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Juicyfruit69

datenträger...

Empfohlener Beitrag

Juicyfruit69
Geschrieben (bearbeitet)

**edit by mod**

also, was wären euch informationen in form von speichermedien,
wie film/foto/audio und andere daten wert?

daten, die z.b. fremdgehen unmissverstänlich aufdecken!
daten, die ein stück der jugend wiederbringen.
daten, die ihr einfach für immens wichtig haltet!

was wärt ihr bereit dafür zu geben und wofür würdet ihr sie nutzen?


bearbeitet von linguafabulosa
**Du kennst den Weg bei Beschwerden: Ticket an den Support**
Geschrieben

1. für das Aufdecken des eventuellen Fremdgehens würde ich Profis bezahlen und nie nicht etwas für ne Datei, die mir wer andrehen möchte.

2. meine Jugend kann mir keiner wiederbringen! Die ist und bleibt Vergangenheit.

3. alles was immens wichtig erscheint, ist nie nicht wichtig genug als das ich für deren Besitz zahlen würde.

Also alles in allem NICHTS!


Juicyfruit69
Geschrieben

zum ersten: genau profis arbeiten eben mit besagtem material (audio/video/foto),
wie sollten sie sonst beweise präsentieren? - somit bezahlst du für dateien!

2. von mir unbekannte kindheits- und jugendfotos - ähnliches, würden mich schon interessieren.
es geht nicht um leibhaftige jugend, dennoch dürften sie erinnerungen wecken...

3. eine ansicht, verschiedener blickwinkel.


Geschrieben

Das wir jetzt aber eng, sehr dünnes Eis...

Las es mich so formulieren: Wenn die Erträge der Dame welcher die CD kauft, nennen wir sie mal Fisca, die Kosten übersteigt, soll sie die CD kaufen.

Wichtig ist das alle Kosten berücksichtigt werden, also auch Gerichtskosten welche anfallen wenn einer der abgebildeten, nennen wir ihn Spezi, die Gerichte oder seine Freunde anruft.


blulagoon
Geschrieben (bearbeitet)

Rumbumsen ist Jedermanns (...fraus) Privatangelgenheit und bei den Meisten lohnt es sich nicht, sie damit zu erpressen. Wieso sich mit etwas wichtigtun, was sowieso die ganze Nachbarschaft, oder das Büro weis? Interessant wäre das nur bei Personen des öffentlichen Lebens, bei denen die Karriere von einer "weissen Weste" abhängt. Da braucht man aber auch eine Knarre im Nachttischschrank und eine kugelsichere Weste, denn diese Leute besorgen sich das belastende Material notfalls auch mit Gewalt. Das ist sicher nichts für Anfänger. Man kann in der Blüte der Jahre in der Badewanne ausrutschen, oder beim Zigarettenholen von einem Sattelschlepper überfahren werden. Es ist schon erstaunlich, wie geschickt sich Unfälle einfädeln lassen.


bearbeitet von blulagoon
Geschrieben (bearbeitet)

... Interessant wäre das nur bei Personen des öffentlichen Lebens...



Jetzt wir das Eis noch dünner, die Mods sind nur noch Millimeter von der "Thread Löschen Taste" entfernt...

Gibt es Hinweise das Prominente auf der CD "in verfänglicher Position" abgebildet sind?


bearbeitet von KlarKopf
Geschrieben

'daten, die z.b. fremdgehen unmissverstänlich aufdecken!'

Das ist so ziemlich das Gleiche, wie Zigaretten zu kaufen.

Ich weiß, daß es mich kaputtmacht, aber ich zahle trotzdem.


Geschrieben

zum ersten: genau profis arbeiten eben mit besagtem material

2. von mir unbekannte kindheits- und jugendfotos - ähnliches, würden mich schon interessieren.


3. eine ansicht, verschiedener blickwinkel.


Ich bin kein Profi und habe selbiges erfolgreich gesammelt.
Ich würde eine Agentur beauftragen und nicht nach dubiosen "Anbietern" ausschau halten.

