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rita07

Sind Mann und Frau gar nicht so verschieden?

Empfohlener Beitrag

rita07
Geschrieben

Bisher habe ich den Satz "Männer und Wechseljahre" eigentlich nur als Floskel gesehen und mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht.

Heute las ich zufällig mehrere Urologenberichte, die mich nachdenklich machten. Hier ein kleiner Auszug aus "Planet Wissen":

Innere Unruhe, Mattigkeit, Reizbarkeit, Schweißausbrüche, Haarausfall, Schlaflosigkeit, Potenzstörungen und ein deutlicher Bauchansatz - das sind bei Männern oft erste Anzeichen für das Älterwerden. All diese Symptome treten oft bei Männern zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auf und sie treffen häufig mit einem erniedrigten Testosteronspiegel zusammen. Es ist ein langsamer, schleichender, aber unaufhaltsamer Prozess. Und schon steckt “mann“ mittendrin. Denn das, was man im Volksmund - meist mit einem Lächeln - als Midlife-Crisis abtut, sind in Wirklichkeit die Wechseljahre des Mannes. Das subjektive Krankheitsgefühl führt zu einem Nachlassen der Produktivität. Probleme am Arbeitsplatz sind nicht selten die Folge. Im familiären Bereich entstehen durch sexuelle Frustrationen und plötzliche Stimmungsschwankungen erhebliche Spannungen, welche nicht selten zu Partnerschaftskonflikten führen und den Betroffenen oft isolieren.

Die hier aufgeführten Probleme sind nahezu identisch mit denen, die viele Frauen in den Wechseljahren treffen.

Wenn ich dann weiter "stöber", finde ich diesen Artikel, der mich verunsichert.


Fühlt sich der Mann antriebslos, müde und hat nur noch wenig sexuelles Verlangen, sollte er einen Urologen aufsuchen. Dieser könne, so Bühmann, anhand des Testosteronwertes erkennen, ob die Befindlichkeit mit den Wechseljahren in Verbindung stehe oder ob Mann nur eine stressige Phase durchlebe. Ist der Testosteronmangel schuld, kann eine Hormonersatztherapie helfen. "Testosteronpräparate werden aber nur dann verschrieben, wenn sicher gestellt ist, dass der Mann nicht an Prostatakrebs erkrankt ist, da sie den Krebs zusätzlich anfeuern", so der Experte

Quelle: Dr. Wolfgang Bühmann, Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.

Es ist ja allgemein bekannt, daß viel "Schindluder" mit Hormonersatztherapien bei Frauen in den vergangenen Jahrzehnten getrieben worden ist. Sie wurden hemmungslos verordnet, dabei Risikofaktoren wie Tumore und dergleichen lange Zeit unter den Teppich gekehrt.

Inzwischen gibt es viele Frauen, die den Weg durch die Wechseljahre natürlich und ohne Medikation gehen.

Meine Frage an euch:

Wird jetzt der Mann als "Marktlückenbüßer und Geldbringer" von der Pharmaindustrie mißbraucht? Oder sind Mann und Frau doch ähnlicher, als viele es wahrhaben wollen?

Ich werde mich aus den Beantwortungen weitgehend heraushalten, da ich als Frau naturgemäß dazu nicht viel sagen kann. Lese aber sicherlich mit Spannung mit.


Geschrieben

Ich sehe Mann und Frau als 2 Seiten einer Medallie, ähnlich in so vielem. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, dass der Übergang zwischen männlich und weiblich fließend ist. Es gibt neben Männern und Frauen als biologische Spielvariante auch viele Zwischenformen.
Nicht nur körperliche Merkmale, auch Denkstrukturen, in denen sich Männer und Frauen unterscheiden, gehen fließend ineinander über.


Topbody
Geschrieben (bearbeitet)

Auf die Berichte der Männer mit Bauchansatz und entsprechendem Alter bin ich auch gespannt.

Da gibt es ja doch den ein oder anderen.

