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jellohu

Fotos entwickeln lassen

Empfohlener Beitrag

jellohu
Geschrieben

Moin moin Ihr Poppenden,

ich wende mich mal wieder mit einer kurzen Frage an Euch und hoffe auf Hilfe.

Wo lasst Ihr Eure nicht jugendfreien Digitalfotos entwickeln?

Bisher habe ich ausschließlich analog fotografiert und die Entwicklung und Belichtung der Papiere dann selbst übernommen. Mein aktuelles Projekt erforderte nun aber eine digitale Vorgehensweise.

Entwicklungsdienste im Internet gibt es zu Hauf. Das ist mir auch klar. Viele Entwickeln aber keine Bilder, die in den FSK 18 Bereich fallen, da in den Laboratorien eben oftmals auch Minderjährige z.B. als Auszubildende beschäftigt sind.

So, nun bräuchte ich also einen Tipp, wo ich meine PornArt zu Papier bringen lassen kann.

Mit Dank im Voraus,

Jello


pp6m
Geschrieben

Moin moin du poppender,

wenn dir bei der analogen Fotografie die Anschaffung eines Fotolabors nicht zu kostspielig war würde ich für die digitale Fotografie einen Drucker mit einzelnen Tintenbehälter und günstiges (Foto)Druckerpapier kaufen.
Ist zwar teurer als eine Entwicklung im Labor dafür hat man aber die Gewissheit das seine frivolen Bilder nicht die Runde machen.


jellohu
Geschrieben

Schonmal Danke für die Antwort, pp6m.

Das Fotolabor hat sich über die Jahre seit meinem 14ten Lebensjahr Stück für Stück entwickelt. Damals war das in der Tat noch kostspielig. Heutzutage bekommt man die Ausrüstung nahezu hinterhergeschmissen. Es gibt halt keinen wirklichen Markt mehr für sowas.

Ein Drucker ist vorhanden und wird auch benutzt. Aber diese Fotos brauche ich dann eben doch auf RICHTIGEM Fotopapier. Das ist mir halt wichtig. Angst, dass meine frivolen Bilder die Runde machen habe ich eigentlich nicht, da sie genau dies ja machen sollen. Also, ich veröffentliche sie eh. Von daher ist das kein wirkliches Problem.

Jello


pp6m
Geschrieben

Verstehe.

Außerdem meine ich mal gehört zu haben das "pornografie" nicht an privat Haushalte versendet werden darf.

Tatsächlich mein Hirn tuts noch ;-)

Erstes googeln ergab:


§ 184 I Nr. 3 StGB:



"Wer pornographischen Schriften (§ 11 III)... im Versandhandel ... einem Anderen anbietet oder überläßt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."



Gemäß § 184 I Nr. 3 StGB ist somit der Vertrieb pornographischer Erzeugnisse im Versandhandel generell verboten. (Schönke Schröder Strafgesetzbuch § 184 Rd.-Nr. 22)



Zwar ist zunächst von Schriften die Rede dann aber von Erzeugnisse.

Vermutlich ist das ein weiterer Grund warum Fotolabore davon Abstand nehmen.


jellohu
Geschrieben

Oh man, stimmt. Das hatte ich auch schonmal gehört, nur wieder verdrängt.

Andererseits gelten meine Fotos ja als Kunst
Und Porno-DVDs via Internet zu bestellen ist ja auch kein Problem mehr.


milf_lover_nrw
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo.

Ich würde da kein Online Bilderservice suchen, sondern mich in der lokalen Umgebung umschauen. Du wirst da sicher das ein oder andere Photostudio finden, das nicht nur entwickelt sondern selber auch auch Akt Aufnahmen zu machen anbietet. Nach meiner Erfahrung kann man da auch seine eigenen freizügigen Bilder seriös und diskret entwickeln lassen.

Edit:
Ansonsten schau mal bei Canon oder Polaroid, die bieten auch Photoprinter für den Heimgebrauch an, mit denen man selber Digitalbilder auf Photopapier bekommt.

Tedt


bearbeitet von milf_lover_nrw
jellohu
Geschrieben

Ja, so werde ich das dann wohl auch machen. Ich habe hier gerade durch Zufall das Profil einer in meiner Gegend ansässigen Fotografin entdeckt und denke, ich werde sie gleich mal anschreiben, ob sie die Entwicklung für mich übernehmen oder mir zumindest wen empfehlen kann.

