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withoutareason

AN DIE FRAUEN: Vorbehalte gegenüber dunkelhäutigen Männern?

Empfohlener Beitrag

withoutareason
Geschrieben

Hallo,

im Prinzip wollte ich nur Wissen ob immer noch oder auch ob überhaupt bestimmte Vorbehalte gegenüber Männer mit dunkler Hautfarbe bestehen?

Sicherlich gibt es Frauen die sich einfach nicht davon angezogen fühlen (Typsache), allerdings geht es mir viel mehr darum festzustellen ob heutzutage noch ein Klischee damit verbunden ist oder immer noch z.B. Begriffe wie "exotisch, anders etc." in Verbindung gebracht werden.

Jeder Mensch ist unterschiedlich, alle Männer sind unterschiedlich. Warum sollen manche noch einmal anders sein?

Ich würde mich selbst ehrlich gesagt nicht als "exotisch" bezeichnen. Wer macht das schon?

Also nochmal ... es geht nicht darum ob Ihr mit einem "schwarzen/dunkelhäutigen etc" in die Kiste steigen würdet ... Die persönlichen Präferenzen sind ja immer unterschiedlich ... sondern nur ob Vorbehalte/Vorurteile existieren, wenn Ja sind diese stark ausgeprägt in der heutigen Gesellschaft oder glaubt Ihr dass sei mittlerweile eigentlich gar kein Thema mehr :-)!

Ich hoffe das gibt eine anständige und ehrliche Diskussion :-)!


Geschrieben

Ich für meinen Teil habe überhaupt keine Vorbehalte/ Vorurteile.

Für mich ist es völlig egal, welche Hautfarbe ein Mensch hat. Leider gibt es, denke ich, immer noch Leute, die einen anderen auf seine Hautfarbe oder Herkunft reduzieren. Für mich ist das kein Thema. Mein Freundeskreis ist auch multi-kulti.


Geschrieben

Vorurteile..exotisch..eher interessant wobei ich da auch einfach unterschiede..denn es gibt dunkelhäutig und dunkelhäutig

Wie du da aber schon sagtest es hat was mit der Typeneinstellung zu tun.

Genau Deichi mein Freundes- und Bekanntenkreis is auch sehr gemixt


Geschrieben

Ich hab da keine Vorurteile.

Woran sich an deinem Profil so manch einer stören könnte... laut Steckbrief bist du 26 und laut Beschreibung erst 24. Was stimmt denn nun?


Geschrieben (bearbeitet)

Woran sich an deinem Profil so manch einer stören könnte... laut Steckbrief bist du 26 und laut Beschreibung erst 24. Was stimmt denn nun?



er ist 26, sein Profiltext hat er mit 24 geschrieben und nie geändert *g* ganz einfach

wunderlich ist nur wie kommt es dann er in 2 Jahren nur so wenig Nachrichten geschrieben hat..*kicha*..oder der junge Mann wollte nur so schlau sein weil er unter 25 kaum durch nen Filter passt *g*


bearbeitet von Only_lickle
Geschrieben

Vorbehalte würde ich jetzt auch nicht sagen, aber nach einem Tauchgang in die Tiefen meines Unterbewusstseins kann ich mit einigen Vorurteilen bzw Klischees dienen. Diese speisen sich in erster Linie aus persönlichen Erfahrungen, und weniger aus gesellschaftlichen Lehren, wobei, wer weiß das schon, welcher Eindruck, den man schon von der Gesellschaft anerzogen bekam, im späteren Verlauf dann einfach nur bestätigt wurde. Oder ob er überhaupt bestätigt wurde, oder ob man das einfach nur bei sich im Sinn getan hat.

Also, hier meine persönlichen Klischees:

Mein aller-aller-aller-erster Geliebter war ein Einwandererkind der dritten Generation, Mischling und (Klischee Nummer 1) daher wunderschön. Oh, diese Augen... ausserdem wohltrainiert (kein Klischee: trainieren kann sich jeder), wenn auch ein wenig kräftiger um die Mitte (auch kein Klischee, das kann auch jeder), aber (Klischee Nummer 2) sein Ding war absolut RIESIG. Was...öhm... durchaus gewisse Einschränkungen in der erotischen Variantenbreite mit sich brachte, aber das mag auch an meiner ohnehin mangelnden Erfahrung gelegen haben.

