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Der Einzelhandel suggeriert uns ja

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

das wir im durchschnitt alle soviel geld in der tasche haben, so dass wir 500€ für weihnachten auf den kopf hauen - ohne reisen, nur käufe vor ort -
also los raus mit der wahrheit, wer hat meine 450€ in der tasche??


ich glaube hier mehr den wirtschaftsweisen - die schon seit monaten einen rückgang der kaufkraft und auch der kaufwilligkeit prognostizieren.



aber wer hat nun recht - der einzelhandel, der mit seiner taktik das *boa mein nachbar gibt soviel aus, auch wenn ich es mir nicht leisten kann muss ich mitziehen* -GEN aktivieren will oder die wirtschaftsweisen, die weder von der einen noch der anderen partei gesponsert werden


Geschrieben

mir is des ehrlich gesagt kackegal,wieviel die nachbarn für ihre weihnachtskäufe ausgeben,ich richte mich zwangsläufig nach dem geld,das ich zur verfügng habe und da ich alleinerziehend ohne unterhalt bin,da der kindesvater nimmer vermittelbar is übers arbeitsamt undich selbst ne ungelernte kraft bin,die sich mit drei jobs versucht über wasser zu halten..is dieser letzte monat des jahres für mich der gefürchtetste..

irgendwie hab ichs immer geschafft,aber essen gehen oder grosse geschenke geht nich..priorität hat,uns drei einfach nur durch den ,monat zu bringen..

und ich denke,so sieht es doch bei jedem aus,das man sich nach seinen finanziellen gegebenheiten richtet..
auf jeden fall käme es mir nie in den sinn,dafür schulden zu machen..


Cunnix
Geschrieben

...der einzelhandel, der mit seiner taktik das *boa mein nachbar gibt soviel aus, auch wenn ich es mir nicht leisten kann muss ich mitziehen* -GEN aktivieren will oder die wirtschaftsweisen, die weder von der einen noch der anderen partei gesponsert werden



Dieses Gen besitze ich nicht!

Der Handel möchte nur Umsatz machen und von daher sind die Witschaftsweisen für mich glaubhaft.


Geschrieben

Die Wirtschaftsweisen haben meist Recht..

bedenkt die weiter anwachsenden Kurzarbeitsanteile mit der Konsequenz von weniger Netto beim Arbeitnehmer..

Über Geschenke an sich und was sie kosten werden .. habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht.

Btw.. ne Frage..

heißt es suggeriert oder suggestiert, ich bin mir da grade selbst nicht sicher.

Lg


charlesm
Geschrieben

na ja, im moment hab ich nur 250,- euro in der tasche. aber dick einkaufen zu weihnachten? nee, ich brauch nix, hab alles, was ich brauche. vielleicht eine kleinigkeit, damit man uter dem weihnchtsbaum was auspacken kann.


Pumakaetzchen
Geschrieben

Bei uns wurde nie großartig geschenkt. Das, was man möchte, leistet man sich auch so. Vor allem ist es nach Weihnachten erheblich billiger.

Weihnachten ist eher das Fest der Besinnlichkeit und nicht des Kommerzes. WER kennt denn heute noch den Anlass des Weihnachtsfestes? Die wenigsten! Traurig, aber wahr!


Desroisiers
Geschrieben

Die Wirtschaftsweisen haben meist Recht..


Der "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" agiert in seinen Aussagen ebenso im Dunstkreis des Zufalls wie andere (sterbliche) Ökonomen auch. Kritische Zungen behaupten gar, die "Trefferquote" sei bei einem Schimpansen ähnlich. Wie sonst ist es zu erklären, dass eine Gruppe mit dem Attribut "weise" belegt wird, diese Gruppe aber kurz vor der Wirtschaftskrise noch blühende Landschaften prophezeite?
Wenn man/frau sich schon die Blöße gibt, sich an den Einkaufsmentalitäten seiner Mitbürger orientieren zu wollen, dann sei die aktuelle Studie der GfK empfohlen.


LaGreca
Geschrieben


also los raus mit der wahrheit, wer hat meine 450€ in der tasche??


Ich nicht, ich schwööör!

Nun, natürlich kommen vor Feiertagen solche "Infos" auf die Verbraucher zu..schließlich ist die Kaufwilligkeit schon merklich zurück gegangen und das Geschäft des Jahres( außer die Winter- Sommer-Ausverkäufe) will sich keiner entgehen lassen.
Vor Weihnachten schnell in diese Trommel reinpauken...danach die Meldungen: Es war so erfolgreich wie letztes Jahr.
Schöne Augenwischerei. Als wüssten die Menschen nicht selbst was sie ausgeben können und was nicht*bah*.
Zwischendurch noch ne neue Grippewelle medienwirksam eingeworfen..perfekt ist die Angst der Menschen und die "Macht" über sie.

