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Umgang mit Mitgliedern

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo an alle und das poppen.de Team!

Es ist vielleicht ein ungewöhnlicher Weg den ich hier jetzt beschreite aber nach Dutzenden Emails wohl der einzige.

Ich wollte nur mal kurz meine jetzigen Erfahrungen mit Poppen.de mitteilen.

Bin erst seit kurzer Zeit hier und eigentlich gefällt mir das ganze hier recht gut.

Bis auf eine Kleinigkeit.
Ich war eigentlich mal vip-Mitglied
Und der Spaß kostet ja so um die 9 Euro.
Da irgendetwas mit der überweisung nicht rechtzeitig geklappt hat (war übrigens ein fehler der Bank!) hat man mir die Vip-Mitgliedschaft gesperrt.
Ok,das kann ich ja noch verstehen.
Plötzlich habe ich einen Brief von netten Anwälten im Postkasten.
Mit der netten Forderung von 59 Euro !
Ohne jemals einen schriftlichen (per E-Mail oder Brief) oder Telefonischen Hinweis darauf zu bekommen!
Ich bin nicht nur super-enttäuscht sondern auch echt sauer!
Nicht mal die Rechtsanwälte haben auf meine unzähligen E-mails reagiert!
Ich hätte das Geld sofort überwiesen,denn 9 Euro sind ja wirklich nicht die Welt.
Aber wenn man nicht mal die chance hat ...
Ich habe das Geld jetzt bezahlt,hat ja doch keinen Sinn sich in so einer Situation mit Rechtsanwälten rumzuärgern.
Da macht man es sich echt leicht !
Ich finde das ist nicht die art mit der man Mitglieder behandelt!

Warscheinlich wird dieser Beitrag eh gelöscht aber dann hat ihn wenigstens ein Admin gelesen und kann den Scheiß der hier gelaufen ist mal Weitergeben!
So geht es wohl nicht!
und ich finde es wäre ne kleine Entschuldigung angebracht...


Geschrieben


Da macht man es sich echt leicht !
Ich finde das ist nicht die art mit der man Mitglieder behandelt!

Warscheinlich wird dieser Beitrag eh gelöscht aber dann hat ihn wenigstens ein Admin gelesen und kann den Scheiß der hier gelaufen ist mal Weitergeben!
So geht es wohl nicht!
und ich finde es wäre ne kleine Entschuldigung angebracht...



Mhhh...die Sache ist zwar ärgerlich, aber den "Scheiss" hast DU doch verursacht, oder nicht?

Soweit ich weiss, ist das gesamte Inkasso an Libereco gegangen...ich denke mal DU musst Dich dorthin wenden...so isses halt mit outsourcing...

Wende Dich doch mal direkt an die Admins, die können Dir das sicher erklären..

Wieso Du dies jetzt unter Verbesserungsvorschlägen postest, ist mir ebenso unverständlich..

der_master


DerPapst1982
Geschrieben

weil vielleicht was geändert werden sollte?!


Geschrieben

@papst:

Nuja..dann sollte TE was ändern und für Kontodeckung sorgen....iss aber eigentlich nicht mein Problem..

BTW:

Wenn ich vom Anwalt nen Schrieb bekomme, wende ich mich per Tele oder Brief an den Absender zurück und nicht per E-Mail...

Gleiches gilt im Übrigen für ne Internet-Seite:

Wenn ich DENKE das Problem, welches ICH verursacht habe, muss ich klären...wende ich mich direkt an die Admins/Betreiber und nicht ans Forum...

so long....der_master


Geschrieben

Genau dieses Verhalten kann ich nicht verstehen und selbiges sollte verbessert werden,deshalb dieser Post.

Es wäre doch wohl kein problem gewesen mir ne Nachricht in mein Postfach zu schicken,oder ist das schon zuviel?
Ausserdem ;was soll man bitteschön noch regeln wenn man gleich ne Rechnung vom Anwalt bekommt?
Was die Kontodeckung angeht,die war ok.

Ich will den Laden hier bestimmt nicht schlechtmachen,aber ich finde daran sieht man ganz klar wie wichtig hier der Service und die Dienstleistung die hier schliesslich angeboten wird genommen wird.


