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Freiheit den Tieren ?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Klar, ich bin ein Spinner, aber wohl auch deshalb kam mir in den Sinn, wer uns Menschen eigentlich das Recht gibt, Tiere zur persönlichen Bereicherung des Alltages in Käfigen zu halten.

Ob es nun Katzen sind, die in Wohnungen leben müssen, Vögel in Käfigen, oder andere Tiere, die mit Sicherheit in Freiheit glücklicher wären.

Was denkt Ihr ?

Oppa

P.S.: Massentierhaltung zum Genuss wäre natürlich ein weiteres Thema.


Dickerhund
Geschrieben

Klar, ich bin ein Spinner,

Was denkt Ihr ?

Oppa




Mit dieser Aussage hast du vollkommen Recht !!!


Geschrieben

Mit dieser Aussage hast du vollkommen Recht !!!



Ich schliesse aus dieser Aussage, dass dicke Hunde in keinen Käfig passen...


Dickerhund
Geschrieben

Das wäre ja auch nicht artgerecht !!!


Geschrieben

@AGB_Leser:

Ich denke, dass Du das Thema etwas zu pauschal angehst.
Nicht immer sind Tiere in Freiheit glücklicher und speziell bei Katzen kann ich da sogar richtig mitreden.
Hier finde ich es zwar auch besser, wenn sie Freigänger sein können, aber die Gefahr für Leib und Seele ist deutlich größer, umgekehrt die Lebenserwartung geringer.
Anderseits hatte ich mal über zehn Jahre einen Stubentiger und da ging damals leider wirklich nur Wohnung. Ich hatte aber nie den Eindruck, dass er mit der Situation unglücklich war, da war im Verhalten keinerlei Unterschied zu unseren heutigen Katzen zu bemerken.

Grundsätzlich verstehe ich da schon, was Du meinst und es wurde und wird da häufig gedankenlos mit umgegangen. Ein Wellensittich in Einzelhaltung zum Beispiel fristet einfach nur ein einsames Dasein, wird wohl kaum ein glückliches Leben haben.

Dagegen geht es hierzulande aber noch recht human zu, Beispiel Zierfische:
In Thailand staunte ich nicht schlecht, wo da überall Guppis "frei" leben.
Unglaublich!
In fast jeder Pfütze an Reisfeldern, in jedem zweiten Bottich, in Viehtränken und und und tummeln die sich da.
Also, muss schon sagen, dass da die Aquarienbewohner bei uns meist bessere Voraussetzungen vorfinden.

Dann gibt es noch das Thema Zoos, wo sich bei uns schon sehr viel getan hat in Richtung artgerechter Haltung.
Und hier gibt es mittlerweile Tiere, die in Freiheit schon nahezu ausgestorben sind.
Ob die da in ihrer angestammten Heimat glücklicher sein würden, wo sie kaum noch Überlebenschancen haben, das mag ich da auch sehr bezweifeln.

Hat eben alles seine zwei Seiten, sein Für und Wider.


Geschrieben

ich fange mal groß an... Delfine und Orcas und eigentlich auch Robben gehören für mich nicht in "Unterhaltungsbecken" da sie nicht groß genug sind.
Tiere die Geschützte Arten bzw vom Aussterben bedroht sind irgendwie schon (Zoo... Nachzucht)


Geschrieben

Ja, @Fellmaus64, aber ganz klar Ja!

Ebenso gehören in Asien die Elefanten auch nicht auf die Straße oder gar als "Magnet" an verruchten Bars in Thailand an die Kette.
Aber die armen Viecher waren ja schon immer die großen Verlierer, schon wegen dem Elfenbein.

Schon traurig, wie von uns Menschen da mit der Natur Schindluder getrieben wird.
Zwar steht schon in der Bibel geschrieben "macht sie euch untertan", was ich aber auch nur ganz bedingt richtig finde, aber da steht auf keinem Fall "rottet sie aus"!

Komme aber jetzt vom Thema ab, der TE meint ja in erster Linie das Einsperren von Tieren.