Ich glaube, ich habe nie auf ihn gewartet (während ich bei meinem Geliebten Nummer 2, Ruhrpottler bis ins Mark, an sich immer ungefähr 1 Stunde Warterei einkalkulieren musste), aber seit meiner Studentenzeit - ein afro-französischer Kommilitone, mit dem ich viel zu tun hatte - stelle ich mich ich trotzdem immer, auch bei geschäftlichen Terminen mit dunkelhäutigen Kollegen (Klischee Nummer 3) auf eine entspannte Haltung bezüglich Zeitangaben ein. Wie mir der Kommilitone damals versicherte, waren 3 Stunden noch absolut im Limit, bei seinen Leuten. Und es wäre unhöflich, auf die Uhr zu gucken.

Mehr fällt mir derzeit nicht ein.

War aber schön, in Erinnerungen zu schwelgen, bei der Gelegenheit... hachja. Das waren noch Zeiten...


with_u
Geschrieben

Was Laberliese anspricht sind ja zwei Paar Schuhe.

Das eine ist die Gesellschaft / die anerzogenen Gewohnheiten. In Deutschland ist man relativ Zeit besessen. Da ist es unhöflich, 2 Minuten zu spät zu erscheinen, aber noch verschmerzbar. In anderen Ländern (muss nicht "exotisch" sein, Irland sollte imho auch etwas leger mit der Zeitangabe sein, sowie einige südlichen EU Länder).

Das andere ist der positive Rassismus ala "Schwarze haben einen größeren Penis". Mag im Einzelfall ja durchaus so sein, gibt aber auch Weisse (oder andere Herkünfte) mit kleinen oder großen Genitalien. Statistiken besagen, dass im Schnitt diese Unterschied vernachlässigbar ist (glaub die Durchschnittsgröße hatte nach ethnischen Herkünften zwischen kaukasisch und (afro)afrikanisch nur 0,2-0,4 cm Unterschied - während Asiaten etwas 1,2-1cm unterm Schnitt lagen).

Es liegt vor allem am Umfeld. Natürlich ist ein farbiger Mann kein anderer Mensch als ein weisser Mann, aber im so einfachen Deutschland sind farbige Menschen seltener als (ost-)europäische oder (west-)asiatische. Das ist nicht wertend gemeint. In Afrika fallen weisse Menschen in einer farbigen Stadt ebenso auf.

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Menschen hier gerne das suchen, was sie sonst nicht so leicht finden, ist es klar, dass Frauen öfters mal nach einem farbigen Date suchen, nicht farbige Männer gibt es ja wie Sand am Meer vor der Tür.


Geschrieben



Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Menschen hier gerne das suchen, was sie sonst nicht so leicht finden, ist es klar, dass Frauen öfters mal nach einem farbigen Date suchen, nicht farbige Männer gibt es ja wie Sand am Meer vor der Tür.



Auch ein sehr schönes Klischee

"Dunkelhäutige Männer sind selten"

Naja... vielleicht auf'm Dorf.


Geschrieben

ICh hab Vorbehalte gegenüber Afrikaner, die Asylanten sind und mich heiraten wollen..;-)


withoutareason
Geschrieben (bearbeitet)

Interessante Antworten :-)! Mit soviel Resonanz hab ich an einem Samstag morgen nicht gerechnet :-)

Ich hab da keine Vorurteile.

Woran sich an deinem Profil so manch einer stören könnte... laut Steckbrief bist du 26 und laut Beschreibung erst 24. Was stimmt denn nun?



das muss ich wohl korrigieren, Adlerauge :-)!

(Klischee Nummer 1) daher wunderschön. Oh, diese Augen...



Tolles Klischee

(Klischee Nummer 2) sein Ding war absolut RIESIG.



Also was Penisgrößen angeht bin ich kein Experte, denn ich kenn ja nur meinen eigenen aber beschwert hat sich bislang keine Frau :-)

(Klischee Nummer 3) auf eine entspannte Haltung bezüglich Zeitangaben ein. Wie mir der Kommilitone damals versicherte, waren 3 Stunden noch absolut im Limit, bei seinen Leuten. Und es wäre unhöflich, auf die Uhr zu gucken.



