Jump to content

Das Arbeitslos – Nicht alle in Deutschland wollen arbeiten


To****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Sorry, aber echtes Mitleid kriegen die von mir auch nicht wirklich.
Wer 6 Jahre lang zu blöd ist, im PC abzuspeichern, dass man arbeiten geht und das ja monatlich nachweist - der macht irgendwas falsch.
Und jemanden mit einer 2 in Deutsch auf dem Abschlusszeugnis und einigen Schulungen in Deutscher Sprache noch in einen Deutschkurs stecken zu wollen "weil Sie sich dran gewöhnen müssen, früh aufzustehen und wir die Kurse voll kriegen müssen"... nee, echt nicht.
Es gibt sicherlich genug Mitbürger, die einen Kurs in deutscher Sprache eher nötig haben.
Zumal man (in dem Fall Frau) mit zwei schulpflichtigen Kindern ( damals 1. udn dritte Klasse)bestimmt keine Ahnung hat von regelmäßigem Frühaufstehen.

Andererseits hatte ich bei einem Gespräch vor knapp zwei Jahren drei abgeschlossene Ausbildungen, war staatlich examinierte Kinderkrankenschwester und alleinstehend.
Warum zum Teufel sitze ich denn dann hier?*koppschüttel*

Ganz amüsant wird es, wenn man beim nächsten Termin dem ehemaligen Sachbearbeiter gegenübersteht - auf genau der selben Seite wie alle anderen Arbeitslosen.


Geschrieben

wenn das ausgezahlte nettoeinkommen nicht für den lebensunterhalt reicht und aufgestockt werden muss



Danke für die Info, das ging aus dem vorhergehenden Beitrag nicht hervor


Geschrieben

ganz witzig ist auch dieses beispiel des job centers :
1. brief mit termin ....bitte kommen sie am xx.xx.xxxx um xx uhr .......
eine woche später
2. brief mit dem selben termin ....bitte kommen sie am xx.xx.xxxx um xx uhr......

einen tag vor dem termin :
ein anruf des job centers... denken sie an den termin morgen um xx uhr ...???
antwort ...ja sicher

der tag des termins.......man wartet ne zeitlang ...30 min...später wird man herein gebeten .....dann kam der grund des termins...
sachbearbeiter: ab kommenden 1. bin ich leider nicht mehr für sie zuständig ....sie bekommen dann noch bescheid wer dann für sie zuständig ist ....
auf wiedersehen ........

nun weiß man ...warum die keine zeit haben zum stellen raussuchen.....oder ???


Geschrieben (bearbeitet)

Wenn ich den Threadverlauf anschaue, schaudert mir wieder mal:

Da wird - wenn auch als Zitat - eine dreiste Verleumdung via Märchengeschichte in die Welt gesetzt, die nicht einmal der einfachsten Prüfung auf Realitätsgehalt standhalten kann. Der Autor kann sich immer dahinter verstecken, dass er ja nur wiedergegeben hat, was er gelesen hat. Aber der entscheidende Fakt ist: die Verleumdung steht im Raum!

Natürlich löst dies Widerspruch aus. Aber schnell nimmt dieser Widerspruch - wenn man es sich genauer anschaut - die Form von Rechtfertigung an: "Meine Erfahrungen sind anders"

Und dazwischen kommen dann ein paar ideologische Statements, die das Thema benutzen, aber die eigentliche Unverschämtheit des Threads unwidersprochen stehen lassen.

Doch ich frage mich: wofür muss sich jemand rechtfertigen?

Einer der Eckpfeiler eine guten demokratischen Streitkultur ist, dass Verleumdungen bekämpft werden, indem der Verleumder - oder auch der Weiterträger von Verleumdungen in der Beweispflicht steht - nicht die Verleumdeten.

Es ist leider ein fragwürdiger Sieg unserer Medienunkultur, dass es immer leichter wird, Menschen und soziale Schichten argumentativ in die Defensive zu zwingen, für die es überhaupt keinen Grund gibt, sich in dieser Ecke aufzuhalten.

Natürlich ist es keine Lösung für eine Gesellschaft aktive Untätigkeit zu honorieren und natürlich bringt jedes Sozialsystem auch Missbrauch mit sich. Aber in einem System, in dem Bankenmanager für die Vernichtung von Milliardenvermögen, die eigentlich der Rentenabsicherung von Millionen Menschen dienen sollten (siehe HCB) bei ihrem Abgang noch mit Millionen abgefunden werden, obwohl ihr Missmanagment die Gesellschaft hunderte Millionen für das Stopfen der von ihnen gerissenen Löcher kostet, sollte andere Diskussionsschwerpunkte haben, um eine Chance auf Gesundung zu haben. Wer ein Feld gegen Pilzbefall spritzt, während Heuschrecken einfallen, bleibt ohne Ernte.