Das mit der Jugend halte ich wie folgt:
Ich konnte 25 Jahre ohne diese Foto´s oder was auch immer leben...warum sollte es sich jetzt dadurch ändern?

Was IST dir so wichtig, als das du dafür bezahlen würdest???


toto969
Geschrieben

@ TE

Also, bitte unterscheide zunächst einmal, die Art der Daten. Sind es berufliche Daten, die aus welchem Grund auch immer, ungesichert sind, kann es ein Unternehmen in den Ruin bringen. Wg. Schadensersatzansprüche o.ä..

Bei den normalen privaten Daten, Mails bei pp oder so, ist das nicht wirklich tragisch.

Es kann natürlich auch sehr übel sein, wenn private Daten plötzlich futsch sind. Wenn Deine Diplomarbeit/Promotion oder Habil einen Tag vor Abgabetermin stirbt, peinlich. Aber da ist jeder selbst Schuld, wenn er seine wichtigen Daten nicht ausreichend sichert. Besonders bei den ganz wichtigen !!!

Deshalb habe ich mir vor einigen Jahren ein NAS (Network Attached Storage) besorgt. Dieses System sichert automatisch alle Daten von allen meinen Compis, genau nach Vorgabe. Sich im Netzwerk befindlichen Rechner (Konfiguretionsliste) werden automatisch gestartet, gesichert, und ggf. wieder heruntergefahren.
Für die die sich damit auskennen, ich habe als Historiendimension 5 eingestellt. D. h. die jeweils 5 letzten Versionen JEDES Dokumentes/Dateien werden gesichert vorgehalten.

Das kann jeder in ähnlicher Form zu Hause selbst regeln. Wer zwei Rechner hat kopiert einfach die Daten auf den anderen Rechner.
Wer nur einen hat, besorgt sich einige wiederbeschreibbare CDs/DVDs die er/sie mit dem jeweiligen Wochentag beschriftet und sichert dementsprechend auf das jeweilige Medium.

Dann sollte ein nennenswerter Datenverlust ausgeschlossen sein.


marccgn
Geschrieben



daten, die ein stück der jugend wiederbringen.


"Wahr sind nur die Erinnerungen die wir mit uns tragen, die Träume die wir spinnen und die Sehnsüchte die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden."

Keine Daten bringen Dir ein Stück der Jugend zurück, wenn Du sie nicht in Dir trägst.


Marc

P.S. Aktuell wäre es viel spannender zu erfahren, was manche Leute bereit wären zu geben, um ihre Daten von einem kleinen schweizer Datenträger zu löschen ;o))


Desroisiers
Geschrieben


P.S. Aktuell wäre es viel spannender zu erfahren, was manche Leute bereit wären zu geben, um ihre Daten von einem kleinen schweizer Datenträger zu löschen ;o))



Wie die jüngere Vergangenheit uns lehrt, sollten manche Produzenten von silbernen Scheibchen auch den ein oder anderen Datensatz in Eigenregie löschen. Es mag das ein oder andere absolut humorlose Unternehmen (mit ebenso humorlos wie uncharmantem Außendienst) im Süden Europas, im Norden des Vereinigten Königreichs oder dem arabischen Großraum geben. Nicht, dass man mit neuem Gesicht im australischen Outback sitzt und den Verkaufserlös nur bedingt genießen kann.


Juicyfruit69
Geschrieben

Ich bin kein Profi und habe selbiges erfolgreich gesammelt.
Ich würde eine Agentur beauftragen und nicht nach dubiosen "Anbietern" ausschau halten.

Was IST dir so wichtig, als das du dafür bezahlen würdest???


wenn du eine agentur (ob nun seriös oder zwielichtig) in anspruch nimmst, wird dort sicherlich mit "datenträgern" gearbeitet.
übrigens habe ich bisher mit keiner silbe von "ominösen lieferanten" geschrieben!

genausowenig das ich unbedingt bezahlen möchte.
meine frage ist doch: was für euch gewichtig erscheint und ob ihr dafür zahlen würdet?