Haha aber ich glaube wirklich, dass ist kein Klischee, es ist die Wahrheit :-)! Liegt wohl aber eher einfach an Gesellschaftlichen Strukturen

War aber schön, in Erinnerungen zu schwelgen, bei der Gelegenheit... hachja. Das waren noch Zeiten...



:-)


Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Menschen hier gerne das suchen, was sie sonst nicht so leicht finden, ist es klar, dass Frauen öfters mal nach einem farbigen Date suchen, nicht farbige Männer gibt es ja wie Sand am Meer vor der Tür.



Ich hab ehrlich gesagt nicht die Erfahrung gemacht, dass nach mir gesucht wird aber vielleicht ändert sich das ja noch


ICh hab Vorbehalte gegenüber Afrikaner, die Asylanten sind und mich heiraten wollen..;-)



??? Was soll das denn ???

Ich hab auch Vorbehalte gegenüber Europäerinnen, die "Asylanten" sind und mich heiraten wollen...???

Zu dem hat hier niemand über "Afrikaner" geredet, denn es gibt auch sehr viele weiße Afrikaner. Schwarz = Afrikaner gleichzusetzen ist also dumm.

Dein hoffentlich gesunder Menschenverstand sagt dir hoffentlich auch, dass es niemandem gefallen kann (ob Mann ob Frau) wenn jmd. aus politisch motivierten Gründen mit einem Heiraten möchte, von daher war das überflüssig überhaupt zu erwähnen.


bearbeitet von withoutareason
Geschrieben


Ich hab auch Vorbehalte gegenüber Europäerinnen, die "Asylanten" sind und mich heiraten wollen...???



Ja, Mann! Nimm dich bloß vor diesen blonden Isländerinnen in Acht, die gucken dich an, mit ihren niedlichen Stupsnäschen (...öhm... also mit den blauen Augen nebendran, versteht sich, aber Isländerinnen haben bekanntlich wirklich hübsche Nasen) und erzählen dir, sie wollen dich heiraten, weil du so ein toller Kerl bist, und in Wirklichkeit fliehen sie vor den Naturkatastrophen und dem wirtschaftlichen Zusammenbruch ihres Landes.

Tja. Heutzutage kann man echt keinem mehr trauen!


with_u
Geschrieben


Ich hab auch Vorbehalte gegenüber Europäerinnen, die "Asylanten" sind und mich heiraten wollen...???

Zu dem hat hier niemand über "Afrikaner" geredet, denn es gibt auch sehr viele weiße Afrikaner.



Es gibt in der deutschen Medienlandschaft einige Verlage oder Sendungen, die gerne eine Angst schüren. Da werden Fälle ausgeschlachtet, in denen (Nord-)Afrikaner mittels Internet einen auf verliebt machen, sich Geld für die kranke Oma / das kaputte Auto / das Flugticket leihen wollen oder doch lieber gleich nach Deutschland einheiraten wollen. Einzelfälle, mittels Medien aufgeplauscht. Ich kann nur hoffen, dass es als Scherz gemeint war und nicht als Paradebeispiel einer BILD-Meinung zählt (von Leri001).

Auch ein sehr schönes Klischee

"Dunkelhäutige Männer sind selten"

Naja... vielleicht auf'm Dorf.


Ich habe jetzt gerade keine Zeit in die Einwohnerstatistiken zu schauen, aber ich mir ziemlich sicher, dass farbige Menschen (d.h. afro/afrikanisch) eine Minderheit in Berlin sind, im Vergleich zu den deutschen, türkischen oder osteuropäischen Mitbürgern. Natürlich nicht 1000:1 wie aufm Dorf, aber auf die gesamte Stadtgerechnet eben auch nicht 1:2


withoutareason
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, Mann! Nimm dich bloß vor diesen blonden Isländerinnen in Acht, die gucken dich an, mit ihren niedlichen Stupsnäschen

Tja. Heutzutage kann man echt keinem mehr trauen!




Haha :-)! Naja ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass es ja auch zahlreiche AsylbewerberINNEN :P aus Europa & der ganzen Welt gibt, die auch an meinem deutschen Pass interessiert sein könnten :-). Aber wer Angst davor hat, dem ist wohl nicht mehr zu helfen :-)


Es gibt in der deutschen Medienlandschaft einige Verlage oder Sendungen, die gerne eine Angst schüren.

