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Wann ist der Mann ein Mann- bzw. Fake?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Was genau lässt uns vermuten- respektive annehmen, dass wir es mit einem Fake zu tun haben? Ist es das Klischee eines bestimmeten Typs, das sich uns in übertriebener Form darstellt? Ein User der hier aufgrund seiner Art sich zu positionieren zunehmend unter Verdacht geriet, erinnert mich letztendlich sehr stark an meinen
Ex-Schwager...Diesen mag und schätze ich sehr...er ist zuverlässig... anständig...ehrlich...und er hat einen sehr speziellen Humor...dass er darüber hinaus ein totaler Spießer ist, stört mich persönlich nicht weiter, weil ich mit den daraus resultierenden Konsequenzen, nicht konfrontiert wurde und werde.
Er ist Lokomotivführer, Fußballfan und seine beiden Hobbys sind Wandern und Modeleisenbahn... ...Er ist Patriot, liebt seine Heimat, was mich zu Anfang doch sehr befremdet hat, weil er dies manchmal zu arg demonstriert...und im Vergleich zu seinem Alter extrem konservativ...Hier würde er sich zwar niemals anmelden,aber sein Statement würde uns ganz schnell an seiner realen Existenz zeifeln lassen...
Seine Freundin, die er seit Jahren sucht, müßte gebildet, anständig, solo und ungeschieden....ohne Kinder...häuslich, fleißig... ordentlich und hübsch sein. Im Umgang mit Frauen ist er so dermaßen old fashion, dass die meisten schon im Rahmen des ersten Kontaktes vor ihm zurück weichen. Ihn lässt das immer wieder auf's Neue enttäuscht und ein bißchen hilflos zurück....Dennoch hat er sich selbst bis heute nicht einmal ernsthaft hinterfragt...Stattdessen meint er, dass irgendwo die Richtige noch auf ihn wartet...tragisch das...


bearbeitet von Jatropha72
Titel wurde geändert weil BabetteOliver Recht haben oder hat?
Geschrieben

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann ist dieser neue Thread eine Reaktion auf meinen, der gestern Abend geschlossen wurde. Dann möchte ich Dir dazu mal sagen, dass ich es schon ein wenig frech finde, wenn Leute gleich an der realen Existenz zweifeln, wenn man versucht, seine persönliche Situation ernsthaft darzulegen.

Im alten Thread war der letzte sinnvolle Beitrag:

Welche Frau, die studiert hat, die gutes Geld verdient irgendwo, wird denn heutzutage noch auf die Idee kommen, das alles wegzuwerfen, um plötzlich in Familie zu machen und sich dadurch großer Unsicherheit für ihre Zukunft auszusetzen?



Und genau da liegt wohl ein grundsätzliches Missverständnis vor. Ich erwarte doch überhaupt nicht, dass eine Frau das alles aufgibt. Im Gegenteil: Ich erwarte, dass eine Frau zunächst mal ihren Beruf und ihr Leben gut im Griff hat, und die nun jemanden sucht, bei dem das auch so ist und mit dem sie sich ein Familien- und Kinderprojekt vorstellen kann. Andere schaffen das doch auch.

Meiner Meinung nach werden die Frauen, die ihr eigenes Leben aufgeben, irgendwann sehr unglücklich sein. Genau deshalb suche ich ja eine, die grundsätzlich bereit ist, beides unter einen Hut zu kriegen. An sich ist es nur der Wohnort und die Wohnform, bei der ich unflexibel bin, weil das für mich eben bis auf Weiteres so festgelegt ist. Ich meine: Andere ziehen richtig raus aus der Stadt und stellen sich dann jeden Morgen am Stauende an, ich dagegen wohne in einem Berliner Außenbezirk mit guter Verkehrsanbindung an die City. Aber in Berlin wollen die relevanten Frauen eben alle in Friedrichshain oder Prenzlauer Berg wohnen, und genau das kommt eben für mich nicht in Frage.