Geschrieben

Na ich denke mal, die sind glücklicher als die Tiere, die geschlachtet werden, nur weil wir sie essen wollen


Geschrieben

Nee @eva130254, sehe ich nicht so.
Das trifft zwar sehr sicher auf die Massentierhaltung zu (aber darum geht es dem @AGB ja nicht mit dem thread), jedoch das Schweinchen im eigenen Stall mit Freilauf wird da schon glücklicher sein, als so ein Bar-Elefant, auch wenn es später gemampft wird.


0815Erwin
Geschrieben (bearbeitet)

... wer uns Menschen eigentlich das Recht gibt, Tiere ...


Wenn ich meine Ex-Stubentiger fragte, mit welchem Recht sie ein Insekt jagen und quälen, obwohl deren Napf keine derartige Notwendigkeit verhieß, so überraschte mich mich jedes mal die moralische und philosophische Tiefe der mimisch vorgetragenen Antwort der Racker.
Meißtens entnahm ich Solchiges: "Weil wir es können und wollen".


bearbeitet von 0815Erwin
Geschrieben (bearbeitet)

kurzes prägnantes statement:
1.katzen und hunde gehören nicht in wohnungen (und schon gar nicht in solche, die über KEINEN garten verfügen)
2. vögel und anderes kleingetier, gleich welcher art gehören nicht in käfige.

WENN es denn haustiere sein sollen- dann bitte artgerecht- und das beginnt mit der anschaffung beim züchter.
jeder künftige tierhalter sollte auf sein eignung auf das halten eines tieres peprüft werden (was die offenlegung der wohnsituation beinhaltet.)
sollte bei der gelegenheit auch vor der "anschaffung" von kindern getan werden


bearbeitet von berauschdich
Geschrieben (bearbeitet)

Der Mensch hat sich leider selbst das Recht genommen, Tiere in Käfigen zu halten als sogenannte dominante Spezies .

Das Schicksal von Haustieren muß man differenzieren.
Jeder, der sich ein Tier anschafft, sollte sich vorher gut überlegen, ob er ihm ein lebenswertes Dasein bieten kann. Ein Wellensittich, der in einem kleinen Käfig einsam hockt und um den sich kein Schwanz kümmert, ist nicht besonders glücklich. Oder der Hund, der Weihnachten den Kindern geschenkt wird, bis man feststellt, daß er doch Arbeit macht.

Tiere können ein Leben sehr bereichern, aber sie bedeuten auch Arbeit, Zeit und eine emotionale Bindung. Wer dieses nicht aufbringen möchte, sollte keine Tiere besitzen. Es sind ja eben kein Einrichtungsgegenstände, sondern fühlende und denkende Lebewesen.

Katzen sind ein spezielles Thema ...es gibt keine Wildkatzen mehr, die sind weitestgehend ausgestorben ...es existieren nur ausgewilderte Hauskatzen, was daran größtenteils liegt, daß die Besitzer, ihre Tiere nicht sterilsieren lassen. Und Katzen vermehren sich gut . Das Leben in der freien Natur ist für Katzen auch nicht immer angenehm. Neben den allseits bekannten Problemen mit Jägern, die den Bastand ausdünnen und Autofahrern, existiert noch die menschliche Nächstenliebe,die z.B. dafür sorgt,daß jemand Futter rausstellt, welches vergiftet wurde. Und oftmals wird ein Gift verwendet, welches langsam wirkt und wo das Tier elendig verendet.

Über das Schicksal von sogenannten Nutztieren fangen wir lieber nicht an (Massentierhaltung, einseitige Fütterung), aber das ist etwas, wo der einzelne nur schlecht arbeiten kann außer Produkt bewußt auswählen, so kann man wenigstens die Lebensumstände verbessern. Das Tier als Nahrung ist eben ein nicht so ganz einfaches Thema.

Die Gesetze müssen noch immens verbessert werden ..wer Tiere quält, kommt mit einer Geldstrafe davon.Das ist ein Treppenwitz ...da muß Gefängnis her.

Wenn ich jemanden sehen würde, der einen Hund an der Autobahn anbindet, weil er in den URLAUB fahren möchte, dem würde ich ohne einen Hauch von Schuldgefühlen die Zähne einschlagen.