Ich kann nur hoffen, dass es als Scherz gemeint war und nicht als Paradebeispiel einer BILD-Meinung zählt (von Leri001).


aber ich mir ziemlich sicher, dass farbige Menschen (d.h. afro/afrikanisch) eine Minderheit in Berlin sind, im Vergleich zu den deutschen, türkischen oder osteuropäischen Mitbürgern




Ohja die Medien hier ... Da kann man nur wütend werden :-)!

Mit einem Paradebeispiel haben wir es hier wohl leider zu tun :-)!

Eine Minderheit bestimmt, aber wo jetzt "dunkel" anfängt ist ja auch wieder von Mensch zu Mensch unterschiedlich (Südländer etc) :P


bearbeitet von withoutareason
hannah65
Geschrieben

Klar, auch in Berlin sind die Europäer, sogar die Deutschen und deutschstämmigen eindeutig in der Überzahl.


Trotzdem ist es für Frau überhaupt kein Problem, einen Afrikaner zu finden, wenn sie einen sucht, es gibt da so Treffpunkte und Clubs....

Das Kennenlernen läuft meist nach einem festen Schema ab: Nach anfänglichen Komplimenten kommt sehr schnell die Frage, ob Frau verheiratet ist. Dabei interessieren erstaunlicherweise keine Lebensgemeinschaften oder Verlobungen, außer, es steht schon ein Hochzeitstermin fest. Dann lässt genau so wie bei Ehefrauen, das Interesse der anfangs sehr flirtbereiten Männer ganz schnell nach. Und nein, das habe ich nicht in der Zeitung gelesen sondern selber erlebt. Habe mich irgendwann als glücklich verheiratet ausgegeben, um meine Ruhe zu haben, und es hat geklappt.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Ich denke mal, @Leri bezog sich auf so etwas.

Wobei ich mal davon ausgehe, dass auch Frauen und Nichtafrikaner ähnliche Strategien haben.



im Prinzip wollte ich nur Wissen ob immer noch oder auch ob überhaupt bestimmte Vorbehalte gegenüber Männer mit dunkler Hautfarbe bestehen?



Für mich ist die Hautfarbe egal.
Aber es ist mir nicht egal, wenn ich mich mit dem Mann nicht unterhalten kann, sei es, weil wir nicht die gleiche Sprache sprechen oder weil wir mit einen unterschiedliche kulturellen oder religiösen Hintergrund aufgewachsen sind. Unabhängig von seiner Hautfarbe.


Geschrieben

Etwas offtopic:

Du hattest die Frage gestellt, ob es Frauen mit Vorbehalten und Vorurteilen gegenüber dunkelhäutigen Männern gibt.

Es ist ein wenig zwiespältig, auf eine Frage hin eine Diskussion zu fordern, und sich dann über Beiträge, die diese Frage - wenn auch politisch nicht ganz korrekt - bejahen, empört zu geben.

Sonst ist es eine Fangfrage.

Wer offen fragt, bekommt offene Antworten. Möchtest du offene Antworten? Auch wenn sie dir nicht gefallen? Darüber solltest du dir im Klaren sein, wenn du Fragen stellst.

Wenn nicht, gibt es die Möglichkeit, den Thread vom Support löschen zu lassen. Du bist noch recht jung, und hast noch wenig Erfahrung mit diesem Forum (wenig Beiträge, zumindest). Insofern wäre das keine Schande.


withoutareason
Geschrieben (bearbeitet)



Das Kennenlernen läuft meist nach einem festen Schema ab: Nach anfänglichen Komplimenten kommt sehr schnell die Frage, ob Frau verheiratet ist.




Ob das 2011 noch gilt?! Wenn ja sicherlich nicht für mich, ich frage mich nur ob man auch so über mich denkt wenn ich so über die Straße laufe haha ...


Für mich ist die Hautfarbe egal.
Aber es ist mir nicht egal, wenn ich mich mit dem Mann nicht unterhalten kann, sei es, weil wir nicht die gleiche Sprache sprechen oder weil wir mit einen unterschiedliche kulturellen oder religiösen Hintergrund aufgewachsen sind. Unabhängig von seiner Hautfarbe.





