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Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuwendung, Bestätigung....

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Das Thema beschäftigt mich nun schon eine zeitlang, ist aber noch sehr diffus, nebulös in meinem Gehirn. Noch nicht klar formuliert, struktuiert, rational erfassbar. Ich probier es trotzdem mal einfach in den Raum zu stellen, vielleicht kann ja jemand mit mir gemeinsam denken und mein Anliegen wird wenigstens klarer?

In einem anderen Thread schrieb Ballou etwas, was mich an meine diffuse Fragestellung erinnerte:


Ganz einfach, weil das Bedürfnis, besser, schlauer, erfolgreicher, gesünder, umweltbewußter ..... zu sein ein fast schon genetisches Bedürfnis deutscher Kultur ist - auf jeden Fall eine tragende Säule germanischen Selbstwertgefühls. Die einen schreiben dafür ab, wie die Weltmeister um einen Doktortitel zu fabrizieren, die andern suchen sich ihre Stehleitern, an denen sie hochklettern können, in irgendwelchen Foren.



Ich denke, der größte Teil des Austauschs hier im Forum geht um ..ja, was, Anerkennung, menschliche Zuwendung. Der rein sachliche Informationsgehalt in den meisten threads ist ja marginal.

Wie der größte Teil der Kommunikation überhaupt. Alleine die Tatsache, dass nur 20 % der Kommunikation verbal abläuft (ich frage mich gerade, woher ich die Zahlen habe - zumindest begleiten sie mich schon sehr lange *grübel*) und 80% nonverbal laufen, srpicht deutlich für sich. Denn nonverbale Kommunikation kann naturgemäß nur wenig rationalen, sachlichen Inhalt haben. Viel mehr geht es dabei um zwischenmenschliche....Anerkennung.

auch laut dem Modell der Maslowschen Bedürnispyramide gilt die sozialen Anerkennung als eher ein Basisbedürnis.

Und dann gibt es aber Menschen, die versuchen, sich daraus rauszunehmen. Zu eremitieren .

Wie not-wendig, existentiell ist die .... Zuwendung, die Bestätigung durch andere Menschen? Ich gehe jetzt mal vom adulten Homo sapiens sapiens aus....

Kommt man ganz ohne aus? Kann man sich innerhalb einer Gruppe aus dem Spiel rausnehmen? Kann man überhaupt allgemeingültige Aussagen dazu treffen? Gibt es dazu Arbeiten, Forschungen, populärwissenschaftliche Texte?


DinCheeby
Geschrieben

irgendeinem Kaiser wird n versuch zugeschrieben

säuglinge wurden gefüttert und gereinigt, aber es wurde mit ihnen nicht gesprochen oder ihnen in irgendeiner Form körperliche Nähe gewährt
Der Knabe wollte so angeblich die Ursprache herausfinden
dummerweise sprach keines der kinder und die starben recht früh

Ohne gehts also nicht


Geschrieben

Ja, es ist auch klar, das Kinder menschliche Nähe, Fürsorge, Zuwendung brauchen. Deswegen schrieb ich ja auch "adulte"....


Geschrieben

Also, für mich ist soziale Anerkennung und Zuwendung wichtig.

Doch Sie muss ehrlich und aufrichtig, nicht erzwungen sein. Sei es nun ein Lob vom Chef, weil man seine Arbeit gut gemacht hat, oder die Freundschaftsbekundungen von den Menschen, mit denen man sich umgibt.

Was ich wiederum schlimm finde ist dieses "Fishing for Compliments", die fast schon zwanghafte Sucht nach Aufmerksamkeit.


Ballou1957
Geschrieben

Das Problem ist doch wohl eher, dass in unserer Gesellschaft sozialer Status mit sozialer Anerkennung verwechselt wird.

Sozialer Status ist aber im Allgemeinen zuwendungsbefreit und dadurch führt er zum Gegenteil von dem, was eigentlich gesucht/gewünscht ist: er bringt keine Zuwendung.

Der Trugschluss beruht nun für die Statussüchtigen darin, dass sie glauben, noch nicht genug Status erreicht zu haben und deshalb nach noch mehr Status eifern. Mit bekanntem Ergebnis

Soziale Anerkennung ist eigentlich ja nichts anderes, als die Feststellung der Gruppe/Sippe/Herde, dass man sozialverträglich ist - d.h. in seinem Verhalten der Gruppe nicht schadet. Das führt dann auch zu Zuwendung, je angenehmer, anregender, dem Zusammen- und Überleben der Gruppe zuträglicher man sich verhält.

