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rita07

Sind Männer lernresistent?

Empfohlener Beitrag

SinnlicheXXL
Geschrieben

Sagen wir es mal so - zwischen diesen Erfahrungen und andererseits Vorurteilen bestehen kausale Zusammenhänge (Achtung, ich pauschaliere absichtlich und weiß natürlich, dass das nicht auf alle Männer/Frauen so zutrifft)

- Männer gehen davon aus, dass Frauen sich schnell verlieben oder gar nur dann zu Sex bereit sind, wenn sie verliebt sind. Können sie jedoch Sex und Liebe trennen, sind sie "leicht verfügbare Schlampen" oder machen diese Fähigkeit (oder Makel, je nach Sichtweise) zu barer Münze, indem sie sich prostituieren.


- Weil nun Männer glauben, dass Frauen grundsätzlich lästig werden könnten, gehen sie entweder gleich zu Huren, neigen zu Lügen oder sind total übervorsichtig/misstrauisch. Dadurch fühlen sich Frauen, die grundsätzlich partnerschaftliche Affären/Beziehungen anstreben, ungerecht behandelt.


Da ich hier nicht alle "Schuld" auf die Männer schieben will, einiges zu den Frauen:

- In der Tat können viele Frauen Sex und Liebe nicht trennen. Einerseits hat das rein biologische Gründe, denn so lange Sex grundsätzlich eine Schwangerschaft nach sich ziehen kann, sollte man aufpassen, wen man zum Erzeuger seiner Kinder macht. Dann ist diese Haltung auch unserer Generation noch anerzogen. Eine anständige Frau hat keine wechselnden Lover!!! (Von anderen Kulturen, in denen Frau gleich als "entehrt"gilt, sobald sie keine Jungfrau mehr ist, gar nicht erst zu reden!)
In einer Diskussion mit Freundinnen musste ich feststellen, dass ich die einzige war, die auch Sex um des Sexes willen haben wollte!


Auch haben Frauen wohl oft noch die Vorstellung in sich, dass sie umworben und erobert werden müssen - also lassen sie sich gerne beschenken und einladen. Die Extremform davon ist die Prostitution: Da wird gar nicht mehr romantisiert, sondern einfach zugespitzt: Mann will Sex, Frauen, die frei verfügbar sind, sind knapp, ergo reguliert Nachfrage und Angebot den Preis.


Aber wollen wir dieses anachronistische Weltbild und dementsprechende Handeln wirklich so weiterführen? Frauen brauchen und mögen Sex ebenso wie Männer! Muss man da ein Rühr-Mich-nicht-an-Theater inszenieren? Umgekehrt sind Frauen, die sich selbstbewusst Sex nehmen, wenn ihnen danach ist, keine Schlampen, Nymphomaninnen oder sonst was! Andererseits sollten auch Männer eingestehen, dass Sex in Verbindung mit Gefühl viel intensiver ist - dazu braucht es aber keine Geschenke und auch kein Eheversprechen.


Ich empfinde es als einen der ganz großen Vorteile des Alters, dass ich offen über alles reden kann. Da muss man nicht mehr cool tun, für einen unerreichbaren Typen schwärmen oder so tun, als würde man sich zieren und gar nicht wollen. Hey, ich liebe guten Sex und kann ihn genießen, auch wenn es nur guter Sex ist. Ich weiß aber auch, dass Gefühle entstehen können, wenn man sich sehr nahe kommt. Das kann man kommunizieren und gemeinsam nach Wegen suchen!


Geschrieben (bearbeitet)

und frauen teilen ihre adressen nicht mit, wenn sie kinder haben.
ihr verallgemeinert wieder völlig und das zum teil sowas von ungerechtfertigt. naja hier werden so viele "allgemein geltenden aussagen" getätigt, dass es gar keinen sinn macht, dagegen zu reden, weil "ist ja so" und das weil 3 personen in's gleiche horn stoßen.



