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Engelschen_72

**Frauen reden, Männer schweigen**

Empfohlener Beitrag

Engelschen_72
Geschrieben

Ich hab grad eine sehr interessante Reportage auf WDR geschaut.
Titel war der o.g.

Es ging um 3 Paare, die alle im 10. Jahr ihrer Partnerschaft sind und bei allen dreien war es gleich: Die Frauen wollen reden, sich mit ihren Männern austauschen. Die Männer schweigen.
Es ging hier nicht um irgendwelchen "Kinderkram" wie z.B. Klamottenwahl o.ä. .
Sonder um existenzielle Dinge, wie z.B. ein Jobwechsel, den der Mann einfach entschieden hat, ohne ihn mit seiner Partnerin vorher mal zu besprechen.
Ein Paar, wo der Mann kurz vor`m Burnout steht und spricht seine Partnerin ihn darauf an, dann weicht er ihr aus.


Ich möchte bitte, daß hier nicht rumgespamt wird, danke.
Und mit diesem Thread werden auch nicht alle Männer und alle Frauen über einen Kamm geschert .


Wie sind eure Erfahrungen?
Leidet im Laufe der Jahre, die man partnerschaftlich verbunden ist, die Kommunikation untereinander?


Geschrieben (bearbeitet)

Astrein - habe ich auch geguckt...und die ganze Zeit gedacht: Boah- was hattest Du bisher ein Glück......ich hatte noch keine Beziehung mit solch einem Verbalasketen und würde sich sowas andeuten, dann wäre ich weg...dem Typen quasi alles aus der Nase ziehen zu müssen, wäre mir auf Dauer zu anstrengend...Vielleicht braucht man für sowas einen gewissen krankhaften Ehrgeiz, um in einer solchen Partnerschaft zu verharren...Also geredet wurde in bisher jeder Partnerschaft- und damit meine ich die langjährigen und nicht die diversen Beziehungsversuche- bis zuletzt...


bearbeitet von Jatropha72
Geschrieben

Ohh, großes Thema. Bei uns ist es wenn, dann eher anders herum. Er bohrt und fordert die Kommunikation ein, und sie ist da eher zögerlich. Hat sicher auch viel damit zu tun, wie man Reden (und die Reaktion darauf) in seiner Kindheit und Jugend erlebt hat.
Sich von angestammten Verhaltensmustern zu lösen ist ja oft scher (was keine Entschuldigung sein sollte es nicht zu versuchen), und da ist leider die angestammte Rollenverteilung doch noch recht traditionell.

Ansonsten ist aber das "Einschlafen" der Kommunikation in Beziehungen genau so tödlich wie kein Sex mehr, nur noc ritualisierte Tagesabläufe, etc.
Da muss man sich halt auch mal in den Arsch treten (wozu aber wieder Reden nötig ist), hmm Teufelskreislauf????

Wie gesagt: Großes Thema


Geschrieben

manchmal ist es besser wenn wir männer einfach mal die klappe halten;-)


Geschrieben

manchmal ist es besser wenn wir männer einfach mal die klappe halten;-)

Sag mal: Arbeitst Du derzeit die Kalenderweisheiten der vergangenen Tage ab ?


Geschrieben

@ einfach ich: Was ist an "bitte nicht spammen" eigentlich sooo schwer zu verstehen???


black696
Geschrieben

nun in meiner letzten beziehung war es so, dass sie mich sehr gut verstanden hat. sie wußte sehr gut wie ich "ticke".
außerdem vertrat sie die einstellung "stell keine fragen, deren antwort du nicht hören möchtest", was ich als seeeeeeehr gut
empfand und deshalb wohl auch offener war, als zu personen
die immer alles wissen müssen.

wenn dinge nun beide betreffen, bin ich auch offensiev, suche das gespräch und war manchmal auch enttäuscht wenn meine partnerin zu schnell "ja" gesagt hat, ich hab dann häufig noch weit ausgeholt und sehr detaliert die situation aus meiner sicht geschildert und hinterfragt.

