglich, dass das Umfeld nicht einmal von einer Freundschaft wissen soll.
Nein, der soll von gar nichts ablenken.
Eine F+ kann man auch haben, während mindestens einer in einer Partnerschaft ist. Dann passt die Paarbeziehung nicht mehr. Wenn die Partner nicht davon wissen, ist es eine Affäre.
oohhh… jetzt wird es so richtig schön kompliziert…
Dieselbe F+ kann über die Jahre, ohne dass sich zwischen den beiden unmittelbar beteiligten etwas ändert, mal eine Freundschaft, mal eine F+ und dann mal eine Affäre sein.
Wie nennt man es, wenn es länger eine klassische Freundschaft ist, von der trotzdem insbesondere der Partner nichts weiß - oder zumindest nicht, dass es mal eine F+ war, wieder sein könnte und dass die Freundschaft wirklich eng ist?
Kleines Fazit:
Jeder, der hier ein Bild davon hat, dass sich diese Begriffe eindeutig anwenden lassen und eine allgemeingültige Meinung zu jeder Form hat, hat schlicht noch nur sehr wenige Ausprägungen kennengelernt.
Ich behaupte mal ganz frech, dass die allermeisten, die hier diesbezüglich mitreden, haben allenfalls mal davon gehört, dass es so etwas geben könnte. Ungefähr so, wie wenn sie die Merkmale eines generischen Autos beschreiben sollen und den Wikipedia-Eintrag zur Serienausstattung eines VW-Käfer der ersten Generation rezitieren
Demnach wäre es mit einer Affäre beinahe identisch - und der Unterschied wäre lediglich, dass das Umfeld nicht einmal von einer Freundschaft wissen soll.
Wenn die Affäre als Zweitbeziehung geführt wird, dann ja, steckt ja schon im Namen. Wenn die Affäre lediglich zum Ficken ohne weiteren zwischenmenschlichen Umgang stattfindet, dann hat sie für mich auch keinen Beziehungscharakter. Eine Freundschaft+ besitzt aber im Kern genau die Eigenschaften, die eine gute Beziehung ausmachen: einen vertrauensvollen Umgang miteinander, sowie ein gewisses Maß an emotionaler und körperlicher Nähe.
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Eine F+ kann man auch haben, während mindestens einer in einer Partnerschaft ist. Dann passt die Paarbeziehung nicht mehr.
Ja gut, dann haben wir vielleicht nur ein unterschiedliches Verständnis des Begriffs. Wer mehrere Beziehungen führt, der führt eben gleichzeitig mehrere Paarbeziehungen. Sonderfälle mag's geben, die ich auch anders nennen würde, aber solcherlei Details sind hier nicht wichtig, denke ich.
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oohhh… jetzt wird es so richtig schön kompliziert…
Nicht wirklich.
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Dieselbe F+ kann über die Jahre, ohne dass sich zwischen den beiden unmittelbar beteiligten etwas ändert, mal eine Freundschaft, mal eine F+ und dann mal eine Affäre sein.
Für Beziehungen gilt ebenfalls, dass sie zeitweise (wie man hier oftmals liest, auch dauerhaft) ohne Sex gelebt werden oder der Umgang miteinander immer auch mal wechselt, je nach Lebensphase, Familiensituation, privaten Umständen usw. Beziehungen hören nicht einfach auf, nur weil sich die Dinge mal so, mal anders entwickeln. Sonst wäre z.B. jede beruflich begründete Fernbeziehung zeitweise keine Beziehung mehr.
95 und mehr Prozent der hier immer wieder geschilderten Freundschaft-Plus-Szenarien beschreiben etwas, das genau so für eine Beziehungsbeschreibung gilt.
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Wie nennt man es, wenn es länger eine klassische Freundschaft ist, von der trotzdem insbesondere der Partner nichts weiß - oder zumindest nicht, dass es mal eine F+ war, wieder sein könnte und dass die Freundschaft wirklich eng ist?
Das ist ganz offensichtlich das, was du gerade selbst beschrieben hast: eine enge Freundschaft, die nicht weiter als eine Freundschaft geht, mehr nicht. Warum der Partner nichts von dieser Freundschaft weiß, verstehe wer will.