Meine persönliche Meinung: es müssen neue Quellen aufgetan werden, an denen Ärzte und Pharmaindustrie verdienen. So wird jedes Jahr eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Denn jeder Mann, der sich gehen lässt, zeigt die von dir genannten Symptome (von Haarausfall mal abgesehen, das ist anlagebedingt).
Aber es ist ja sooo einfach zu Tabletten zu greifen


bearbeitet von Topbody
Geschrieben

[QUOTE=Topbody;8566504]Auf die Berichte der Männer mit Bauchansatz und entsprechendem Alter bin ich auch gespannt.

Da gibt es ja doch den ein oder anderen.

Ja, hier ist einer!

Ich mus sagen, im Augenblick hänge ich auch richtig durch, Haarausfall hab ich auch (ein schönes Geicht braucht halt Platz!)
Bauchansatz lässt sich auch nicht mehr wegdisskutieren.
Es ist schon so, wie Du sagst, Topbody, man lässt sich irgendwann einfach gehen und wenn man sich dessen bewusst wird, ist es schwer, das Ruder wieder rum zu reißen. Aber an Tabletten habe ich bis jetzt noch nicht gedacht. Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch. Und wenn mich meine Plautze richtig anfängt zu nerven, werd ich halt was tun, um sie wegzu kriegen. Bis dahin bleibe ich halt fett.


MannohneSusi
Geschrieben

Danke, Rita!

Du hast mir die perfekte Ausrede für meine partielle Faulheit geliefert!

Ich hab die Wechseljahre, deswegen kann ich den Rasen nicht mähen! Mal sehen, ob ich damit bei Susi durchkomme!

Nur die Sache mit dem Bauch....ob ich mir mal einen schicken Hüftgürtel zulegen sollte?

Ich habe sogar versucht, bei einer Diätberatungsstelle anzurufen....keiner hat abgenommen!

Aber ich vermute mal, dass es auch bei Männern irgendwelche Umstellungen gibt, die natürlich auch nach außen sichtbar werden.
Nur ist mit das nicht wichtig genug, um deswegen einen Medizinmann zu konsultieren.
Und Medikamente fallen sowieso aus, vielleicht mal ein Aspirin, wenn es sich nicht vermeiden lässt!


Der Mann


Geschrieben

Werte Rita,

Männer und Frauen sind beides biochemische Kohlen-Wasserstoffeinheiten. Von daher gibt es eine gewisse Schnittmenge von biochemischen Prozessabläufen.

Die Pharmaindustrie "missbraucht" Alles und Jeden, also auch den Mann, um den Absatz und den Gewinn zu maximieren.


Vala_Su
Geschrieben

In gewisser Weise sind aber doch typische Midlife-Crisis Symptome in der Männerwelt zu beobachten.

Schon allein hier in den Profilen ist leicht zu erkennen, wer in der Midlife-Crisis steckt.

Wenn ich Männer-Profile sehe, wo die Männer Mitte 40 sind und vor einem Porsche (oder ähnlich) stehen und sich stolz ablichten lassen. Am besten noch mit eingezogenem Bauch! Alles hier schon gesehen.


rita07
Geschrieben

Vala_Su, ich will in diesem Thread keine Erscheinungsform der Männer bewerten, sondern ob die "Wechseljahrebeschwerden" wirklich so ähnlich bei Mann und Frau sind oder dies ein Griff in die Pharmatrickkiste ist.

Werter Montago, Dein Ansatz mit den biochemischen Kohlen-Wasserstoffeinheiten ist in dieser Form wirklich überlegenswert. Darauf bin ich noch nicht gekommen.

MoS, ich wollte den "Bauchansatz" und den "Haarverlust" nicht mitten aus den Eingangszitaten entfernen. Diese äußerlichen Dinge sind - zumindest für mich - eher sekundär.

Sehr schön anschaulich ist auch Fabers Vergleich mit den zwei Seiten der Medaille.

Die sogenannten "Midlifecrisis" beim Mann habe ich bisher immer belächelt und es als eigentlich liebenswerte Macke eines reifen Menschen gesehen. Wechseljahrebeschwerden sind aber eine völlig andere Baustelle für mich, wenn es sie in der beschriebenen Form wirklich gibt.


