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Tantra im Ausverkauf!

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Also es verwunderte mich von jeh her daß in diversen Käseblättchen Tantra als Dienstleistung angeboten wird.

Ich selbst habe mit einer damaligen Freundin an einem seriösen Tantra-Wochenend-Seminar teilgenommen, und wenn es mir bis dahin nicht klar gewesen sein sollte, so wurde spätestens dort klargestellt daß Tantra keine Dienstleistung ist.

Weder geldwertig, noch der eigenen Bedürffnisse dienend.

Tantra ist für viele sowas wie ein verlängertes Vorspiel, allerdings geht es da um mehr.

Aber das wissen hier sicher alle, wollte es nur nochmal in diesem Thread festpinnen.


Geschrieben

Tantra zu lernen ist sehr teuer, da es eine Dienstleistung ist.
Ich habe mit meinem verstorbenen Mann über 3000 Euro ausgegeben, für diese Schulung.

Was ich persönlich nicht bereue, die Kunst der Berührung, ist ein Weg, den ich persönlich als sehr prickelnd empfand.

Immer wo Menschen lehren, wird aus einer Art eine Dienstleistung, das ist eine gesunde Struktur.

Tantra ist mit Sicherheit auch eine Philosophie.


Geschrieben (bearbeitet)

Ah @Tantric ich wollte dich im anderen Fred vorhin schon mit einem "Na dann mach doch" anstupsen.

Hmmmmmmm, ich tu mir mit der Formulierung "seriösen Tantra-Wochenend-Seminar" schwer.

Ich habe ja so gut wie keine Ahnung von dem Zeug, aber was ich bis jetzt mitbekommen habe, ist ja Tantra eher etwas irres, schon fast Wahn-Sinniges. Und irgendwie ungestüm und das Leben packendes... kann man das wirklich in 2 Tage zwischen den Arbeitstagen reinplanen?


bearbeitet von RosaDorn
Geschrieben

ist echter Sex eine DL, echtes Kochen?

Kaufen kann man halt vieles.

Mit dem mysterium Tantra lässt sich halt Geld verdienen.

Ist die Frage woran man seriös festmacht, ist es wirklich im sinne des Tantras dafür viel geld zu bezahlen?


Geschrieben

Tantric, darf ich hier herüben beantworten, was du eigentlich drüben schriebst? Aber ich finde, es passt besser hierher

für mich ist Sex eine Art von höherer Liebe



Gibt es auch eine niedere Liebe?


Geschrieben (bearbeitet)

@RosaDorn

nein das kann man nicht in zwei Tagen reinpacken. Tantra ist eine Philosophie, eine Lebenseinstellung.

Tantra ist Selbsterfahrung, die es möglich macht andere zu erfahren.
Das heißt reflektieren zu können, sich selbst erfahren zu wollen, um somit den anderen Erfahren können.

Es ist ein Abenteuer, und jeder ermüdeten Ehe würde ich einen Tantra Kurs empfehlen. Man kann sich auf jeden Fall etwas mitnehmen. Es liegt am Ende an dir das auszubauen.

@RosaDorn
klar gibt es höher und niedriger, das liegt an unserer Bewertung. Tantrischer Sex geht in die Tiefe, Berührung was fühle ich, hat nichts mit dem üblichen gerammel zu tun, von daher ist höher und nieder sehr wohl angebracht.

LG

LG


bearbeitet von Freya007
Geschrieben

Tantric, darf ich hier herüben beantworten, was du eigentlich drüben schriebst? Aber ich finde, es passt besser hierher



Gibt es auch eine niedere Liebe?



Im Tantra gibt es meines bescheidenen wissen nach 3 Stufen (quadratisch, dreieckig und Kreisförmig) für Sex, wobei das durchaus gewertet wird.

Vom Gefühl Liebe her gibt es ja da halt auch eine etwas andere Vorstellung, weil man ja nicht unbedingt die klassische Zweisamkeit anstrebt


Geschrieben

@sixpackboy23

das stimmt nicht. Indem man fähig ist sich tief zu fühlen, ist man fähig den anderen zu fühlen.