95 und mehr Prozent der hier immer wieder geschilderten Freundschaft-Plus-Szenarien beschreiben etwas, das genau so für eine Beziehungsbeschreibung gilt.
Meinst Du die, die sich jemand so vorstellt oder die so erlebt wurden?
Da habe ich nun nicht mitgeloggt.
Zusammenleben spielt da nur in WG-Szenarien eine Rolle - und zumindest die Perspektive darauf halte ich doch für schon ein wesentliches Kriterium einer Partnerschaft (den Begriff "Beziehung" verwende ich hier explizit nicht, weil ich den als Oberbegriff für alles betrachte).
Ein Schlüsselkriterium dabei ist doch - auch wenn das vielleicht explizit wohl längst nicht jeder bewusst als solches sieht - die Erkenntnis, wenn man sich sagt "wir sind zusammen". Das scheint mir der wesentlichste Punkt zu sein. Unabhängig davon, was man sonst noch damit verbindet - z.B. Exklusivität.
vor 20 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:
Warum der Partner nichts von dieser Freundschaft weiß, verstehe wer will.
Da kenne ich nun aus erster und zweiter Hand schon 4 komplett unterschiedliche Geschichten... Das reicht mir, um zu akzeptieren, dass es eben manchmal so ist.
vor 23 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:
Für Beziehungen gilt ebenfalls, dass sie zeitweise (wie man hier oftmals liest, auch dauerhaft) ohne Sex gelebt werden
Das "mal mit oder ohne Sex" hatte ich zwar erwähnt - und das ist dann entgegen dem, was ich auch geschrieben hatte eine Änderung im Miteinander - aber maßgeblich sind eher die äußeren Umstände, durch die es mal eine F+ und mal eine Affäre - und dann vielleicht wieder eine F+ ist.
Zusammenleben [...] zumindest die Perspektive darauf halte ich doch für schon ein wesentliches Kriterium einer Partnerschaft
Ich kenne eine ganze Reihe an Beziehungen (oder wenn du willst: Partnerschaften), die nicht im selbven Haushalt zusammen leben, inklusive meiner eigenen, die bald seit eineinhalb Dekanden besteht. Da hast du also einen Maßstab genannt, der meine Beziehung sozusagen für nichtig erklärt. Was genau habe ich dann deiner Ansicht nach? Eine Freundschaft+ ist es definitiv nicht.
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Ein Schlüsselkriterium dabei ist doch - auch wenn das vielleicht explizit wohl längst nicht jeder bewusst als solches sieht - die Erkenntnis, wenn man sich sagt "wir sind zusammen". Das scheint mir der wesentlichste Punkt zu sein. Unabhängig davon, was man sonst noch damit verbindet - z.B. Exklusivität.
Das denke ich auch, aber es gibt eben sehr viele Menschen, die faktisch so zusammen sind, wie es auch in Beziehungen gelebt wird, aber nicht sagen wollen, dass sie zusammen sind. Dass finde ich vergleichbar mit dem Klischee des mundfaulen Mannes, der nie sagt, dass und wie sehr er seine Partnerin liebt, weil das doch sowieso klar ist. Ich zitiere mal aus "Ghost - Nachricht von Sam". Da reichte es zumindest für ein "Dito". Man muss Fakten nicht unbedingt aussprechen oder auch nur als Gedanken formulieren, damit sie wahr werden.
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Da kenne ich nun aus erster und zweiter Hand schon 4 komplett unterschiedliche Geschichten... Das reicht mir, um zu akzeptieren, dass es eben manchmal so ist.
Ich akzeptiere die Einstellungen derer, die ihr Zusammensein nicht als Beziehung oder Partnerschaft bezeichnen wollen, ebenfalls. Ich sage lediglich, dass sie sich üblicherweise gar nicht anders verhalten als es in einer guten, einander zugewandten Beziehung ist. Wie sie ihre Gemeinschaft selbst nennen, sei ihnen überlassen. Ich kann ihnen trotzdem frei heraus mitteilen, dass ihre Art nur eine von vielen Varianten ist, eine Partnerschaft/Beziehung zu führen, und dass es auch Beziehungen gibt, die grundsätzlich genauso geführt werden wie sie es in ihrem Freundschaft-Plus-genannten Miteinander tun.
