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Sterilisation beim Mann

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Wer kann dazu etwas berichten?

Welches Risiko?
Methoden?
Adressen?
Kosten?
Wann übernimmt die Kasse?
Was verändert sich, Gefühl, Lust?


Geschrieben

Wer kann dazu etwas berichten?

Welches Risiko?
Methoden?
Adressen?
Kosten?
Wann übernimmt die Kasse?
Was verändert sich, Gefühl, Lust?



Oh ja...just Ostern vor 6 Jahren wurden Freunde von mir nochmal Eltern- obwohl er sich 1 1/2 Jahre zuvor hat sterilisieren lassen...angeblich hatte ER 3 Samenstänge und der 3. te wurde schlichtweg übersehen...die warten noch heute auf die Gerichtsverhandlung,bei der geklärt werden soll, ob der Chirung zu Alimenten verklagt wird...


Geschrieben

Es hat schon einen praktischen Hintergrund, ob ich ein anatomischer Sonderfall bin, glaube nicht, eher Sonderling.


Geschrieben

Es hat schon einen praktischen Hintergrund, ob ich ein anatomischer Sonderfall bin, glaube nicht, eher Sonderling.


Das war das, was mir spontan zu dem Thema eingefallen ist...Heute sind die ja schon wieder viel weiter, was Diagnostik und OP-Verfahren betrifft- unabhängig davon wie sonderbar Du bist...


Geschrieben

Hi,
habe es vor 7 Jahren machen lassen und mir gehts gut. Kosten habe ich selber getragen. Das mit der Lust ist so eine Sache, anfangs war sie nicht so groß, sagen wir mal die ersten 2 Wochen weil dir die ...... so weh tun. Na richtige Schmerzen waren das wohl nicht, eher unangenehm. Dann aber.... echt gut, alles klappt und auch der Gedanke das meine Liebste sich nicht mit Hormone vollpumpen muss und alles eben Natur ist und Sie eben nicht schwanger wird ist schon geil. Unbeschwert eben. Kann ich jedem nur empfehlen!

Gruß Narnia (M)


Katasaster
Geschrieben

Damals war ich 27 Jahre alt, als ich den Eingriff hab' vornehmen lassen. Gegen ziemliche Bedenken des Arztes. Und irgendwann traf ich tatsächlich die Frau, mit der ich mir gemeinsame Kinder vorstellen konnte. Das "Glück" war nur, dass sie laut Frauenarzt lieber keine Kinder mehr bekommen sollte.
Die ambulante Vasektomie selber (bei einem Urologen) verlief komplikationslos, aber ein Restrisiko bleibt natürlich immer. Und die "Lokale" war recht unangenehm: jeweils ein Spritze in beide Nüsse.
Zu der Zeit trug die Kasse die Kosten noch, doch heute muss man das wohl aus eigener Tasche löhnen.
Die Schmerzen danach waren moderat, aber enge Jeans empfehlen sich nicht wirklich für einige Tage.
Und kein ungeschützter GV vor dem abschließenden Test auf Spermien!


Geschrieben

Wer kann dazu etwas berichten?

Welches Risiko?
Methoden?
Adressen?
Kosten?
Wann übernimmt die Kasse?
Was verändert sich, Gefühl, Lust?




welchen arzt du nehmen solltest aus deiner umgebung...das solltest
du selbst entscheiden...und der klärt dich auch zu den risiken auf...
+ kosten...da die kk keine kosten mehr seit ca. 10 jahren nicht
mehr übernehmen..!
ändern "tut" sich auch nichts...und da spreche ich aus erfahrung...
ich bin jetzt schon 10 jahre steril...

und was wichtig ist...lass dir keine horror geschichten erzählen...
die hälfte stimmt eh net...


hobbyfreund
Geschrieben

Viel Blödsinn hier wie "Spritze in beide Nüsse."
Drei Samenstränge: Kaum glaubhaft; wenn doch, dann wurden die postoperativen Untersuchungen (Letzte nach 6 Monaten) nicht durchgeführt.
Lokalanästhitikum, das 2x verabreicht wird, Schmerzen der Piekser kaum - wie bei Blutentnahme.
1-2 Tage mit weit geschnittener Hose gegangen; nach einer Woche problemlos gejoggt.
Kosten: Trägt Mann selber (ca 400,-€)
Risiko: Höchstens Infektionsrisiko; eigentlich gleich Null. Deutlich niedriger als bei Frauen.


Geschrieben

Mal eine medizinische Frage, wo bleiben die produzierten Spermien?


Maenice79
Geschrieben

@krokofant dasselbe was passiert wenn Du eine Sexuelle Begegnung haben solltest und nicht zum abspritzen kommst.

Das Zeugs wird direkt in die Blase weitergeleitet und über den Urin abgegebenen.

Ist unser Körper nicht eine Wundervoll umsichtige Konstruktion ?


Geschrieben

Wer kann dazu etwas berichten?

Welches Risiko?
Methoden?
Adressen?
Kosten?
Wann übernimmt die Kasse?
Was verändert sich, Gefühl, Lust?



Hallo krokofant,

erst mal keine Panik!

Es mag wohl Risiken geben, aber die sind auch nicht größer oder kleiner, als bei anderen Eingriffen (Operationen).

Methoden: Die, die ich nach (unbedingt erforderlicher!) Beratung durch meinen Männerarzt (Uruloge) damals (2001) wählte, funktioniert folgendermaßen:

Es werden ambulant zwei winzige Löcher in den Hodensack geschnitten, die Samenleiter herausgezogen, durchtrennt, sauber vernäht und dann wieder hinein gewurstelt. Dann hast Du circa zwei Wochen unangenehmes Ziepen am Sack, und rund ein halbes Jahr Druckempfindlichkeit an den Samenleiterenden (4 Stck), das wars.

Zur Kontrolle musst du die ersten zwei Jahre immer wieder mal in ein Döschen wichsen und das Ejakulat von einer dabei meist nett lächelnden Arzthelferin auf Spermien untersuchen lassen.

Adressen: Dein Männerarzt sollte das erledigen können.

Kosten: Bin privat versichert und meine Kasse hat es einfach bezahlt, weil der Doc eine passende Diagnose gestellt hat.

Veränderungen an Gefühl/Lust: zunächst keine, aber dann ging so richtig die Post ab, weil die Panik vor einem Tropi (trotzpillekind) definitiv weg war - geil!

Völlig unbeschwertes Poppen - herrlich!

Mit schoenem grusz von der scharfen Wurzel


Katasaster
Geschrieben

Viel Blödsinn hier wie "Spritze in beide Nüsse."


Warst du dabei oder ich?

Das Zeugs wird direkt in die Blase weitergeleitet und über den Urin abgegebenen.


Ganz so ist das nicht. Die produzierten Spermien werden vom umliegenden Gewebe absorbiert. Eine Verbindung zur Blase gibt es nicht. Stell' dir vor, es bleiben einige Spermien irgendwo in der Harnröhre stecken. Und bei der nächsten Ejakulation möglicherweise nur wenig später könnten sie die Aufgabe wahrnehmen, für die sie gemacht wurden.


hobbyfreund
Geschrieben

in die Nüsse wird nicht injiziert, da dort auch nicht chirurgisch interveniert wird. Wäre wohl sonst recht unangenehm geworden.
Es sei denn du warst beim Veterinärarzt.


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