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Trennungsschmerz - wie lange?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hab hier mal eine Frage, wie lange darf oder sollte der Trennungsschmerz andauern?

Die Leute aus meiner Umgebung finden es unnatürlich dass ich nicht über die Trennung hinweg komme, bzw länger dafür brauche. Es ist schon eine ziemliche Belastung, aber manchmal ist es halt so. Wie geht ihr mit so etwas um? Für gute Tipps per PN wäre ich dankbar... 

Eisberg25
Geschrieben

Das kommt auf jeden selbst an. Da gibt es keinen genau zu beziffernden Zeitraum. 

Gruß der Berg 

Geschrieben

Schon klar, daß lässt sich ja nicht nach einer Formel berechnen oder so, es ist jetzt nur schon mehr als zwei Jahre vergangen und es wird nicht großartig besser... 

Damien75
Geschrieben

Ich denke auch das das ganz individuell ist . Ich würde mich da ganz und gar auf deine innere Stimme hören und mir soviel Zeit dazu nehmen wie es halt benötigt. Viel Erfolg dabei

Geschrieben

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nichts bringt, wenn man versucht, sich zu einem "früheren Abschluss der Trauerarbeit" zu zwingen. Oder Tipps von anderen zu verwenden. Das hat bei mir nie gepasst oder den positiven Effekt ergeben, wie bei den anderen, die mir die Tipps gegeben haben.

Jede Trennung hat ihre ganz individuelle Verabeitungszeit erfordert. Bein einigen ging es - für mein Empfinden und meine Erwartung überraschend - schnell. Andere Verarbeitungen dauerten - gefühlt - Ewigkeiten an. 

Irgendwann - früher oder später - kam der Moment, wo ich festellte, dass es jetzt wirklich "vorbei" ist und ich wieder vorausschauen und mich auf etwas Neues freuen/konzentrieren konnte. Bis dahin gab es keine Möglichkeit, das mit irgendwelchen Hilfsmitteln oder "Tricks" "abzuschalten".

Daniel32Saar
Geschrieben

Hallo Alex,

 

Zeit heilt alle Wunden, aber wie schon geschrieben kann man dies nicht definieren.

Vor allem kannst du nun hier fragen und/oder deine Freunde fragen aber die Antwort die du hören bzw. lesen willst wirst du von keinem anderen bekommen, weil du deine Antwort schon oder noch in deinem Kopf hast wie es zu laufen hat.

 

Viel Erfolg, sowas ist etwas sehr schwerer... wenn es nichts hilft such dir jemanden der dir hilft.

 

LG Daniel

kinkyfranke
Geschrieben (bearbeitet)

je intensiver die Beziehung war und je mehr man sich dem Gegenüber ausgeliefert hat, desto schwieriger und auch länger benötigt es eine Trennung zu verarbeiten. Kann eine verdammt schmerzhafte Angelegenheit sein. Es kann auch Situationen geben, in denen man sich professionelle Hilfe suchen sollte. Wenn du an dir oder dein Umfeld bemerkst, das deine Persönlichkeit aufgrund des Frustes eine Wesensveränderung vollzieht, dann sollten die Alarmglocken schrillen. Man kann nicht alles, was auf einen zukommt, immer allein und für sich im stillen Kämmerlein verarbeiten. Gerade deine Frage macht mir hier schon Bedenken, denn das ganze scheint für dich ein sehr schwieriges Thema zu sein. Wenn du nicht weißt, wohin du gehen sollst, mit wem du reden kannst, dann gehe erstmal zu deinem Hausarzt. Er wird dir Beratungsstellen und Adressen geben, falls du eine Lebenskrise hast. Schäme dich nicht, ich kenn das zu gut, bin dadurch auch schon mal körperlich krank geworden. Ich kann dir nur diesen ehrlichen Rat geben.

bearbeitet von kinkyfranke
Mistral69
Geschrieben (bearbeitet)

Normal sagt man, die Jahre des Zusammen sein geteilt durch 12 sollte die Trauerzeit sein. Also 12 Jahre zusammen 1 Jahr Schmerz.