Der soziale Status ist letztlich der pervertierte Gedanke sozialer Leistungsfähigkeit.


Geschrieben

Man kann nicht, nicht kommunizieren (Wazlawik), außer man lebt ein Eremitendasein.
Ein schönes Buch hierzu ist "Miteinander Reden: Fragen und Antworten" von Friedemann Schulz von Thun (was für ein Name!!!).
Ist zwar schon etwas älter (von 2005 etwa) aber immer noch sehr wahr und auch gut zu lesen.


devilfire
Geschrieben

Soziale Anerkennung ist eigentlich ja nichts anderes, als die Feststellung der Gruppe/Sippe/Herde, dass man sozialverträglich ist



...mit der entsprechenden sozialen und emotionalen Kompetenz, kommt sie Annerkennung doch fast automatisch


Ballou1957
Geschrieben

Zumal soziale Kompetenz ja nichts anderes ist, als die Fähigkeit sich gruppenverträglich zu verhalten

Insofern ist es eine inhaltliche Tautologie!


Geschrieben (bearbeitet)


Ein schönes Buch hierzu ist "Miteinander Reden: Fragen und Antworten" von Friedemann Schulz von Thun (was für ein Name!!!).
Ist zwar schon etwas älter (von 2005 etwa) aber immer noch sehr wahr und auch gut zu lesen.

Ach, die Zeit und Muße, mich mit diesen Themen zu beschäftigen, ist ca. 10 Jahre her. Und da auch damals die Bücher nicht alle gerade frisch gedruckt waren, stammen die Erkenntnisse, die ich dazu las, wohl eher noch aus dem letzten Jahrtausend

Wobei das Thema ja nicht unbedingt gerade so schnelllebig (stimmen die 3 l jetzt wirklich?)ist wie z.B. die IT-Branche...

@Ballou: Ich verknüpfte sozialen Status bis jetzt immer in erster Linie mit Dingen, Gütern. Das Klischeehafte "Mein Auto, mein Haus, meine Frau" (Ja, die Frau passt da durchaus, da manche bei der Partnerwahl eher auf die fremden Federn achten, mit denen sie sich schmücken können. Moment, die fremden Federn können auch im Sinne von Auszeichnungen, Arbeiten usw. sein.....)



...mit der entsprechenden sozialen und emotionalen Kompetenz, kommt sie Annerkennung doch fast automatisch


Nicht unbedingt. Ich denke, es kann jemand durchaus ein Gruppenstruktur-verträgliches Verhalten an den Tag legen und trotzdem der Omega-Typ sein (Habe ich das schon richtig in Erinnerung, der Omega-Typ ist der Aussenseiter, quasi der Prügelknabe... oder ist es der Konter zum Alpha, der potentielle Nachfolger?) Da scheint mir der Punkt die Selbstachtung zu sein, deren Mangel aber gerade durch andere nicht substiutiert wird, sondern im Gegenteil, noch bestärkt.... zumindest in der Gruppe, da braucht es wohl ein einzelnes Du dazu....


bearbeitet von RosaDorn
Geschrieben (bearbeitet)

Das Thema... ist aber noch sehr diffus, nebulös in meinem Gehirn.



Ich als Mann werde den Teufel tun und hinterfragen, was da in so einem Frauengehirn an diffusen und nebulösen Gedanken herumspinxtert.

Diese Sysiphusarbeit können gerne andere leisten, die sich dazu berufen fühlen, aus welchen Motiven auch immer.

Wenn du allerdings mal System in deine gedankliche Unordnung gebracht hast, kannst du dich ja noch mal melden. Aber vorher bitte nicht.

Zusätzlich bin ich jetzt sogar noch der Meinung, dass das jetzt eine absolut sozialverträgliche Aussage war.


LG xray666


bearbeitet von xray666
devilfire
Geschrieben


und trotzdem der Omega-Typ sein (Habe ich das schon richtig in Erinnerung, der Omega-Typ ist der Aussenseiter,


Also ich habe den Omega-Typ als "Querolant" in Erinnerung...bzw jemanden der sich immer gegen die Mehreheit durchsetzen muss

...aber ich glaube ich werde jetzt mal zum Gamma-Typ

[SIZE="1"]Ballou das hatte ich logischerweise ins Kalkül gezogen [/SIZE]


Geschrieben (bearbeitet)

@xray666 (btw. der Nick macht mich stutzig, wie kommst du zu diabolischen Röntgenstrahlen?)

