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Watches

Mittlebenskrise

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 36 Minuten, schrieb Watches:

herzdame0607, mit "Herzdame" meine ich doch selbstredend die leider momentan nicht vorhandene Dame, die mein Herz wahrlich berührt.

Schatz, das war doch SPAHASS!

Ich würde niemals Juwelen (oder spendierte Getränke)  von fremden Herren annehmen, es sei denn, sie wären literarischer Natur. Habe ich schon ein paar bekommen und sehr genossen. Junx, ihr wisst, wen ich meine! :kissing_closed_eyes:

Davon jetzt mal ganz abgesehen, es tut mir leid, bei einem so jungen Menschen etwas von einem mit schwarzem Schlamm angefüllten Inneren zu lesen. Aber schön, dass der Kern noch hell, rein und in Liebe erstrahlt! Ich wünsche dir, dass du eine bezaubernde, sehr hartnäckige Dame findest, die den Schlamm austrocknet, entfernt und dich auch beim Kaffeeschlürfen unterstützt, auf dass ihr Beide in ewiger Liebe und unendlichem Glück gemeinsam alt werdet.

 

Wie wohl schon mal erwähnt, ich finde dich ausserordentlich possierlich! Deshalb nur das Beste für dich!

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Watches
Geschrieben
vor 16 Minuten, schrieb herzdame0607:

Schatz, das war doch SPAHASS!

Gut, ich bin da vorsichtig geworden. Ihr Frauen seid manchmal seltsame Wesen und zeigt eure Verliebtheit mir gegenüber auf so unterschiedliche Weisen... z.B. die auf den ersten Blick ständig mies gelaunte Bäckereifachverkäuferin, die bei allen anderen Kunden immer zumindest zwischendurch lächelt und nur bei mir an ihrer versteinerten Miene und ihrer Wortkargheit festhält. Ich sehe da sofort, die ist wie "gelähmt", wenn hoher Besuch wie ich bei ihr bestellt. Ich wette auch, wenn sie an den Ofen geht, wenn ich komme, dann nur, um ihre Erregtheit zu verbergen. Aber was soll ich machen, sie ist sehr attraktiv, optisch betrachtet, reizt mich aber nicht, also mache ich es ihr so leicht ich kann und bestelle immer unmissverständlich.

Ich: "Ich will das. Und das."

Sie: *Tüte packend und mich keines Blickes würdigend* "Und ausserdem?"
Ich: "Nichts."

Sie: (Nennt den Preis)

Ich: (Gebe es ihr meist abgezählt) "Zählen Sie nach."

Sie: "Schönen Tag noch."

Ich: "Gleichfalls."

Sie würde mehr leiden, wenn ich freundlicher mit ihr umginge. Falsche Hoffnungen tun mehr weh als kühle Distanz.

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spannend69
Geschrieben
vor 16 Stunden, schrieb Watches:

"Philip" war ein fiktiver Charakter in einem Beispiel

...bin sichtlich ergriffen, von dem doch eindeutigen Beweis Ihrer inneren Zerrissenheit...

Sehr löblich, dass Sie z.Z. von dem Genuss jeglicher Alkoholika Abstand nehmen. Eine zweifelsfrei vernünftige Entscheidung, die eine gewisse Reife und Reflektiertheit angesichts des kritischen Zustands innerhalb einer Mittlebenskrise vermuten lässt.

Ich wünsche Ihnen ebenfalls alles gute für die Zukunft und auf dem schweren Weg zu Ihrem inneren Philip... mögen Sie irgendwann zu ihm und Ihrem inneren Frieden finden... *schluchz*

 

 

 

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Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Watches:

Sie würde mehr leiden, wenn ich freundlicher mit ihr umginge. Falsche Hoffnungen tun mehr weh als kühle Distanz.

Wohl wahr. Herr Watches, sie beeindrucken mich mit Ihrer Weitsicht und Ihrer Bereitschaft Verantwortung für das Seelenheil Ihrer Mitmenschen zu übernehmen. Manchmal muss ein Mann Härte zeigen, damit das Weib nicht leidet.

Darüberhinaus verleitet mich die Exkursion in Ihre Bäckerei zu der Sie uns eingeladen haben zu der Anmerkung, dass Distanz aus meiner Sicht nicht negativ zu bewerten ist. Nicht umsonst heißt es doch so schön, es ist leichter "Du Arschloch" zu sagen als "Sie Arschloch".

An der Stelle muss ich kurz anmerken, dass ich noch zu einem Siezer erzogen wurde und es mir in jungen Jahren sehr schwer fiel ältere Leute zu duzen, selbst wenn diese mir das "Du" eindringlich anboten. Auch heute noch bin ich ein Mensch, der gerne siezt, wenn Distanz geboten erscheint. Die Verwässerung der Anredeformen, die IKEAisierung unserer guten Sitten betrüben mich zuweilen.

Wenn ich nun an manch garstige Unterhaltung hier im Forum denke, dann frage ich mich wie würden Forendiskussionen verlaufen, wenn wir einander siezen würden? Würden wir einander dann anders wahrnehmen, vielleicht etwas rücksichtsvoller und mit mehr Anstand miteinander umgehen? Würde dieses "Sie" uns dann nicht eine bessere Kommunikation ermöglichen, wäre nicht manchmal Distanz geboten, um hier respektvoller miteinander umgehen zu können und würde diese Distanz nicht die Gefühlswelt so manches Mitglied schonen?

Allein für diese Anregung gebührt Ihnen mein Dank und ich glaube ich werde nun als gutes Beispiel voranschreiten und für die Einführung des distanzierten "Sie" auf unserer Kommunikationsplattform eintreten. Ich denke, ein "Wollen Sie ficken?" kommt bei der Damenwelt auch weitaus besser an, als ein "Willst Du ficken?" Oder sollte ich mich hier irren?

Jedenfalls werde ich nun in mich gehen, bedanke mich aber bei Ihnen für Ihre wahrhaft befruchtenden Gedanken.

Genießen Sie allzeit die Sonne und das Leben junger Herr Watches.

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Marie-Anne
Geschrieben
vor 20 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Oh, das ist zwar sehr nett von Dir, aber doch etwas zu viel des Lobes. Ich denke keiner von uns, weder Watches noch ich vergleicht sich wirklich mit Shakespeare.

Ich würde niemals auf die Idee kommen, euch beide mit dem Genie Shakespeare zu vergleichen.

Der Spruch passte einfach zu dem Thread, wie "Faust auf Auge", man kann nämlich auch mit wenigen Worten, viel aussagen.

Außerdem geht es in der Kömödie  "Viel Lärm um nichts" um die Liebe...und die bringe ich weder mit dir in Verbindung noch mit @Watches

Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Watches:

z.B. die auf den ersten Blick ständig mies gelaunte Bäckereifachverkäuferin, die bei allen anderen Kunden immer zumindest zwischendurch lächelt und nur bei mir an ihrer versteinerten Miene und ihrer Wortkargheit festhält. Ich sehe da sofort, die ist wie "gelähmt", wenn hoher Besuch wie ich bei ihr bestellt. Ich wette auch, wenn sie an den Ofen geht, wenn ich komme, dann nur, um ihre Erregtheit zu verbergen.

