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Wo liegt die Grenze zwischen Devot sein Dominant und emotionalen Missbrauch???


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Tja, gute Frage.🤔.
Glaub kann man sehr schlecht definieren
Also pauschal unmöglich zu beantworten.

Geschrieben

Zumindest in meiner Generation und Altersklasse ist es eine Persoenliche Entscheidung. Die Generation weiblich vorher hatte wohl keine Wahl. Wenn ich eine Grad wanderung beginne, sollte doch wohl klar sein

Affairedecoeur
Geschrieben

Ich kenn mich in der Szene jetzt nicht gut aus, aber das was Du beschreibst, auf emotionaler Ebene das kriegen auch Menschen super hin, die sonst mit der Szene nix zu tun haben. Und deren Kontrolle geht weit über das Bett hinaus.
Das solltest Du besser differenzieren.

Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb Kartenali:

Emotionaler Missbrauch ist ja eigentlich die Dominanz eines Partners

Was ist das? Gehören immer zwei dazu.

Was du als Missbrauch empfindest finden andere vlt. als normal.

vor 3 Minuten, schrieb schneeflöckchen:

wo der Narzist bewusst seine Dominanz einsetzt, um den anderen Emotional zu schaden.

Ah. ja. Du Narzisse. ;) .

KatharinaDieGroße
Geschrieben

Emotionale Missbrauch sollte gar nicht vorkommen... Aber wer kann/will schon die Grenze bestimmen?!

Geschrieben

Besteht eine Beziehung am Ende nicht unweigerlich aus alle dem?! Jeder sollte so selbstkritisch selbst-reflektiert sein, das man nur bis zu gewissen sich selbst gesetzten Grenzen geht!
Selbst dann wenn das Gegenüber auf Dinge steht die nicht dem Durchschnitt entsprechend sind, sollte man sich selbst darüber bewusst sein, das man das was man seinem Gegenüber „antut“ einem bis zum Lebensende negativ begleiten könnte.
Eine ehemalige Freundin von mir stand darauf das man sich fickt obwohl sie nicht will, was für mich einer Vergewaltigung gleich kommt, in Folge dessen habe ich das nie gemacht!
Genauso wie das diese wollte das man hart auf ihre Pussy schlägt, mit hart meine ich, so feste wie es geht, gemacht habe ich es, aber nur in dem Rahmen das ich es für akzeptabel hielt.
Hätte ich das so gemacht wie sie es wollte, wäre ihre Pussy angeschwollen und blau bis schwarz gewesen von Blutergüssen!
Für mich sind so Neigungen völlig okay, aber nicht in dem Sinne das ich sie einer Frau antuen würde!

Geschrieben

Sorry. Das Sowas auch "danebengehen" kann. Egal, wieviel Vertrauen da ist. Denke, der Hang zu dominieren ist wohl menschlich.

Geschrieben

@ KatharinaDieGroße Emotionale Missbrauch sollte gar nicht vorkommen... Aber wer kann/will schon die Grenze bestimmen?!

Ich sehe das so, das der der das ausführen soll die Grenze setzen sollte, die führ ihn selbst okay ist!!!!!!

Geschrieben
vor 14 Minuten, schrieb Selene09:

Oh oh! Das Thema scheint dir fremd zu sein.

All das hat mit Dominanz nichts zu tun! Wie kommst du darauf, dass Dominanz sich dadurch zeigt?

Nun weil bei der Dominanz als Beispiel Bestrafung auch eine Rolle Spielt genauso wie Freiheitsentzug im Käfig usw.

Dass es ein Spiel ist, zwischen 2 Personen und einem Codewort ist mir auch klar.

Wenn das jemand Jahrelang so betreibt Identifiziert er sich eines Tages mit seiner Dominanz und wird diese nicht zum Alltag???

Wird es Strikt getrennt und geht das???

Und ist es für den Dominierenden immer klar wo die Grenze Liegt, oder besteht die Möglichkeit das diese irgendwann in den Bereich des Emotionalen Missbrauchs übergeht.

Das Thema ist mir fremd, Deshalb ja auch die Frage wo da eigentlich die Grenze Verläuft.

mariaFundtop
Geschrieben

Das gibt es sicherlich. Und es hat dann für mich nichts mit BDSM zu tun sondern ist eine echte mißbräuchliche Situation...die nur einen Deckmantel hat.
BDSM ist wenn beide die Situation geil finden...wenn beide Lust und Erfüllung finden . Also etwas positives entsteht.
Bei Mißbrauch entsteht nichts positives. Das ist der Unterschied.