Wobei Weihnachten nicht erfunden wurde um den Einzelhandel zu beleben.Aber das ist eine andere Geschichte


noregrets60
Geschrieben

Traditionell gibt es Geschenke für Kinder zu Nikolaus. Erst Martin Luther hat das in Deutschland aufs Weihnachtsfest verschoben, weil er was gegen Heilige hatte. In Holland wird noch immer zu Nikolaus geschenkt und es ist echt für Kinder.

Dem Einzelhandel ist doch piepegal, ob die Leute für Weihnachten, für Halloween, oder für was auch immer einkaufen. Hauptsache, man berieselt die Kunden lange genug mit den bis ins Lächerliche verzerrten Symbolen. Halloween hatte nie eine Bedeutung in Deutschland, aber seit einigen Jahren laufen jetzt auch hier die Kinder zu Halloween herum. Dank sei McDonalds und Co. St.-Martin-Umzüge werden dagegen immer seltener in Norddeutschland.

Meine Ex-Schwiegereltern, die absolut nichts mit Glauben am Hut hatten, haben zu Weihnachten dann doch gerne eine Krippe aufgestellt, weil's so schön heimelig aussieht. Verblödung hatte in diesem Fall ein Gesicht


Geschrieben

Wie ich es schon mehrfach sagt, geht mir Weihnachten am Ar*** vorbei.
Von daher gibts es auch keine Geschenke. Außer für meinen Hund, nen extra großen Knochen. Wenn ich mich so in meinem Bekannten- und Freundeskreis umgucke, steckt denen das "Weihnachtsgeld" auch nicht so locker in der Tasche. Und da sind einige dabei die locker 2000 € verbraten könnten. Sie tun es aber nicht, weil sie nicht wissen wie es nächstes Jahr im Job aussieht. 450 €uronen habe ich auch nicht für Weihnachten. Aber das was ich habe wird in Tagen gnadenlos in diversen Discotheken und Kneipen verbraten.
Die einzige größere Ausgabe steht dieses zum Geburtstag meiner Mutter an, die wie seit 75 Jahren immer am 27.12. Geburtstag hat. Da werde ich mich mit meinem Bruder nicht lumpen lassen. Aber das ist nicht das Thema hier.


Engelschen_72
Geschrieben

Ich arbeite ja im Einzelhandel und jedes Jahr , wenn die Leute am "durchdrehen" sind , bin ich froh , daß ich die Schenkerei schon vor Jahren abgeschafft habe .
Und Ampaar , isch hab deine Kohle ooch nit


cuthein
Geschrieben

Schätzungsweise ham die Wirtschaftsweisen recht - aber der Einzelahndel will gegenüber der Autoindustrie natürlich auch net hinten runterfallen.


Geschrieben


Wie sonst ist es zu erklären, dass eine Gruppe mit dem Attribut "weise" belegt wird, diese Gruppe aber kurz vor der Wirtschaftskrise noch blühende Landschaften prophezeite?



Vermutlich weil der Zeitpunkt des Knalls in den USA nicht exakt vorhersehbar war,
respektive die Auswirkungen auf den Rest der Welt. So wie es auch jetzt nicht absehbnar ist, wann es dort erneut knallt weil bestimmte Bereich nach den Steuerspritzen ungehemmt weiter machen und auch nicht absehbar ist wie sich die 2100 Milliarden $
bei den Chinesen auf die Wirtschaft auswiren werden.

Wobei ich die Weisen nicht in Schutz nehmen mag und vermute -Weise- ist eine Pressebezeichnung an sich.

Lg


Geschrieben

es ist mir persönlich soooooooooo egal was der handel und die weisen sagen!

ich gebe das, was ich für wertvoll, richtig und angemessen halte!

am ende haben jedoch die wirtschaftsweisen rechter als jeder andere.

dieser geschenkekommerz ist das widerlichste was es zu dieser zeit gibt.
in meiner familie haben wir ausgemacht, das, wenn wir uns etwas schenken wollen, es nie teurer als 30 euro sein darf!!! ausgenommen es wird von mehreren zusammengelegt und ein kleiner weihnachtswunsch erfüllt. doch das gibt es nur mit rücksprache.


lookingfor09
Geschrieben

Hallo,

das ist einfach nur eine billige Propaganda der Wirtschaft. Daq ich selber als Großhändler und Importeur tätig bin kann ich davon nur ein Lied singen. Sie müßen nur einmal die Anzahl der Arbeitslosen mit einberechnen mit deren monatl. "Einkommen", anhand dessen können Sie sehr einfach und schnell ein grobes Diagramm erstellen, welches zu Ihrer "Überraschung" weit unter den 450 Euro liegen wird.