Eins und eins gibt zwei, oder gar drei? lach


Geschrieben

@RosaDorn

nein das kann man nicht in zwei Tagen reinpacken. Tantra ist eine Philosophie, eine Lebenseinstellung.

Tantra ist Selbsterfahrung, ...



Sehr weise... nur frage ich mich grad... für wieviele Euronen wärst Du bereit diese "Lebenseinstellung" zu praktizieren?


ompul
Geschrieben


Ich selbst habe [...] an einem seriösen Tantra-Wochenend-Seminar teilgenommen


Meines Wissens nach ist (Neo)Tantra Esoterik-Zeugs.
Was sollte daran "seriös" sein?

Was sind bitte Deine Kriterien für "seriös"?


Geschrieben (bearbeitet)

@sixpackboy23

das stimmt nicht. Indem man fähig ist sich tief zu fühlen, ist man fähig den anderen zu fühlen.

Eins und eins gibt zwei, oder gar drei? lach



ich find es immer interessant, bei Themen wie Tantra oder ähnlichen Philosophien erstmal gleich in "richtig" oder "falsch" einzeuteilen.

Die Unterscheidung auf die ich hingewiesen hat ist aus dem Buch von Margo Anand, die auf dem Gebiet nicht ganz unbekannt ist.

Tantra ist wie du ja selber andeutest halt eine Philopsophie und umfasst eigentlich alle Lebensbereich

Ähnlich wie Yoga wird die bezeichnung aber bei uns häufig auf einzelne Aspekte reduziert.

Tantra ist als weißes Tantra auch Teil des Kundalini Yoga und hat da eigentlich kein bisßchen mit Sex zu tun. Gemeinsamkeit ist das chakrenmodels.
Nur das der Energiefluss dort halt eher durch Übungen und meditation zum angestoßen werden soll.

Während man im roten Tantra (das was die meisten unter Tantra verstehen) halt Sex als Weg dafür gesehen wird. ziel des Tantras ist es sicherlich nie gewesen Sex in der Ehe wiederzubeleben.

Im Gegenteil in ihrem Buch lehnt Margo Anand die Ehe und Schwangerschaft eher ab, weil sie dem Ziel des Tantra im Wege steht.

Das ist sicherlich ihre eigene Auslegung und man kann das anders sehen, aber richtig oder falsch, ist bei Sachen die größtenteil durch Lehrer weitergegeben wurden über Jahrtausend und durch verschieden Strömungen geprägt wurden recht lächerlich.


(Neo)Tantra Esoterik-Zeugs.
Was sollte daran "seriös" sein?

Was sind bitte Deine Kriterien für "seriös"?



wie bei vielen esoterischen Sachen, steht dahinter halt eine jahrtausende Alter Lehre, die auf einigen Sachen sicherlich verlatet ist, aber in einigen Sachen sehr interessante Ansätze bietet.

Ich finde bspw. den Ansatz das man Körper und Geist in Einklang bringen muss beim Yoga sehr sinnvoll. Insbesondere im Vergleich zur Medikamentebelastetenden Schulmedizin.

Klar im esoterischen Umfeld gibt es genug Abzocker und Scharlatane und vieles wird zu besseren Verkaufbarkeit vereinfacht oder verfälscht.


bearbeitet von sixpackboy23
Geschrieben

Meine generelle Frage: Wozu braucht man das???


Geschrieben

...
Was sind bitte Deine Kriterien für "seriös"?



Diese gurus verlangten knapp 700,00 EUR, also wird es wohl seriös sein (*lölchen*)


ompul
Geschrieben

Diese gurus verlangten knapp 700,00 EUR, also wird es wohl seriös sein (*lölchen*)




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Geschrieben

Meine generelle Frage: Wozu braucht man das???



wenn man bspw. mit seinen bisherigen Glaubensätzen und Werten nicht glücklich wird.


700 € ist also seriös. Tantramassagen kosten in HH 100€ die Stunde, warum sollte das dann unseriös sein?


Geschrieben

warum sollte das dann unseriös sein?

