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Leidenschaft der See

Empfohlener Beitrag

Der Text ist heiß!

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Geschrieben

Akt I: Der Weg in die Kolonien

Der Wind stürmt rauh an diesem grauen Morgen auf hoher See. Die englische Fregatte hat bereits vor Wochen begonnen den atlantischen Ozean zu durchqueren, als der Kapitän des stolzen Schiffs mit besorgter Mine in die Ferne schaut. Der Wind bläst ihm den Hut vom Kopf, so dass seine grauhaarige Perücke zum Vorschein kommt und beim nächsten Windstoß leicht verrutscht. Der erste Offizier reicht seinem Kapitän alsbald seinen Hut und wartet gespannt auf einen Befehl. Der Kapitän reibt sich die Augen. Schaut ein letztes mal in die Ferne.

 

"Welche Fracht können wir über Bord werfen?" Fragt der Kapitän den ersten Offizier. Der erste offizier denkt nach und listet einige Güter auf. Das reicht dem Kapitän nicht. "Räumen Sie alles leer, alles sofort über Bord - wichtig ist nur das Mädchen". Der erste Offizier salutiert und marschiert festen schrittes los. "Und bringen Sie gefälligst die Mannschaft in Wallung, das wird kein Spass!", brüllt der Kapitän hinterher. Der ertse Offizier reißt den Arm hoch und gibt der Besatzung Anweisungen. Die Matrosen an Deck merken gleich, dass etwas im Busch ist und verziehen ähnliche Minen wie der Kapitän selbst.

 

"Piraten", flüstert sich der Kapitän selber zu.

 

Nach einigen Stunden intensiver Arbeit hat die Fregatte seine Maximalgeschwindigkeit erreicht. Mehr als 2/3 der Ladung sind bereits über Bord gegangen, was der erste Offizier nun dem Kapitän berichtet. Doch Kapitän runzelt nun noch intensiver die Stirn und sorgenfalten durchziehen sein Gesucht. Das Schiff, welches der Kapitän einige Stunden vorher am Horizon erblickt hatte, kommt unaufhörlich näher. Selbst die Matrosen erklennen in der Ferne bereits die schwarze Flagge mir dem Totenkopf darauf. Hektik macht sich an Bord breit.

 

Der erste Offizier möchte nun noch weitere Güter über Bord werden, die dem Mädchen gehören. Der Kapitän zögert nun aber diesen Befehl zu erteilen. "Bei allem Respekt, Sir, bitte geben Sie den Befehl", fleht der erste Offizier. "Was hat es ohnehin mit unsere Pasagierin auf sich? Niemand kennt Sie! Werfen wir gleich Sie mit über Bord", krächzt der erste Offizier. Der Kapitän guckt seinen ersten Offizier mit ernstem Blick an. "Unsere Passagierin ist die Herzogin von York und so nah verwandt mit der Königin, dass Ihr Tod ernste Konsequenzen nicht nur für uns haben würde - sollten wir das hier überleben - sondern auch noch für unsere Kinder und deren Kinder!", raunt der Kapitän seinen Untergebenen an. "Also bewegen Sie sich und schmeißen Sie alles andere über Bord, aber nicht diese Frau. Sie muss in die Kolonien!". Der erste Offizier macht kehrt und führt den Befehl des Kapitäns aus.

 

Alle Bemühungen bis in die frühen Abendstunden waren vergebens und das Piratenschiff, ein stolzes Schiff mit prallen Segeln und beeindruckender Bewaffnung, ist auf eine Seemeile an die englische Fregatte herangekommen......

 

- to be continued -

prompt
Geschrieben

Das nenn ich mal ein Intro. Chapeau. 

Geschrieben

Kann man den Ursprünlgichen Artikel garnicht modifizieren, um so meinen Zweiten Akt direkt unter den ersten zu schreiben?

