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Wie habt ihr eure erste Session erlebt?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Nachdem ich neulich eine Art Diskussion mit einem devoten jungen Mann hatte, der nicht ganz zu begreifen schien, dass das Thema körperliche und seelische Unversehrtheit  des Sklavens während der Session für mich durchaus wichtig ist und ich deswegen bestimmte Dinge abfrage, mal die Frage in die Runde. - Mich interessieren natürlich Meinungen beider Seiten ;)

Wie habt Ihr Eure erste Session erlebt? Mit dem Partner? Mit einem Spielpartner? Hattet Ihr Euch vorher mit BDSM beschäftigt und Euch auch Gedanken gemacht, was es bedeuten kann, wenn der andere Eure Grenzen überschreitet oder war's eher Kopfkino und drauf los? War es am Ende erfüllend oder eher enttäuschend? :)

Geschrieben

Ich bin zum BDSM gekommen, wie die Jungfrau zum Kind. Ich wusste davon gar nichts, ich musste sogar erstmal googlen was devot und dominant ist. Bin bis dahin weder mit den Begrifflichkeiten, geschweige mit den Handlungen in Theorie noch in der Praxis in Berührung gekommen. Lernte online, mit 38 (ja da staunt man gelle) , meinen ersten Dom kennen. Klar war auch die Neugier geweckt, er war aber auf Grund seiner Fragen der festen Überzeugung ich sei devot. Nun also......... man traf sich und wenn die Chemie stimmt, war klar das er es antesten kann. Er wusst ja wie gesagt das ich absoluter Neuling auf diesem Gebiet war. Für mich war diese erste Session absolut erfüllend. Dazu sei erwähnt das er keine "Hilfsmittel" wie Peitsche, Gerte etc benutze, sondern lediglich seine Hände gebrauchte. Vermutlich ein kluger Schachzug von ihm, zu dem Zeitpunkt seit über 25 Jahren praktizierend. Möglicherweise wäre ich dann davon gelaufen ;) Auch die weiteren Sessions, mit Einsatz diverser "Schlagwaffen" und Spielzeuge, wie Dildo, waren immer erfüllend. Ich denke heute, das meine "Unberührtheit", ohne Kopfkino und Fantasie diesbezüglich, es mir ermöglichst hat, es wirklich einfach auf mich zukommen zu lassen und es zu genießen.

Geschrieben (bearbeitet)

Puhh, also ich bin durch das Buch zum BDSM gekommen, bis dahin wusste ich gar nichts von meiner Neigung. Hatte keine Ahnung von nix...bin natürlich nicht gleich von 0 auf 100...hab mich informiert, gelesen, mich in Foren angemeldet....

und auch gezielt nach Männern gesucht, die das teilen. Dieses Jahr war meine erste Session...alles vorsichtig, mit viel reden und lachen...es war toll, bitte mehr davon. Besonders das Seil hat es mir angetan...ach nee. wat schön

bearbeitet von Saillady
Geschrieben

Ich habe damals übers Internet ein nettes Paar kennen gelernt, die noch Jemanden zum spielen suchten. Das erste Treffen fand damals im Doms Röschen statt, den Laden gibt es wohl leider nicht mehr. Wir haben uns ganz normal unterhalten und dann später, nach und nach, Alles mögliche ausprobiert. Klar, muss man vorher einiges Abfragen und auch nach körperlichen Einschränkungen und Tabus fragen aber das ganze ist eher ein laufender Prozess der eigentlich eine ständige Kommunikation erfordert. Beim spielen sollte man sich vergewissern, dass noch Alles in Ordnung ist und nach einer Session sollte man sich erkundigen was gut war und was nicht. Ein gutes Vorgespräch ist auch bei weitem keine Garantie für eine gute Session, ich habe schon häufiger von Damen gehört, denen die Sub´s Alle möglichen Fantasien erzählt haben aber dann zack, beim ersten Schlag kommt dann ein überraschtes:" Aua, das tut ja weh" :-)

Geschrieben

Beschäftigt hatte ich mich mit dem Thema schon ewig. Dann war da der richtige Mann, bei dem ich sofort gespürt habe, dass es wohl nicht bei einer "normalen" Affäre bleiben würde. Er hat einfach immer mehr Elemente allmählich eingebaut. So gab es keine erste "Session"...es hat sich entwickelt und wurde nach und nach intensiver. Bedenken hatte ich bei ihm von Anfang an nicht und konnte es voll und ganz genießen, meine devot-masochistischen Sehnsüchte endlich ausleben zu können.