Hättest du mein Post gelesen wäre dir aufgefallen das ich nicht verallgemeiner hat...also erst lesen dann brüllen Löwe


bearbeitet von Only_lickle
Boccaccio1976
Geschrieben (bearbeitet)


Aber wollen wir dieses anachronistische Weltbild und dementsprechende Handeln wirklich so weiterführen? Frauen brauchen und mögen Sex ebenso wie Männer! Muss man da ein Rühr-Mich-nicht-an-Theater inszenieren? Umgekehrt sind Frauen, die sich selbstbewusst Sex nehmen, wenn ihnen danach ist, keine Schlampen, Nymphomaninnen oder sonst was! Andererseits sollten auch Männer eingestehen, dass Sex in Verbindung mit Gefühl viel intensiver ist - dazu braucht es aber keine Geschenke und auch kein Eheversprechen.

Ich empfinde es als einen der ganz großen Vorteile des Alters, dass ich offen über alles reden kann.



Ich kann dir da nur in allen Punkten zustimmen. Aber selbst wenn man das alles weiss ist es nicht einfach dieses anachronistische Weltbild gänzlich zu verwerfen. Ich komme z.B. aus einer absolut patriarchalischen Familie, sowohl mütterlicher- wie auch väterlicherseits. Uns so sehr ich mich auch bemühe 100%ige Gleichberechtigung zu leben, es hakt an manchen Ecken. Ich käme nie auf die Idee Frauen, die sich nehmen was sie wollen/brauchen, als Schlampen zu betiteln. Dennoch steh ich, gerade zu Beginn einer Beziehung, eher auf Frauen, die man nicht sofort in die Kiste bekommt. Mir ist bewusst, dass dieser "Jagdtrieb" unzeitgemäß und albern ist, aber dennoch komme ich nicht dagegen an. Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass Frauen auch teilweise arg auf diesen Steinzeitmist geeicht sind. Viele (ich sage bewusst nicht alle), stehn auf die altmodische Nummer. Da ist es "normal", dass der Mann die Tür aufhält, das der Mann das Restaurant bezahlt, das der Mann die "Führung" beim Sex und auch bei Planungen ganz anderer Art übernimmt. Ich hab 'ne gute Freundin, die nach außen das Vorzeigebild der modernen, selbstbewussten, erfolgreichen und verdammt gut verdienenden Singlefrau ist. Selbst die sagt aber ganz offen und ehrlich: "Wen interessiert was ich verdiene, ein Typ der nicht mal das Essen beim ersten Date zahlt kann mich mal." Oder jeder sträubt sich gegen das veralterte "Der Mann geht arbeiten und die Frau macht den Haushalt"-Modell. Umgekehrt geht es aber noch viel weniger. Vor Hausmännern haben die wenigsten Frauen auf Dauer den für eine Beziehung nötigen Respekt. K.A. ob meine Erfahrungen da repräsentativ sind, aber ich hab es fast immer so erlebt, dass die "modernen", erfolgreichen Frauen, die mich nur für 'nen ONS mitnahmen zuhause einen Mann sitzen hatten, vor dem sie den Respekt verloren, weil er in ihren Augen zum Weichei wurde.

Edit: Möge die Steinigung beginnen. *g*


bearbeitet von Boccaccio1976
Geschrieben

Also nachdem ich weiterhin bischen mitgelesen habe, sehe ich noch nicht so recht, wo das ganze hinführen soll.

Wir können uns gerne darauf einigen, dass es ein paar Männer gibt,die irgendwie "blöd" sind, oder schlicht nicht so funktionieren, wie ihr jeweiliges Pendant sich das in dem Moment gerade vorgestellt hat.

Dürfte nicht so "neu" oder "überraschend" sein, oder?

Mein Verständnis und Mitgefühl für alle Damen, die "schlechte" Erfahrungen gemacht haben,ich sehe aber keine Allgemeingültigkeit oder Grund vom Unschuldprinzip abzuweichen.