Unser System leidet gewiss nicht an einem Überangebot freier Arbeitsplätze, für die es keine Arbeitswilligen gibt - und damit ist die Diskussion als solche einfach eine Spiegelfechterei, die ablenken und die Falschen zu Sündenböcken macht. Auch die Mitarbeiter der ArGes sind nicht die Wurzel des Übels.


bearbeitet von Ballou1957
Geschrieben

Sorry, aber echtes Mitleid kriegen die von mir auch nicht wirklich.



Ja unrecht hast du nicht. Ich meinte halt nur das die Mitarbeiter Machtlos sind und auch nichts anderes machen können, als ihre Vorgaben zu erfüllen, die ihnen von obriger Stelle diktiert werden. Glaub mir, wohl fühlen die sich auch nicht dabei.
Aber ich kann das halt nicht so schön ausdrücken wie der Ballou. Auf seinen Wortschatz werd ich immer richtig neidig.


Geschrieben

Ich bin gelernter Stahlhochbauschlosser und hatte im Jahr 1994 einen Arbeitsunfall der eine weitere Tätigkeit in diesem Beruf unmöglich machte.
Warum?
Nun, ich hatte eine kompl. Verletzung an der Hand und die Berufsgenossenschaft verbot!!!!
mir explicit Arbeiten in der Höhe mit der Begründung: "von Euch sichert sich doch eh keiner ab und wenn Sie fallen können Sie sich nicht richtig festhalten".
Ist klar....
Darauf bekam ich von der Arge ein Umschulungsangebot.
Zum Landschaftsgärtner....
Erst 150m in der Höhe und jetzt knapp unter der Grasnarbe.
Habe ich abgelehnt und wurde dann zum Berufskraftfahrer umgeschult.
Ich wurde im Aug. 09 arbeitslos wegen einer Hüft-OP die eine weiterbeschäftigung in meiner Fa. unmöglich machte da ich mit den Anforderungen in dieser Fa. nicht mehr zurecht kam
(selber laden und entladen)
Von der Arge wurden mir von 01.10-04.10 ca. 45!!!! Stellenangebote gemacht die ausdrücklich im Profil be-und entladen beschrieben!
Ich habe alle Angebote brav abgearbeitet und bekam Nachricht das ich mich wohl nicht so richtig bewerben könne was eine Einladung zu einer Schulung zu Folge hatte. Und zwar über richtiges Bewerben....
Ich schön dahin und Röntgenbilder der OP mitgenommen...
Auf meine Anfrage was das denn sollte wurde ich erst mal zum Amtsarzt geschickt. Der Arme hat so fest mit dem Kopf geschüttelt das ich mir wirklich Sorgen um seine Haarpracht gemacht habe.
Ich erhielt also ein Attest aus dem aber sowas von klar hervor ging das ich für diese Art von Tätigkeit ungeeignet bin das es sogar einem Einzeller klar sein müsste.
Drei Wochen später bekam ich ein Stellenangebot als Getränkelieferant für Privathaushalte......
Nun zu meiner Frage: was für Menschen sitzen da eigentlich?
Und was kostet ein Amtsärztliches Gutachten das ja wohl völlig nutzlos weil ungelesen?
Nun ja.
Habe mir nun selber was gesucht und hatte Glück!
Aber Arge? Nein Danke!


Geschrieben (bearbeitet)


Wo liegt denn die Ursache für die "Faulheit" der Hartz IV-Empfänger?


"Die Faulheit der Hartz IV Empfänger" gibt es nicht. Nicht alle Hartz IV Empfänger sind faul - dennoch lässt sich nicht wegdiskutieren, dass es solche Exemplare gibt. Über die Verteilung will ich nicht mal mutmaßen - was die Leute aufschreckt ist m.E. dass genau diese Klientel ihren Mund so weit aufreißt und öffentlichkeitswirksam auftritt, während die Menschen, welche wirklich Arbeit suchen, sich eher bedeckt halten.