Danke dann nochmal,

Jello


LieBär-1966
Geschrieben

Je nach Qualität und vor allem Haltbarkeit kann man zu Hause schon ähnliche Qualität wie die Fotolabore bekommen.
Erstens werden schon seit ein paar Jahren von Massenentwicklern auch analoge Filme nur noch digital belichtet (analog entwickelt, dann digitalisert und digital 'ausgedruckt').

Grundsätzlich muss der Drucker auch eine ordentliche Auflösung (dpi) haben. Alte Drucker von vor 10 Jahren oder noch älter sind nur bedingt brauchbar.


Für vernünftige Papierfotos gibt es mehrer Möglichkeiten:

Tintenstrahl, natürlich nur auf Fotopapier. Das ist schon recht gut, Problem: Haltbarkeit. Viele Tinten bleichen aus, bzw. Farbanteile bleichen aus. Infos und Tests finden sich immer wieder in Computerzeitschriften bzw. online. Auch zu den Preisen: Farbtinte ist gewichtsbezogen teilweise teuerer als Gold!! 1 Liter Tinte für über 1500€! Zum Glück braucht man pro Bild nicht ganz so viel.
Die Drucker bekommst du nachgeschmissen weil der Verdienst über die Tinte läuft.
Das wird meistens bei 1-Std-Entwicklern gemacht: Papier und Tinte sind das wichtigste für die Qualität.

Farblaser: vermutlich ein guter Kompromiss um gute Qualität bei einigermaßen Preisen zu erhalten. und haltbar! Die Drucker selber sind nicht ganz billig.

Thermotransfer, Thermosublimationsverfahren.
Sehr gute Qualität, aber teuer!


jellohu
Geschrieben

Tja, wie gesagt ein GUTER Drucker ist vorhanden und wird auch intensiv genutzt. Nun brauche ich aber eben RICHTIGE Papierabzüge wie man sie eben noch von früher kennt. Und zudem sollen diese Abzüge auch noch relativ großformatig (etwa A3) werden. Vom Negativ wäre das bei mir zuhause kein Problem, digital kann ich hier aber technisch einfach nicht.


AzzipZip
Geschrieben (bearbeitet)

Entwicklungsdienste im Internet gibt es zu Hauf. Das ist mir auch klar. Viele Entwickeln aber keine Bilder, die in den FSK 18 Bereich fallen, da in den Laboratorien eben oftmals auch Minderjährige z.B. als Auszubildende beschäftigt sind.


Ach, tatsächlich? Mich würde es schwer wundern, wenn in Großlaboren Auszubildende arbeiten, die jünger als 16 Jahre sind. Erst dann würde meines Erachtens eine bedenkliche Situation entstehen. Nicht nur für Dich, sondern auch den Arbeitgeber (Jugendarbeitschutzgesetz).

Zitat von Quelle: internetrecht-rostock
§ 184 I Nr. 3 StGB:

"Wer pornographischen Schriften (§ 11 III)... im Versandhandel ... einem Anderen anbietet oder überläßt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."

Gemäß § 184 I Nr. 3 StGB ist somit der Vertrieb pornographischer Erzeugnisse im Versandhandel generell verboten. (Schönke Schröder Strafgesetzbuch § 184 Rd.-Nr. 22)


Halt, halt! Wenn schon googlen, dann auch bitte kontextbezogen! In betreffendem Paragraphen geht es nämlich um pornografische Erzeugnisse, die ohnehin verboten sind. D.h. bspw. Kinderpornografie.

dm Digifoto bspw. geht darauf ein:

Der Besteller sichert zu, dass die Inhalte der übertragenen Bilddateien nicht gegen geltende Verbotsnormen, insbesondere gegen die Vorschriften zur Verbreitung von Kinderpornographie (§§ 184 ff. StGB) verstoßen. Sollten dem Anbieter Zuwiderhandlungen gegen diese Zusicherung bekannt werden, wird der Anbieter unverzüglich die zuständigen Strafverfolgungsbehörden einschalten.


So wie ich das sehe, wäre es somit überhaupt kein Problem, das Ganze über dm laufen zu lassen.

