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Silberzunge

Einfühlungsvermögen - unnötiger Ballast?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Das sehe ich auch so, da BDSM für mich nicht dazu da ist, jemanden zu peinigen.

DrSchniecke
Geschrieben

Fakt, so und nicht anders!

SevenSinsXL
Geschrieben

Ohne geht gar nicht!!!

69alternative69
Geschrieben

Ich denke als Top ohne Einfühlungsvermögen zu agieren ist rücksichtslos, egoistisch und gefährlich. Das ist ein Spiel zu zweit (mindestens). Und damit alle etwas davon haben muss ich auch als Top Rücksicht auf die Bedürfnisse des Bottoms nehmen. Sonst grenzt es m.E. stark an Vergewaltigung (die Fälle, wo genau das gewollt ist wie z.B. bei Rapeplay vielleicht mal ausgenommen - aber selbst da wird ja auf die Wünsche des Bottoms Rücksicht genommen).

Ergo: Spiel zu zweit ohne Einfühlungsvermögen geht gar nicht!

MarcoPolo787
Geschrieben

Einfühlungsvermögen ist alles andere als eine schwäche. Wie sonst soll sich die Partnerin fallen lassen wenn ihr gegenüber nicht weiss was und wie sie es.

MarcoPolo787
Geschrieben

Ups :P hab ein wort vergessen. Am ende mag dazu denken ;)

Geschrieben

Ein Dominanter Partner muss doch einfühlungsvermögen besitzen, sonst Funktioniert das Spiel doch nicht! Wer dabei nicht einfühlsam ist, der ist nicht Dom sondern Egoistisch! Wie soll sich sonst eine Frau darauf einlassen können(sollen). Der Partner muss doch wissen wie weit er mit ihr gehen kann. Das Funktioniert eh nur wenn man sich sehr gut kennt, und nicht nach einer Woche. Das braucht viel Vertrauen und probieren.

Wer sich sofort als Dominant oder Dom auslebt in einer neuen "Beziehung" macht nach meiner Meinung etwas falsch. Klar, es gibt die Frauen auch die damit kein Problem haben und es sofort bis ans Limit ausleben wollen und auch können, aber ich Denke das es nicht der großteil hier ist. Ich habe bis jetzt immer Vorsichtig probiert und mich herangetastet, und bin gut damit gefahren. So war es auch immer eine gewisse Luststeigerung und neue erfahrung für beide.

Geschrieben
vor 13 Minuten, schrieb Softundhart0815:

Wer sich sofort als Dominant oder Dom auslebt in einer neuen "Beziehung" macht nach meiner Meinung etwas falsch. Klar, es gibt die Frauen auch die damit kein Problem haben und es sofort bis ans Limit ausleben wollen und auch können, aber ich Denke das es nicht der großteil hier ist. Ich habe bis jetzt immer Vorsichtig probiert und mich herangetastet, und bin gut damit gefahren. So war es auch immer eine gewisse Luststeigerung und neue erfahrung für beide.

"sofort ans limit" geht nur mit sehr viel einfühlungsvermögen ;-) ok, oder mit extremer rücksichtslosigkeit :-))

gut, einfühlungsvermögen hat man oder hat man nicht. hat man nicht muss man sich eben bemühen. 

wenn man das schon nicht aus achtung und respekt - von liebe will gar nicht mal reden - vor dem gegenüber tut, dann doch wenigstens aus egoismus ;-)

mit einfühlungsvermögen erreicht man wesentlich mehr als ohne, bzw. wie mit rücksichtslosigkeit, sturheit und egoismus.

BerthaLou
Geschrieben

Für mich klingt das eigentlich nur nach der typischen Eigenwerbung.

'also ich, ich bin ja ganz anders als die anderen'..... 'und besonders echt dominant'

 

Das wäre zumindest bei mir angekommen.

Silberzunge
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb BerthaLou:

Für mich klingt das eigentlich nur nach der typischen Eigenwerbung.

'also ich, ich bin ja ganz anders als die anderen'..... 'und besonders echt dominant'

 

Das wäre zumindest bei mir angekommen.

