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Viele kennen sie - Die Einsamkeit nach der Trennung... Aber wie weit darf man jetzt gehen?


Empfohlener Beitrag

Cabledigg
Geschrieben

Es ist grundsätzlich falsch, Schmerzen zu verdrängen, sie zu vergraben. Es ist wichtiger sie zu verarbeiten. Es bringt auf Dauer nichts diese mit sex zu überspielen oder mit Alkohol runter zu spülen. Leb dein Leben, ohne plötzlich meinen zu müssen, den Long Dong Jonsen raushängen zu lassen. Sperre dich nicht ein und ertrinken nicht in Selbstmittleid. Sieh die Trennung als neuen Anfang und nicht als Ende.

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Micha2786
Geschrieben

Nachdem man mir vor zwei Jahren das Herz aus der Brust gerissen, draufgetreten und mir dann wieder zum Frühstück serviert hat, kann ich nur sagen, dass mir das "Rumvögeln" nach der Trennung überhaupt nicht gut tat. Ich lag mit anderen Frauen im Bett und habe angefangen zu heulen. Dann hat man die Nächste getroffen und es ging immer so weiter. Effektiv hat nur eine professionelle Therapie geholfen darüber hinweg zu kommen.

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Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb T0nY:

Was ist, wenn man den perfekten Sexpartner plötzlich findet und an nichts anderes mehr denkt, sodass andere Partner nur noch unattraktiv werden?

Ist doch prima. 

Habe nach 11 Jahren Beziehung und Flaute im Bett eine heftige Trennung hinter mir (mit 2 Kindern) 

Nun 2 Jahre später das perfekte Gegenstück gefunden. 

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Saarkater
Geschrieben

Denke das muss jeder für sich selbst entscheiden und ggf ausprobieren!!

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wildheart-69
Geschrieben

Nach dem Tod meines Mannes habe ich auch versucht den Schmerz mit exzessivem Sex zu verdrängen. Konnte nur schief gehen, geholfen hat letzt endlich nur eine Therapie mit professioneller Trauerverarbeitung.

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Imperatorin
Geschrieben

Das läuft wohl bei jedem, jedesmal anders, je nachdem wie Beziehung und Trennung gelaufen sind und was für ein Charakter Mann hat.
Ich folge dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn. Keiner hat es verdient dass ich mich wegen irgendwem schlecht fühle. Aber diese scheiß egal Haltung ist Ergebnis vieler, vieler Tränen.

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Geschrieben

Ich würde sagen es kommt drauf an, wie tief das Loch ist und wie oft Dein Herz durch den Fleischwolf gedreht wurde, bevor es in der Welt verstreut wurde.
Wenn Du loslassen kannst, Dich auf jemanden andren einlassen kannst, warum nicht.
Ich brauche auf jeden Fall mein Herz dafür.

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KarlaLangenfeld
Geschrieben

Ich glaube den goldenen Königsweg gibt es nicht  ...und Mann und Frau leiden auch noch unterschiedlich.

Ich habe nach der Scheidung wirklich 18 Monate gebraucht um alles zu ordnen  mich selbst eigeschlossen.

Wenn ich so zurück denke war es ein guter Weg.

Phasen des VERARBEITEN kam später immer noch ,aber es war nicht schwer und schmerzhaft!

Ich ficke ganz schlecht auf diesen Polster aus Kummer Trauer und Leid und habe es deswegen auch gelassen.

Dieser Trennungssex ist für mich immer so ein SEX sich selbst etwas beweisen zu müssen.

Im Grunde wird lapidar gesagt über den Kummer ein Mensch gelegt....und das kann nicht gut sein.

 

Wir müssen verarbeiten und auch gelegentlich mal aushalten so schwer es auch ist.

Irgendwie ist man das sich selbst schuldig....und zeigt auch die eigene Stärke.!:leaves:

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Geschrieben

Ich glaube da gibt's wie in vielen Situationen keine pauschale Antwort. Jeder ist doch anders. Ich war immer der Part der meine Beziehungen beendet hat, also war ich schon etwas befreit davon. Bis auf einmal durch Tot habe ich nie so gelitten das ich nicht mehr wusste was los ist.