Sie könnte sich auch schlichtweg denken: "Ich muss hier auch wirklich jeden aufgeblasenen Windbeutel bedienen, hoffentlich sucht der sich bald mal eine andere Bäckerei. Ich geh dann mal zum Ofen, vielleicht verzieht er sich ja wieder."

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Geschrieben (bearbeitet)

Ach der Herr Watches ! sorry sie befinden sich im Irrtum , scheinbar waren sie noch nie in einer Baeckerei ! Sie vewechseln anscheinend so'n Fertigbackshop einer Baeckereikette mit einem Handwerksbetrieb ! Wahrscheinlich deshalb dieses Verhalten der Verkaeuferin ! 😱 Was fuer'n .......

 

bearbeitet von tina410
satz
Watches
Geschrieben

Gute Nacht Gemeinde und Gemeindinnen,

 

vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Darüberhinaus verleitet mich die Exkursion in Ihre Bäckerei zu der Sie uns eingeladen haben zu der Anmerkung, dass Distanz aus meiner Sicht nicht negativ zu bewerten ist. Nicht umsonst heißt es doch so schön, es ist leichter "Du Arschloch" zu sagen als "Sie Arschloch".

Ich vermute, dass wir hier zwei unterschiedliche Auffassungen der positiven Aspekte distanzierter Verhaltensweisen unseren Mitmenschen gegenüber an den Tag legen. Während Sie sich über die leichtere Zurückhaltung bei der Äußerung persönlichen Missfallens freuen, sehe ich den Schutz meiner Mitmenschen vor tiefen Enttäuschungen oder des Gesichtsverlustes. Verstehen Sie? Ihre wahrgenommenen Vorteile entspringen dem Pessimismus, während ich aufrichtigerweise meine nächsten schütze. Vor sich selbst und der Gefahr des Verlustes meiner Person, denn mich aufzuteilen, für alle da zu sein, das obliegt nicht einmal meiner Macht. Mit ihrem Einwand der Bekundung der "Arschlöchrigkeit" haben Sie ihre wahren Absichten ans Licht gebracht, hier täuscht auch ihre Zustimmung zu meiner Herangehensweise, nämlich der Schutz des Weibes, nicht über ihre pechschwarze Grundhaltung hinweg. Leider scheint es Ihnen nur darum zu gehen, ein von Ihnen als solches empfundenes "Arschloch" beim Namen zu nennen. Bei Ihnen scheint viel Wut und Ärger über ihre Mitmenschen im Verborgenen zu liegen. Suchen Sie sich ein Ventil! Aber bitte wahren Sie dabei den Schutz ihrer Mitmenschen und ihrer selbst. Auch mein anstehendes Projekt lautet "Umgang mit der Blödheit in der Welt: Ein Aggressions-Bewältigungskonzept nach Watches". Die kommenden 1,5 Wochen habe ich Urlaub und widme mich diesem Anliegen.

vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

An der Stelle muss ich kurz anmerken, dass ich noch zu einem Siezer erzogen wurde und es mir in jungen Jahren sehr schwer fiel ältere Leute zu duzen, selbst wenn diese mir das "Du" eindringlich anboten. Auch heute noch bin ich ein Mensch, der gerne siezt, wenn Distanz geboten erscheint. Die Verwässerung der Anredeformen, die IKEAisierung unserer guten Sitten betrüben mich zuweilen.

Ich teile das Unbehagen, wenn jemand mich vorschnell zu einem "Du" auffordert. Wie Sie lesen konnten, war ich die vergangenen Monate im Rahmen eines Projektes zur Kostenoptimierung in einem Weltmarktführer der produzierenden Industrie tätig. Hier traf ich auf einen menschlich sehr offenen, patenten jungen Herren, vielleicht ein Jahr älter als ich, der als Fachbereichsleiter und wichtiger Ansprechpartner fungierte. Schon nach 2 Tagen bot der mir das "du" an, das ich des Betriebskliams wegen annahm. Ich überlegte länger, ob ich dem Herrn meine Vorbehalte kund tun sollte, denn dieses frühe "Du" wertete ich als Zeichen mangelnder Seriosität und Manifestation seiner Autorität. Nie wäre ich in seiner Position auf die Idee gekommen, einen externen Berater derart schnell wie einen "Homie" zu duzen ("Homie" = Jugendslang, zu deutsch "Hausi", jemand, den man mag und gern in seinem Hause hätte). Ich hielt inne und stellte fest, dass die gesamte Firma ein Stück weit zu "locker" im Umgang untereinander agiert. Mein Abschlussplädoyer beinhaltete u.a. genau diese Kritik.

vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Wenn ich nun an manch garstige Unterhaltung hier im Forum denke, dann frage ich mich wie würden Forendiskussionen verlaufen, wenn wir einander siezen würden? Würden wir einander dann anders wahrnehmen, vielleicht etwas rücksichtsvoller und mit mehr Anstand miteinander umgehen? Würde dieses "Sie" uns dann nicht eine bessere Kommunikation ermöglichen, wäre nicht manchmal Distanz geboten, um hier respektvoller miteinander umgehen zu können und würde diese Distanz nicht die Gefühlswelt so manches Mitglied schonen?

Ich negiere. Sie unterstellen ein "poppen.de", das gefüllt ist mit Menschen gehobenen, sprachlichen Niveaus. Dies aber würde unweigerlich zum Tode einer Plattform wie "poppen.de" führen, denn dann stellten sich zunehmend Motive ein, die weit über das fleischliche Vergnügen hinaus gehen. Auch hier lege ich Ihnen ans Herz, weltoffener zu werden: Sie müssen einsehen, dass es oft die primitiven Dinge sind, die den Alltag versüßen. Ein dümmlicher Welpe, der einen Schmetterling jagt, kann nach einem Tag der Lösungsfindung von komplexen Problemen das schönste Geschenk für das Auge sein. Ganz zu schweigen von dem umher hüpfenden Rotkehlchen. Ich beobachtete am heutigen Abende eines dieser Tiere. Es ließ sich auf meinem Rosenbogen nieder, landete auf den Rasen und hämmerte mit dem Kopf betriebsblind auf den Boden, bis es einen Wurm fand. In manchen Momenten beneide ich das Rotkehlchen sehr. Ohne die primitiven empfänden Sie ihre eigenen Privilegien nicht als so wertvoll. Nicht Primitivität, sondern Destruktivität, basierend auf Primitivität, ist ein verachtenswertes Übel. Eine 1, die eine Million werden will, die ist auf viele, viele Nullen angewiesen. Mit diesen Worten möchte ich abschließend den vielen Nullen "danke" sagen.

Sollten Sie eine Generalüberholung poppen.de's mit der Ausrichtung auf eine völlig neue Zielgruppe wünschen, so nutzen Sie einfach ihre Stimme und unterstützen die Kampagne "Watches4poppen.de-Moderator". Ich danke Ihnen im Voraus für Ihr Vertrauen.