Geschrieben



Es wäre doch wohl kein problem gewesen mir ne Nachricht in mein Postfach zu schicken,oder ist das schon zuviel?



Woher soll denn der Anwalt Deine E-mail-Addy haben?

Ausserdem machen Anwälte sowas nicht, da E-Mail nicht rechtskräftig..

Aber da es ja nen Fehler Deiner Bank war...reich die Rechnung doch gleich weiter..iss ja dann nicht Deine Schuld....sorry habs erst jetzt nochmal gelesen..

Der Tip mit Betreiber/Admins war nur so gemeint, dass Dir dort evtl erklärt werden kann wieso das überhaupt passiert ist.

Wie gesagt, meiner Meinung nach hat poppen.de das Inkasso "outgesourct" zu LiberEco und dadurch auch nichts zu tun mit Mahngebühren usw...

gruss..der_master


Geschrieben

Nu sind wir aber mal ehrlich

von 9 € direkt auf 59€ is schon ziemlich happig

Ne "NORMALE" Mahngebühr von 5€ würden wohl auch reichen


Schlüppadieb
Geschrieben

Die Anwälte wollen für ihre Arbeit auch bezahlt werden


TheCuriosity
Geschrieben

Ausserdem machen Anwälte sowas nicht, da E-Mail nicht rechtskräftig..


hmmm... aber der gesamte "Vertragsabschluss" übers Internet und Email ist rechtskräftig?? Ich kann mich nämlich nicht erinnern irgendetwas schriflich bekommen oder versendet zu haben.
Libe*irgendwas könnte aber auch die Email senden oder weitergeben... zusammen mit der Adresse..
Dies nur mal so...

Davon mal ab ist dies nicht die erste "Beschwerde" in dieser Richtung...


Geschrieben

also
bei mir is nun schon 2 mal passiert das mangels deckung der betrag nicht abgebucht werden konnt, ich hab allerdings von der firma Libereco ne mail bekommen das es halt nicht abgebucht werden konnt und ich bin xx tagen überweisen sollt z.zgl 8oder9€ bearbeitungsgebühr ansonsten würden sie es an nen anwalt weitergeben und das sei mit weiteren kosten verbunden.... ihr solltet mal schaun ob ihr die mail bekommen habt, meist landet sie aber automatisch im spamordner......


Geschrieben

Da irgendetwas mit der überweisung nicht rechtzeitig geklappt hat (war übrigens ein fehler der Bank!) hat man mir die Vip-Mitgliedschaft gesperrt.
Ok,das kann ich ja noch verstehen.
Plötzlich habe ich einen Brief von netten Anwälten im Postkasten.
Mit der netten Forderung von 59 Euro !

Der normale Gang der Dinge ist, dass Du von Libereco eine EMail an die Adresse bekommst, die Du bei der Anmeldung dort hinterlegt hast. Dein PN-Fach ist für die Abrechnungsfirma unerreichbar. Ich weiß auch, dass das bei anderen schon geklappt hat, es wurde gelegentlich darüber geklagt, dass für den zusätzlichen Aufwand der Rückbuchung (um eine Überweisung ging es bestimmt nicht) 8€ an zusätzlichen Kosten anfallen.

Wenn durch einen Fehler, der letztlich bei Dir (Deiner Bank) liegt, eine Lastschrift zurückgebucht wird, dann denke ich schon, dass es auch an Dir ist, die Nachzahlung und die Zusatzkosten zu klären. Ganz unabhängig davon, ob die zugehörige EMail bei Dir angekommen ist.

So ist die Sache nun beim Anwalt gelandet, und der verkehrt natürlich nur schriftlich mit Dir.


Geschrieben

Nun ja,jetzt ist es eh zu spät.
Wollte ja auch nur mal kundtun.
Finde das können ruhig alle hier wissen,damit sie vorgewarnt.
Und scheinbar ging es mir nicht alleine so.


Geschrieben (bearbeitet)

Da gibt es einige bei denen es so gelaufen ist.

Für das nichterreichen der Mahnung reicht es hier aber schon aus, dass dein Postfach aus x-Gründen genau zu dem Zeitpunkt die Email nicht empfangen hat und dann bekommst du natürlich keine 2te Mahnung sondern direkt Post vom Anwalt.