Geschrieben

es scheint schon komische Leute hier zu geben (das war mir aber eigentlich auch schon vorher klar) ein junger dev mann dem die eigene Unversehrtheit egal ist? ich finde man sollte sich vorher sehr gut, über Neigungen, grenzen austauschen. und auch während der Session, sollte es beiden Seiten zustehen mal stopp zusagen. tabulos, Tunnelspiele, etc gehen für mich gar nicht

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb BochumerM85:

es scheint schon komische Leute hier zu geben (das war mir aber eigentlich auch schon vorher klar) ein junger dev mann dem die eigene Unversehrtheit egal ist? ich finde man sollte sich vorher sehr gut, über Neigungen, grenzen austauschen. und auch während der Session, sollte es beiden Seiten zustehen mal stopp zusagen. tabulos, Tunnelspiele, etc gehen für mich gar nicht

Das ist manchmal das Problem. Keine Erfahrung, aber Kopfkino schon für Fortgeschrittene und vermutlich so am hibbeln, was denn nun endlich alles passieren könnte. Wenn das Gegenüber nicht  versteht, warum es sich auch seiner Grenzen bewusst sein sollte, kann man ihm nur wünschen, dass es nicht in die Situation kommt, wo es das bereut. 

Geschrieben

Dem stimme ich mal 100 % zu sei´s nun das Kopfkino oder schlichtweg Naivität

( die für mich alerdings schon stark an Dummheit grenzen würde )

Geschrieben

Meine erste Session war super. Mein Dom hat sich mehr Gedanken über meine Grenzen gemacht als ich. Das war schon ganz witzig. Aber erde i den ersten sessions finde ich es um so wichtiger wenn sich der Herr oder die Herrin um den/die Sub kümmert.

Geschrieben

@redlinda

Jeder Dom kennt seine Verantwortung , Männchen die anders handeln sind Keine 

Geschrieben

also ich glaube man sollte hier auch versuchen zu unterscheiden, zum einen mit wem ich die erste "Session" erlebe und zweitens ob ich die "Session" auch als solche wahrnehme.

Warum....

Also ich persönlich bin in die Sache reingewachsen, ich glaube auch nicht, dass es viele Menschen gibt, die von Null auf Hundert in einem Schritt starten.
Entsprechend habe ich diese "Sessions" zunächst mehr als Einlage oder Spielerei wahrgenommen, erst als ich ein Shirt tragen durfte, auf dem meine Fortschritte für jeden dokumentiert wurden, wurde mir mehr und mehr klar, worum es geht.
Als ich dann zu meiner ersten wirklichen Session gerufen wurde, war ich sehr aufgeregt aber auch sehr erregt, mir war zunächst nicht klar, warum mein Gegenüber plötzlich konsequent war und bestimmend, ich habe geschwitzt wie zwei aber es erregte mich, auf der einen Seite diese unbeschreibliche Geilheit, auf der anderen Seite zitterte mein ganzer Körper.

Ich wollte zarte Berührungen wie sonst auch, aber der Schmerz war auch sehr angenehm und geil, so konnte ich zwischen beiden zu Beginn noch selbst dosieren.

 

Geschrieben

erst mal ein gesundes neues jahr,

mein erstes treffen mit einen dominanten paar war einfach nur eine lehrstunde für mich.

sich zu verabreden mit jemanden den man nur durch 2 emails kennt war mehr als falsch.

ich möchte nicht auf details eingehen, aber alles was es an absprachen gab wurden ignoriert.

nach diesen treffen wollte ich eigentlich nie wieder, aber meine neigung ist halt stärker und es gab auch schönere sessionen.

Geschrieben
Am 31.12.2016 at 09:14, schrieb redlinda:

Meine erste Session war super. Mein Dom hat sich mehr Gedanken über meine Grenzen gemacht als ich. Das war schon ganz witzig. Aber erde i den ersten sessions finde ich es um so wichtiger wenn sich der Herr oder die Herrin um den/die Sub kümmert.

So sollte es auch sein

Geschrieben
Am 31.12.2016 at 09:16, schrieb Nitrobär:

@redlinda

Jeder Dom kennt seine Verantwortung , Männchen die anders handeln sind Keine 

Vollkommen richtig Nitrobär

Geschrieben

Immerhin habt ihr mich auch trotz der Autokorrektur verstanden ^^

Geschrieben

@redlinda

Sind wir doch gewohnt bei Frauen die Hälfte zusammenreimen zu müssen :P;)

Geschrieben

Ich lebe BDSM seit ca. 12 Jahren und ein erstes ernsthaftes Gespräch zwischen Herr und Sub / Sklavin ist zwingend. Erstens um zu sehen welche Erfahrungen sie hat. Um über körperliche Probleme oder Einschränkungen zu sprechen. Eine Sub mit Implantaten auf die Titten schlagen kommt zum Beispiel gar nicht gut. Tabus sind ein wichtiges Thema.... Ich habe meine ersten Erfahrungen als sehr erfüllend erfahren. 

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