Jeder hat seine Päckchen zu tragen, und wenn ihr (wer auch immer sich den Schuh anziehen möchte) nunmehr *alle* Männer zu verurteilen wünscht, tut es. Aber ich glaube nicht, dass ihr euch damit einen Gefallen tut. Bleibt offen, haben alle mehr von.


rita07
Geschrieben

Fremder, ist bereits eine Frage ein Wunsch nach einer Verurteilung? Zeigt nicht allein die "Infragestellung" einen Verständniswunsch?


Segramon
Geschrieben


Segramon, Disziplin und Verlässlichkeit ist für mich die Grundlage zur Ungebundenheit.



Mir musst Du das nicht sagen: ich hatte eine lange Affaire mit einer verheirateten Frau. Das ist ohne Verlässlichkeit nicht möglich.
Leider verwechseln aber viele Affaire (Stichwort: "keine Verpflichtungen") mit "blind drauflos" oder gar einem Freifahrtschein zur Rücksichtslosigkeit. Und derlei ist schadensträchtig.


Geschrieben

Fremder, ist bereits eine Frage ein Wunsch nach einer Verurteilung? Zeigt nicht allein die "Infragestellung" einen Verständniswunsch?



Das lässt sich pauschal nicht beantworten.

So, wie du deine Frage(n) in diesem Thema gestellt hast,denke ich, dass du viel mehr vom Kleinen auf's Große schließen möchtest anstatt Verständnis zu erlangen. Denn wenn es dir einzig um Verstehen ginge, dann wäre es völlig ausreichend (und vermutlich auch besser) mit den Personen zu sprechen,denen du besagte Erfahrungen zu verdanken hast.


rita07
Geschrieben (bearbeitet)

Rita07;7815561

Vielleicht erleichert es das allgemeine Verständis, wenn ich sage, daß mir kein Mann eine Affaire abgelehnt hat, daß ich zur Zeit keine habe und noch nicht mal eine in Aussicht ist.




Fremder, um genau die von Dir gerade gegebene Antwort nicht zu erhalten, hatte ich das geschrieben.


bearbeitet von Rita07
Geschrieben (bearbeitet)

frabin (einige Seiten weiter vorne):
Daß man ned unbedingt einen gebundenen Mann sucht, erfolgt aus rein praktischen Gründen. Wenn man selbst ned besuchbar ist, nützt einem ein Mann nichts, der auch ned besuchbar ist.
Auch hat ein gebundener Mann oft den Kopf bei der Sache ned frei, er denkt an Mutti zuhause, daß niemand was merkt, ist dann beim Sex fahrig und kurzangebunden.
Sowas sucht man halt ned unbedingt, als Frau hier, sondern will auch seinen Spaß haben, und keinen, der dauernd nie wirklich Zeit hat und immer in Eile ist.

Ich gehe nichts mehr ein mittlerweile, wo ich schon zu Anfang merke, daß ich da mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kurz komme.

Von dem Aufrechnen in Geldwert halte ich auch überhaupt nix.
Wer sowas macht, käme für mich allein auch deswegen ned mehr in Frage.
Entweder tut man Dinge aus einer gewissen Überzeugung heraus (daß ein Mensch mir etwas wert ist, was nämlich ned in Geld zu bemessen ist) oder aber man läßt es besser bleiben.

Ganz generell finde ich es schrecklich, daß heutzutage alles immer nur noch in Geldwerten bemessen wird.
Und kleinlichst aufgeschlüsselt. Und gegengerechnet. Und wenn ich jetzt das mache, was machst du dann? Wer hat Lust auf solche Leute? Ich ned.


bearbeitet von Kookaburra46
Delphin18
Geschrieben (bearbeitet)

Scheint es nur so, daß die einzige Alternative für einen Mann in der Wahl "Puff" oder "Ehe" besteht, daß also auf die durchaus anregende Affaire aus Kostengründen oder Ängsten verzichtet wird, oder ist es tatsächlich so?