Das war es nicht unbedingt, was bei mir angekommen ist. Wir waren ja schon im Gespräch und eine Eigenwerbung in dieser Form wäre überflüssig gewesen. Es las sich so, als fühlte er sich genötigt, die beiden Aspekte "Einfühlungsvermögen ja - aber nicht devot" ganz klar voneinander zu differenzieren und als wäre es das normalste der Welt, dass dominante Männer sowas sonst nicht mitbringen, einfach nur weil man es nicht von ihnen "erwartet". Natürlich beinhaltet das auch dieses "ich bin GANZ anders als alle anderen" aber was mich letztendlich zum Nachdenken gebracht hat, ist die Frage ob dominante Männer wirklich so gesehen werden oder ob das wieder nur ein klischeebeladener Stereotyp ist, den sie gern zum Selbstschutz anbringen.

kissingdragon
Geschrieben

Empathie ist einer meiner Wegweiser durchs Leben. Und für mich Fluch und Segen zugleich.

Lange Zeit hat mir mein Einfühlungsvermögen sogar zu schaffen gemacht, weil ich nicht wusste, ob das wirklich jetzt meine Gefühle sind, oder ich die Schwingungen meines Gegenüber empfinde. Und es hat gedauert, bis ich das "als Mann" zulassen konnte.

Wie jede Medaille gibt es zwei Seiten - das beide zu mir gehören war manchmal sehr sehr verwirrend! 

BerthaLou
Geschrieben

Selbstschutz womöglich.

Allerdings glaube ich auch, dass sie sich so gerne als besonders echt definieren. Wenn mir jemand schreibt und betont wieviel Niveau er hätte- das sind dann immer die Rohrkrepierer.

Das gleiche gilt auch, wenn jemand mir erklären muss wie dominant er ist.

 

Sorry, allein DU entscheidest, ob er auf Dich dominant wirkt und ob Du ihm zutraust in Dir zu lesen.

Da ist es egal wie toll jemand seine Eigenschaften hervorhebt.

jay34
Geschrieben

Einfühlsamkeit ist extrem wichtig und keinesfalls "Schwäche"! Ich lebe seit 3 Jahren in einer DOM/SUB Beziehung und wenn das Einfühlsamvermögen vom dominanten Part (mir) nicht wäre, könnte sich eine Frau eventuell überhaupt nicht unterwürfig zeigen. Man muss der sub das Gefühl von Sicherheit geben und ihr zeigen, dass man sie nicht nur einfach Schlagen will um Druck oder gar Aggressionen abzulassen, sondern um mit ihr dieses "Spiel" zu spielen. Also für mich ist das ein absolutes Muss bei einem dominanter Part, Einfühlsam zu sein

Silberzunge
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb BerthaLou:

Selbstschutz womöglich.

Allerdings glaube ich auch, dass sie sich so gerne als besonders echt definieren. Wenn mir jemand schreibt und betont wieviel Niveau er hätte- das sind dann immer die Rohrkrepierer.

Das gleiche gilt auch, wenn jemand mir erklären muss wie dominant er ist.

Stimmt schon. Ähnlich wie mit der Körperpflege. Wenn jemand sowas extra betont, kann man davon ausgehen, dass es für diese Person offenbar keine Selbstverständlichkeit darstellt.

Und ich hab mich natürlich schon entschieden .. und zwar dagegen. Aber mir ist da gerade beim Schreiben was klar geworden. Danke euch allen dafür! 

Geschrieben

Ohne Einfühlungsvermögen kein Vertrauen. Wer keine Empathie besitzt kann so dominant sein wie er/sie möchte, da bleibt ihm/ihr ja auf Dauer eh nur die Selbstbefriedigung übrig. 
 

Geschrieben

Bei BDSM geht es ohne  Einfühlungsvermögen und Vertrauen nicht. Wie soll sich eine Sklavin oder Sklaven fallenlassen und neues erleben wenn man sich auf den dominaten Part nicht verlassen kann?

Wer SM mit Brutalität verbindet hat keine Ahnung.

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