SMpaarOB
Geschrieben



Ich werde mich aus den Beantwortungen weitgehend heraushalten, da ich als Frau naturgemäß dazu nicht viel sagen kann. Lese aber sicherlich mit Spannung mit.



@Rita07

Wie aber sollen Männer beurteilen können, ob Männer und Frauen sich diesbezüglich ähnlich sind.? Auch die kennen nur sich und können die Wechseljahre der Frau nicht nachempfinden.


rita07
Geschrieben

Die "Anzeichen" sind doch in den Eingangszitaten eindeutig aufgeschlüsselt, haben sicherlich im Großen und Ganzen auch für viele Frauen Bedeutung.

Daß ich mich als Frau heraushalten will aus der Thematik, ist doch sonnenklar. Die weiblichen Wechseljahre - bis hin zum Verlust der Gebährfähigkeit - sind eine Tatsache, an der es kein Rütteln gibt. Das muß ich nicht hinterfragen.


Geschrieben

Aaaaaaaaaaaaaaalso

1.innere Unruhe

a)Ich ruhe in mir selbst, ich bin ja Single.
b)Wenn ich das mal nicht sein sollte, gilt 3.


2.Mattigkeit

Da ist was dran. Ich werde häufiger und schneller müde als früher.


3.Reizbarkeit

a)Grundsätzlich nicht.
b)Es sei denn, ich lese im Forum reizende Nicknamen oder der Fall 1b tritt ein.


4.Schweißausbrüche

Nicht signifikant.


5.Haarausfall

Ok ok, ich trage mein Haar offen.


6.Schlaflosigkeit

Trifft nicht zu. Ich schlafe wie ein Bär.


7.Potenzstörungen

Bisher noch nicht, aber Libidoprobleme (die ich dann aber auch haben will), wenn ich hier im Forum lese. Bevor man sich mit so etwas datet, erscheinen mir, da Potenzstörungen nicht vorliegen, "gewollte Libidoprobleme" als das mit Abstand geringste Übel.


8.deutlicher Bauchansatz

Wenn man nicht für einen entsprechenden sportlichen Ausgleich sorgen kann, bekommt einem eine Bürotätigkeit nicht besonders gut.


9. Prostataprobleme (die fehlen übrigens in der Auflistung, werte Rita. Aber ich nehme dir das nicht übel, du hast ja keine. )

Hab ich auch noch nicht. Mal noch kann ich im Winter spielend leicht mein Monogramm in den Schnee pinkeln.


Werte Rita, ich hoffe doch, ich konnte ein klein wenig zu deiner Läuterung beitragen.


LG xray666


Geschrieben (bearbeitet)

Ich will nicht nerven und nicht kleinkariert wirken, und normalerweise halte ich mich beim Thema Rechtschreibung zurück, weil da eh' schon Hopfen und Malz verloren ist, aber Kohlenwasserstoffeinheiten nach Kohlen mit einem Trennstrich zu quälen tut wirklich weh. Abgesehen davon, dass Kohlenwasserstoffe nur einen kleinen Teil der organischen Verbindungen ausmachen, die zudem in der Biochemie eine untergeordnete Rolle spielen, da in fast allen biochemischen Prozessen organische Moleküle mit Stickstoff, Schwefel, Phosphor, Sauerstoff, etc.. beteiligt sind, wir also gar keine Kohlenwasserstoffeinheiten sind, bildet der Begriff "Kohlenwasserstoffe" eine nähere Spezifizierung des Begriffs "Einheit". Wenn jemand also meint, da irgendwo einen Trennstrich unterbringen zu müssen, möge er ihn bitte vor "Einheiten" platzieren.

Ich glaube, der Originalbegriff stammt sogar vom Original (Star Trek), lautet dort aber "Kohlenstoffeinheiten".