Geschrieben

Super schwieriges und sehr weit gefächertes Thema. Aufgrund meiner eigenen Muster, habe ich mir mehrere Männer gesucht, die emotional extrem für mich waren. Also unreflektierte Sadisten/Narzissten zur unreflektierten Masochistin. Dabei ist für mich das „Spiel“ aus heiß und kalt immer am schlimmsten gewesen. Das ist bei vielen BDSM-Spielen aber auch fester Bestandteil. Also auf „Gewalt“ folgt „Aftercare“.
Dieses heiß-kalt-Spiel ist in meinen Augen die effektivste Methode zur Manipulation, die man an Menschen anwenden kann.
Natürlich gibt es (im Idealfall) bei BDSM Regeln und Absprachen. Und dennoch werden darin ja Fantasien/Muster durchgespielt, die eindeutig mit Anpassung, Unterwerfung und Abwertung einhergehen. Wo kommen diese Muster her? Wo kommt die sexuelle Erregung dazu her?
:-)
Super spannend

KatharinaDieGroße
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb PasDeDetour:

@ KatharinaDieGroße Emotionale Missbrauch sollte gar nicht vorkommen... Aber wer kann/will schon die Grenze bestimmen?!

Ich sehe das so, das der der das ausführen soll die Grenze setzen sollte, die führ ihn selbst okay ist!!!!!!

In manchen FÄLLEN,  ich  meine bei manchen Leuten sollte überhaupt nicht zu praktizieren kommen!  Das wäre bei denen die gesunde Grenze! 

Imperatorin
Geschrieben

Da gibt es keine Grenze. Das ist eine Einstellungssache, bzw empfindungs Sache. Sobald etwas passiert was einer nicht möchte, ist es Missbrauch. und da ist es egal ob man jemanden mit einem Skalpell oder einer Feder bearbeitet.
Verstehe diese Frage wirklich nicht...

Geschrieben

Ich mag das nur in Bezug auf Erotik und nicvt im Alltag. Beide Partner sollten grundsätzlich auch gleichwertig sein. Wenn meine Partnerin aber gern die Kontrolle abgibt um sich fallen zu lassen und einfach genießen kann, was ich mit ihr mache, finde ich das extrem erregend und genieße es mit ihrer Lust und Gier zu spielen. Ich möchte da keine Machtkämpfe oder ihr zeigen müssen wer der stärkere ist. Das sollte von vornherein klar sein und nicht mehr ausgefochten werden. In dem Fall besteht auch keine Gefahr, dass es in irgendeiner Art übergriffe geben könnte, die zu weit gehen. Ich achte sehr genau auf meine Partnerin und behaupte zu wissen wie weit es gehen kann. Teilweise behüte ich sie auch davor an Grenzen zu gehen, die wohl nicht gut wären. Ich sehe mich aber auch nicht im Bereich BDSM, sondern einfach als Mann, der sich gern im Bereich Sex und Erotik ausprobiert und daran Freude hat seine Partnerin immer wieder zu fordern und zu überraschen. Ich verstehe den Einwand allerdings sehr gut. Sollte eine devote Person, die ihre eigenen Grenzen sehr weit gesteckt hat an einen dominanten Partner geraten, der starke sadistische Züge hat, kann der Bogen sehr schnell überspannt werden und somit emozionale Auswirkungen mit sich bringen. Der dominante Part hat in der Beziehung die viel größere Verantwortung, da er diese nicht nur für sich tragen muss.

Geschrieben
vor 15 Minuten, schrieb KatharinaDieGroße:

Aber wer kann/will schon die Grenze bestimmen?!

Glaub hat der Staat schon mit Gesetze getan.

Geschrieben

Eine emotionale Vergewaltigung und bdsm passt nicht .....der oder die Herren passen auf ,das niemals das Gefühl bei seinen Partnern aufkommt......emotionale Vergewaltigung kommen von sadisten und Narzissten niemals vom Dom....nach einer emotionale Vergewaltigung ist eine Therapie erforderlich genau so wie eine körperliche Vergewaltigung....@KatharinaDieGroße nur du kannst das bestimmen wo genau die Grenze ist ....

schneeflöckchen
Geschrieben
vor 15 Minuten, schrieb Oldtou:

Ah. ja. Du Narzisse. ;) .