@ TE
Also, bitte unterscheide zunächst einmal, die Art der Daten. Sind es berufliche Daten, die aus welchem Grund auch immer, ungesichert sind, kann es ein Unternehmen in den Ruin bringen. Wg. Schadensersatzansprüche o.ä..


die art der daten, sei mal freigestellt...
bin zwar mehr von privaten material ausgegangen, aber dein aspekt der unternehmen,
wie z.b. wirtschaftsspionage kann hier natürlich auch eine rolle spielen.

Keine Daten bringen Dir ein Stück der Jugend zurück, wenn Du sie nicht in Dir trägst.

Marc

P.S. Aktuell wäre es viel spannender zu erfahren, was manche Leute bereit wären zu geben, um ihre Daten von einem kleinen schweizer Datenträger zu löschen ;o))


das ist klar.
nur "unverhofft kommt oft" und somit könnten schon etwas eingestaubte erinnerungen wieder aufgefrischt werden,
dokumentiert in etwa von fotos.

zum kleinen schweizerischen, der war sicherlich auch ein initiator für den 1. thread,
der wegen politischer diskussionsgefahr beendet wurde.
dieser 2. versuch vom "datenträger..." sollte bitte unpolitisch bleiben...


Geschrieben


meine frage ist doch: was für euch gewichtig erscheint und ob ihr dafür zahlen würdet?


Ist egal was mir an Daten geliefert werden würde...solange sich mein Verdacht der Untreue im Hirn und Herz bewegt und sich für mich bestätigt, nützt KEIN Material der Welt, diesen Verdacht aus der Welt zu schaffen.
DAS kann nur der Partner selbst!
Und wenn ich bereits soweit gehen muss, um eventuell etwas, was ist oder nicht ist, zu beweisen...ist es oft besser nicht DIESEN Schritt zu gehen, sondern ZU GEHEN!
Also in dem Fall...keine Daten und keine Bezahlung.

Alles was mir wichtig ist, habe ich im Kopf und/oder im Herzen....und das ist unbezahlbar!!!
Alles andere ist Ersetzbar und/oder Vergänglich...


kiwuff
Geschrieben


[...]
Deshalb habe ich mir vor einigen Jahren ein NAS (Network Attached Storage) besorgt. Dieses System sichert automatisch alle Daten von allen meinen Compis, genau nach Vorgabe. Sich im Netzwerk befindlichen Rechner (Konfiguretionsliste) werden automatisch gestartet, gesichert, und ggf. wieder heruntergefahren.
[...]
Dann sollte ein nennenswerter Datenverlust ausgeschlossen sein.



Wohnungsbrand. Wasserrohrbruch. Einbruch mit Diebstahl. Blitzeinschlag/Spannungsspitzen (wenn kein Überspannungschutz vorhanden ist).
Erdbeben. Überflutung. Schlammlawine.
Schadsoftware auf _einem_ der angeschlossenen Rechner (die dann vielleicht aus lauter Freude auch gleich alles auf dem NAS löscht).
Oder mein Favorit: Fehlbedienung (Papi, mein Spiel passte nicht mehr rauf, ich hab da Platz gemacht..)

Natürlich sind die Risiken unterschiedlich hoch, aber ich würde Dir (wenn die Daten wirklich wichtig sind) empfehlen, auch Backups zu machen, die ausserhalb Deiner Wohnung und ohne direkten Zugriff (von Deinen Rechnern aus) gelagert werden. Das erhöht die Sicherheit beträchtlich.


Geschrieben

Die Front der "Nicht kaufen" bröckelt. Die Polizeigewerkschaft empfiehlt den, in verfänglichen Positionen auf der CD abgebildten, der Liebsten, den Seitensprung/e zu gestehen.

Alledingst will sich, nennen wir sie mal Fisca, die CD ohne zu bezahlen "verschaffen" nicht etwa "kaufen".