Irgendwie muss ich gerade an Data denken, wo ich mein Posting nochmal überfliege..
Verzeiht mir diesen Klugschiss-Anfall (nicht Klug-Schissanfall), aber meine Midlife-Crisis macht mich gerade recht schmerzempfindlich, und das tat mehr weh, als das übliche Verwechseln von "seit" und "seid" oder dass "standart" die Standardschreibweise zu sein scheint.


bearbeitet von Faber
onkelhelmut
Geschrieben

@mos

... Ich hab die Wechseljahre, deswegen kann ich den Rasen nicht mähen! Mal sehen, ob ich damit bei Susi durchkomme!
... Ich habe sogar versucht, bei einer Diätberatungsstelle anzurufen....keiner hat abgenommen!
Der Mann



Erst mal viele Grüße an Susi.

Wenn du den Rasen nicht mähen kannst, liegt das nicht an den Wechseljahren, versuchs lieber mal beim ASrzt und lass dir eine "Arbeitsunlustbescheinigung" ausstellen, mal sehen, ob Susi diese akzeptiert.

Jeder Mensch kommt in die Wechseljahre, einer früher, einer später, manche durchleben diese Phase relativ problemlos, andere haben gewaltig zu kämpfen. Bei Frauen ist die Phase meist viel schlimmer, weil die Umstellung im Körper größer ist.

In Asien sind diese Beschwerden meist recht gering, weil dort die Ernährung anders ist (ein Kuhdorf in China verbraucht z. B. mehr Knoblauch als halb Frankfurt - übertrieben ausgedrückt).


Geschrieben

@Faber - hast ja Recht, was die Rechtschreibung angeht, weiß auch nicht, was mir dabei gerade im Kopf herum ging.

In der Tat war ich in der Betrachtung von Star Trek inspiriert.

Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass Frau und Mann ja nun beide der Spezies Mensch angehören und somit auch Überschneidungen von körperlichen Prozessabläufen haben.


Geschrieben (bearbeitet)


Ich glaube, der Originalbegriff stammt sogar vom Original (Star Trek), lautet dort aber "Kohlenstoffeinheiten".



lach und yep

star trek der film (1980)

der begriff wurde von der wiedergefundenen sonde voyager 6 ausgesprochen


bearbeitet von soulmusic
Geschrieben

Grins, ist mir alles völlig Hupe, Hauptsache ist doch, Mann und Frau sind sexuell kompatibel, so wie meine Affaire und ich und wir sind beide in diesem komischen Alter, lach


Geschrieben

Danke für die freundliche Reaktion!
Ich gebe Dir im Grundsatz recht, dass die Pharma- und Kosmetikindustrie rein durch Profit motiviert den Mann als Kunden für Bereiche entdeckt hat, die bisher Frauendomänen waren, und deswegen diese Bereiche in der Werbung pusht, aber es finden ja auch tatsächlich gesellschaftliche Änderungen bezüglich der Rollen der Geschlechter statt und in der Forschung spielt die Biologie der (menschlichen) Sexualität eine immer größer werdende Rolle.
Vagina, Brüste, Penis, Bart und Körperbau sind nur Ausprägungen des gleichen Modells, und werden nur durch Hormone in ihrer Entwicklung gesteuert.


Geschrieben



Bei Frauen ist die Phase meist viel schlimmer, weil die Umstellung im Körper größer ist.



darum mäht ja auch MoS den Rasen

ne aber mal im Ernst,ich weiß nicht wie das bei älteren Alleinstehenden Herren ist,das beziehe ich jetzt mal nicht mit ein.

Ich kann mir aber vorstellen das es bei gleichaltrigen Paaren so ne Art Ansteckung ist,junge Männer bekommen ja auch oftmals Schwangerschaftssymptome,wenn sie Vater werden.Warum soll das beim Abklingen der Geschlechtsreife nicht ebenso sein?


Susi


Geschrieben (bearbeitet)

Ja Susi, das kann ich mir jedenfalls gut vorstellen, dass bei langjährig verheirateten Paaren, das Ähnlichkeitssyndrom ein Rolle spielen kann.


