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Frauen in Ostdeutschland

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ticken Frauen in Ostdeutschland anders als im Westen?? Mir scheint Ihr seid offener,freier und nicht so verbissen,wie die hier bei uns im Westen.

Mich würde sehr interessieren,wie Ihr denkt und fühlt.

Wir spielen nämlich auch mit dem Gedanken umzuziehen und dabei

dachten wir an Ostseeküste"Meck-Pomm" oder schöne,natürliche,

ländliche Regionen.

Freue mich auf Eure Antworten


Cunnix
Geschrieben

Ticken Frauen in Ostdeutschland anders als im Westen?? Mir scheint Ihr seid offener,freier und nicht so verbissen,wie die hier bei uns im Westen.



Kann ich nicht beurteilen, habe mit westdeutschen Frauen noch nichts zu tun gehabt. Somit fehlt mir die Vergleichsmöglichkeit!


Geschrieben

Ihr wollt nach Meck-Pomm ziehen, weil ihr hofft, dort unverbissene Frauen zu treffen?
Ich hatte eine mehrjährige Beziehung mit einer Brandenburgerin, im Bett eine Wucht, ansonsten absolut verbissen; man kann nicht alles haben...


Dickerhund
Geschrieben

Klar, die ostdeutschen Bräute brauchen doch nur einen Mann sehen, schon werden sie feucht im Schritt!


NeuinNi
Geschrieben

Leider bin ich beruflich im Osten
habe hier schon einen Aufruf gemacht
Leider noch niemand gefunden
sobald ich was weiss werde ich es mitteilen
Bis bald Otto


Geschrieben

Danke,für die bisherigen Antworten-unsere Frage war eher an Frauen und Paare gerichtet.

Hatten uns erste Tips und Anregungenerhofft.


Geschrieben

die ostdeutschen Bräute brauchen doch nur einen Mann sehen, schon werden sie feucht im Schritt!



Und bei Swingerpaaren aus dem Westen fingen sie bereits beim bloßen Gedanken an einen heißen Dreier mit dem Squirten an.


cuddly_witch
Geschrieben

Danke,für die bisherigen Antworten-unsere Frage war eher an Frauen und Paare gerichtet.



Ich komme zwar ursprünglich aus dem tiefen Westen, aber ihr müsst bedenken....die hatten im Osten nix! Keine vernünftige Musik, kein Fernsehen, nichts gescheites inne Geschäfte,keine Urlaubsmöglichkeiten ausser FKK, ihr Leben war schon bei der Geburt verplant, Jobangst oder irgendwelchen anderen Verlustängste gabs da gar nicht.....die waren wahrscheinlich immer mehr mit sich selber beschäftigt und sind deswegen offener.


Geschrieben

Ich komme zwar ursprünglich aus dem tiefen Westen...


Mit anderen Worten: Du hast absolut keine Ahnung. Bin aus dem Westen in den Osten gezogen und lebe hier schon seit fünf Jahren. Wer eine Frau fürs Leben oder zumindest eine langjährige Partnerin sucht, hat hier deutlich bessere Chancen, da die Frauen noch nicht so hochgradig emanzipationsgeschädigt und (noch) nicht auf einem Egotrip sind.


Vala_Su
Geschrieben (bearbeitet)

Danke,für die bisherigen Antworten-unsere Frage war eher an Frauen und Paare gerichtet.



Also da bin ich doch etwas irritiert. Wie sollen Frauen sich selbst im Vergleich sehen? Bin ich als West-Frau (die hier eigentlich nicht gefragt ist) verklemmter als eine Ost-Frau?

Wo soll eine Ost-Frau die Vergleichs-Messlatte hinhängen?

Männer könnten da doch bessere Antworten geben, denn die können einen tatsächlichen Vergleich ziehen.


Edit

Bin aus dem Westen in den Osten gezogen und lebe hier schon seit fünf Jahren. Wer eine Frau fürs Leben oder zumindest eine langjährige Partnerin sucht, hat hier deutlich bessere Chancen, da die Frauen noch nicht so hochgradig emanzipationsgeschädigt und (noch) nicht auf einem Egotrip sind.



Sorry, da müsste ich Dich geschichtlich etwas korrigieren.

Gerade die Ost-Frauen wurden zur Emanzipation erzogen. Da hatte Frau das Kind / die Kinder in die Krippe zu geben und arbeiten zu gehen. Im Gegensatz dazu sind West-Frauen viel öfter zu Hause geblieben. Aber es mag an Deinem Alter sein, dass Du da einfach nicht mehr den Einblick zu hast.


bearbeitet von Vala_Su
Geschrieben (bearbeitet)

Hmpf, aaaaaalso, wenn ich es genau nehme, bin ich ja 'ne Frau in Ostdeutschland. Dennoch im Westen des Ostens.