Je nach Qualität und vor allem Haltbarkeit kann man zu Hause schon ähnliche Qualität wie die Fotolabore bekommen.


Zum Glück lässt sich hier "je nach Qualität und Haltbarkeit" sehr stark dehnen, damit es schließlich auf die Folgerung "ähnliche Qualität eines Fotolabors" hinausläuft.
Ein heimischer Drucker mit Tinte ist schon von der technischen Verfahrensweise her in seinen Qualitäten beschränkt - an die Haltbarkeit und Qualität eines ausbelichteten Fotos kommt so ein Gerät nicht einmal ansatzweise ran!
Auch, und der schonmal gar nicht, ein Thermosublimationsdrucker schafft das nicht. Schonmal beobachtet, was mit einem Foto, das aus einem Thermosublimationsdrucker kommt, passiert, das ein wenig in der Sonne rumgelegen hat?


bearbeitet von AzzipZip
Geschrieben

Kommt natürlich auch drauf an, welche Qualität und welches Format du brauchst. Für die Standartgrößen gibt es auch einfach die Möglichkeit sie auf nen USB-Stick zu speochern und dann zu Rossmann, Schlecker, etc. zu gehen. Die haben da so praktische Automaten, geht relativ fix und du kannst sie gleich mitnehmen.


Geschrieben

Wenn Du Material an einen "Entwickler" schickst, bleiben alle Rechte bei Dir. Deine Bilder dürfen doch gar nicht von diesem verwendet oder verteilt/verbreitet/gespeichert werden.
Erst die Verbreitung hat doch strafrechtliche Bedeutung.
Bei Schle... steht in den AGBs nur etwas von Kinderpornografie und Urheberrecht.

Trotzdem, eine interessante Frage ist der Auftrag einer Entwicklung eine Verbreitung? Gibt es rechtlich einen Unterschied ob ich es elektronisch übermittle oder einen Datenträger per Post zuschicke.

Ich verstehe Dich so, es geht um größere Formate. Die Standard 10 mal 15 sind ja einfach vor Ort, oder mit preiswerten Fotodruckern zu Papier zu bringen.

Ich habe so einen Thermosub. Drucker macht super Ausdrucke, sofort, farbecht, wischfest usw. und auch bezahlbar. Tinte ist eher Mist.


jellohu
Geschrieben

Genau. Ausdrucken kann ich eben auch selber in guter Qualität. Ich brauche aber eine RICHTIGE Ausbelichtung auf Fotopapier und das eben wie geschrieben relativ großformatig.


Geschrieben

Klar, Kinderpornographie geht nicht, da schon der Besitz strafbar ist, und das Labor in Schwierigkeiten bringen würde.

Normale Porno-Photos sind nur deshalb ein Problem, weil jugendliche Arbeiter mit dem Material in Kontakt kommen könnten.

Einfach mal fragen, ob und wie so etwas ggf. gekennzeichnet werden muss. Normalerweise sollte das kein großes Problem darstellen.

Die Paragraphen, die hier zitiert wurden, treffen nicht zu: Da geht es um Verkauf/Verbreitung von Pornos (und um die Frage der Prüfung der Volljährigkeit des Empfängers).


LieBär-1966
Geschrieben

noch einmal:
eine echte Ausbelichtung bekommst du heute nur noch beim Hobbyfotografen, bzw. bei hochspezialisierten Fachleuten, die noch analog arbeiten. (100€ pro Bild Din A3?)

Alles andere sind Drucke.

und zwar typischerweise Tintendrucke.
Die Qualität ist heutzutage so, dass du es nur nicht mehr siehst.
Wenn du einen guten Druckern ab 600dpi hast, gutes Fotopapier für Tintendruck (saugfähig ohne zu verlaufen, Hochglanzbeschichtung. Fotopapier für Belichtungen ist etwas ganz anderes und absolut unbrauchbar für Druck) und gute Tinte bekommst du Qualität, die sich von dem was du beim Versender bekommst nicht mehr unterscheidet (die machen nur noch eine automatische Farb- und Kontrastkorrektur bezogen auf die Ausgabemedien, so dass die Bilder brillianter wirken).
Insbesondere die 'Sofortdrucker' sind Tintendrucker, die haben nur Fotopapier von der Rolle, statt in einzelnen Blättern/Bögen. Und in der Fabrik sind die Papierrollen nur breiter, so dass du dort auch Din A3-'Abzüge' bestellen kannst.

geh in den Foto- und Copy-Shop. dort bekommst du noch größere Biler, auch auf T-Shirt oder Planen. Aber alles gedruckt.

