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mellyrose

"Augenhöhe" in einer D/s-Beziehung

Empfohlener Beitrag

mellyrose
Geschrieben

Immer mal wieder liest man ja was von Begegnungen auf "Augenhöhe " . Ist das in der D/s-Beziehung nicht ein Widerspruch in sich ? 

Will der passive Teil dieses Augenhöhe Gefühl weil die Devotion doch nicht ganz echt ist ?

Oder will sie der aktive Part, weil ihm die Verantwortung doch zu viel ist ?

Wie sehr Ihr das ? 

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Geschrieben

Eine bessere Antwort hätte man nicht geben können. :collar:

Sklavin_sucht_Dom
Geschrieben

Wohl wahr :)

Geschrieben

Ich halte diesen Satz "auf Augenhöhe" sowieso als sehr fehlleitend weil mal wieder jeder was anderes darunter versteht.

Für den einen heißt es das auf die Bedürfnisse der Sub eingegangen werden soll, der nächste versteht darunter das wenn es um Spiel irrelevantes wie z.B. den Abwasch geht der Dom nicht einfach sagen kann "Mach mal, macht dir eh mehr Spaß als mir" und wieder andere verstehen darunter das Regeln gleichberechtigt besprochen werden....

Am besten hängt man sich nicht an so Floskeln auf sondern bespricht mal ganz in ruhe was die Vorstellungen sind, wie bei allem anderen auch weil es ist doch bei jeder Konstellation anders und jede versteht manchmal auch andere dinge unter recht einfachen begriffen ;)

Geschrieben

Sehr gut formuliert.

Oftmals ist aber den Beteiligten nicht klar, was überhaupt der Begriff Sub oder Sklavin bedeutet. 

Jede Sub sollte eine Beziehung auf Augenhöhe erwarten können, wobei eine Sklavin Ihr Leben komplett in die Hände Ihres Herrn legt.

Es gibt noch andere Aspekte die zu betrachten wären, sind aber nicht Gegenstand der Frage hier.

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Eine Dom/Sub Beziehung sollte auf Augenhöhe statt finden, denn Vertrauen ist das A und O!!! Jeder MUSS wissen was der andere mag und dessen Grenzen kennen!!! 

Aber leider verwechseln viele Dominanz mit Machos!!!

  • Gefällt mir 1
mellyrose
Geschrieben

@dickunddevot82

Setzt eine  D/s-Beziehung  aber nicht ein Machtgefälle vorraus ?

Das hat ja erst mal nichts mit Vertrauen und dem Festlegen von Grenzen zu tun. 

Big_Daddy_Dom74
Geschrieben

Kommt drauf an was man "praktiziert", ich denke du sprichst über 24/7, Sprich Dom/Sub über dem ganzen Tag, 7 Tage die Woche.

Auch diese "Spielart" gibt es und wird gefröhnt.

Zumeist ist es aber so das das D/S zumeist nur im Liebesspiel dazu kommt, man sich als ausserhalb dessen ganz normal auf Augenhöhe bewegt, einfach als normale Partner ist.

Ich gibt sogar Beziehungen da kippt das D/S in der Beziehung, im Bett ist er des dominante und außerhalb sie.

Bei mir ist es z.B. so das ich das dominante nur im Liebesspiel auslebe und mag, danach will ich mit ihr auf Augenhöhe sein. Was aber bei einer "natürlichen" dominanz nicht umbedinngt leicht fällt.

d_not
Geschrieben
vor 55 Minuten, schrieb mellyrose:

@dickunddevot82

Setzt eine  D/s-Beziehung  aber nicht ein Machtgefälle vorraus ?

Das hat ja erst mal nichts mit Vertrauen und dem Festlegen von Grenzen zu tun. 

Und wenn es Dir nicht gut tut muss Du als passiver Part doch offen darüber reden können!

Du gibst dich doch nicht auf sondern willst in Deiner Rolle aufgehen.

zickentrainer78
Geschrieben

Ich mag die Frage mit einem einfachen Beispiel beantworten:

Paartanzen, einer (i.d.R. der Herr) führt, sprich gibt die Abfolge und Figuren vor, einer folgt (i. d. R. die Dame).