Was'n nu?
Bin ich jetzt 'ne Westdeutsche? Nee, das sind ja die in Westdeutschland. Also 'ne Ostdeutsche? Nee, bin ja aus'm Westen. Und im Süden des Westens vom Osten.... Öhem....



Yemajali


bearbeitet von Yemajali
oxycodon01
Geschrieben

Hm... ich habe da neulich noch mit einem Freund drüber gesprochen. Und da wir beruflich öfter mit den Mädels aus dem Osten zu tun haben kamen wir zum Schluss: Sehr angenehm. Sowohl beruflich aufgeschlossen, als auch in der ausstrahlung einfach lockerer und zugänglicher, vll weniger -aufgesetzt-?
Mir kommen sie natürlicher vor.


Geschrieben (bearbeitet)

Biste dir da sicher, Namal?

Ich habe mal irgendwo gehört, daß im Osten eher die Frauen, die dort keine Arbeit finden, in den Westen gehen als die arbeitslosen Männer, die eher geneigt sind, auf ihrer Scholle sitzen zu bleiben.
Da scheinen dann die Frauen auch flexibler wie die Männer zu sein.

Nachdem aber halt nirgendwo die Zeit stehenbleibt, wird es auch im Osten damit vorbei sein, daß man dort ein verbraucherfreundliches Häschen erhaschen kann, das mit allem zufrieden ist und keine Ansprüche stellt, weder an das Leben, noch an den Kerl noch an sonstwas.

Und muß auch mal grundsätzlich sagen, da ist wahrscheinlich bei Namal auch eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber er fügt ja schon selber "noch" hinzu.

Ich bin zwar auch im tiefsten Süden der Republik verwurzelt, doch war es nicht so, daß in der alten DDR Frauen alle werktätig waren? Dann waren sie ja eigentlich sogar emanzipierter als die West-Frauen?
Falls man die Emanzipation der Frau allein an Erwerbstätigkeit festmachen will.
Aber das wäre wieder eine andere Frage.


bearbeitet von tabularasa003
Geschrieben


Gerade die Ost-Frauen wurden zur Emanzipation erzogen.


Ich schrieb doch deutlich EMANZIPATIONSGESCHÄDIGT. Hängt deine Lese- und Verständnisschwäche irgendwie mit dem fortgeschrittenem Alter zusammen?


Vala_Su
Geschrieben

Ich schrieb doch deutlich EMANZIPATIONSGESCHÄDIGT. Hängt deine Lese- und Verständnisschwäche irgendwie mit dem fortgeschrittenem Alter zusammen?



Na mal ganz ruhig mit den Pferden. Wer will denn gleich laut werden? Aber die Schädigung ist sichtlich woanders zu suchen.


Geschrieben

Salute Tabularasa

hm, die Werktätigkeit(spflicht) der Frauen war ja nicht dem Umstand geschuldet, die Frauen zu emanzipieren. Man wollte die Kinder unter Kontrolle haben. Wenn von klein auf indoktriniert wird, ist es leichter, folgsame Genossen zu züchten..

Salute Namal

wer kann Emanzipationsgeschädigt werden? Was genau ist schädigend? Wann wäre eine "Entlassung in Eigenständigkeit" schädigend? Für wen?

Yemajali


Ballou1957
Geschrieben

Ich schrieb doch deutlich EMANZIPATIONSGESCHÄDIGT. Hängt deine Lese- und Verständnisschwäche irgendwie mit dem fortgeschrittenem Alter zusammen?



Auf die Gefahr hin, Deinen Erregungslevel unnötig weiter zu strapazieren: aber ich verstehe Deine Aussage vom vorherigen Posting so, dass Du WESTfrauen als emanzipationsgeschädigt bezeichnest und OSTfrauen für beziehungsfähiger hältst.

Somit stünde @Vala Su´s Aussage tatsächlich im Gegensatz zu der Deinigen und ihr Widerspruch wäre vollkommen berechtigt.


Eromaus
Geschrieben

Die Begründung liegt, und das sage ich als Thüringerin, doch ganz klar auf der Hand.
Wie viele der Damen aus dem Westen haben eine katholische Erziehung genossen?
Das legt man nicht so einfach ab was einen im Kindesalter anerzogen wurde. Nacktheit ist pfui, Sex nur im Dunkeln, als Frau geht man am besten als Jungfrau in die Ehe, Kondome sind "Teufelswerk" usw. etc. pp.
Wie war das bei mir im Osten?
Kirche? Was ist das? Ich bin weder getauft noch gehöre ich irgendeiner Konfession an .... für was auch?
Nacktheit war für mich von Kindesbeinen an eine Normalität .... und zwar nicht nur an Stränden oder versteckten Seen!
Liebe Wessis, in unserer schönen Stadt gab es vor der "Wende" schon im Freibad FKK ..... so hast du diese Welt betreten.
Die Ehe wurde nicht durch kirchliche Restriktionen versaut, sonder war was sie einfach ist .... eine Zweckgemeinschaft.
Mal ganz ehrlich, für die große Liebe brauch ich keinen Trauschein ..... die ist entweder vorhanden oder nicht.