 

Watches
Geschrieben

Gute Nacht Frau(?) Tina410!

 

Tatsächlich bin ich nie in einer "Bäckerei" gewesen, von der Sie anscheinend sprechen. Ich suchte bislang aufgrund mangelnder Auseinandersetzung mit der Welt der Brote, eine jährlich auf's neue prämierte Bäckerei-Kette auf, die sich aufgrund wirtschaftlichen Erfolges nicht auf einen Standort mit einem alteingesessenen Gesellen ausruht, bis die Zeit ihr übriges tut, verstreicht und den Betrieb auslöscht. Gern aber lasse ich mich von Ihnen entführen in die faszinierende Welt der Manufaktor-Brotbackkunst.

 

mit Spannung auf Ihre Rückmeldung wartend,

ihr Watches

Geschrieben (bearbeitet)

Herr Watches , Sie sprachen von einer Baeckerei , mir ist bloss aufgefallen dass ihre angebliche Baeckereifachverkaeuferin an einem Aufbackautomat trat , wie er mittlerweile in fast jedem Discounter und Supermarkt zu finden ist. Uebrigens frag ich mich aus welchen Grund ihre Baeckerei - Kette praemiert wurde ? Weil Sie hygienisch einwandfrei arbeitet , oekologisch , Tarif. zahlt , den groessten Umsatz macht, die ueblichen 0/8/15 Backmehlmischungen verwendet ? Fragen die sich stellen !!!! Ich denke gutes Handwerk hat auch in unserer Zeit eine Ueberlebenschance ! Gerade Leute wie Sie, die angeblich Qualitaet zu schaetzen wissen , muesste doch der Appetit auf Einheitsbrei a'la Konviniensprodukte. schon laengst vergangen sein ! 

bearbeitet von tina410
Marie-Anne
Geschrieben (bearbeitet)

....

bearbeitet von Marie-Anne
Kinderkram
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Watches
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Gemeinde,

Hallo Frau tina410!

vor 8 Stunden, schrieb tina410:

Herr Watches , Sie sprachen von einer Baeckerei , mir ist bloss aufgefallen dass ihre angebliche Baeckereifachverkaeuferin an einem Aufbackautomat trat , wie er mittlerweile in fast jedem Discounter und Supermarkt zu finden ist.

Ich muss doch sehr bitten, Frau 410 (Was ist dies eigentlich für ein Nachname? Der bislang seltsamste Nachname, der mir unterkam, war "Stechemesser"). Weder ist die Bäckereifachverkäuferin ein fiktiver Charakter eines fiktiven Szenarios, noch handelte es sich um einen billigen Aufbackautomaten. Hier werden die Brote tatsächlich gebacken. Ich vermute, sie verwechseln "meine" Kette mit den Selbstbedienungsfächern, die auch in Supermärkten zu finden sind, wo man mit einer Zange selbst die Brötchen in Tüten packt und damit zur Kasse geht. Nicht im Traum käme ich auf die Idee, auf solche Billigprodukte zurückzugreifen.

vor 8 Stunden, schrieb tina410:

Uebrigens frag ich mich aus welchen Grund ihre Baeckerei - Kette praemiert wurde ? Weil Sie hygienisch einwandfrei arbeitet , oekologisch , Tarif. zahlt , den groessten Umsatz macht, die ueblichen 0/8/15 Backmehlmischungen verwendet ?

Nun, was im Detail alles gelobt wird, entzieht sich ehrlich gesagt meiner Kenntniss. Es handelt sich insbesondere um ein sehr schmackhaftes und nahrhaftes Brot, das hier kreiert wurde. Ironischerweise trifft genau dieses jedoch nicht meinen Geschmack.

vor 8 Stunden, schrieb tina410:

Ich denke gutes Handwerk hat auch in unserer Zeit eine Ueberlebenschance !

Aber selbstverständlich! Und doch muss ich, sofern wirtschaftlich sinnvoll, expandieren, wenn ich ein finanzielles Interesse an meinem Unternehmen habe. Das Brot als solches ist kein Produkt, dessen Rohstoffe über ungünstige Distributionswege beschafft werden müssten oder anderweitig hohen Fixkosten unterliegen würde, die eine Konzentration auf einen Standort allein rechtfertigten. Zudem scheint mir unrealistisch, dass sich die fachliche Expertise nur auf einen kleinen Kreis begrenzt. Erschwerden kommt die Tatsache hinzu, dass Brote von vielen peoples inzwischen selbst gebacken werden, zu recht geringen Kosten und bei guten Ergebnissen.

Im Großen und Ganzen sind dies jedoch nur meine Spekulationen! Ich bin kein Brotexperte und mutmaße daher an dem, was mir über die Natur der Brote bereits bekannt ist. Sollen Sie sich als wahre Brot-Expertin erweisen, so lasse ich mich von Ihnen gern in die spannende und inspririerende Welt wahrer Premium-Brote entführen.

vor 8 Stunden, schrieb tina410:

Gerade Leute wie Sie, die angeblich Qualitaet zu schaetzen wissen , muesste doch der Appetit auf Einheitsbrei a'la Konviniensprodukte. schon laengst vergangen sein ! 

Wieder dieses "angeblich"! Erneut bitte ich Sie, diese Sticheleien zu unterlassen, da ich Sie sonst der Moderation melde und dort um eine Beurlaubung für Sie bitte. Ich weiss Qualität zu schätzen, das Brot als solches weckte jedoch bislang nicht mein Interesse und ich bin ein bescheidener Mann. Dinge, zu denen ich keinen Bezug habe, die ich nicht zu schätzen weiss, die benötige ich nicht in Premiumqualität. Diese würde ich mangels Beurteilungsvermögen ohnehin nicht von etwas schlechteren Produkten unterscheiden können. Bei einem Cognac, einem Whisky oder einem Absinth werden Sie mich mitnichten dabei erwischen, wie ich mich am Spirituosenregal einer Lidl-Filiale bediene. Den ein oder anderen Sack Haferflocken dagegen habe ich hier schon erworben, da Haferflocken sich qualitativ kaum merkbar unterscheiden dürften.

 

Sie müssen verstehen, dass ich Baujahr '89 bin. Ich weiss gewisse Tugenden und Attitüden der biederen 50er Jahre zu schätzen, nicht aber das Verlangen, Produkte allein nach ihrem Preis zu erwerben und mich damit zu brüsten. So dürfen nicht tragende, rein "füllende" Elemente eines hochwertigen Möbelstückes in meinen Augen überfurniertes Sperrholz sein und so beeindruckt mich eine "dumme Scheisskarre" (wie ich sie heute nenne) wie der Bugatti Veyron nicht im geringsten. Es unterliegt keiner ingenieurwissenschaftlichen, zu würdigenden Leistung, es ist nur pure Dekadenz. Mein Herz blutete einst, als ich sah, dass jemand einen "Tisch" verkaufte, der aus einem Stück Akazienstamm und zwei hässlichen Metallfüssen bestand. Die Aufgabe des Schreiners (ursprünglich bin ich ein solcher) ist es, aus dem Material das beste zu machen, es intelligent zu verwerten und nicht Masse über Klasse zu stellen und sich die "Masse" bezahlen zu lassen, weil irgendein unkundiger Idiot meint, der Besitz von 30% eines ganzen Baumes verliehe ihm Prestige.