Trotzdem wird es nur dann ein schöner Tanz, wenn beide auf einem ähnlichen Niveau tanzen, sprich auf Augenhöhe. Und zwar sowohl für die Tanzenden als auch für die Zuschauer.

Ergo Kein Widerspruch, sondern eine Einheit.

Gibt es ein Gefälle, so nimmt der Stärkere Rücksicht und der schwächere übt, bis er hoffentlich das Niveau seines Partners erreicht. (so denn das ganze von Dauer sein soll)

Und Augenhöhe heisst ja nicht zwangsweise exakt die gleiche Höhe, sondern nur ungefähr :-D.

Wie oft genau treffen wir in unserem Leben auf eine Person auf exakt unserer Augenhöhe? Ich behaupte selten bis nie :-D

Und somit Zum Thema, Was wäre das für ein Dom, der die Stärken und Schwächen seiner Sub nicht Kennt und nicht daran arbeiten würde diese Auszugleichen, bzw zu nutzen :-D.

 

 

Sklavin_sucht_Dom
Geschrieben

Jetzt sag ich auch mal als devote Person etwas dazu :) 

Ich möchte eine Beziehung auf Augenhöhe weil, ich Respekt erwarte.in meinem Leben bin ich gefestigt genug dass ich niemanden möchte der mir meine Eigenständigkeit nimmt und natürlich mag ich das Machtgefühl und das Gefühl dass die Stimmung jederzeit umschlagen kann , aber wenn die alltäglichen Dinge erledigt sind . Das was ich gebe möchte ich zurück haben , vertrauen, Respekt,Höflichkeit ,ungefilterte Ehrlichkeit,Kommunikation usw. Ich bin hier niemandens Sklavin der es nicht zu schätzen weiß :) 

und hinter jedem starken Mann steht doch eine starke Frau :) 

  • Gefällt mir 2
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Leuchtfeuer-76:

Sehr gut formuliert.

Oftmals ist aber den Beteiligten nicht klar, was überhaupt der Begriff Sub oder Sklavin bedeutet. 

Jede Sub sollte eine Beziehung auf Augenhöhe erwarten können, wobei eine Sklavin Ihr Leben komplett in die Hände Ihres Herrn legt.

Es gibt noch andere Aspekte die zu betrachten wären, sind aber nicht Gegenstand der Frage hier.

Ich bevorzuge eh lieber den Ausdruck "Master & Servant". In einer Beziehung gibt es kein oben oder unten, es gibt nur ein Miteinander.

Respekt, Vertrauen, Höflichkeit, ungefilterte Ehrlichkeit und beidseite Kommunikation ist meiner Meinung nach Grundvorraussetzung für jede Art von Beziehung, sei es eine SM oder eine Vanilla Beziehung. Selbst bei normalen Realationships (es gibt kein deutsches Wort dafür) mit allen anderen Menschen, sollte das der Fall sein.

Es geht meiner Meinung nach um Bedürfnisse, die befriedigt werden wollen. Der Servant möchte dienen und der Master hat den Wunsch, die Bedürfnisse seines Servant zu befriedigen. So wie der Servant vergnügen daran findet , die Bedürfnisse des Masters zu befriedigen, will der Master seinen Servant glücklich sehen.

Erwartungen haben hier und in allen anderen Beziehungen nichts zu suchen. Ausser die eigenen Erwartungen, die man an sich selber stellt. Und die können in einer gesunden Beziehung kommuniziert werden.

Geschrieben

Auf Augenhöhe bedeutet für mich, dass der Bottom offen und ehrlich ist in der Kommunikation. In anderen Situationen erwarte ich das mir zB nicht widersprochen wird. Im Sklavenvertrag steht zB das er meine Meinung anzunehmen bzw zu vertreten hat. Dies tut er, hat aber in der Regel auch mal eine andere Meinung. Wenn ich ihn frage welche seine ist dann agieren ich auf Augenhöhe. Dies dient mir ihn besser einschätzen und steuern zu können können. Für mich also kein Wiederspruch. Respekt und offene Kommunikation sind meiner Meinung nach das A und O einer Dom Sub Beziehung egal wie man diese nennt.