Vorposter:Bei Katzen kann man diskutieren, ob man sie in der Wohnung halten sollte. Bei Hunden ist das nicht so einfach. Die Rasse Hund wurde teilweise so durhc Züchtung verändert, daß recht skurile Sachen rauskamen wie z.B. der chinesische Schopfhund. Manche Rassen sind nur bedingt allwettertauglich . Und wie sollte man sie sonst halten ...Zwingerhaltung? Ich kenne einige Leute mit Zwingern, kleine Käfige, die Tiere meistens mangelhaft geschützt gegen die Launen der Natur. Das ist natürlich so viel besser als das Tier in der Wohnung zu halten (vorsicht Ironie).Das ist Dreck ..mehr kann ich dazu nicht sagen. Die Zwingerhaltung ist bei den meistens Besitzern noch grausamer als das Tier in die Wohnung zu lassen.


bearbeitet von Gawain69
Geschrieben

kurzes prägnantes statement:
1.katzen und hunde gehören nicht in wohnungen (und schon gar nicht in solche, die über KEINEN garten verfügen)
2. vögel und anderes kleingetier, gleich welcher art gehören nicht in käfige.


Wohin denn dann?

Ich denke jetzt mal an Meerschweinchen oder ähnliches Kleingetier.
Die kann man ja demnach dann überhaupt nicht halten?
Oder vielleicht noch in einem sehr großen Käfig oder im eigenen Zimmer.

Zum Thema Katzen habe ich mich ja schon geäußert und mein Kater damals war über die zehn Jahre kein bisschen unglücklich oder verhaltensauffällig, weil kein Garten vorhanden.

Besser natürlich mit Garten und außerdem wenn möglich unbedingt auch bei Katzen keine Einzeltierhaltung.


Geschrieben

@paan: ohne dir persönlich etwas zu wollen: wie kann er etwas vermissen, was er nicht kennt (durch vorenthalten (sicher nicht böswillig)
sicher darf und sollte jeder, der über entsprechenden platz verfügt auch kleintiere halten- aber eben mit entsprechenden größen der käfige.
´ne meersau oder ´n karnuck in einem käfig mit dem grundriß eines löschpapiers ? ´n schäferhund, oder eine katze in einer 30qm- wohnung ? unnötige quälerei.

und mit der einzeltierhaltung, wie du eben richtig angesprochen hast- mit der ginge es dann weiter.......


Pumakaetzchen
Geschrieben

kurzes prägnantes statement:
1.katzen und hunde gehören nicht in wohnungen (und schon gar nicht in solche, die über KEINEN garten verfügen)


Sooo, ich wohne an ner stark befahrenen Bundesstraße. Und da seh ich oft genug tot gefahrene Katzen. Die suizidgefährdete Katze meines Nachbarn hat die Angewohnheit, immer, wenn ein Auto kommt, provozierend langsam über die Straße zu flanieren. Wenn sie könnte, würde sie wohl noch den Effe präsentieren.

Dann lieber ne Katze in Wohnungshaltung. Die läuft wenigstens nicht Gefahr, überfahren zu werden oder von Tierfängern eingefangen oder von schießwütigen Jägern, die dem "edlen Waidwerk" frönen, abgeknallt zu werden. Zudem finde ich es immer wieder zum Kotzen, wie viele Leute ihre Freigänger nicht sterilisieren bzw. kastrieren lassen. Und die Jungkatzen werden dann entweder ins Tierheim gegeben, ersäuft oder gegen die Wand geklatscht. Das Letzte!

Wir haben einen Hund. Im Haus. Zwingerhaltung? Gott bewahre! Trotz 800 m²-Grundstück ist und bleibt unser Hund ein Familienmitglied und gehört somit ins Haus. Was nützt uns ein Hund, der im Zwinger hockt, während man uns in aller Seelenruhe die Bude ausräumen kann. Was nützt uns ein Hund, der durch seine Isolation im Zwinger nicht richtig sozialisiert ist und auf alles losgeht, was sich bewegt? Nee danke!

Was DAS für Tiere sind, hab ich erfahren dürfen, als ich am Gelände des Rottweilerclubs vorbei ging. Wäre da kein Zaun dazwischen gewesen, hätten sich 95% aller dort anwesenden Hunde auf meine Hündin gestürzt. Auch die Rüden. Und das ist nun absolut nicht normal.