Und jetzt stellt sich wirklich irgendwer ernsthaft die Frage ob es Unterschiede gibt zwischen Menschen die in völlig unterschiedlichen sozialen Gesellschaften aufgewachsen sind???

MfG


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Geschrieben


Wie viele der Damen aus dem Westen haben eine katholische Erziehung genossen?....Das legt man nicht so einfach ab

Na, wie viele denn? Kann das eine relevante Betrachtungsweise sein?


Geschrieben (bearbeitet)


wer kann Emanzipationsgeschädigt werden? Was genau ist schädigend? Wann wäre eine "Entlassung in Eigenständigkeit" schädigend? Für wen?
Yemajali


Dazu gehört unteranderem, dass Frauen in Ostdeutschland nicht so schnell Partner und/oder Familie für jemand anderen aufgeben. Oder dass hier im Osten Frauen die Kinder doch noch tatsächlich im gebärfähigem Alter bekommen wollen, ganz im Gegensatz zu Westfrauen. Emanzipation hat übrigens nichts mit dem Job alleine zutun. Nur wegen einem Job ist keine Frau emanzipiert. In meinem, zugegeben noch nicht so langen, Leben habe ich überhaupt erst ein einziges mal eine "emanzipierte" Frau gesehen. Sie hat auf der Firma von meinem Vater als Schlosserin sich im Metallbau versucht.


bearbeitet von Namal
Geschrieben (bearbeitet)

Eromaus:
Denkende Menschen gibt es hüben wie drüben.
Und als Frau aus dem Süden kann ich dir versichern, daß sich hier die Leute ganz schön "emanzipiert" haben, von so ziemlich allem, was früher hoch und heilig war.
Nicht nur die Politiker trauern diesen sicheren Zeiten nach, auch die Kirchen, für die ebenfalls nichts mehr sicher ist.
Das ganze Blablabla interessiert keine Sau mehr, was verzapft wird.
Hier lebt auch keiner hinter dem Mond, das kann ich dir versichern.

Und Namal:
Viele Frauen geben im übrigen eine Partnerschaft/Familie nicht unbedingt wegen jemand anderem auf.
Viele Frauen geben die Partnerschaft deswegen auf, weil sie gar keine ist.
Da ist gar kein anderer Mann im Spiel.
Man gibt eine Partnerschaft deswegen auf, weil man erkannt hat, daß es einem alleine besser geht.
Inzwischen kenne ich als selbst Betroffene auch zahlreiche andere Frauen, die das ganz genauso sehen und gar keinen Kerl mehr wollen (für ewig). Allenfalls noch für gelegentliches Amüsement. Wie das oft so schön neudeutsch genannt wird, als "boytoy".


bearbeitet von tabularasa003
oxycodon01
Geschrieben (bearbeitet)


Hier lebt auch keiner hinter dem Mond, das kann ich dir versichern.



stimmt, aber stellen ansprüche die sie selber am wenigsten erfüllen. Eben häufig abgehobener. Da sind die Mädels aus dem Osten flexibeler, auch im Job.
Bitte aber nicht gleichstellen mit "billig zu haben" oder "nehmen jeden".


bearbeitet von oxycodon01
Geschrieben (bearbeitet)


Und Namal:
Viele Frauen geben im übrigen eine Partnerschaft/Familie nicht unbedingt wegen jemand anderem auf.
Viele Frauen geben die Partnerschaft deswegen auf, weil sie gar keine ist.

Die Mehrheit wird immernoch wegen einem anderen / einer anderen verlassen.


bearbeitet von Namal
Vala_Su
Geschrieben

@Eromaus

Ich kann Dir gut in Deiner Argumentation folgen. Tatsächlich kann ich mir gut vorstellen, dass eine religiöse Erziehung, insbesondere die katholische, eine Hemmschwelle bei Frauen aufgebaut hat, die nur schwer nieder zu reißen ist.

Grundsätzlich aber die Frauen in Ost und West zu unterscheiden und zu gucken, welche offener sind, ist schwerlich machbar. Da können wir auch die Nord- und Süd-Frauen vergleichen.

Die Mentalität von uns Deutschen ist halt überall verschieden.

@Namal

Zu Deiner Argumentation fehlen mir die Worte. Deshalb schreibe ich auch keine mehr.


Geschrieben

Namal:
Das mag für deine Altersgruppe vielleicht sogar zutreffen, für meine eher weniger.


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