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Wie hat sich Euer Fetisch entwickelt oder manifestiert?


SensuousLover

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Viele entwickeln im Laufe des (Sex-)Lebens Vorlieben, Neigungen, Fetische. Ich selbst entdecke diese Änderungen der Vorlieben auch bei mir: Während mir in der Jugend hauptsächlich nackte Körper gefielen stehe ich mehr und mehr auf eine sexy Verpackung; hübsche Beine in Nylons, aufregende Dessous, die andeuten, auf was man(n) sich freut.

“Auslöser“ bei mir war eine Partnerin, die es liebte sich in edlen Dessous zu präsentieren.

... aber es gibt ja weitaus „exotischere“ Fetische. Wie war das bei Euch?

Hattet Ihr die Vorliebe(n) schon immer oder haben sie sich entwickelt?

Könnt Ihr einen Auslöser oder ein Schlüsselerlebnis ausmachen, das in Euch diese Neigung erweckte?

Geschrieben (bearbeitet)

Sagen wir es einmal so: Diverse Veranlagungen hatte ich durchaus schon in der Kindheit, nur konnte ich diese natürlich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht einordnen. Im Laufe meines Erwachsenenlebens, gerade mit dem Aufkommen des Internets wurde mir klar, das ich bestimmte Darstellungen oder Situationen als derart interessant empfunden habe, weil da bei mir auch eine sexuelle Komponente mit hineinspielt. Diese erkannte ich damals noch nicht, aber mit der Zeit und der intensiven Beschäftigung damit, was mir gefällt, machten viele Gedanken oder Eindrücke plötzlich viel mehr Sinn :)

 

bearbeitet von Fetisch-devot
Geschrieben
Vorlieben und Neigungen müssen noch lange kein Fetisch sein. Ich finde auch eine ganze Menge geil, bezeichne mich trotzdem als fetischfrei.
Geschrieben

Auf hübsche Verpackungen zu stehen, ist aber kein Fetisch. Es sei denn, du könntest nicht ohne, sexuell aktiv werden. 

Geschrieben

Ich habe keinen Fetisch, aber meine Vorlieben und Interessen habe sich sehr vervielfältigt... :)

Geschrieben
vor 23 Minuten, schrieb Knut_Schmund:

Auf hübsche Verpackungen zu stehen, ist aber kein Fetisch. Es sei denn, du könntest nicht ohne, sexuell aktiv werden. 

Hallo Knut,

ich kann schon noch ohne diese Reize Sex genießen; oftmals fallen auch die Hülken restlos beim Liebesspiel, aber eine schöne „Verpackung“ steigert eindeutig mein Verlangen.

War vielleicht auch ein ungünstig gewähltes Beispiel, aber was ich von Euch erfahren möchte sollte dennoch aus der Frage hervorgehen.

 

Geschrieben

@nokka du solltest nochmal die Definition von Fetisch nachlesen. Fetisch ist nicht "das gefällt mir", sondern Fetisch ist  "Ohne den Gegenstand  o. die Tätigkeit werde ich nicht o.nur wahnsinnig schwer erregt" Wer z.B. nen Gummmifetisch hat bekommt schon nen Ständer nur vom Geruch des Materials und wenn  keiner Gummi trägt passiert auch sexuell nix.

Geschrieben
Bei Mir Kam es durch meine Damalige Partnerin Ich habe durch sie Gelernt Sex Lieben zu lernen und Das es nicht nur ein Rumgestochere Ist Sondern Viel Mehr, Und Wir haben auch Viel Ausprobiert Das Will ich nicht mehr Missen durch sie habe ich Mich auch Viel besser kennengelernt.
Geschrieben
Bei mir war es durch meine erste Freundin. Durch sie wurde ich Pofetischist. Die mochte Anal und ich habe mit den Jahren den Po der Frau immer mehr lieben. Mit allen was dazugehört, also Abalverkehr, Rimming, Kaviar und so weiter.
Geschrieben
Ich habe keine/n Fetisch/e... fände ich auch ehrlich gesagt schrecklich, wenn ich bestimmte Reize oder Gegenstände/Umstände benötigen würde, um scharf zu sein oder zu werden. Klar gibt es Reize, die stärker auf mich wirken, als andere, aber grundsätzlich gibt es eine Vielzahl an Sinneseindrücken und Wahrnehmungen, die mich in Fahrt bringen. Für mich wäre es begrenzend und freiheitsraubend in meiner Sexualität auf einen Fetisch angewiesen zu sein.
Geschrieben

