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Devote Männer


Xe****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

@SMpaarOB:

Euer Standpunkt ist inzwischen deutlich zu erkennen - und soll euch gern so belassen bleiben.


@krokofant:

In deinem Beitrag liesst sich deutlich eine Legitimation für deinen persönlichen Umgang mit deiner devoten Neigung heraus, was selbstverständlich absolut in Ordnung ist.

Allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass die von dir angeführten Beispiele zu sehr einem "Schwarz-Weiss- Denken"unterliegen könnten.

Für deine Legitimation wäre ein derartiges Vorgehen gar nicht notwendig. Begrifflichkeiten wie "devot", oder "sehr devot" sind in diesem Zusammenhang müssig, da es , wie so oft, hier sehr viele Grau- und Schattiertöne gibt. Warum wird, die im sexuellen Bereich gern devote Frau (-oder der Mann) wieder legitimiert, indem man erklärt,dass sie/er ausserhalb des Sexuellen absolut "ihren/seinen Mann" steht?


Selbstverständlich wird innerhalb der Gesellschaft ( im Bus, bei der Bäckerei, am Arbeitsplatz.. , usw.) nicht grundsätzlich über die Sexualität eines jeden einzelnen gesprochen, aber im "Ernstfall" ist sicherlich ein gewisses Verhalten notwendig und somit eine Entscheidung unumgänglich, ob man(n) im Verborgenen bleibt, oder nicht. Hier scheint die Entscheidung eher dahin zu tendieren, sich nicht offensiv zu verhalten, da man ansonsten Negatives befürchtet - und genau an diesem Punkt stellt sich mir eben die Frage, nach den gesellschaftlichen Konsequenzen. Allerdings habe ich Diese nicht als Grundsatzdiskussion gestellt , sondern vielmehr als Eine von vier Fragen.


Ja, dass Leben ist bunt- zum Glück!


Geschrieben

@Xenialll - Warum antwortest Du mir nicht?


Geschrieben

@Montago:

Ich vermutete,dass meine Antwort in meinem vorausgegangenem Posting auch deine Frage beantwortete...


Hier hast du aber gern auch eine "Gesonderte":

Wenn du trotzdem der Meinung bist, dass zwischen Gesellschaft und Devotion keinerlei Zusammenhang besteht, so sei es auch dir belassen.


Geschrieben

dass zwischen Gesellschaft und Devotion keinerlei Zusammenhang besteht, so sei es auch dir belassen.

Ein ganz wunderbares erhellendes Argument. Ich fing fast an, Dich als Gesprächspartnerin ernst zu nehmen.


Geschrieben

montago, sei doch nicht so zickig.
Das war eine dominante Antwort par excellence


Geschrieben


@krokofant:
Selbstverständlich wird innerhalb der Gesellschaft ( im Bus, bei der Bäckerei, am Arbeitsplatz.. , usw.) nicht grundsätzlich über die Sexualität eines jeden einzelnen gesprochen, aber im "Ernstfall" ist sicherlich ein gewisses Verhalten notwendig und somit eine Entscheidung unumgänglich, ob man(n) im Verborgenen bleibt, oder nicht. Hier scheint die Entscheidung eher dahin zu tendieren, sich nicht offensiv zu verhalten, da man ansonsten Negatives befürchtet - und genau an diesem Punkt stellt sich mir eben die Frage, nach den gesellschaftlichen Konsequenzen. Allerdings habe ich Diese nicht als Grundsatzdiskussion gestellt , sondern vielmehr als Eine von vier Fragen.



@Xenialll

Eins vorweg: Auch Deine Meinung bleibt Dir ungenommen.

Der obige Absatz ist wohl die Schlange, die sich in den Schwanz beißt, oder? Erst einmal, müsstest Du schon erläutern, was für Dich der Ernstfall ist. Und wenn jemand die Entscheidung getroffen hat, sich nicht zu outen, aus welchen Gründen auch immer, dann hat er die gesellschaftlichen Konsequenzen schon vorher mit ins Kalkül gezogen und die Frage stellt sich ihm nicht erst nach der Entscheidung.


Geschrieben



Eins vorweg: Auch Deine Meinung bleibt Dir ungenommen.



Dann sind wir ja nun endlich zu einem gemeinsamen Nenner gekommen .