Aber wie schon vielfach oben erwähnt, kommt es auch darauf an, wie intensiv die Beziehung war und jeder verarbeite es anders. Still, laut, in sich gekehrt, nach außen gehend, total betrübt, oder auch in die Volle gehend, jetzt erst recht feiern.

Es gibt immer eine Zeit der Gefühle, Freude, Liebe, Trauer, Enttäuschung, Wut....... schlimm und gefährlich ist, wenn keine Gefühle mehr aufkommen, dann sollte man sich auf jedenfalls helfen lassen.

bearbeitet von Mistral69
Libidas
Geschrieben

Hallo,

 

befinde mich gerade auch in einer Trennungsphase mit den entsprechenden Schmerz. Leider mal wieder ,;(

Kann dies nur bestätigen: Es braucht seine Zeit, und  die ist sehr individuell. ich versuche immer, die Trauer, Einsamkeit etc. zuzulassen. Wie sagte mal eine Psychologin zu mir: Gefühle sind wie Babys. Sie wollen angenommen werden ;)

Die Frage ist natürlich, ob man sich in dieser Zeit mit Affären und schnellen Sex ablenken sollte??? ;)

 

Grüße

 

bo910595
Geschrieben
Am 15.3.2016 at 15:07, schrieb CaraVirt:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nichts bringt, wenn man versucht, sich zu einem "früheren Abschluss der Trauerarbeit" zu zwingen. Oder Tipps von anderen zu verwenden. Das hat bei mir nie gepasst oder den positiven Effekt ergeben, wie bei den anderen, die mir die Tipps gegeben haben.

Jede Trennung hat ihre ganz individuelle Verabeitungszeit erfordert. Bein einigen ging es - für mein Empfinden und meine Erwartung überraschend - schnell. Andere Verarbeitungen dauerten - gefühlt - Ewigkeiten an. 

Irgendwann - früher oder später - kam der Moment, wo ich festellte, dass es jetzt wirklich "vorbei" ist und ich wieder vorausschauen und mich auf etwas Neues freuen/konzentrieren konnte. Bis dahin gab es keine Möglichkeit, das mit irgendwelchen Hilfsmitteln oder "Tricks" "abzuschalten".

stimmt cara virt

eine bedeutungsvolle beziehung die über ein zwei jahre oder länger geht ,es brauch zeit,es ist erst das nicht fassen können,das nicht wahrhaben wollen,dann die wut und die hilflosigkeit und schliesslich das trauern und annehmen,es ist ähnlich eines verlustes durch sterben.

wenn man nun die zeit mit affären versucht zu überbrücken verhält man sich auch nicht andest als der partner und schliesslich wird keine wirkliche befriedigung entstehn,wenn man auch mal eintaucht in die beziehung und sich selbst betrachtet,sich selbst aus den augen des gegenübers des ehemaligen geliebten,man stellt fest dass es keine einzelnen schuldigen gibt.

aber schliesslich kanns zur angenehmen auszeit werden und später wird man das gelernte anwenden können und besser verinnerlichen. geduld wünsche-

 

Geschrieben

Es dauert so lange, wie es eben dauert.

Man sollte sich auch die Zeit nehmen und die Trennung und alles, was dazu gehört auch zu verarbeiten, das ist ein ganz wichtiger Schritt, auf den ich persönlich nicht verzichten wollen würde.

Geschrieben

Bis Anfang Zwanzig hatte ich monatelangen, epischen Trennungsschmerz. Mittlerweile regelt sich das glücklicherweise in wenigen Wochen. Man muss eben nach vorne schauen.

Epsony36
Geschrieben

Ich lebe auch gerade in trennung 

Und es tut sehr weh und weiß auch nicht wie ich damit um gehen soll

Meine liebe ist noch so groß bin Viel am weinen die Sehnsucht ist so groß 

Bin jetzt in eine andere Stadt gezogen aber es zerreißt mich noch mehr 

Bin in die deprision gelandet 

Ich bin ein sehr Dolle Gefühls Mensch 

Verlassen zu werden ist für mich so grausam 

Und fühle mich so verletzt 

Es zerreißt mich ohne ende

Geschrieben

Wenn es LIEBE war/ist geht der Schmerz schneller vorbei

weil es das Wesen der Liebe ist den anderen los zu lassen.