Was die Höhe betrifft ... ich hatte mal bei der Telekom nen Betrag von 7 Euro eines Fremdanbieters mit auf der Rechnung. Die Rechnung selber (der Telekom) bezahlte ich erst nachdem die Mahnung kam. Was ich nicht wußte, die Telekom mahnt nur ihre eigenen Beiträge an aber nicht die der Fremdanbieter, deshalb bezahlte ich also ohne die 7 Euro ohne mir dessen bewußt zu sein.
Irgendwann bekam ich ein Inkassoschreiben über 44,x Euro. Da hatten sich die 7 Euro auch ganz schön vermehrt *lach*. Lt. des Inkassos hatte mir der Fremdanbieter eine Mahnung geschickt die ich jedoch auch nicht erhalten habe. Tja das ist dann p.P. persönliches Pech .

Wie sich die Inkassogebühren zusammensetzen steht ja immer mit im Schreiben drin. Ob die Rechtens sind, darüber läßt sich streiten:

Überhöhte Inkassogebühren

Rechtsanwälte verlangen bei Mahnschreiben in der Regel 7,5 Zehntel der nach dem jeweiligen Streitwert (Forderungshöhe) berechneten Gebühr. Maximal dürfen sie nach der geltenden Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) dem Schuldner bzw. ihrem Auftraggeber eine volle Gebühr (10 Zehntel) in Rechnung stellen. Die Gebühren von Inkassounternehmen liegen nicht selten erheblich über den üblichen Anwaltsgebühren.

Gleichwohl hat das Oberlandesgericht Köln entschieden, dass ein Inkassobüro, das für ein erstes Mahnschreiben von dem Schuldner Kostenersatz von mehr als einer 10 Zehntel-Gebühr nach § 11 BRAGO verlangt, nicht unlauter i. S. d. § 1 UWG handelt, da die Regelungen der BRAGO nicht auch für die Höhe der Erstattungsfähigkeit von Inkassogebühren gelten.

Hinweis: Die Entscheidung bedeutet jedoch nicht, dass der Schuldner derart hohe Inkassogebühren auch tatsächlich zahlen muss. Die Gerichte gehen nämlich ganz überwiegend davon aus, dass Inkassounternehmen keine höheren Gebühren und Unkosten als Rechtsanwälte geltend machen dürfen.

Urteil des OLG Köln vom 17.10.2003
6 U 60/03
Pressemitteilung des OLG Köln



Wie du denken die meisten. Warum sich mit dem Inkassobüro rumstreiten. Ich hab das in einem anderen Fall mal gemacht und konnte die Gesamtinkassosumme von 145 auf 100 Euro drücken.

Naja wie sagt man so schön "nächstes mal bist du schlauer" und ansonsten kannst du auch immer The Man (Admin) hier anschreiben, wenn sowas ist klärt er das gerne mit dir.

Sumse

[tr]P.S. by Redaktion: Sorry Sumse, aber wenn Du Dich informierst, bitte richtig, die BRAGO ist gar nimmer gültig, es gilt das RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) seit dem 01.07.2004.

Richtig ist, daß Inkassounternehmen sehr oft überhöhte Gebühren fordern, LiberEco arbeitet jedoch nicht mit einem Inkassounternehmen, sondern mit Rechtsanwälten zusammen und die nehmen auch keine überhöhten Gebühren, sondern diejenigen, die gesetzlich laut RVG verlangt werden dürfen und MÜSSEN.[/tr]


bearbeitet von Topi
Kein Edit, nur ein Zusatz, der richtigen Info halber direkt im Posting selbst
Geschrieben (bearbeitet)

Ich hätte die 59E nicht bezahlt, du hast gesetzlich drei Mahnungen Zeit bist du bezahlen, mußt bzw. man überhaupt ein Inkasso Verfahren einleiten darf. Hinzukommt das Mahngebühren nicht bezahlt werden müssen.
Sprich wenn das stimmt was Wurstbruch da gesagt hat, ist das juristisch gesehen eine Art von Betrug gewesen.
Und das wäre dann mehr als Happig für so ein Forum....

