Jump to content
redpatient

finanzielle Interessen steuerpflichtig

Empfohlener Beitrag

redpatient
Geschrieben

Hi,

es gibt hier ja die Möglichkeit von finanziellen Interessen.

Muss ich die steuerlich anmelden, weil z.B. Prostitution ist ja auch steuerpflichtig.


Carolien
Geschrieben

Hi,

es gibt hier ja die Möglichkeit von finanziellen Interessen.

Muss ich die steuerlich anmelden, weil z.B. Prostitution ist ja auch steuerpflichtig.



Ja, selbstverständlich.
Wer fuer Sex Geld bekommt oder verlangt, geht per Gesetz der Prostitution nach und entsprechend gelten die gesetzlichen Bestimmungen zu diesem Thema.

Genau wie bei Tantra Massagen eine Sexsteuer erhoben wird.

Wer in welchem Umfang dem tatsächlich nachkomt oder lieber eine Anzeige riskiert, sei dahingestellt.


redpatient
Geschrieben

Danke, bestens erklärt.


ahrtal
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

ja, wie alle Nebeneinkünfte. Auch wenn Du ebenberuflich z.B. Keskse bäckst und die verkaufst, musst Du das bei Deiner Steurerklärung angeben. Es gibt eine Freigrenze, die ich aber im Moment nicht weis. Alles andere wird Deinem Steuerpflichtigem Einkommen zugeschlagen. Kann im ungünstigsten Fall dazu führen, dass Du mit Deinem gesammten Einkommen über die Progressionsgrenze rutschst und für Dein gesammtes Einkommen einen anderen Steuersatz zu zahlen hast.


ACHTUNG:
Diese Antwort stellt keine Steuerberatung dar! Ich habe lediglich eine Frage so beantwortet, wie ich dies für richtig halte!


bearbeitet von ahrtal
immer diese Tippfehler
Carolien
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

Es gibt eine Freigrenze, die ich aber im Moment nicht weis.



Nein. Es gibt keine Freigrenze bei Prostitution, weil zunächst keine Einkommensteuer, sondern erstmal Sexsteuer fällig ist.
Es gibt Automaten, wo sich die Prostituierte ein Tagesticket zieht, dass sie berechtigt 24 Stunden ab Ziehung des Tickets, der Prostitution nachzugehen.
Wo es keine Automaten gibt, muss eine tägliche Steuererklärung gemacht werden, die natuerlich nicht so umfangreich ist wie man das von Einkommensteuererklärungen kennt.
Wo keine Automaten sind und die Gemeinde auch keine tägliche Erklärung fordert, wird meist eine pauschale Popp-Gebuehr in Höhe von 30 Euro fällig. Damit soll dann der voraussichtlich zu erwartenden Umsatz einer Nebenberuflich tätigen Prostituierten oder auch Gelegenheits Prosituierten, abgedeckt sein.
In bestimmten Intervallen werden dann tatsächliche Bescheide erstellt.
Sind die Angaben hierfuer nicht schluessig oder unglaubwuerdig, geht das ganze in der Regel vor Gericht.

Ueberschreitet die Sexsteuer einen Betrag X, geht man von einem Selbständigen Gewerbe aus und dann greifen Gebwerbesteuer und alles womit jeder Selbständige zu tun hat.

Selbstredend kann es in anderen Verwaltungsbzirken, Gemeinden, Ländern.. auch noch ganz andere Regelungen geben, die mir nicht bekannt sind. Hamburg hat da zum Beispiel richtig herbe Vorschriften.

Daher:
Details wie es in der Stadt geregelt ist in der man lebt oder FI auslebt, nennt das zuständige Finanzamt oder die Stadtverwaltung.


bearbeitet von Carolien
×