Ich glaube, keiner von uns beiden hat vor, den anderen zu überzeugen, die gegenteilege Meinung anzunehmen. Die Sichtweisen können wohl so jede für sich stehen bleiben. Für mich hat der Begriff der partnerschaftlichen Beziehung ein weiter gefasstes Spektrum als für dich bzw. als generell für diejenigen, die ihr Zusammensein als Freundschaft+ bezeichnen. Wer eine Freundschaft+ führt, möchte sich (aus ganz unterschiedlichen Gründen) vom Begriff der Beziehung abgrenzen.
Etwas, was meinen Horizont mal wieder ein Stück erweitert.
vor 14 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:
aber nicht sagen wollen, dass sie zusammen sind.
ob nun ausgesprochen oder nicht - aber dass sich dieses Gefühl einstellt, ist doch unstrittig? Deshalb ja meine Formulierung mit dem „nicht expliziten“. Das war mir schon klar 😉
vor 18 Minuten, schrieb FrenulumLinguae:
Ich glaube, keiner von uns beiden hat vor, den anderen zu überzeugen, die gegenteilege Meinung anzunehmen.
Ich würde sogar bezweifeln, dass wir da wirklich fundamental unterschiedlicher Meinung sind. Und ich denke, uns beiden ist bewusst, dass wir nicht alles kennen und ohne weiteres beurteilen können..
Gut, ich definiere die F+ für mich eher so, wie es meiner Erfahrungswelt entspricht - und das ist etwas wohlwollender als Deine Sicht. Für mich ergibt es so auch mehr Sinn. Bei der Partnerschaft habe ich noch etwas dazu gelernt - aber ich gehe davon aus, dass es auch bei der noch mehr gibt, woran Du nicht ohne weiteres denkst. Ohne dass ich jetzt auszubreiten gedenke, woran konkret ich da denke. Unter anderem weil: OffTopic.
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Gelöschter Benutzer
Genau so sehe ich es auch, und schön dargelegt 👍
MichaelW0815
Na was wohl eine Freundschaft die nicht vor der Bettkante endet
Ho****
MichiZart1980
Mit dir eine gute Zeit haben, lachen , genießen… Spaß haben.
Wh****
Ich habe eine Kundin. Die mich regelmÄßig zu Reparaturen in ihrem Haus ruft. Zeitgleich sind wir Freunde und schicken auch schonmal die ein oder andere private WhatsApp. Auch trinken wir immer einen Kaffee zusammen und quatschen.
Zählt das als Freundschaft plus? 🤔
La****
Pa****
Ca****
Hier sowas zu suchen meinen Augen lächerlich da sich sicher keiner die Zeit nimmt eine Freundschaft entstehen zu lassen eh das Plus erwartet
La****
Neutral betrachtet, ist eine Freundschaft+ einfach eine Form der Paarbeziehung. Menschen führen ihre Beziehungen auf unterschiedliche Weise und was gerne als Freundschaft+ bezeichnet wird, erfüllt eben auch wesentliche Kriterien, die genauso für übliche Beziehungen gelten. Der Begriff "Freundschaft+" soll meines Erachtens lediglich davon ablenken, dass die Beteiligten miteinander eine Beziehung eingegangen sind, sei es, um sich selbst etwas vorzumachen oder um nach außen den Schein zu wahren, sie hätten keine Beziehung.
Anonymes-Mitglied-8
F+ wird hier gerne vorgegaukelt, um "zum Stich" zu kommen. Trotzdem gibt es echte F+, wenn sich eben nicht die große Liebe ergibt. das ist ja nicht verwerflich!!
Im****
Demnach wäre es mit einer Affäre beinahe identisch - und der Unterschied wäre lediglich, dass das Umfeld nicht einmal von einer Freundschaft wissen soll.
Nein, der soll von gar nichts ablenken.