Also eigentlich dürfte ich hier garnicht posten, denn ich bestätige ja quasi Deine Position. Nicht nur, dass ich die Alternative Ehe gewählt habe, dokumentiere ich ja meine Lernresistenz indem ich nach 31 Ehejahren immer noch verheiratet bin.

Trotzdem würde ich abseits aller Pauschalierungen gerne ein paar Kommentare abgeben, denn ich die habe eine oder andere Erfahrung im Leben gemacht und sogar die eine oder andere Lehre daraus gezogen. Vielleicht liegt das auch nur daran, dass meine Frau und ich anfangs eine Affaire miteinander hatten, die von beiden Seiten aus neben einer festen Beziehung her lief und wir mehr als ein Jahr brauchten, um uns gegenseitig einzugestehen, dass wir mittlerweile mehr als eine Affaire und schon eine feste Beziehung führen.

Warum wird aber gerade hier - also auf einer ach so offenen Seite - immer wieder angezweifelt, daß eine Frau die nötige "Leichtigkeit" zu einer Affaire besitzt?


Von allen Frauen von P.de, mit denen ich ich bisher - sagen wir enger zu tun hatte - hatten 80% genau diese Leichtigkeit, und auch im RL habe ich nicht den mindesten Anlass bekommen, daran zu zweifeln. Mein Eindruck ist sogar, dass Frauen, die nicht grundsätzlich monogam in einer festen Beziehung leben und nur dies wollen sogar deutlich weniger schwierigkeiten haben, eine lockere Affaire einzugehen als Männer.

Für eine Affaire bedarf es der von Segrammon bereits beschriebenen Gratwanderung: So wenig Zuneigung wie möglich, damit es keine Beziehung wird, aber so viel Zuneigung wie nötig, damit es eine Affaire gibt.
Das ist ein recht schmaler Grat. Selbst wenn zwei Individuuen, die diese Gratwanderung für sich beherschen, ist nicht garantiert das sie es auch gemeinsam beherrschen. Es ist jedes mal vom Einzelfall abhängig.

Klar ist es eine Gratwanderung, das ist aber in gewisser Weise auch der Reiz in einer Affaire. Nach meiner Erfahrung klappt das gemeinsame beherrschen dieser Gratwanderung am besten, wenn beide Affairen-Partner in einer stabilen festen Beziehung leben und von vornherein klar ist, dass die Affaire die Beziehungen nicht gefähreden wird.


Der Puff ist wirklich das Billigste, was ein Mann sich leisten kann. Du siehst das zu unbedarft, Myrff, eine Ehefrau kostet mehr und noch viel mehr, wenn sie keine mehr ist.

Hier muss man schon sehr aufpassen, dass da nicht ein Miclmädchen rechnet.
Ich habe keine Ahnung von Bordellen, aber angenommen, eine Nummer im Puff würde mich 50 € kosten, kämen dann, wenn ich keine Abstriche zu meinem bisherigen (Ehe)Leben machen wollte, ca. 15000 € pro Jahr zusammen. Meine Ehe dürfte dann doch etwas billiger sein, zumal meine Frau ihren Lebensunterhalt selbst verdient. Vom Differenzbetrag könnte sogar noch das eine oder andere Armanikostümchen mit abfallen.
Wenn der Puff billiger sein soll als die Ehe, müsste ich schon einige Abstriche an der Lebensqualität machen, oder zumindest an der Kopulationsfrequenz.

Wie Du aber auf die Idee kommst, Männer würden sich aus Kostengrunden für Ehe oder Puff und gegen eine Affaire entscheiden, verstehe ich überhaupt nicht.


bearbeitet von Delphin18
sleeping_beasty
Geschrieben

...ich klammer bei einer Affaire die "Liebe" ganz klar aus. Würde die bei mir entstehen, liefe ich weg.

