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a_mos_

Fußball ist doof

Empfohlener Beitrag

a_mos_
Geschrieben

Wer (ausser mir) hat sich schon mal Gedanken darüber gemacht, dass Fußball:

a)  zu sehr auf Kosten anderer Sportarten öffentlich gefördert wird?

b)  der kleinste Gemeinsame Nenner an "Volksbespassung" zu sein scheint?

c)  große Geldströme ermöglicht, die alte Seilschaften bedienen?

d)  auffallend gehyped wird (Jugendförderung, Werbung, ...)?

e)  als Ablenkung von unserer Regierung gebraucht wird, um unbequeme Dinge zu beschließen?

f)  In Form von Wettgeschäften die Unterwelt unterstützt?

Insgesamt wird dadurch das Thema "Fußball" zu einem no-go in unserem Alltag, wenn man darüber nachdenkt. Warum guckt sich das trotzdem noch jemand an? Dass diese "Sportart" hier so häufig vertreten ist, zeigt die Brisanz des Themas!

Geschrieben
Am 6.8.2016 at 23:17, schrieb amoamas:

. Warum guckt sich das trotzdem noch jemand an? 

Ganz einfach: weil es Spaß macht! 

Geschrieben

Fußball ist doof, sagte der Holländer als er sich die EM im Fernsehen angeschaut hat.

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Geschrieben

Ich selber bin auch kein Fußballfan... das Geheule auf dem Platz kann sich ja keine/r antun :P

vermutlich sind die Gründe verschieden, warum Fußball nicht gemocht wird... (Heulsusen ...). Wollte zu ein paar Punkten ein paar Anmerkungen machen:

b) Nicht eher der Größte gemeinsame Nenner?... bei Welcher Sportart gehen so viele Menschen in Deutschland zusammen zum Public-Viewing?  

d) Deutschland ist eine Fußballnation, von daher nur logisch. Ich gebe dir recht, wenn andere Sportarten ein wenig zu Kurz kommen z.B. Basketball.

e) wenn es nicht Fußball ist, dann irgendwas anderes. Daher würde ich jetzt nicht sagen, dass das ein Grund ist, weshalb man Fußball nicht mag. Würde dann eher die Regierung nicht mögen ;)
 

Geschrieben

fußball zählt zu den traditionellen nationalen kulturgütern. lassen wir rechtspopulistische gedanken hier mal beiseite, stellt sich die frage, was prinzipiell gegen pflege und förderung solcher kulturgüter sprechen soll?

wenn sich dabei die fratze des kapitalismus zeigt ist das wieder ein völlig anderer aspekt. nur ist niemand gezwungen, ihr ins antlitz zu schauen.

denn (fussball)sport an sich beginnt immer fast kostenlos auf die ecke auf dem platz, aktiv oder auch nur als zuschauer - aber nicht hinter der fernbedienung

bin selbst kein fan dieser sportart, teile der wm habe ich im radio verfolgt, das einzige pv erlebte ich, weil ich auswärts freunde besucht hatte und nicht bei denen allein zu haus sitzen wollte. wenn ich mich gelegentlich im dorf meines 2.-wohnsitzes aufhalte, bin ich sonntags schon auf dem platz - schauen wie sich die jungs (also meine nachbarn und bekannten) auf dem platz so schlagen; oder zu früheren zeiten mein stiefsohn, den ich zu so manchem turnier gefahren habe.

mit einem platten gelenk und dem alter der knochen sind meine zeiten längst vorbei. dennoch findet man mich am stadtrand auf dem trial gelände oder im ausland zu dem wm ausscheidungen auf den sppedwaybahnen. das ist für mich gelebte sportbegeisteung, die kein stück drunter leidet, dass dort die millionen fehlen und der rest der welt nicht mit vor derm fernseher sitzt.

Geschrieben

Ist nichts fußball-spezifisches. Liegt generell mal daran, dass sich viele menschen gerne kompetitive wettbewerbe reinziehen. In Deutschland ist da eben fußball am beliebtesten. Anderswo ist das dann cricket oder skifahren oder kampfsport. Muss nicht mal sport sein sondern kann auch zb. Rap sein. Oder ein youtube battle.

Die folgen die du beschreibst wie hype, derbe kommerzialisierung, polit. Instrumentalisierung liegt nicht am fußball per se sonderen daran dass viele menschen sich dafür interessieren. Ist gut zum geld machen. Und eben als vehikel um viele menschen zu erreichen bzw. persönliche oder kollektive ziele leichter durchzusetzen.

Ok es gibt noch viel mehr aspekte aber es ist eher ein gesellschaftsding als ein fußballding. Würde nämlich alles auch prima funktionieren wenn du fußball durch "auto" ersetzt. Oder Jesus. Oder sex.

Geschrieben

Oder Grillparty

Geschrieben

Oder Sommerschlussverkauf.

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