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rabadak

prä poppen.de und poppen.de als institution

Empfohlener Beitrag

rabadak
Geschrieben

Prinzipiell bin ich (zumindest virtuell) schon seit etwa 25 Jahren hier. Es begann damit, dass unser Team (bestehend aus Organisatoren, EDV-Organisatoren, Organisations-Programmierern, System- und Anwendungsprogrammierern) sich während eines feucht-fröhlichen Abteilungs-Events sich unvermittelt auf die Suche nach noch unvergebenen cc-TLDs machte. Es wurde nach den abenteuerlichsten .de-Domains gesucht. Und ausgerechnet derjenige, welcher unter den damals noch freien Domains ausgerechnet "poppen.de" genannt hatte, hätte die Wette, wer die erste noch unangemeldete Domain, die den Status *in production* richtig tippt, 'ne Kiste Sekt gewinnt. Dummerweise hatte dieser Mensch inzwischen eine andere Arbeitsstelle gesucht und gefunden. Im Grunde stünde diesem Ex-Kollegen noch eine Kiste (=Karton) Sekt zu. Leider weiß heute niemand mehr, wo jener Kollege inzwischen abgeblieben ist. Schade --> Wäre sicherlich ein Anlass für eine erneute "Feucht-fröhliche Stunde" Einschränkend muss ich hierzu allerdings hinzufügen, dass damals beim "RIPE" (Réseaux IP Européens) alles das als *productive* gekennzeichnet wurde, was die Rechte an einer Domain (in Europa) erhalten hatte. Eine real existierende *Homepage* war dazu nicht erforderlich. Ab irgendwann gab es dann tatsächlich einen *content* unter www.poppen.de/

Genug der unstrukturierten Prosa.

Gaaaaaanz viel später (siehe mein Profil) habe ich mich dann halt "einfach nur mal so" hier angemeldet. Als Folge hatten sich dann daraus interessante Begegnungen mit MenschInnen ergeben, mit welchen ich mich niemals in die Horizontale hätte begeben können. (Und andersherum wohl auch nicht - Vielen hier erscheine ich halt zu kompliziert)

Und trotzdem möchte ich keine dieser Begegnungen missen. Sie waren allesamt, (jede für sich) in einer gewissen Weise, wunderbar - insofern gilt: "Non, Je ne regrette rien", was meine (Sub-)Mitgliedschaft bei *poppen.de* anbetrifft. Andererseits denken offensichtlich auch hier nicht unbedingt alle ausschließlich mit dem Unterleib...

Interessanterweise gab es VOR der Zeit, in welcher Privatpersonen noch keinen Zugang zum Internet hatten, schon Chat-Systeme, welche für Privatpersonen per BTX erreichbar waren.

War teuer. Und mit einigen Chatpartnerinnen war ich tatsächlich auch auf der "Matte" gelandet. Am *erfolgreichsten* waren ausgerechnet jene Chatsysteme, bei welchen "sex-talk" nicht erlaubt war. Die Vereinbarung von "Dates" konnten die Moderatoren auch dort nicht verhindern. Ich hätte gleich die Erste bei mir behalten können. Aber wie das so ist: Distanz trennt. (leider unvermeidlich)

Andere tranken mein Barfach innerhalb einer Woche leer und bescherten mir dann eine Szene, weil kein *Stoff* mehr im Hause ist...

Längst vergangene Zeiten - und immer wieder was gelernt...

Resümee: Ich denke, *poppen.de* verpflichtet nicht unbedingt zum *Mechanischen Prozess*. Ich sehe diese Plattform eher als eine Möglichkeit, auf welcher  Gleichgesinnte zueinander finden können.

 

Soch, und jetzt haut mich!

 

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