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frauSCHULZE

sedierung beim zahnarzt

Empfohlener Beitrag

frauSCHULZE
Geschrieben

..hallo ihr lieben

..mein weisheitszahn zickt rum und nu muß er raus
..mein doc sagt, eine sedierung bei einen arzt der das anbietet,
wäre das richtige für mich, da ich mir vor muffe fast ins höschen mach


..hat jemand damit erfahrung ?


Schlüppadieb
Geschrieben (bearbeitet)

Ich verstehe das so, das es Deinem Zahnarzt darum geht, Dich als Patienten berechenbarer zu machen, weil er den Eindruck haben muss, das eine Behandlung des Weissheitszahnes bei Dir eine unberechenbare Angst auslöst, die eine konzentrierte Behandlung nur schwer möglich macht.

Die Sedierung soll, nach meinem Verständnis, Dich medikamentös unterstützen, Deine vermutlich panischen Ängste zu dämpfen, vergleichbar entsprechenden Medikamenten, die Patienten bei Operationen oft vorab bekommen, um ggf. unkontrollierbare körperliche Reaktionen auszuschließen ( Unruhezustände etc. ) .

Wenn Dir das unsympathisch erscheint, könntest Du in Erwägung ziehen, dafür einen Zahnarzt in die engere Auswahl zu ziehen, der sich auf Behandlungen durch Hypnose spezialisiert hat.

Da ich auch eher zu den Panikpatienten gehöre, der schon Magenschmerzen beim Geruch einer Praxis bekommt, hat mir bisher sehr geholfen, vom Aufsitzen auf den Stuhl bis zur Beendigung die Augen zu schließen, da ich gemerkt habe, das meine Ängste die Unwissenheit sind, und das, was ich nicht sah, auch gar nicht unangenehm war.


bearbeitet von Prickel
Geschrieben

@prickel

dem ist nichts mehr hinzu zufügen.

cat


Pumakaetzchen
Geschrieben

Also ich war die personifizierte Zahnarztpanik. Und mir hat man 4 Weisheitszähne und 4 Backenzähne gezogen. Mit den normalen Spritzen betäubt. Halb so wild. Das Schlimmste war, dass man die Klappe sehr weit aufreißen musste, weil die Beißerchen ja ganz hinten drin im Kiefer waren. Und die Geräusche beim Lockern der Zähne.

Schau zu, dass Du einen Zahnarzt findest, zu dem Du wirklich Vertrauen hast. Ich fand es gut, dass er während der Behandlung erklärte, was er tut. Sonst kommt man sich so ausgeliefert vor. Und ich hab mir nach dem Zähneziehen ein Schmerzmittel eingeworfen und mich hingelegt. Den eventuellen Anfangsschmerz hab ich so verschlafen und als ich wach wurde, tat kaum noch was weh. Aber bloß kein Aspirin nehmen. Durch die Blutverdünnung ist es absolut ungeeignet.

Von ner Sedierung halte ich persönlich wenig. Es gibt Zahnärzte, die eine Behandlung unter Hypnose anbieten. Das ist sicher die schonendere und bessere Möglichkeit. Viel Glück für Dich! Wird schon werden!


Leckerbaer6
Geschrieben

Würde Dir den Gang zu einem Kieferchirurgen empfehlen. Die sind auf Weisheitszähne ja schon fast spezialisiert.
Meine lagen so ungünstig, dass sich mein Zahnarzt nicht ran traute und mich überwies.

Beim Kieferchirurgen (natürlich mit Betäubung) ging es ratzfatz. Der hat so schnell gearbeitet, dass ich gar nix mitbekommen hab. Ich dachte mir noch, wann fängt er endlich an, als er sagte Fertig .


Schlüppadieb
Geschrieben (bearbeitet)

Der hat so schnell gearbeitet, dass ich gar nix mitbekommen hab. Ich dachte mir noch, wann fängt er endlich an, als er sagte Fertig .



Das kann ich aus eigener Erfahrung ( Ziehung zweier Weissheitszähne ) bestätigen; ich war im Nachhinein fast ein wenig enttäuscht, weil die vorangegangene Angst in keinen Verhältnis zur Behandlung stand, ich fühlte mich fast ein wenig um Dienstleistung betrogen


bearbeitet von Prickel
Geschrieben

Weisheitszähne hab ich noch nie raus bekommen. Allerdings hab ich ne Wurzelresektion hinter mir, die ich Dank Spritzen ganz gut überstanden habe.