- Mir fällt auf, dass das Thema "Devotion und Gesellschaft im Kontext - und im Einzelnen " doch einigen Mitdiskutierern als überaus wichtig erscheint, so dass ich an dieser Stelle die Eröffnung eines eigenen Threads empfehlen möchte.


Nun wollen wir doch endlich einmal wieder die angesprochene Zielgruppe zu Wort kommen lassen. Aus gegebenem Anlass muss ich mich leider erneut wiederholen- und auf mein Eingangsposting hinweisen.


Ich stelle demnach folgende Fragen an die devoten Männer erneut:


Wieviel Devotion steckt in dir?


Kannst du offen dazu stehen?


Kannst du Sie (deine Devotion) ausleben?


Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?


Geschrieben

@ sleeping_beasty: .... was denkst du darüber?

mir geht es da aehnlich wie Summertime und cuddly_witch:

Ich finde das Thema interessant (auch, wenn ich auch ne Frau bin) ... Ich mag das gerne, wenn Mann angibt wo es lang geht sexuell gesehen, manchmal übernehm ich aber auch das Regime (kommt immer auf die Stimmung an)...
Wenn er mag, dass Sie mal die Führung übernimmt, würde ich sagen, der ist normal der Mann.

Aber damit waere ja hier offensichtlich das Thema verfehlt:

@ Summertime777: Interessant, dass du dich berufen fühltest, auf meine Fragen, die speziell an devote Männer gerichtet waren, zu antworten... Insofern hat dein Geschreibe zur Entwicklung meiner Intention nichts beigetragen und entsprang wohl lediglich deiner Langeweile, die du an anderer Stelle schon beschrieben hast!

von daher will ich nur kurz das hier kommentieren:

...Wenn ich richtig informiert bin, gehen sehr viele erfolgreiche Männer beispielsweise in ein Domina-Studio. Sie haben aus auch, wie Du sagst, Dir bekannten Gründen, diese Neigung. Mir ist aber nicht bekannt, das diese Personen irgendwie im normalen Leben auffällig wären...

Ich hatte meine Dates gern stimmungsabhaengig mal devot, mal dominant ausgewaehlt und dabei ist mir auch aufgefallen, dass gerade im "echten Leben" sehr erfolgreiche Personen gern mal die komplett gegenseitige Rolle uebernehmen - waehrend Milchreisbubis davon traeumen, mal eine Frau ans Bett fesseln zu duerfen.
Nun habe ich mit meiner Antwort ganz sicher Xenias Thema verfehlt, aber das ist ja hier eine oeffentliche Diskussion - also darf ich das.


Geschrieben

Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?

Warum und wo lässt die Gesellschaft das nicht zu??? Ich glaube, zum dritten Male die Frage zu stellen! - Und bei Bedarf blendest Du den Aspekt der Gesellschaft wieder aus? Das erinnert mich sehr an Deinen letzten Thread. Das ist ein Diskussions-Thread und kein Frage-Antwort-Thread. Vielleicht machst Du Dir mal den Unterschied begreiflich. Auch die Frau dieses Jahrhunderts sollte es vermögen, einen Dialog führen zu können. Ich frage mich, worin Deine Dominanz besteht. Dominanz ergibt sich u.a. durch psychische Überlegenheit. Die spüre ich nicht. Hast Du ein Problem mit Männern? Warum kannst Du nicht normal diskutieren???


Geschrieben (bearbeitet)

Das ist ein Diskussions-Thread und kein Frage-Antwort-Thread.




Zur Erinnerung: Wir befinden uns im folgendem Bereich: "Poppen.deErotik, Sex + NebenwirkungenDiskussions- und FragenbereichDevote Männer". Deine Kompetenz, meinen Thread als Diskussionsthread zu bezeichnen, sehe ich nicht!

Ich fasse zusammen: In den vergangenen 24 Stunden gab es verschiedene Reaktionen. Von 30!! Beiträgen befassten sich tatsächlich 3!! mit meiner ursprünglich, an devote Männer gerichtete Fragestellung,indem sie auf eben diese Fragestellung neutral eingingen und kompetent antworteten.