Sogar die Mehrheit der "Landeier" hat sich hinter Fisca gestellt.

Das wir spannend... Mal sehen wer es auf der CD bunt treibt...


toto969
Geschrieben (bearbeitet)

Wohnungsbrand. Wasserrohrbruch. Einbruch mit Diebstahl. Blitzeinschlag/Spannungsspitzen (wenn kein Überspannungschutz vorhanden ist).
Erdbeben. Überflutung. Schlammlawine.
Schadsoftware auf _einem_ der angeschlossenen Rechner (die dann vielleicht aus lauter Freude auch gleich alles auf dem NAS löscht).



Grundsätzlich hast Du nicht Unrecht.

Das NAS steht im Nachbarhaus (sichert da mit), ist mit einer entsprechenden USV und einem mehrstufigen Überspannungsschutz von Phoenix geschützt. Die Anbindung an das Netz ist mit einen kurzen LWL Strecke ebenso geschützt.

Zusätzlich brenne ich einmal im Monat eine oder zwei DVDs mit meinen Daten. Diese landen dann im Banksafe. Das ist mehr als jede gesetzliche oder berufliche Regelung erzwingen kann/vorschreibt.
Viele Unternehmen/Behörden sichern nicht so gründlich. Nur das Finanzamt, die sichern noch um einiges drastischer.

Leider kann sich keiner vor allen Risiken sichern. Bei einem entsprechenden EMP ist sowieso alles an Elektronik platt. Dann hilft Dir die DASI (wenn sie es übersteht) auch nicht. Weil Du nichts mehr hast, wo Du diese einspielen kannst.

Es ist immer eine Frage des Wertes der Daten. Hängt Deine Existenz privat o. beruflich davon ab, solltest Du einiges dafür anstellen. Sind es nur "Spieldaten" ist die DASI nicht so wichtig.

Das sollte jeder für sich überlegen. Angefangen mit dem Ansatz, wie lange es dauern würde die zerstörten Daten wieder manuell neu zu erstellen.

Bei meinem Ex-Arbeitgeber (Krankenhaus) waren in 6 möglichst weit auseinander liegenden Gebäuden ein NAS, wobei jedes System als bedingter Datenspiegel eingerichtet worden ist.
Für den Fall der Fälle hätten wir einen Datenverlust von rechnerisch max. 4 Stunden gehabt.

In Realität wäre es wohl weniger als 30 Min. gewesen.


bearbeitet von toto969
kiwuff
Geschrieben

Ah ok, war nicht ersichtlich, dass das NAS nicht in der gleichen Wohnung/dem gleichen Gebäude ist.
Sollte auch keine Belehrung sein, es hörte sich nur so an, als würdest Du das Risiko falsch einschätzen - dem scheint nicht so zu sein.
Nix für ungut. :-)


onkelhelmut
Geschrieben

Ich bin häufig Datenträger, immer wenn ich einen Ordner, eine CD, einen USB-Stick oder ähnliches mitnehme, bin ich Datenträger.

@toto

Das Finanzamt hat genau so zu sichern. wie eine Bank oder eine Versicherung, die BaFin stellt da Ansprüche (hab selbst bei einer Versicherung die IT-Sicherheit aufgebaut).

Wenn du wichtige Geschäftsdaten bei einer Bank einlagerst, bist du schon recht gut, du solltest aber darauf achten, dass der Banktresor mind. 5km, besser 20 km entfernt ist. Wichtig ist, dass die Daten lange genug rückwärts wiederherstellbar sind (z. B. bei einem Programmfehler oder Virenbefall sollten noch die 3 letzten Monatsendestände und er Jaresendestand rekonstruierbar sein. Natürlich ist zu berücksichtigen, wie wichtig die jeweiligen Datenbestände sind.