Würde ich doch nie unterstellen.
Ganz im Ernst: Natürlich ist Tantra eine willkommene erweiterte Methode höherer empfindlicher und seelischer Wahrnehmungen. Braucht aber nicht jeder wirklich, ich zum Beispiel nicht. Mehr wie ich empfinde und wahrnehme, geht nicht. Ganz echt, ehrlich, ganz wirklich.


Geschrieben

Mehr wie ich empfinde und wahrnehme, geht nicht. Ganz echt, ehrlich, ganz wirklich.



Dann sei doch froh. ich spreche immer nur von mir. Ähnlich wie heute schon bei Thema gönnen, kann jeder seine eigene Einstellung dazu haben.

Was Dir gut tut, kannst nur du beurteilen und wenn Du glücklich bist, wäre es sinnlos irgendwelche neuen Wege zu gehen.

Bei mir ist die Sitaution halt etwas anders


Geschrieben

Bei mir ist die Sitaution halt etwas anders

Inwiefern? Möchtest Du uns das etwas näher bringen?


Geschrieben

Inwiefern? Möchtest Du uns das etwas näher bringen?



nö, weil es das nicht in Forum gehört und zudem auch offtopic ist.

Wenn ich drüber nachdenke finde ich es eh faszinierend, wie relativ doch Seriosität ist. Da verurteilt man Leute, die Massagen gegen Geld anbieten, weil das nicht zu Tantra passt. meint dann aber bei Paarseminare übers Wochenende was mit dem echten Tantra zu tun gehabt zu haben.

letztendlich werden wie häufig einzelene Fragmente des Tantras kommerzialisiert.

Unseriös wird es in beiden Fällen geben.


Geschrieben

letztendlich werden wie häufig einzelene Fragmente des Tantras kommerzialisiert.

Genauso ist es. Ich sage sogar, nicht häufig, sondern ausschliesslich. Tantrismus ist eine ganzheitliche Philosophie, eine esoterische Form des Hinduismus. Das lässt erahnen, wie komplex er ist. Die Massage selber ist nur ein nebensächliches Mittel im Verhältnis zum Ganzen. Genau dieses ist aber bei uns kommerzialisiert. Die ganzheitliche Philosphie ist freilich nicht in einem Wochendseminar zu erfassen. Man muss sie länger studieren.


Geschrieben

Genauso ist es. Ich sage sogar, nicht häufig, sondern ausschliesslich. Tantrismus ist eine ganzheitliche Philosophie, eine esoterische Form des Hinduismus. Das lässt erahnen, wie komplex er ist. Die Massage selber ist nur ein nebensächliches Mittel im Verhältnis zum Ganzen. Genau dieses ist aber bei uns kommerzialisiert. ....



Eben, und ebenso wie der europäische/westliche Buddhismus zwar etwas sehr chiques, aber weit vom Original entfernt.
Aber es gehört halt trotzdem dazu, grad seit des aufkeimens der New-Age-Bewegung.

Und da verdienen weiterhin einige nicht schlecht mit, ist halt nur faszinierend wie sehr der schnöde Mammon auch bei Esoterikern beliebt ist, und auch bleibt.


Geschrieben (bearbeitet)


Und da verdienen weiterhin einige nicht schlecht mit, ist halt nur faszinierend wie sehr der schnöde Mammon auch bei Esoterikern beliebt ist, und auch bleibt.



Ist die Frage, was zuerst da war. Das Interesse an Mammon oder an der Esoterik

Es ist bei einigen Sachen schon faszinierend, welchen Meinung die Gesellschaft dazu hat.

als ich letztes Jahr regelmäßig zum yoga ging, hielt mit die Freundin eines guten freundes vor, "das sei doch nur was für Frauen". Klar darum sind auch soviel Gurus Männer und vor 4000 Jahren war der Fitnesstrend für Frauen sehr ausgeprägt.