Das ist eigentlich schon das ganze Problem. So, und nun bin ich für konstruktive Lösungsansätze dankbar.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde mir über solche Date-Schnepfen nicht so furchtbar viel Gedanken machen.

Das lohnt sich nicht wirklich.

Diese stromlinien mäßig Geformten, im Zeitgeist uniform geistlos Daherplappernden interessieren dich doch nicht wirklich. Oder?


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben

Genau damit kann man sich aber auf Dauer auch nicht trösten. Dann ist wieder ein Jahr herum, man hatte wieder 20 bis 30 Dates und ist immer noch alleine. So geht das ja seit Jahren. Ich meine: Rein mathematisch müsste doch bei einer ausreichend hohen Zahl von Dates mal eine als Schnittmenge übrig bleiben, die mir gefällt und der ich gleichzeitig auch gefalle. Andere schaffen das doch auch.


Geschrieben

Manno, das ist doch nur mein Sprachgebrauch. Wie würdest Du denn sowas besser formulieren?


Geschrieben (bearbeitet)

Mensch, Mensch, Mensch, da hab ich gestern dann wieder einiges verpasst hier

Wann ist Mann ein Fake? Das ist ne gute Frage, es wird immer superschnell geschrieben, dass ist sicher ein Fake, wobei ich entweder zu deppert dafür bin einen zu erkennen, oder tatsächlich noch keinem begegnet bin ( wie denn auch, nem Fake kann man ja gar nicht begegnen )

Wann ist der Mann ein Mann? Diese Frage wird wohl jede Frau für sich anders beantworten, denn jede hat ja für sich gewisse Kriterien, die in ihren Augen einen Mann ausmachen



Dann ist wieder ein Jahr herum, man hatte wieder 20 bis 30 Dates und ist immer noch alleine. So geht das ja seit Jahren. Rein mathematisch müsste doch bei einer ausreichend hohen Zahl von Dates mal eine als Schnittmenge übrig bleiben, die mir gefällt und der ich gleichzeitig auch gefalle.




Vielleicht solltest du besser vor dem Date selektieren, dann hättest du zwar weniger Dates, aber evtl eine höhere Chance auf Erfolg


bearbeitet von Bhawani
Geschrieben

...Wie würdest Du denn sowas besser formulieren?



Wie wäre es denn mit "Lebensabschnittsplanung"?


LG xray666


Geschrieben

Männer sind Faks?


Dachte immer wir bi Frauen faken??


kiss hexe


Geschrieben

Dann will ich lieber Fax sein.


LG xray666


gruenerWombat
Geschrieben (bearbeitet)

Ein Fake ist man, wenn man anderen etwas vormacht.
Hier geht es eher darum, dass er sich selbst etwas vormacht.

An der Formulierung "Familien- und Kinderprojekt" finde ich absolut nichts auszusetzen,
noch dazu in einem Forum. Wortklauberei bringt hier nichts.

Das Problem zeigt sich eher an der eigenen Unflexibilität:

An sich ist es nur der Wohnort und die Wohnform, bei der ich unflexibel bin, weil das für mich eben bis auf Weiteres so festgelegt ist. Ich meine: Andere ziehen richtig raus aus der Stadt und stellen sich dann jeden Morgen am Stauende an, ich dagegen wohne in einem Berliner Außenbezirk mit guter Verkehrsanbindung an die City.



verbunden mit Klischees wie

Aber in Berlin wollen die relevanten Frauen eben alle in Friedrichshain oder Prenzlauer Berg wohnen, und genau das kommt eben für mich nicht in Frage.



wobei die Unflexibilität nicht in der Wohnsituation besteht sondern in der Art zu denken.

Der Werbespruch eines Möbelherstellers fällt mir dazu ein.

@bin_unterwegs:
Ich würde an deiner Stelle mal unter Asperger-Forum googeln (notfalls PN an mich wegen Link). Selbst wenn du kein Asperger bist, triffst du dort Menschen, denen es ähnlich geht. Soetwas kann befreiend sein.


bearbeitet von gruenerWombat
Geschrieben (bearbeitet)

Hier gleich ein Asperger-Syndrom zu unterstellen, ist unverschämt.