😉😉😉🤪🤪🤪weiße Rose bitte😉🤪🤘.....

😉Wer eine Beziehung zu einem Narzisten hatte, verliert sich selbst und manche nehmen deren Eigenschaften an. Es dauert lange zurück zu finden. Kommt dann jemand der einen bedingslos und über alles liebt, stößt man diesen Menschen weg. 😉😉😉

Geschrieben
Gerade eben, schrieb schneeflöckchen:

Wer eine Beziehung zu einem Narzisten hatte, verliert sich selbst

Kenn ich. :pensive:

Hat zum Glück nicht allzu lange gedauert. :confused: .

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Imperatorin:

Da gibt es keine Grenze. Das ist eine Einstellungssache, bzw empfindungs Sache. Sobald etwas passiert was einer nicht möchte, ist es Missbrauch. und da ist es egal ob man jemanden mit einem Skalpell oder einer Feder bearbeitet.
Verstehe diese Frage wirklich nicht...

Nun das ist der Knackpunkt merkt der Devote Partner das???

Verfallen manche nicht in eine Künstlich erzeugte Abhängigkeit???  Kann mir gut Vorstellen das es von manchen DOM erwünscht ist, da der SUB dadurch ja alles machen würde was der DOM erwartet.

Wobei diese Erzeugung der Abhängigkeit, dann der Anfang vom Emotionalen Missbrauch wäre.

schneeflöckchen
Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Minuten, schrieb Apharis:

Wo kommen diese Muster her? Wo kommt die sexuelle Erregung dazu her?
:-)
Super spannend

😉😉😉meine Mum hat mich nie sein lassen wie ich bin. Also ging ich kontrovers zu ihr, alles was verboten war, war für mich interessant.   

Mega spannendes Thema 😉😉😉erkenne mich in deinen Post wieder. 

bearbeitet von schneeflöckchen
love2cum4u
Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb Kartenali:

Wie ist das Eigentlich unter Dominanten und Devoten Partnerschaften Geregelt das eine Dominanz nicht übergeht in emotionalen Missbrauch???

Tatsächlich hat in Wirklichkeit der devote Teil die Macht! Denn nur dieser setzt die Grenzen! 

Der dominante Teil hat vor allem eine Sorgfaltspflicht und respektiert Grenzen! Was, je nach Belieben des Partners, durchaus auch erst durch die eigenen Grenzen begrenzt werden kann! 

Der devote Teil gibt sich dem IMMER freiwillig hin, wenn auch zuweilen unter Gegenwehr! Aber dann ist eben auch das gewünscht! 

Was Du beschreibst, hat mit den Spielarten nichts zu tun und ist lediglich leider unter Menschen üblich, die versuchen, ihre egoistischen Neigungen unter diesem Deckmantel auszuleben.. Aber eigentlich wird das meist deutlich getrennt. 

Klingt alles etwas konfus... 

Vielleicht erklärt sich das etwas, wenn man vom Rapeplay ausgeht... Eine Frau, die diese Spielart favorisiert, möchte nicht an einen echten Vergewaltiger geraten und auch nicht in der Form vergewaltigt werden. Es gibt immer (hoffentlich zumindest, da ansonsten die Grenzen zu pathologischen Problemen fließend sein können) Vereinbarungen, wie was ablaufen darf und ein "Safeword", welches jegliche Aktivität SOFORT einstellt. Ein Vergewaltiger sieht auch nicht vordergründig den sexuellen Aspekt hinter dieser Tat! Sondern nur das Machtmittel und hätte keine große Freude an einem "einvernehmlichen Opfer"! Umgekehrt sind Männer, die gerne Rapeplays praktizieren, weit davon entfernt, das mit einer Frau machen zu wollen, die damit nicht in Wirklichkeit einverstanden ist! Ok, falls nicht, kommt man eben wieder in krankhafte Gefilde... 

Unterm Strich bleibt, dass man das strikt trennen muß! 

Menschen, die sich freiwillig und bewußt in eine Abhängigkeit begeben, sind nicht mit dem Menschen gleichzusetzen, die sich nicht frei und bewußt dafür entscheiden und lediglich gegen ihren Willen unterdrückt werden!! Im welcher Form auch immer das dann stattfindet... 

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