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Polyamory - wer kennt dass?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Das ich eigentlich schon immer in so einer Lebensart lebte aber den Begriff nicht kannte, war ich sehr Überrascht wie es mir von meinen Damen mal Erklärt wurde wie ich so Lebe.
Nun meine Frage!!

Wer LEbt auch so in so einer Konstelation und wie wirkt es sich aus auf sein Umfeld.
Kommt die Center mit den Wings zurecht oder gibt es gelegentlcih auch mal Stutenbeissen.

Gruß Wolkos


SchwesterHH
Geschrieben (bearbeitet)

[QUOTE=Wolkos;7567781]
Nun meine Frage!!

Wer LEbt auch so in so einer Konstelation und wie wirkt es sich aus auf sein Umfeld.

Ja , lebe so seit vielen Jahren.



Stutenbissigkeit:

Ja, gibt es, reden reden reden.


bearbeitet von Schwester44
pp6m
Geschrieben

Hier Hier Hier! Ich! Ich kenne das!

Angefangen hat es mit beginn der Pubertät, als ich feststellte, dass das andere Geschlecht zu mehr gut war als nur für mich Hausaufgaben zu machen und meine Schulsachen zu tragen.

Seitdem liebe ich sie.

Alle!

Fast alle.

Gleichermaßen.

Hauptsache ich bin das "Center" und die "Wings" sind nicht aus Silikon.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Offen (also so, dass die andere Frau das auch wusste) konnten wir leider nur sehr kurz eine Beziehung zu dritt (Bzw. plus mein Mann, aber der will ja keinen Sex) führen. Scheiterte leider daran, dass die andere Frau so nicht leben konnte... Schade!

Wie ist das denn bei euch? Wollten das alle Beteiligten oder kam es nur zufällig zu der Situation?


Geschrieben

Ich kenne eine MMF Beziehung, die funktioniert. Die Drei sind so wie es ist glücklich.


Geschrieben

Ich hab Jahrelang immer wieder in einer gut funktionierenden FFM-Dreiecksbeziehung gelebt und wir waren sehr glücklich.


Geschrieben

Ich lebe mit meiner Gefährtin zusammen und die weiß von meinen anderen Damen die sich auch unterinander gut Verstehen.
Meine Gefährtin(Center) hat auch einen Mann zum Spielen der mir auch Persönlich bekannt ist.
Gelegentlich schaden wir es alle zusammen etwas zu Unternehmen, wo es zum Glück keine(wenig)Streitigkeiten gibt. da sich jeder seine Position bzw. Rolle bewußt ist.
Doch muß man immer wieder darüber Reden das immer alle das gleiche Verständniss haben und auch wissen was Wir wollen.


Geschrieben (bearbeitet)

mal mehr, mal weniger ... eben wie das (liebes)leben spielt. polyamorie bezeichne ich als die intelligente weiterführung der "offenen beziehung" ... für mich gibt es da schon die unterscheidung in haupt- und nebenbeziehungen ... und vom eindruck her scheint das besser zu funktionieren, wenn man sich in einer beziehung lange und gut kennt, als wenn man`s auf teufel komm raus erzwingen will. ja, und ich stimme meinem vorschreiber zu, dass es gut ist, wenn "die damen" aber auch "die herren" untereinander gut verstehen, selbst wenn so ein kennenlernen für "neu" beteiligte und bisher meist eher monogame menschenInnen durchaus "eigen" sein kann ...

schön, dass sich hier eine diskussion drüber entwickelt :-)

lit: "polyamory" von schroedter / vetter, stuttgart 2010


bearbeitet von rotesohr
SinnlicheXXL
Geschrieben

Wolkos, ist mit GOR (was in deinem Profil offensichtlich erwähnt wurde) John Normans "Gegenerde" gemeint? Himmel, das ist ja ein krudes Bild! Gor, diese Fantasy-Welt wird von einem großen Ehrenkodex bestimmt. Neben der Ehre spielen Sexualität und Kampf eine maßgebliche Rolle. Im Zusammenspiel der starken, ehrenhaften und überlegenen Maskulinität mit der weichen, schönen und lustvollen Femininität entsteht eine aufregende Welt voller Abenteuer, Liebe und Pathos.

Frauen tauchen dort ständig als gefesselte Sklavinnen auf. Sorry, aber von Polyamorie-Vorstellungen nach solch einem Weltbild möchte ich mich ausdrücklich distanzieren.


