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Freispruch Kachelmann

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Sinnliche du hast es erfasst ,da laufen unmengen an besser ausehenden schwänzen rum die sie jeden tag gefickt hätten ohne sie anzulügen ,aber halt auch nicht der bekannte medienwetter onkel kachelmann sind !

Und frauen machen es genau aus dem grund was Jotropha gepostet hat "Er liebt mich... weiß mich zu schätzen...ist eigentlich ein Netter...fickt morgen vielleicht besser... "

Frauen neigen dazu realitäten und wünsche zu vermengen die dinge zu idealiesieren :"erscheint der kerl nur alle quartal mal und nimmt sich was er will liegt das daran das er viel zu tun hat und so leidenschaftlich ist "!

Ein mann bekundet seine zuneigung nicht mit lippenbekenntnissen sondern mit vertrauen !!!


Lichtschimmer
Geschrieben (bearbeitet)

@boeserbub: Ich weiß nicht. Wäre ich selbst ein böser Bub würde ich sagen: "Kein Wunder, dass der Swinger ist. Der weiß mehr von Vaginas als ganzen Frauen."

Aber ich bin kein böser Bub und sage nur, dass deine Weltsicht sehr, sehr simpel gestrickt ist. Gut, ein bisschen Sauerstoff, ein paar Kalorien und regelmäßig ein Glas Wasser reichen, um nicht tot umzufallen. Leben kann ja so einfach sein...


bearbeitet von Lichtschimmer
Geschrieben




Frauen neigen dazu realitäten und wünsche zu vermengen die dinge zu idealiesieren :"erscheint der kerl nur alle quartal mal und nimmt sich was er will liegt das daran das er viel zu tun hat und so leidenschaftlich ist "!

Manche Frau braucht halt verdammt lange, um sich einzugestehen, was so weh tut: Dass er ein Loser ist- ob er sie als Loser liebt oder nicht, spielt dann keine Rolle mehr...aber zu Anfang ist diese vermeindliche Gewißheit, dass er sie liebt, so wichtig, weil es den profanen Wunsch nach Nähe...Sex erstmal legitimiert.


Geschrieben

@lichtschimmer

ja das leben könnte viel einfacher sein als es ist ,aber glaub nicht das es als swinger leichter wirt einen partner zu finden oder eine beziehung zu führen ,das ist ein irrtum !

Ich kenne eine menge menschen die aus großer liebe geheiratet haben und ein leben führen oder geführt haben in dem matteriell und famieliär alles bestens ist , die haben alles gehabt sich mit küßchen verabschiedet und ihre liebe verbal bekundet ,trotzdem sind bei einigen sogar beide partner fremd gegangen ,und die ehe ist am zerbrechen oder zerbrochen ,alles aber keine swinger !

Wie kommt den das ,du wirst selber solche geschichten kennen mit allen dramen ,rennt ein partner aus der ehe weil ein anderer das liebesglück geflüstert hat und nachher wars auch nur ficken !!

@jotropha

das "sex erstmal legitiemiert" ist doch wirklich eine denke aus der wilhelminischen zeit oder der romantik , und war damals schon nicht war sonder die legitimierung war die ehe und das auswahlkriterium wurde meistens vom elternhaus festgelegt!!!


Geschrieben (bearbeitet)



@jotropha

das "sex erstmal legitiemiert" ist doch wirklich eine denke aus der wilhelminischen zeit oder der romantik , und war damals schon nicht war sonder die legitimierung war die ehe und das auswahlkriterium wurde meistens vom elternhaus festgelegt!!!


Was spielt schon der Ursprung für eine Rolle? Das Verklären einer Fickbeziehung findet nach wie vor sehr viel häufiger statt als deren realistische Einschätzung...Bestes Beispiel sind meine Schwestern, die mir über Jahre versucht haben einzubläuen, dass Frau sich rar machen und nicht unter Wert verkaufen soll...Für sie ist es nach wie vor unbegreiflich, dass ich einem Mann nicht den Titel Freund oder Partner geben muss, um mit ihm Sex zu haben. Dies deute ich so, dass sie dem Sex eine Wertigkeit geben, die verhindert, ihre Lust - die sie ganz bestimmt auch empfinden- unabhängig von irgendwelchen Beziehungskonstrukten wahrzunhemen und auszuleben... und so wie meine lieben Schwestern ticken sehr viele Frauen...


bearbeitet von Jatropha72
Lichtschimmer
Geschrieben

@boeserbub: Ich kenne eine Menge Facetten möglicher Beziehungen zwischen Mann und Frau - mehr auf jeden Fall, als sich durch deine Behauptungen abdecken lässt. Ich glaube durchaus, dass Du oft Recht hast - aber nur in einem Teil der möglichen Fälle.