Es herrscht eine unwahrscheinliche Perspektivlosigkeit in Deutschland


Das ist eine deutsche Tugend - sollte man bei der Bewertung pessimistischer Grundhaltung nicht vergessen. Hier mal ein Beispiel (in der Hoffnung, der Link bleibt erhalten - ansonsten nach "unicef generation pessimisten" suchen ...
*Spiegel (Generation der Pessimisten)*
"Eine neue Unicef-Studie zeigt: Nirgendwo beurteilen Jugendliche ihre Zukunft so pessimistisch wie in Deutschland." ...
"Die zweite internationale Unicef-Vergleichsstudie zur Lage der Kinder kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland Platz acht von 21 im Vergleich der Industrieländer belegt. " ...
"Besorgniserregend ist trotz zahlreicher Fortschritte vor allem ein Faktor: In keinem anderen untersuchten Industrieland sehen die Jugendlichen ihrer Zukunft so pessimistisch entgegen wie in Deutschland. Knapp 25 Prozent erwarten, dass sie nach Beendigung der Schule und der Ausbildung Arbeiten ausüben werden, die gering bezahlt werden. Jeder vierte junge Mensch sieht schwarz für die eigene Zukunft. Dabei liegt die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen in Deutschland niedriger als in den meisten anderen OECD-Ländern." ...
"So hätten die ***ager in den USA weit größeren Anlass, schwarz zu malen - tun es aber nicht. Die Vereinigten Staaten schneiden im Gesamtvergleich der Arbeitslosigkeit junger Erwachsener am schlechtesten ab. "Aber im Gegensatz zu den deutschen Jugendlichen meinen die amerikanischen: Yes, we can!", sagt der Soziologe Hans Bertram SPIEGEL ONLINE. Nur neun Prozent der ***ager in den USA haben eine negativ geprägte Erwartung hinsichtlich ihrer Zukunftschancen."
1/4 der Jugendlichen hat noch keinen Job, aber sicherheitshalber schon mal die Hosen voll. Wir sind 8. von 21 und fühlen uns schlechter als der Letzte ... das muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen.
Ähnliches lässt sich in der Medienlandschaft beobachten. Negativschlagzeilen - Schriftgröße 72, Seite 1; Positive Meldungen - Schriftgröße 14, Seite 23. Mir ist das im letzten Jahr sehr bewusst aufgefallen. Bei den Meldungen meines eigenen Arbeitgebers, aber auch bei den generellen Meldungen aus der Branche.
Ist Euch noch nie im Ausland aufgefallen, dass die Leute weniger unzufrieden sind - selbst in viel ärmeren Ländern? Mich nervt das mittlerweile - ich kenne Familien mit einem Brutto-Einkommen um die 100.000 Euro, die sich selbst als eher arm bewerten und der Meinung sind, dass sich damit kaum der Lebensunterhalt bezahlen lässt. Geht's noch?

Nichts desto trotz lässt sich nicht bestreiten, dass die Anzahl der Menschen, welche wirklich in "relativer Armut" leben, sich stetig vergrößert. Dagegen sollte auch etwas getan werden - nur landen wir wieder beim Thema Pessimisums - gemäß dem Motto: "Ich kann doch nichts hergeben - bin ja selbst kurz vorm Verhungern" bzw. "Ich muss in den guten Zeiten sparen - morgen kann ja mein Job schon weg sein - etwas hergeben? Keinesfalls". So etwas drückt sich dann auch in der Nicht-Wahl von Parteien aus, welche für höhere Steuern und Co. stehen. Die FDP ist gerade ja das Musterbeispiel. Total weltfremde Steuersenkungen versprochen und eines der besten Ergebnisse aller Zeit eingefahren ... Das passt aber nun mal schlecht zum Grundgedanken des Sozialstaats.


Unser System leidet gewiss nicht an einem Überangebot freier Arbeitsplätze, für die es keine Arbeitswilligen gibt


Es gibt jedoch einige Branchen, die händeringend Personal suchen - nicht mal im unteren Einkommensbereich. Da fehlen zwar nicht die Arbeitswilligen, dafür aber die Fähigen.
Nur geht's da bei der Wahl des Studiums schon los. Ein Politikwissenschaftler ist noch selten als Ingenieur angestellt worden ... ich will jetzt keinem vorschreiben, was er/ sie studieren soll. Jedoch besteht zwischen "freier Berufswahl" und "relativ hoher Sicherheit einer Anstellung" ein Zielkonflikt. Zumindest dessen sollte man sich bewusst sein vor dem Studium.


bearbeitet von LED
User Hilfe (siehe Regeln!)
Geschrieben (bearbeitet)

Mit dem Begriff Studium hast du was angesprochen, was auch zum Pessimismus beiträgt.
Viele Kiddies haben ja noch nichtmals eine Chance aus der Unterschicht rauszukommen, weil sie sich einen Studienplatz nicht leisten können. (Wobei auch fertiges Studium keinen gut bezahlten Job garantiert).
Dafür haben FDP und CDU ja auch gesorgt. Mit grossen Worten von einer "Elitären Gesellschaft" Mit anderen Worten Die wollen lieber unter sich bleiben und lassen von vornherein erst gar nicht zu das jemand aus der Unterschicht die chance bekommt auch Arzt oder Professor zu werden....(Ok, das war jetzt ein wenig übertrieben ausgedrückt von mir, aber ich hoffe du verstehst, was ich meine)

Aber Sorry, ich glaube jetzt driftet diese Diskussion vom Thema ab.