Ich gebe Dir im Grundsatz recht, dass die Pharma- und Kosmetikindustrie rein durch Profit motiviert den Mann als Kunden für Bereiche entdeckt hat, die bisher Frauendomänen waren...

...aber es finden ja auch tatsächlich gesellschaftliche Änderungen bezüglich der Rollen der Geschlechter statt



Und warum muss/soll ich nun als Mann jeder profitgesteuerten Modeerscheinung hinterherhecheln?

Mir persönlich sind diese metrosexuell-androgynen Typen einfach nur höchst suspekt. Das hat für mich mit Mann sein nichts mehr zu tun. Das sind für mich nur ganz arme Würstchen.

Da habe ich immer den Eindruck, als wären die durch eine Emma-Mutter in ihrer männlichen Entwicklung gestört. Da hat dann die Erziehung des Sohnes zur besseren Frau stattgefunden. Abartig.


LG xray666

P.S.: Ältere alleinstehende Herren lassen übrigens gegen Entgelt den Sohn des Nachbarn mähen oder wenn der verhindert ist, von den eigenen Töchtern.


bearbeitet von xray666
Desroisiers
Geschrieben

Die vermeintlichen Unterschiede sind verschwindend gering, lassen sich aber gut vermarkten und haben längst ihren Platz in den Herzen der eher am Rand der bundesdeutschen Intelligenzkurve siechenden Menschen gefunden. Der so genannte „Geschlechterkrieg“ ist – in den wesentlichen Punkten – aber lediglich eine unbewiesene Annahme und in vielen Detailfragen nicht einmal das. Aber der Mensch benötigt klare Linien und die sollten möglichst so gestaltet sein, dass er (der Mensch) sich im Rahmen dieser Grenzen frei onanierend und ohne jegliche Geistesleitung zurückziehen kann. Das erleichtert das Leben und beschert den oben genannten Literaten und Verlegern (Wissenschaftler wollte mir partout nicht über den Finger gehen) einen sehr einträglichen Lebensstandard. Solange der Mann als gefühlskalter aber systematisch gut einparkender Allesficker, die Frau hingegen als eine gefühlvolle, liebesuchende Verständnisaufbringerin mit durchschnittlichen Einparkqualitäten definiert wird, ist ja alles, was so im täglichen Beziehungswahnsinn passiert hinreichend erklärt und wissenschaftlich belegt. Bewaffnet mit entsprechender Literatur kann nun ein jeder auf die scheinbar gottgegebenen (gewollten?) Unterschiede verweisen und sich jeder Änderung der eigenen Denk- und Verhaltensmuster entziehen. Ein kurzer Ausflug durch dieses Forum untermauert das in fast errötender Weise: stereotype Rollenmuster, gebackene Allgemeinplätzchen – das ganze traurige Programm. Alles wohlgemerkt auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, denn wie wir Dank des Baron wissen, greifen weibliche Neugeborene zum Plüschtier, männliche vermehrt zum Mobile. Nicht, dass die Zahlen so signifikant wären, dass manche Frauen im Forum ihr ganzes Leben danach ausrichten müssten, aber es dient doch immer wieder als Basisargument für die gesamte Scharlatanerie im Umfeld der großen Geschlechterkriege. Zieht man jetzt noch das Argument ins Feld, dass die Gehirne der oben genannten Zielgruppe noch gar nicht ausreichend ausgeprägt waren, um eine derart hanebüchene Herleitung zu konstruieren, wird es schon nebliger im sexuellen Emotionswald. Nun wird man mir zwangsläufig an den Kopf werfen, dass der Prozess der Weiterentwicklung offensichtlich gar nicht stattfindet. Zumindest, was dieses Forum betrifft. Aber ich hoffe inständig, dass poppen.de kein repräsentativer Durchschnitt unserer Gesellschaft ist. Oder sind wir ein Haufen sich Ingwer in Hintern stopfender, rechtschreibeschwacher Ignoranten geworden, deren Kommunikation sich auf „Hi Riddi, Knuddel-Knutsch, HDL, LOL, Grins“ reduziert? Stellen wir das für den Moment zurück und kommen auf die von der Natur gegebenen, gravierenden (Verhaltens- und Denk) Unterschiede zurück. Es gibt diese Unterschiede nicht oder nur in sehr geringem Umfang. Manche Frauen geben ganz passables Männchen ab und trommeln sich gerne und ohne Unterlass auf die Brust. Ich verweise bspw. auf das Fünfjob-Nachtschicht-Party-Exemplar. Oder Männer, die wirklich ansehnliche Frauen sind und ihre zickigen Kleinkriege mit heißer (Strick) Nadel ausfechten. Erwiesen gibt es nur einen Unterschied: Männer werfen besser als Frauen. Und damit meine ich keinen Dreck, dass beherrschen beide ziemlich gut, sondern einen Gegenstand, gerne von runder Form. Da wird jetzt bei vielen ein stechender Schmerz in der Brust auftreten und die Beine taub werden lassen, denn das würde ganze Lebenswerke auslöschen. Allen, unter deren Stuhl sich gerade eine zwangsentleerte gelbliche Lache ausbreitet, sei aber versichert: ihr könnt so weitermachen wie bisher. Die Natur des Mannes resp. der Frau ist schuld. Es stimmt zwar nicht, funktioniert aber. Die Päbste sind seit 1000 Jahren mit zweifelhaften Theorien auf Tournee und es gibt sie trotzdem noch. Nur, weil es falsch scheint, ist es noch längst nicht unrichtig, gelle? Aber, verehrte Einzeller, es kommt noch schlimmer. Die Unterschiede innerhalb der Gruppen (also zwischen Männern bzw. Frauen) sind im Gegensatz dazu gewaltig. Da müssen wohl auch Allianzen auf ihre Substanz geprüft werden, liebe Schwestern des Schweinmännerordens. Umgekehrt natürlich ebenso. Schließlich fickt die wegen langweiligen Grundblasens verstoßene Ex ja nach der Trennung ganz vorzüglich mit anderen Männern. Was ja gemäß der Grundtheorie so nicht sein dürfte. Auch ein Blick in die Geschichte lehrt uns, dass Frauen mitnichten die empathischen Elfen sind, für die sie hier gern verklärt gehalten werden. Die „blutige Marie“ war da keine Ausnahme, hat uns aber zumindest ein gleichnamiges Getränk beschert. Einen doppelten Torquemada ohne Eis ist die Cocktailindustrie uns aber schuldig geblieben. Da rätsele ich noch am Zusammenhang.
Was bleibt, liebe Brüder und Schwestern?