Warum war dir die Differnezierung in Mann und Frau bei diesem Thema so wichtig? Denkst du, das Sozialverhalten wird so stark über die Hirnphysiologie gesteuert?

Ich durfte vor kurzem an einem Einführungsseminar über den Dialog nach Bohm teilnehmen. Da ich mich noch nicht dazu befähigt fühle, in eigenen Worten zu beschreiben, um was es geht, möchte ich aus einer Website zitieren und um mein moralisches Gewissen zu erleichtern und nicht das Gefühl geistigen Diebstahls zu haben, ausnahmsweise mit Quellenangabe
"Der Dialog ist eine bestimmte Form der Kommunikation. Dabei verwende ich den Begriff 'Dialog' in diesem Zusammenhang nicht umgangssprachlich, sondern im Sinne David Bohms. Im Dialog kommen Menschen zusammen, um gemeinsam zu denken, miteinander zu erkunden, zusammen nach Lösungen von Problemen zu suchen." http://www.loser-kalbermatten.ch/dialog.html

Manchmal kristallisiert sich erst durch das gemeinsame Denken das eigentliche Thema heraus....

Mein persönliches Seminarthema war, mich zu hinterfragen, wenn ich etwas sagen wollte, warum ich das sagen wollte.

Gerade bei so einem offenen Thema und offenem Umgang mit dem Thema stellt sich mir die Frage, warum es dir wichtig ist, festzustellen, dass du so mit dem Thema noch nichts anfangen kannst und ich mich später, wenn struktuierter,ich mich noch mal melden kann. Zumal ich davon ausgehe, dass sich meine Frage, mit der struktuierung, aufhebt und dann gar kein Bedarf mehr da ist....


[COLOR="Blue"][SIZE="3"] Omega-Typ Querolant gegen die Mehreheit durchsetzen muss

Hmmm, ich hatte den Omega als den §gschaßten" der letzte in der Hackordnung des Hühnerhofes... Aber der Querulant würde besser zum Konterpart zum Alphatyp passen, was auch von der Aufstellung Alpha-Omega stimmiger wäre...



...aber ich glaube ich werde jetzt mal zum Gamma-Typ

Möchtet ihr mich für heute los sein? Wenn ja, dann gehe ich jetzt die Website über Sozialpsychologie von den Brainworker durchlesen...

Wenn meine Anwesenheit hierforums doch noch gewünscht ist, dann brauch ich bitte einen Hint, wer der Gamma denn nun wieder ist.... Mein Hirn ist alt, viel ist in den letzten Jahren geschrottet worden (dabei waren meine Exzesse doch eher in jüngeren Jahren...)


bearbeitet von RosaDorn
Geschrieben (bearbeitet)

Ob Omega, Alpha, Gamma, Delta, das ist mir alles so etwas von sch... egal.

Optimal wäre, wenn die meisten Frauen hier zum Thema Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuwendung, Bestätigung (siehe Threadthema) einen 24/7 Sub-Vertrag hätten.

Dann bliebe einem viel erspart.

(hat sich mit o.a. Posting überschnitten, deshalb jetzt angehängt):

ausnahmsweise mit Quellenangabe



Das "ausnahmsweise" stört mich jetzt ganz enorm. Ja, das stört mich wirklich.


&Zumal ich davon ausgehe, dass sich meine Frage, mit der struktuierung, aufhebt und dann gar kein Bedarf mehr da ist....



Um so besser, sage ich da nur.

Ist denn der moderne Mensch nicht mehr in der Lage, sich selbst (gedanklich) zu strukturieren?

Muss er unbedingt immer gleich jeden Gedankenmüll in die Öffentlichkeit hinausposaunen?


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben (bearbeitet)



Optimal wäre, wenn die meisten Frauen hier zum Thema Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuwendung, Bestätigung (siehe Threadthema) einen 24/7 Sub-Vertrag hätten.

Du meinst, wenn sie einen Sub hätten,vertraglich geknebelt und gebunden, der ihnen diese 24/7 liefert?



Das "ausnahmsweise" stört mich jetzt ganz enorm. Ja, das stört mich wirklich.