@ bin: Zu den fackelkeulenschwingenden Straßenkünstlern:

Dur darfst von Frauen nicht erwarten, dass sie nachvollziehen können, dass wenn jemand ungefragt in unseren Sicherheitsbereich (Armlänge) eintritt, dies sofort eine aggressive Verteidigungsbereitschaft hervorruft.

Soweit können die genbedingt nicht "denken". Hak es einfach ab.

Die soziale Intelligenz heutiger Frauen reicht nur noch soweit, diese Straßenkünstler sympathisch oder geil zu finden. Sozial intelligent weiterdenken zu können und das genbedingte (Abwehr-)Verhalten des Mannes ausschließlich als solches akzeptieren zu können, dafür reicht es nach 50 Jahren Emanzengelaber nicht mehr. Und da sind wir dann wieder haargenau bei den vereinfachenden, uniformen Denkstrukturen.

Die sehen nur den geilen Arsch bei dem Einen und die schönen Hände bei dem Anderen.


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben

Du möchtest mir jetzt aber hoffentlich nicht irgendeine Psycho-Macke attestieren, so per Ferndiagnose? Das würde ich dann schon ein wenig unverfroren finden. Ich habe einfach nur klare Vorstellungen von meinem Leben, das finde ich auch gar nicht so verkehrt. Mir fällt eher auf, dass viele Frauen keine so konkrete Vorstellung von ihrem Leben haben, die wollen heute hier und morgen dort sein und wissen nicht, wo sie nächstes Jahr sein werden. Sowas geht dann für mich natürlich nicht. Diejenige muss ja auch nicht sofort bei mir einziehen, aber es sollte zumindest mittelfristig eine Perspektive sein.


gruenerWombat
Geschrieben

Ich unterstelle kein Asperger, halte Asperger auch nicht für eine Psycho-Macke. Asperger sind Menschen mit ähnlichen Problemen sich zurechtzufinden wie du sie schilderst.

Du fragst nach Vorschlägen und mein Vorschlag ist, Kontakt zu Menschen zu suchen, die ähnliche Probleme haben und von deren Erfahrung zu profitieren. Dabei ist es nicht relevant, ob du selbst Asperger bist oder nicht. Es geht um das geschilderte Problem.

Hier stößt du damit eher auf Unverständnis und Befremden.


Geschrieben

Die Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmungen durch Andere kann sehr weit auseinander liegen. Oft werden Wünsche formuliert und ein Wunschbild dargestellt, dieses erkennen Andere nur eingeschränkt wieder. Dann hat jeder sein Weltbild und versucht aus Energiespargründen eine passende Schublade zu finden.
Bisher war das Model ja nicht praxistauglich, vielleicht ein Grund mal darüber nachzudenken.

Lebensabschnittsplanung / Familienprojekt / Kinderprojekt

Eine kaufmännische projektbezogene Sicht auf eine (Liebes)Beziehung.


gruenerWombat
Geschrieben (bearbeitet)

Was ist daran kaufmännisch?

Und muss es bei der Lebensplanung immer um Liebe gehen?


bearbeitet von gruenerWombat
Geschrieben

Was ist daran kaufmännisch?


Wenn ich liebe, dann ist es kein geplanter Lebensabschnitt.


Geschrieben

Wenn du Liebe suchst, hast du dafür auch einen Plan. Oder?