dann bin ich durch und durch auch nen schussel, es ist oft genug vorgekommen, dass ich ihr irgend etwas wichtiges sagen wollte und ja äh öh über wochen iiiiirgendwie nicht dazu gekommen bin.
tja datt gab nackenschläge und die waren dann ja auch zurecht. *hust

aber, es gibt auch dinge bei denen ich der meinung bin, dass sie wirklich nur mich etwas angehen und die ich gar nicht od nicht von anfang an mitteilen muß. die ich mit mir selbst erstmal ausmachen möchte od wo ich der meinung bin, dass es reicht wenn sie mich belasten. manchmal bringt's einfach nicht's wenn jemand anders mit reingezogen wird und einem dann auch nicht helfen kann. klar anteilnahme kann sehr nützlich sein, kann auch sehr helfen, aber bei manchen dingen muß es dann doch nicht sein.

wenn ich allerdings ein problem hab, über das ich grübel und es dann auch mit in die beziehung nehme, also wenn ich besorgt bin, mich evtl (unbewußt) vor meiner partnerin verschließe weil ich mich mit dem problem beschäftige, wenn die beziehung also drunter leidet, dann macht's keinen sinn zu schweigen, dann rede ich natürlich darüber. kann ja meine partnerin nix für. also spätestens wenn sie fragte "du hast doch was", war ich dann natürlich auch offen.

tja und manchmal liegt man auch zwischen diesen 3 abschnitten.


Geschrieben

ich spamme doch nicht


Geschrieben

Für mich ist Schweigen in der Partnerschaft destruktiv vor allem dann, wenn es eigentlich Wesentliches zu sagen gäbe, und dies aber ausgesessen wird, in der Hoffnung, dass sich das Reden irgendwann schon erledigen wird...sowas ist verdammt bequem und vor allem feige...es nimmt dem anderen die Chance, sich mit dem Gegenüber wirklich auseinander zu setzen...Solche Menschen sind mir zuwider auch wenn sie bestimmt gute Gründe für ihr Schweigen haben...ich rate meinen Freunden immer davon ab, über Gebühr nachzufragen und das Schweigen zum Vorwurf zu formulieren...es kostest lediglich verdammt viel Energie, die man braucht, um herauszufinden, ob man sich sowas wirklich geben will...


Geschrieben (bearbeitet)

Aber Feigheit ist ja irgendie auch menschlich, die Frage ist doch: Wie überwindet Mann/Frau sie???


bearbeitet von smpaarhan
Sangria84
Geschrieben

mh dass ist wohl einer der hauptpunkte wo sich männer und frauen im denken unterscheiden

wenn ich zb ein problem im job oder mit irgendjemanden habe versuche ich das meistens auch alleine zu regeln annstatt andere
( freunde, freundin, eltern usw ... ) mit reinzuziehen
weil mann will ja die personen die einem nahe stehen mit seinen problemen nicht belasten weil ich denke mal jeder hatt so seine probleme mit dehnen er/sie klar kommen muss

weil seien wir mal erlich wenn man zb stress in der arbeit hatt was zum teufel bringt es darüber mit seiner freundin oder guten kollegen zu sprechen ?


nichts weil das schlicht und ergreifend sachen sind wo sie dir absolut nicht helfen können selbst wenn sie wollten da ist man auf sich allein gestellt und ich denke mal das ghet den meisten so
ich für meinen teil würde dann eher versuchen selbst rauszufinden wie ich das problem meistern kann annstatt gerade die menschen die einem was bedeuten mit reinzuziehen und diese dann noch unnötig zu beunruhigen obwohl sie es auch nicht leicht im leben haben

so sehe ich das zumindest kann natürlich nicht für alle männer sprechen denke aber das viele männer das so sehen


Geschrieben



weil seien wir mal erlich wenn man zb stress in der arbeit hatt was zum teufel bringt es darüber mit seiner freundin oder guten kollegen zu sprechen ?



Weil die Ansicht/Zuhörbereitschaft einer unbeteiligten Person, der man den ganzen Sachverhalt auch noch erklären muss, einen (beim Erklären) zu einer Selbstreflexion bringt, da muss das Gegenüber noch nicht ma groß was zu beitragen.