Geschrieben

Akt II: Das Gefecht


Die wenigen Soldaten stehen mit Waffe im Anschlag an Deck. Den Matrosen wurden auf geheißt des Kapitäns ebenfalls Waffen ausgegeben. Die Soldaten blicken ungläubig auf Ihre seefahrenden Kammeraden, da diese sich kaum mit dem Gebrauch dieser Waffen auskennen. Der erste Offizier versucht den Matrosen die Grundlagen zur Nutzung der Gewehre beizubringen, als die ersten Kanonen des Piratenschiffs mit lautem Donnern die ersten Geschosse auf die englische Fregatte abfeuern. Die Besatzung zuckt zusammen, nur der Kapitän nicht. Er ist erfahren in der Schlacht und behält einen kühlen Kopf, als die Geschosse Steuerbord in das Wasser einschlagen und die Wasserfontänen an Deck spritzen.

Unter Deck zuckt eine junge Frau zusammen, als das Kanonenfeuer losgeht. Auch von der Fregatte aus wird nun in Richtung Piratenschiff gefeuert und das Donnern ist Aufgrund der Nähe noch viel intensiver. Die junge Frau, 20 Jahre alt, gekleidet in den besten Stoffen der englischen Oberschicht, verkriecht sich in einer Ecke ihrer Kajüte. Würde ich das Korsett nicht schon die Luft abschnüren, so ihr würde spätestens jetzt die Angst vor dem drohenden Tod den Atem nehmen. Doch schnell besinnt sie sich ihrer adeligen Herkunft und rückt Ihr wallendes Kleid zurecht. Aufrecht setzt sie sich an einen Tisch, ganz wie eine englische Lady, und verharrt still – so als ob sie gar nicht da wäre.

Eine laute Explosion ertönt. Ein direkter Treffer der des Hauptmastes und mehrere Einschläge an den Flanken des Schiffs machen den Kapitän große Sorge. Die Schlacht tobt nun schon über eine Stunde und das Piratenschiff ist bis auf Meter an die Fregatte heran navigiert. Der Kapitän erkennt genau, dass sich das Piratenschiff zum Entern vorbereitet. Der parallele Kurs verrät es. Der erste Offizier wird panisch. Das färbt auf die Besatzung ab. Als der Kapitän dies merkt, packt er seinen ersten Offizier und schüttelt ihn. „Was sind die für ein englischer Seemann?“ fährt der Kapitän ihn an. Der Kapitän stößt seinen ersten Offizier zu Boden, dreht sich zu seinen Männern und befielt: „Klar zum Gefecht!“.

Geschrieben

Akt III: Der Piraten-Kapitän.

Das Donnern und Grollen der Kanonen ist verstummt, jedoch ertönt lautes Kampfgeschrei von Seiten des Piratenschiffs, welches die Besatzung der englischen Fregatte deutlich einschüchtert. Der erste Offizier richtet sich langsam wieder auf, nachdem er von seinem Kapitän umgestoßen und vor der versammelten Mannschaft somit verhöhnt wurde. Der erste Offizier schleicht sich davon, während der Kapitän versucht durch den Rauch des Kanonenfeuers zu erkennen, was da auf ihn zukommt. Der Rauch ist so dicht, dass er kaum mehr das Piratenschiff sehen kann.

Auf einmal gibt es einen enormen Ruck, als die Flanke des Piratenschiffs die Fregatte rammt. Das Holz knarzt in einem fürchterlichen Ton und wird noch untermalt von dem furchteinflößenden Gebrüll der Piraten. Die unvorbereitete Besatzung der Fregatte reißt der harte Stoß zu Boden, selbst der Kapitän verliert das Gleichgewicht. Im selben Moment schießen die Enterhaken durch die Luft und verfangen sich in der Takelage der ramponierten, englischen Fregatte. Die englischen Soldaten raffen sich langsam wieder auf, als die meisten Matrosen noch verschreckt und gelähmt am Boden liegen.