Auslagerung in ein anderes Gebäude ist schon gut, wichtige Bestände sollten dann aber Raid0 gesichert werden, bei Raid5 kann es passieren, dass der Datenverlust bei einem Crash einen vollen Arbeitstag bedeutet (hab ich selbst erlebt).


kiwuff
Geschrieben

Du meinst wenn dann Raid 1, nicht Raid 0 (das ist nur striping, da ist gar nix redundant..).
Datenverlust bei Raid 5 kann nur auftreten, wenn mehr als 1 Platte kaputt geht (und dies, bevor die kaputte ersetzt und die Redundanz wieder hergestellt wurde).


toto969
Geschrieben

Ah ok, war nicht ersichtlich, dass das NAS nicht in der gleichen Wohnung/dem gleichen Gebäude ist.
Sollte auch keine Belehrung sein, ...
Nix für ungut. :-)



Um es noch etwas zu präzisieren, das Nachbargebäude ist etwa 15m entfernt (Hauswand zu Hauswand). Dazwischen ist ein LWL etwa 120 cm unter der Erdoberfläche verlegt (nach örtlicher Vorschrift). In dem Bereich hat im Normalfall kein Versorger o. ä. zu so tief zu buddeln, sodaß dieses Kabel relativ sicher ist. Absolute Sicherheit gibts es nicht.

Warum LWL?
Ganz einfach, sollte es zu einem Kurzschluß mit einer Spannungsrückeinspeisung kommen, oder einem ähnlichen Ereignis, so kann es keine Auswirkung auf mich haben.

Warum macht mein Nachbar mit?
Er hat auch seinen Vorteil, er kann seine privaten PCs der Familie und der Praxis ebenfalls darauf sichern.

Bei einem Blitzeinschlag ist es jedoch sehr zweifelhaft, ob es nich doch zu einem Datenverlust kommt.
Sollte es zu einem nuklearen EMP kommen, dann wird es mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit nicht ausreichend sicher sein. Nur dann ist es egal. Denn die eigene Überlebensmöglichkeit ist dann +/-0. Also ...

Nochmal für alle:
Jeder muß für sich entscheiden, wie wertvoll die eigenen Daten sind. Vorallem, was passiert, wenn diese plötzlich alle zerstört/nicht mehr verfügbar sind. Sowie die daraus resultierenden Konsequenzen.


Dem entsprechend sollte auch die Sicherung der Daten sein. Wir sind alle alt genug.
Stellt Euch einfach vor, ihr habt jahrelang an einer komplizierten wissenschaftlichen Arbeit (Diplom, Promotion oder Habil) gearbeitet. Und einen Tag bevor ihr die abgeben müßt, PENG ...

Was würdet ihr dafür machen/geben um wieder an die Daten zu kommen. Eben, so sollte jeder seine Daten schützen und Pflegen. Es könnte ja mal Spitz auf Knopf gehen.


Juicyfruit69
Geschrieben

sorry, wenn ich die angeregte NAS-debatte unterbreche.

mir fiel gerade ein - passend zur seite:
was meinen denn die pornosiasten zur datenträgerei?
es gab ja früher ne anzahl von idolen auf band (vhs etc),
die heute nicht mehr bestandteil von dvd`s sind...

wenn ich nur an das standbild denke = quantensprung!

stimmt`s oder habe ich recht?


toto969
Geschrieben

Wohnungsbrand. Wasserrohrbruch. Einbruch mit Diebstahl. Blitzeinschlag/Spannungsspitzen (wenn kein Überspannungschutz vorhanden ist).
Erdbeben. Überflutung. Schlammlawine.
Schadsoftware auf _einem_ der angeschlossenen Rechner (die dann vielleicht aus lauter Freude auch gleich alles auf dem NAS löscht).
Oder mein Favorit: Fehlbedienung (Papi, mein Spiel passte nicht mehr rauf, ich hab da Platz gemacht..)



Oh jeh, der Versuch der absoluten Sicherheit :-)


Das NAS steht im Nachbarhaus, vollständig baulich getrennt. Die Entfernung zwischen den Gebäuden liegt bei ca. 20m. Anbindung über LWL - also galvanisch entkoppelt.