Eine F+ kann man auch haben, während mindestens einer in einer Partnerschaft ist. Dann passt die Paarbeziehung nicht mehr. Wenn die Partner nicht davon wissen, ist es eine Affäre.
oohhh… jetzt wird es so richtig schön kompliziert…
Dieselbe F+ kann über die Jahre, ohne dass sich zwischen den beiden unmittelbar beteiligten etwas ändert, mal eine Freundschaft, mal eine F+ und dann mal eine Affäre sein.
Wie nennt man es, wenn es länger eine klassische Freundschaft ist, von der trotzdem insbesondere der Partner nichts weiß - oder zumindest nicht, dass es mal eine F+ war, wieder sein könnte und dass die Freundschaft wirklich eng ist?
Kleines Fazit:
Jeder, der hier ein Bild davon hat, dass sich diese Begriffe eindeutig anwenden lassen und eine allgemeingültige Meinung zu jeder Form hat, hat schlicht noch nur sehr wenige Ausprägungen kennengelernt.
Ich behaupte mal ganz frech, dass die allermeisten, die hier diesbezüglich mitreden, haben allenfalls mal davon gehört, dass es so etwas geben könnte. Ungefähr so, wie wenn sie die Merkmale eines generischen Autos beschreiben sollen und den Wikipedia-Eintrag zur Serienausstattung eines VW-Käfer der ersten Generation rezitieren
La****
Wenn die Affäre als Zweitbeziehung geführt wird, dann ja, steckt ja schon im Namen. Wenn die Affäre lediglich zum Ficken ohne weiteren zwischenmenschlichen Umgang stattfindet, dann hat sie für mich auch keinen Beziehungscharakter. Eine Freundschaft+ besitzt aber im Kern genau die Eigenschaften, die eine gute Beziehung ausmachen: einen vertrauensvollen Umgang miteinander, sowie ein gewisses Maß an emotionaler und körperlicher Nähe.
Ja gut, dann haben wir vielleicht nur ein unterschiedliches Verständnis des Begriffs. Wer mehrere Beziehungen führt, der führt eben gleichzeitig mehrere Paarbeziehungen. Sonderfälle mag's geben, die ich auch anders nennen würde, aber solcherlei Details sind hier nicht wichtig, denke ich.
Nicht wirklich.
Für Beziehungen gilt ebenfalls, dass sie zeitweise (wie man hier oftmals liest, auch dauerhaft) ohne Sex gelebt werden oder der Umgang miteinander immer auch mal wechselt, je nach Lebensphase, Familiensituation, privaten Umständen usw. Beziehungen hören nicht einfach auf, nur weil sich die Dinge mal so, mal anders entwickeln. Sonst wäre z.B. jede beruflich begründete Fernbeziehung zeitweise keine Beziehung mehr.
95 und mehr Prozent der hier immer wieder geschilderten Freundschaft-Plus-Szenarien beschreiben etwas, das genau so für eine Beziehungsbeschreibung gilt.
Das ist ganz offensichtlich das, was du gerade selbst beschrieben hast: eine enge Freundschaft, die nicht weiter als eine Freundschaft geht, mehr nicht. Warum der Partner nichts von dieser Freundschaft weiß, verstehe wer will.
Im****
Meinst Du die, die sich jemand so vorstellt oder die so erlebt wurden?
Da habe ich nun nicht mitgeloggt.
Zusammenleben spielt da nur in WG-Szenarien eine Rolle - und zumindest die Perspektive darauf halte ich doch für schon ein wesentliches Kriterium einer Partnerschaft (den Begriff "Beziehung" verwende ich hier explizit nicht, weil ich den als Oberbegriff für alles betrachte).
Ein Schlüsselkriterium dabei ist doch - auch wenn das vielleicht explizit wohl längst nicht jeder bewusst als solches sieht - die Erkenntnis, wenn man sich sagt "wir sind zusammen". Das scheint mir der wesentlichste Punkt zu sein. Unabhängig davon, was man sonst noch damit verbindet - z.B. Exklusivität.