Üblicherweise zitiere ich mit Quellenangabe. Da hierforums Fremdlinks verpönt sind, zitiere ich hier üblicherweise nicht. In diesem Falle aber zitierte ich einerseits ausnahmsweise mal auf poppen.de und hängte auch ausnahmsweise einen Fremdlink an. Mensch, wenn ich nicht davon ausginge, dass es dir Spaß macht, mich zu provozieren,respektive meine Aufmerksamkeit suchst, würde ich dich Fragen, ob du grundsätzlich dazu neigst, alles zu komplizieren!



Ist denn der moderne Mensch nicht mehr in der Lage, sich selbst (gedanklich) zu strukturieren?

Muss er unbedingt immer gleich jeden Gedankenmüll in die Öffentlichkeit hinausposaunen?

Wie lange sollte man deiner Meinung nach mit einem Gedanken schwanger gehen, um ihn mit-teilen zu dürfen und um mitdenken zu bitten?


bearbeitet von RosaDorn
devilfire
Geschrieben

wer der Gamma denn nun wieder ist....



Also für mich ist der Gamma-Typ..gleich "Der Zurückhaltende"...

...und siehste da geht es bestimmt ganz vielen Lesern so, das sie bestimmte Begriffe, die du auch verwendest nicht verstehen. Die Thematik ist interessant, doch meine persönliche Meinung ist, das es besser wäre in der Umgangssprache zu schreiben, so dass sich mehr User beteiligen können.


Geschrieben

das sie bestimmte Begriffe, die du auch verwendest nicht verstehen. ... doch meine persönliche Meinung ist, das es besser wäre in der Umgangssprache zu schreiben

*schmunzel* Die Kritik war jetzt sehr sozial verträglich angebracht. *grins* Ist angekommen und jetzt hänge ich mich in die Matte und überleg, warum ich schrieb, wie ich schrieb

Danke schön


Geschrieben (bearbeitet)

Du meinst, wenn sie einen Sub hätten,vertraglich geknebelt und gebunden, der ihnen diese 24/7 liefert?



Genau die meine ich. Wo der einstmals "stolze DOM" zu einem bedauerns- und bemitleidenswerten armen Würstchen verkommen ist, der nun als Sklave seiner eigenen Triebhaftigkeit, als Geruchsdackel permanent die Gehirnfürze seiner (mittlerweile) Domina wegriechen darf.


Mensch, wenn ich nicht davon ausginge, dass es dir Spaß macht, mich zu provozieren,respektive meine Aufmerksamkeit suchst, würde ich dich Fragen, ob du grundsätzlich dazu neigst, alles zu komplizieren!



Ohne an einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu leiden wage ich einmal die Aussage: "So ist das nun mal mit Gedanken. Manche sind einfach und manche halt "komplexiert" !"


Wie lange sollte man deiner Meinung nach mit einem Gedanken schwanger gehen, um ihn mit-teilen zu dürfen und um mitdenken zu bitten?



Bis unmittelbar zu den letzten Presswehen, d.h. also, nicht bereits bei der ersten Wehe schon lauthals wehklagen. Man muss der "Natur" auch mal was zutrauen. Die hilft sich meistens selbst.

Manche Gedanken müssen sich auch schon einmal ein paar Tage in einem "setzen" können, damit man sich dann anschließend umso ausgiebiger selbst mit ihnen befassen kann. Das Ganze nannte man früher - fürchterlich unmodern - Reifeprozess.





...Die Thematik ist interessant,



Devil, was denn für eine Thematik?


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben (bearbeitet)


Bis unmittelbar zu den letzten Presswehen, d.h. also, nicht bereits bei der ersten Wehe schon lauthals wehklagen. Man muss der "Natur" auch mal was zutrauen. Die hilft sich meistens selbst.

Manche Gedanken müssen sich auch schon einmal ein paar Tage in einem "setzen" können, damit man sich dann anschließend umso ausgiebiger selbst mit ihnen befassen kann. Das Ganze nannte man früher - fürchterlich unmodern - Reifeprozess.



Bist du ein bißchen versöhnliche gestimmt,wenn ich dir sage, dass mich das Thema deutlich länger als nur ein paar Tage begleitet?

Aber, durch deine Kritik angereget, vielleicht kann ich es besser in Fragen formulieren. Da wären wir aber dort, dass du mir beim denken geholfen hättest... wider deinem Willen...

Ist Aufmerksamkeit und Zuwendung für einen erwachsenen Menschen ein grundlegendes Bedürfnis?


bearbeitet von RosaDorn
Geschrieben

Also mir ist es, egal ob im RL oder im Netz, gelinde gesagt einen feuchten und isolierten Furz wert wie ich von andren beurteilt werde.