Geschrieben

Manchmal machen wir es so, dass ich solange der Herr anwesend ist, kein Wort aussprechen und ihn noch nicht einmal ansehen darf. Das hat etwas sehr erregendes für mich. Und in meiner Fantasie würde ich es gerne auf 24/7 ausweiten. 

Leider funktioniert das aber nicht, da der Herr nicht wirklich in der Lage ist, sämtliche Belange alleine zu entscheiden und irgendwann ich trotzdem anfange zu reden oder ihn einfach ansehen muss.

Und so sehr ich versuche, mir das dauerhaft abzugewöhnen - ihm zuliebe - es klappt einfach nicht.

Ich vermute mittlerweile dass das Bedürfnis, sich auf Augenhöhe zu unterhalten, ein fest eingebautes "Makro" in der menschlichen Persönlichkeit ist und sich auch nicht einfach "wegprogrammieren" lässt.

Geschrieben

Wie in allen anderen Bereichen des Lebens auch bringen letztendlich doch allein die individuellen Beiträge der Einzelnen die Möglichkeit der unbegrenzten Erfüllung.

Sowohl im Einzelfall, als auch in der Gesamtheit.

Glücklich, wer daran arbeiten kann und will(!!!)

 

Zitat:

" und hinter jedem starken Mann steht doch eine starke Frau :)"

Umgekehrt betrachtet natürlich auch:)

 

Herzliche Grüße von einem "Nicht-Dom-Sub".

(Ich finde das Thema grundsätzlich wahnsinnig interessant)

Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb mellyrose:

@dickunddevot82

Setzt eine  D/s-Beziehung  aber nicht ein Machtgefälle vorraus ?

Das hat ja erst mal nichts mit Vertrauen und dem Festlegen von Grenzen zu tun. 

Das Machtgefälle kann nur funktionieren, wenn die Beziehung  auf Augenhöhe besteht, bei den Angeboten  hier, die man von Möchtegernedoms bekommt, fragt man sich immer, wie dumm muss der devote Part sein, sich auf sowas einzulassen.

In gut und real funktionierenden DomDevbeziehungen wird man nie ein Klafter zwischen den Augenhöhen sehen, alles andere ist Wunschdenken.

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mariaFundtop
Geschrieben

Ich bin auf "Augenhöhe"....solange, bis ich mein Halsband angelegt bekomme.....oder mein Herr mir anders signalisiert das ich nun Sklavin bin.....dann beginnt das Machtgefälle.  

Das funktioniert klar und problemlos.  Eine 24/7 Beziehung streben wir nicht an. 

devSIE-domER
Geschrieben
vor 8 Stunden, schrieb mellyrose:

@dickunddevot82

Setzt eine  D/s-Beziehung  aber nicht ein Machtgefälle vorraus ?

Das hat ja erst mal nichts mit Vertrauen und dem Festlegen von Grenzen zu tun. 

Vorneweg zuerst, ich schreibe mit Erlaubnis meines Herrn in diesem Forum.

Eine D/s-Beziehung entsteht aus Vertrauen, Vertrauen wiederum schafft das Fundament einer auf Augenhöhe funktionierenden D/s-Beziehung, und auch dom/dev oder dom/sub. 

Das Fantasiegebilde einiger betreffend Verhalten einer sub oder einer s ist wirklich mehr als manchmal Haarsträubend. Zwar hat jeder seine Vorstellung, die extremsten haben wohl die 50SoG-Jünger, aber ohne Vertauen mutiert alles zum berühmten Griff in's Klo

In einer über einige Jahre gewachsenen und gut funktionierenden D/s-Beziehung spricht und behandelt mein Herr mich mit Respekt und Achtung auf Augenhöhe. Nur in einer starken Frau steckt eine wahre s, eine s mit Herz, Seele, Gefühlen welches sie ihrem Herrn aus ihrer Freiwilligkeit und aus ihrem tiefsten Inneren schenkt. Eine s ist keine stumme und hirnlose Aufblaspuppe, eine s zu fragen welche Meinung, Gedanken sie hat zeigt echte Dominanz.  Doms,Dommsen die solch ein Geschenk ohne Respekt und Achtung behandeln und am besten gleich in die Tonne treten, haben weder devchen noch sub geschweige denn s verdient.