"Fetisch" heißt sexualwissenschaftlich Objektsexualität - aber im Sprachgebrauch der Sex-Szene wird mit "Fetisch" jede Art von Vorliebe bezeichnet, die über "0815" hinausreicht. Ich glaube, daß der TE den Ausdruck "Fetisch" in diesem Sinne gebraucht hat und nehme daher seine Einladung gerne an, meine diesbezügliche Entwicklung zu beschreiben. Der TE kann ja meckern und meinen dann möglicherweise doch "off-topic" geratenen Beitrag wieder löschen lassen.

Mein Exhibitionismus hat sich schon sehr früh nach meinem Bi-coming-out 1993 zu entwickeln begonnen, sozusagen zeitgleich und das hing auch miteinander zusammen: dieses c.o. fand nämlich an einem "Baggersee" statt, einem kleinen Stauteich im Wald, der so zugewachsen war, daß ihn kaum einer kannte, obwohl er in der unmittelbaren Nachbarschaft eines (relativ) großen Badesees lag. Dort fand das übliche cruising statt von Männern, die Sex mit Männern suchten und natürlich auch von einigen Paaren. Das Treiben dort hatte ich - wie fast jeder Anfänger - einige Male intensiv beobachtet, bevor ich selbst "mitmachte" und ich habe mich eigentlich nur gewundert, wieso sich die allermeisten Männer zum Sex stets noch tiefer in irgendwelche Büsche drücken wollten, wo man sich doch nur Zecken holt und an diesem kleinen See war man wirklich "völlig unter sich" - "normale" Badegäste verirrten sich nie dorthin. Ich habe es auch als sehr erregend empfunden, offen an den kleinen Liegeflächen zu wichsen, die mit so einem Trampelpfad verbunden gewesen waren und bin dann dort auch durch die Büsche "bespannt" worden.

Was ich aber auch sehr schnell merkte: seit ich begonnen hatte, mich offen zu "zeigen", hatte ich auf einmal viel mehr Sexkontakte. Es kam praktisch alle halbe Stunde irgendjemand an - "freie Auswahl", Bingo ! Ich bemerkte auch rasch, daß sich durch dieses "zeigen" auch Männer den Kontakt zu mir suchten, die wesentlich jünger und besser aussehend waren, als ich selbst - auch Paare suchten gelegentlich den Kontakt zu mir. "Zeigen ist ein Erfolgsrezept!"

Mich exhibitionistisch zu betätigen war also zunächst im wesentlichen ein "Mittel zum Zweck", um leichter Sexpartner zu akquirieren. Das ist es auch bis heute geblieben - fast alle meine Sexkontakte kommen auf diese Weise zustande: ich suche mir am See oder im Pornokino ein geeignetes Plätzchen, wo ich gut gesehen werde und auch selbst mein Umfeld gut im Blick habe und "zeige", dh ich betätige mich autoerotisch. Deswegen bin ich auch hier bei poppen am "daten" nicht so wahnsinnig interessiert - Sexkontakte kann ich jederzeit herstellen, wenn mir danach ist.

Ursprünglich war das auf's Wichsen beschränkt gewesen, heute zeige ich viel mehr und vor allem auch viel subtiler. Ich mache aber keinen "showdance" oder so, kein posing etc … ich vermute aber, daß ich meinen Zuschauern zwei Dinge sehr gut rüberbringen kann: erstens Geilheit - der Funke springt eben oft über - und zweitens: daß sie von mir keine sexuelle Aggression zu befürchten haben und das ist fast noch wichtiger, als das Überspringen des geilen Funkens. Deswegen bleibe ich beim "zeigen" stets "ortsfest", bewege mich nie auf jemanden zu, fasse auch nie jemanden als Erster an - wenn ich nicht sehr unmißverständlich dazu eingeladen werde. Auch diese Dinge habe ich sehr früh "überrissen". Wenn man sich an diese Vorsichtsmaßregeln hält, genießt man auch als "Exhi" eine hohe Akzeptanz nicht nur in der Sexszene.