[tr]Auch falsch, Mahnungen sind gesetzlicherseits nicht mehr vorgeschrieben, Nach Fristablauf gerät der "Schuldner" automatisch in Verzug, jedoch erfolgen von LiberEco sowohl Mahnungen als auch weitere Fristsetzungen [/tr]


bearbeitet von Topi
*ebenfalls nur eine Richtigstellung*
Geschrieben (bearbeitet)

Nur mal ein kleiner Hiinweis:
Inkasso Gebühren, wie z.B. durch sogenante Inkasso Büros erhoben werden,
werden in fast allen Fällen von den Gerichten nicht anerkannt.
Heißer Tip: Eine Einzugsermächtigung nur erteilen, wenn das Konto auch immer zum Zahlungstermin gedeckt ist, ansonsten lieber überweisen.
Geile Grüße M+B

[tr]Auch nicht wirklich richtig, gegen eben diese jenen welchen meist überhöhten Inkassogebühren kann man angehen, ansonsten sind Inkassounternehmen zugelassene Unternehmen, die auch vor Gerichten ihre Anerkennung finden [/tr]


bearbeitet von Topi
*ebenfalls Richtigstellung*
AIXImAC
Geschrieben

[ab]Das Alles hat doch wirklich nichts mit dem Ursprungsthread zu tun.
Darf ich euch daran erinnern, daß dies hier der Bereich für Verbesserungsvorschläge ist?

Wenn ihr private Unstimmigkeiten klären wollt, dann macht das bitte per PN, aber auf keinen Fall hier.
Danke.[/ab]


andi_06
Geschrieben

.
Plötzlich habe ich einen Brief von netten Anwälten im Postkasten.
Mit der netten Forderung von 59 Euro !
Ohne jemals einen schriftlichen (per E-Mail oder Brief) oder Telefonischen Hinweis darauf zu bekommen!
Ich bin nicht nur super-enttäuscht sondern auch echt sauer!
Nicht mal die Rechtsanwälte haben auf meine unzähligen E-mails reagiert!
Ich hätte das Geld sofort überwiesen,denn 9 Euro sind ja wirklich nicht die Welt.
Aber wenn man nicht mal die chance hat ...
Ich habe das Geld jetzt bezahlt,hat ja doch keinen Sinn sich in so einer Situation mit Rechtsanwälten rumzuärgern.



Da siehst du mal den Karakter und die Einstellung der Seitenbetreiber, nur schnelle Kohle machen!


Geschrieben

Da siehst du mal den Karakter und die Einstellung der Seitenbetreiber, nur schnelle Kohle machen!



Irgendwie hast immer noch nicht das OUTSOURCING verstanden...LIBERECO iss nicht poppen.de...

*kopfklatsch*..der_master


Geschrieben (bearbeitet)

Irgendwie hast immer noch nicht das OUTSOURCING verstanden...LIBERECO iss nicht poppen.de...

*kopfklatsch*..der_master



und wer ist der Auftraggeber von Libereco??
Hoffentlich hat das Kopfklatschen bei Dir was gebracht.

[tr]edit by Admin: Posting gekürzt um das, was gar nicht in dieses Thema gehört*[/tr]


bearbeitet von Topi
Posting gekürzt um Anprangerung
Geschrieben

och menno..Fragen zur Abrechung an LiberEco..ist das so schwer zu verstehen?


Ninas-Sexworld
Geschrieben (bearbeitet)

Zur Information....

Libereco ist ein Zahlungssystem, wie es einige im Internet gibt. Diese Zahlungssysteme übernehmen die komplette Abwicklung der finanziellen Geschichte zwischen Seitenbetreiber und Endkunde.

Poppen.de ist für Libereco ein Kunde wie jeder andere auch und Poppen.de bezahlt auch für diese Inanspruchnahme der Dienstleistung wie jeder andere auch.

Ergo ist es Libereco auch vollkommen egal um welchen Kunden und welchen Endkunden es sich dabei handelt. Ich vermute mal, daß es nicht anders sein wird wie bei anderen Zahlungssystemen, wird ein Betrag nicht abgebucht oder zurückgebucht, übernimmt das System automatisch Mahnung bis hin zur Stufe des Rechtsanwaltes.