Mit tosendem Geschrei schwingt sich die erste Welle der Piraten auf das Schiff der Engländer. Mit gezogenen Säbeln oder Pistolen landen die unrasierten und in zerrissenen Hemden gekleideten Piraten auf ihren Knien. Jetzt realisiert auch der letzte Matrose die Lage und während die ersten Schüsse der englischen Soldaten in Richtung Piraten fallen, rappeln sich auch die Matrosen endlich auf. Der Kapitän der Fregatte ruft seinen Männern zu, macht ihnen mit und versucht sie zu motivieren. Doch in dem immer lauteren Schlachtgetümmel gehen seine Rufe zusehends unter und er wird von zwei seine Soldaten unter Deck in Sicherheit gebracht, während an Deck die Schlacht vollkommen entbrannt ist.

Die Engländer wehren sich verbissen gegen die Piratenhorde und lange erscheint der Kampf sehr aussichtsreich. Die Piraten werden durch die englischen Soldaten und Matrosen langsam aber sicher in Richtung Heck gedrängt, so dass sich die englischen Mannschaften immer mehr in Rausch kämpfen. Die immer weiter in Bedrängnis geratenen Piraten nehmen eine immer defensivere Haltung am Heck des Schiffes ein.

Plötzlich schwingt sich durch den Rauch ein kräftiger Mann. Sein Hemd ist nicht zerrissen und er trägt eine feinere Hose als alle seine Männer. Zwischen seinem Körper in dem breiten Gürtel klemmen zwei geladene Pistolen und in der rechten Hand hält er ein prunkvoll gearbeitetes Schwert. Er schwingt sich vom Piratenschiff auf die Fregatte und landet in einem festen Stand hinter der Linie der Piraten. Die Männer haben die Ankunft des Mannes bemerkt, der sich bedrohlich aufbäumt. „Kapitän“ schallt es aus den Kehlen der Piraten. Alle schöpfen neue Kraft und brüllen den englischen Soldaten entgegen.

Unter Deck bekomme die englische Dame in Ihrer Kajüte all dies nicht mit. Lediglich hört die Schritte, die sich ihrer Kajüten-Tür nähern.

Geschrieben

Akt IV: Unter Deck

 

Die Schritte auf dem Gang zur Kajüte der englischen Dame stammen vom Kapitän und den beiden Soldaten, die Ihn unter Deck gebracht haben. Der Kapitän weigert sich noch das Gefecht zu verlassen, doch einer der Soldaten beschwört Ihn sich in die Kajüte zu begeben. „Wir tun unsere Pflicht, und wenn die Piraten vertrieben sind, bringen Sie uns an Land“, fasst der eine Soldat kühl zusammen. Beide Soldaten wollen wieder zu Ihren Kammeraden an Deck, die sich weiterhin der neu erstarkten Piraten erwehren. „Sie bleiben hier vor der Kajütentür zum Schutz unseres hochwohlgeborenen Gastes“, befiehlt der Kapitän einem der Soldaten. Dieser Soldat salutiert und stellt sich neben die Kajütentür, der andere verschwindet rasch an Deck.

 

Der Kapitän geht unterdessen auf die Tür zur Kajüte zu. Gemäß seiner Erziehung in der Marine und als Edelmann und Offizier klopft er zögerlich an die Kajütentür und bittet um Einlass.

 

In der Kajüte verharrte die 20-jährige, herrschaftlich gekleidete Dame mit einem unschuldigen Gesicht und ihren aufwändig geflochtenen Haaren auf ihrem Stuhl hinter dem Tisch. Nur ein zartes „Bitte“ bringt sie vor lauter Anspannung heraus. Der Kapitän öffnet die Tür leicht und tritt ein. Der Kapitän beugt sich vor und erhebt sich danach wieder ehrfürchtig. „Herzogin Mary, ich kann ihnen versichern, dass die Soldaten ihrer Majestät dem Gegner keine Chance auf einen Sieg lassen werden, und dass wir Sie sicher an ihr Ziel geleiten. Bitte haben sie etwas Nachsichtig bezüglich dieser Situation, diese Gewässer sind durchaus bekannt für Aktivitäten dieser Art und wir werden diese Situation überstehen“, versucht der Kapitän die junge, verängstigte Frau zu beruhigen. „Ich vertraue ihnen“ bringt die Mary noch über die Lippen, als sich plötzlich weitere Schritte auf dem Gang vor der Kajüte nähern.