Laut EingangsFred ging es ja um den Heldenhaften, hart arbeitenden Zeitarbeitsfirma-Mitarbeiter und die bösen und faulen Arbeitslosen in Deutschland *Achtung Polemik und Ironie*


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben



Es ist leider ein fragwürdiger Sieg unserer Medienunkultur, dass es immer leichter wird, Menschen und soziale Schichten argumentativ in die Defensive zu zwingen, für die es überhaupt keinen Grund gibt, sich in dieser Ecke aufzuhalten.



so wie ich das sehe haben wir dieses phänomen unserem ex medienkanzler und heutigem gazprom mitarbeiter zu verdanken.

bis 98 war die politik für damals 5 millionen fehlende arbeitsplätze verantwortlich.

seit medienkanzlers agenda 2010 sind harz 4 ´ ler "schuld" wenn sie keinen job finden...den es genau wie 98 immernoch nicht gibt.

das ist willkür die von allen "da oben" mitgetragen wurde und erinnert mich persönlich irgendwie an das aufnähen eines judensterns.

das ergebnis ist, das die ehemaligen opfer einer verfehlten politik eine metamorphose zum stigmatisierten schuldigen und sündenbock durchgemacht haben.



Aber in einem System, in dem Bankenmanager für die Vernichtung von Milliardenvermögen, die eigentlich der Rentenabsicherung von Millionen Menschen dienen sollten (siehe HCB) bei ihrem Abgang noch mit Millionen abgefunden werden, obwohl ihr Missmanagment die Gesellschaft hunderte Millionen für das Stopfen der von ihnen gerissenen Löcher kostet, sollte andere Diskussionsschwerpunkte haben, um eine Chance auf Gesundung zu haben.



du meinst sicherlich hunderte milliarden, aber egal.

ich stimme dir ja zu, das ist einfach so und genau das ist das problem.

es ist einfach so, das ist das was die opfer dieser verfehlten politik denken oder auf stammtischniveau diskutieren...sofern das überhaupt geschieht.

denn witzigerweise sind es oft die gleichen opfer die dann wie unser lieber rick ins gleiche horn stoßen, es sei denn sie lassen sich liebr passiv mit dem gleichem müll auf dem privaten sendern berieseln.

Auch die Mitarbeiter der ArGes sind nicht die Wurzel des Übels.



das sind auch oft opfer der agenda 2010.

ich gehörte zur ersten entlassungswelle des rosa riesen und hatte großes glück, denn ich persönlich konnte damals noch wählen zwischen stattlicher abfindung oder vollen 24 monaten gehalts weiter zahlung und voll bezahlter hochqualikativer weiterbildung.

wenn du heute beim rosa riesen gefeuert wirst, landest du in einem pool und hast die wahl zwischen, gleicher job bei maximal 2/3 des alten gehalts oder du bekommst nicht selten einen einjahres zeitvertrag bei der arge, ähnlich schlecht bezahlt und du hast den druck von oben.

die sitzen nunmal in der untersten stufe der pyramide und müssen die 100 leute die sie " betreuen" egal mit welchem mittel, reduzieren.

passiert das nicht, ist nach besagten jahr schluss mit arge job und sie gehen selber stempeln.

mann kann es drehen und wenden wie mal will, das auge in der pyramide weiß und will das so.

wir haben im prinzip die wahl zwischen nahezu resignierenden weitermachen wie bisher, dem sturm auf die bastille oder wir klettern selbst rauf zum auge und versuchen mitzumischen.


Geschrieben (bearbeitet)



bis 98 war die politik für damals 5 millionen fehlende arbeitsplätze verantwortlich.

seit medienkanzlers agenda 2010 sind harz 4 ´ ler "schuld" wenn sie keinen job finden...den es genau wie 98 immernoch nicht gibt.



Warum es gibt doch so viele Leiharbeitsfirmen hier

Dafür hat Schröder doch gesorgt


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben


wir haben im prinzip die wahl zwischen nahezu resignierenden weitermachen wie bisher, dem sturm auf die bastille oder wir klettern selbst rauf zum auge und versuchen mitzumischen.



Na dann viel Spass beim klettern!

Nimm aber Sauerstoff mit denn das "Auge" ist inzwischen schon soweit oben das selbst Reinhold Messner Schwierigkeiten bekommt dasselbe zu erreichen.


Geschrieben

Nee aber jetzt mal im Ernst, Der Soulmusic hat mit dem Auge nicht Unrecht.