Das finde ich schade. Fuer mich ist die Lockerheit, die sich aus der Vertrautheit ergibt, das schoenste an einer Affaire. Weder ein wiederholter "ONS" mit all den nervigen offenen Fragen ringsum, noch eine Beziehung mit all ihren Alltagsproblemen. Aber gerade die Moeglichkeit, mich ein wenig (und ohne Konsequenzen) in die guten Seiten des anderen verlieben zu koennen, ohne seine schlechten Seiten sehen zu muessen, finde ich bei Affairen so angenehm.


rita07
Geschrieben (bearbeitet)

Beasty, wir sagen in etwa das Gleiche. Vielleicht definieren wir einfach "Liebe" anders. Ich genieße eine Affaire ausgiebig, liebe das Wohlfühlen, das Gernehaben, u.v.m. Das sind Momente, in denen der Alltag nichts zu suchen hat. Entsteht aber das Gefühl der Liebe - auf beiden Seiten - dann wird eben in den zukünftigen Alltag geplant, das Zusammenleben wird erstrebt. Sicherlich ist das alles wunderbar, aber - zumindest bei mir - gibt es Zeiten, in denen ich genau das nicht möchte. Dann suche ich gezielt eine Affaire nach meiner Vorstellung.

Werter Meeressäuger, ich kam nicht auf die Idee, daß Männer Bordelle der Affaire vorziehen oder eine Kosten-/Nutzenrechnung erstellen. Es ist mein subjektives Empfinden nach dem Lesen einiger Threads hier. Lediglich hatte ich Myrffs Zahlen als für zu niedrig angesetzt gehalten, bin aber bewußt nicht weiter darauf eingegangen. Ich weiß nicht, Delphin, ob Du den gesamten Thread bis hierher gelesen hast. Was ich jetzt auf keinen Fall erstellen möchte, ist eine Kalkulation, die auch die Kopfschmerz- und Regeltage der Frau berücksichtigt in Gegenüberstellung zu dem vom Mann gewünschten Sexerfolg nach Häufigkeit Tag/Nacht/Woche/Monat abzgl. der Verweigerung durch Ehestreit. Deine "Einreihung in meine Position" kann ich nicht nachvollziehen, da ich noch keine Position bezogen habe. Ich behaupte nicht, sondern frage.


bearbeitet von Rita07
Maus33_Baer40
Geschrieben



Klar ist es eine Gratwanderung, das ist aber in gewisser Weise auch der Reiz in einer Affaire. Nach meiner Erfahrung klappt das gemeinsame beherrschen dieser Gratwanderung am besten, wenn beide Affairen-Partner in einer stabilen festen Beziehung leben und von vornherein klar ist, dass die Affaire die Beziehungen nicht gefähreden wird.



Eine Aussage, der ich voll und ganz zustimmen kann. Wenn vorher alles klar ist und beide mit denselben Voraussetzungen rangehen, nämlich, daß beide gebunden sind, könnte das eine Basis für eine
stressfreie Beziehung werden. Beide können viel gewinnen,aber auch viel verlieren.

Allerdings habe ich beim Lesen dieses Threats den Eindruck bekommen, daß noch nicht mal Einigkeit herrscht, was man eigentlich
eine Affaire ist...oder anders ausgedrückt...wann hört die Affaire auf und wann fängt die Beziehung an ??

Denn wenn ich so lese, wann manche so im Rahmen einer Beziehung veranstalten ( Ausflüge, Geschenke machen etc.), muss die Frage erlaubt sein, ob das noch eine Affaire ist oder ob es nicht schon in Richtung Beziehung geht. Muss natürlich jeder selber wissen,
wieviel er investieren möchte oder ob man sich "ausnehmen" lassen will.

Für mich heißt das in der Affaire : so viel, wie nötig, aber so wenig wie möglich. Das mehr, was möglich wäre , bleibt der richtigen Beziehung vorbehalten. Da muss der Abstand gewahrt bleiben.