 

Der Kapitän geht auf die Herzogin zu und stellt sich neben Sie. Beide haben die Schritte gehört und blicken unter Anspannung zur Kajütentür. Der Soldat, der draußen vor der Tür zu Wache steht, spricht den sich nähernden Mann an: „Herr…, Herr…, was tun sie… was…“. Ein Schuss fällt. Man hört den Soldaten auf dem Flur zusammen sinken. Sein Körper fällt leblos auf den Boden.

 

Die Tür öffnet sich sehr langsam und knarzt dabei. Mary hält des Kapitäns Hand. Der wiederum ergreift mit einer Hand sein Schwert, welches noch in der Scheide steckt. Als sich die Tür komplett geöffnet hat, schaut der Kapitän ungläubig in das Gesicht seines ersten Offiziers. Seit dem Zwischenfall an Deck, als der Kapitän ihn vor der Besatzung umgestoßen hatte, war er nicht mehr aufgetaucht. Nun weiß der Kapitän auch, wo er war. „Sie sind betrunken!“ wirft der Kapitän seinem ersten Offizier entgegen. Dieser steht leicht taumelnd, mit hochrotem Gesicht und lüsternem Blick vor dem Kapitän und der Herzogin. „Ich komme von oben, es sieht schlecht aus und der Rum ist sowieso schon alle“, lallt der erste Offizier. „Warum genießen wir also nicht unsere letzten Minuten mit den schönen Dingen im Leben – denn vom Leben haben wir ja nicht mehr viel“, fährt der erste Offizier fort. Dabei starrt der Betrunkene die Herzogin an und zieht diese bereits im Gedanken aus. Der Kapitän versteht den Ernst der Lage und stellt sich schützend neben die Herzogen, die noch immer des Kapitäns Hand hält. „James,“ spricht der Kapitän den ersten offizier an. „Vergessen sie nicht ihren Rang und ihre Ehre. Ein englischer Marineoffizier denkt nicht einmal an so etwas!“, versucht der Kapitän seinen ersten Offizier zu bremsen. „Kapitän hier, Kapitän da“, säuselt der Betrunkene. Er hat eine große Wut im Bauch, weil sein Kapitän ihn vor der gesamten Mannschaft umgestoßen hatte. Seine Ehre – so denkt er – ist ohnehin beschmutzt und er ist sich sicher, dass die Piraten alle Männer an Bord den Haien zum Fraß vorwerfen werden. Das Mädchen würde von jedem der Piraten vergewaltigt werden, warum sollte er dann nicht der erste sein? In diesem Moment legt der erste Offizier die Waffe auf den Kapitän an. „Junge, tu das nicht“ fleht der Kapitän. Die Herzogin schließt die Augen. „Ich will sie zuerst“, sagt der erste Offizier noch, als er abdrückt. Der Kapitän ist tödlich getroffen und sackt in sich zusammen. Die Herzogin schreit auf. Die Hand des Kapitäns gleitet aus Ihrer Hand und er bricht neben ihr zusammen. Der erste Offizier grinst in seinem Suff und geht auf die Herzogin zu. Er öffnet seinen Hosenstall und schaut Mary erwartungsvoll an. „Du bist sicher noch Jungfrau, oder?“, fragt der erste Offizier, als sich die Herzogen in die hinterste Ecke der Kajüte flüchtet.