Der Rest bestand aus folgenden Punkten:

- Diskussionen über meine Attraktivität, nebst meiner (veralteten) Fotos

- Spekulationen über meine persönlichen Beweggründe,derartige Fragen (überhaupt) zu stellen

-Unterstellung von Aquise

-Zuordnung meiner Charaktereigenschaft - Ergebnis = zickig

- Versuch das Thema der Lächerlichkeit preiszugeben

- Wiederholte und massive Verlagerung meiner Intention auf einen kleinen Teilaspekt ( Gesellschaft und Devotion)

- Allgemeingültige Antworten zum Thema "Devotion"

- Verunglimpfung meiner Person ( Zweifel an meiner Ernsthaftigkeit als Diskussionspartnerin)

- Diagnosestellung von mangelhafter Dialog- und Diskussionsfähigkeit meiner Person

- weitere Diagnosestellung: "Männerprtoblematik" meinerseits


Liebe Leute,

wenn das die "Art und Weise" ist, mit Threaderstellern und deren Themen umzugehen , dann frage ich mich ernsthaft, ob Diskussionen in diesem Rahmen noch führbar sind, bzw. Fragestellungen überhaupt noch sinnvoll erscheinen...


bearbeitet von Xenialll
Geschrieben

Deine Kompetenz, meinen Thread als Diskussionsthread zu bezeichnen, sehe ich nicht!

Na gut, ich beuge mich devot, nicht den Bereich Fragebereich ausreichend berücksichtigt zu haben. (-und- bedeutet für mich aber nicht den Auschluss des anderen)

- Wiederholte und massive Verlagerung meiner Intention auf einen kleinen Teilaspekt ( Gesellschaft und Devotion)

Wieso denn massive Verlagerung??? Deine Frage ist doch so gestellt (gesellschaftliche Ausgrenzung) Warum beantwortest Du meine Nachfrage nicht? Ich möchte mich doch gerne mit Dir austauschen. Dazu muss ich aber verstehen, wie Du einzelne Dinge siehst.

- Diagnosestellung von mangelhafter Dialog- und Diskussionsfähigkeit meiner Person

Das mag Dich jetzt erstaunen. Ist es einer Domina nicht gestattet, (ganz im stillen Kämmerlein) sich kritisch selbst zu reflektieren?

- weitere Diagnosestellung: "Männerprtoblematik" meinerseits

Keine Diagnose, eine sich mir aufdrängende Frage. (Fragezeichen wurden gesetzt, übersehen???)

wenn das die "Art und Weise" ist, mit Threaderstellern und deren Themen umzugehen

Da kann ich Dir nur entgegenhalten, wenn das die "Art und Weise" ist, mit Deinen Gesprächspartnern umzugehen, kann es kein produktiver Thread werden.


Geschrieben

Vielleicht wäre es bei der offensichtlichen Intention, dass sich hier nur devote Männer zu den Fragen der TE äussern sollen , einfach besser gewesen, einen Such-Thread aufzumachen?

Ansonsten ist es eben ein Diskussions- und Fragenbereich und ein Thread kein Privatbesitz des TE, so dass eben unterschiedliche Auffassungen zum Tragen kommen.

Was mich jedoch wirklich stört, ist die Tatsache, dass die Fragen der TE ein Klischee von Devotion bedienen, als ginge es um eine grundsätzliche charakterliche Eigenschaft, die sich durch alle Lebensbereiche ziehen muss.
Für viele Menschen ist es jedoch nur ein Teilaspekt ihres Charakters oder gar nur auf den sexuellen Bereich reduziert und hat in hohem Maß mit Vertrauen gegenüber dem Partner zu tun, dem Devotion entgegengebracht wird.

Legt man das zugrunde, wird die Beantwortung der Fragen jedoch irgendwie unsinnig:

Wieviel Devotion steckt in dir?


Eine ganze Menge!

Kannst du offen dazu stehen?


Ja - bei der richtigen Partnerin, die zu ihrer Devotion auch stehen kann und mit Devotion auch umgehen kann. "Devoter" Mummenschanz als Rollenspiel ist mir verpönt.

Kannst du Sie (deine Devotion) ausleben?


Ja

Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?


Hinfällig, da meine Neigung keine generelle Charaktereigenschaft darstellt, sondern nur einen Charakterzug


Geschrieben

Hallo Xeniall, :-)


Ja, ich denke es hängt viel damit zusammen, dass dem "Mann im generellen" eher eine zielstrebige Position zugedacht ist und auch wenn ich mich nicht scheue in einer Männerrunde zu sagen, dass ich zB lieber mit Handschellen gefesselt werde, als mein weibliches Gegenstück zu fesseln, hört es da aber schon auf, denn die Reaktionen darauf sind shcon nicht immer positiv und haben viel mit Spott oder sogar Hohn zu tun...