LG xray666


in10thief
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe mich ne zeitlang in einem Forum aufgehalten, in dem spannend und kontrovers diskutiert wurde. Wie in den meisten Foren gab es auch dort (ähnlich wie hier) eine Gruppe von Leuten, die sich immer und an jeder Diskussion, mal mehr, mal weniger OT beteiligten. Auffallend war die extreme Stutenbissigkeit einiger Frauen, die sich, sobald ein weiblicher Nick, oftmals war das meiner, mitdiskutierte, zeigte. Zum einen absolut nervig und zum anderen wurden dadurch zuweilen recht interessante Themen einfach zerstört.
Meiner Theorie nach, war das Gebahren der sehr persönlich beleidigenden und überheblichen "Meute" der Tatsache geschuldet, dass das "Opfer" einen weiblichen Nick hatte. Ich wettete mit einer Freundin, der ich den Aufenthalt dort zu verdanken hatte, dass ein männlicher Nick einen anderen Stellenwert einnimmt. Ich wurde zum Fake und schrieb ne Weile auch unter männlichem Pseudonym. Ich vertrat nach wie vor meine Meinung und trat in gleichen Threads sowohl mit weiblichem als auch mit männlichem Nick auf. Unabhängig davon, dass es unglaublich anstrengend war, nicht aufzufliegen, war die Resonanz auf den männlichen Nick gänzlich anders. Ich wurde angeflirtet, per PM kontaktiert - was ich erwiderte. Innerhalb kürzester Zeit gab es einen sehr persönlichen und intensiven Austausch mit einer Frau, die vorher besonders zickig mir gegenüber war. Sie hatte nun vertrauensvoll ihr ganzes Leben vor mir ausgebreitet und wir diskutierten Problemchen und Alltägliches. Dies war nun der Zeitpunkt mich zu outen. Das tat ich per Mail aber auch im Forum. Die Reaktionen waren vorausschaubar. Neben "Ich habs gewusst" bis zu übelsten Beschimpfungen war alles dabei. Ich hatte meinen Spaß und die Wette gewonnen. Die Frau mit der ich mailte war entsetzt, auch wütend aber nach etwa einer Woche bekam ich eine Mail, dass ihr der Austausch mit mir fehle. wir haben tatsächlich irgendwann telefoniert und festgestellt, dass wir nicht nur schriftlich gut miteinander konnten sondern auch mündlich.

Ein Fake hat nur dann einen Sinn, wenn es darum geht andere vorzuführen. Dazu bedarf es in hier in
diesem Forum, so finde ich, keines Fakes mit fiktiver Lebensgeschichte. Bezeichnend und erschreckend ist, dass die Identität eines Menschen, dessen Ansichten zu den eigenen, konträrer nicht sein könnten, systematisch auseinander genommen und angegriffen wird und er "Klassenkeile" bezieht, so dass diejenigen, die ihm mögliche Unterstützung und Hilfe anbieten im Tumult der "Draufhauer" untergehen.
Das ist dann wohl die hier vielgepriesene Toleranz und Akzeptanz...


bearbeitet von kurvigrund
Geschrieben

Ja, man kann planen Ausbildung, Job, Frau, Kinder....alles ohne Liebe. Jeder muss für sich entscheiden was er möchte.

Liebe planen? Glaube ich nicht.


gruenerWombat
Geschrieben (bearbeitet)


@krokofant:
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen der Frage und deiner Antwort.

__________________________

Zum Thema Asperger mal etwas Wikipedia:

Als Asperger-Syndrom wird eine Störung innerhalb des Autismusspektrums bezeichnet, die vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet ist sowie von eingeschränkten und stereotypen Aktivitäten und Interessen bestimmt wird. Beeinträchtigt ist insbesondere die Fähigkeit, nonverbale und parasprachliche Signale bei anderen Personen intuitiv zu erkennen und intuitiv selbst auszusenden. Das Kontakt- und Kommunikationsverhalten von Asperger-Autisten erscheint dadurch „merkwürdig“ und ungeschickt und wie eine milde Variante des frühkindlichen Autismus (Kanner-Syndrom). Da ihre Intelligenz in den meisten Fällen normal ausgeprägt ist, werden sie von ihrer Umwelt jedoch nicht als Autisten, sondern höchstens als „wunderlich“ wahrgenommen. Gelegentlich fällt das Asperger-Syndrom mit einer Hoch- oder Inselbegabung zusammen. Das Syndrom, das als angeboren und nicht heilbar angesehen wird, macht sich etwa vom vierten Lebensjahr an bemerkbar.[1]

