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Die Verbindung von Mensch und Anziehung: Wie stehen wir zum Daten von Transpersonen?


Li****

Empfohlener Beitrag

vor 11 Stunden, schrieb LieschenMüller:

dass jemand trans ist, beeinflusst

Für mich definitiv ja. Ich habe noch nie eine Trans gesehen, der man die Umwandlung nicht angesehen hat und/oder die ich attraktiv fand. Von daher gilt auch in diesem Fall für mich: auf partnerschaftlicher Ebene käme eine Transperson oder ein Mann nicht in Frage ...

Ich hatte schon eine Liaison mit einer Transperson. Menschlich passte es, die Hormone waren aber schwer auszuhalten für mich und sexuell ging es nicht so, wie es für mich wichtig wäre. Somit ließen wir es bleiben. Ich kann mir generell mit niemandem eine Beziehung vorstellen, der sexuell nicht matched.

Als Heterofrau, hätte ich kein Problem damit, mit einem Transmann liiert zu sein. Früher als junge Frau nicht, aber nicht aufgrund der Transgeschichte an sich. Ich wollte immer viele Babys gebären. Für den reinen sexuellen Kontakt, kann ich keine Aussage machen, da ich keine Ahnung habe wie sich der Geschlechtsverkehr mit einem Transmann letztendlich gestaltet... Pumpe und so weiter... Wenn ich jemanden liebe, sind mir körperliche Attribute/Fähigkeiten nicht so wichtig, als wenn es sich nur um das körperliche handelt. Komischerweise, genau umgekehrt wie viele Herren das sehen.
Hier gibt es ja unglaublich viele Transfrauen, ist hier irgendjemand schon mal einem Transmann über den Weg gelaufen?

Ich engagier mich seit Jahren ehrenamtlich in der Community, kann sexuell / romatisch aber nicht damit anfangen.

"der Mensch als Gesamtpaket" Und genau das impliziert eben alles, auch das biologische und sexuelle. Wenn jemand also sagt, dass der Mensch im Vordergrund steht, dann spielen diese 2 Dinge auch eine gewisse Rolle, dass kann man nicht voneinander trennen. Sie machen ja diesen Menschen genauso aus.
Man kann in der Theorie vieles aussagen und eine Meinung haben, die Realität geht manchmal andere Wege. Da gibt es Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat und schon wird alles über den Haufen geworfen. Manchmal ist weniger (denken) einfach mehr.

(bearbeitet)

Für mich spielen bei der Partnerwahl sowohl die emotionale Chemie als auch die körperliche und biologische Ebene eine entscheidende Rolle – das eine lässt sich für mich in einer Beziehung nicht vom anderen trennen.

Was das Daten von Transpersonen betrifft: Ich persönlich habe bislang noch keine Transmänner erlebt, die auf mich optisch oder verhaltensbezogen eine sexuelle Attraktivität ausgeübt hätten. Zudem ist mir in einer Partnerschaft und im Intimleben die volle Funktionalität der biologischen Geschlechtsorgane sehr wichtig.

Der Mensch und sein Charakter stehen zwar immer an erster Stelle, aber für eine funktionierende Liebes- und Sexualbeziehung reicht die emotionale Ebene für mich alleine nicht aus. Die körperliche Anziehung sowie die biologischen Voraussetzungen müssen genauso stimmen, weshalb eine Beziehung mit einer Transperson für mich nicht infrage kommen würde.

bearbeitet von lazy_crazy
vor 12 Stunden, schrieb LieschenMüller:

wie wir zu Transpersonen

Ich kann nicht für wir antworten, ich bin nur eine Person.

Die, die ich traf, ohne Datevorhaben waren nett....ohne dass da ein Funke flog 

Ich als Transfrau habe grundsätzlich keine Probleme im dating,

Mir hat es bisher auch keiner angesehen oder gehört, bin untenrum komplett operiert

Bin offen gegenüber anderen Transfrauen, aber es gibt kaum welche die mir optisch zusagen würden, natürlich spielt optik auch eine rolle

In die "Verlegenheit" kam ich noch nie! Wäre vieleicht auch mal intressant? Keine Ahnung?

Als erstes kommt der Mensch. Für eine Anziehung/Sympathie müssen einige Bedingungen erfüllt werden. Dabei kommt es mir zuerst nicht auf die biologische und sexuelle Ausrichtung an.

Auch bei den Empfindungen für andere Menschen kommt es mir auf die Person an. Wenn ich für jemanden Liebe empfinde, ist es egal, ob es eine Frau oder eine Trans-Person ist. Bei einem Mann ist mir das noch nicht passiert, kann es aber bei der Vielfalt im Leben nicht ausschließen.