Geschrieben (bearbeitet)

Aber Feigheit ist ja irgendie auch menschlich, die Frage ist doch: Wie überwindet Mann/Frau sie???

Dass muss sowohl Mann als auch Frau ganz individuell für sich herausfinden...Jemand, der es vorzieht zu schweigen, anstatt sich den Problemen zu stellen, nimmt den anderen die Chance, sich bewusst für oder gegen ihn zu entscheiden...Wenn man sich mit dem Wissen um die eigenen Probleme - von denen der andere nichts weiß- auf eine Beziehugn einlässt, ist das bereits eine verdammt miese Vorlage...




weil seien wir mal erlich wenn man zb stress in der arbeit hatt was zum teufel bringt es darüber mit seiner freundin oder guten kollegen zu sprechen ?

Wenn Dich Dein beruflicher Stress belastet, belastet dieser auch die Beziehung, wenn Du lediglich Deinen Frust in Dich hineinfrißt, anstatt Deine Freundin - wenn auch nur kurz - von dem zu erzählen, was Dich derzeit beschäftigt...ansonsten riskierst du, dass sie Deine miese Stimmung fehlinterpretiert und schlimmstenfalls auf sich selbst bezieht...


bearbeitet von Jatropha72
Engelschen_72
Geschrieben (bearbeitet)

Hat sicher auch viel damit zu tun, wie man Reden (und die Reaktion darauf) in seiner Kindheit und Jugend erlebt hat.


Ich bin z.B. sehr "frei" aufgewachsen. Frei in dem Sinne, daß ich immer so erzogen wurde, zu sagen, was ich denke und fühle.
Bis zu einer, für mich schlimmen, partnerschaftlichen Begebenheit vor über 4 Jahren, habe ich das auch immer so gehandhabt.
Nach dieser Sache hab ich mich von meinem "anerzogenen" Verhalten gelöst. Sprich, ich hab mich zurückgenommen, mir 25 mal überlegt, ob ich Dinge anspreche oder sie lieber für mich behalte.

Es sind durchaus Lernprozesse, die auch teilweise heute noch anhalten.
Ich bin der Meinung, daß mein Partner mir nicht immer erzählen muss, wenn er schlecht geschlafen hat, was er gegessen hat o.ä. und andersrum genauso.
Aber wichtige Dinge, die uns, unser gemeinsames Leben betreffen... da halte ich es für sehr wichtig, daß man kommuniziert.

Wie gesagt: Großes Thema


Danke

manchmal ist es besser wenn wir männer einfach mal die klappe halten;-)


In DEINEM Fall auf alle Fälle!
Ich frage mich, welchen Teil von...

Ich möchte bitte, daß hier nicht rumgespamt wird, danke.


du nicht verstanden hast!


.... deshalb wohl auch offener war, als zu personen die immer alles wissen müssen.


Das sehe ich auch so. Es ist ein Unterschied, ob ich ständig "gepiesackt" und "gelöchert" werde oder ob ich aus freien Stücken meinem Partner erzähle, was ich denke, mich bewegt.

aber, es gibt auch dinge bei denen ich der meinung bin, dass sie wirklich nur mich etwas angehen und die ich gar nicht od nicht von anfang an mitteilen muß. die ich mit mir selbst erstmal ausmachen möchte od wo ich der meinung bin, dass es reicht wenn sie mich belasten.


Welche Dinge sind das z.B., wenn ich fragen darf?
Das mit dem Gefühl, ich müsse meinen Partner nicht mit "meinem" Kram belasten, kenne ich.
Situation mit meiner sehr kranken Mum... oft habe ich das mit mir ausgemacht, auch aus dem Gefühl heraus, daß ich ihn nicht auch noch damit belasten möchte.
Aber ist das "richtig"?
Ich weiß es nicht .
Fühlt sich der Partner dann nicht irgendwann aussen vor?
Liebe heißt doch auch, daß man in nicht so guten Zeiten für den anderen da ist. Und durch dieses "mit sich selbst ausmachen" schliesst man den Partner doch aus.
Weißt du wie ich`s meine?

weil seien wir mal erlich wenn man zb stress in der arbeit hatt was zum teufel bringt es darüber mit seiner freundin oder guten kollegen zu sprechen ?