Selbst wenn man zusammen ist.

Also dauert der Schmerz so lange wie ich an der Vergangenheit festhalte.

ICH bin dafür zuständig, dass der Schmerz aufhört. Niemand sonst.

Also liegt es in MEINER Hand wann es aufhört. ;)

SaS

Geschrieben

Man kann es drehen und wenden wie man will, manchmal erscheint alles im Leben einfach nur noch sinnlos ohne den anderen... Auch wenn man weiß dass es kein zurück mehr gibt... Aber auch da muss man durch... 

Geschrieben

Schau genau hin.

Es gibt etwas zu lernen für dich. IMMER.

Und immer daran denken:

Was auch immer deine Gefühle mit dir anstellen. Sie bringen dich nicht um. ;)

 

Lupe
Geschrieben

Ich habe in den vergangenen zwei Monaten fast alle Schränke ausgeräumt und alles umsortiert. Viele Dinge, die erinnerten nach einer mehr oder weniger dauernden Traurigseinphase weggeworfen oder in einen Karton gepackt um sie ihr zu geben.
Die Momente der Erinnerung werden weniger.
Ich freue mich, wenn ich sie sehe, bin dann allerdings erst einmal wieder im Tief.

 

Char_Lotte
Geschrieben

Wenn die Beziehung tiefgehend war und länger angedauert hat, aber auch wenn man nur kurz zusammen war, kann eine Trennung und der Verlust des Partners dadurch sehr schmerzhaft sein. Ich versuche, mich dann abzulenken, ob mit Sport, Musik oder Zusammensein mit Freunden. Und wenn die letzten "Überbleibsel" dann endlich aus meinem Blickfeld verschwunden sind, schaffe ich es auch, langsam zu vergessen. 

Es gibt immer ein Morgen, auch ohne ihn oder sie, man/frau muss nur lernen, damit umzugehen bzw. damit zu leben und positiv in die Zukunft schauen. :) 

Engelschen_72
Geschrieben

Ich glaube je intensiver die gemeinsame Zeit war, desto länger dauert die *Trauerphase* .

Man kann das aber nicht an irgendwelchen vor datierten Zeiträumen festmachen, da jeder Mensch, egal um welche Art von Trauer es geht, einfach anders trauert.

 

Ich hatte einmal in meinem Leben eine Phase von Trennungstrauer, die mich fast dazu verleitet hätte, mir was anzutun.

Kippen, RedBull, Beruhigungsmittel, nichts essen... das war mein Leben für fast 3 Monate.

Irgendwann kam der Punkt wo ich für mich dachte "Mein Gott, du hast nur dieses eine Leben! Du willst glücklich sein oder? Also krieg den Arsch wieder hoch."

Was ich in dieser Zeit überhaupt nicht vertragen habe waren Kommentare *das wird schon wieder* .

Echt? Nicht zu fassen! B|

Nur fällt es manchmal schwer sowas umzusetzen, auch wenn der Kopf es weiß.

 

Zeit zum Trauern, Musik hören, mit den engsten Freunden sprechen und irgendwann für mich selber einsehen, daß es so nicht weitergehen kann... hat geholfen!

Am 27.5.2016 at 10:01, schrieb SCHARF_aber_SANFT:

Wenn es LIEBE war/ist geht der Schmerz schneller vorbei

weil es das Wesen der Liebe ist den anderen los zu lassen.

Wahre Worte!

Ich glaube es ist aber sehr schwer das umzusetzen, wenn man sich z.B. im Streit getrennt hat oder für einen von beiden die Trennung aus dem offensichtlichen Nichts kam.

Mein 1. Partner und ich haben uns nach fast 15 Jahren getrennt, ohne Stress, ohne Streit und es war absehbar.

So einen richtigen *Schmerz* gab es auf beiden Seiten nicht, auch wenn wir beide traurig waren, weil wir uns unseren gemeinsamen Weg anders vorgestellt hatten.

Loslassen in Liebe... das war unser beider Wunsch und wir haben das sehr gut geschafft.

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