Mag ja sein, dass offen proagiertes Swingen in gewisser Wese ehrlich ist. Aber wenn es zu dominant im Leben wird, verpasst man etwas Wunderbares, dass mE zur Existenz des Menschen gehört.


Xenialll
Geschrieben

Einer der beiden Beteiligten hat hier ganz offensichtlich nicht die Wahrheit gesagt - und bekommt in Zukunft sehr wahrscheinlich ein grosses Problem mit seinem Gewissen. Dem Anderen bleibt zu wünschen, dass er möglichst viel Kraft, Energie und Ausdauer hat, mit der ihm widerfahrenen Ungerechtigkeit umgehen zu können.

Über dieses Urteil ( eigene) Anschauungen und Überzeugungen transportieren zu können, halte ich für unangebracht. Die Wahrheit war hier nicht ans Licht zu bringen und ist wohl auschliesslich den beiden Beteiligten bekannt. Dem Gericht war es nicht möglich sich ein "Urteil" über das Geschehene zu bilden - noch weniger wird es uns hier möglich sein.


Geschrieben

Einer der beiden Beteiligten hat hier ganz offensichtlich nicht die Wahrheit gesagt - und bekommt in Zukunft sehr wahrscheinlich ein grosses Problem mit seinem Gewissen.



Sofern er/sie eines hat...


fritzha
Geschrieben

durch die lüge von kachelmann wäre niemand ins gefängnis gekommen!


Geschrieben (bearbeitet)

Das fragst Du aber nicht im Ernst ?

Revision ist doch eh vorgebucht!



Doch, frage ich.

Wenn man sie (Frau Schwarzer) in den letzten Tagen so hört, kann man den Eindruck haben, die hat bei Vergewaltigungsdelikten ein anderes Prozessrecht im Sinn.

Vereinfacht dargestellt, die Anschuldigung einer Frau reicht aus, um sofort ein Feme- oder Standgericht zusammenzurufen, dass den Mann dann unverzüglich aburteilt.

Sachverhaltsaufklärung hat dabei nicht stattzufinden, weil zarte Frau ja Schaden nehmen könnte. Die Anschuldigung hat als Beweis für die Schuld völlig auszureichen und zu einer sofortigen Verurteilung zu führen.

Das "Zäunchen ziehen" um Frauen nimmt seinen Fortgang.

Die Meute der Emanzipationsduseligen zieht weiter.



Über dieses Urteil ( eigene) Anschauungen und Überzeugungen transportieren zu können, halte ich für unangebracht.



Ja nee, iss klar.

Die hieltest du wahrscheinlich dann nicht für unangebracht, wenn Kachelmann verurteilt worden wäre.


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben

Verloren hat hier auf jeden Fall mal wieder der Steuerzahler. So viele Prozesstage, so viele Zeugen, Gutachter usw. Was hat das an Kohle gekostet, die jetzt mal wieder die Allgemeinheit tragen muss.

Ob jetzt Kachelmann schuldig ist oder die Frau, das können doch nur die beiden Wissen.

Ich möchte mich da einfach nicht an Spekulationen beteiligen. ( wenns ja noch nicht mal die Anwälte, Schöffen und Richter herausgefunden haben )

Aber wenn Kachi so ein ausgeprägtes Sexualverlangen hat, dann sollte er sich vielleicht mal überlegen in die große Poppen.de Familie einzutreten.


Ballou1957
Geschrieben

Ehrlich gesagt, beunruhigt mich Frau Schwarzer dabei weniger, als das Lynch-Bündnis zwischen ihrer und Bild. Das ist eine tatsächliche Schmutzkampagne, um den Rechtsgrundsatz "in dubio pro reo" auszuhöhlen zugunsten einem Zweifels- und Verifizierungsverbot von "Opfer"aussagen.
Ich bin für einen behutsamen Umgang mit Opfern - aber dann ist eben Kompetenz umso mehr gefragt. Und der Fall hat extreme Inkompetenz und Voreingenommenheit von seiten der Ermittler demonstriert.