Da kenne ich nun aus erster und zweiter Hand schon 4 komplett unterschiedliche Geschichten... Das reicht mir, um zu akzeptieren, dass es eben manchmal so ist.
Das "mal mit oder ohne Sex" hatte ich zwar erwähnt - und das ist dann entgegen dem, was ich auch geschrieben hatte eine Änderung im Miteinander - aber maßgeblich sind eher die äußeren Umstände, durch die es mal eine F+ und mal eine Affäre - und dann vielleicht wieder eine F+ ist.
La****
Ich kenne eine ganze Reihe an Beziehungen (oder wenn du willst: Partnerschaften), die nicht im selbven Haushalt zusammen leben, inklusive meiner eigenen, die bald seit eineinhalb Dekanden besteht. Da hast du also einen Maßstab genannt, der meine Beziehung sozusagen für nichtig erklärt. Was genau habe ich dann deiner Ansicht nach? Eine Freundschaft+ ist es definitiv nicht.
Das denke ich auch, aber es gibt eben sehr viele Menschen, die faktisch so zusammen sind, wie es auch in Beziehungen gelebt wird, aber nicht sagen wollen, dass sie zusammen sind. Dass finde ich vergleichbar mit dem Klischee des mundfaulen Mannes, der nie sagt, dass und wie sehr er seine Partnerin liebt, weil das doch sowieso klar ist. Ich zitiere mal aus "Ghost - Nachricht von Sam". Da reichte es zumindest für ein "Dito". Man muss Fakten nicht unbedingt aussprechen oder auch nur als Gedanken formulieren, damit sie wahr werden.
Ich akzeptiere die Einstellungen derer, die ihr Zusammensein nicht als Beziehung oder Partnerschaft bezeichnen wollen, ebenfalls. Ich sage lediglich, dass sie sich üblicherweise gar nicht anders verhalten als es in einer guten, einander zugewandten Beziehung ist. Wie sie ihre Gemeinschaft selbst nennen, sei ihnen überlassen. Ich kann ihnen trotzdem frei heraus mitteilen, dass ihre Art nur eine von vielen Varianten ist, eine Partnerschaft/Beziehung zu führen, und dass es auch Beziehungen gibt, die grundsätzlich genauso geführt werden wie sie es in ihrem Freundschaft-Plus-genannten Miteinander tun.
Ich glaube, keiner von uns beiden hat vor, den anderen zu überzeugen, die gegenteilege Meinung anzunehmen. Die Sichtweisen können wohl so jede für sich stehen bleiben. Für mich hat der Begriff der partnerschaftlichen Beziehung ein weiter gefasstes Spektrum als für dich bzw. als generell für diejenigen, die ihr Zusammensein als Freundschaft+ bezeichnen. Wer eine Freundschaft+ führt, möchte sich (aus ganz unterschiedlichen Gründen) vom Begriff der Beziehung abgrenzen.
Das ist okay so.
bearbeitet von FrenulumLinguaeIm****
Etwas, was meinen Horizont mal wieder ein Stück erweitert.
ob nun ausgesprochen oder nicht - aber dass sich dieses Gefühl einstellt, ist doch unstrittig? Deshalb ja meine Formulierung mit dem „nicht expliziten“. Das war mir schon klar 😉
Ich würde sogar bezweifeln, dass wir da wirklich fundamental unterschiedlicher Meinung sind. Und ich denke, uns beiden ist bewusst, dass wir nicht alles kennen und ohne weiteres beurteilen können..
Gut, ich definiere die F+ für mich eher so, wie es meiner Erfahrungswelt entspricht - und das ist etwas wohlwollender als Deine Sicht. Für mich ergibt es so auch mehr Sinn. Bei der Partnerschaft habe ich noch etwas dazu gelernt - aber ich gehe davon aus, dass es auch bei der noch mehr gibt, woran Du nicht ohne weiteres denkst. Ohne dass ich jetzt auszubreiten gedenke, woran konkret ich da denke. Unter anderem weil: OffTopic.
Anonymes-Mitglied-8
Wer auf dem Dorf lebt und das getratsche dort kennt, hält schon mal eine F+ geheim, auch wenn beide Singles sind