Wohnungsbrand:
Das ist ein kaum zu kalkulierendes Risiko. Was ich jedoch für relativ gering erachte. Dann bleibt mir immer noch das/die Originale auf meinen Rechner. Zusätzlich mache ich noch Sicherungen auf DVD. Die wandern in den Banksafe. Das Risiko, dass drei unabhängige Gebäude entsprechend zeitgleich abbrennt kann wohl vernachlässigt werden.

Wasserrohrbruch:
Das NAS ist unter der Decke im Keller montiert. Das Haus steht am Hang, und der Raum hat einen ebenerdigen Gartenausgang und Fenster. Also Risiko ziemlich gering, da das Wasser vermutlich nicht so weit ansteigt, bzw. sich erst einen Ausgang sucht.

Einbruch/Diebstahl:
Das System sieht für Laien aus wie eine kleine Klimaanlage, ist sehr massiv in drei Richtungen mit Decke und Wänden verdübelt. =&gt relativ schwierig zu klauen, bei Beschädigung versichert (Vandalissmus).

Blinzchlag/Spannungsspitzen
Die Verbindung haben wir über ein LWL hergestellt. Das NAS ist mit einem mehrstufigen Überspannungsschutz (Phoenix) und einer 24h USV geschützt.
Damit ist es ziemlich gut geschützt. Absolute Sicherheit kann es nicht geben. Nur Risiken minimieren.

Erdbeben. Überflutung. Schlammlawine:
Das hatten wir hier in den letzten 100 Jahren nicht, daher ein zu vernachlässigungsfähige Gefahr. Das heißt nicht, dass es nicht passieren kann =&gtRestrisiko Leben

Schadsoftware:
Das Risiko von Viren u.ä. kann keiner ganz ausschließen. Da es sich dabei um ein sog. passiv System handelt, ist die Angriffsmöglihkeit stark eingeschränkt, da das System sich nur für die Sicherung startet und als reine EPROM Programmierung hat. Über einen Prüfrechner wird das NAS täglich geprüft, bevor es sichert, genau so wie alle zur Sicherung vorgesehene PCs.
So das ein möglicher Befall von Viren und Konsorten verhältnismäßig unwahrscheinlich ist. Und selbst wenn die Daten verseucht sind, ist es nicht zu erwarten, dass die Schadsoftware das System/Daten nachhaltig schädigt. Virenschutz

Nun mal die Quintessenz aus dem Ganzen.
Wieviel Aufwand soll ein Ein-Mann-Unternehmen treiben. Wenn ich mir die Vorgaben für hochsensible Daten ansehe, dann erfüllt meine Lösung fast alle Kriterien für Großunternehmen mit höchsten Sicherheitsanforderungen. Lediglich die Mil-Qual kann ich nicht bieten, da das System nicht mehrfach redundant ist, EMP sicher untergebracht und entsprechend auf mil. Gelände mit entsprechender Bewachung.

Löschung:
Da mußt Du Dich direkt am NAS anmelden, mit Username, Passwort und richtiger NIC. Remote ist das nicht möglich. Und außer mir kennt das Login keiner.

Aber wie wichtig/wertvoll sind meine Daten?

Jeder sollte sich einfach mal fragen, wie lange würde ich brauchen um alle Daten wieder manuell neu zu erfassen. Und welche Daten benötige ich eigentlich von alle diesen.

Für mich und meine Nachbarn, die sich mit angeschlossen haben (3 Ärzte und 2 Rechtsanwälte u. ich als EDV-Systemplaner) ist das eine praktische und sichere Art die Daten zu sichern im Sinne eines Backups. Dauerhaft preiswerter, als täglich manuell Bänder zu wechseln. Und vor allem im Falle eines Falles ist die Wiederherstellung erheblich schneller (GB Protokoll).