U throw like a girl!

Und ob das für die Erklärung eines ganzen, verpfuschten Lebens reicht? Das mag jeder für sich definieren. Also für den Moment empfehle ich: Ingwer in den Hintern und weiterknuddeln.


DickeElfeBln
Geschrieben

dann schieben wir den mal nach oben - gehört zu dem einen thema in *aktuelles*
vllt.....kann man die ja beide nebeneinanderlegen - liebe mods - was meint ihr


Geschrieben

Ein Mann ein Wort. Eine Frau ein Wörterbuch. Trifft meiner Erfahrung nach zu!


Padigio
Geschrieben

Wenn ich die Beiträge von ThePunish lese, hoffe ich das jedem klar ist das auch Mann und Mann verschieden sind


Geschrieben

Habe gerade gelesen, dass sein Avatar als Frau dargestellt wird. Und nun


Geschrieben

Also zu den Midlife Crises wie oben irgendwo stand ,das Mann vor `n Porsche ,,pussiert,,

Da gibt es tatsächlich kaum Unterschiede wenn ich seh wie viele verwirrte diese überdimensionierten Kasperkutschen fahren die
aus meiner Sicht keiner braucht .
Da paßt es tatsächlich wenn man sagt sie oder er
hat ein Schwanzproblem und gleichmäßig scheiße fahren die meisten auch.

Ich habe fertisch


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