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Geschrieben

Akt IV ist nun da. Über Feedback freue ich mich sehr :-). Langsam wird es auch heißer hergehen :-)

Geschrieben

Hatte vergangenes Wochenende leider keine Zeit. Samstag schreibe ich hoffentlich wieder.

tdtm2004
Geschrieben

super geschrieben, aber gib den englischen Offizieren doch besser Säbel statt den Schwertern, falls das im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielt 😂

Geschrieben

Akt V: Rettung

 

Mary kauert in ihrem eng gebunden Korsett, dem wallenden Kleid einer adeligen Frau und mit aufwendig toupierter Frisur in der Ecke ihrer ohnehin nicht großen Kajüte. Der leblose Körper des Kapitäns liegt neben Mary, während der betrunkene erste Offizier sich seinem vermeidlichen Opfer nähert. „Sei doch nicht so ängstlich“, spricht der erste Offizier sein Ziel der Begierde an. Mary schaut im Raum umher, hofft auf Rettung, sucht einen Ausweg, doch findet keine Möglichkeit dem ersten Offizier zu entkommen. Der erste Offizier, der bereits seine Hose geöffnet hatte, fasst nun mit seiner Hand hinein und zieht seinen bereits vor Erregung gewachsenes Glied durch den Hosenstall aus der Hose. Mary versucht sich noch dieses Anblickes zu entziehen, doch sie kann die Augen nicht weiter verschließen, als sie die Schritte des ersten Offiziers immer näher kommen hört. Er reibt sich seinen Penis, als Mary mit erschrockenem Blick am ersten Offizier herunter schaut. Nun nimmt Mary das erste Mal Ihren Mit zusammen und schreit aus tiefster Brust „Hilfe!“. An Deck tobt unvermindert der Kampf zwischen den Piraten und den Soldaten der Krone, niemand hört den Hilferuf. Der erste Offizier lächelt. „Du schreist also gerne? Zum Schreien werde ich dich bringen, meine Liebste. Meinen Namen wirst du schreien, wenn ich dich als erster und letzter Mann in deine Leben nehme. Dich zu Frau mache. Du wirst meinen Namen schreien. ‚Michael‘ wirst du schreien!“.

 

Michael steht nun neben Ihr, seinen Penis hat er bereits hartgerieben. Seine Eichel ist straffgezogen und dicke Adern durchziehen sein Glied. Ein erster kleiner Tropfen Präjakulat drängt aus der Eichel. Der erste Offizier beugt sich zur in der Ecke kauernden Mary herunter. Mit ruhiger Hand fährt er durch Marys harr und streichelt ihre Wange. Doch sie will sich verweigern, weicht mit ihrem Kopf zurück, dreht sich zur Seite und schaut weg. Michael wird ärgerlich und ungeduldig. „Komm schon kleines, nimm ihn in die Hand.“ Michael greift der wehrlosen an das Handgelenk und zieht ihre Hand hoch zu sich. „Jetzt kannst du gleich spüren, wie sich ein echter Mann anfühlt“, spricht Michael mit erregter stimme. Die Fingerspitze von Marys Zeigfinger berührt den Schaft von Michaels Glied als erstes. Michael führt ihre Hand, so dass bald auch alle anderen vier Finger gegen seinen Penis drücken. Dennoch greift Mary nicht zu, versucht sich weiterhin zu erwehren und ihre Han wegzuziehen – doch sie ist zu schwach. Also Michael merkt, dass er nicht das bekommt, was er will, wird er aggressiv. „Willst du mich nicht?!“ brüllt er durch die Kajüte. Mit der Hand greift er nach Marys Gesicht, hält es mit festem Griff. „Du nimmst ihn jetzt in den Mund und tust das, was eine anständige englische Frau tut. Du befriedigst einen der Soldaten, die für dein Land ihr Leben aufs Spiel setzen!“. Mary wimmert, als der erste Offizier seinen Unterleib langsam an das Gesicht der englischen Lady heranschiebt, die hilflos auf dem Boden sitzt.