Im Grunde genommen ist es doch so, es wird eine Dienstleistung in Anspruch genommen und erwartet, daß die Dienstleistung auch zur Verfügung steht (ansonsten ist das Geschrei ja immer recht groß). Wo ist das Problem daür Sorge zu tragen, die popligen 4 oder 10 EUR (grob) auf dem Konto zu haben?

Wenn ich es mir nicht leisten kann, dann muß ich halt auch mir selbst gegenüber so ehrlich sein, auf die Zusatzleistungen verzichten und mich mit dem kostenlosen Account begnügen.

Sicherlich ist es nicht schön, wenn aus der geringen Summe ein schönes Sümmchen wird, nur wessen Schuld ist das letztendlich?

Möchte mal die sehen, die es einfach so hinnehmen, wenn die Kohle nicht zum 1., sondern irgendwann mal oder garnicht auf dem Konto ist

In diesem Sinne...

Nina


bearbeitet von Topi
*Posting aufs Sachliche gekürzt, Rest war Kommentar auf gelöschtes Posting*
andi_06
Geschrieben

Irgendwie hast immer noch nicht das OUTSOURCING verstanden...LIBERECO iss nicht poppen.de...

*kopfklatsch*..der_master



Verantwortlich ist der Auftraggeber!


backhole
Geschrieben

ein letzter hinweis für die, die objektiv über das eigentliche thema reden wollten...
habe mich leider auch von dem unfug von mastermeisterpopper und all den anderen..nein, ich stosse keine verunglimpfungen mehr aus und nehme den entsprechenden vonallemwaswissenundüberalldensenfdazugebern ihre restwürde..
aufregen lassen...
inkassounternehmen als solche können weder pfändungen durchführen noch in irgendeiner form zugriff auf gelder bekommen.. das geht nur in form eines gerichtlichen titels..dieser muss erwirkt und der schuldner vorher darüber in kenntnis gesetzt werden..vom amtsgericht, nicht vom inkassounternehmen oder dubiosen anwälten..ausserdem..man ist mit -in diesem fall poppen de- keinen rechtswirksamen vertrag eingegangen..bei der anmeldung hätte man genausogut ich und du oder sogar
der mastermeisterpüpipopper oder so reinschreiben und das konto seiner oma angeben können..oder das von meistepopper..
interessant ist allein die ausreichende liquidität des kontos.. wegen 9 euro
wird nie im leben -von einem portal wie poppen.de sowieso nicht..ein gerichtlicher titel erwirkt..
das sechsfache der summe ist sittenwidrig und hält keiner gerichtlichen prüfung stand..
nicht umsonst befinden sich diese ``outgesourcten``firmen in einer rechtlichen grauzone und haben einen öhnlichen ruf und status wie früher die sextelefonklitschen..bis heute..oft existieren nur briefkastenadressen und/oder diese sog. firmen sitzen in moldawien oder sonstwo..das wissen alles auch die auftraggeber wie in diesem fall poppen.de..deshalb erzählen sie auch solchen unfug..bewusst..
also..zahlen für leistung ist klar..aber so wie wurstbruch braucht ihr euch nicht zu verhalten..so wie die sogenannten administartoren allerdings auch nicht.........(anwälte müssen auch leben..)..
war nett mit euch, habe wieder einiges über die menschlichen seiten an sich lernen können..
naja..
gruss backhole


Geschrieben (bearbeitet)

Blackhole, Du bewegst Dich auf ganz dünnen Eis. Deine Aussagen gegen Inkassofirmen sind ziemlich heftig und nicht ganz so zutreffend, ich befürchte, das Dir das auch noch anderen Ärger einbringen könnte. Ich hoffe, Du bist anwaltlich gut versichert, sprich hast Dich anwaltlich beraten lassen oder wirst es noch tun.

Diese Inkassofirmen bewegen sich nicht in einer rechtlichen Grauzone. Sondern es ist heutzutage etwas völlig normales, das das Inkasso u. U. abgegeben wird. Dabei gibt es verschiedene Methoden, die aber letztlich meist oder oft dazu führen, dass die Forderungen auf die Inkassofirma übergehen und diese wie ein Gläubiger agieren können, da sie schlicht Gläubiger geworden sind. Alternativ handeln Sie in Vollmacht bzw. Auftrag des Forderungsgläubigers, was letztlich aber egal ist.

