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Physio-Mike

Meine erste Tantra-Erfahrung

Empfohlener Beitrag

steilerzahn2011
Geschrieben

Ich freu mich auf eine fortsetzung

Geschrieben

Lass uns nicht zu lange warten ,bitte

Physio-Mike
Geschrieben

Es dauerte einen Augenblick, bis sich an der Sprechanlage die mir bereits wohlbekannte Stimme meldete. "Michael, bist Du es?" und gleich nach meiner Bestätigung "Gleich rechts, die kleine Treppe hoch!" Der Türöffner summte und ich betrat einen dunklen Hauseingang, der nur sehr schwach von dem aus der geöffneten Tür der Tantra-Praxis fallenden Licht erhellt war. Meine Masseurin empfing mich an der Treppe und umarmte mich herzlich, wie einen guten Freund oder ein Mitglied der Familie. Sie strahlte eine Freundlichkeit und Wärme aus, die jegliche Anspannung augenblicklich von mir abfallen ließ. Ich schätzte sie auf Ende dreißig, obgleich ich mich bei solchen Schätzungen eher schwer tue. Sie war sehr zierlich von Statur, kaum einssechzig groß. Eine kaum schulterlange brünette Lockenmähne umspielte ihr hübsches Gesicht. Unter einem schwarzen Umhang aus weitmaschigem Netzgewebe trug sie einen hautengen, schwarzen Gymnastikanzug, der ihre sportlich schlanke Figur erkennen ließ.

Meine Masseurin, deren Namen ich hier aus Gründen der Diskretion nicht nennen möchte, bat mich herein und nahm mir meine Jacke ab. Als ich ihr das mitgebrachte Blumengesteck überreichte, war sie völlig sprachlos. Ihre Freude über diese kleine Geste war riesengroß und durchaus nicht gespielt. Noch nie zuvor hätte sie von einem ihrer Gäste ein derartiges Geschenk erhalten, wie sie mir mitteilte. Ihre Reaktion ließ mich innerlich jubilieren und ich freute mich, dass ich mit meinem Geschenk ins Schwarze getroffen hatte. Das Eis war also gebrochen! Meine Masseurin hauchte mir einen Kuss auf die Wange und nahm mir meine Jacke ab, hängte sie an die Garderobe und bat mich in einen großen, von Kerzen und indirektem Licht romantisch erleuchteten Raum. Sie bot mir einen Korbstuhl und setzte sich mir gegenüber in den anderen. Auf einem kleinen Glastisch standen eine Flasche Mineralwasser und ein Glas, welches meine Masseurin sogleich füllte und mir reichte.

Meine Augen schweiften durch den Raum und erfassten viele Kleinigkeiten, die es hier zu entdecken gab. Ein sehr großer Futon dominierte den Raum. Zahlreiche Kissen in verschiedenen Formen und Größen lagen auf dem gemütlichen Lager. Um den Futon herum waren gerollte Handtücher, Seidentücher, eine große Feder, mehrere lange Perlenketten sowie zahlreiche kleine Fläschchen, Cremetiegel und Tuben angeordnet. In einem Stövchen brannte eine Kerze und erwärmte eine mit Wasser gefüllte Schale. In einem weiteren Wasserbad befand sich ein gläserner Ölspender, ebenfalls über einer brennenden Kerze. Ein mit halbtransparentem Papier bespannter Paravent nahm eine Ecke des Raumes ein, den eine hinter ihm stehende Lampe in ein diffuses Dämmerlicht tauchte. Ein kleiner Buddha saß ihm gegenüber, von wo er wohlwollend auf den Futon blickte. Flankiert wurde der Buddha von einer kleinen Stereoanlage, neben der ein kleiner Stapel CDs lag. Oben drauf erkannte ich "Paint the Sky with Stars" von Enya. Es erschien mir, als wäre jeder Gegenstand in diesem Raum mit Bedacht genau dorthin gelegt worden, wo er sich befand. Alles wirkte harmonisch und stimmig, mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe arrangiert. Wer immer Feng Shui für esoterisch angehauchten Unsinn hält, hat den wahren Wert von schlichter Schönheit und Ästhetik nicht begriffen! Ich war sehr angetan von der Spiritualität, die von diesem Raum ausfüllte und merkte, wie mich meine Umgebung mehr und mehr für sich einnahm. So also fühlt es sich an, wenn man sich an einem Ort rundum geborgen und einfach nur wohl fühlt!

