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Coming out - kann man dabei helfen?


SinnlicheXXL

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Klar kann man sich anmelden.. Wenn das Alter abgefragt wird, trag einfach 18 ein :-)
Da wird keiner mehr nachfragen. Und 1 Jahr wird wohl auch kaum auffallen.
.
Ansonsten, geh doch mal in denn Appstore/playstore (Apple/Android) und Tipp dort dating ein. Vielleicht noch nen paar zusatzbegriffe
Gruß Julian

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Geschrieben

Es gibt in jeder Region Online Communitys für Homosexuelle, ich denke dort wird er am ehesten Anschluss, gleichgesinnte und Hilfe finden.
Ansonsten würde ich sagen sollte deine Freundin ihn auf seinem Weg unterstützen aber ihn nicht mit Vorschlägen bombadieren denn er ist 17 und wer lässt sich mit 17 schon gerne Vorschriften in Sachen Beziehung, Freunde und sexualität machen?

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Geschrieben

Deine Idee, die beiden bekannt zu machen ist doch super....
Denk doch noch gar nicht an sex und Partnerschaft. Er muss sich erstmal selber finden....

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Geschrieben

Ich kenne selbst sehr viele Jugendliche und würde dir daher raten, dich da nicht wirklich einzumischen. Wenn er sich zu sehr gedrängt fühlt, macht er komplett zu. Es ist schon ein riesiger Schritt, dass er gesagt hat, dass er schwul ist. Da ja dieses Gefühlchaos, das in ihm herrscht, sehr viele Probleme mit sich bringt (politisch, Ernährung, Schule abgebrochen, kaum noch Freunde) würde ich deiner Freundin raten, dass sie mal ein Gespräch mit einer/m Kinder- und Jugendtherapeutin/-en sucht. Diese bieten seit einiger Zeit telefonische Sprechstunden an. Es ist nicht gesagt, dass er dort gleich einen Platz bekommt, weil Plätze wirklich rar sind, aber ich denke, sie kann erstmal deiner Freundin in einem kurzen Gespräch helfen bzw., wenn sie selbst keinen Platz hat, ihn an jemand anderes weiter empfehlen. Allerdings sollte sie unbedingt vorher mit ihrem Sohn darüber sprechen, damit er sich nicht übergangen fühlt. Wenn er einen besten Freund hat, könnte man vielleicht auch mal mit ihm sprechen, aber das auch nur in Absprache mit dem Sohn. Viel Glück!

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Geschrieben

Das einzigste interessante ist dabei für mich: wie kann es so kommen, was muss sich in der Struktur und Informationsebene so verändert haben. Es hat immer genaue Ursachen, warum man denkt, wie man denkt.
Allerdings wäre mir dieses Herausfinden nur wichtig, wenn es mein eigenes Kind betrifft.

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vor 11 Stunden, schrieb SinnlicheXXL:

Eine gute Freundin macht sich große Sorgen um ihren 17-jährigen Sohn. Er zieht sich immer mehr zurück, hat kaum noch Freunde, hat die Schule abgebrochen, neigt zu seltsamen Theorien (politisch, aber besonders zum Thema Ernährung). Nun kam er vor ein paar Tagen damit herua, was wohl dahintersteckt: Er ist schwul!
Für seine Familie stellt das kein Problem dar, aber sie haben echt Angst um ihn. Wie kann man dem Jungen helfen, zu sich selbst zu finden. Vielleicht wäre es ja hilfreich, wenn er einen Freund finden würde, was aber schwierig ist, wenn er sich zu zurückzieht. Gibt es Tinder für Schwule? Mit 17 kann er sich hier ja auch noch gar nicht anmelden. Ein Freund meines Sohnes geht mit seiner eigenen Homosexualität entspannt um. Ich habe mir schon überlegt, ihn zu bitten, mal mit ihm zu reden

Warum sollte sich der junge Mann denn hier anmelden?? Das halte ich für keine gute Hilfe, selbst wenn er schon volljährig wäre. Wichtig ist, dass seine Eltern mit offenen Armen und Ohren auf ihn zugehen. Ihn gleichzeitig aber nicht unter Druck setzen. Er muss wissen, dass Mama und Papa hinter ihm stehen und er nicht alleine gelassen oder gar verstoßen wird. 