Ähnliches gilt für Pilates (Herr Pilates hat sich ja auch mit yoga und Buddhismus beschäftigt) das gilt inzwischen auch als Frauensache. Obwohl Herr Pilates ursprünglich für sich entwickelte (arbeitet unter anderem als preisboxer) und trainiert u.a. Scotland Yard. Auch der nicht unbedingt als weibisch verschriebene Max Schmelling trainiert in einem seiner Studios.

Ähnlich kann man sich recht sicher sein, das Tantra vor über 1000 Jahren nicht zur Erweiterung des sexuellen Horizonts entwickelt wurde. Ähnlich wie viele fernöstliche Philosophien ging es um den Weg zur Erleuchtung, nur das man im Tantra Sex nicht verteufelt (wie in vielen Religionen) sondern als Weg wahrnahm. Das das in unserer christlich geprägter gesellschaft früher keinen großen anklang fand, sollte klar sein.


die Frage für mich ist, ab wann ist irgendwas nicht mehr seriös? Der "Normalo" will nunmal einfach Sachverhalte, statt komplexe. Ich glaube nicht, das man mit vernünftig gemachten Tantramassagen Unheil anrichtet. Bei Seminaren, die vielleicht deutlich mehr kosten und vielleicht noch richtugn sekte gehen, kann das ganz anders sein. Aber normale Seminare, in denen halt der sexuelle Aspekte und Techniken im vordergrund steht halte ich auch nicht für unseriös.

Und Seminare sind nunmal nicht günstig, wenn es gute Dozenten sind.


bearbeitet von sixpackboy23
Geschrieben

Also heisst Teuer gut

Vielleicht sollte man mal bedenken, Tantra ist eine uralte indische Mysterien-Schule, deren Schüler ziemlich harten Unterweisungen/Prüfungen ausgesetzt waren und die Sexualität war nur ein kleiner Teil darin. Bevor jemand sexuell aktiv werden konnte musste er sich JAHRE disziplinieren und zurückhalten ,-)

Wir Europäer werden wahrscheinlich nie wirklich in deren Geheimnisse eingeweiht.

Aber natürlich in gegenseitiger Achtung "Liebe machen"

und sich sexuell austauschen ist erstrebenswert.


Geschrieben

Naja, könnte nun auch anfügen daß in einigen Gebieten Indiens Tantra durchaus mit dem sexuellen Mißbrauch von Kindern einhergeht, war selbst baff als ich da diverse Artikel zu gelesen habe.

Und daß der "wahre" Buddhismus nicht immer politisch korrekt gewesen ist, und die Lehren teilweise nicht umsonst von diversen Tyrannen unserer Geschichte adaptiert worden sind überrascht auch nicht wenn man diverse Videos sieht in denen Buddha-Mönche mit Stöcken auf am Boden sitzende Zivilisten einprügeln.

Und... das möchte ich betonen, ich gehöre auch ganz bestimmt nicht zu denen die den dalai lama als eine wunderbare Person ansehen (und nein, ich bin auch kein fan der chin. Invasoren, möchte da nicht falsch verstanden werden)

Aber dann gibt es unsere "Diamant-Weg-Führer" in Europa (oder von mir aus der gesamten westlichen Welt) die teilweise das romantischste und netteste des Buddhismus heranziehen um diese religion auch kompatibel zu dem zu machen was wir hier nun mal haben:

Eine Welt in der man als "echter" Buddhist nur voran kommt, wenn man Madonna oder Richard Gere heißt, bzw deren Vermögen besitzt, denn Buddhismus setzt ja schon voraus daß man sich von vielem weltlichen konsequent lossagt, also auch so was triviales wie arbeiten gehen, Steuern zahlen, TV (oder auch Pornos) glotzen, an die Seele des menschen glauben (also auch im Todesfalle trauern).

ARD zeigte mal im Rahmen ihres bildungspolitischen Auftrages eine Zeit lang Infosendungen über diverse Religionen (und auch Ideologien) um die scheinbar depperten Bundesbürger aufzuklären.

Da kamen auch die Führer des Buddhistischen zentrums zu Worte, der Ober-Guru betonte daß es ihn freuen würde daß sich viele deutsche für die Religion des Buddhismus interessieren und auch in Horden die Zentren heimsuchen um dort ihr Seelenheil zu finden.