Dies ist einfach nur eine "Kopfsache", die Menschen hören 450 Euro also geben Sie dies in etwa auch aus da es unbewußt im Hinterkopf schlummert, auch dies habe ich über viel Praxis im Marketing gelernt!

LG
Iche


Geschrieben


dieser geschenkekommerz ist das widerlichste was es zu dieser zeit gibt.
in meiner familie haben wir ausgemacht, das, wenn wir uns etwas schenken wollen, es nie teurer als 30 euro sein darf!!!



na ja, widerlich als Superlativ... ist doch ein wenig hoch gegriffen, da gibt es sicher Widerlicheres! z.b. falsche spendensammler... oder ....oder

Ich schenke meinen Kindern sehr gern etwas, das Einkaufen und das Überlegen macht mir noch mehr spaß als den Kleinen das Auspacken! Ok.... soooo klein sind sie nicht mehr und die Überraschungen bleiben ein wenig auf der Strecke.. Die Kinder nutzen auch die weihnachtszeit, um sich einen besonderen wunsch zu erfüllen und dann legen wir auch schon mal alle zusammen.

für die übrige Familie gilt eigentlich.... ein kleines Geschenk reicht. Ohne Geschenkekaufen würde mir etwas fehlen! Ich fülle auch noch die Adventskalender selbst... und freu mich auch auf Nikolaus!


Sir_To
Geschrieben

Ob sich in einer repräsentativen Umfrage 183 oder 753 Euro als durchschnittliches Ergebnis errechnen, hängt ganz wesentlich von der Fragestellung an.

"Ich glaube nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe"

Bei einer jährlichen Sparquote jenseits der 10% ist es keinesfalls so, dass kein Geld für Konsumzwecke vorhanden ist. Nicht vergessen sollte man, die Transferempfänger sind zum Glück nicht in der Überzahl, auch wenn ein Blick in einschlägige Gazetten einen anderen Eindruck erweckt.

Ich halte es ganz einfach, mich interessiert weniger der Preis, mehr der Wert. Sprich, ist mir ein Produkt einen Preis x oder xxxxx wert.
Reine Lustkäufe fallen allerdings nicht darunter


Geschrieben

Gesetzt den Fall ich schenke mir eine FI zu Weihnachten, ist der Mietpreis in der Ausgangsfragestellung monetär enthalten?

Oder gilt dies dann nur für Ladies die man verpackt aus dem Laden klaubt
und dann an der Kasse bezahlt?


Geschrieben

Mir war es schon immer egal was mein Nachbar zu Weihnachten kauft und schenkt und da es bei uns keine Kinder mehr im wirklichen Kindesalter gibt, wird Weihnachten eher besinnlich und mit kleinen Aufmerksamkeiten die aber nicht wirklich ins Geld gehen.
Die klassischen Geschenke, wie Parfüm o.ä. leiste ich mir dann, wenn ich sie brauche und warte nicht erst bis zu den Feiertagen.
Und 500€ für Weihnachtsgeschenke? Never! Selbst wenn ich es hätte...ich habe die 450€ übrigens auch nicht.


hannah65
Geschrieben

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die liegen unscheinbar in einem Laden rum und in großer Leuchtschrift steht ein Name dran

Diese begegnen mir manchmal schon im Sommer, häufig im Urlaub.

Diese Geschenke machen zweimal Freude, einmal mir beim Entdecken und beim Verpacken, und dann dem anderen. Denn sie zeigen ihm, ich hab an ihn gedacht....

Der Preis richtet sich nach den (leider häufig eingeschränkten) Möglichkeiten.
Trotzdem oder gerade deshalb sind diese kleinen Geschenke für mich sehr wertvoll bis unbezahlbar

...und sie müssen nicht unbedingt unter dem Weihnachtsbaum liegen.


Geschrieben



Oder gilt dies dann nur für Ladies die man verpackt aus dem Laden klaubt
und dann an der Kasse bezahlt?



Wie jetzt? Du verschenkst Gummipuppen?


