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ShyDude83

Widerrufsrecht Premiummitgliedschaft

Empfohlener Beitrag

ShyDude83
Geschrieben

Hallo,

ich habe am WE dummerweise eine Premiummitgliedschaft für 6 Monate gebucht, obwohl ich eigentlich erstmal nur einen Monat buchen/schnuppern wollte, bevor ich mich so lange binde.

Habe den Fehler dann auch unmittelbar nach der Bestellung realisiert und via Supportticket förmlich gekündigt - soweit aber noch keine Antwort erhalten (bin jetzt aber auch nicht mit den Reaktionszeiten hier vertraut - 2 Werktage sind inzwischen vergangen). Parallel dazu habe ich auch die (Premium-)Mitgliedschaft gekündigt, was aber halt standardgemäß erst nach der 6-monatigen Periode berücksichtigt wird.

Weiß zufällig jemand, ob das Widerrufsrecht für diese Art von (ich sag mal Abo-)Bestellung zutrifft oder werde ich die 50€ zwingend zahlen müssen?

Mag ja sein, dass das ne gute Investition ist, aber wie gesagt wollte ich erstmal etwas probieren und habe dann im Eifer übersehen, dass sich der Bestelldialog von Beginn an standardmäßig auf 6 Monate bezieht und die gewünschte Dauer nicht an einem gewissen Punkt "abgefragt" wird.

Ich danke schonmal für sachdienliche Hinweise und entschuldige mich für den unschönen Einstand hier^^


Poppniete
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,
da hier offiziell kein Wiederrufsrecht eingeräumt wird, bzw. die Wiederrufsbelehrung fehlt, gibt es auch keine Frist für einen Wiederruf.

Du könntest also z.B. auch erst nach 5 Monaten den "Vertrag" wiederrufen



Das Widerrufsrecht erlischt spätestens sechs Monate nach Vertragsschluss. Diese Frist beginnt bei der Lieferung von Waren nicht vor deren Eingang beim Empfänger. Abweichend von Satz 1 erlischt das Widerrufsrecht nicht, wenn der Verbraucher nicht entsprechend den Anforderungen des § 360 Abs. 1 über sein Widerrufsrecht in Textform belehrt worden ist, bei Fernabsatzverträgen über Finanzdienstleistungen ferner nicht, wenn der Unternehmer seine Mitteilungspflichten gemäß Artikel 246 § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 Nr. 1 bis 3 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche nicht ordnungsgemäß erfüllt hat.



Jetzt fragt sich nur, wie man bei einer chinesischen Firma das geld zurückfordert.

Ich würde den Wiederruf ebenfalls an das Unternehmen senden, welches im Auftrag von Poppen die Gebühren einzieht.


bearbeitet von Poppniete
Geschrieben

Probier mal mehr als 10 neue Nachrichten zu schreiben und vergleich das dann bei Mißerfolg mit der Aussage die bei dem Vergleich der Mitgliedschaften steht. Da steht ja unbegrenzt. Alleine das wäre eben eine nicht erbrachte Leistung und ein Grund zur Sonderkündigung. Die Frage ist aber immer noch wie du das dann durchsetzen willst...


Time
Geschrieben

Meiner Meinung nach;

-Wiederruf an Betreiber und "Inkasso"
-Nachricht an die Bank, das Einzugsermächtigung wiederrufen bzw Abbuchung zurück holen lassen.

Wobei dann sicher mit der Keule der Rücklastgebühren gewedelt wird...aber bei nicht vorhandener/unzulänglicher Widerrufsbelehrung ..

Am besten im 1. Schritt ein Ticket an den Support senden und Sachverhalt erklären.
(Ticket Mail aufheben/ausdrucken!)

Time


Topi
Geschrieben

[tr]Hallo,

bitte sei so nett und schaue, ob Du eine Eingangsbestätigung mit Ticket-ID bekommen hast und warte dieses Ticket dann ab. Wir schauen dann, was wir für Dich tun können.

Ich hoffe, es konnte Euch mit den Auskünften geholfen werden und schließe hier als erledigt. Solltet Ihr weitere Fragen oder Probleme haben, eröffnet bitte einfach einen neuen Thread. Nachfragen natürlich auch gern per Ticket.

Mit freundlichen Grüßen
Topi, Team Poppen.de[/tr]


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