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Bedarf an Wörterbüchern

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Ich will ja nicht meckern.. tu ich aber :D Warum sind manche Menschen zu stolz um zuzugeben, wenn sie ein Wort nicht verstehen? Ich meine es ist ja fast schon lustig, wenn man jemanden schreibt "du wirkst desillusioniert" und der jenige losplärrt, dass er kein Fake ist und was ich mir einbilde, aber wäre es nicht einfacher und vielleicht auch wesentlich weniger peinlich, wenn man einfach fragen würde... so in der Art "Häh, desillusioniert? Wasn das?" Das wirkt doch wesentlich netter als einfach auszurasten? Vorallem finde ich persönlich jetzt das Wort desillusioniert nicht so wirklich ungebräuchlich, oder irre ich mich da? Sind meine Ansprüche wenn es um Kommunikation geht etwas zu hoch gegriffen?

bearbeitet von Heitsar
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Geschrieben

Es gibt Menschen die belesen sind und welche die es weniger sind. Sicherlich hast du Recht das oftmals durch den Gebrauch von "nicht alltäglichen" Wörtern, es zu ungewohnten Reaktionen kommt. Ich hake die Sache dann allerdings schnell ab, da es auch wenig Sinn macht meinen Gegenüber das benutzte Wort zu erläutern. Dies erzeugt dann eher noch mehr Gegenwehr und somit die nächste kontraproduktive Reaktion. Manchmal muss man sich halt auch dem Bildungsstand anderer Menschen anpassen. Macht diese ja auch nicht schlechter. 

Geschrieben

Ich gebe dir schon recht, nicht jeder muss den gleichen Wortschatz haben, das ist ja auch weniger ein Problem (habe mich ja sogar daran gewöhnt dass mit Tittenfick spanisch gemeint ist), mir ist nur die Reaktion völlig unverständlich. Für mich ist es eigentlich standart, dass ich bei jedem Wort das ich nicht kenne nachfrage oder Tante Google befrage (schon weil man mit echten Fremdwörtern so toll angeben kann ;)). Ich meine, wenn ich etwas nicht weiß, dann macht es doch Sinn mir das Wissen anzueignen, anstelle einer Abwehrreaktion, sonst würde es ja bedeuten, dass die Menschheit noch in Höhlen wohnen müsste, weil keiner etwas neues lernen wollte...

Geschrieben

Einige wohnen anscheinend in Höhlen und die muss man halt so verschleißen wie Sie sind. Verstehe dich voll und ganz, aber manchmal ist Kapitulation bei so etwas schon der bessere Weg 😆

Geschrieben

Wie sagt mein Mann immer: "Wenn dein Gegenüber recht hat, du das aber nicht zugeben willst, dann sag einfach 'Trotzdem' das zieht als Argument immer" ... von dem Ratschalg mache ich gebrauch ... Trotzdem :D

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Geschrieben

Anfangs hat mich so ein Verhalten auch irritiert, zumal ich schon ganz gerne Begriffe, die mir nicht geläufig sind, nachschlage. In Zeiten von Google&Co ist es ein Sekunden-Aufwand. 

Jedoch gibt es das Wort "Bildungsresistenz" nicht umsonst und das niedrige Bildungsniveau vieler Menschen resultiert nicht etwa aus mangelnder Intelligenz sondern aus schlichter Faulheit. Warum sollte man sich darum bemühen, etwas neues zu lernen, wenn man auch mit seinem Hauptschule-Mittelstufe-Wissensstand das RTL-Nachmittagsfernsehen versteht? Manche haben halt keine hohen Erwartungen an sich selbst und das sollte man einfach akzeptieren und gegebenenfalls einen Bogen um sie machen.

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DickeElfeBln
Geschrieben

@Heitsar

 

Unabdingbar ist auch unbekannt, was soll's, aber sich deswegen ueber andere zu stellen, nein, nicht jeder hat in der Jugend gelernt, unbekanntes zu ergründen.... 

Geschrieben

Unabdingbar ist in meinen Augen ein vollkommen normaler Begriff, genau wie gediegen, desillusioniert oder inflationär. Worüber ich letztens gestolpert bin war der Begriff livriert, da hab ich auch erst nachfragen müssen oder pejorativ, das wären jetzt Fremdwörter in meinen Augen. Nebenbei... wer hat sich hier über andere gestellt? Über andere stellen hieße, dass ich sie als Person weniger wertvoll einschätzen würde als mich, was nicht korrekt ist. Der eine liest gerne und hat einen hohen Wortschatz, der andere kann dafür Nägel in die Wand schlagen, Puzzlen oder Malen. Ich finde es nur sehr sonderbar, wenn man seine Schwächen nicht eingestehen kann, und lieber in aggressives Verhalten wechselt.