Lydia

 

DomJailer
Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb mellyrose:

@dickunddevot82

Setzt eine  D/s-Beziehung  aber nicht ein Machtgefälle vorraus ?

Das hat ja erst mal nichts mit Vertrauen und dem Festlegen von Grenzen zu tun. 

Es gibt ja auch ein vorher und nachher bei jeder Session... und da ist Augenhöhe wichtig.... ausser es ist eine 24/7 Beziehung oder TPE.

HHgentleman57
Geschrieben (bearbeitet)

Eine Dom/dev-Beziehung auf Augenhöhe ist der Unterschied zwischen Dominanz und Machogehabe.

bearbeitet von HHgentleman57
  • Gefällt mir 1
Geschrieben

Ich möchte mal noch einen wichtigen Aspekt einbringen, egal ob auf Augenhöhe oder nicht, die Sub oder Sklavin sucht sich Ihren Top aus und entscheidet selbst wie lang Sie mit Ihm zusammen bleibt.

Viele Herren denken, sie entscheiden und können machen was Sie wollen, aber Trugschluss, wenn die Sub keinen Spaß mehr hat, ist sie weg.

Ich persönlich Handel nach folgenden Grundsatz, "am Ende des Tages muss sowohl der Top als auch die Sub Ihre Befriedigung erhalten haben"

  • Gefällt mir 1
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Leuchtfeuer-76:

Ich persönlich Handel nach folgenden Grundsatz, "am Ende des Tages muss sowohl der Top als auch die Sub Ihre Befriedigung erhalten haben"

Macht vor allem richtig Sinn, wenn man die Sub keusch hält ;-)

24/7 und TPE ist so eine Sache, man kann es versuchen, aber spätestens wenn Sub oder Dom mal richtig krank werden wird das Thema ausgesetzt. Wenn ich, wie jedes Jahr, an einer Erkältung sterbe, dann habe ich keine Lust zu dominieren, dann will ich in Ruhe vor mich hinsterben. Und wenn meine Kajira mal wieder eine Blasenentzündung hat, oder Magen-Darm-Grippe, dann setzt das Machtgefälle eben aus. Wer hat schon wirklich Spaß daran eine Person die man liebt zu dominieren, wärend sie vor der Kloschüssel sitzt und dem WC-Gott Opfer dar bringt? Ansonsten kann man das Machtgefälle durchaus aufrecht erhalten, man sollte sich aber bewusst sein, dass die Beziehung jeder Zeit von beiden Seiten beendet werden kann, und man sollte durchaus überlegen, wo Dominieren aufhört und "die Zukunft gefährden" anfängt.

 

Geschrieben

Zum Thema MöchtegernDom schließe ich mich folgenden Aussagen an:

 

http://loveandchains.de/sado-maso-fuer-anfaenger/ueber-bdsm/warnsignale-eines-moechtegerndoms-oder-machos/#content

Leider verstehen einige Möchtegerns die Welt des BDSM als eine Welt voller willigem F…. fleisch und dementsprechend behandeln sie Subs. Überraschenderweise wissen diese Möchtern-Doms oft, mit welchen Worten sie die devote Seite einer devoten Frau herauskitzeln können. (Vor allem, wenn die Kontaktaufnahme online geschieht). Bei einem Treffen geht es dann aber schnell um das Körperliche, wobei die Frau die willenlose Sex-Sklavin spielen soll und es um die sexuelle Befriedigung des Möchtegerns geht. Weit entfernt von einem echten Dom oder? Ein echter Dom ist nicht egoistisch. Er versteht, dass mit der Macht, die er bekommt, eine große Verantwortung einhergeht und ihm liegt die Befriedigung der Sub mindestens genauso viel am Herzen wie seine eigene. Viel wahres dominantes Verhalten ist von dem Mann wohl nicht zu erwarten.