Wenn du unbedingt echte Ausbelichtungen haben willst mach es doch selber: zur Belichtung musst du nur einen Videobeamer nehmen. Vorher natürlich entsprechende negativierte Farbauszüge mit der Bildbearbeitung erstellen.

Die Auflösung jedes Druckers ist aber höher als die eines (bezahlbaren) Beamers: Welcher Beamer hat z.b. 10 Megapixel?


AzzipZip
Geschrieben

noch einmal:
eine echte Ausbelichtung bekommst du heute nur noch beim Hobbyfotografen, bzw. bei hochspezialisierten Fachleuten, die noch analog arbeiten. (100€ pro Bild Din A3?)

Alles andere sind Drucke.

und zwar typischerweise Tintendrucke.
Die Qualität ist heutzutage so, dass du es nur nicht mehr siehst


Ernsthaft, in welcher abgeschiedenen Einöde wohnst Du, um so was zu erzählen?
Frag mal bei FUJI nach, die werden Dir da ganz besonders tolle Produktlinien ihrer (Mini-) Labs zeigen, die noch ganz klassisch wie damals mit der chemischen Entwicklung von Fotoabzügen arbeiten. Was man bei dm und Co bekommt hat nichts mit "hochspezialisierten Fachleuten" zu tun. Es sind keine Tintendrucke, denn wenn sie es wären, würden die Abzüge garantiert mehr als 9ct/Bild kosten!
Vgl. Lab und Epson-Fotodrucker. Es ist ein himmelweiter Unterschied. Wo man Drucker (Epson) gebrauchen kann, wäre einzig der Fine-Art-Print, wofür man auch entsprechend viel berappen muss. Nicht nur für das Barytpapier allein.
Ein Abzug auf Fotopapier im Format 30x40 (hochglanz) sollte nicht mehr als 5€ kosten. 2,50€ wäre schon teuer.

Da man selbst die Aufnahmen gemacht hat, selbst hochgeladen und selbst auch wieder zugeschickt bekommt, bzw. in der Filiale abholt, ist es meines Wissens nach schlicht kein Problem es bei Großlaboren entwickeln zu lassen. Was jugendliche Mitarbeit betrifft, s.o. in meinem vorherigen Beitrag.
Wenn man ganz besonders sicher gehen will, dann schreibt man im Voraus an das Unternehmen und fragt an, ob und wie man es kennzeichnen soll. Es wäre vollkommener Blödsinn, wenn man seine eigenen, rechtlich unbedenklichen Fotos, auch pornografischen Inhalts, nicht entwickeln lassen dürfte.


jellohu
Geschrieben (bearbeitet)

Ohwei ohwei,

wenn das wirklich so ist, wie Du lustiger Witwer es da schreibst, stellt sich mir natürlich abermals die Frage in was für einer krausen Welt wir eigentlich leben.

Erst wurde ich quasi gezwungen in meine Fotografie die digitale Variante nach langem Streuben einzubeziehen, da fast alle Fotoläden im Umkreis ihre Mietschulden nicht mehr begleichen konnten und somit die spontane Beschaffung von Filmen, Chemikalien und Papier einen Urlaubsantrag voraussetzten. Und jetzt bekomme ich meine kleine Pixelwelt nicht mal richtig ausbelichtet auf Papier?

Wie verhält sich so ein Druck z.B. genau gegenüber UV-Licht oder besonders eben auch Feuchtigkeit?