Geschrieben

Das tangiert die doch nur extrem peripher! 

DickeElfeBln
Geschrieben

@Heitsar

Letzter Satz...... Eingangsposting...zwinker

Und wenn ich aus meiner Sicht...ehrlich bin, der Fred an sich.....

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Geschrieben

Ich frage mich hier manchmal aber auch, warum einfach wenn's auch kompliziert geht ! Warum muss ich alles mit Fremdwoertern, Fachbegriffen usw. ausschmuecken ? Wen will man damit etwas beweisen ,

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Geschrieben

Was ist Alltagssprache und wo gehen Fremdwörter los? Auf dieser Plattform bewegen sich unterschiedliche Altersgruppen mit unterschiedlichen Bildungshintergründen und verschiedenen Berufen, genauso wie Menschen mit Migrationshintergrund.

Dass sich ein Maurer und ein Ingenieur in der Regel unterschiedlich ausdrücken ist naheliegend und wertet niemanden ab. Und bei manchen Wörtern kommt man gar nicht erst auf die Idee, dass sie für andere fremd oder kompliziert sein könnten, da man sie selbst regelmäßig benutzt und sie somit der eigenen Alltagssprache angehören. 

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Geschrieben (bearbeitet)

@DickeElfeBln: Der letzte Satz im Eingangsposting ist auf Kommunikation bezogen, nicht auf Wortwahl, das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Wenn ich Ansprüche an Kommunikation stelle heisst das für mich, man kommuniziert dem Gegenüber, wenn man etwas nicht versteht oder fragt nach, eben die Art wie man miteinander redet, nicht welche Worte man miteinander redet.

Hmm... dann muss ich mich entschuldigen, was den Thread angeht, ich verstehe nur einfach die Art zu denken nicht glaube ich, es sollte eigentlich nicht überheblich klingen. Dieses "ich weiss etwas nicht, also reagiere ich besser aggressiv, wird schon passen." ist eher das worauf ich hinaus wollte und womit ich Probleme habe.

 

@tina410 Das ist glaube ich auch ein Problem, wenn man nie anders redet, also eine bestimmte Wortwahl sowohl im Arbeitsumfeld als auch im Freundeskreis normal ist, woran soll ich dann festmachen was als Fremdwort gilt? Ich verstehe zwar das Problem (ich hab eine bekannte da habe ich auch zwischendurch richtige Probleme, weil ich einige Wörter einfach nicht kenne, aber da frage ich dann nach, wobei sie dann auch sagt "das sind doch ganz normale Ausdrücke), aber woran mache ich fest, welche Wörter ich benutzen kann, oder welche der Gegenüber nicht kennt? Was für den einen normal ist, kennt der nächste nicht, genau wie für manche ein Wort ganz normale Alltagssprache ist, und andere es wiederrum obszön finden...
sissy1987 hat ziemlich genau wiedergegeben was ich meine...

bearbeitet von Heitsar
Hunderte Kommata eingefügt und der Satz ist immernoch wirr
Geschrieben
vor 14 Stunden, schrieb Heitsar:

 Vorallem finde ich persönlich jetzt das Wort desillusioniert nicht so wirklich ungebräuchlich, oder irre ich mich da? Sind meine Ansprüche wenn es um Kommunikation geht etwas zu hoch gegriffen?

Tschuldigung, wir leben in einer Zeit, in der sich die Leute über eine neue Emoji-Sammlung in der Handy-Tastatur ihres Vertrauens freuen. Worte werden kaum noch verstanden, von Wörtern vielerlei Gebrauch gemacht und wenn es möglich ist, wird gar nichts mehr benutzt, sondern möglichst viel durch irgendein kleines, pixeliges Bildchen ausgedrückt...

Willkommen im 21. Jahrnundert. ^^

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Geschrieben

Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich Emojis relativ sinnvoll finde, weil man bei schriftlicher Kommunikation so bei Sätzen anzeigen kann, wie man es meint. Weil durch das Fehlen der körpersprache sehr schnell etwas falsch verstanden werden kann.

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Geschrieben

Wenn ich Etwas nicht verstehe smilie_denk_17.gif , und das ist schon recht oft vorgekommen, dann : smilie_les_063.gif Online

Und das "Buch" ist nur ein Tab weiter rechts

Geschrieben (bearbeitet)
vor 40 Minuten, schrieb Paradoxenkompensator:

Tschuldigung, wir leben in einer Zeit, in der sich die Leute über eine neue Emoji-Sammlung in der Handy-Tastatur ihres Vertrauens freuen. Worte werden kaum noch verstanden, von Wörtern vielerlei Gebrauch gemacht und wenn es möglich ist, wird gar nichts mehr benutzt, sondern möglichst viel durch irgendein kleines, pixeliges Bildchen ausgedrückt...