Hier paaren sich gerade Populismus und ideologische Engstirnigkeit: ich vermute mal, Frau Schwarzer wird demnächst nach New York reisen, um von dort aus für Bild zu schreiben.


popcorn69
Geschrieben


tja, in meiner naivität hab ich gedacht, wenn man über alles reden kann, und sich mag und versteht, kann man auch ehrlich zueinander sein.



das ist die idealvorstellung.
aber wann wo mit wem ist das realisierbar?

man muss sich damit abfinden, dass frauen und männer verschieden sind. körperlich seelisch logisch usw

und nichts gilt für jeden und alle gleichermassen.

aber eins ist sicher: männer müssen gerade im sex agressiver sein als frauen. eine art vergewltigung ist sex daher immer in einer richtung. die frage ist nur, wann ist der feine grad überschritten.

und die männliche erfahrung ist all zu oft: frauen bekommen den appetit beim essen. dann war der sex gut...
oder er vergeht ihnen dabei..... dann war der kerl scheisse.....oder es war eine vergewaltigung.

die echte vergewaltigung wird nur von kranken und/oder kriminellen begangen. da gibt es auch für männer kein wenn und aber. sowas gehört bestraft.


Geschrieben

Moment mal - ich möchte mal drauf hinweisen, dass in dubio pro reo natürlich auch für die Frau gelten muss. Auch der Richter sprach von einem "Freispruch zweiter Klasse" - sprich, man weiß in so einer Situation einfach nicht, was wirklich passiert ist.

Zwar habe ich ebenfalls den Verdacht, dass in diesem Fall eine zutiefst enttäuschte Frau aus lauter Rache zu völlig illegitimen Mitteln getroffen hat - aber wissen wir das definitiv? Niemand war dabei und folglich geht es nur darum, wer glaubwürdiger erscheint. Diese Frau hat gelogen, Kachelmann aber auch!



Ich möchte auf zwei Sachen hinweisen. Herr Kachelmann hat in diesem Verfahren nicht gelogen, er hat in dem Vorfeld die Frauen angelogen etc. Sollte er (man kennt ja nicht alles aus dem Verfahren) im Verfahren gelogen haben, dann darf er das, der Angeklagte hat dieses Recht. Die Zeugin, das mutmaßliche Opfer hat dieses Recht aber nicht, das wiegt viel schwerer, weil die Glaubwürdigkeit des Opfers elementar für den Ausgang der Verfahrens ist. Das Verfahren hätte nie puplik werden dürfen und hätte eingestellt werden müssen, die Staatsanwaltschaft hat sich schlicht verrannt.

Das Zweite ist dieser unsägliche Terminus "Freispruch zweiter Klasse", ich habe dazu in einem anderen Forum geschrieben: In § 267 Absatz 5 Satz 1 StPO heisst es: „Wird der Angeklagte freigesprochen, so müssen die Urteilsgründe ergeben, ob der Angeklagte für nicht überführt oder ob und aus welchen Gründen die für erwiesen angenommene Tat für nicht strafbar erachtet worden ist.“ Von Gesetzes wegen gibt es keinen Freispruch erster oder zweiter Klasse. Konnte die Tat aus tatsächlichen Gründen nicht bewiesen werden, dann erfolgt ein Freispruch, war die Tat aus rechtlichen Gründen (weil etwa, wie in Wirtschaftstrafsachen beliebt, das Merkmal „Untreue“ nicht erfüllt war) nicht strafbar, dann erfolgt ebenfalls ein Freispruch. Es liest sich zwischen den Zeilen etwa so „Herr Kachelmann, wir wollten sie wirklich verurteilen, aber wir konnten einfach keine rechtlich und in der Revisionsinstanz haltbare Begründung finden, was uns wirklich leid tut, denn wie gesagt, wir wollten ja, aber uns waren nun mal die Hände gebunden“ und weiter „und um ihr Opfer vor zivilrechtlichen Ansprüchen Ihrerseits in Schutz zu nehmen müssen wir einfach nochmal klar machen, dass sie so behandelt werden müssen, dass sie Tat doch begangen haben könnten“.