 

Ich sitze übrigens gerade hier und gehe an der schwülen Hitze ein. Womöglich ist dies meine letzte Nachricht, das kann keiner wissen...

 

bearbeitet von Watches
Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden, schrieb Watches:

Während Sie sich über die leichtere Zurückhaltung bei der Äußerung persönlichen Missfallens freuen, s

Lieber Herr Watches, falls Sie sich den von Ihnen zitierten Beitrag noch einmal anschauen mögen, so stellen Sie fest, dass ich anmerkte, Distanz sei nicht negativ zu bewerten. Daraus nun abzuleiten, dass Nähe grundsätzlich negativ zu betrachten wäre halte ich für ebenso gewagt, wie zu vermuten ich hielte Distanz generell für positiv. Wie so oft gilt es zu differenzieren, zwischen Situationen wie auch Personen. Manchmal ist Distanz angebracht, manchmal auch Nähe. Nähe bedeutet ja auch die Überwindung von Distanz. Erst wenn man das Eine kennt, kann man das Andere, die Nähe wirklich schätzen lernen. Ich wage sogar so weit zu gehen zu behaupten, nur dann wenn ein angebotenes Du nicht Regel, sondern besondere Ausnahme ist weiß Mensch dieses Du auch wirklich Wert zu schätzen und geht mit der gebotenen Achtsamkeit damit um.

vor 10 Stunden, schrieb Watches:

Leider scheint es Ihnen nur darum zu gehen, ein von Ihnen als solches empfundenes "Arschloch" beim Namen zu nennen. Bei Ihnen scheint viel Wut und Ärger über ihre Mitmenschen im Verborgenen zu liegen.

Lieber Herr Watches, Sie scheinen mich zu unterschätzen bzw. neigen ein wenig dazu Dinge sehr verkürzt zu betrachten. Ich brachte genau dieses Beispiel, weil ich vermute diese Aussage über Du vs Sie bezüglich einer barschen Anrede wie Arschloch ist wirklich einem jeden geläufig. Möchte man Sachverhalte vermitteln, so ist es oftmals geboten, dies an eindringlichen, aber möglichst einfachen Beispielen zu tun.

Bei den Mitmenschen unterscheide ich zwischen jenen, die mich direkt umgeben, Teil meines Lebens sind. Dies sind ausnahmslos aber Menschen, welche ich schätze. All jene, die ich kaum kenne, die breite Masse der Menschheit tangiert mich nicht in ihrer Persönlichkeit. Wohl aber nehme ich Veränderungen wahr, auch im gesellschaftlichen Miteinander, die ich für bedenklich, wenn nicht gar für den gemeinschaftlichen Zusammenhalt gefährlich halte. Diesen Bedenken verleihe ich mit der mir geschenkten Sprachgewalt Ausdruck. Aus dem was sie als Ärger interpretieren spricht Sorge über einen eingeschlagenen Weg, der meines Erachtens negative Folgen haben wird. Und die Wut ist tatsächlich Ausdruck eines Zorns auf wahrgenommene Ungerechtigkeit. Auch benötige ich kein Ventil, da ich ja kein Kessel bin, der Überdruck aufbaut, wohl aber halte ich mich an den von mir geschätzten Herrn Tucholski und erhebe meine Stimme, wenn ich Dinge erblicke, welche ich für falsch erachte. Zu Glauben, Schweigen sei hier geboten bedeutet, Toleranz mit Wegschauen, mit Fehlen jeglicher Courage zu verwechseln.

vor 10 Stunden, schrieb Watches:

Ich negiere. Sie unterstellen ein "poppen.de", das gefüllt ist mit Menschen gehobenen, sprachlichen Niveaus. Dies aber würde unweigerlich zum Tode einer Plattform wie "poppen.de" führen, denn dann stellten sich zunehmend Motive ein, die weit über das fleischliche Vergnügen hinaus gehen. (...)  Ein dümmlicher Welpe, der einen Schmetterling jagt, (...)

Hier negiere ich doch meinerseits sehr ausdrücklich. Ihre Ausführung impliziert, fleischliche Triebe, der Wunsch nach Lust und gehobenes Niveau, auch geistige Werte schließen einander aus. Wenn Sie älter werden, dann werden Sie feststellen, dem ist nicht so. Ich vermute hier haben Sie noch nicht weit genug von Ihrer abendländisch-christlichen Sozialisation gelöst. Zwischen Instinkten und geistigen Ansprüchen besteht kein Unterschied, auch Sie und ich, lieber Herr Watches sind Tiere wie jener Hund. Und diesen Teil von uns, den sollten wir annehmen und uns nicht über jene erheben, die vielleicht nicht ganz so weit sind wie wir. Nur weil Mensch denkt, wenn Mensch denkt, so macht ihn dies noch lange nicht zu etwas anderem als einem Tier. Vielleicht sollten auch Sie mal einem Schmetterling hinterher jagen um zu erkennen, wie befreiend auch das Annehmen eigener Triebe und Instinkte sein kann, wie wichtig es ist, im Menschen auch das Tier anzunehmen.

Darüberhinaus weiß ich nicht, in welchem Bezirk von poppen.de Sie verkehren. Die Menschen denen ich hier näher begegne, also jenen bei denen aus Distanz heraus Nähe erwächst, die verfügen allesamt über ein gehobenes sprachliches wie auch geistiges Niveau und bereichern mit klugen Bemerkungen und Anregungen mein Leben.

Kurzgefaßt, ficken und Hirn schließen einander nicht aus Herr Watches.

 

vor 10 Stunden, schrieb Watches:

Eine 1, die eine Million werden will, die ist auf viele, viele Nullen angewiesen. Mit diesen Worten möchte ich abschließend den vielen Nullen "danke" sagen.

Sollten Sie eine Generalüberholung poppen.de's mit der Ausrichtung auf eine völlig neue Zielgruppe wünschen, so nutzen Sie einfach ihre Stimme und unterstützen die Kampagne "Watches4poppen.de-Moderator". Ich danke Ihnen im Voraus für Ihr Vertrauen.

 

Lieber Herr Watches, ich kenne Ihre mathematischen Kompetenzen nicht, aber hier liegt ein Denkfehler vor. Eine Million besteht nicht aus einer 1 und 6 Nullen, Sondern genau aus 999.999 + 1 Einsen. Demzufolge braucht  es genau 1.000 000 Einsen, damit die Million voll wird. Bezogen auf eine Masse von einer Million Menschen, sind es eben genau so viele Individuen, die alle als gleichwertig anzusehen sind. Sowohl vom mathematischen Wert, als auch von der Bedeutung als Mensch ist hier jedes einzelen Individuum als einzigartig anzusehen. 