Wenn man leidet, dann darf man das. Aber nur einen bestimmten Zeitpunkt. Ob Sex ein Mittel zum vergessen ist, ich bezweifle es.
Ablenkung durch Hobbys, Freunde ect tut am meinem Augen den besten Effekt.

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SweetGwendoline
Geschrieben

Ich habe immer zugesehen, das ich mich gar nicht erst in diese selbstmitleid Schiene manövriere, da bleibt man allzu gern drin hängen.... Allerdings brauchte ich meist auch keinen exzessiven Sex.... Kein Mensch ist es wert, das ich mich kaputt mache. Aufstehen, Krönchen richten und weiter machen.... Lernen mit sich selbst wieder klar zu kommen....

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Der_Kaeptn
Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb SweetGwendoline:

Kein Mensch ist es wert, das ich mich kaputt mache.

Das ist der wichtigste Satz in dieser Diskussion! Und mein Leitmotiv, wenn es mir mal schlecht ging. Hat man das einmal verinnerlicht, geht es auch schnell wieder aufwärts.😎

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BeautyandtheBeast69
Geschrieben

Sie : selbstmitleid führt am Ende nur dazu das man sich selbst verfleischt, sich Zeit geben für sich selbst und schauen das man Sachen macht die man vorher vernachlässigt hat 🤷‍♀️ zu flüchten in einen Sexbeziehung oder Freundschaft plus, führt am Ende auch nur zu Frustration 🤷‍♀️ und wenn den perfekten Sex Partner gefunden hat , dann ist das gut ,aber reicht es auf Dauer aus ? Nur Sex , sonst nichts.....🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️ irgendwann in seinem Leben sollte / möchte man ankommen 🤷‍♀️

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Geschrieben

Wie erbärmlich ist es, sein kaputtes Selbstbewußtsein auf unbeteiligte Personen abzuwälzen?
Wer alleine nicht im Leben klar kommt, sollte auf die Stirn tätowiert bekommen "Sprech mich nicht an, ich bin ein Arschloch"

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Gospodin1
Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb T0nY:

Belügt man sich irgendwie selbst, hat man einfach "Nachholbedarf" oder nutzt man einfach die neu gewonnene Freiheit?

Am Anfang dieser neuen Situation wird es wohl von allem etwas sein. 

Je nachdem, wie man die Trennung verarbeitet, wird es sich abhängig vom eigenen Charakter in die entsprechende Richtung verschieben. 

Bei einem ehrlichen und gefestigten Menschen, wird es auch keine Probleme mit dem anderen gegenüber geben. Da ja immer zwei dazu gehören. 

Und dieses verliebt sein, was du erwähnst, kann man jetzt aus deinem EP heraus nicht beurteilen. 

Da die Ursache und der Verlauf viel zu unterschiedlich sein kann. 🙋🏽‍♂️

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DrallesPrachtweib196
Geschrieben
vor 37 Minuten, schrieb Micha2786:

Nachdem man mir vor zwei Jahren das Herz aus der Brust gerissen, draufgetreten und mir dann wieder zum Frühstück serviert hat, kann ich nur sagen, dass mir das "Rumvögeln" nach der Trennung überhaupt nicht gut tat. Ich lag mit anderen Frauen im Bett und habe angefangen zu heulen. Dann hat man die Nächste getroffen und es ging immer so weiter. Effektiv hat nur eine professionelle Therapie geholfen darüber hinweg zu kommen.

 

vor 42 Minuten, schrieb Cabledigg:

Es ist grundsätzlich falsch, Schmerzen zu verdrängen, sie zu vergraben. Es ist wichtiger sie zu verarbeiten. Es bringt auf Dauer nichts diese mit sex zu überspielen oder mit Alkohol runter zu spülen. Leb dein Leben, ohne plötzlich meinen zu müssen, den Long Dong Jonsen raushängen zu lassen. Sperre dich nicht ein und ertrinken nicht in Selbstmittleid. Sieh die Trennung als neuen Anfang und nicht als Ende.

Es ist nicht falsch, seelische  Schmerzen, Kummer oder Liebeskummer zu verdrängen.

Die Fähigkeit zur Verdrängung ist gut und ein Geschenk an die Menschheit!