 

 

Fortsetzung folgt...

Geschrieben

Wunderbar geschrieben, ich freu mich schon auf die Fortsetzung.

steilerzahn2011
Geschrieben

Mehr davon

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb steilerzahn2011:

Mehr davon

Dem kann ich nur zustimmen, Du schreibst einfach ganz wunderbar und die Geschichte lässt einen nicht kalt.

Es wird bestimmt ein sehr intensives, sehr sinnliches Erlebnis.

Geschrieben

Sehr gut geschrieben. Man schlüpft förmlich in die Rolle des Erzählers.

Da werde ich gleich an meine erste Tantra-Massage erinnert.

...

acdsa
Geschrieben

Sehr schön geschrieben, das liest sich nach einem traumhaften Erlebnis. Bitte weiter so!

Physio-Mike
Geschrieben

Meine Masseurin kniete sich nun vor meinen Kopf, ein Bein nach links und eines nach rechts gespreizt, so dass ich mit meinem Kopf eingebettet zwischen ihren Beinen lag. Nacheinander nahm sie erst meine eine, dann meine andere Hand und legte sie sich auf ihre Oberschenkel. Ich spürte ihre energiegeladenen Muskeln unter der weichen Haut ihrer schlanken Beine und fühlte unvermittelt einen inneren Drang, sie zu streicheln und ihr wenigstens einen kleinen Teil der Zärtlichkeit zurückzugeben. Aber nein, fuhr es mir durch den Kopf, dies wäre gegen die Regeln gewesen. Mir war die passive Rolle zugedacht und hieran hatte ich mich zu halten! So kämpfte meinen inneren Drang nieder und lies meine Hände abwartend auf den Schenkeln meiner Masseurin ruhen, die mir unterdessen liebevoll durchs Haar fuhr und mir im Wechsel Kopf und Nacken massierte. Erst jetzt nahm ich wahr, dass der Futon, auf dem ich langsam dahin schmolz offensichtlich beheizt war. Ich fühlte mich wie im siebten Himmel und spürte konzentriert und zugleich entspannt jeder meiner Sinneswahrnehmungen nach.

Meine Masseurin entnahm dem über der Kerze erwärmten Wasserbad einen Ölspender und ließ sich hieraus warmes Öl in ihre Hand und von hier über meinen Rücken laufen. Ich fühlte, wie sich das warme Öl zunächst zwischen meinen Schulterblättern sammelte, von wo es sich seinen Weg durch die Furche zwischen meinen Rückenmuskeln an meiner Wirbelsäule entlang nach unten suchte. Hier sammelte es sich in Höhe meiner Lendenwirbelsäule, bis es rechts und links an mir herablief und seine warme Spur bis in meine Leisten zog. Zwei suchende Hände legten sich auf meinen Rücken und fanden wie von selbst jeden Quadratmillimeter meines Rückens, der noch nicht mit Öl benetzt war. Immer wieder huschten die Hände über mich hinweg, suchten ihren Weg durch meine Achselhöhlen, ja selbst in mein Haar, das nach wenigen Augenblicken einem Ölteppich glich. Meine Masseurin kniete inzwischen über mir, was ihren Händen einen erweiterten Aktionsradius verschaffte. Immer wieder strichen sie über meinen Po und jagten jedes Mal tausend Blitze durch mein Nervensystem, wenn sie wie unbeabsichtigt zwischen meine Beine abtauchten, wo sie flüchtig meine Hoden berührten um sich hernach ihrem Weg zwischen meinen Pobacken hindurch nach oben zu meinen Schultern zu suchen. In immer neuen Variationen flogen die Hände über meine gesamte Körperrückseite, wobei ich immer deutlicher einen forschenden Finger wahrnahm, der seine ölige Spur auf dem Weg zwischen meinen Pobacken hindurch über meine Rosette zog. Augenblicklich spürte ich, wie sich meine Schwellkörper wieder zu füllen begannen. Auch meiner Masseurin konnte dies nicht entgangen sein, denn mit flinken Fingern huschte sie immer wieder für den Bruchteil einer Sekunde über meine Eichel. Am liebsten hätte ich sie angefleht, dieses Spiel ihrer Hände endlos fortzusetzen, aber ich ahnte, dass dies nur der Auftakt zu etwas weit größerem war und mir das Schönste noch bevorstand.