Änderung:

Ah, ich sehe gerade, der Herr ZIP macht mir ja nun doch noch Hoffnung.


bearbeitet von jellohu
AzzipZip
Geschrieben (bearbeitet)

Die einzige Hoffnung, die ich mir hier mache ist, dass man aufhört, zu behaupten, heutzutage würde alles nur noch ausgedruckt werden. Entweder hat Witwer schon lange keine Fotos mehr bestellt oder er ist ganz einfach total falsch informiert.
Ich bin nicht nur richtig informiert, sondern habe auch Erfahrung in dem Bereich, weiß also, wovon ich rede.


bearbeitet von AzzipZip
LieBär-1966
Geschrieben

die digitale 'Belichtung' kam auf, als es normal wurde, dass du bei analogen Filem automatisch einen Filmindex mit 'belichtet' bekammst. das war in dem Moment alles schon digital. Das muss so gegen 1990 gewesen sein, wenn ich mich recht erinnere.

Die Meldung, dass das letzte große Fotolabor, von denen es in Deutschland nur eine Handvoll gab/gibt, auf digital umstellte las ich vor Jahren in der c't (~2002+-3?), die einerseits die Qualität der Ausdrucke und andererseites die Unterschiede von analogen und digitalen Bildern verglich. (leider finde ich den Artikel nicht mehr)
Fazit, auch damals schon: die Qualität der erzeugten Bilder sind (ab einer Mindestanzahl an Pixeln) nicht mehr sichtbar.
bei Bildern gilt übrigens die magische Auflösung ist 6 Megapixel: mehr braucht man normalerweise nicht, weil das Auge nicht mehr auflöst. unter dem Aspekt, dass man das Bild in seiner Gesamtheit wahrnehmen möchte. da ist es dann sogar egal ob man das Bild in 10cmx15cm oder 3mx4,5m ansieht. beim großen Bild ist man entsprechen mit größerem Abstand dabei und hat auch keine bessere Auflösung.

Und dass die Bilder nicht ausbleichen, bzw. nicht mehr ausbleichen als die alten Ausbelichtungen war natürlich von Anfang an ein großes Bestreben der Fotolabore. Die Qualität durfte bei der (geheimen) Umstellung ja auch nicht auf einmal schlechter werden.

ich habe jetzt mal nach 'analog fotolabore' gegoogelt. digitale Aufnahmen werden niemals analog ausgegeben. bestenfalls noch analoge Aufnahmen, und dann in Handarbeit als Spezialauftrag. gedruckt bekommst du aber alles.

Tintendrucke kannst du 'versiegeln', so wie früher schon Kohlezeichnungen wischfest gemacht wurden. so etwas wie lackieren. Meist werden die Farben dadurch auch etwas kräftiger.
Ansonsten sind farbige Laserdrucke wisch- und wasserfest.


jellohu
Geschrieben (bearbeitet)

Tja AzzipZip,

ich zweifel ja zusehends über Sinn und Unsinn des ach so modernen Zeitalters, indem gerne und ständig bewährte und hochwertige Techniken über Bord geworfen werden, nur um sie dann durch irgendwelche halbgaren Dönekens zu ersetzen, die qualitative Rückschritte bedeuten, die selbst mit Sieben-Meilen-Stiefeln kaum zu gehen sind. Beispiele gibt es derer viele. Aber das man keine vernünftigen Ausbelichtungen mehr bekommen soll, erscheint mir doch auch schleierhaft und eher fragwürdig.

Nächste Woche werde ich mich dann mal auf den Weg durch die Labore der Region machen und dann werde ich weitersehen.

Vielen Dank aber nochmal an Euch alle,

Jello


bearbeitet von jellohu
pp6m
Geschrieben (bearbeitet)

Ach, tatsächlich? Mich würde es schwer wundern, wenn in Großlaboren Auszubildende arbeiten, die jünger als 16 Jahre sind. Erst dann würde meines Erachtens eine bedenkliche Situation entstehen. Nicht nur für Dich, sondern auch den Arbeitgeber (Jugendarbeitschutzgesetz).
...


Was erzählst du da?

Sagt dir der begriff "Praktikant/in" was? Die dürfen nicht in Labore ihre Berufswunsch erkunden?

16 Jährige sind volljährig?

Labore dürfen erst ab 18 Jahre betreten werden?



...
Halt, halt! Wenn schon googlen, dann auch bitte kontextbezogen! In betreffendem Paragraphen geht es nämlich um pornografische Erzeugnisse, die ohnehin verboten sind. D.h. bspw. Kinderpornografie.
...


Dito!!! Aber so was von...