Ich ergänze dazu mal, dass ein Richter, der selber grossen Strafverfahren vorgesessen hat, bei Maischberger gesagt hat (die Sendung war nicht so uninteressant, ausser der Auftritt von Frau Schwarzer), dass das Gericht damit etwas gemacht hat, was es gar nciht durfte, ich bin derselben Meinung.


SMpaarOB
Geschrieben


Wenn man sie (Frau Schwarzer) in den letzten Tagen so hört, kann man den Eindruck haben, die hat bei Vergewaltigungsdelikten ein anderes Prozessrecht im Sinn.



Manchmal hatte ich sogar den Eindruck, sie sei bei dem Delikt, wenn es denn eines war, live dabei gewesen.


Ballou1957
Geschrieben

IHerr Kachelmann hat in diesem Verfahren nicht gelogen, er hat in dem Vorfeld die Frauen angelogen etc.



Ob er gelogen hat oder nicht, wissen genau zwei Personen - er und sie. Sonst niemand. Das ist der Kern des "in dubio pro reo".

Im Rest stimme ich Dir zu.


Geschrieben

Manche sind einfach nur vernagelt, ob es nun um Geschlecht oder Rasse geht. Primitive Feindbilder eben.


Geschrieben


man muss sich damit abfinden, dass frauen und männer verschieden sind. körperlich seelisch logisch usw

und nichts gilt für jeden und alle gleichermassen.



Das ist mir schon klar. Aber mit ein bisschen mehr Ehrlichkeit kämen Männer und Frauen besser miteinander klar.

Sollen Frauen denn grundsätzlich den Männern unterstellen, dass sie lügen? Wäre das der richtige Weg? Wie würden die Männer es finden, wenn Frauen ihnen grundsätzlich nicht mehr glauben würden?

Ich mach da mal einen neuen thread auf, glaube ich. Interessantes thema.


Geschrieben

Ob er gelogen hat oder nicht, wissen genau zwei Personen - er und sie. Sonst niemand. Das ist der Kern des "in dubio pro reo".

Im Rest stimme ich Dir zu.



Hab nichts anderes sagen wollen. Es ging mir nur um die Aussage, beide hätten ja gelogen, etc. Was Herr Kachelmann mit den Frauen gemacht hat (Ehe, Beziehung, etc. vorgespiegelt) ist nicht strafbar und eine eventuelle Lüge vor Gericht ist ebenfalls nicht von Bedeutung, weil er das darf, ein Angeklagter hat nicht nur das Recht zu schweigen, er darf auch lügen. Ich wollte das nur klarstellen, dass ich im Prinzip genau dasselbe ausgesagt habe wie Du ^^


Ninas-Sexworld
Geschrieben

Im Prinzip kann man das wohl wie folgt zusammenfassen: Da reichte die bloße Behauptung einer einzelnen Frau, um jemanden mehr als ein Jahr lang aus seinem normalen Leben zu reißen. Das finde ich ausgesprochen beunruhigend, zumal das theoretisch jedem passieren kann, der sich gelegentlich zur selben Zeit am selben Ort mit einer Frau aufhält und dabei keine neutralen Zeugen hat...

Matthias

Auf der anderen Seite haben über Jahrhunderte Männer (!) die Gesetze erschaffen, die eine Frau mehr unter das Eigentumsrecht stellen als alles andere.

Beunruhigend finde ich, dass selbst im Jahr 2011 Frauen gegenüber Männern noch immer nicht 100% gleichgestellt sind und man an diesem schönen, alten Abhängigkeitsprinzip all zu gerne festhält.

Beängstigend finde ich, dass man Frauen, die einen Geschlechtsakt aus Angst um ihr Leben und körperliche Unversehrtheit über sich ergehen lassen, laut richterlicher Entscheidung den Tatbestand der Vergewaltigung nicht oder nur sehr schwer zugesteht. Sie hätte körperliche Gegenwehr zeigen müssen...

Von Vergewaltigungen von Sexarbeitern (männlich wie weiblich) wollen wir lieber erst gar nicht anfangen.

Ansonsten neige ich eher dazu das Thema "Kachelmann" unter der Rubrik "Sex sells" abzuhaken.