Und um nochmal auf die im Eröffnungsposting erwähnten Unterstellungen einzugehen: man weiß es halt nicht.

@Rita: wenn du eine Affaire suchen würdest, ist das ja vollkommen ok. Allerdings könnte man in dem Moment die Frage stellen, ob das nicht bloß eine Schutzbehauptung ist, um beziehungsunwillige Männer nicht abzuschrecken. Lt. deinem Profil ist ja bei dir auch
eine Beziehung ein Option. Dann wäre eine Frage, wie du den Mann
deiner Wahl davon überzeugen möchtest, daß du wirklich nur eine
Affaire möchtest Ist nur eine Frage...keine Unterstellung.

Der Baer


Geschrieben

Sind wir Menschen so berechenbar, können wir uns selbst so berechnen??

WAS ist wenn Liebe und Vertrautheit dazwischen kommen.


rita07
Geschrieben

Herr Bär, Deine Frage bezüglich der "Beziehung" ist völlig legitim. Die hatte ich längst erwartet. Zu Anfang stand dort nur "Affaire". Die ersten 2000 Nachrichten erhielt ich überwiegend von gebundenen Männern. Ich bin mir völlig klar darüber, daß eine Beziehung nicht gesucht werden kann. Die ergibt sich oder auch nicht. Bin ja schon groß. Wie ich eine Affaire für mich definiere, habe ich hier ja schon beschrieben. Also setzte ich die Beziehung als kleinen Wink hinzu. Es schrieben dann auch Singles.

Aber, Herr Bär, es kann durchaus sein, daß ich im nächsten Jahr wieder offen für eine Beziehung bin, dann muß ich am Profil nichts mehr ändern. Meine Frage hier bezog sich auf die klare Ansage einer autarken Frau nach einer Affaire.


Geschrieben

Vielleicht liegt das auch nur daran, dass meine Frau und ich anfangs eine Affaire miteinander hatten, die von beiden Seiten aus neben einer festen Beziehung her lief und wir mehr als ein Jahr brauchten, um uns gegenseitig einzugestehen, dass wir mittlerweile mehr als eine Affaire und schon eine feste Beziehung führen.
[...]

Nach meiner Erfahrung klappt das gemeinsame beherrschen dieser Gratwanderung am besten, wenn beide Affairen-Partner in einer stabilen festen Beziehung leben und von vornherein klar ist, dass die Affaire die Beziehungen nicht gefähreden wird.




Maus33_Baer40
Geschrieben


Aber, Herr Bär, es kann durchaus sein, daß ich im nächsten Jahr wieder offen für eine Beziehung bin, dann muß ich am Profil nichts mehr ändern. Meine Frage hier bezog sich auf die klare Ansage einer autarken Frau nach einer Affaire.



Das habe ich auch so verstanden. Allerdings muss ja die Annahme mancher Männer, daß es bei der Frau immer auf eine Beziehung hinausläuft und sie nach Ende einer Affaire "falsch" wird, eine Ursache haben. Und da stellt sich mir halt die Frage, wie du diese
Vorurteile ausräumen möchtest. Oder wie du dein Beuteschema ändern
kannst, damit du nicht an solche Männer gerätst.

Allerdings muss man fairerweise sagen, daß Männer genauso falsch werden können.

Der Baer


rita07
Geschrieben

Herr Bär, ich suche hier in diesem Thread gar nichts, weder einen ONS, noch eine Affaire. Wie ich bereits erwähnte und nochmals zitierte, hat mir kein Mann eine Affaire ausgeschlagen, noch z.Z. angeboten, ich befinde mich in keiner. Die Wahrnehmung, die dem Thread zugrunde liegt, ist ausschließlich durch das Lesen mehrerer Threads entstanden. Mit Eurer Hilfe möchte ich herausfinden, ob ich diese Dinge zu übertrieben sehe, oder ob wirklich noch keine Umsetzung in männlichen Köpfen stattgefunden hat.