Ihre Interpretation legt die Vermutung nahe, Sie könnten sich als gleicher oder erhabener betrachten als 999.999 andere Menschen. Dies wäre aber bereits kein Pessimismus mehr, sondern reine Anmaßung. Und ich hoffe doch sehr, dass Ihre Aussage wirklich nur einem Denkfehler entspringt, nicht aber dem Gefühl wertiger zu sein als andere Menschen.

Denn nur dann könnte ich Sie in Ihrer Kampagne unterstützen, sozusagen als Primus inter Pares, nie aber als jemand, der sich gedanklich über seine Mitmenschen erheben möchte. Denn nur wer sich als Teil einer Gemeinschaft begreift, der vermag diese Gemeinschaft im Sinne aller und nicht aus Eigeninteresse zu führen.

 

vor 9 Stunden, schrieb tina410:

Ich denke gutes Handwerk hat auch in unserer Zeit eine Ueberlebenschance ! Gerade Leute wie Sie, die angeblich Qualitaet zu schaetzen wissen , muesste doch der Appetit auf Einheitsbrei a'la Konviniensprodukte. schon laengst vergangen sein ! 

Wohl wahr, liebe tina410.

Gutes Handwerk ist durch nichts zu ersetzen. Leider wissen dies in einer Zeit der Wegwerforientierung nicht alle Menschen zu schätzen, dabei kommt es uns allen zu Gute, wenn wir heimisches Handwerk unterstützen. Nur muss Mensch erst einmal fähig sein, den Unterschied zwischen Handwerk und Massenprodukt zu erkennen. Haben Sie hier noch ein wenig Geduld mit Herrn Watches. Er ist noch sehr jung, steht noch eher am Anfang seines Lebensweges und hat noch manche Erkundung, Entdeckung und Erfahrung vor sich. Reife und Einsicht braucht einerseits die Fähigkeit zu denken, andererseits aber eben auch die Jahre um echte Erfahrungen zu sammeln. Das Eine ist bei Herrn Watches gegeben, das Andere folgt von ganz allein.

 

vor 13 Stunden, schrieb Marie-Anne:

Außerdem geht es in der Kömödie  "Viel Lärm um nichts" um die Liebe...und die bringe ich weder mit dir in Verbindung noch mit @Watches

Liebe Marie-Anne,

ich kann nicht für Herrn Watches sprechen, aber hier unterschätzen Sie mich. In mir ist so viel Liebe, für jene Menschen, die ich im Herzen trage und Verständnis für all meine Mitmenschen, auch für Sie sehr geschätzte Marie-Ann. Dies mag Sie verwundern, aber auch Sie werden von mir geschätzt. Falls Ihre Anmerkung aber Ausdruck von fehlender Liebe in Ihrem Leben sein sollte, so fühlen Sie sich bitte zumindest virtuell ganz herlich und liebevoll von mir in den Arm genommen.

 

 

bearbeitet von Popeye_Doyle
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Drachen_Blume
Geschrieben

ach, was für wunderbare Ergüsse von Logik und Sprachkunst

ich kann da bei weitem nicht mithalten, ich bin mehr der Praktiker als der Theoretiker, aber auch das hat Vorteile, so wie vieles seine zwei Seiten hat. 

statt mich mit theoretischen Fragen herum zu plagen werde ich lieber ein wenig Urlaub am Meer verbringen, den Strand entlangwandern, mit meiner Familie Zeit verbringen und Spaß haben, und hoffentlich traumhafte Wellen haben, um mit ihnen im Wasser herum zu tollen.

vor 11 Stunden, schrieb Watches:

Auch mein anstehendes Projekt lautet "Umgang mit der Blödheit in der Welt: Ein Aggressions-Bewältigungskonzept nach Watches". Die kommenden 1,5 Wochen habe ich Urlaub und widme mich diesem Anliegen.

aber vielleicht ist das auch meinem Alter geschuldet. Die Theorie stell ich fest war früher wichtiger als heute. Die Mittlebenskrise, wenn ich denn tatsächlich eine hatte, liegt hinter mir und wichtig sind ehrliche Begegnungen mit Spaß und Freude.

 

aber zum Brot backen hab ich doch noch eine Anmerkung

vor einer Stunde, schrieb Watches:

noch handelte es sich um einen billigen Aufbackautomaten. Hier werden die Brote tatsächlich gebacken. Ich vermute, sie verwechseln "meine" Kette mit den Selbstbedienungsfächern, 

ich kenne keinen handwerklich hochwertigen Bäcker, bei dem Brot im Laden gebacken wird. Überall wo Brot oder Brötchen vor den Augen der Kunden in éinen Ofen kommen sind es meist zentral vorbereitete Teiglinge, die aus einer Fabrik kommen. ( ich bitte meine vorsichtige Formulierung zu beachten, nicht dass sich hier jemand auf den Schlips getreten fühlt )

Allerdings wird es heute recht gut verstanden immer die Illusion des Handwerkes zu vermitteln, sei das Produkt auch noch so maschinell hergestellt.

Auch diese Aussage läßt sich problemlos auf manch anderes übertragen, wenn man den Gedankenkreis weiter spinnt. 

ich wünsche allen einen wundervollen Sommer

 

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Watches
Geschrieben (bearbeitet)

Finanzberaterin blamiert sich vor Watches

 

Hallo Gemeinde,

 

am heutigen Nachmittage gönnte ich mir mal wieder ein kleines Vergnügen und besuchte die hiesige Bankfiliale auf, bei der ich Teile meines Privatvermögens liegen habe. Die vergangenen Monate hatte ich mich mit derart viel trockener aber wichtiger Theorie zu beschäftigen, dass ich mir dachte, ich muss auch mal wieder was richtig blödes machen, wo es sich herzhaftigst lachen lässt. Also nahm ich den Terminvorschlag von Stotterline (so nenn ich die Sekretärin) an und wollte mich mit Blödblondchen (so nenne ich meine Beraterin) treffen aber offensichtlich gab es einen Wechsel. Ich checkte zunächst das facebook-Profil der neuen Kundenbetreuerin und für mich war gleich die Sache klar: "Das wird ein Spaß."

Ich habe mich fein gemacht, das gute Hemd, die dicke Hose, edlen Schuhe angezogen und meine Haare auf "Bankiers-Erben-Arschloch" gegelt. Ich bin grundsätzlich ein Verwandlungskünstler. Ziehe ich Arbeitshose und Proletarier-T-Shirt an und "verwuschel" meine Haare, bin ich ein sexy Gärtnermeister, frisch gemacht und gescheitelt bin ich Vorzeige-Investmentbanker.

Ich sah also mal wieder sehr gut aus und war auch gewohnt intelligent, als ich die Bak betrat. Ein paar alte Menschen, die Geld abhoben oder auf Termine warteten, grüßte ich distanziert (um die "Rache" für diese armen, oft von dummen Beratern über den Tisch gezogenen Seelen ging es mir hierbei ebenfalls).