Es geht um Jugendschutz und der Verbreitung von Pornografie. Bei deiner aufgeführte Kinderpornografie ist (zu Recht) schon der Besitz strafbar unerheblich ob Erwachsen, privat, gewerblich. Sollte eigentlich bekannt sein.
In dem von mir ergoggelten kontextbezogenen Paragraphen geht es um "legale" Pornographie die jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden darf!


§_184 StGB (F)
Verbreitung pornographischer Schriften
(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs.3)
3. im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die der Kunde nicht zu betreten pflegt, im Versandhandel oder in gewerblichen Leihbüchereien oder Lesezirkeln einem anderen anbietet oder überläßt,





...
Der Versandhandel ist nach § 184 Abs. 1 Nr. 3 verboten. Gemäß einer Legaldefinition in § 1

Abs. 4 JuSchG handelt es sich jedoch dann nicht um einen Versandhandel, wenn ein Altersverifikationssystem eingesetzt wird. Ob diese Definition des Versandhandelsbegriffs auch auf § 184 StGB anzuwenden ist, ist umstritten.[15]
...



Was ist daran so schwer zu verstehen?

Das o. a. Urteil habe ich kurz überflogen und so wie ich als Laie das verstehe sehe ich selbst mit einem POSTIDENT-Verfahren keine Entwarnung.

Wer meint es besser zu wissen und das Risiko eines Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten einzugehen

Nachtrag:


...
Nächste Woche werde ich mich dann mal auf den Weg durch die Labore der Region machen und dann werde ich weitersehen.
...


Damit fährst bestimmt am besten.


bearbeitet von pp6m
AzzipZip
Geschrieben

Du meine Güte, sind wir hier empfindlich.

Was erzählst du da?
Sagt dir der begriff "Praktikant/in" was? Die dürfen nicht in Labore ihre Berufswunsch erkunden?

16 Jährige sind volljährig?

Labore dürfen erst ab 18 Jahre betreten werden?


Und, wie alt sind Praktikanten noch gleich? Die wenigsten sind unter 16 - und mit 16 hat man bereits das magische Alter erreicht, in dem man - nein, nicht volljährig ist, diese Kunde ist bis hierher auch schon vorgedrungen - vom Gesetzgeber her eine gewisse sexuelle Mündigkeit anberaumt bekommt. Wo bitte steht in meinem Beitrag, Labore dürften erst mit 18 betreten werden?
-&gt Lies, was da steht und schieb mir nichts in die Schuhe, was ich nicht gesagt, geschweige denn gemeint, habe.

Es geht um Jugendschutz und der Verbreitung von Pornografie. Bei deiner aufgeführte Kinderpornografie ist (zu Recht) schon der Besitz strafbar unerheblich ob Erwachsen, privat, gewerblich. Sollte eigentlich bekannt sein.


Das ist mir bekannt. Habe auch nichts anderes gesagt: c.f. "die ohnehin verboten sind"
-&gt Lies, was da steht und schieb mir nichts in die Schuhe, was ich nicht gesagt, geschweige denn gemeint, habe.

Dass der Auftragsteller 18 Jahre(+) ist, "weiß" das jeweilige Labor, rein rechtlich gesehen, bereits durch den Anmeldevorgang. Und wie ich auch bereits zuvor schon angemerkt habe, ist man am besten beraten, wenn man beim Labor der Wahl explizit anfragt, um auf Nummer sicher zu gehen.

Es wäre nur vollkommener Hirnriss, wenn man seine privaten, ich wiederhole, um es nochmal ganz besonders deutlich zu machen, rechtlich unbedenklichen Aktaufnahmen nicht entwickeln lassen dürfte. Zumal nicht jeder im digitalen Zeitalter eine alte, gebrauchte, immer noch gut und gerne 10.000€ teure Entwicklermaschine zu Hause im Wandschrank stehen hat. Geschweige denn die laufenden Kosten bezahlen könnte (Papier, Magazine, Chemie, Techniker).


pp6m
Geschrieben


...
Wo bitte steht in meinem Beitrag, Labore dürften erst mit 18 betreten werden?
-&gt Lies, was da steht und schieb mir nichts in die Schuhe, was ich nicht gesagt, geschweige denn gemeint, habe.
...



Offengestanden wundert es mich nicht das du der Schlussfolgerung aus DEINER EIGENEN Argumentation nicht folgen kannst.