Überrascht hat mich bisher, daß alle Frauen - bis auf die löbliche Ridikulum - die hier schreiben, der gleichen Wahrnehmung unterliegen wie ich.

Nun zeigt mir doch, woran die o.g. Frauen und ich kranken.


Myrff
Geschrieben



Nun zeigt mir doch, woran die o.g. Frauen und ich kranken.



An einer durch die Pauschaliesierungen in diesem Forum versaute Wahrnehmung?


rita07
Geschrieben

Sicherlich werden im Forum viele Pauschalisierungen zum Besten gegeben. Ist es denn legitim, diese zu hinterfragen?

Werde ich auch zum Pauschalschwätzer? In der ersten Affaire wurde mir das Auto zerkratzt und das Foto versandt (er war verheiratet). Trotzdem ging ich irgendwann später unbefangen in eine 2. Affaire. Es ist mir nicht im Traum eingefallen, diesem (Single wie ich) von vornherein zu unterstellen, daß er "falsch" wird. Warum auch? Die Erwartungen waren definiert.

Und wenn mir jetzt einer erklärt, nur Männer halten sich an Abmachungen, dann beiße ich in meine Tastatur.


Myrff
Geschrieben

Die Frage die sich mir stellt ist nicht, ob es legitim ist diese Pauschalisierungen von Einzelnen zu hinterfragen, sonden ob es Sinn macht?

Meiner Meinung nach sind die Pauschalisierungen von Einzelnen a) nicht auf die Allgemeinheit übertragbar und b) deswegen als Aussage eh schon unwahr.

Das war jetzt ganz unabhängig von einem bestimmten Thema.

Warum sollten sich denn nur eine Geschlechtergruppe an Abmachungen halten?
Woher kommt eigentlich diese Denke, das nur das eine Geschlecht gut sei und das andere automatisch schlecht? Egal mit welchen Vorzeichen, aber diese Fragestellungen laufen doch immer ins Leere, weil es ebn nicht um Männer oder Frauen geht, sondern immer um Individuen in speziellen Fällen.


Delphin18
Geschrieben (bearbeitet)

Werter Meeressäuger, ich kam nicht auf die Idee, daß Männer Bordelle der Affaire vorziehen oder eine Kosten-/Nutzenrechnung erstellen. (...)Ich weiß nicht, Delphin, ob Du den gesamten Thread bis hierher gelesen hast. (...) Deine "Einreihung in meine Position" kann ich nicht nachvollziehen, da ich noch keine Position bezogen habe. Ich behaupte nicht, sondern frage.

Ja, ich habe den ganzen Thread gelesen. Das mache ich in der Regel, bevor ich etwas poste.
Gerade weil ich den ganzen Thread gelesen habe, habe ich Deine Eingangsfrage als Suggestivfrage interpretiert. Entschuldige bitte diese Fehlinterpretation und die daraus folgende Ironie Dir gegenüber.

@Mandarina
Um Deiner Verwirrung abzuhelfen: Du stellst einen Zusammenhang her, wo keiner ist. Ich muss zugeben, dass ich daran selbst schuld bin, so wie ich es formuliert habe.

Zur Erklärung: Als ich meine Frau vor 34 Jahren kennen lernte, hatten wir beide eine Beziehung, die wir im jugendlichen Überschwang als "fest" bezeichneten (Schließlich war ich mit meiner damaligen Freundin schon fast zwei Monate zusammen). Ich hätte das Wort heute nicht mehr dafür verwenden dürfen. Denn wir tobten uns zu dieser Zeit beide gründlich aus, ebenso wie unser ganzer Bekanntenkreis. Irgenwelche ONS oder Affairen nebenher kamen immer wieder vor.