Weil Daten sind mehr wert als Kapital.


kiwuff
Geschrieben (bearbeitet)


Das kann jeder in ähnlicher Form zu Hause selbst regeln. Wer zwei Rechner hat kopiert einfach die Daten auf den anderen Rechner.
Wer nur einen hat, besorgt sich einige wiederbeschreibbare CDs/DVDs die er/sie mit dem jeweiligen Wochentag beschriftet und sichert dementsprechend auf das jeweilige Medium.

Dann sollte ein nennenswerter Datenverlust ausgeschlossen sein.



.. darauf bezog ich mich. Ich wollte nur klarstellen, dass es Sinn macht, auch ein Backup ausserhalb der Wohnung zu deponieren.
Ansonsten ist ein nennenwerter Datenverlust eben _nicht_ ausgeschlossen.
Natürlich gibt es keine 100% Sicherheit. Und es hat auch jeder ein unterschiedliches Sicherheitsbedürfnis.
Die wirklich wichtigen Daten sind auch selten sonderlich volatil und umfangreich.
Da könnte man z.B. einen kleinen Truecrypt-Container anlegen, die Dokumente da reinlegen, und sich den selbst an 'nen Freemailaccount schicken und da liegen lassen.
Dann hat man, auch wenn es tatsächlich mal zum Wohnungsbrand oder sonstwas kommen sollte, immerhin noch seine wichtigsten Daten verfügbar.

Ich wusste auch vorher nicht, dass das NAS im Nachbarhaus steht, hattest Du zu dem Zeitpunkt noch nicht erwähnt.

Ausserdem.. das hatten wir doch schon lange vorher geklärt?


bearbeitet von kiwuff
onkelhelmut
Geschrieben (bearbeitet)

@kiwuff

mit Raid1 hast du natürlich Recht, war ein Tippfehler, Raid0 wäre ohne Sicherung.

Den Fall mit 2 defekten Raid5-Platten hatte ich schon einmal, unmittelbar vor der Sicherung, dank Murphy 2 Tage vor der Aufsichtsratssitzung, natürlich die Daten von Vorstand und Rechtsabteilung.

@toto

du hast das Ganze schon ziemlich gut angelegt, wie schon geschrieben, der Banktresor für die ausgelagerte Brandsicherung sollte mind. 15-20 km entfernt sein, um bei einem großflächigen Ereignis die Daten noch verfügbar zu haben.

Die Entfernung zwischen den 2 Gebäuden mit 15 oder 20 Meter kann dazu führen, dass bei einem ausgedehnten Brand (Gasexplosion usw.) das Nachbargebäude in Mitleidenschaft gezogen wird oder das Gelände durch Ermittlungsbehörden für mehrere Tage abgesperrt wird.

Wenn Daten von Ärzten und Anwälten mitgesichert werden, hat der Datenschutz eine sehr hohe Bedeutung.

Ich habe ich noch ein paar Gedanken:

- Sind die ausgelagerten Daten mit einem Passwort versehen?
- Haben die Mitbenutzer für Notfälle die Passworte, z. B. in einem versiegelten Umschlag im Banktresor (falls du einmal versehentlich an einem Baum landest und 3 Wochn im Koma liegst)
- Ist die Entnahme der Datenträger im Banktresor gesichert (Ausweiskontrolle)
- Ist der Zutritt zu Originaldaten und NAS gesichert, z. B. Codekarte und Schlüssel
- Kann ein Notdienst eingerichtet werden
- - auf einer Mietfläche einen Server installieren
- - 3-5 Arbeitsplätze für die dringendsten Tätigkeiten einrichten um innerhalb von 1-2 Tagen erste Datenzugriffe zu ermöglichen.


bearbeitet von onkelhelmut
toto969
Geschrieben

sorry, wenn ich die angeregte NAS-debatte unterbreche.
[...] stimmt`s oder habe ich recht?



Du hast Recht, aber es gibt genug Leute die Dir das überspielen können. Und solange Du das gekaufte Videoband hast, und dokumentieren kannst dass Du es nicht mehr abspielen kannst, machst Du auch keine Raubkopie.

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