 

Plötzlich Schritte auf dem Gang zur Kajüte. Vor lauter Erregung und Vorfreude nimmt der erste Offizier diese nicht wahr. Mary aber versucht Ihr Gesicht aus der Einklammerung von Michaels Hand zu befreien und stößt einen letzten Hilfeschrei aus. Die Schritte auf dem Gang verstummen. Tränen rollen Mary über die Wangen, als der erste Offizier sein Opfer an dem fein toupierten Haar packt und Marys Kopf nach hinten reißt. Mary blickt auf den harten Penis des ersten Offiziers und will sich nun ihrem Schicksal ergeben.

 

Die Kabinentür springt auf und im Türrahmen steht der Kapitän des Piratenschiffs. In der einen Hand hält er seinen schmucken Säbel, mit der anderen Hand stützt er sich am Türrahmen. Seine vormals makellosen Kleider sind nun zerzaust vom Kampf, Blut klebt an seinem Hosenbein und seine Haare kleben wild in seinem verschwitzten Gesicht. Der Kapitän erkennt sofort die Lage und sieht ebenfalls das Rangabzeichen des ersten Offiziers an dessen verrutschter Uniform.

 

„Behandelt man so eine Lady?“, fragt der Kapitän den ersten Offizier durchdringend anstarrend. Dieser ergreift direkt seine Waffe, zielt auf den Piratenkapitän und drückt ab. Der Kapitän duckt sich noch weg, doch wird in die Schulter getroffen und fällt dabei zurück in den Gang. Nach einem kurzen, schmerzvollen Aufschrei fasst sich der Kapitän an die Schulter und richtet sich geschwind auf. Michael legt erneut an und drückt ab, als er denkt den goldenen Schuss setzen zu können. Als Michael den Abzug durchzieht erklingt ein leises Klicken. Die Waffe war leer, der Kapitän grinst, der erste Offizier wird panisch. Er wendet sich von seinem Opfer ab und zieht unkoordiniert und im Suff seinen Säbel. Der Kapitän ist bereits in Windeseile in die Kajüte gestürmt und steht Michael direkt gegenüber. Aufgrund des Alkohols und der damit verbundenen Einschränkung der Sinne und Reflexe ist Michael nicht in der Lage den ersten Angriff auf den Kapitän mit gewohntem Können vorzutragen. Der Ansturm des ersten Offiziers wird vom Piratenkapitän mit einem gekonnten Ausweichmanöver pariert und so steht der Kapitän nun zwischen Mary und Michael. Beim nächsten Angriff Michaels stößt der Kapitän den Angreifer einfach zu Boden. Dieser stößt sich dabei den Kopf an und beginnt aus einer Platzwunde zu bluten. Benommen vom Alkohol und dem Stoß am Kopf bleibt Michael regungslos liegen.

 

Hastig stürmen weitere Piraten herbei, als sie den Kampf in der Kajüte wahrnehmen. Sie sehen den an der Schulter blutenden Kapitän und erkundigen sich nach dessen wohlergehen. Der Kapitän wiegelt die Männer ab und fragt nach der Lage. „Die übrigen Soldaten haben sich ergeben. Schmeißen wir sie über Bord!“, lacht der eine Pirat. „Nein“, ordnet der Kapitän an. „Wir haben genug Blut vergossen. Das Schiff ist noch mit genug Gold und Silber beladen. Alles konnten Sie nicht über Bord werfen. Nehmt euch, was ihr tragen könnt und fesselt die Gefangenen.“. Die Männer schauen sich an und stimmen dem zu. Der Kapitän dreht sich dann zu Mary. „Und diese Dame fasst niemand an. Nehmt ihr euch, was ihr wollt. Diese Lady soll meine Beute sein.“. Die Männer nicken und machen sich auf das Schiff zu plündern. Einer der Piraten schleift auch den wehrlosen Körper des ersten Offiziers an Deck.

 

Der Kapitän dreht sich zu Mary. „Mein Name ist John.“.

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