Das Asperger-Syndrom ist oft nicht nur mit Beeinträchtigungen, sondern auch mit erheblichen Stärken verbunden, etwa in den Bereichen der Wahrnehmung, der Introspektion, der Aufmerksamkeit oder der Gedächtnisleistung. Die Frage, ob es als Krankheit oder als eine Normvariante der menschlichen Informationsverarbeitung einzustufen ist, wird darum sowohl von Asperger-Autisten und Angehörigen als auch von Wissenschaftlern und Ärzten uneinheitlich beantwortet.



Ich denke, mein Rat, sich mal in einem Asperger-Forum zu informieren, ist weder gegenüber bin_unterwegs noch gegenüber Aspergern irgendwie diskriminierend. Der Hinweis, dass man dort auf Menschen mit ähnlichen Problemen in der Lebensgestaltung trifft, ist sicher keine Ferndiagnose.


bearbeitet von gruenerWombat
Geschrieben

Mir fällt eher auf, dass viele Frauen keine so konkrete Vorstellung von ihrem Leben haben, die wollen heute hier und morgen dort sein und wissen nicht, wo sie nächstes Jahr sein werden. Sowas geht dann für mich natürlich nicht.



Heutzutage verlangen Arbeitgeber Flexibilität, die auch dein Privatleben völlig auf den Kopf stellen kann. Dafür muss man offen sein und nicht nur stur seinen eigenen Weg gehen wollen.

Ich bin "ein wenig" lebenserfahrener als du und habe gelernt, dass Planungen rein gar nichts bringen. Man kann vielleicht ein Ziel vor Augen haben, und anstreben, dieses Ziel zu erreichen. Aber wer nur plant, verschließt sich auch vielem.

So mancher Grieche mag auch seine karriere geplant haben - und plötzlich ist alles anders.

Stell dir vor, deine potentielle Frau wird schwanger und Ihr erfahrt, dass das Kind eine Behinderung haben wird nur mal ein Beispiel, ich will nicht zu diesem thema überschwenken). Sagt du dann, das wird abgetrieben,w eil es nicht ins geplante "Kinderprojekt" passt. Oder reagierst du menschlich und empfindest etwas für dieses Ungeborene? Dann würde die neue situation eure ganzen Planungen auf den Kopf stellen.


Geschrieben

...Bezeichnend und erschreckend ist, dass die Identität eines Menschen, dessen Ansichten zu den eigenen, konträrer nicht sein könnten, systematisch auseinander genommen und angegriffen wird und er "Klassenkeile" bezieht, so dass diejenigen, die ihm mögliche Unterstützung und Hilfe anbieten im Tumult der "Draufhauer" untergehen.

Das ist dann wohl die hier vielgepriesene Toleranz und Akzeptanz...



Und vor allen Dingen ein Beispiel für die immer wieder vorgebrachte und selbstpreisende soziale Intelligenz. *ironieschalteraus*


LG xray666


gruenerWombat
Geschrieben

Ich lebe auch lieber planlos.
Aber was für mich gut ist, muss nicht für andere gut sein.
Das sollte jeder für sich selbst entscheiden.


Heutzutage verlangen Arbeitgeber Flexibilität, die auch dein Privatleben völlig auf den Kopf stellen kann. Dafür muss man offen sein und nicht nur stur seinen eigenen Weg gehen wollen.



Nein, dafür muss man nicht offen sein.
Das hängt von den eigenen Zielen und Wünschen ab.

Ich halte es für ein schlechtes Argument von jemanden zu erwarten, dass er sein Leben der Planung eines anderen unterstellt, um ihm eigene Planung auszureden.
Ansonsten hast du natürlich recht, dass man sein Leben nicht komplett planen kann. Aber es ist für mich ebenso nachvollziehbar, dass Planung das Leben um einiges erleichtern kann, wenn man denn ein Typ dafür ist.