Und bei einer potenziellen Partnerin habe ich bisher am Anfang immer zurück gescheut, etwas in dieser Hinsicht anzudeuten, habe eben dann eher gute Miene zum "normalen Spiel" gemacht und irgendwie waren dann die Positionen schnell "klassisch" verteilt und dann habe ich mich auch nicht weiterhin getraut...

Wie war denn deine persönliche Erfahrung mit Dominanz und Devotion? Danke, dass du mir Mut machst, hatte mich fast schon damit abgefunden, es immer als unterdrückte Seite von mir "mit rum zu schleppen"...


Viele liebe Grüße

Alex :-)


Geschrieben

Naja interessante Diskussion und einigen kann ich auch ganz gut folgen Ich möchte mich hier aber trotzdem der eigentlichen Fragestellung stellen *Fg*

Wieviel Devotion steckt in dir?
Recht viel wobei ich keine Maso interessen habe

Kannst du offen dazu stehen?
Ja, sonst würde ich hier nicht antworten, bedeutet aber auch nicht das ich es gleich jedemn auf die Nase binde

Kannst du Sie (deine Devotion) ausleben?
Nur viel zu selten, manchmal auch in den eigenen vier Wänden das ist mit eine begründung warum ich überhaupt hier bin.

Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?
Naja wie schon gesagt , ich laufe nicht mit einem Ring der O oder ähnliches rum. Im normalen Leben sieht man es daher bestimmt nicht an, aber in einem klaren Bereich kann ich auch offen dazu stehen.


Geschrieben

Wieviel Devotion steckt in dir?

Sicherlich ist dies nicht an einer Skala messbar, aber ich spüre diese Devotion schon sehr stark, nicht nur im erotischen Bereich auf eine Person bezogen, sondern tatsächlich auch im alltäglichen Leben, wenn es um Beruf, Familie und Freunde angeht. z.B. kann ich nur sehr schwer „Nein“ sagen. Dies als Lebenseinstellung zu begreifen und damit umzugehen war und ist ein langer Weg.


Kannst du offen dazu stehen?

Engen Freunden gegenüber kann ich durchaus offen dazu stehen. Im Netz, also anonym, ist dies selbstverständlich ebenfalls keine Schwierigkeit. Meine Familie oder „loseren Freunden“ gegenüber möchte und muss ich dazu nicht stehen. Einer Partnerin gegenüber ist dieses Outing allerdings unbedingt erforderlich.


Kannst du Sie (deine Devotion) ausleben?

Ich habe das grosse Glück dies zu können und es macht süchtig nach mehr :-)


Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?

Da meine devote Neigung sehr eng mit meiner Leidenschaft als TV verbunden ist, entsteht hier noch eine weitere Schwierigkeit, die es regelrecht unmöglich macht dazu zu stehen. Schon hier im Forum erschrecke ich oft, wenn zum Thema „TVs“ diskutiert wird, ob der doch sehr grossen Vorbehalte. Wie das dann im „realen Leben“ (der Gesellschaft) aussieht, mag ich mir dann fast nicht ausmalen. Allerdings lasse ich es mir nicht nehmen meine Neigung auch öffentlich auszuleben, denn dies gehört für mich dazu- allerdings ist ein kleines Fünkchen Angst vor dem Entdecktwerden immer dabei.


Geschrieben

Nun bekomme ich aber, in- nicht nur unregelmässigen Abständen, sondern beinahe täglich- Anfragen von Männern, die urplötzlich gern mal „etwas Neues“ ausprobieren möchten, die zwar eigentlich dominant sind, aber gerne mal die devote Seite ausprobieren möchten, die sich irgendwie schon immer "pervers zugehörig“ empfanden, die gern mal von einer Frau unterworfen werden würden- und es einfach leid sind, immer den starken Part zu mimen und die Frauen zu verführen (nach eigenen Aussagen).

Die Hintergründe möchte ich hier eigentlich nicht beleuchten, sind sie mir doch grösstenteils und hinlänglich bekannt.