Geschrieben

...hab zufällig vor 1 Stunde bei einer Firma angerufen,und gefragt,ob ich am besten mit meinen Bewerbungsunterlagen persönlich vorbeikommen darf,weil ich Erfahrungsgemäß weiß,dass meine schriftlichen Bewerbungen ungelesen in Papierkorb landen! Geboren am
....1953 - alles Klar?! Und von meinen 60 Bewerbungen,welche ich pro Jahr schreiben MUß,
-kann ich ca.50 sofort in den Ofen stecken,anstatt in den Briefkasten.
Von der Arge in der Zeit von Juli bis jetzt 1 Angebot: Lagerarbeiter,nur Nachtschicht,1300€
Netto,20 Tage Urlaub=suizid!!
In Sachsen ist man als Facharbeiter mit 38-jähriger Berufserfahrung max.9€/ Std. wert!!
Und wenn überhaupt ein Job,dann von früh 6°° bis Samstag mittag...
Aber davon abgesehen,-keiner kann Arbeitsplätze schaffen,weder das A.-Amt oder Arge,
noch die Politik.Die deutsche Gesellschaft muß sich damit abfinden,dass es in Deutschland in
Zukunft immer ca.5-6 Millionen Arbeitslose geben wird,und die müssen mit durchgefüttert werden,-DAS GELD IST DA!
Irgendwann kommt die Bürgerversicherung,da bin ich mir sicher,oder es kommen soziale
Unruhen.
Das was der Erfinder dieser Diskussion abgelassen hat, zeugt von totaler Inkompetenz,so-
wie von extremen geistigen Ausschuss.
Wenn es die 58er-Regel noch gäbe,dann könnte man sagen,immer nach dem Motto:
ARBEITSLOS UND SPAß DABEI,- aber spasig ist das nicht!!


Schmuseloewe51
Geschrieben (bearbeitet)


Auch die Mitarbeiter der ArGes sind nicht die Wurzel des Übels.



Nirgendwo beurteilen Jugendliche ihre Zukunft so pessimistisch wie in Deutschland." ...


ich bin mir nicht ganz sicher ob es hier keine zusammenhänge gibt .

unbestritten dürfte sein das wir die weltmeister des verwaltens sind , unglaublichen erfindungsgeist besitzen wenn es darum geht , zum teil , unsinnige regeln und verordnungen zu erdenken .

ist jemand darauf angewiesen das arbeitsamt aufzusuchen , für mich bleibt es das arbeitsamt[COLOR=Black] solange die jungs dort so arbeiten wie sie eben arbeiten , wird er erst einmal mit , zum teil , kontraproduktiven regeln und bestimmungen konfrontiert (siehe die beispiele weiter oben).

natürlich ist es deprimierend wenn ein it-fachmann lernen soll wie man eine e-mail schreibt , natürlich ist es vollkommen unsinnig wenn jemand der körperlich nicht dazu in der lage ist eine arbeit zu leisten immer wieder stellenangebote bekommt die genau solche stellenausschreibungen beinhalten (siehe beitrag [/COLOR]branbay65) .

ich weiß nicht wie arbeitsämter heute agieren aber vor ca. 20 jahren gab es mal einen fernsehbericht von "monitor" das arbeitsämter dabei "erwischt" worden sind das sie ganz gezielt arbeitssuchende so lange dadurch schikaniert haben das sie mehrmals in der woche vorsprechen mußten , das sie mit immer neuen , unsinnigen , forderungen soweit gebracht wurden das sie eines tages entweder einen gesprächstermin nicht eingehalten haben oder eine der forderungen nicht erfüllt haben worauf ihnen dann prompt das arbeitslosengeld für einen gewissen zeitraum gekürzt oder gesperrt wurde .

dies wurde bei den arbeitsämtern als "einsparungsmaßnahme" geführt .


bearbeitet von Schmuseloewe51
Geschrieben (bearbeitet)

Na klar hat er recht damit.
Aber wer ist denn überhaupt das "AUGE"?

In der ersten Finanzkrise 08 haben rücksichtslose und vor allem gierige Banken Geld vom Staat eingefordert für Ihre Rettung. Und auch bekommen. Und genau diese Banken diktieren jetzt dem Staat Zinssätze für die bereitstellung von Geldern zur Rettung Griechenlands.
Und diese Banken sind ja nichts anderes wie die Verwalter des Kapitals von denen die in unserem Land das sagen haben. Damit meine ich nicht Politiker. Den das ist in meinen Augen in der heutigen Zeit ein echter Scheissjob. Westerwelle und Co sprechen doch nur das nach was Ihnen von den Grosskonzernen diktiert wird.
Es ist einfach unglaublich das mit unseren Steuern Banken gerettet wurden (vorläufig) die 90% des Grosskapitals verwalten.
Hätte man diese Banken abgehen lassen gäbe es heute auch keinen Westerwelle an der Regierung.
Den Westerwelle der uns erzählt das wir alle zu faul zum Arbeiten sind.
Inzwischen gibt es da oben nicht nur ein AUGE sondern eine Hydra. Da kommt man mit dem Abschlagen der Köpfe nicht mehr nach....


bearbeitet von branbay65
Geschrieben (bearbeitet)



ich weiß nicht wie arbeitsämter heute agieren aber vor ca. 20 jahren gab es mal einen fernsehbericht von "monitor" das arbeitsämter dabei "erwischt" worden sind das sie ganz gezielt arbeitssuchende so lange dadurch schikaniert haben das sie mehrmals in der woche vorsprechen mußten , das sie mit immer neuen , unsinnigen , forderungen soweit gebracht wurden das sie eines tages entweder einen gesprächstermin nicht eingehalten haben oder eine der forderungen nicht erfüllt haben worauf ihnen dann prompt das arbeitslosengeld für einen gewissen zeitraum gekürzt oder gesperrt wurde .