Xetl
Geschrieben

Ich kenne es nicht von mir persönlich, da ich mich gerne auf eine Person konzentriere. Nein, nicht fanatisch, aber ich flansch meinen Partner immer an meine Gedanken an. Das stört mich nicht weiter. Es ist meine Art mich auf jemanden einzulassen und hindert mich nicht daran, meinen eigenen Kopf zu haben. Passt also nicht zu mir.

Ich finde das Konzept aber sehr, sehr interessant. Ist mir in der Literatur schon häufiger begegnet und ich kann zumindest was tiefe Zuneigung zu mehreren Menschen gleichzeitig angeht, ein wenig nachvollziehen, wie das klappen könnte. Ich weiß aber noch nicht so viel darüber, als das ich mir in ruhigen Minuten eine echte Vorstellung davon machen könnte. Wird noch, hier trifft man viele Leute, die ihre Erfahrungen gerne austauschen und ich hab' meinen Wissensschatz schon begeistert (und überhaupt nicht anrüchig) erweitern können.


Geschrieben (bearbeitet)

ich glaube eher nicht an polyamorie....

es sei denn ich könnte gelichzeitig entspannt mit beiden weihnachten, meinen geburtstag und das abi meiner kinder feiern.

irgendeiner hat immer das nachsehn bzw sitzt in der zweiten reihe.

ps

als erwachsene frau kann ich ja nicht geilen sex mit liebe verwechseln und von polyamorie reden.


bearbeitet von _sophia_
Geschrieben

Ich gestehe - Unfähig!

Ich kippe auf Menschen zu sehr rein, bin zu gierig, um unterschiedliche -erotische - Beziehunge gleichwertig leben zu können....

Bei mir ist es ja schon so, dass Freundschaften so wahnsinnig intensiv sind, das nicht mehr viel Raum daneben ist. Ich meine, richtige Freundschaften, in die man schön reinkippen kann und immer wieder aufs neue begeistert sein kann ohne der sexuellen Komponente halt, aber nicht weil sie ausgeschlossen wird sondern weil sich das einfach nicht stimmig anfühlt....


Xetl
Geschrieben

Reinkippen ist ein schönes Wort - wurde soeben aufgesaugt :]


Geschrieben

Für mich wieder so ein Schlagwort, weil es einfach Menschen gibt, die auf Dauer keine Beziehung leben können oder wollen!

Wenn mir einer erzählt " ich bin polyamorph" dann klingt das für mich wie jemand,der Liebe über Sex definiert und damit ne nette Ausrede hat,warum er nicht treu sein kann/will....


Geschrieben

Wie man Liest, hat so jeder seine Ansicht zu diesen Thema.
Wenn man sich mehr mit dieser Sache befasst, wird man feststellen dases genau so vielfältig ist wie das Leben.

Auf den Begriff *Gor* gesprochen, fesseln ist auch eine Art der Beziehung, doch sollte man einen Unterschied machen zwischen einen Buch wo man eine Geschichte ließt und einen realen Leben, wo die menschlichen Bedürfnisse an erster Stelle stehen.

Sollte eine seine Beziehung die rein Sexuellerart ist mit Polyamory vergleichen muß ich der Person sagen *Sorry* ist es nicht.
Den es geht nicht nur um Sex sondern den Sozialenaspekt in dieser Form.
Wo eben Vertrauen, Toleranz, offene Gspräche genau so Ihren Platz haben, wie ein guter Kaffee/Tee plausch.


Geschrieben

Kenne ich, aber praktizieren kann/würde ich es nicht.

Selbst bei festgelegten Regeln oder Grenzen, wird sich zwangsläufig ein Partner vernachlässigt oder versetzt vorkommen, zumindest wäre es bei mir so.

Zweck einer Beziehung ist doch, in der Regel, für den Partner an Stelle 1 zu stehen und das ist in der Polyamory, imho, unmöglich.

Von daher birgt eine solche Beziehung eine Menge Konfliktpotential.


Geschrieben


es sei denn ich könnte gelichzeitig entspannt mit beiden weihnachten, meinen geburtstag und das abi meiner kinder feiern.



DAS ist ein mögliches und gutes Ziel. Aber wieso nur mit "beiden" ???