Im Sommer 17 habe ich mal einen bewußten Versuch gemacht: ich habe mir am Westufer vom Cospudener See (bei Leipzig) eine Stelle etwas abseits der großen Strände gesucht, aber durchaus fern von den Szenetreffs, wo "ganz normale Leute" liegen. In meiner Sicht waren ca. 15 Leute, alle nackt, eine einzelne Frau mit einem sehr freundlichen, kontaktfreudigen Rottweiler, mit dem auch ich ein bischen "Stöckchen" spielte, 2-3 Paare, der Rest einzelne Männer. Und nachdem der Hund einen anderen Spielkameraden gefunden hatte, hab ich angefangen, mich im sitzen zu berühren - mich an den Armen und Beinen zu streicheln, über Bauch und Titties, aber nur sehr, sehr zurückhaltend genital, eine Errektion habe ich ebenfalls bewußt vermieden. Es hat keine 10 Minuten gedauert, bis alle in meiner Sichtweite ebenfalls angefangen haben, an sich rumzufummeln, zu streicheln und schließlich auch zu wichsen, auch die einzelne Frau, einige der Männer völlig offen und die Paare haben zu "sexeln" begonnen. Diesen ganzen Strandabschnitt auf diese Weise "in meinen Bann geschlagen" zu haben, war mir ein noch größeres exhibitionistisches Vergnügen, als der "buisness as usual" an den Szenetreffs.

Es hat aber auch Entwicklungen gegeben, die ich heute bedaure: ich war eine Zeitlang viel zu tollkühn geworden. Als ich noch auf den Parkplätzen unterwegs war, habe ich mich auch dort gezeigt - aber dann wirklich "hemmungslos", bin nackt und mit steifem Schwanz an den Autos vorbeigelaufen, quer über'n Platz, einmal durch die Scheinwerfer eines gerade ankommenden PKW. Wenn es ein Streifenwagen gewesen wäre, hätten die Handschellen geklickt. Statt dessen hat es irgendwann bei mir "Klick im Kopf gemacht": ich habe eingesehen, daß ich meine exhibitionistischen Gelüste "an die Kandarre" nehmen muß, wenn ich mir keinen "Ärger" einhandeln will. Deswegen beschränke ich mich heute beim "hardcore" Zeigen radikal auf die Szenetreffs und die Webcam - und ich habe diese "softcore"-Varianten für mich entdeckt, die mir fast noch reizvoller erscheinen, als diese "harten Nummern" auf dem Parkplatz, für die ich oftmals regelrechten Applaus bekommen habe von meinen Zuschauern. Aber was nützt dieser Applaus, wenn man irgendwann wirklich ein Strafverfahren am Hals hat wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" … ?!

Und ich habe inzwischen auch akzeptiert, daß ich ein Autoerotiker bin - das gilt offiziell als "Deviation", weil die Konzentration auf die Autoerotik die Sexualität ihrer sozialen Komponente "entkleidet": ich brauche eben keinen "Partner" sondern nur ein paar Spanner und die gibt's überall.

Geschrieben
Toleranz beim lesen und verstehen sollte hier auch mal der Fetisch einiger Kommentatoren inne werden. Hier findet doch immer jemand was zum meckern oder kaputtgedrückt.
Geschrieben
meine Neigung zum BDSM, das schlüsselerlebnis war ein sehr sehr guter Freund, meine große freche Klappe und sein schlag als retoure auf meinen Hintern.. ach wie das zwiebelte :D die Zeit mit diesem Menschen, mit dieser Neigung war sehr toll, prägend, man möchte es nicht missen. faszinierend ist leider das ich nie wieder jemanden kennengelernt hab der wenigstens im Ansatz so ist.. traurig eigentlich..aber die Erinnerung bleibt :D
Geschrieben
vor 6 Stunden, schrieb nokka:

Viele entwickeln im Laufe des (Sex-)Lebens Vorlieben, Neigungen, Fetische. Ich selbst entdecke diese Änderungen der Vorlieben auch bei mir: Während mir in der Jugend hauptsächlich nackte Körper gefielen stehe ich mehr und mehr auf eine sexy Verpackung; hübsche Beine in Nylons, aufregende Dessous, die andeuten, auf was man(n) sich freut.