Willkommen im 21. Jahrnundert. ^^

Das ist eine ziemliche Verallgemeinerung. Diese Emoji-Sammlung erfreut überwiegend jene, die tatsächlich bildungsfaul sind. Ich muss höchstens darüber lachen, wenn ich anstatt eines Beitrages oder einer Beschreibung im Profil eine Anhäufung von Emojis vorfinde...

:strapon::cum::pussy::cock: 《= Wer sowas anregend findet, ist in meinen Augen einfach nicht ganz dicht.

Andererseits leben wir in einem Zeitalter, in dem sehr viel schriftlich kommuniziert wird und die persönliche Komponente komplett fehlt. In Natura hat man die Mimik und Gestik zur Verfügung, am Telefon die Stimmlage und ggfs mal ein Lachen, während im schriftlichen nur die trockene Information ankommt. Sarkasmus und Ironie kann man bestenfalls erahnen.

Gerade hier, wo man sich gerade kennenlernt, ist es nicht schlecht, wenn man neben dem Text auch ein paar Smileys verwendet, um das Ganze lebendiger zu gestalten. 

Leider finden nur wenige ein gesundes Mittelmaß, so dass die Nachricht schnell mal eben wie Feen-Kotze aussieht. 

bearbeitet von sissy1987
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Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb sissy1987:

Gerade hier, wo man doch gerade kennenlernt, ist es nicht schlecht, wenn man neben dem Text auch ein paar Smileys verwendet, um das Ganze lebendiger zu gestalten.

Kennenlernen? Hier? Äh...

Fassen wir mal hunderte Forenpostings zusammen: Mails werden nie beantwortet, Dates kommen nicht zustande, Leute stellen sich als reale Vollpfosten heraus...

Von "echtem" kennenlernen ist nirgendwo die Rede. Außer bei denen, die sich eine Aura des erfolgreichen Großmutes erhalten wollen und so tun, als wären sie die Helden. :D

Kommunikation als solche ist großteils verschriftlicht, richtig. Meist werden auch rein sachliche Informationen ausgetauscht - ebenfalls richtig. Für rein sachliche Informationen kann man das Profil füllen. Da sind dann schlichte Daten drin - und Kommunikation lässt sich auf "Ey! Ficken?" reduzieren. Vielleicht auch mit 'nem Smiley dekoriert. ;)

Aber für mich als zynischen Ironie-Liebhaber ist das eh zu kurz gegriffen.

Geschrieben

Ich weiß nicht, was diejenigen falsch machen, die hier NIEMANDEN kennenlernen. Ich habe über diese Plattform schon mehrere Männer kennengelernt und auch wenn nur mit einem was lief, waren die anderen ganz in Ordnung und ein platonischer Kontakt besteht. Diejenigen, die sich komplett falsch dargestellt haben (erlogene Eckdaten, veraltete Fotos, weisser Streifen am Ringfinger, etc) wurden sofort stehengelassen und daher betrachte ich die 10 Min Anfahrtsweg zum Café auch nicht als unüberwindbares Ärgernis.

 

Also JA, ich betrachte diese Seite als Kennenlern Plattform und erwarte mir auch eine entsprechende Kommunikation. Auf "Ey ficken?😉" reduzierte Nachrichten werden kommentarlos gelöscht über den im Forum heulenden Verfasser herzlich gelacht. 

Wenn man es richtig anstellt kann man sich hier also sowohl im Forum amüsieren als auch realen Spaß haben.

Setzt halt eine gewisse Sozialkompetenz voraus.

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DickeElfeBln
Geschrieben

@Heitsar

 

Du kannst...deine... Erwartungen nicht voraussetzen.....das ist immer das Problem bei uns Menschen......ich geb mein Denken, meine Erwartungen immer beim Einloggen ab......dat liesst und tippt sich dann hier einfacher...g

Geschrieben

Wisst ihr denn nicht wo wir hier sind?, hier geht´s um Ficken und nicht um Grammatikalische Fachbegriffe.
*Ich wollte es nur anmerken, bevor es jemand anderes tut.*

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Geschrieben

Schon, aber nach dem Sex möchte ich schon sagen "Das war bombastisch" ohne als Antwort zu hören "Du Sau, ich hab nicht gefurzt"

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Geschrieben

Ihr erwartet echt das ihr hier Männer trefft die nachdem Sex noch reden wollen?:o9_9

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DickeElfeBln
Geschrieben

Meisseln in Steintafeln reicht auch

Geschrieben

@Collossus Eigentlich schon, da ist doch auch das Blut wieder im oberen Gehirn :stuck_out_tongue:

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