 

Mein neues Berater-Girly war schon ein Blickfang mit ihrem schicken Kleidchen und dem Pferdeschwanz, kein Vergleich zu dem Freizeitfoto auf facebook mit Riesensonnenbrille und Schwanzlutscherinnen-Blick. "Guten Tag Herr Watches" piepste sie mir entgegen. Ich erwiderte diesen Gruß und gab ihr meinen gewohnt festen, maskulinen Handdruck. Dann gingen wir in ihr Büro, das sie von der Vorgängerin übernommen hat. Da stand in der Ecke immernoch der viel zu große Ficus mit immer noch dem selben, starken Befall von Schildläusen. Ich hatte ihrer Vorgängerin schon gesagt, sie solle dagegen was unternehmen aber Pflanzen haben für diese oberflächlichen peoples natürlich keinen Wert.

Ich nahm gleich Platz und formte das watches'sche Denkerdreieck mit den Händen. "So. Wir wollten mal wieder über meine Finanzen gucken, sagte mir ihre Sekretärin." Mit ihrem kleinen Nagetiergesicht blickte sie auf den Bildschirm und schon da vermutete ich, dass sie noch nie so viele Ziffern auf einem Kundenkonto gesehen hatte. Es kamen ganz klar Vibrations der Erregtheit von ihr rüber. Frei nach dem Motto "Nicht nur unfassbar attraktiv, sondern auch noch äußerst liquide". Sie hat das auch - richtig unprofessionell - angemerkt. "Sie haben da eine schöne Summe Herr Watches. Jetzt geht es ja darum, dass sie nur X€ auf dem Tagesgeld liegen haben und sie sich vielleicht schon Gedanken gemacht haben, was sie mit dem Rest machen möchten, stehen da demnächst größere Anschaffungen an?"

 

Ich hab ein bisschen auf Döspaddel gemacht und sie ein paar Vorschläge machen lassen. Da kam sie dann richtig anfängermäßig natürlich sofort mit einem von ihrer Bank zusammengesponnenen, aktiv gemanagten Dachfonds an. Da verließen mich meine schauspielerischen Fähigkeiten dann doch schon (leider!) und ich musste einmal transnasal lachen (kennt ihr. Durch die Nase den Lacher ausstoßen, weil ihr eure Keifermuskulatur meist doch ganz gut beherrscht. Dieser Fonds war so sterbens-lächerlich. Entsetzlicher Ausgabeaufschlag, richtig dumme Verwaltungsgebühren, kaum Diversifikation und selbst die im Werbematerial aufgelistete Renditeerwartung, bei der man fälschen kann, wie man lustig ist, war so niedrig, dass ich mein Geld da auch gleich in Mickey Mouse-Magazine hätte stecken können, zwecks spekulierter Wertsteigerung. Sie bemerkte meinen Lacher. Ich entschuldigte mich und erfand schnell was: "Schon gut. Volker Pispers..." (der ist nicht witzig aber egal).

 

Ich wollte mich gehörig zeigen und meinte: "Also ich interessier mich schon für Aktien...". Das schien ihr voll in die Karten zu spielen, ihre eisblauen Augen fingen an zu funkeln. "Ein Fonds, der da alles abdeckt, hört sich ja schon interessant an!", meinte ich zusätzlich. Da sah ich dann so richtig, dass sie dachte "Zum Glück dämlich, wie er heiss ist. Den Wixer zocken wir schön ab". Ich konnte es in ihren Augen sehen. Die kleine Raubkatze, kein Erbarmen.

"Also der Fonds ist aktiv gemanaged, das ist wichtig zur Risikosenkung und zur Renditesteigerung, denn dann werden die unerwünschten Marktschwankungen ausgeglichen." Da musste ich wieder kichern. Der Satz allein war kackdreist und dann hat sie noch das Ausgleichen der Marktschwankungen auf die gleiche dumme Art mit den Händen verdeutlicht, wie es auch ihre genau so debil grinsende Vorgängerin immer tat. Ich biss mir auf die Zunge. "und das ganze versteht sich als Nachhaltigkeits-Investment, wie nehmen da nur solche Unternehmen auf, die ihre Verantwortung für die Umwelt wahrnehmen und nicht in Kriegsgebieten agieren oder davon profitieren."

Ich hatte mich wieder gefangen, fing aber an, einen auf stur zu machen: "Hmmm also ich mag ja doch lieber Einzelaktien. Ich finde Rheinmetall interessant, weil ich Panzer schon immer geliebt habe."

Ich machte kurz Pause, um ihren Blick zu erfassen.

"Ausserdem traue ich dem Unternehmen langfristig gute Ergebnisse zu, denn mal ehrlich, umbringen tun sich die Leute immer. Nestle finde ich auch gar nicht so schlecht."

Das brünette Hamsterbäckchen, das vor mir ihre Schrottpapiere sicher schon genügend Gertruden und Heinrichs angeboten hat, schien nun plötzlich doch Gewissensbisse zu haben und wurde leicht kiebig. Dann packte sie das Highlight einer jede, inkompetenten Beratung aus: Den Sparplan. "Also Sie können auch bspw. jeden Monat 50€ in xyz investieren und dann vom Durchschnittskosteneffekt profitieren. Hier kann ich ihnen auch mal die Renditen von xyz zeigen." Sie schob die Unterlagen zu mir.

"Augenblick, ja?", entgegnte ich und zückte Smartphone und Kugelschreiber. Da hatte mir das noch grüne, kleine Spatzmäuschen doch echt eine Auflistung arithmetischer Renditen übergeschoben. Ich fühlte mich in meiner Intelligenz doch irgendwie beleidigt, wertete es also nicht als mutig, einen Mann meiner Klasse über's Ohr hauen zu wollen. Da habe ich nämlich Ansprüche, wenn man mich auf kreative Weise verarschen will, kann ich dem durchaus im Anschluss Respekt zollen. Das hier aber war kläglich. Unpersönlich, undurchdacht, eine Massen-Verarsche. Habe mich nicht als etwas besonderes gefühlt und das bin ich nunmal.

Ich schrieb ihr mit meiner (sehr schönen) Handschrift ein kleines Rechenbeispiel um die nicht vorhandene Aussagekraft ihrer arithmetischen Rendite zu bestätigen und merkte an, dass das Stoff der 7. Klasse, Realschule, sei. Ich übte mich in Selbstironie "Da wäre ich zwar fast kleben geblieben aber den Stoff habe ich für die Gnaden-Prüfung zur Versetzung dann doch sehr verinnerlicht, hmhmhmhm (<- Lach-Laute ohne den Mund zu öffnen. Distanziertes, nicht geteiltes, überlegenes Lachen. Lachen für sich allein). Ehe sie dann etwas sagen konnte, erklärte ich ihr auch die Schwachsinnigkeit des Durchschnittskosteneffektes und erklärte ihr, wieso das ein reines Verkaufsargument zur Bauernfängerei ist. Keine Ahnung, ob sie die mathematischen Zusammenhänge verstand, ich bezweifle sogar, dass sie den Unterschied zwischen gleichen Stückzahlen und festen Anlagesummen kapiert hat. "Damit zu argumentieren ist einfach 'n bisschen dullihaft, ja?". Dann blickte ich auf meine Armbanduhr: "Schon so spät. Entschuldigen Sie, ich muss jetzt auf die Baustelle, Zement anrühren. Hat mich gefreut." Sie: "Auf Wiedersehen Herr Watches...", mit geläutertem Blick. Ich schüttelte ihre Hand tatsächlich 20 mal ehe ich sie los ließ, in der Hoffnung, sie würde den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen ("Mädl, such dir einen vernünftigen Job, den du nicht aus Gewissensgründen mit 40 hochfrustriert aufgibst"). Die vielen Berichte über das klägliche Versagen sämtlicher, aktiver Aktienfonds (insbesonderer Dachfonds sind Scheisse im Quadrat), habe ich ihr ebenfalls als Lektüre ans Herz gelegt.