Den Rest habe ich mir dann später in der Kieferklinik rausmachen lassen. Eigentlich aus dem Grund weil ich ne Narkose wollte. Der Arzt meinte aber, das gehe auch mit ner Betäubung. Und er hatte recht, hat zwar geknackt, aber war schnell vorbei.

Da waren die Schmerzen hinterher wesentlich schlimmer zu ertragen.

cat


frauSCHULZE
Geschrieben

..danke für die fixen antworten

..weiß nich warum, aber hypnose find ich gruselig
..oda ich hab zu viel märchen gesehn und gehört

..mei doc traut sich auch nich ran, da abgebrochen und er mich kennt
..spritzen halten bei mir nich lang an und ich kann auch mei blut nich
sehn ..beim zahndoc bin ich ne kleine dramaqueen
..deswegen meinte er ne sedierung wär wohl gut bei mir und ich hab
scho etwas im net geschnöckert
..ich hab mir unter vollmarkose ma ne menge zähne ziehen lassen, war optimal
..kaum schmerzen aber ich krieg nach vollnarkose immer n heulflesh und wegen 1zahn
machen die eh sowas nich

..pumakätzchen
..warum findeste das nich gut ?


Geschrieben

Kieferchirurg kann ich auch empfehlen....
allerdings dann eine Praxis die auch Kurzzeit-Narkosen anbietet.
Habe ebenfalls ZA-Phobie u.musste mir Weisheitszahn ziehen lassen.
Mein normaler Doc hat mich sofort an einen entsprechenden Fach-Kollegen überwiesen und das war eine extrem gute Idee von ihm.
Zum einen habe ich, durch die Narkose von ca.15min., absolut nchts mitbekommen. Zum anderen ist der Patient absolut entspannt u. das werkeln im Zahnbereich wesentlich einfacher für den ZA.

Ausserdem hat mein eigentlicher ZA dadurch mein Vertrauen in seine Person behalten


Geschrieben

meine tochter hat vor einiger zeit eine komplizierte wurzelbehandlung unter sedierung durchführen lassen und war damit sehr zufrieden.

in ihrem fall arbeitete ihr zahnarzt mit einer narkoseärztin zusammen, die zu bestimmten zeiten in seiner praxis ist.

das ganze hat, wenn ich mich recht erinnere, 180 euro gekostet.


itadmin
Geschrieben

Hallo,

von Sedierung habe ich zuvor noch nie etwas gehört. Was ich empfehlen kann ist aber, sofern Du sonst entsprechend gesundheitlich gut beeinander ist, eine Behandlung unter Narkose. Das müßte auch die gesetzliche Krankenversicherung bezahlen (war zumindest bei mir vor gut 12 Jahren so). Such Dir doch einen Arzt, der einen Anastesiten mit im Haus hat.

LG Andy


Pumakaetzchen
Geschrieben

Mir wäre das Risiko einer Narkose zu groß.

Als ich das erste Mal bei meinem jetzigen Zahnarzt war, hab ich schlotternd und angstschweißüberströmt auf dem Stuhl gesessen, obwohl er nur nachgeschaut hatte. Und dann hab ich mir gesagt, dass er mir ja helfen will und dass es Schlimmeres gibt als nen Zahnarztbesuch. Der hat Bauklötze gestaunt, wie entspannt und ruhig ich auf dem Stuhl saß.

Ein Backenzahn war in der Längsachse gebrochen (Zähneknirschen sei Dank). Ne gehörige Dosis Lokalanästhesie und er hat das Teil fragmentweise rausgeholt. Per Zange, Brecheisen etc. war nicht angenehm, aber bis auf einen gewissen Druck und knirschende Geräusche absolut schmerzfrei.

Wie gesagt, ich hab danach meine Dolomo eingeworfen und hab mich hingelegt. Auf die Weise wurde der Anfangsschmerz weggeschlafen. Anschließend hab ich die Schwellung gekühlt und hatte keinerlei Probleme.

An einer Hypnose ist nichts Grusliges. Wenn Du einem Mann diesbezüglich nicht traust, es gibt sicher auch Zahnärztinnen, die das machen. Vor allem hat man dann nicht die Nebenwirkungen wie nach ner Narkose oder einem Ruhigstellen durch Sedativa. Und der Gedanke in der Hypnose z.B. an einen sonnigen Südseestrand gebeamt zu werden, hat doch was.