Seltsamerweise, also im RL ebenso wie im Netz, habe ich trotzdem genug Freunde (Nich diese Freunde wie man sie heutzutage über FB, FZ, MyS und ähnlichen hirnerweichenden Lagern hat), die mir oft Recht geben, und wenn nicht... seltsamerweise sind dann die kontroversen Ansichten (auch wenn diese von anderen Freunden kommen) eher der Start für wunderbare Diskussionen.

Grad im RL ist sowas nicht nur sehr erbauend, nein, sogar desöfteren sehr belebend.


Geschrieben (bearbeitet)

@ Rosa: In meinem Zitat steht nirgendwo ein "hier".

Und außerdem, sorry, hatte ich bis eben gerade auch noch nicht deinen Beitrag im "Treuethread" gelesen.

Abgesehen davon halte ich aber auch nichts von threadübergreifenden Diskussionen. Nicht jeder liest ständig überall.


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben (bearbeitet)

@ Rosa: In meinem Zitat steht nirgendwo ein "hier".

Darf ich dich wortwörtlich zitieren?

"Optimal wäre, wenn die meisten Frauen hier zum Thema Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuwendung, Bestätigung (siehe Threadthema) einen 24/7 Sub-Vertrag hätten." (Machte ich vorhin im übrigen auch schon! Du schriebst HIER! *hmpf*)



Und außerdem, sorry, hatte ich bis eben gerade auch noch nicht deinen Beitrag im "Treuethread" gelesen.

Abgesehen davon halte ich aber auch nichts von threadübergreifenden Diskussionen.


Wie kommst du darauf, ich würde Threadübergreifend posten? Ich ging davon aus, das du meine anderen Posts nicht gelesen hast...


Aber...moment.... ich habe dir doch HIER eine Antwort geschrieben... wo ist die hin? Ich habe in den Treuefred doch gar nicht mehr reingeguckt, kann dort also gar nicht fehlgepostet haben...

Moment, ich muß mal nachgucken gehen

Ufff, nun dachte ich schon...

Aber wo ist denn das porting gelandet, in dem ich dich fragte, wen du mit den Frauen "hier" nun meinst? *grübel*


bearbeitet von RosaDorn
Geschrieben

Du hast sicher genug Lebenserfahrung gesammelt um mal mit einem ungeklärten Gemühtszustand klarzukommen.

Das von dir geschilderte ist sicher nicht selten und, man Höre und Staune, garantiert Geschlechter übergreifend.

Nichts was man sich rausprüglen lassen sollte...
(Oder habe ich wie immer diese Dom-Sub Sache nicht richtig verstanden)

Diesen Gemühtszustand ganz einfach als Teil des ganzen akzeptieren und sich jeden Kompensationsverhaltens enthalten.

Im übrigen suchen die meisten (zumindest ich) hier "grobstoffliches" und nicht feingeistiges wie Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuwendung und Bestätigung.


Geschrieben



Im übrigen suchen die meisten (zumindest ich) hier "grobstoffliches" und nicht feingeistiges wie Aufmerksamkeit, Anerkennung, Zuwendung und Bestätigung.


Nana, auch oder gerade Sexualität ist Aufmerksamkeit, Zuwendung,Bestätigung und letzendlich auch Anerkennung, oder?

Ich würde ja eher soweit gehen, zu behaupten, das es sich um die intensivste Form davon handelt....


Geschrieben (bearbeitet)

Ich finde, wer sich überwiegend über die Zuwendung, Aufmerksamkeit und Anerkennung seiner Mitmenschen definiert, der hat versäumt, erwachsen zu werden...Kindern steht diese kontinuierliche und Bedingungslose Form zu... Erwachsen sein, bedeutet aber, dieser Bedürftigkeit zumindest ein Stück weit entwachsen zu sein...Leider haben viele von uns diesbezüglich noch Nachholbedarf, was uns widerum eher unreif und - mündig miteinander umgehen lässt.


bearbeitet von Jatropha72
Geschrieben


Ich würde ja eher soweit gehen, zu behaupten, das es sich um die intensivste Form davon handelt....



Ich denke da bist du auf dem Holzweg. Zuwendung etc. kann sich zwar als Sexualität manifestieren in der Regel ist Sex ganz einfach nur Sex.

Das universale Schlechtwetterprogram eben...


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