LaGreca
Geschrieben



Btw.. ne Frage..

heißt es suggeriert oder suggestiert, ich bin mir da grade selbst nicht sicher.

Lg


Soviel ich weiß: suggeriert,weil -&gt jemandem etwas suggerieren: jemanden dazu bringen oder den Versuch dazu machen, dass er etwas bemerkt, zur Kenntnis nimmt oder für wahr hält, ohne es dazu offen anzusprechen.
Sicher weiß ich es aber nicht


Geschrieben

suggestiert ist ein Anglizismus, oder schlechtes Deutsch!?



lat. Urspungs.. habe mal Wiki beklaut


Die Psychologie versteht unter Suggestion – der Begriff wurde erstmals von James Braid verwendet – eine Beeinflussungsform von Fühlen, Denken und Handeln. Abgrenzungen oder Unterschiede zu Nachbarbereichen werden dabei allerdings kaum thematisiert. Es wird zwischen der Autosuggestion und der Heterosuggestion, also der Beeinflussung durch sich selbst oder durch andere, unterschieden. Im Themengebiet der Hypnose stellen Suggestionen unmittelbar wirkende Eingebungen durch den Hypnotisierenden dar. Posthypnotische Suggestionen wirken hingegen erst nach der Hypnose, meist auf einen vorher festgelegten Hinweisreiz (z. B. ein Wort oder eine Geste).

Zu unterscheiden ist jedenfalls zwischen Suggestion als Akt bzw. Ergebnis, Suggestibilität als Bereitschaft jener Person, der suggeriert werden soll, und Suggestivität als Potenzial, eine Suggestion platzieren zu können. In diesem Verständnis von Suggestivität kann Suggestibilität dann auch als Auto-Suggestivität – freilich anhand eines äußeren Reizes – verstanden werden.

Der Begriff „Suggestion“, und insbesondere die „Suggestibilität“, werden oft auch verwendet als Synonyme für Willensbeeinflussung, Machtausübung, Gutgläubigkeit, Beeinflussbarkeit und Willensschwäche.

Bereits vor Entwicklung der Psychoanalyse nutzte Josef Breuer Suggestionen, um Hysterie zu heilen. Die Symptome werden in dieser Technik durch Auflegen einer Suggestion bekämpft, wobei die Wirkung im Laufe der Zeit verblasst und die Behandlung erneuert werden muss.

Weitere alltägliche Effekte, bei denen Suggestionen als Erklärungsansatz dienen können:

Placebo-Effekt
Selbsterfüllende Prophezeiung
Werbung
Entsprechend der Bedeutung der Unterschiebung wird der Begriff Suggestion auch bei der sogenannten Suggestivfrage verwendet. Dabei ist das Ziel des Fragenden, den Inhalt der Antwort direkt beim Befragten zu beeinflussen. (Beispiel: Sie waren doch am Tatort? – was beim Gegenüber eher die Antwort ja hervorrufen kann.) Diese Beeinflussung kann bereits über Mimik und Gestik, aber auch den verbalen Ausdruck geschehen.

Beispielsweise gibt es unter Kellnern einen alten Trick, nach dem der Gast bei der Frage, ob man ihm nachschenken solle, durch ein leichtes Kopfnicken bzw. Kopfschütteln beeinflusst werden kann.



steht mal wieder mehr als ich wissen wollte

Ahh...


Geschrieben (bearbeitet)

..........

Direkte Treffer zu suggestiert:

suggestiert
suggar (Zeitschrift), suggesfull (engl.) erfolgreich, beeinflussen, einreden,
suggestieren ist ein anglizismus. während im deutschen die verben tendenziell vom lateinischen verb(-infinitiv) und die substantive vom lateinischen substantiv (bzw. verbpartizip) abgeleitet werden, kommt im englischen beides vom substantiv. deshalb gibt es im deutschen eben intuitiv nicht ableitbare ableitungen

..........

und seid ihr euch nun einig, ob´s bei dem deutsch.......die 450€ nun gibt oder nicht??


bearbeitet von ampaarbln
Geschrieben

150-200 für die Tochter, teilweise Klamotten dazu ist Weihnachten aber nur der äußere Anlass..

Die Frau kriegt nix..

Ich schenke mir eine Teilrenovierung meines Hauses, um darin drei SM Räume einzurichten, die Kosten erfrage ich grade.

Meiner Freundin schenke ich demnächst was anderes... das hat aber auch nichts mit Weihnachten zu tun.

Ich hoffe mit meinem Anteil eurer Frage gedient zu haben


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