dies wurde bei den arbeitsämtern als "einsparungsmaßnahme" geführt .



diese verfahren wurde von der arge nicht nur übernommen sondern sogar mit den instrumenten moderner projekt planung optimiert.

heutzutage darfst du als arge kunde an einem martialisch wirkenden sicherheitsdienst deine einladung vorzeigen um zu deinem termin zu gelangen...oder du sitzt vor einer glascheibe hinter der sich ein arge mitarbeiter versteckt.

die mittel die ein arge mitarbeiter heute zu verfügung hat dich zu schikanieren und zum aufgeben zu zwingen wurden vervielfacht.

insofern ist der erwähnte pessimismus auch ein gewolltes mittel zum zweck...welches lautet:

ausgaben reduzieren.

eine arge kann nicht wirtschaflich arbeiten, es geht nur darum die ausgaben zu reduzieren.

arbeitslose sind keine menschen mehr, sie sind ein kostenfaktor und peter hartz ist im prinzip nichts weiter als ein controller und insolvenzverwalter welcher den behörden die mittel aufgezeigt hat diese kosten knallhart zu reduzieren.

so einfach ist das.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Es ist natürlich einfach, jede Meinung, die nicht in das eigene Denkschema passt und unbequem ist, als „dreiste Verleumdung“ im Brustton der Überzeugung abzutun. Auf alle Fälle ist es eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich als Alles-Besser-Wissen-Könner durch wiki- und zeitungslesen aufzuschäumen.

So ein weiterer „Eckpfeiler eine guten demokratischen Streitkultur“ der ist, eigenes oder fremdes Unvermögen mit dem (Fehl)verhalten anderer zu rechtfertigen, kann es wohl nicht weit her sein mit fundierten Argumenten und der persönlichen Auffassung besagter Streitkultur. Diese Art der Diskussion führt automatisch ins Leere, weil sich immer etwas findet, auf das man mit erhobenen Zeigefinger deuten kann.

Was haben denn Bankmanager mit Arbeitslosen zu tun? Verwerflich ist das Verhalten einzelner, alle unter Generalverdacht zu stellen, ist doch eher der untaugliche Versuch, die Verantwortung einem fiktiven Hassobjekt zuzuschieben. Allerdings frage ich mich, wer wohl herhalten müsste, wenn im Moment nicht gerade Bankmanager en vogue wären.

Im Übrigen, wenn die Banken das Grundübel sind, dann wäre es doch an der Zeit, die eine oder andere über die Wupper gehen zu lassen. So schwer ist es doch nun auch nicht, wenn man sich als Anfang nicht unbedingt die Deutsche Bank vornimmt. Tipps?? Gerne! Nur ist es einfacher zu jammern, als tätig zu werden.

Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Den schwarzen Peter für nicht erfolgreiche Bewerbungen dem JobCenter in die Schuhe schieben zu wollen, ist doch wohl etwas zu kurz gesprungen. Besonders Beiträge wie „ich habe in 3 Jahren kein einziges Jobangebot von der ArGe erhalten“ haben eher Unterhaltungswert und zeigt die Denke nach dem Motto „das JobCenter wird schon sehen, was es davon hat, wenn es mir keinen Arbeitsplatz ins Haus trägt“. Warum ist es eigentlich nicht zumutbar, für 100 oder 200 € mehr als der Hartz IV-Satz einer Arbeit nachzugehen als untätig zuhause rumzusitzen? Weil ein Bankmanager Millionen in den Sand gesetzt hat?


Geschrieben

Warum ist es eigentlich nicht zumutbar, für 100 oder 200 € mehr als der Hartz IV-Satz einer Arbeit nachzugehen als untätig zuhause rumzusitzen?



Mehr? Wo? Ganz viele gehen für weniger als den Hartz IV satz arbeiten.


Ausserdem wird ja wohl auch mit "grossem Brustton" über Hartz IVler und auch über Leute die in der Unterschicht leben geschimpft.
Was erwartest du?

Es geht hier nicht darum die eigene Unfähigkeit zu überspielen, sondern darum das in der Öffentlichkeit und auch im Eingnagsthread totale Unwahrheiten verbreitet und fakten total verdreht werden.


Geschrieben



Es geht hier nicht darum die eigene Unfähigkeit zu überspielen, sondern darum das in der Öffentlichkeit und auch im Eingnagsthread totale Unwahrheiten verbreitet und fakten total verdreht werden.



....und desweiteren ist es auch ein physikalisches gesetzt, das sich jedes system im geschlossenem raum nur soweit ausbreiten kann bis es auf eine opposition stößt, das gilt auf für menschliche interaktivitäten in einem sozialem gefüge.

und mit verlaub, wenn westerwelle und rick dise mittel verwenden dürfen, warum die davon betroffenen nicht auch?