Die Medien haben es ausgeschlachtet, die Massen gefressen, es wurde rundherum gut verdient.

Für die vielen Frauen, die hinter dem Siegel der Besitzstandserklärung vergewaltigt werden und für die Männer, die unschuldig verurteilt wurden, interessiert sich keine BLÖD, kein SAT, kein RTL und kein Pro irgendwas...

Nina


Geschrieben

Auf der anderen Seite haben über Jahrhunderte Männer (!) die Gesetze erschaffen, die eine Frau mehr unter das Eigentumsrecht stellen als alles andere.

Beängstigend finde ich, dass man Frauen, die einen Geschlechtsakt aus Angst um ihr Leben und körperliche Unversehrtheit über sich ergehen lassen, laut richterlicher Entscheidung den Tatbestand der Vergewaltigung nicht oder nur sehr schwer zugesteht. Sie hätte körperliche Gegenwehr zeigen müssen...

Für die vielen Frauen, die hinter dem Siegel der Besitzstandserklärung vergewaltigt werden und für die Männer, die unschuldig verurteilt wurden, interessiert sich keine BLÖD, kein SAT, kein RTL und kein Pro irgendwas...

Nina



Leider alles nur allzuwahr. Nach der Rechtslage noch vor ein paar Jahren war die Frau sogar schlechter gestellt als Eigentum:
1. Vergewaltigt werden konnte nur eine Nichtehefrau, in der Ehe gab es keine Vergewaltigung, hier mussten sich die Gerichte mit Körperverletzung oder ähnlichem behelfen.
2. Raub war schwerer eingestuft, Beispiel: Ein Mann vergewaltigt eine Frau unter Zuhilfenahme eines Messers brutalst eine ganze Nacht lang -&gt Mindeststrafe war 1 Jahr. Selber Fall, jedoch kommt dem Täter bei Sonnenaufgang die Idee noch schön frühstücken zu gehen nach dieser "anstrengenden" Nacht und er selbst ist blank, daher lässt er noch die Brieftasche des Opfers mitgehen -&gt Mindeststrafe 5 Jahre für schweren Raub mit Waffen.

Das mit der fehlenden körperlichen Abwehr ist so nicht ganz richtig, es kommt auf die Äusserung eines entgegenstehenden Willens an, sei dies durch körperliche oder verbale Abwehr. Das ist wichtig wegen des Nachweises des Vorsatzes. Wusste der Mann was er tat (also gegen den Willen des Opfers zu handeln) oder nicht. Das einzige was hier helfen könnte wäre eine Gesetzesänderung (auch wenn es sich sehr gewöhnungsbedürftig anhört) in Richtung einer fahrlässigen Begehungsweise, also hätte der Täter wissen können, dass er gegen den Willen des Opfers handelte, was wesentlich einfacher nachzuweisen wäre. Hat alles sein Für und Wider, den heutigen Opfern, die eine Tat eher über sich ergehen lassen als sich zu wehren, dem Täter aber klar sein musste, das er das nicht tun durfte, würde es helfen, bei einer Vereinfachung des Tatbestandes ist aber gleichzeitig die Mißbrauchsgefahr erheblich erhöht.


Ninas-Sexworld
Geschrieben

Wie wäre es denn damit:

Frauen werden zuerst mal Männern gegenüber 100% gleichgestellt, vor allem in Fragen Lohn/Gehalt, soziale Absicherung, Altersversorgung, etc.

Männer gewöhnen sich daran, Frauen die gleiche sexuelle Freizügigkeit zu gewähren, die sie sich selbst zugestehen.

Beide Geschlechter sollten sich bewusst sein, dass der Mensch von Natur her nicht monogam ist, die Frage von Werten in einer Beziehung die persönliche Zuneigung und nicht Staat oder Kirchen bestimmt wird.

Im Grunde sieht es doch so aus:

Fickt Frau munter freizügig durch die Gegend, ist sie moralisch, gesellschaftlich ein Stück Dreck.

Fickt Mann munter freizügig durch die Gegend, ist er ein toller Hecht, ein ganz cooler Typ, der nur "seine Hörner abstößt".