Eben weil das NICHT zutrifft kann in den Laboren kein FSK18 verarbeitet werden!!!




...
Und, wie alt sind Praktikanten noch gleich?
...


Tochter einer Ex war 14 Jahre als sie eine einwöchige Praktikumstelle suchte.



...
Die wenigsten sind unter 16
...



Die wenigsten sind immer noch mehr als gar keine.



...
und mit 16 hat man bereits das magische Alter erreicht, in dem man - nein, nicht volljährig ist, diese Kunde ist bis hierher auch schon vorgedrungen - vom Gesetzgeber her eine gewisse sexuelle Mündigkeit anberaumt bekommt.
...



Jetzt wird es mir echt zu blöd!!!

Wenn du der Meinung bist DEINE EIGENE GESETZE machen zu müssen in dem die FSK 18 nicht gilt weil DU der Meinung bist für Minderjährigen eine "gewisse sexuelle Mündigkeit" festlegen zu müssen da kann ich nur hoffen das du keine eigene Kinder bekommst bei denen ebenfalls jemand der gleichen Meinung ist.



...
Dass der Auftragsteller 18 Jahre(+) ist, "weiß" das jeweilige Labor, rein rechtlich gesehen, bereits durch den Anmeldevorgang. Und wie ich auch bereits zuvor schon angemerkt habe, ist man am besten beraten, wenn man beim Labor der Wahl explizit anfragt, um auf Nummer sicher zu gehen.
...



Siehe hier


...
Es wäre nur vollkommener Hirnriss, wenn man seine privaten, ich wiederhole, um es nochmal ganz besonders deutlich zu machen, rechtlich unbedenklichen Aktaufnahmen nicht entwickeln lassen dürfte. Zumal nicht jeder im digitalen Zeitalter eine alte, gebrauchte, immer noch gut und gerne 10.000€ teure Entwicklermaschine zu Hause im Wandschrank stehen hat. Geschweige denn die laufenden Kosten bezahlen könnte (Papier, Magazine, Chemie, Techniker).
...


Siehe hier Notfalls erklären lassen. Was du für Hirnrissig ist sicher hochinteressant und wird ggf. einem Richter brennend
interessieren wenn er dir das Strafgesetzbuch um die Ohren haut.



...
Ich bin nicht nur richtig informiert, sondern habe auch Erfahrung in dem Bereich, weiß also, wovon ich rede.






Ich glaube, das ist damals falsch verstanden worden mit der Demokratie: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. 's wär ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht. Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.



bzw. keine Ratschläge geben


Geschrieben

Niemals Online oder über Automaten, sondern ausschließlich über einen speziellen Fotodrucker zuhause.

Das Problem ist dabei nicht der Jugendschutz, sondern der Datenschutz. Als Fotograf und mittlerweile auch Produzent von Videofilmen, ist es wichtig zu wissen wer die Originale in der Hand hat.

Alle Onlineservice müssen schon aus rechtlichen Gründen die Daten 30 Jahre lang speichern und solange können diese Fotos geklaut und mißbraucht werden.

Die Automaten bei denen man die Fotos sofort ziehen kann, speichern die Daten ebenfalls und diese werden dann firmenintern irgendwo Archiviert.

Ich habe Freunde bei Kodak und ich kenne auch ihre Hobbys, da wird man vorsichtig.

Ein guter Fotodrucker oder gleich ein Laserfotodrucker ist zwar von der Anschaffung her etwas teurer, aber sicherer. Ich zum Beispiel arbeite mit einigen Clubs und Studios zusammen und wir haben zusammen gelegt, auf diese Weise hat mich das Gerät fast nichts gekostet und alle Beteiligten sind auf der sicheren Seite.


Geschrieben

mein gott .. so so viel Angst vor seinen Fotos hat sollte besser gar nicht erst welche von sich im Bett machen ...

im ernst .. das Internet ist überschwemmt von Porno .. wer hat da noch Lust privat welche zu sammeln ?

wir gehen zu Rossmann (kloppenburg), drucken aus und nehmen gleich mit ... lustig ist es, wenn der Drucker mal klemmt, und dann die nett Verkäuferin das fast fertige Bild aus dem Drucker ziehen muss .. macht immer besonders viel Spaß ..


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