Schmuseloewe51
Geschrieben

Warum ist es eigentlich nicht zumutbar, für 100 oder 200 € mehr als der Hartz IV-Satz einer Arbeit nachzugehen als untätig zuhause rumzusitzen? Weil ein Bankmanager Millionen in den Sand gesetzt hat?


dazu mal angemerkt :
die zahl der sogenannten aufstocker wächst explosionsartig und jeder sogenannte aufstocker bekommt noch zusätzliche "unterstützung" weil er eben weniger verdient als ein hartz4 empfänger .


Geschrieben

Mein lieber Dom,

bereits im zweiten Beitrag dieses Threads, steht detailliert, WARUM es sich um eine Verleumdung handelt. Deine Behauptung

Es ist natürlich einfach, jede Meinung, die nicht in das eigene Denkschema passt und unbequem ist, als „dreiste Verleumdung“ im Brustton der Überzeugung abzutun.


Ich lasse mir gerne argumentativ von Dir erklären, weshalb die von mir genannten Fakten in Beitrag 2 falsch und die Threaderöffnung daher auch keine Verleumdung beinhaltet und kein Märchen ist.


Geschrieben (bearbeitet)

Ein häufiges Problem der Dialektik ist, dass es zwar These und Antithese zuhauf, aber keine Synthese gibt. Aller labern aneinander vorbei, und "Wehe dem!", der sich einer gewissen Ausgewogenheit befleißigt... Der hat dann zwar vermutlich mehr Recht, als alle anderen zusammen, aber ist... langweilig... weil man sich ja nicht mehr zanken kann...

Ich verrate euch ein Geheimnis: es gibt so einige, die zu faul zum Arbeiten sind, und andere, die händeringend und mit Einsatz eine Arbeit suchen, aber keine finden.
Ich verrate euch noch ein Geheimnis: es gibt bei der ARGE engagierte Mitarbeiter, aber auch Pfeifen -

...jegliches "alle über einen Kamm scheren" ist nicht besonders intelligent, aber schön bequem., weil einem die Pflege schwarzweißer Feindbilder die Mühe komplexerer Denkvorgänge erspart.
Auf der Seite des Nachdenkens liegt in der Welt so einiges im ARGEn, weil zuviele sich nur an der nächsten Butterstulle orientieren (resp. am Buffet im Swingerclub).

Man kann dieses beliebte Thema, (wie zB auch das des Fremdgehens) hier immer wieder aufmachen: die Beiträge sind immer die gleichen und immer gleich meinungsintolerant - aber gerade dadurch kann man jedes Mal einen weiteren heiteren Blick auf die Seele des typischen Deutschen erhaschen...

Da Capo! (im doppelten Sinne des Begriffes...)


bearbeitet von Lichtschimmer
Geschrieben


Den schwarzen Peter für nicht erfolgreiche Bewerbungen dem JobCenter in die Schuhe schieben zu wollen, ist doch wohl etwas zu kurz gesprungen. Besonders Beiträge wie „ich habe in 3 Jahren kein einziges Jobangebot von der ArGe erhalten“ haben eher Unterhaltungswert und zeigt die Denke nach dem Motto „das JobCenter wird schon sehen, was es davon hat, wenn es mir keinen Arbeitsplatz ins Haus trägt“. Warum ist es eigentlich nicht zumutbar, für 100 oder 200 € mehr als der Hartz IV-Satz einer Arbeit nachzugehen als untätig zuhause rumzusitzen? Weil ein Bankmanager Millionen in den Sand gesetzt hat?



Dann sollten sich die ARGEN in ihren so gerühmten "Eingliederungsvereinbarungen" nicht dazu verpflichten, genau dies zu tun: Arbeitsangebote zu schicken.
Denn wenn die ihre Pflicht nicht erfüllen - passiert gar nichts.

WENN es denn wenigsten 100@€ mehr wären, aber meist ist es noch weniger.
Freundeskreis: Beide voll berufstätig, Kinder den ganzen Tag in Fremdbetreuung - und trotzdem noch Hartz IV.
Lohnt sich das denn?
Der Fehler liegt nicht in den "ach so hohen Hartz IV Sätzen" sondern in der Gehaltspolitik heutzutage.
40-Stunden Woche - 800€ netto.... so siehts doch aus.
Ich kann einige Leute schon ein wenig verstehen, wenn sie nicht arbeiten gehen wollen - denn sie leben ja doch auf Vater Staat.


Geschrieben

Also zur einleitung des TE will ich mal bemerken das bei uns im landkreis vor einigen jahren 2000 Arbeitslose angeschrieben wurden um an einem info Tag 2,5 stunden über saisontätigkeit angeschrieben wurden !
zum info tag gekommen sind 100 leute von denen 80 androhung von sanktionen hatten bei nicht erscheinen, 2 haben dann eine saison arbeit angenommen 1 hat die saison auch durchgearbeitet !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Eine menge leute macht sich auf sozial einen lentz, kann mann auch nachvollziehen wenn nicht arbeiten lukrativer ist als arbeiten !