Ergo wird Frau ihre Sexualität reduzieren und verstecken, (meist intelligenter als Männer) heimlich ausleben, während Mann seinen natürlichen Trieb (den Frau auch hat) unterdrücken oder letztendlich ggf. durch Konsum unterdrücken müssen.

Ich denke nicht, dass wir noch mehr Gesetze brauchen - Frau Schwarzer erst recht nicht (mal nebenbei bemerkt) - sondern einfach das Verständnis und die Einsicht, dass Sexualität etwas ganz normales, natürliches ist.

Sexualverbrechen sind in der Regel Gewaltverbrechen eines stärkeren gegenüber eines schwächeren, wobei meiner Ansicht nach weniger körperliche Kraft oder Stärke ausschlaggebend sind, sondern sich in den meisten Fällen - vor allem innerhalb von Beziehungen - auf einer ganz anderen Ebene abspielen.

Ich halte auch psychische Gewalt in jeder Form für weit aus grausamer, als körperlichen Schmerz.

Nina


Geschrieben (bearbeitet)




Ergo wird Frau ihre Sexualität reduzieren und verstecken, (meist intelligenter als Männer) heimlich ausleben, während Mann seinen natürlichen Trieb (den Frau auch hat) unterdrücken oder letztendlich ggf. durch Konsum unterdrücken müssen.


HÄH ? Wieso muss er ihn denn unterdrücken oder über paysex kanalasieren- meintest du das mit durch Konsum?-, wenn seine Promiskuität in der Gesellschaft eher positiv gewertet wird? Kann es sein, dass Du Dir widersprichst oder habe ich Dich falsch verstanden?


bearbeitet von Jatropha72
Segramon
Geschrieben

Mich hat bei diesem Prozess insbesondere die Presseberichterstattung abgestoßen. Vieles war nicht nur offen von voyeuristischem Interessen dokumentiert, sondern in hohem Maße tendenziös und manipulativ in der einen oder anderen Richtung. Selbst vor Einwirkungen auf Beweismittel (namentlich Zeugen) scheute man nicht zurück, eine soll ihre Berichterstattung von der Anwaltswahl abhängig gemacht haben. Hier ist die Abrechnung mit der Zunft in der FAZ ("Und das wollen Journalisten sein", nachzulesen über die Homepage der FAZ) dringend zur Lektüre empfohlen. Vielleicht ist die britische Rechtslage da vorzugswürdig: wer durch seine Berichterstattung die Gefahr, das Verfahren zu beeinflussen, hervorruft, braucht selbst einen Anwalt. Folge: die Berichterstattung beginnt i.d.R., wenn das Urteil vorliegt.
Dies gilt umso mehr, als das Interesse vor allem deshalb aufkam, weil ein Sexualdelikt verhandelt wurde. Hätte man ihm vorgeworfen, seine Geschäftspartner betrogen oder Firmengelder veruntreut zu haben, hätte sich kaum ein Mensch dafür interessiert.
(Auch die Ermittlungen gegen President Clinton hatten ursprünglich einen anderen Ansatz, nämlich die Verwicklung in die Pleite der "Whitewater Development Corporation", und die diversen Verstöße gegen Bundesrecht, bis dieser langweilige und buchhalterische [Schaden des U.S. Treasury: 73 Mio. USD] Bürokratenkram durch ein erheblich kribbeligeres Sujet ersetzt werden konnte: Schweinkram im Oval Office, und zwar - jetzt wird es interessant - nicht etwa ehelich. Dass es in Wirklichkeit auch nach U.S.-Recht weniger auf den Sex selbst ankam als mehr auf dessen Leugnen vor Gericht, hinderte den U.S. Congress nicht, sich in einem Highlight legislativer Arbeit ausgiebig mit den Details der Fellatio zu befassen - da soll noch einer sagen, U.S. congressmen seien abgehoben und würden sich nicht mit für Details des täglichen Lebens interessieren).

@ nina
Deine Wünsche sind verständlich. Allerdings sind sie nicht ungefährlich: aus der Akzeptanz weiblicher Sexualität wird gern die Forderung nach Verfügbarkeit, wie insbesondere die Berichte aus Frankreich zeigen: dort hat sich - den Berichten zufolge - eine Neigung ausgebreitet, verliehene Macht zur Einforderung sexueller Dienstbeflissenheit zu missbrauchen.


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