Vllt sollte man sich gerade mit Menschen Unterhalten die aus einer anderen Kultur und einen anderen religiösen Hintergrund hatten ... wenn man nicht die gleiche Sprache spricht ist es natürlich schwierig :-)



Es ist ein wenig zwiespältig, auf eine Frage hin eine Diskussion zu fordern, und sich dann über Beiträge, die diese Frage - wenn auch politisch nicht ganz korrekt - bejahen, empört zu geben.

Wenn nicht, gibt es die Möglichkeit, den Thread vom Support löschen zu lassen. Du bist noch recht jung, und hast noch wenig Erfahrung mit diesem Forum (wenig Beiträge, zumindest). Insofern wäre das keine Schande.



Empört war ich nicht ... es kommt immer auf das WIE an und nicht auf das WAS ... Das hat nichts mit politisch korrekt zu tun, das wirkt niveaulos ...

Warum sollte man den Thread löschen? Also wenn der gelöscht wird, versteh ich das Forum wirklich nicht :-)


bearbeitet von withoutareason
hannah65
Geschrieben


Vllt sollte man sich gerade mit Menschen Unterhalten die aus einer anderen Kultur und einen anderen religiösen Hintergrund hatten ... wenn man nicht die gleiche Sprache spricht ist es natürlich schwierig :-)


Glaub mir, das tue ich, es interessiert mich, und mein Englisch ist dafür auch gut genug.

Sorry, ich hatte Deine Frage so interpretiert, dass es Dir um wie auch immer geartete Beziehungen und ihre Entstehung geht. Ein Mißverständnis (?)


Geschrieben (bearbeitet)

Nur auf deinen Wunsch hin. Wenn du für dich beschließt, eigentlich garnicht bestätigt haben zu wollen, dass es Vorurteile gibt (als intelligenter Mensch müsstest du das selber schon bemerkt haben, oder?), und wie die genau aussehen.

Angesichts des Umstandes, dass du sogar in 2 Beiträgen, also ausserhalb einer reinen Affekt-Reaktion, auf den unliebsamen Beitrag eingegangen bist, dachte ich, ich erwähne diese Option sicherheitshalber. Dass du das abstellen kannst, wenn du willst.

Mir würde sowas jedenfalls auf den Zeiger gehen, deshalb öffne oder lese ich z.B. keinen Thread über Frauen mit Jobs in Männerdomänen. Die 10% Dummbratzen, die dann erzählen würden, dass Frauen sowas garnicht könnten, rein evolutionär und weil ihre Hirne dann explodieren etc pp (hier ist schließlich der gesamte Querschnitt der Bevölkerung vertreten, und nicht nur das gewohnte gesellschaftliche Umfeld; das kann einen schon mal ganz schön in basses Erstaunen versetzen), die brauch ich nicht, und würde auch garnicht wissen wollen, was die genau denken.

Man muss sich an sich keinen künstlichen Grund zum Ärgern schaffen. Die bieten sich auch ganz natürlicherweise, und ganz ohne dass man was dafür tut

Aber wenn's dir nichts ausmacht, ist auch gut.

Ende O.T.


bearbeitet von Laberliese
Ballou1957
Geschrieben

Nur so mal als Anmerkung:

Die Formulierung

ICh hab Vorbehalte gegenüber Afrikaner, die Asylanten sind und mich heiraten wollen..;-)



ist politisch absolut korrekt:

1. sie macht den Vorbehalt nicht an der Hautfarbe fest
2. sie knüpft den Vorbehalt an die Kombination "Asylant-Heiratswunsch"

Und das ist nachvollziehbar. Ich fühle mich auch nicht von Emails 20-25jähriger Kenianerinnen oder Nigerianerinnen angesprochen, die mich auf Grund meines Profils hier heiraten wollen und hege sehr wohl den Verdacht, dass dies entweder eine Betrugsmasche ist oder ein Freifahrschein für die deutsche Staatsbürgerschaft sein soll.

Das hat aber nicht das Geringste mit Rassismus oder nationalen Vorbehalten zu tun. Ich kann den Wunsch sogar verstehen - aber möchte trotzdem nicht in dieser Weise instrumentalisiert werden.

Ich denke, dass ein solches Threadthema verlangt, sehr genau zu lesen, was der andere schreibt und man sollte sehr genau aufpassen, nicht etwas hineinzulesen, das man stillschweigend erwartet - das aber trotzdem so nicht unbedingt dastehen muss.