Warnsignale:
  • Will sich an einem privaten Ort treffen
  • Gespräche drehen sich um Sex
  • Aufforderung sexy gekleidet (oder ohne Unterwäsche, etc.) zum ersten Treffen zu kommen
  • unangebrachte Berührungen
  • Befiehlt sexuelle Dienste als Beweis deiner Unterwürfigkeit

Missbrauch statt Dominanz

Wenn Missbrauch im Namen von BDSM geschieht und der Misshandelnde seine Taten dahinter versteckt, ist es Zeit zu gehen. Denkt immer daran: Ein missbrauchter Partner lebt in Angst, ein dominanter Mann verleiht Sicherheit.

Warnsignale:

1. Kontrolle

  • Den Partner von Freunden und Familie isolieren. Das kann auch indirekt und subtil geschehen, indem er Streit sucht, nachdem du dich mit Familien und Freunden getroffen hast.
  • Extreme Eifersucht
  • Eingriff in das Arbeitsleben
  • etc.

2. Launen

  • Wutanfälle, teilweise wie ein Kind, das seinen Willen nicht bekommt
  • Beschimpfen und Beleidigen
  • Heruntermachen
  • Wenn ihr euch Gedanken macht, mit welcher Laune er nach Hause kommt oder aufwacht, etc.

3. Schiebt die Verantwortung seiner Fehler auf dich

  • Ein misshandelnder Mann tendiert dazu, dem Partner die Schuld für die Wutausbrüche zu geben. Diese Schuldzuweisung findet nicht selten in einem Wutanfall statt.
  • Ein anderes Muster kann das Suchen nach Mitleid sein. Nach dem Wutanfall kann er weinend auf dich zukommen und erklären, wie tief du ihn verletzt hast und er deshalb so reagiert hat.

4. Manipulation

  • Zerstören des Selbstbewusstseins
  • Drohen, die Beziehung zu beenden (oder es regelmässig tun)
  • Abstrafung durch Nicht-Achtung anstatt zu kommunizieren
  • Abstrafung durch Kälte (Verweigerung von Intimitäten, etc.)

Andere Warnsignale

  • Befehle oder Regeln, bevor irgendeine Art einer Beziehung besteht
  • sehr frühe (und oft sehr unglaubwürdige) Liebesschwüre
  • verfrühte Erwartung, ein Symbol deiner Unterwerfung zu tragen, etc.
  • Angeben mit Erfahrungen als Dom, Super Lover, etc.

Er will eine devote Frau ohne seinen Teil zu tun

Klar, eine devote Frau klingt super und sollte wohl keine eigenen Bedürfnisse haben. So muss dieser Möchtegern wohl denken. Eine nettere Variante will nett sein und will deshalb nicht dominant agieren. Die Bedürfnisse der Sub kommen wohl auf jeden Fall zu kurz.

 

Warnsignale
  • Die devote Frau sollte eine voll trainierte Sklavin/ Sub sein
  • Sie sollte für alles bereit sein, was sich der Dom wünscht
  • Erforscht die Sub nicht
  • Macht seine Erwartungen nicht klar
  • Interessiert sich nicht für ihre Fetische, Bedürfnisse, Grenzen, etc.
  • Zweifelt an der Devotheit der Frau, wenn sie Bedürfnisse hat
  • Will Dinge probieren ohne sich vorher darüber informiert zu haben (Sicherheit, etc.)
C: Lovechainspunktde

 

  • Gefällt mir 3
Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb Mr_Fantasy81:

Zum Thema MöchtegernDom schließe ich mich folgenden Aussagen an:

 

http://loveandchains.de/sado-maso-fuer-anfaenger/ueber-bdsm/warnsignale-eines-moechtegerndoms-oder-machos/#content

Leider verstehen einige Möchtegerns die Welt des BDSM als eine Welt voller willigem F…. fleisch und dementsprechend behandeln sie Subs. Überraschenderweise wissen diese Möchtern-Doms oft, mit welchen Worten sie die devote Seite einer devoten Frau herauskitzeln können. (Vor allem, wenn die Kontaktaufnahme online geschieht). Bei einem Treffen geht es dann aber schnell um das Körperliche, wobei die Frau die willenlose Sex-Sklavin spielen soll und es um die sexuelle Befriedigung des Möchtegerns geht. Weit entfernt von einem echten Dom oder? Ein echter Dom ist nicht egoistisch. Er versteht, dass mit der Macht, die er bekommt, eine große Verantwortung einhergeht und ihm liegt die Befriedigung der Sub mindestens genauso viel am Herzen wie seine eigene. Viel wahres dominantes Verhalten ist von dem Mann wohl nicht zu erwarten.