Wie gesagt, ich drück Dir die Daumen, dass alles glattgeht und es bei weitem nicht so schlimm wird, wie Du befürchtest.

Ich muss demnächst auch wieder. Brauch neue Kronen, seufz...DAS wird teuer.


Geschrieben

Liebe TE,

ich habe alle drei Versionen ausprobieren können.

die oberen Weisheitszähne wurden unter Hypnose entfernt, die unteren unter Vollnarkose und zwei Wurzelbehandlungen mit Betäubung via Spritze.

Die Idee mit der Sedierung finde ich ideal, zumal die Nakrose sehr gut angepasst wird an die Behandlungsdauer.... zudem wirst du wach wenn alles vorbei ist.

Bei meiner Frau machen se alles unter Sedierung, drei Tage vorher darf sie schon Medikamente nehmen, damit sie die "Leck-Mich-doch"-Einstellung bekommt und zum Doc geht. Andrfalls würde sie sich im Bad einschliessen und nie wieder raus kommen.
Allein das Schild an irgendeiner Hauswand löst Attacken aus, die sich keiner vorstellen kann.

Die Schmerzen nach ner OP sind auch auszuhalten, bekommst meist auch entsprechende Schmerzblocker mit und wenn Dein Doc nen guter ist, steht/ liegt sein Handy griffbereit am Bett in der Nacht und seine Nummer bei dir auf dem Tisch.

Von daher, gehe unbedarft zu dem Termin, ein wenig schlafen und danach ist alles wieder in bester Ordnung.


Geschrieben

Bei meinem Sohn wurde vor einem Jahr eine Sedierung von zwei Weißheitszähnen gemacht. Er hatte absolut keine Probleme.

Bei mir sind danach alle 4 Weißheitszähne entfernt worden, allerdings ohne Sedierung sondern nur mit normaler Betäubung.
Das entfernen war halb so wild zumindest bei den oberen Zähnen im Unterkiefer musste der Kieferchirug sich Mühe geben das mein Kiefer sich von den Zähnen getrennt hat. Die Schmerzen danach waren aber aus meiner Sicht und meinen Erfahrungen viel schlimmer als die eigentliche Entfernung, da hatte ich dann doch tagelang ziemliche Schmerzen.


Dropje
Geschrieben (bearbeitet)

*meld* Ich bin auch einer denen, die eher Mühe hat, die Panik unter Kontrolle zu halten beim Gedanken an den Zahnarzt.

Vor gut 20 Jahren musste ich alle vier Weisheitszähne rausoperiert bekommen. Da alle vier quer zum Kiefer einwuchsen, wurde ich zum Kieferorthopäden überwiesen, der das unter einer Kurznarkose gemacht hat. Meines Wissens ist eine Kurznarkose nicht mit einer Vollnarkose (und die einhergehenden Risiken) gleichzusetzen. Bei der Kurznarkose wird mehr auf Sedierung (Stress- und Angstminderung) gesetzt, es wird natürlich auch nicht mit einer Intubation gearbeitet.

Danach bekam ich eine Zeitlang von meinem Zahnarzt Valium 20mg verschrieben, die ich ca. 1 Stunde vor dem Arzttermin einnahm. Das hat mir *sehr* geholfen. Ich musste zwar gebracht und abgeholt werden (nach Einnahme sollte man nicht selber Auto fahren), war aber soweit voll wach und ansprechbar (ist natürlich auch alles andere als eine Hammer-Dosis). Schmerzen bei der Behandlung spürte ich zwar, aber ich konnte das total gelassen über mich ergehen lassen..

Das war allerdings im Ausland, keine Ahnung ob die Möglichkeit in Deutschland auch besteht, das so handzuhaben.

Übrigens wäre ich eine Behandlung unter Hypnose auch sehr skeptisch gegenüber.


bearbeitet von FrolleinSucht
Geschrieben (bearbeitet)

Angst vor dem Zahnarzt kann ich nur zu gut verstehen.

Wie bei allen unvernünftigen Ängsten gilt: Überwinden ist besser als ausweichen. Ängste können sich verfestigen und Vermeidung kann zur Lebensstrategie werden.

Wenn man es durchgestanden hat, dann fühlt man sich einfach nur gut und ist stolz auf sich!