Dann bin ich gegangen - nicht auf den Bau, sondern zu meinem großen Auto, das ich wieder perfekt in die Parkbucht gestellt hatte. Ein kleiner Asi-Polo mit ihren Initialen im Kennzeichen und dem doch realistischen Geburtsjahr deuteten auf ihr Vehikel hin. Der Wagen stand halb über den Markierungsstreifen! Jaja, wie eine toughe Business-Mieze aussehen wollen aber parken wie'n Blödmannsgehilfe aus der Frittenbude. Ich lachte erneut "Hmhmhmhmhm" und fuhr von dannen. Schon manchmal beflügelnd, so genial zu sein, wie ich aber diese von mir angenommene Aufgabe, jene zu schützen, die nicht weit genug denken und jene zu ermahnen und auflaufen zu lassen, die sich diese Schwächen zum Vorteil machen wollen, ist belastend. Auch ich bin sensibel und würde gern mal meiner selbst wegen anerkannt und geliebt werden, nicht nur für meine praktisch zur Schau gestellte Genialität :pensive:

Könnt ihr das nachfühlen, Gemeinde?

bearbeitet von Watches
Watches
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Hier negiere ich doch meinerseits sehr ausdrücklich. Ihre Ausführung impliziert, fleischliche Triebe, der Wunsch nach Lust und gehobenes Niveau, auch geistige Werte schließen einander aus. Wenn Sie älter werden, dann werden Sie feststellen, dem ist nicht so. Ich vermute hier haben Sie noch nicht weit genug von Ihrer abendländisch-christlichen Sozialisation gelöst.

Abermals verneine ich uns sehe mich zur Richtigstellung aufgefordert. Ich bin ein sexuell sehr aufgeschlossener, kreativer Freigeist und leide zum Teil sehr unter der kaum möglichen Erfüllbarkeit einiger meiner Vorlieben. Ich merke nur an, dass "poppen.de" eher die rein fleischlich lüsternen Gesellen und Gesellinnen anzieht, nicht aber solche, die intelligent, schön, herzlich und sexuell neugierig und leidenschaftlich sind. Sex darf aufregend und versaut sein, nicht aber darf er den Geist versauen und über der Wertschätzung des menschlichen Wesens stehen. Ich will und kann nur erfüllend intim werden mit einer Frau, die mit meinem Verstand, Herz und meinen Körper im Einklang ist. Ohne Gefühl keine Hingabe. In Zeiten einer fehlenden Gespielin und Herzensdame liebe ich letztlich nur mich selbst. Von mir - Sie verstehen das - werde ich nicht enttäuscht. Das ist Utopie.

vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Vielleicht sollten auch Sie mal einem Schmetterling hinterher jagen um zu erkennen, wie befreiend auch das Annehmen eigener Triebe und Instinkte sein kann, wie wichtig es ist, im Menschen auch das Tier anzunehmen.

Ich betrete oft Wälder oder kleine Waldstücke und stelle mir bildlich vor, wie ein Kampf "Watches, nackt" gegen "Rehbock, aufgebracht" ausginge, wohlgemerkt ohne Waffen, von meinen Gliedmaßen und meinem Gebiss abgesehen.

vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Lieber Herr Watches, ich kenne Ihre mathematischen Kompetenzen nicht, aber hier liegt ein Denkfehler vor. Eine Million besteht nicht aus einer 1 und 6 Nullen, Sondern genau aus 999.999 + 1 Einsen. Demzufolge braucht  es genau 1.000 000 Einsen, damit die Million voll wird.

Ich bezog mich hier auf eine gewisse Symbolik, die mit der Gegenüberstellung einer 1 und vielen Nullen einhergeht. Betrachten wir die Million nicht streng als Zahl, kann sie auch für "Weite" oder "Erfolg" oder "Fortschritt" stehen, wofür es einen Visionär und selbstredend auch ausführende Hände benötigt, die den Visionär unterstützen.

vor 7 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Ihre Interpretation legt die Vermutung nahe, Sie könnten sich als gleicher oder erhabener betrachten als 999.999 andere Menschen. Dies wäre aber bereits kein Pessimismus mehr, sondern reine Anmaßung. Und ich hoffe doch sehr, dass Ihre Aussage wirklich nur einem Denkfehler entspringt, nicht aber dem Gefühl wertiger zu sein als andere Menschen.

Ich halte mich nicht für besser per se. Ich bin intelligenter als die meisten, einfühlsamer als alle, schöner als viele, besser geeignet für viele Dinge wiederum, als sehr viele andere Menschen und doch halte ich mich nicht für "besser". Eine Welt voller Visionäre würde nicht funktionieren, sowie ein Hüptling kein solcher sein kann, wenn es nicht viele Indianer "unter" ihm gibt. Aufgrund dieser Tatsache respektiere ich Menschen anhand der von ihnen wahrgenommenen und ausgeführten, gelebten Rolle. Der fleißige Bauarbeiter ist mir weit lieber, als der Lausbub von Student, der in seinem Leben noch gar nichts geschafft hat, sich aber bereits in einer gehobenen Position wähnt.

Hier wird Ihnen vielleicht mein Beispiel mit der Million deutlicher. Das Wort "Null" hat nur eine negative Konnotation, ist aber keinesfalls wertend gemeint!

bearbeitet von Watches
Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb Watches:

Ich betrete oft Wälder oder kleine Waldstücke und stelle mir bildlich vor, wie ein Kampf "Watches, nackt" gegen "Rehbock, aufgebracht" ausginge, wohlgemerkt ohne Waffen, von meinen Gliedmaßen und meinem Gebiss abgesehen.

Rehbock Sieger durch K.O. nach 10sec..

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K_Blomquist
Geschrieben

oder sich mal ins reale Leben begeben

Geschrieben
vor 42 Minuten, schrieb Watches:

Sex darf aufregend und versaut sein, nicht aber darf er den Geist versauen und über der Wertschätzung des menschlichen Wesens stehen. Ich will und kann nur erfüllend intim werden mit einer Frau, die mit meinem Verstand, Herz und meinen Körper im Einklang ist. Ohne Gefühl keine Hingabe.