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Geschrieben

Mein Sohn hat mich mit 18 angerufen und mir gesagt, dass er schwul ist. Ich hab ihm gesagt dass ich ihn liebe und sehr stolz auf ihn bin. Das hat auch was damit zu tun, dass man seinen Kindern das Gefühl gibt, dass man sie bedingungslos liebt und unterstützt. Natürlich ist es für einen jungen Menschen verwirrend und verunsichernd, wenn er feststellt, dass er nicht der "gesellschaftlichen Norm" entspricht. Dass er sich zurückzieht kann ich nachvollziehen, wenn die Altersgenossen z.B. dauernd abwertend von "Schwuchteln" sprechen. Das tut weh. Um so wichtiger ist es, dass er zuhause Unterstützung und Rückhalt hat.
Das mit dem Freund deines Sohnes finde ich eine gute und sensible Idee.

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Geschrieben

Deine Ideen sind total daneben. Er muss erstmal zu sich selbst finden.

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Vor 3 Minuten , schrieb Maria2466:

Deine Ideen sind total daneben. Er muss erstmal zu sich selbst finden.

Offensichtlich ist er schwer verwirrt und hat es nicht leicht damit "sich selbst zu finden". Ihn sich selbst zu überlassen bis das vielleicht mal geschehen ist halte ich für keine gute Idee. Die Menschen denen er wichtig ist sollten ihn positiv dabei unterstützen.

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Sowas ist immer schwer mein Bruder ist auch schwul und hat sich komisch verhalten. Mit ihm wurde in der Familie damals gesprochen und ihm erklärt das es absolut ok ist. Dazu wurden ihm noch Leute zum Austausch vorgestellt. Und nach net Zeit war alles wieder in Ordnung. Da du ja den Kumpel deines Sohnes kennst stell sie dich mal vor wer weiß schaden kann ja nicht.

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vor 3 Minuten, schrieb ffm_kahuna:

Offensichtlich ist er schwer verwirrt und hat es nicht leicht damit "sich selbst zu finden". Ihn sich selbst zu überlassen bis das vielleicht mal geschehen ist halte ich für keine gute Idee. Die Menschen denen er wichtig ist sollten ihn positiv dabei unterstützen.

Dafür gibt es Spezialisten und nicht Mutters Freundin. 

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Geschrieben

Er ist 17, er wird gegoggled haben. Er wird gayromeo etc. kennen. Denke nicht, dass er da Hilfe benötigt. Aber jemanden, der seine Situation verstehen kann... wer weiß, wie er sich sein Leben vorgestellt hat, es scheint ja für ihn selbst das größte Problem zu sein.
Aus pädagogischer Sicht macht es immer Sinn, mit ihm zu reden, bzw ihm das Gespräch anzubieten. Vielleicht gibt es bei euch Gruppen für jugendliche Homosexuelle?! Informiert euch. Und zeigt ihm, dass ihr in unterstützt!

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Geschrieben

🐞....ich weiß von jungerwachsenen,das instagram die Plattform für Jugendliche zum daten aller Art ist. 

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Geschrieben
Vor 6 Minuten , schrieb Maria2466:

Dafür gibt es Spezialisten und nicht Mutters Freundin. 

"Geh mal zur Therapie". Ja, da macht er bestimmt nicht dicht. Das kann nur der zweite Schritt sein. Erstmal muss er das Gefühl haben von den Leuten die ihm nahstehen verstanden zu werden.

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Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb fruitpunch:

Das einzigste interessante ist dabei für mich: wie kann es so kommen, was muss sich in der Struktur und Informationsebene so verändert haben. Es hat immer genaue Ursachen, warum man denkt, wie man denkt.
Allerdings wäre mir dieses Herausfinden nur wichtig, wenn es mein eigenes Kind betrifft.

Also ich kenne es von einem Schulkameraden der sich irgendwann in immer rafikalere Denkweisen verstrickt hat, irgendwas oder irgendjemand musste immer gehasst werden, er war immer unzufrieden aber er war/ist ansich ein feiner Kerl, zumindest wenn nur wir zwei unterwegs waren. Er war offiziell Rechts, mit entsprechendem Freundeskreis, Kleidung und Musikgeschmack und ich eine Zecke, war schon eine seltsame Kombi und es machte mich schon stutzig warum er mit mir etwas zu tun haben will...

Irgendwann het er mir dann erzählt das er schwul ist und das er es außer mir niemandem erzählen könnte den er persönlich kennt. Ich wusste nicht wie ich ihm helfen könnte aber ich habe immer ein Ohr für ihn gehabt.

Er hat dann aber im Netz schnell Anschluß in seiner Region gefunden und sich sehr schnell von vielen seiner "Kameaden" abgenabelt und auch Real bald im Jugendzentrun Gleichgesinnte gefunden.