Wichtig ist, dass man sich mit dem Tier beschäftigt, ihm ausreichend Auslauf verschafft. 5 Minuten um die Ecke rum, reicht nicht. Da muss ich mir schon Stunden Zeit nehmen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, sollte ich drauf verzichten, mir einen Hund anzuschaffen.

Vögel oder Nager in winzigen Käfigen? Nee danke! Da gehören entsprechend große Gehege bzw. Volieren her. Und vor allem Schwarmtiere wie z.B. Wellensittiche nie in Einzelhaltung.

Massentierhaltung finde ich auch schlimm. Rinder, Schweine und Hühner, die nie das Tageslicht sehen. Schlimm. Abgesehen davon, dass die Fleischqualität drunter leidet. Ich finde es immer wieder schön, wenn Schweine noch im Schlamm suhlen können, Hühner rumlaufen und nach Herzenslust scharren können und Kühe große Weiden haben, auf denen sie sich frei bewegen können. Der Mensch sollte respektvoll mit den Tieren umgehen.

Und in DEM Zusammenhang: Keine Schlachtviehtransporte, sondern ortsnahe Schlachtung und Transport von Fleisch. Es muss absolut nicht sein, dass die Tiere Hunderte von Kilometern transportiert werden. Diese Quälerei wird auch noch von der EU subventioniert.


Geschrieben (bearbeitet)

@berauschdich
Hast ja nicht Unrecht mit dem Kater, trotzdem:
Dem ging es gut, er fühlte sich wohl bei mir (Katzen können sehr gut zeigen, wenn ihnen was nicht passt) und ich räume ja ein, dass Wohnungshaltung vor allen Dingen einer Einzelkatze nicht optimal ist.
Aber unter Tierquälerei verstehe ich dann doch was ganz anderes, siehe Meerschweinchen im Pappkarton oder ähnliches.

Trotzdem würde ich es allerdings heute nicht mehr so machen, mindestens eine zweite Katze zur gegenseitigen Unterhaltung käme dann dazu. Soweit wurde damals (von mir) noch nicht gedacht, aber auf der anderen Seite wäre der arme Kerl im Tierheim gelandet, hätte ich ihn damals nicht übernommen. Unter dem Aspekt ist doch wohl eine saubere Wohnungshaltung mit verlässlichem Menschen-Partner allemal besser, als all die Aufregungen im Tierheim, denke ich mal.

Nicht, dass es den Tieren im Tierheim schlecht geht, auch dort wird sich sehr viel Mühe gegeben. Aber Stress ist es für Katzen auf jeden Fall trotzdem und leider wechseln zwangsläufig dort die Bezugspersonen immer wieder mal - also auch nicht optimal.

@Pumakätzchen

Siehste, und so mache ich IMMER ALLES falsch, menno.

Was soll man jetzt glauben? Wohnungshaltung falsch oder Freigänger falsch?

Da scheiden sich ja die Geister und tatsächlich haben wir auch schon zwei Katzen verloren - meiner Frau ihr Kater ist damals einfach so verschwunden und ein paar Monate später verloren wir dann noch ihre andere Katze, totgefahren.

Heute hier würde ich unseren Katzen trotzdem weiterhin nicht diese Freiheit Garten wieder nehmen wollen, da werden wir doch im Sinne einer natürlicheren Haltung weiter mit dem Risiko leben, dass mal wieder was Schlimmes passieren kann.

Das mit dem Kastrieren halte ich auch für absolut wichtig, bzw. für unverantwortlich, wenn man da leichtfertig drauf verzichtet, womöglich aus falschem Geiz.


bearbeitet von PaanTuu
Geschrieben

"das Weib sei dem Manne..."


wie , gilt das etwa heute auch nicht mehr ??
schei... modene zeiten .

aber um mal wieder auf die tiere zu kommen , es heißt hier jedes mal "die hunde" oder "die katzen" , ich glaube fest daran das gerade hunde und katzen einen eigenen charakter besitzen und man sie daher nicht alle über einen kamm scheren kann .
was da für das eine tier quällerei ist mag dem anderen tier sogar gefallen .

ganz klar ist dabei natürlich immer das die grundbedürfnisse eines tieres erfüllt sein müßen .
was aber sind die grundbedürfnisse ??