Geschrieben

Ja, das mit der Toleranz ist ein gängiges Problem. Meine Erfahrung sowohl aus der Schule als auch aus dem Studium: Gerade diejenigen, die sich für besonders tolerant und basisdemokratisch halten, sind in Wirklichkeit die Intolerantesten.

Jetzt noch mal ein Gedanke zum Thema "Liebe": Sowas entwickelt sich ja erst über einen längeren Zeitraum. Am Anfang müsste mal also eher das Gefühl des "Verliebtseins" untersuchen. Da soll es ja Fälle geben, wo sich tatsächlich zwei Menschen zum gleichen Zeitpunkt in einander verlieben. Kommt sowas öfter vor oder ist das eher wie ein Lottogewinn, welche Meinung vertreten die Mitdiskutanten?

Bei mir war es bisher so, dass ich mehrmals in welche in der Schule verliebt war, dann zweimal während des Studiums und dann noch einmal nach dem Studium, das ist jetzt etwa zehn Jahre her. In sämtlichen Fällen haben sich diejenigen allerdings überhaupt nicht für mich interessiert. Seit zehn Jahren habe ich nur noch Dates mit Frauen, die ich per Internet kennengelernt habe, und kam es nie zu einem Status des Verliebtseins, weil die kurze Zeit eines einzelnen Dates dafür bei mir eben nicht reicht. Zum Glück, muss man wohl sagen, denn sonst hätte ich ja nur Kummer.

Vielleicht ist das Internet auch einfach nicht das richtige Medium für mich, aber ich habe eben immer noch nicht herausgefunden, wo ich in Berlin Frauen kennenlernen könnte, die theoretisch zu mir passen könnten. Ich gehe öfter mal auf eine bestimmte Singleparty, aber da habe ich seit Ewigkeiten keine Frauen mehr entdeckt, wo ich rein nach dem ersten visuellen Eindruck sagen würde, dass sich da eine Kontaktaufnahme anbietet. Schon eher sehe ich solche Frauen in der Oper oder im Musical oder im Theater, aber da gibt es dann wieder keine Situation, wo ich wüsste, wie ich diejenigen in ein vernünftiges Gespräch verwickeln könnte.

Bliebe also der Weg über gemeinsame Interessen. Die liegen bei mir allerdings in Bereichen, wo man praktisch keine Frauen trifft. Ich interessiere mich zum Beispiel für historische Lokomotiven, historische Straßenbahnen, historische Busse, historische Flugzeuge, historische Architektur, Theorie der Politik, Verfassungsgeschichte, Geschichte Berlins und so weiter. Und im aktuellen Bereich sind es eben auch so Themen wie Politik, Wirtschaft und so weiter. Und da sagen mir die allermeisten Frauen, dass sie damit überhaupt gar nichts anfangen können.


Geschrieben (bearbeitet)

Leider lief mir noch nie ein Fake über den Weg, dabei hätte ich so gern gewußt,was einem dazu veranlasst...
Wobei ich bei einigen Nicks hier schon den Verdacht hege,es könne sich um einen " Zweitnick" handeln! Persönlich hab ich damit kein Problem! Jeder ,wie ers für richtig hält..

@ Jatropha
Solche Männer kenne ich auch! Ich nenne sie "die-Erde-ist-ne-Scheibe-Männer" , denn sie leben meines Erachtens in einer eigenen Welt..und sind da oft sehr glücklich mit! Diese müssen quasi auf eine gleich geartete Frau treffen,sonst geht das nicht, und deshalb bleiben viele wohl allein.

@ bin_unterwegs

Hast Du jemals mit dem Gedanken gespielt,Deinen Suchradius zu erweitern? Was spricht dagegen, eine etwas weiter entfernte Dame kennen zu lernen,die ,wenns passt, auch gewillt ist später mal zu Dir zu ziehn?


bearbeitet von Ridikulum
Buchstabendreherei...ei ei ei
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