Allerdings, so betonte er es (schade daß in der ARD nicht näher darauf eingegangen worden ist), sollten wir westler doch unsere eigenen Kulturen und Mystiken ausloten, da der "echte" Buddhismus halt kein Happening wäre um mal für ein paar Minuten den Stress zu bewältigen.

Nun aber flott wieder OnTopic:
"Wahres" Tantra ist, wie schon einige hier treffend beschrieben, nicht nur eine Supidupi Massage-technik die so was wie Petting veredelt.

Aber ich selbst bin kein Hindu/Buddhist, jedoch versuche ich Tantra als das zu sehen was es bedeuten soll(?), ein universeller Weg sich selbst dadurch glückseelig zu machen in dem man "gibt", egal ob nun sexuell oder durch sonstige Arten vollzogen.

Und auch wenn ich zu denen gehöre die Tantra nun mal hauptsächlich als sexuelle Komponente betrachten, oder besser gesagt, eine allumfassende Sinnlichkeit, so verwundert es mich trotzdem wenn diverse Prostituierte (z.B.) "30-Min-Tantra" anbieten.

Also wenn ein gestresster Büromensch in der Mittagspause einen runtergeholt bekommt, dann ist es nicht Tantra, sondern einfach ein Hand-Job, egal ob dabei im Hintergrund Zithar-Sounds laufen und ein paar billige Kerzen angefackelt werden, oder ob die Frau diverse Duftöle aus der Drogerie nutzen.

Und darum ging es mir um den Thread:
Meine Meinung mitzuteilen daß Tantra zwar in der Form wie wir sie hier fast alle kennen, was wunderschönes ist, wenn es auch kaum etwas mit dem Original-Tantra zu tun hat, allerdings trotzdem keine verkäufliche Dienstleistung sein sollte.

Also ich für mich selbst bin der Ansicht daß man für Tantra schon eine seelische und geistige Nähe zu einem Partner haben sollte, und damit meine ich nicht die wirtschaftliche Beziehung zwischen Masseur/Masseurin und Kunden/Kundin.

Mag vielleicht in den falschen Hals kommen, aber ich denke daß Tantra z.B. eine ehrliche und innige Umarmung als "Vorspiel" benötigt, aber wie soll diese Innigkeit entstehen wenn

1. 30 Minuten Zeit laufen und zwotens die Frage des Geldes das Hauptmerkmal des Kontaktes sind?

2. beide auch kein wirkliches Interesse daran haben alle Sinne zu aktivieren/nutzen?


Geschrieben (bearbeitet)

Naja, könnte nun auch anfügen daß in einigen Gebieten Indiens Tantra durchaus mit dem sexuellen Mißbrauch von Kindern einhergeht, war selbst baff als ich da diverse Artikel zu gelesen habe.



Nur weil unsere Kultur inzwischen Altersgrenzen aufstellt für Sex (obwohl auch bei uns früher recht früh geheiratet wurde) sollte man nicht unsere Maßstäbe allgemeingültig erklären.

Unter dem Stichwort "schwarzes Tantra" wirst Du sicherlich einiges finden, was Dich baff macht und nichts mit deiner zärtlichen Vorstellung zu tun hat

Da es im Tantra durchaus die Trennung zwischen gebenen und empfangenen gibt, frage ich mich warum gerade das im Paybereich ein problem sein soll? Im Seminaren ist es doch auch nicht selten der fall, das man mit Fremden Techniken übt.

Ähnlich wie Yoga (bzw. wenn dann Hatha Yoga) nie dazu diente einen sexy Körper zu bekommen, war Tantra nie gedacht guten Sex zu haben, sondern beides waren Wege zur eigenen Erleuchtung.

Da wir kulturelle anders geprägt sind, übernehmen wir eigentlich immer nur Aspekte des ganzen. Was nur dann ein Problem wird, wenn wir unser Ansicht über andere stellen und anfangen zu werten.


bearbeitet von sixpackboy23
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