Ich muss grade schmunzeln .
Manchmal komm ich nachhause und bin einfach nur fertig vom Job, auch nervlich.
Wenn mein Partner nachfragt, dann sag ich oft "War alles okay". Nur hat dieser Mann so feine Antennen, daß er in diesen Momenten spürt, daß dem eben nicht so ist.
Und dann erzähle ich und es hilft mir! Wieso?
Weil ich es a) mir von der Seele reden konnte und b) ich dadurch auch mein Verhalten/meine Reaktion auf der Arbeit reflektiere und einfach mal eine andere Sicht dazu sehe.


bearbeitet von Geile72
Katasaster
Geschrieben

Auf jeden Fall verändert sich die Kommunikation. Vertrauen und Erfahrung spielen hier eine große Rolle. Oft ist verbale Kommunikation schlicht überflüssig, wenn man sich einige Zeit kennt. Reden ist sicher wichtig, doch Worte sind die Luft nicht wert, wenn sie nicht ehrlich sind und nicht mit Handeln und Verhalten korrespondieren. Früher konnte ich mit "ihr" über alles reden, doch zuletzt hatte ich besser Taxigeld in der Tasche, wenn ich ein ernsthaftes Gespräch suchte.


Geschrieben (bearbeitet)

Dass muss sowohl Mann als auch Frau ganz individuell für sich herausfinden...Jemand, der es vorzieht zu schweigen, anstatt sich den Problemen zu stellen, nimmt den anderen die Chance, sich bewusst für oder gegen ihn zu entscheiden...Wenn man sich mit dem Wissen um die eigenen Probleme - von denen der andere nichts weiß- auf eine Beziehugn einlässt, ist das bereits eine verdammt miese Vorlage...




Es ging uns nicht darum welche "Altlasten" man in eine Beziehung einbringt, da geben wir dir recht, sondern darum wie man im Laufe er Zeit das Kommunikationsinteresse am laufen hält. Und da ist die erlernte (ob aus der Kindheit oder woher auch immer) Feigheit oft ein Problem.

Und wie befreit man sich von dieser???




P.S.: @ Geile72: Geiler Thread


bearbeitet von smpaarhan
Sangria84
Geschrieben (bearbeitet)

zitat smpaar
Weil die Ansicht/Zuhörbereitschaft einer unbeteiligten Person, der man den ganzen Sachverhalt auch noch erklären muss, einen (beim Erklären) zu einer Selbstreflexion bringt, da muss das Gegenüber noch nicht ma groß was zu beitragen.
zitat ende


mag ja sein aber wenn ich jetzt zb stress mit dem chef hatte dann will ich den stress nicht noch nach hause schleppen weil man ist doch auch froh wenn zuhause noch heile welt ist und das hilft um erstmal etwas runterzuckommen
viel mehr als wenn du nach hause kommst und du dir weiter um den ganzen scheiss gedanken machen must


zitat geile
Weil ich es a) mir von der Seele reden konnte und b) ich dadurch auch mein Verhalten/meine Reaktion auf der Arbeit reflektiere und einfach mal eine andere Sicht dazu sehe.
zitat ende

sag ich ja frauen denken in dem punkt ganz anders ich würde mir dann eher denken das meine freundin die personen im job eh nicht kennt und somit ihre sichtweise mir auch nicht weiterhilft

da würde ich eher mit einem arbeitskollegen dem ich vertraue drüber reden weil dieser ja dann auch viel mehr bezug zu dem ganzen thema hatt


bearbeitet von Sangria84
Engelschen_72
Geschrieben

... sondern darum wie man im Laufe er Zeit das Kommunikationsinteresse am laufen hält. Und da ist die erlernte (ob aus der Kindheit oder woher auch immer) Feigheit oft ein Problem.

Und wie befreit man sich von dieser???