Summertime777
Geschrieben

Es soll Leute geben, die haben zuviel Zeit um Blödsinn zu veranstalten.
Wenn mich ein Partner langweilt, kann er gehen.
Aber in die Quantität zu gehen, um Qualität zu erhalten, kann nicht funktionieren.
Ein Konsum von Menschen...würde ich sagen...


Schlüppadieb
Geschrieben

Wenn mich ein Partner langweilt, kann er gehen.




Hoffentlich bleibst Du den Männern erspart,...



... wobei Du sicher kaum die Ursache sein könntest


SinnlicheXXL
Geschrieben (bearbeitet)

Summertime, hast du dich nie gefragt, dass du dein EGO manchmal zu sehr in den Vordergrund stellst? So lange du hier schreibst, lese ich immerzu, wenn er dieses oder jenes missachtet, fliegt er raus....

Ach ja, ist dieses "Beziehung, Schluss, nächste Beziehung, Schluss,..." nicht ein noch viel dramatischeres Konsumieren von Menschen?

Das hat überhaupt nichts mit Konsum von Menschen zu tun! Mein Ego verträgt es durchaus, dass meine Partner auch mit anderen Menschen schöne Stunden verbringen und ihnen nah sein dürfen - das wertet mich nicht im Geringsten ab!


bearbeitet von SinnlicheXXL
Geschrieben

Ich selbst kann es mir für mich nicht vorstellen. Eine Beziehung lebt für mich von Intimität und Vertrauen, gemeinsamen Erlebnissen und zusammen in eine Richtung gucken.

Ich finde Menschen, die so leben können, machen es sich ziemlich leicht,aber vielleicht sind sie auch weiter entwickelt. Ich ich will es nicht verurteilen oder verteufeln.
Ich denke irgendeiner leidet immer drunter.

Mir selbst wurde schon mal ein EGO-Problem vorgeworfen, weil ich es abgelehnt hatte und mich dann schweren Herzens doch verabschiedet hatte, hm, vielleicht ist es so.

Aber die Freundschaft ist geblieben.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Leicht? Leicht ist das überhaupt nicht! Es erfordert verdammt viel Toleranz und Stärke und Kompromisse schließen. Aber wenn unsere Gesellschaft nicht so sehr von diesem Monogamie-Wahn geprägt wäre, könnte Polyamorie durchaus ein gehbarer Weg sein! Was ist denn mit all den Beziehungen, wo ein Partner keinen Sex oder auch sonst andere Dinge will als der andere Partner? Bleibt da wirklich nur heimliches Betrügen oder Trennung - egal, welche Konsequenzen das hat?


Geschrieben

Als Monogamie-Wahn würde ich es nicht bezeichnen.
Schliesslich war doch die Ein-Ehe und die Familie mal der Grundfeiler unserer Gesellschaft, die Sicherheit einer Ehe und der daraus hervorgegangen Kinder.

Es ist doch auch noch ein Unterschied, ob mein Partner kein sexuelles Bedürfnis mehr an mir hat und ich mir deswegen einen "Geliebten" suche, der meine sexuellen Bedürfnisse befriedigt, oder ich mich in einer sexuell funktionierenden Partnerschaft befinde.


Summertime777
Geschrieben (bearbeitet)


Hoffentlich bleibst Du den Männern erspart,...



Du Labertäsch.
Ich denke, dass ich mir die Männer noch heraussuchen kann. Theoretisch.
Praktisch hab ich kaum Zeit dazu.


Summertime, hast du dich nie gefragt, dass du dein EGO manchmal zu sehr in den Vordergrund stellst? So lange du hier schreibst, lese ich immerzu, wenn er dieses oder jenes missachtet, fliegt er raus....


Ich denke, solange mich Männer auch nur benutzen um ihre Hormone in Ordnung zu bringen, darf ich aussortieren, wie ich möchte.
Ich kann das schon unterscheiden, mit wem ich länger meine Zeit verbringen möchte, oder nicht.
Z.B. kenne ich Männer von hier schon Jahre, einen davon 5.
Also urteile nicht über mich anhand einiger geschriebene Sätze! Danke.


bearbeitet von Summertime777
Schlüppadieb
Geschrieben


da habe ich keinen Zweifel, trotzdem bringst Du ein komisches Bild herüber, was Deine Ansichten angeht, daher meine Aussage


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