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sugar_me

Gesetzliche Betreuung

Empfohlener Beitrag

sugar_me
Geschrieben

Früher nannte man es "Entmündigung". Heute wird statt dessen für bestimmte Bereiche des Lebens ein gesetzlicher Betreuer eingesetzt.

Hat hier Jemand damit Erfahrung gemacht? Hat hier Jemand möglicherweise einen gesetzlichen Betreuer?


Ballou1957
Geschrieben

Letzteres vermute ich in verschiedenen Fällen - aber ich könnte es nicht belegen!


Desroisiers
Geschrieben

Letzteres vermute ich in verschiedenen Fällen



Schade, da warst Du schneller. Trotzdem gut.


Geschrieben

für bestimmte Bereiche des Lebens ein gesetzlicher Betreuer eingesetzt.



Nennt man diese Betreuer in dieser Community nicht "Moderatoren"?


sugar_me
Geschrieben

Letzteres vermute ich in verschiedenen Fällen...



Ich warte mal ab, was so kommt


Cunnix
Geschrieben


Hat hier Jemand damit Erfahrung gemacht? Hat hier Jemand möglicherweise einen gesetzlichen Betreuer?



Ich habe damit keine Erfahrung!

Du könntest ja mal bei Google gesetzlicher Betreuer eingeben und dich dort informieren.


sugar_me
Geschrieben



... und dich dort informieren.



Lies noch mal genau , bitte


Cunnix
Geschrieben

...Hat hier Jemand damit Erfahrung gemacht? Hat hier Jemand möglicherweise einen gesetzlichen Betreuer?



Letzteres wird hier wohl niemand zugeben! (wollen)


Geschrieben

Ist ein verdammt undankbarer job ,mein vater hat das erenamtlich gemacht und eine menge zeit damit vergäudet für den undank den er geerntet hat !
Ich würde aus der erfahrung heraus nur eine betreuung innerhalb der familie bis zum 3-4 Grad verwandter annehmen !!!


Vala_Su
Geschrieben

Ich musste vor vielen Jahren für meinen Vater einen gesetzlichen Betreuer einsetzen lassen.

Nachdem er sein Augenlicht fast gänzlich verloren hat, konnte er seine Briefe nicht mehr lesen. Da er aber zwei Jahre lang verheimlicht hatte, wie viel Chaos sich bei ihm angehäuft hatte (wir wohnten ca. 600 km entfernt), war ich natürlich mit dem Chaos total überfordert.

Wir wandten uns an das zuständige Amtsgericht und ließen dort einen gesetzlichen Betreuer für "Briefangelegenheiten" (mit fällt das Fachwort gerade nicht ein) einsetzen.

Das ist jetzt ca. 10 Jahre her. Mein Vater hat ein geregeltes Leben, da der Betreuer sich auch beim Gesundheitsamt für ihn eingesetzt hat und er jetzt eine Putzfrau zweimal die Woche hat.

Die gesetzliche Betreuung war das beste, was ich für meinen Vater machen konnte, da er ansonsten absolut selbstbestimmt weiter leben kann.


Geschrieben



Hat hier Jemand damit Erfahrung gemacht? Hat hier Jemand möglicherweise einen gesetzlichen Betreuer?



Ja

und

nein .

(Aussage gilt nur für mich)


Geschrieben

Ja. Ich habe das mal gemacht (Ehrenamtlich) würde es aber nur noch für völlig Fremde tun.

Alles andere käme mir zu nah.

Yemajali


Geschrieben

Ich kann mich dem positiven Echo so weit anschließen.

Ich hatte berufsbedingd häufiger mit Menschen zu tun, die einen Betreuer hatten, und die Rückmeldungen waren durch die Bank sehr positiv.
"Gottseidank hilft mir da wer!" "Ich raffs allein ja nicht." "Ohne die wär ich verloren." "bin dem SO dankbar, daß er mir beim Behördenkrieg hilft."
Das waren so die Zitate, die da von unterschiedlichen Klienten durchkamen.

Der einzige, der sich mal bitterlich beschwert hat war ein 17jähriger russischer Vollwaise mit - sagen wir es mal so neutral wie möglich - stark eingeschränkten kognitiven und sozialen skills.
Und der hat sich auch vor allem genervt gefühlt, weil er sein handy immer dabeihaben sollte und an jeden seiner Termine dreimal erinnert wurde (was aber auch nötig war). Das war aber auch ein Härtefall - Wohngruppe und so.
Meist sind die Klienten ja Leute, die alleine irgendwelche Lebensaspekte schlicht nicht schaffen, und das auch wissen. Teenmütter, Drogis, Wahrnehmungsbehinderte, Vollpflegefälle...

Finde es ehrlich ein gutes Zeichen, daß das bei uns größtenteils von Ehrenamtlern gemacht wird, und nicht wie in Anderen Staaten von überarbeiteten, unterbezahlten Sozialarbeitern die dann 40-60 Klienten an der Backe haben.

LG
TT


komischerKauz
Geschrieben

Was ist denn eine Wahrnehmungsbehinderung? Würde mich mal interessieren


Geschrieben

Ich denke, wie auch schon geschildert, wenn jemand nicht sehen/hoeren kann.
Ohne mich jetzt allerdings im Beamtendeutsch gut auszukennen.


Geschrieben (bearbeitet)

Eher Gesundheits-Bürokratie-deutsch, aber ja.

Primär Seh- und Hörbehinderung.
Aber auch soziale Unfähigkeit (Autismus, Asperger-Syndrom)
oder durch Hirnschädigung bedingte Muster-erkennungsstörungen (Leute die Gesichter nicht unterscheiden können, starke kongitive Einschränkungen ect.)

Alles Wahrnehmungsprobleme, die die gesellschaftliche Teilnahme erschweren.


bearbeitet von TaktilerTanz
cuddly_witch
Geschrieben

Hat hier Jemand damit Erfahrung gemacht?




Ja, ich war es jahrelang für 2 Personen aus der Familie.


onkelhelmut
Geschrieben

Nicht offiziell, aber für Mutter und Schwiegerelten (84 - 96 Jahrem alt).


sugar_me
Geschrieben (bearbeitet)

*** edit by Mod ***

Und gibt es hier auch Jemanden, der für sich selbst gesetzliche Betreuung in Anspruch nimmt?


bearbeitet von CaraVirt
Textteile wg. Bezug auf inzw. gelöschte Inhalte entfernt
rita07
Geschrieben

Glaubst Du wirklich, sugar me, daß sich hier jemand meldet, ja, ich habe eine gesetzliche Betreuung? Ich denke eher nein. Selbst wenn, was gibt Dir das?


sugar_me
Geschrieben (bearbeitet)

Ach Rita, hier wird so viel - mehr oder weniger sinnfreies - geschrieben. Meine Motivation möchte ich nicht diskutieren


Nachtrag:

Für mich ist dieses Thema soweit beendet.
Vielen Dank an Alle, die sich dazu geäußert haben.


bearbeitet von sugar_me
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