Mit Beruhigungsmitteln ist es übrigens wie mit Wärmflaschen: Die Besten haben zwei Ohren! Nimm Dir jemand mit, zum Händchen halten.


bearbeitet von SommerBrise
Geschrieben

Oh Gott Zahnarzt . Ich war gestern Abend erst in einer 2 Stundensitzung.(Wurzelbehandlung)

Ich bin ebenfalls eine Phobikerin.

Hab mein ganzes Leben nur Schlächter erlebt.

Schon aus Kindheitstagen kann ich mich an sprizendes Blut erinnern und immer nur Schmerzen. Das führte dazu, dass ich irgendwann nur noch ging, wenn ich Schmerzen hatte.

Mein Glück, ich habe relativ robuste Zähne, drum sehen sie super aus und bis auf die Weißheitszähne habe ich auch noch alle.

Vor ca 10 Jahren mussten meine Weißheitszähne raus, weil sie keinen Platz hatten und einer deshalb sich entzündete.
Mein damaliger Zahnarzt (ein Pfuscher) hatte mich glücklicherweise zu einen Kieferchirurgen überwiesen. Unter normaler Betäubung wurden dann alle 4 mit Hammer und Meisel entfernt. Steckt ne Menge Druck und Geräusch dahinter, aber vollkommen schmerzfrei.


Geschrieben

Ein Freund von mir nimmt ein starkes Psychopharmaka welches eine Art "Tunnelblick" einrichtet und die Wahrnehmung stark dämpft. (Wie in Watte eingepackt)

Er meint das sei weniger gesundheitsgefährdend.

Das musst Du aber mit dem Hausarzt beschprechen.


blulagoon
Geschrieben

Zwei Stück, im Abstand von ein paar Jahren und beide Male beim gleichen Zahnklempner. Der Einzige, der richtig ackern musste, war der Zahnarzt. Wollte ihm schon fast ein Bier ausgeben. Die Behandlung war soweit in Ordnung. Zwei, drei Tage war es etwas unangenehm, aber nun sind sie raus und gut is.


onkelhelmut
Geschrieben

Ich geh nur zum Zahnarzt wenn es nötig ist, dann geh ich zum Kieferchirurgen, die Behandlung erfolgt nur unter Narkose, der Zahnarzt darf mir vorher nur in den Mund schauen, wenn er mir seine leeren Hände zeigt (ein Spiegel ist genehmigt).

Meine Zahnarzt-Phobie ist sehr stark ausgeprägt, deshalb nur unter Narkose.


Geschrieben

Narkosen kosten einen Haufen Geld, wenn man nicht eine Zusatzversicherung hat.


frauSCHULZE
Geschrieben (bearbeitet)

..ich ma wieder

..ja, bei vollnarkose biste hier mit 200 mäuse dabei
..ne sedierung ca 60-80 flocken

..starke psychopharmaka wär mir zu heftig ..mag scho
klar im kopf sein ..zumindest davor und danach

..denke ma, ich werd das ma machen mit der sedierung
..alles was ich so drüber gelesen hab, fand ich nich schlecht

..aber schön das ich nich als einzige n hasenfuss bin


bearbeitet von frauSCHULZE
x11880x
Geschrieben

Ich habe meine Weißheitszähne auch mit einer Ruhigstellung (kurz-zeit-narkose) heraus bekommen. Das war vor über 12 Jahren. Ich hatte echt Schiss und habe darauf bestanden. Damals hat die Krankenkasse das alles noch bezahlt. Heute musst du mit einer Eigenbeteiligung von ca. 180-200 Euro rechnen.
Aber wer Angst hat, dem wird es das Wert sein. Ich bin damals ruhig gestellt worden und habe von nichts etwas mit bekommen. Als ich aufgewacht bin, hat mich eine Begleitperson nach Hause gefahren und dann sofort ab ins Bett. Hab also die kompletten Schmerzen verschlafen.
Am nächsten Tag zur Nachsorge und gut war. Ich würde es immer wieder so machen.

LG paul


frauSCHULZE
Geschrieben

..so, ich habs hinter mir

..sind dann doch 2 weise zähne und ein backenzahn geworden
..die idee mit der sedierung war top
..scheiß auf die 80mäuse
..ich hab nix mitbekommen

..okay, ich hab jetz ne hamsterbacke aber
kaum schmerzen


Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch!

Und gute Besserung!


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