Diese "Feigheit" rührt vielleicht daher, daß man in früheren Zeiten "eingebleut" bekommen hat bzw. vermittelt bekommen hat, daß das freie Reden nicht gewünscht ist.
Befreien kann man sich, in meinen Augen, davon nur, wenn man merkt, daß der neue Mensch an der Seite einem zuhört, demjenigen wichtig ist, Gefühle, Eindrücke, Stresssituationen gemeinsam zu besprechen, diese zu teilen.

Oftmals ist`s ja auch die alltägliche Routine, Job, Kids u.ä., die die Kommunikation einschlafen lassen.
Da erachte ich es für wichtig, daß man sich auch mal ausserhalb der eigenen 4 Wände unterhält.
Sprich irgendwo z.B. essen gehen, in einer anderen Umgebung gelingt einem vielleicht auch eine bessere Kommunikation.


Geschrieben (bearbeitet)

Es ging uns nicht darum welche "Altlasten" man in eine Beziehung einbringt, da geben wir dir recht, sondern darum wie man im Laufe er Zeit das Kommunikationsinteresse am laufen hält.


Wie gesagt. mit Männern, mit denen ich langfristig zusammen war, hatte ich zumindest dieses Problem nicht...weswegen ich wohl auch langfristig mit ihnen zusammen war..Das Reden funktionierte...anderes leider irgendwann nicht mehr... Das Kommunikationsinteresse ist doch letztendlich auch nur Ausdruck des Interesses aneinander, oder?


bearbeitet von Jatropha72
Geschrieben



Wie sind eure Erfahrungen?
Leidet im Laufe der Jahre, die man partnerschaftlich verbunden ist, die Kommunikation untereinander?


Ich bin jetzt aktuell im 11. Jahr und kann und will Dir dazu einfach nur sagen:
definitiv NEIN!


Delphin18
Geschrieben

Ich musste auch erst lernen, zu reden.

In meiner Generation wurden Jungs dazu erzogen, dass sie ihre Angelegenheiten selbst zu regeln haben und nicht andere mit hineinziehen dürfen.

Wir besprechen inzwischen alles Wichtige gemeinsam. Trotzdem klappt es nicht immer zu 100%.
Vor einigen Jahren hatte ich massive beruflische Schwierigkeiten und - klar - haben wir darüber geredet. Trotzdem hat meine Frau erst Jahre später die volle Tragweite erkannt. Dann kam natürlich. "Warum hast Du das nicht gleich gesagt."
Wir hatten darüber geredet, aber habe ich es ihr auch vermittelt?

Gerade im beruflichen Bereich ist es immer noch oft so, dass ich, wenn ich für mich die Lösung bereits gefunden habe, nicht mehr darüber rede. Die Sache ist für mich dann erledigt und das ganze dann nochmals von vorne aufzuwärmen wäre für mich eine Verschwendung von Zeit und Energie.

Im Übrigen kann das Schweigen der Männer auch einfach Zuhören bedeuten. Vor allem in Fällen, in denen sie nicht zu Wort kommen. Auch das habe ich schon erlebt.


Geschrieben


Ein Paar, wo der Mann kurz vor`m Burnout steht und spricht seine Partnerin ihn darauf an, dann weicht er ihr aus.



Burn Out ist so eine Art Modewort für Depression.

Und Depressionen gelten - obwohl sie gewissermaßen eine Volkskrankheit sind - als alberne Schwäche,die nur Weicheier und Versager befällt.

Deswegen dürfte es vielen Männer erstmal schwerfallen,sich diese Problematik selbst einzugestehen.

Es der Partnerin zu sagen,ist dann so gesehen ein viel schwerer Schritt...


Geschrieben

Dem Beitrag von Delphin stimme ich voll zu.

Ich habe leider bisher noch keine Frau gefunden, die wirklich auch mal zuhören kann und dann erst ernsthaft nachdenkt, bevor sie etwas sagt. Also lieber Schweigen.


Geschrieben

Burn Out ist so eine Art Modewort für Depression..

Ne Wolfi, beide Begriffe haben nun gar nichts miteinander zu tun. Siehe es nach, z.B. bei Wiki.


Geschrieben

Siehe es nach, z.B. bei Wiki.



Ne,Montago,dazu brauche ich mich nur mit einem Bekannten darüber unterhalten,der deswegen in Therapie war.


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