 

 

Fortsetzung folgt...

Geschrieben

Wow sehr intensiv und erregend deine Geschichte. bitte fahre fort!

JackRyan82
Geschrieben

auf jeden fall eine sehr gute Geschichte, die sich vom rest hier abhebt. ich warte auf eine Fortsetzung ;)

Geschrieben

Wundervoll.

SaharaCafe
Geschrieben

Finde auch gut geschrieben. 👍

Schade das ich morgen "nur" eine normale Massage bekomme

Physio-Mike
Geschrieben

Na, bei so viel positiver Resonanz will ich mich bei Euch gern mit einer Fortsetzung bedanken!

 

 

Nun setzte sie sich mir zu Füßen, von denen sie einen in ihre Hände nahm und sich selbst in den Schoß legte. Abermals entnahm sie dem Spender warmes Öl, welches sie sich wieder über ihre Hand und von hier über meine Fußsohle laufen ließ. Geschickt veränderte sie hierbei die Stellung meines Unterschenkels so, dass das Öl gleichmäßig von meinem Fuß über meinen Unterschenkel floss. Mit großer Hingabe bemächtigte sie sich anschließend meines Fußes, den sie mal mit festen Knetungen, mal mit sanftem Streichen über das Fußgewölbe, mal mit gezieltem Druck auf spezifische Reflexpunkte bearbeitete. Jeden einzelnen Zeh nahm sie sich vor, wobei sie sich besonders intensiv um die Zwischenräume zwischen den Zehen bemühte. Die liebevolle Hinwendung zu meinem Fuß aktivierte zahllose Nervenzellen, von deren Existenz ich bis zu diesem Zeitpunkt nichts auch nur im Entferntesten geahnt hatte. Zugleich halfen mir diese unbeschreiblich intensiven Wahrnehmungen dabei, meine sexuelle Erregung langsam wieder in den Griff zu bekommen. Ganz allmählich ließ der Druck meiner Errektion gegen den Futon nach und ich fühlte mich, als würde ich in einen kurzen Entspannungsschlaf wegdriften.

Nach dieser göttlichen Fußmassage legte sich meine Masseurin meinen Fuß über die Schulter und konzentrierte ihre Massage auf meine Wadenmuskulatur und die Rückseite meiner Oberschenkel. Auch die Innenseite meiner Oberschenkel nahm sie sich ausgiebig vor, wobei sie die Bewegung nach oben nicht allein mit ihren Armen, sondern mit ihrem ganzen Körper beschrieb. Während ihre Hände an meinem Oberschenkel hinauf in Richtung Gesäßpartie wanderten, beugte sich mein Knie bis zum Anschlag, was eine sanfte Dehnung der Vorderseite bewirkte, die ich bis zur Leiste herauf spürte. Wann immer ihre Hände an der Innenseite meiner Oberschenkel herauf strichen, berührten ihre Fingerspitzen ganz flüchtig meine Hoden oder meinen Penis, was mir jedes Mal kleine Stromstöße durch den Körper jagte. Dieses Ritual wiederholte sie anschließend mit meinem anderen Bein, dem die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet wurde.

acdsa
Geschrieben

Schade, dass man so etwas kaum erleben kann. Liest sich himmlisch!

Physio-Mike
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb SaharaCafe:

Finde auch gut geschrieben. 👍

Schade das ich morgen "nur" eine normale Massage bekomme

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben...;)

Physio-Mike
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb acdsa:

Schade, dass man so etwas kaum erleben kann. Liest sich himmlisch!

Doch, kannst Du! Nachdem "meine" Tantra-Masseurin aus Leipzig inzwischen nicht mehr aktiv ist, kann ich Dir nach inzwischen über zwanzig Tantra-Massagen vor allem das "Ananda" in Köln empfehlen! :)

acdsa
Geschrieben

Im Ostwestfalen kennst du keine Adresse, oder?

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