“Auslöser“ bei mir war eine Partnerin, die es liebte sich in edlen Dessous zu präsentieren.

... aber es gibt ja weitaus „exotischere“ Fetische. Wie war das bei Euch?

Hattet Ihr die Vorliebe(n) schon immer oder haben sie sich entwickelt?

Könnt Ihr einen Auslöser oder ein Schlüsselerlebnis ausmachen, das in Euch diese Neigung erweckte?

Fetische entwickeln sich, wenn das Normale langweilig wird.

Geschrieben
Bei mir war das relativ easy....ich hab rausgefunden, dass es den Frauen gefällt und sie das zu schätzen wissen. Also hab ich an der Technik und Ausdauer gearbeitet und behaupte heute mal dreist, dass ich das ganz gut kann. :) Wer jetzt neugierig geworden ist, mein Nickname gibt einen guten Hinweis. ;)
Geschrieben
Bei Sexy Wäsche war es so dad es mir Optisch sehr gefällt und bei stellungen unf Praktiken war es probiert und als gut befunden.
Geschrieben
Ich steh schon seit Jahrzehnten auf Transgirls. Mein Vater hatte mal eine Vintage Porn VHS, mit dem bescheidenen Namen: "Freaks of Nature" . Da sah ich in 3 von den 5 Porn Clips neben Mann und Frau auch Transfrauen. Seither sind Jahrzehnte vergangen und es hat sich seither nichts geändert. Seit einer Weile interessiere ich mich auch für femdom, Forced Bi und sissfiction. Könnte es aber bisher leider noch nicht ausleben.
Geschrieben
vor 19 Stunden, schrieb Knut_Schmund:

Es sei denn, du könntest nicht ohne, sexuell aktiv werden. 

diese kategorisierung ist aber auch nicht richtig, da es in der ausprägung mehrere abstufungen gibt und diese auch in der 'sexuallmedizinischen diagnostik' angewandt werden. nicht mehr ohne können ist eine extreme form, aber nicht die alleinige definition. in der Bravo wird fetisch zwar (immer noch) so erklärt, aber nicht alles, was da steht ist auch gut und richtig. *g*

 

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb glaubensfrage:

diese kategorisierung ist aber auch nicht richtig, da es in der ausprägung mehrere abstufungen gibt und diese auch in der 'sexuallmedizinischen diagnostik' angewandt werden. nicht mehr ohne können ist eine extreme form, aber nicht die alleinige definition. in der Bravo wird fetisch zwar (immer noch) so erklärt, aber nicht alles, was da steht ist auch gut und richtig. *g*

 

Die Zeit hab ich gar nicht ihm alle einzelnen Abstufungen zu erklären. Sollte lediglich als Beispiel dienen. 

Wer oder was ist Bravo? 🤔

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Knut_Schmund:

Sollte lediglich als Beispiel dien

war aber das ungünstigste. und dabei ist fetisch ganz einfach zu erklären ....

was das  jugendmagazin Bravo angeht .... du willst mich doch wohl nicht verkackeiern?!:flushed:

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb glaubensfrage:

wohl nicht verkackeiern?!:flushed:

Seh ich aus, als würde ich wen verkackeiern? 🙄

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb Knut_Schmund:

Seh ich aus, als würde ich wen verkackeiern? 🙄

wenn ich das sehen könnte würde ich dich nicht fragen.🤓

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb glaubensfrage:

wenn ich das sehen könnte würde ich dich nicht fragen.🤓

Können diese Augen lügen? 🧐

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