Auch die Arge und die bildungsträger veranstalten auch einen quatsch, bilden industriearbeiten wie schweiser aus die nach dem schweiskurs nicht schweisen können ,wobei es ja eh zuwenige industriarbeitsplätze gibt !
Oder zahlen leuten mit über 45 noch einen LKW schein und eine schuhlung auf berufskraftfahrer, ab 50 müssen die zum gesundheitscheck ,da steigen schon genug fahrer vom bock die 30 jahre gefahren sind weil sie nicht mehr durch den check kommen !

Hallo gehts noch warum schmeisen die die kohle nicht gleich ins feuer , ich hab für meinen lkw schein noch 2500 dm gezahlt das reicht heut gar nicht mehr in euro hab ich mir sagen lassen !

Die bildungsträger machen ihre kohle , dabei würden leute im service bereich und handwerk gebraucht, gesundheit und pflege ringt auch um personal !!!
lebenmittelindustrie holt saisonkräfte aus rumänien und polen ,weil sie hier niemand zum tariflohn bekommen !
Hallo gehts noch !!!

Ein bischen H4 und was nebenbei verdienen ,so ein paar stunden eben ist besser als arbeiten gehen ??

Aber da gehören immer zwei dazu , einer der die hand beim schwartzarbeiten auf macht und einer der was rein tut !
Die meinen dann noch wunder was wie clever sie sind wenn sie einen der ihnen malert oder tapeziert um den halben stunden satz wie ne firma schwarz bezahlen ,dabei kann mann den lohn bei Haushaltsnahen dienstleistungen wenn er seperat auf der rechnung ausgewiesen ist bis 1600 euro pro jahr von der steuer absetzten ,hat garanti auf die arbeit und eine firma mit haftung wenn was besschädigt oder verschmutzt wird !

Ich halte das in schutz nehmen von sozialschmarotzern für die geliche überheblichkeit wie die westerwelle allgemeinabstemplung !!!

Aber die die regulär ihr geld verdienen und steuern wie abgaben selber zahlen sollten sich auch überlegen ob sie jemanden bei sich schwarz arbeiten lassen , schlieslich zahlt man demseine sozialkosten mit !
Und manchmal ist es billiger einen tag urlaub zu nehmen und etwas selber zu machen oder dazuzuhelfen als jemanden schwartz zu bezahlen !!!!


Geschrieben


Viele Kiddies haben ja noch nichtmals eine Chance aus der Unterschicht rauszukommen, weil sie sich einen Studienplatz nicht leisten können.


Ist dem wirklich so? Ich bin gerne bereit zu akzeptieren, dass es für sie schwerer ist. Aber dass es unmöglich ist, kann ich nicht akzeptieren.
Es gibt da zwei sehr schöne Optionen. Die erste nennt sich BAföG, die zweite Fernstudium.
Auf die zweie will ich mal etwas detaillierter eingehen, da man an der Stelle auch von keinerlei Behörden, dem Einkommen der Eltern oder sonstwas abhängig ist. Das Abitur kann man auf der Abendschule nachmachen, mit dem Fernstudium kann ich einen Bachelor - und aktuell teilweise noch ein Diplom machen (langfristig auch den Master, aber der kommt ja erst an zweiter Stelle). In einigen Studiengängen geht das sogar komplett ohne Präsenz (bis auf die Prüfungen). Man hat also die Option sich mit seinem aktuellen Job das Studium zu finanzieren. Selbst die Semesterkosten (knapp &gt 1000 Euro) kann man monatlich abstottern. Das ist sicherlich nicht einfach, im Vergleich zu einem Vollzeitstudium. Aber es gibt tausende von Deutschen, die das jedes Jahr schaffen. Und bei der Option haben alle Schichten die gleiche Ausgangsbasis - man macht das Studium berufsbegleitend und muss mit einer Doppelbelastung leben.
Es bleibt also am Ende lediglich die Frage offen: Was mache ich, wenn ich nach der Schule nicht mal einen Job bekomme, mit dem ich mir das Fernstudium leisten könnte. An der Stelle fehlt mir aktuell die Information - evtl. gibt es dafür (staatliche) Förderprogramme. Jedoch würde ich behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit, mit einer Hochschulreife und im Normalfall in jungen Jahren mit entsprechend örtlicher Flexibilität, irgendwo in Deutschland zumindest einen mittelprächtigen Job zu bekommen, der ausreicht um sich in 3 Jahren den Bachelor zu erarbeiten, ziemlich hoch ist. Auch an der Stelle sei nochmal gesagt, dass dies sicher alles nicht leicht ist - aber gänzlich unmöglich eben auch nicht.


×
×
  • Neu erstellen...