Und was soll ich sagen, er wurde ein komplett anderer Mensch! Kein Hass mehr wo es nichts zu hassen gibt, eine Agressivität mehr und sein ganzes Wesen hat sich um 180° gedreht!

Es kann also sein das sich auch die Persönlichkeit wieder zum positiven Ändert sobald er seine Sexualität nicht mehr im geheimen mit sich herum tragen muss und diese auch für sich selber akzeptiert anstatt dagegen zu blocken

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vor 2 Minuten, schrieb ffm_kahuna:

"Geh mal zur Therapie". Ja, da macht er bestimmt nicht dicht. Das kann nur der zweite Schritt sein. Erstmal muss er das Gefühl haben von den Leuten die ihm nahstehen verstanden zu werden.

Es gibt noch andere Dinge als Therapie. Es ist Sache seiner Familie. Bestimmt freut er sich, dass Mamas Freundin es  schon weiß. 

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Es gibt so Begegnungsstätten/ Beratungsstellen für homosexuelle Menschen. Und da gibt es teilweise auch Jugendgruppen bzw. Gruppen für junge Erwachsene. 

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Vor 3 Minuten , schrieb Maria2466:

Es gibt noch andere Dinge als Therapie. Es ist Sache seiner Familie. Bestimmt freut er sich, dass Mamas Freundin es  schon weiß. 

Die Art der familiären Kommunikation könnte Teil des Gesamtproblems sein, da gebe ich dir recht.

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Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Maria2466:

Bestimmt freut er sich, dass Mamas Freundin es  schon weiß. 

Ich habe auch schon die Bilder seiner "Coming out Party" im Kopf...

Onkel, Tanten, die ganze Nachbarschaft, der Pfarrer, alle sind gekommen um seine homosexualität als etwas normales zu feiern und ihn zu unterstützen! 

Sogar ein Zeppelin kreist über dem Haus! 

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Geschrieben

Das er sich geoutet hat das er schwul ist, ist ein mutiger Schritt der Respekt verdient. Die Angst vor einem Coming out kann sich sicherlich auf alle Lebensbereiche auswirken. Allerdings muss sie auch nicht zwangsläufig der Grund für alle Probleme sein. Ich persönlich denke offen anzusprechen ohne Druck aufzubauen wird vermutlich am ehesten zum Erfolg führen. Wenn es tatsächlich mit seinem Coming out bzw. der Angst davor zu tun hat, scheint die Idee ihn mit jemanden ins Gespräch zu bringen der das alles selber durchgemacht hat sinnvoll. Aber bitte nicht versuchen ihn gleich zu verkuppeln. Das könnte das Ganze nur noch verschlimmern. Ein guter Freund von mir hat als wir uns kennengelernt haben wahnsinnige Angst davor gehabt mir zu offenbaren das er Schwul ist. Obwohl er ein gestandener Mann ist, der Situationen im Leben gemeistert hat an denen viele andere vielleicht zerbrochen wären. Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück bei der Hochzeit von ihm und seinem Mann dabei zu sein. Nichtsdestotrotz werde ich nicht vergessen was für Angst er hatte abgelehnt zu werden obwohl es aus meiner Perspektive dafür keinen Grund gab. Die Tatsache das Menschen immer noch Angst haben (müssen) zu ihrer sexuellen Identität zu stehen ist meiner Meinung nach für unsere Gesellschaft beschämend. Ändern können wir das in dem wir offen, verständnisvoll und respektvoll mit den Menschen umgehen und einfach darüber reden. Also ist der Tipp ihn mit Leuten bekannt zu machen die vor ähnlichen Situationen standen und stehen sicherlich der beste. Einen Therapeuten hinzu zu ziehen ist sicherlich auch eine gute Idee, aber nur wenn er das auch will und für sich feststellt das er einen Bedarf an therapeutischer Hilfe hat. Ansonsten reden und viel wichtiger zuhören.

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Geschrieben

Das ist ein heikles thema, wenn er sich schon von alleine zurück zieht, kann es durchaus sein das ein Schritt auf ihn zu das Gegenteil bewirkt. Bezweifle das ihm jemand helfen kann, zumindest für den moment, ausser er selbst. Vielleicht kann man ihm Möglichkeiten aufzeigen mit einer neutralen Person zu sprechen.

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Geschrieben

In dem Alter ist Rückzug verbreitet. Vor allem, wenn die liebe Familie alles gleich weitererzählt. Er wird mit dem Internet vertrauter sein als du. Du musst ihm keine Seiten empfehlen und auch keine Personen vorstellen.

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