Geschrieben

In dem Kontext hier suggeriert es einen Zusammenhang zwischen der Frage nach Vorbehalten gegenüber dunkelhäutigen Männern und asylsuchenden heiratswilligen Afrikanern.

Und es ist politisch nicht korrekt, den Zusammenhang: Hautfarbe-> asylsuchender, eheerschleichenwollender (oder wie man das nennt) Afrikaner herzustellen. Viele meiner indischen Kollegen sind zum Beispiel dunkelhäutig und sind höchstens mal in Dubai zwischengelandet (...öhm... ist Dubai Afrika oder Asien...?)

Aber der Umstand, dass der Zusammenhang hergestellt wurde, bestätigt die Frage des TE auf durchaus regelkonforme Weise.


Geschrieben

Der Begriff des Asylanten im Zusammenhang mit Political Correctness?

Zumindest fragwürdig - will und werde ich jetzt aber nicht drüber diskutieren ...


Ballou1957
Geschrieben

*seufz* Da ist es dieses schöne Unwort "SUGGERIERT"

Ich würde jetzt im Gegenteil behaupten, dass erst die Rezeption des Satzes mit der Suggestion beginnt. Der Satz selbst tut es nämlich nicht.

Man KANN es als Vorurteil auslegen, man KANN aber die Aussage genauso gut als Einschränkung verstehen - nämlich, dass der Vorbehalt gegenüber einer ganz bestimmten Gruppe besteht, mit der sie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und das würde alle andern von diesem Vorbehalt ausschließen.


Geschrieben

Vorurteile sind eigentlich nie politisch korrekt... aber es ist ein zweischneidiges Schwert, die Frage danach zu stellen.

Bei näherer Betrachtung offeriert dieses Thema dasselbe Explosions-Potential wie ein Fremdgehthread und da verabschiede ich mich dann doch lieber schnell.

*und wech*


Ballou1957
Geschrieben

Ist es eigentlich politisch korrekt aus einem Vorbehalt einfach ein Vorurteil zu machen ?


geilbinichgerne
Geschrieben (bearbeitet)

.
habe relativ lang über die frage nachgedacht und bin dabei auf zwei völlig widersprüchliche antworten gestossen
- gilt natürlich echt nur für mich, was ich da sage.

antwort 1

nein, ich hab keine vorbehalte, weil ich richitg gut finde, wenn mein bekanntkreis schön bunt ist. ich erfahre gern etwas über die ansichten, eigenheiten, schwierigkeiten und kulturellen gegebenheiten von menschen aus anderen kulturen. freue mich, deren zuhause, ihre musik und ihr essen kennlernen zu können. dabei gehen die erfahrungen von südeuropa incl. türkei bis nordafrika, weiter südlich war ich noch nicht.


antwort 2

ja, ich habe vorbehalte. die sind nicht personenbezogen sondern haben mehr mit dem kulturellen background zu tun. einige bekannte, meist frauen, aber auch männer, sind mit indern, palästinensern, süditalienern und ägyptern verheiratet. nach meiner beobachtung verstärken die unterschiedliche sozialisation und kulturisation die schwierigkeiten, die eine partnerschaft so schon mit sich bringt - aller liebe zum trotz. einige hat das stärker zusammengeschweisst, die grössere anzahl ist gescheitert.
ob es letztlich mehr waren, wie bei deutsch-deutschen partnerschaften vermag ich nicht zu beurteilen, vielleicht hab ich das nur intensiver beobachtet. was auffiel war das drama um die kinder, wenn so eine beziehung gescheitert nist. das lag allerdings weniger am hauttyp sondern an der religion, die diese dunkelhäutigen mönner in dem fall überwiegend hatten, wobei auch der süditaliener letztlich im denken keine ausnahme machte. danach gehören die kids zum mann... und natürlich hatte man in der verliebtheit keinen ehevertrag geschlossen oder wenn, dann griff irgendwie wieder das recht der anderen nationalität mit ein und es gab jeweils grosses chaos.

also ich für mich würde es vermutlich nciht wagen, eine partnerschaft mit einem mann aus einem deutlich anderen kulturkreis einzugehen, obwohl ich gern mit menschen aus anderen ländern zu tun habe.

.

+


bearbeitet von geilbinich
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