Wichtig dabei ist für mich dabei Bewusstsein darüber und Bewusstheit, im Sinne von, ich weiss, dass ich gerade verdränge und versuche, mir jemandem aus dem Kopf und dem Herzen zu vögeln.

Ein kluger Mensch bekehrt dann relativ rasch, dass dies nicht funktioniert und beginnt dann, sich mit der Situation bewusst auseinander zu setzen und sich gegebenenfalls dabei auch Hilfe zu holen.

Verdrängen/Verdrängung ist grundsätzlich nicht falsch, sondern segensreich.

Wir können sie nutzen und uns dann mit den Dingen und Problemlagen auseinandersetzen, wenn wir dazu wieder die Kraft haben.

Permanente Verdrängung ist meist für das Umfeld viel problematischer, als für den/die Verdränger*innen 

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MolokoPlus
Geschrieben

Bei einer Trennung mit schwerem Liebeskummer, denke ich überhaupt nicht daran mit anderen Personen Sex zu haben.
Wenn du Nachholbedarf hast, wird dir schon in der Beziehung etwas gefehlt haben.
Wie kommt so ein Verhalten bei dem Partner an, den ich vermisse und vermutlich zurück haben will, wenn dieser irgendwie erfährt, dass man fleißig durch andere Betten turnt? Dann ist wohl auch die letzte Hoffnung auf eine Rückkehr zerstört. Zumindest würde ich so jemanden erst gar nicht zurück nehmen.

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ErgrauterHerr
Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb T0nY:

Es geht darum, wie man versucht den Trennungsschmerz durch exzessiven Sex zu verdrängen.

Verdrängen, wenn ich das schon lese ... Es geht nicht ums Verdrängen, sondern ums Verarbeiten der Trennung. Erst nach einer erfolgreichen Verarbeitung ist man wieder wirklich frei für eine neue Beziehung. Und hierfür hat - hoffentlich - jeder seine eigenen Mechanismen gefunden im Laufe seines Lebens.

Und beim Lesen Deines Beitrags entsteht bei mir der Eindruck, dass eine Beziehung lediglich auf den Sex reduziert wird. Ich mag mich täuschen, aber wenn das so ist, dann ist das schon eine wirklich traurige Angelegenheit.

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Seelenwanderin
Geschrieben (bearbeitet)

Schmerz verdrängen ist nicht gut, dass kann krank machen. Ich spreche aus Erfahrung.

Wie wäre es, wenn Du erstmal verarbeitest was passiert ist? Es nochmal Revue passieren lässt und zu Dir selbst ehrlich bist, indem Du erkennst, was schief gelaufen ist und was man selbst tun kann, dass sowas nicht mehr passiert?! Das benötigt Zeit und nicht nur ein paar Minuten.

Vielleicht auch mit guten Freunden oder einem guten Freund darüber sprechen. Umgib Dich mit Menschen, die Dir gut tun. Vielleicht hilft es auch, wenn Du Dich durch Sport oder Arbeit ablenkst. Denn diese sogenannte Einsamkeit ist m.E. nur, weil der Partner nicht mehr körperlich da ist, um mit ihm zu reden, lachen, necken, streiten....what ever. Doch wirklich einsam ist man nicht, es ist die vorhandene Lücke, die sich aufgetan hat.

Ebenso darfst Du fluchen, schreien und auch weinen. Das reinigt die Seele. Ist wirklich wichtig.

Schreibe einen Abschiedsbrief und vergrabe oder verbrenne ihn dann.

Doch Sex als Lösung? Mhmmm, befriedigt die Triebe, doch irgendann fühlst Du eine Leere in Dir. Nämlich dann, wenn Deine Triebe satt sind.

Allerdings ein richtiges Rezept gibt es nicht, da jeder Mensch anders reagiert.

bearbeitet von Seelenwanderin
Satzkorrektur
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ElliPyrelli
Geschrieben

Ersatzbefriedigung kompensiert höchstens kurzfristig deinen Frust, löst oder beseitigt aber keine seelischen Negativzustände zur Zufriedenheit.

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Geschrieben

Also bei mir war es immer so, dass ich mich direkt in eine neue Beziehung stürzte und zack war der Ex vergessen.

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