bestimmt nicht immer das was wir aus menschlicher sicht dafür halten .

mal zwei beispiele :

1.
tanganjika cichliden
das sind fische mit unglaublich starken territorialverhalten die dazu noch das pech haben an den den ufern des tanganjikasees in großen populationen zu leben .

das revier eines solchen fisches ist von daher häufig nicht größer als 20 quadratzentimeter in dem er fast sein ganzes leben verbringt , unglaublich gestreßt dadurch das er dieses revier ständig verteidigen muß .

gibt man einem solchen fisch ein auarium mit den maßen 50 x 50 cm und ein weibchen fühlt er sich wie der könig der welt .

2.
dohlen
das nun sind rabenvögel die ich früher häufig aufgezogen habe (sie fallen als jungtiere gern aus den nestern) .

dohlen sind absulute opportunisten .
obwohl die dohlenkolonie lediglich 500 meter luftlinie von meinem wohnort entfernt war dachte die jeweilige dohle überhaupt nicht daran sich ihren artgenossen anzuschließen obwohl sie nie in einem käfig war sondern frei umherflog .

ein ruf genügte und die dohle war da , unglaublich verspielt und anhänglich .
und warum war das so ?
weil wir kumpels waren ?
weil sie auf menschen geprägt war ?

weit gefehlt , sie tat es weil das futterangebot stimmte .
so mitte september herum habe ich die fütterung dann immer nach und nach eingestellt

das ergebnis ?
nach spätestens 2 wochen "kannte" mich die dohle nicht mehr , sie hat sich ihren artgenossen angeschloßen und ein normales dohlenleben geführt inclusive des selber futter suchens .

wir sollten von daher die tiere nicht immer zu sehr mit menschlichen augen sehen und unter diesem aspekt glaube ich es paan zum beispiel wenn er sich sicher ist das sich seine katze bei ihm wohlgefült hat .

fragen wir uns einmal was eine katze dazu treibt herumzustreifen , wird dies die meißte zeit über zwei gründe haben .
ein revier abzustecken und zu kontrollieren und nahrungsbeschaffung .

ähnlich wie bei den oben genannten fischen kann nicht jede katze ein kilometergroßes revier haben , es ist einfach eine frage wie hoch die katzenpopulation in der entsprechen gegend ist , ich denke das eine katze auch mit einem kleinen revier (der wohnung) gut klar kommt wenn die rahmenbedingungen / haltungsbedingungen stimmen .

ok , zwei oder dreimal im jahr geht es auch der katze um sex .
aber wir alle (gerade die männlichen wesen hier) wissen ja , das leben ist kein wunschkonzert und warum soll es den katzen besser gehen als uns selber .


Geschrieben

Was bringt dem Hund das größte Haus und der schönste Garten, wenn er keinen Kontakt mit Artgenossen kennt, wenn er außer dem Garten keine Freiläufe in Wald und Flur kennt, wenn er keine körperlich angepasste Auslastung erfährt?

Eine Verantwortungsvolle Anschaffung fängt mit dem Kauf über einen Züchter an???? Du willst ernsthaft sagen, dass Züchter die Hunde mit platten Nasen und verkürzten Lungensegeln züchten für mich verantwortungsvolle Ansprechpartner sind? Solange in der Zucht primär auf Schönheit und nicht auf Charakter und Gesundheit wert gelegt wird, halte ich deine Züchterthese für sehr gewagt.

Aber das ist ja nur ein Bruchteil des Gesamtthemas welches hier kaum erschöpfend diskutiert werden kann.

Generelle Aussagen helfen niemanden ... man muss sich die jeweilig individuelle Situation anschauen, um Verbesserungen herbeizuführen. Hier ist dann noch zu unterscheiden zwischen Wildtieren und domestizierten Tieren ... und und und ...


Geschrieben

Unter den Züchtern existieren viele, die eben keine saubere Weste haben. Für viele Züchter ist das Tier eben eine reine Geldmaschine.