Die Erfahrungen, auf die ich mich im zweiten Teil des Zitats beziehe, sind eigene Erfahrungen und auch die von Freunden mit einer Affaire neben einer stabilen Ehe, wobei die jeweiligen Partner von der Affaire wussten und sich alle vier Personen kannten, sowie aus einer Vierecksbeziehung, die aber letztendlich an der Eifersucht eines Mannes scheiterte, mit der er nicht fertig wurde.
Ich habe auch schon heimliche Affairen verheirateter Partner erlebt, die lange Zeit sehr gut funktionierten, weil auch da die Fronten klar waren und beide keine Ambitionen hatten, ihren Ehepartner zu verlassen.


bearbeitet von Delphin18
Geschrieben (bearbeitet)

Ist es denn legitim, diese zu hinterfragen?

Werde ich auch zum Pauschalschwätzer? In der ersten Affaire wurde mir das Auto zerkratzt und das Foto versandt



Du wirst nicht zum Pauschalschwätzer, du bist der Lenker.
Es könnte der VErdacht aufkommen, daß dir überhaupt nichts an der Lösung deiner Frage liegt.

Jetzt ist der Autozerkratzer wieder eine Affäre. Dies habe ich auch so angenommen. Vor zwei Seiten meinst du, das dies eine 10 JAhre lange Beziehung war.
Ich möchte nicht zum Erbsenzähler mutieren, aber veräppeln kann ich mich selbst besser. Dafür brauche ich dich nicht!!!

Myrff, Du bist eben ein kluges Köpfchen. Zwerghäsken ich habe Deine Frage wahrheitsgemäß mit "nein" beantwortet. Das zerkratzte Auto und mein Nacktbildversand erfolgte nach meiner Beendigung einer zehnjährigen Beziehung.


Du solltest mal den sehr langen Tröd hier im Forum lesen.
Ab wann hat man eine Affäre, ab wann eine BEziehung.

Das solltest du mit dir ersteinmal selbst klarstellen.




All diejenigen, die sich beklagen, wie übel ihnen mitgespielt wurde, sollten möglicherweise mal ihr Auswahlverfahren überdenken!



Wenn du schon von Kneibenparolen schreibst, dann sollte man diese Floskel "Forumsparole" nennen.

MAn kann bis zu einem bestimmten Punkt sein Auswahlverfahren bestimmen, danach ist man in Gottes HAnd.
Da über 90% der Scheidungen beim Richter landen, haben wohl alle das falsche Verfahren gewählt!!!

Gut das du, und auch noch ein paar aus diesem Forum, in 40 Jahren noch nie den berühmten Griff ins Klo hatten.
Immer schön alles gescheckt, überprüft und für richtig befunden.

Ist das nicht Widerlich?? Vor einer,.. sagen wir mal Affäre, BEziehung oder ONS alles abzuschecken!!

Nicht zu vertrauen, sich fallen zu lassen!!

Und ein paar Geschenke sind für dich den großen Macker machen??

Oder mal 300 Km weit fahren??
Wenn man in der Pamas wohnt, ist die Auswahl recht gering.....


bearbeitet von Monsterhase
Segramon
Geschrieben

Sinnvollerweise sollte jeder erst einmal für sich klären, was er unter einer "Affaire" versteht. Denn das Verständnis reicht ja recht weit: von der gelegendlichen wechselseitigen Hilfe beim Umgang mit dem Sexualtrieb bis hin zur durchaus bestehenden wechselseitigen Zuneigung und Gemeinsamkeiten über die Bettkante hinaus, nur ohne "Liebe und Treue und gemeinsamem Eierkocher" (Ralf König). Allein dies ist eine erhebliche Bandbreite, und je nach persönlicher Definition und Wahrnehmung ist für den einen Affaire, was der andere schon Beziehung nennt.


Geschrieben

Klar gibt es Männer oder Frauen die "anders" Ticken. Wie es das allgemein Bild "sagt". Allerdings ist mir bisher nur eine Frau in meinem leben begnet, und kein Mann. Und das sage ich mit 31 Jahren


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