Ob das so klischeemäßig die Erklärung für alles ist möchte ich bezweifeln.
Für mich wäre es auch interessant mal Devot zu sein. genauso aber auch Dominant.
Beides Aspekte die ich praktisch noch nicht erleben/ ausleben konnte. fasziniert bin ich davon (als Kopfkino erregt mich beides sehr) aber ohne Erfahrung will ich nicht behaupten ob ich mehr das eine oder das andere oder beides bin.
Ohne Partnerin und mit zu viel Hemmschwelle um mal bei einem BDSM-Stammtisch reinzuschnuppern werde das wohl so schnell nicht erleben.
Ich könnte natürlich jemanden wie dich anschreiben - um dann aber wohl im Mülleimer zu landen.

Xenialll:Vielmehr möchte ich wissen:
Wieviel Devotion steckt in dir?
das muss ich erst noch rausfinden

Kannst du offen dazu stehen?

Ich kann zumindest offen sagen, dass ich neugierig genug bin es mal auszuprobieren.

Kannst du Sie (deine Devotion) ausleben?
nein s.o.

Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?
Oder musst du deine dominante Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?
sozusagen ja, weil ich es nicht ausprobieren kann/ konnte.



Interessanter ist für mich die Frage worin der Reiz der Dominanz oder Devotion für den einzelnen liegt. Sicher gibt es dafür auch jede Menge Klischee-Antworten und sicher haben auch viele nicht wirklich analysiert warum ihnen das eine oder andere gefällt. Ich möchte aber immer gerne wissen warum?


Geschrieben

Wie war denn deine persönliche Erfahrung mit Dominanz und Devotion?




Leider fragst du sehr Allgemein, so dass es sinnvoll wäre, wenn du deine Frage etwas eingrenzen würdest. Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass sich seit vielen Jahren meine sexuelle Erfüllung im (aktiv) dominant- sadistischen Bereich widerspiegelt.


Vielen Dank desweiteren für die zahlreichen Antworten auf meine Fragen. Interessant fand ich u.a. den Hinweis auf den "Ring der O" und die Erklärung der Ausprägung der Neigung im TV-Bereich.



Weiterhin bin ich auf andere Meinungen - und der Beantwortung meiner Fragen zum Thema gespannt .


Natürlich kann ich, auch aus eigener Erfahrung dazu ermutigen, die jeweiligen Neigungen aktiv in die Tat umzusetzen, denn die reine Theorie wird hier auf Dauer sicher unbefriedigend sein. Der "Sprung" von der Phantasie im Kopf zum Eintritt in die Realität, nebst (eventuellen) BDSM-Stammtischbesuch bedarf sicher auch Mut. Jedoch sind dort in der Regel Menschen vertreten, die ebendies irgendwann, oder gerade auch zu diesem, Deinem Erscheinen an diesem Abend erleben, oder erlebt haben ;-)


Geschrieben

Folgendes ist mir aufgefallen:

Die Hintergründe möchte ich hier eigentlich nicht beleuchten, sind sie mir doch grösstenteils und hinlänglich bekannt. Vielmehr möchte ich wissen:


Wieviel Devotion steckt in dir?



wenn ich es mir recht überlege, nachdem ich das hier gelesen habe recht viel


Kannst du offen dazu stehen?



im grunde genommen nicht...


Kannst du Sie (deine Devotion) ausleben?



wenig oder selten, für das was ich will...

Oder musst du deine devote Neigung unterdrücken, weil die Gesellschaft es nicht zulässt?



devotion ist doch noch recht ein zweischneidiges schwert. wer ist dom, wer ist sub. wie finde ich es heraus, oder bin ich switch...

leider gibt es da keine kurse in der vhs für novizen...und wo auch immer orte sind, alleine ist das auch schon doof dort aufzukreuzen...

beim überlegen fand ich folgendes...