Ein Hund hat eben seine Grundbedürfnisse ...Essen, Auslauf, Beschäftigung und Gesellschaft. Und ein 20 Minuten Auslauf macht niemanden glücklich ...selbst mit einem kleinen Hund kann man ruhig eine Stunde gehen und bei einem großen sind 1,5+ Stunden angebracht. Ein Hund ist auch ein RUDELTIER, dem ist die Gesellschaft extrem wichtig. Da halte ich Zwinger nicht besonders geeignet für ..dort man sperrt man den Hund nur weg, wenn man ihn nicht sehen will.

Katzen sind ein großes Problem. Viele Katzenhalter sehen nicht die Notwendigkeit des Sterilisierens nicht. "Dann jagt sie nicht mehr" ist auch so ein schönes Argument,was gerne Bauern bringen ...und was nicht zutrifft. Aber so eine Sterilisation kostet auch Geld, knapp 90 Euro bei Männchen und über 100 Euro bei Weibchen. Das wollen manche auch nicht invstieren.
Die Tierheime sind voll mit Katzen, das Hilfsorganisationen haben alle Hände voll zu tun. Im Moment planen diese Organisationen wie z.B. die Katzenhilfe eine Unterschriftensammlung, damit die Sterilisation gesetzmäßig festgelegt wird.


Geschrieben

@Schmusibusi
Klasse Beitrag, sprichst mir da grad sehr aus der Seele!
Ich will den Beitrag zwar jetzt nicht überbewerten, denn man könnte nun zahllose Beispiele in jeglicher Richtung anbringen, ob negativ oder positiv für die Tierchen...

Grundsätzlich entspricht das aber absolut meinem ersten Gedanken an den @AGB, dass mir seine Eröffnung soooo einfach zu pauschal rüber kommt.

Dazu gibt es einfach viel zu viel Aspekte, wo "eingesperrt sein" oftmals für die Tiere besser ist, als es die freie Natur insbesondere heute durch uns Menschen schon sehr massiv manipuliert, überhaupt bieten könnte.

Auch, was @Sumseline da schreibt, ist einfach wirklich so - man muss das individuell betrachten, dass kann man nicht so pauschal feststellen.
Ich glaube auch nicht, dass @ABG das so pauschal meinte, ihm wird wohl die (vernünftige) Diskussion dazu am Herzen liegen, darum geht es sicherlich.


Geschrieben

ich bringe mal nur zwei Zitate hier ein und ich bin der Meinung die sagen fast alles aus:

"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,dass das Wort Tierschutz überhaupt erfunden werden mußte" Theodor Heuss

und

"Die Größe und der moralische Fortschritt einer Nation lassen sich daran ermessen,wie sie die Tiere behandelt" Mahatma Gandhi


Susi


Geschrieben

Mahatma Gandhi war auch ein sehr kluger Mensch, was ich auch einmal über DH dachte.

Oppa


Delphin18
Geschrieben

Delfine und Orcas und eigentlich auch Robben gehören für mich nicht in "Unterhaltungsbecken" da sie nicht groß genug sind.

Das ist ja wohl ganz klar!

Aber zum Thema:
Unsere Katze geht im und aus den Haus ein und aus, wie es ihr passt, hält sich zwei Menschen als Dosenöffner, weil si eauch noch ziemlich wählerisch ist, was das Futter angeht und rottet im Übrigen alles aus, was im Gerten kriecht und fliegt.

Unser Hund hat im Haus geschlafen, weil er das so wollte und war im Übrigen mein Marathon-Trainingspartner, was ihm immer riesigen Spaß gemacht hat.

Die verschiedenen Meerschweinchen und Hmaster meiner Töchter haben sich nach Belieben durch verschiedene Sofas und Sessel gefressen.

Insgesamt würde ich behaupten, unserem Zoo ging es wirklich gut. Aber wenn unsere letzte Katze gestorben ist, kommt mir kein Tier mehr ins Haus .


abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

ich wohne auch direkt an einer bundesstraße. als mir die 3 katze überfahren und mir der schmerz über das geliebte tier einfach zu groß wurde, habe ich mich dazu entschlossen, gar keine katzen mehr zu halten. für mich gehört eine katze, neben der wohnung, auch nach draußen. sie soll streunen, artgenossen treffen und wenn sie will mäuse jagen. eine sterilisation/kastration würde ich ebenfalls per gesetz durchsetzen, ausgenommen eingetragene und vor allem geprüfte züchter. die ganzen überzüchtungen mit den dazugehörigen krankheiten kommen daher, weil immer mal wieder eine andere rasse oder tier in "mode" kommt. es gibt soviele gebärmaschinen und die sogenannten "züchter" bleiben einfach unbehelligt. lest mal zeitung. die wenigsten zum verkauf angebotenen tiere kommen aus wirklich guten verhältnissen. hier fehlt die kontrolle.
die annahme, dass katzen nicht gern allein sind, trifft längst nicht auf alle zu. es gibt gerade bei katzen sehr viele einzelgänger die einen artgenossen in der wohnung (auf dem grundstück) nicht dulden, womit wir wieder beim charakter wären.

wer nicht mindestens 3x 30min pro tag zeit für einen spaziergang mit dem hund hat, dürfte meiner meinung nach, gar keinen halten. wir haben ein sehr großes grundstück (2500qm groß). unsere wirklich kleine hündin kann raus und rein wie es ihr beliebt und dennoch kann sie es kaum erwarten, wenn einer von uns die leine in die hand nimmt. morgens 1 stunde, mittags je nach hitze eine 0,5-1 stunde, nachmittags je nach hitze 0,5-1 stunde und am abend nochmal 1 stunde sind für uns eine selbstverständlichkeit. ja...sie wird verwöhnt und das ist auch gut so.
das ein berufstätiger nicht immer soviel zeit hat ist auch klar, allerdings sollte man in dem fall überlegen, ob man sich überhaupt einen hund zulegen sollte. für mich immer noch unerklärlich, dass sich zwei berufstätige menschen, in einer 50qm großen stadtwohnung im 3. stock zwei schäferhunde halten. wenn man dann wenigstens leute fürs gassi gehen bezahlen würde. nein...die hunde sind von 9.00 - 15.00 komplett allein. sowas gehört verboten.
jeder...und wirklich jeder hundehalter sollte einen hunde-führerschein machen, aber bitte mit ernährungslehre. ich bin dick...aber ich bin dafür selbst verantwortlich.
ein tier fett zu füttern ist absolute quälerei!

ich könnte wetten, dass sich sehr viele der hier schreibenden/lesenden, im supermarkt die bodenhaltungseier kaufen, weil sie eben doch billiger sind und die wenigsten werden auf den stempel schauen, ob die eier überhaupt aus deutschland kommen. wir haben zwar die käfighaltung abgeschafft, aber schaut euch bitte mal eine halle der bodenhaltung an, in denen die hühner dahin vegetieren.
auch eine freilandhaltung ist nicht immer das maß aller dinge und die bio-eier ebenfalls nicht, dennoch sind es mögliche alternativen, wenn man die herkunft auf dem stempel beachtet. es kostet halt etwas mehr.

und zur massentierhaltung bleibt nur soviel zu sagen:
solange die menschen in die supermärkte/discounter rennen und nur die günstigen angebote kaufen, solange wird es in der massentierhaltung keine veränderungen geben. wisst ihr eigentlich, dass 80% des billigfleisches nicht aus deutschland kommt. allerdings sollte man auch beim metzger um die ecke zweimal hinschauen. viele kaufen ihr fleisch ebenfalls billig ein, anstatt mit den bauern zusammen zu arbeiten. der einzelhandel und großhandel verdient sich hierzulande ne goldene nase, weil sie den bauern mit einem spottpreis fürs lebendvieh abfertigen und das fleisch teuer verkaufen.

viele grüße


bearbeitet von abenteuer30
MannohneSusi
Geschrieben

Aber wenn unsere letzte Katze gestorben ist, kommt mir kein Tier mehr ins Haus.



Ja, das haben wir auch immer behauptet! Und dann haben wir rein zufällig mal wieder auf die HP eines Tierheimes geschaut.......

Wir können nur Jedem empfehlen, nicht gleich zum Züchter zu gehen, wenn Ihr ein Haustier haben wollt, schaut Euch bei den Tierheimen in Eurer Nähe um!
Da gibt es leider genug Tiere für jeden Geschmack! Nein, Ihr sollt nicht kantonesisch kochen!


Der Mann


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