Ich kann einen Transmenschen als Mensch respektieren und auch mit ihm befreundet sein aber im Liebesleben könnte ich damit nicht umgehen.

Anonymes-Mitglied-1

Ich respektiere natürlich Transpersonen, wie alle anderen Personen auch.

Zur sexuellen Ebene habe ich, ehrlich gesagt, überhaupt keinen Bezug. 🤔 - Das ist die Wahrheit.

vor 13 Stunden, schrieb LieschenMüller:

Wie nimmst du das für dich selbst wahr? Steht für dich der Mensch als Gesamtpaket im Vordergrund, oder spielen die biologische und sexuelle Komponente eine entscheidende Rolle dabei, ob du dir Intimität oder eine Beziehung mit einer Transperson vorstellen kannst?

Bis jetzt habe ich grundsätzlich immer erst den Menschen, unabhängig von Geschlecht, sexuellen Präferenzen oder Beziehungsstatus kennengelernt. Alles andere hat sich danach mehr oder weniger entwickelt.

Das kann ich so grundsätzlich aus Mangel an Erfahrung nicht sagen. Die meisten Transpersonen, die ich kenne, gehören zum sozialen Umfeld meiner Kinder. Wenn die in der Gruppe bei uns essen, ist das immer sehr angenehm. Das "Trans-Dasein" wird nicht ständig thematisiert. Bei "geschlechterkämpferischen" Themen wird sachlich erzählt, diskutiert, und meistens viel gelacht. Man merkt dabei eben, dass manche dieses "Mehr" zu einem Thema beitragen können. Es ist mir wichtig, zu spüren, dass mein Gegenüber sich wohl fühlt.

Ich fühle mich grundsätzlich offen, würde aber wie bei cis-Frauen großen Wert auf den Menschen und die Anziehung zwischen uns legen. Letztendlich kann ich das erst sagen, wenn es mal soweit ist. Es besteht in mir weder eine besondere Neugier darauf, noch Ablehnung. 

Im allgemeinen ist für mich das Gesamtpaket entscheidend für Intimität oder Beziehung. Mein liberales ich würde das auch auf eine Transperson übertragen aber ich war bisher nicht in dieser Situation so dass ich ehrlich gesagt nicht weiß ob ich dann wirklich so reagieren würde wie ich denke

Das ist doch bei jedem Menschen anders, und das ist auch okay, denn es kann ja niemand etwas dafür. Manchen reicht der Charakter, völlig unabhängig vom Geschlecht. Andere brauchen ein bestimmtes Geschlecht, damit sich bei ihnen etwas regt. Alles darf sein. 

Es wurde schon ein paar Mal erwähnt, dass mangels eigener Erfahrung nur theoretisch geantwortet werden kann.
Entsprechend hier meine Annahme: für eine rein sexuelle Begegnung wäre für mich am ehesten die "körperliche Ausstattung" wichtig.
da ich bisher vorrangig auf Frauen und Vaginalverkehr stehe, wäre eine Transfrau ohne GaO eher weniger geeignet, als ein noch nicht komplett umgebauter Transmann mit "Original-Vagina".
Wie gesagt: nicht ausprobiert, nur theoretisiert.
Für eine Beziehung im Sinne einer guten Freundschaft wäre dann vorrangig die zwischenmenschliche Kompatibilität unabhängig von der geschlechtlichen Identität wichtig, wobei ich auch da am ehesten ein weibliches Gegenüber bevorzugen würde. Glaube ich. Da ich mich jetzt ohne irgendwelche Erfahrungen nicht festlegen kann, bin ich aktuell offen für neue Erkenntnisse.

Wenn die Person sich als Frau sieht, bin ich da total offen. Ob und was sich ergibt, liegt an anderen Dingen. Und vielleicht ergibt sich weiter unten beim Kennenlernen eine Überraschung, die mehr Spaß macht, als Mann dachte 😊 💦 🍆

Mir ist egal wer jemand mal war, sondern nur um die Person die man jetzt ist. Egal ob es um Freundschaft, Sex oder Beziehung geht.

Die transsibirische Eisenbahn besteige ich gern einmal, ansonsten bin ich bei Trans eher reserviert.

Grundsätzlich steht bei mir der Mensch im Vordergrund. Egal um welche Art Verbindung es sich handelt.  
 

Plattformübergreifend haben aber die meisten Männer ein Problem sich mit mir in der Öffentlichkeit zu zeigen. 
Da ist das Interesse rein körperlicher/sexueller Natur. 
 

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