Warnsignale:
  • Will sich an einem privaten Ort treffen
  • Gespräche drehen sich um Sex
  • Aufforderung sexy gekleidet (oder ohne Unterwäsche, etc.) zum ersten Treffen zu kommen
  • unangebrachte Berührungen
  • Befiehlt sexuelle Dienste als Beweis deiner Unterwürfigkeit

Missbrauch statt Dominanz

Wenn Missbrauch im Namen von BDSM geschieht und der Misshandelnde seine Taten dahinter versteckt, ist es Zeit zu gehen. Denkt immer daran: Ein missbrauchter Partner lebt in Angst, ein dominanter Mann verleiht Sicherheit.

Warnsignale:

1. Kontrolle

  • Den Partner von Freunden und Familie isolieren. Das kann auch indirekt und subtil geschehen, indem er Streit sucht, nachdem du dich mit Familien und Freunden getroffen hast.
  • Extreme Eifersucht
  • Eingriff in das Arbeitsleben
  • etc.

2. Launen

  • Wutanfälle, teilweise wie ein Kind, das seinen Willen nicht bekommt
  • Beschimpfen und Beleidigen
  • Heruntermachen
  • Wenn ihr euch Gedanken macht, mit welcher Laune er nach Hause kommt oder aufwacht, etc.

3. Schiebt die Verantwortung seiner Fehler auf dich

  • Ein misshandelnder Mann tendiert dazu, dem Partner die Schuld für die Wutausbrüche zu geben. Diese Schuldzuweisung findet nicht selten in einem Wutanfall statt.
  • Ein anderes Muster kann das Suchen nach Mitleid sein. Nach dem Wutanfall kann er weinend auf dich zukommen und erklären, wie tief du ihn verletzt hast und er deshalb so reagiert hat.

4. Manipulation

  • Zerstören des Selbstbewusstseins
  • Drohen, die Beziehung zu beenden (oder es regelmässig tun)
  • Abstrafung durch Nicht-Achtung anstatt zu kommunizieren
  • Abstrafung durch Kälte (Verweigerung von Intimitäten, etc.)

Andere Warnsignale

  • Befehle oder Regeln, bevor irgendeine Art einer Beziehung besteht
  • sehr frühe (und oft sehr unglaubwürdige) Liebesschwüre
  • verfrühte Erwartung, ein Symbol deiner Unterwerfung zu tragen, etc.
  • Angeben mit Erfahrungen als Dom, Super Lover, etc.

Er will eine devote Frau ohne seinen Teil zu tun

Klar, eine devote Frau klingt super und sollte wohl keine eigenen Bedürfnisse haben. So muss dieser Möchtegern wohl denken. Eine nettere Variante will nett sein und will deshalb nicht dominant agieren. Die Bedürfnisse der Sub kommen wohl auf jeden Fall zu kurz.

 

Warnsignale
  • Die devote Frau sollte eine voll trainierte Sklavin/ Sub sein
  • Sie sollte für alles bereit sein, was sich der Dom wünscht
  • Erforscht die Sub nicht
  • Macht seine Erwartungen nicht klar
  • Interessiert sich nicht für ihre Fetische, Bedürfnisse, Grenzen, etc.
  • Zweifelt an der Devotheit der Frau, wenn sie Bedürfnisse hat
  • Will Dinge probieren ohne sich vorher darüber informiert zu haben (Sicherheit, etc.)
C: Lovechainspunktde

 

Genau aus dem Grund mag ich nur Frauen die nicht Grund Devot sind und auch Wiederworte geben. Denn der MöchtegernDom kommt mit so einer Frau nicht klar. Sie wird sich auch nicht auf das Spielchen einlassen und Ihn sofort entlarven als MöchtegernDom. ;))

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