Dem ist nichts hinzuzufügen und besser hätte ich es auch nicht in Worte fassen können.

vor 46 Minuten, schrieb Watches:

Ich betrete oft Wälder oder kleine Waldstücke und stelle mir bildlich vor, wie ein Kampf "Watches, nackt" gegen "Rehbock, aufgebracht" ausginge, wohlgemerkt ohne Waffen, von meinen Gliedmaßen und meinem Gebiss abgesehen.

Zum einen würde ich mir Sorgen machen, wenn ein Rehbock Lust verspüren würde mit einem Menschen zu kämpfen, daher würde ich lieber mal nachschauen ob das Tier keinen Schaum vor dem Maul hat. Zum anderen weiß ich nichts über Ihre körperlichen Fähigkeiten Herr Watches, aber unsere Vorfahren waren durchaus fähig ein Reh auch mit bloßen Händen zu reißen.

vor 53 Minuten, schrieb Watches:

Aufgrund dieser Tatsache respektiere ich Menschen anhand der von ihnen wahrgenommenen und ausgeführten, gelebten Rolle.

Sehr geehrter Herr Watches, Ihnen sind hier hoffentlich nicht alle Konnotationen bewußt.

Watches
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb cuddly_witch:

Hmm du bist 27 Jahre jung und es liest sich langweiliger als von manch 50jährigem.

Das ist ehrlich und ja, ich habe selbst diesen Eindruck, dass ich meinesgleichen und viele Girls einfach langweile! Es ist einfach so schwer, so früh so reif zu sein aber ich kann doch auch nicht aus meiner Haut. Die privilegierten, die sterben oft allein :persevere:

Marie-Anne
Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb Popeye_Doyle:

Liebe Marie-Anne,

ich kann nicht für Herrn Watches sprechen, aber hier unterschätzen Sie mich. In mir ist so viel Liebe, für jene Menschen, die ich im Herzen trage und Verständnis für all meine Mitmenschen, auch für Sie sehr geschätzte Marie-Ann. Dies mag Sie verwundern, aber auch Sie werden von mir geschätzt. Falls Ihre Anmerkung aber Ausdruck von fehlender Liebe in Ihrem Leben sein sollte, so fühlen Sie sich bitte zumindest virtuell ganz herlich und liebevoll von mir in den Arm genommen.

 

Wie bitte???!!!

Was geht dich mein Leben an?

Kehr bitte vor deiner eigenen Tür...auch wenn wir hier OT-Bereich sind, dass geht eindeutig zu weit. 

 

 

 

Drachen_Blume
Geschrieben
Am 19.7.2016 at 19:27, schrieb Watches:

Ich habe gewiss nichts gegen Sie persönlich, da Sie keine Macht über ihre unnatürliche Sexualität haben. Aber ich lehne die Vergesellschaftung, die heutzutage scheinbar nicht mehr ohne gleichzeitige Lobpreisung aller Arten medienwirksamer Normabweichungen kategorisch ab und halte somit für meine Prinzipientreue Abstand zu Menschen ihrer Subkultur. Ich wünsche Ihnen dennoch alles gute für die Zukunft.

schön fände ich es übrigens, wenn es möglich wäre bei allem vorhandenen Intellekt doch auch das, was man vielleicht nicht verstehen kann mit Freundlichkeit zu betrachten. Der Geist begreift manchmal nicht alles was um einen passiert. Und all das, was nicht der sogenannten Norm entspricht macht das Leben interessant, spannend und bunt. Ich für meinen Teil möchte darauf nicht verzichten. 

und Ironie, Witz und Geist sind dann klasse, wenn sie es schaffen ohne Diffamierungen auszukommen, diese Fähigkeit fehlt mir leider in vielen Monologen

Ich werde mal darüber nachdenken, ob ich Prinzipien an sich sinnvoll finde, klar habe ich auch welche, die beziehen sich allerdings auf Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Nicht auf Menschen die ich per se meide.

Menschen, die anders sind haben mein Leben immer bereichert, weil auch ihre Sichtweisen auf das Leben andere sind.

 

Am 20.7.2016 at 09:27, schrieb Watches:

so stöße man auf ein Vorkommen reich an wahrhaftiger Liebe.

das ist schön, aber manifestiert sich wahrhaftige Liebe nur in der Liebe zu einer, für wertvoll befundenen, Person. Wahrhaftige Liebe braucht für meine Begriffe mehr Raum um atmen zu können.

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Watches
Geschrieben
vor 20 Stunden, schrieb K_Blomquist:

oder sich mal ins reale Leben begeben

Erklären Sie dies bitte anhand eines konkreten Beispiels. Wo sehen Sie mich nicht im realen Leben agieren?

Watches
Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden, schrieb Drachen_Blume:

chön fände ich es übrigens, wenn es möglich wäre bei allem vorhandenen Intellekt doch auch das, was man vielleicht nicht verstehen kann mit Freundlichkeit zu betrachten.

Hallo Frau Drachenblume,

keineswegs wollte ich mich feindselig gegenüber spannend69 zeigen, sondern nur zum Ausdruck bringen, dass ich die Glorifizierung und Präsentation von Andersartigkeiten in unserer Gesellschaft nicht gut heisse. Durch genau diese Attitüde entsteht nämlich Intoleranz in die entgegengesetzte Richtung, so darf ich mir bei bloßer Ablehnung oder schon reiner Kritik an Personen mit Auffälligkeiten anhören, ich sei ja ein "Nazi-Arschloch". Was Nationalismus mit der Ablehnung von unnatürlicher Sexualität zu tun hat, sei dahingestellt, zeigt diese reflexartige Reaktion vieler Mitmenschen doch ihre Verblendung und das unreflektierte Übernehmen eines Feindbildes. Das ist in keine Richtung ein erstrebenswertes, menschliches Verhaltensmuster.

vor 14 Stunden, schrieb Drachen_Blume:

Menschen, die anders sind haben mein Leben immer bereichert, weil auch ihre Sichtweisen auf das Leben andere sind.

Diese Erfahrung teile ich, ganz gewiss, Frau Drachenblume! Und doch bin ich mir dieser Bereicherungen bewusst, weil diese Menschen auf ihre Weise anders waren und keinem Bild entsprachen, das sich medientauglich zelebrieren ließ und den Menschen als zu akzeptierender Standard mit den Jahren aufgezwungen werden würde. Die Menschen müssen den Wert der Andersartigkeit erkennen, der Unangepasstheit und zwar dann, wenn sie mit der Angepasstheit nicht mehr weiter kommen und neuen Input brauchen. Machen wir aus "anders" das neue "normal", so wird sich nie etwas an der Tatsache ändern, dass die meisten Menschen noch im Kern intolerant sind und jede Auffälligkeit, die nicht längst "in" ist, mit Verachtung bestrafen.

bearbeitet von Watches
K_Blomquist
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Watches:

Erklären Sie dies bitte anhand eines konkreten Beispiels. Wo sehen Sie mich nicht im realen Leben agieren?

Du verschwendest hier mit deinem Gesülze wertvolle Lebenszeit. Und das in deinem Alter...

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