"Um sich devot zu nennen, müsste ein Mensch wenigstens im Zusammenhang mit einem Top-Sub-Verhältnis vollkommenen und opferbereiten Gehorsam leisten. Er dürfte keinen Gedanken an seine eigenen Interessen hegen, schon gar nicht an eigene Gelüste. Er schenkt sich -- für einen begrenzten Zeitraum oder bleibend -- an die Herrin/den Herrn weg. Schon im Vorfeld, im Kennenlernen, wird er bestrebt sein, der Herrschaft zu dienen, zu gehorchen, ihre Wünsche zu erfüllen und Befehle auszuführen. Die Herrschaft hat absolute Priorität, wenigstens in der Freizeit des Sub. Alle anderen Beschäftigungen stehen zurück. Der Sub hat sich in allen Dingen, die für die Herrschaft wissenswert sind, ehrlich und rückhaltlos zu offenbaren, zum Beispiel, ob anderweitige Partnerbindungen bestehen. Dies muß gleich beim ersten Kontakt offengelegt werden. Jede Lüge untergräbt das Dienstverhältnis von vornherein.

Wenn das alles der Fall ist, dürftest du dich devot nennen."


Geschrieben

Finde ich etwas extrem in der Aussage, denn viele sind nur selektiv devot und es kommt auch auf die Person an. Also alles ein wenig komplexer. Dazu kommt noch, dass auch der devote Partner Bedürfnisse hat. Wenn diese nicht erfüllt werden dann hält auch eine Dom Dev Beziehung nicht all zu lange.


Geschrieben

Finde ich etwas extrem in der Aussage, denn viele sind nur selektiv devot und es kommt auch auf die Person an.




extrem bedeutet 24/7

aber was man nicht kennt...kann man ja auch nicht beurteilen...was wie lange...weiss ich das...


Geschrieben

Du hast eine sehr eingleisige Vorstellung von Devotion. Eigentlich beschreibst Du in Deinem vorletzten Posting einen Sklavenvertrag.
Die Realität im BDSM-Bereich sieht doch etwas vielfältiger und vielschichter aus.


Geschrieben (bearbeitet)


Die Realität im BDSM-Bereich sieht doch etwas vielfältiger und vielschichter aus.




wir reden über devot und du kommst mit bdsm...mit der ganzen bandbreite.

also ich denke, dass ist nicht das gleiche...weil ich im bdsm mich finden muß.


bearbeitet von search39
Geschrieben

Meine Erfahrung ist, dass die Männer die in den Foren am meisten schleimen und kriechen, die von totale Unterwerfung reden letztlich die sind bei denen es nur Kopfkino gibt. Die haben in der Regel keine praktischen Erfahrungen, trauen sich zu keinem Stammtisch oder in keinen Club.


Geschrieben

wir reden über devot und du kommst mit bdsm...mit der ganzen bandbreite.

also ich denke, dass ist nicht das gleiche...weil ich im bdsm mich finden muß.



Ich glaube, bei Dir herrscht heillose Begriffsverwirrung: Devotion kommt aus dem BDSM-Bereich und ich habe nicht über den kompletten BDSM-Bereich geschrieben, sondern darüber, dass es Devotion, ebenso wie Dominanz in einer sehr großen Bandbreite gibt.

Die von Dir wiedergegebene völlig Aufgabe der eigenen Interessen während der Freizeit und das totale Aufgehen in der Erfüllung der Wünsche des dominanten Partners ist nur eine, sehr extreme Form der Devotion. Für manche ist es ein erotisches Rollenspiel, für andere ein Ausliefern an die Führung des Partners beim Sex - verbunden mit dem entsprechenden Vertrauen, für wieder andere ist es eine Lebeneinstellung für ihr Beziehungsleben.

Was hier aber völlig hintüberfällt, ist die Tatsache, dass Devotion keine allgemeingültige Lebenshaltung ist, sich allen und jedem gegenübrer unterwürfig zu verhalten. Es ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Vertrauens in den Partner. Devotion im Alltag - in Form von Unterwürfigkeit gegenüber anderen Menschen dürfte wahrscheinlich aus anderen Gründen entstehen, als sexuellen Bedürfnissen.


Geschrieben

@ ballou

sieh doch nur auf das tortenstück devotion...sie als dominante frau sucht halt devote menschen und nichts anderes...dazu kann man sein statement geben...

ich denk mal, das sie kein rollentausch möchte, wo wir ja dann in der torte des bdsm wären...

ist aber nicht so...

und mir ist schon klar was bdsm bedeutet mit deinen angeführten "schichten"...aber das wäre ja dann ein anderer thread...


und es wird auch allen klar sein, dass dies keine allgemeingültige lebenshaltung bedeuten soll...das muß jeder selber entscheiden...

bdsm übrigens auch nicht...oder?


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