Die Kosten eines Mahnverfahrens können natürlich an den Schuldner weitergegeben werden.

Wenn das zu belastende Konto keine hinreichende Deckung aufweist und keine Kreditlinie besteht, die ausnutzbar ist, wird die einlösende Bank entscheiden, ob sie doch einlöst oder nicht. Ist die Konto-Nr. falsch oder das Konto nicht vorhanden, geht die LS ebenfalls zurück mit dem Vermerk Konto nicht vorhanden.

Normalerweise wird vor der Einleitung von Zwangsmaßnahmen gemahnt. Mir ist derzeit keine Vorschrift aus der ZPO oder dem BGB bekannt, wo die Mahnung vorgegeben ist. Da kann ich mich irren, jedoch bin ich mir fast sicher. Nachsehen werde ich später. Zumindest ist es nicht vorgeschrieben, dreimal, zweimal zu mahnen. Wichtig ist jedoch, die Forderung fällig zu stellen, sprich, Verzug muß eingetreten sein, damit ich klagen und vollstrecken kann.

Im Prinzip hätte das Inkassounternehmen auch sofort einen gerichtlichen Mahnbescheid (was Du ja auch beschreibst) beantragen können, der wird nur auf formelle Richtigkeit vom Gericht geprüft und geht dann quasi automatisch raus. Kosten liegen auch so um die EUR 30. Dann geht der Dir zu, Widerspruchsfrist. Kein Widerspruch... Akzeptiert. Keine Zahlung. nächster Schritt. Widerspruch: gerichtliches Klageverfahren. D.h. Du müßtest die Forderung bestreiten. Machst Du das nicht, kann die Gläubigerin Titel erwirken, wieder Widerspruchsfrist und am Ende steht dann der Vollstreckungsbescheid, aus dem der Gläubiger die Vollstreckung in das Vermögen des Schuldners betreiben kann. Und jedesmal fallen mehr Kosten an.

Das alles nur als Laie geschrieben und völlig unabhängig von Dir oder einer anderen Person hier oder den betroffenen Unternehmen.

Es geht hier um EUR 9. Dieser Betrag kann sich natürlich erhöhen um Verzugszinsen und Kosten.

Den Sachverhalt hier richtig zu beurteilen, das geht schlicht weg nicht, da keinerlei Dokumente vorliegen und so bleibt jede Beantwortung ein Spiel mit dem Schicksal. Das ist unseriös und schlicht nicht machbar.

Mein Rat ist daher: wenn Du mit der Verfahrensweise des Inkassounternehmens nicht einverstanden bist, dann wende Dich an einen niedergelassenen Anwalt oder die Verbraucherzentrale. Dann gibt es auch noch die Möglichkeit, sich mit dem Inkassounternehmen und dem Gläubiger an einen Tisch zu setzen und einen Vergleich zu finden.

Alles andere, wie auch dieser Thread hier, bringt absolut nichts. Im Gegenteil, er schadet einer einvernehmlichen Lösung u. U.

Auch finde ich die Angriffe gegen die Personen, die Dir hier helfen wollten, absolut daneben.

Du bist einen Vertrag mit poppen.de eingegangen, diese Internetverträge, da brauchst Du nur mal beim BGH in den Urteilen zu stöbern, werden wohl vermutlich wirksam sein. Du hast einen Vertrag über eine Dienstleistung, die eine Gebühr kostet, abgeschlossen. Jetzt zu sagen, der Vertrag ist unwirksam, das bringt nichts, weil dann immer noch der Anspruch aus empfangener Leistung bleibt, die der Betreiber in Rechnung stellen kann.

Adson, der kein Auftragsschreiber und kein Anwalt ist, dem aber solche Sachen ziemlich frusten, weil es schlicht sinnlos ist, so juristische Probleme zu diskutieren.


[tr]edit by Admin: Nicht das direkt darüberstehende zitieren bitte[/tr]


bearbeitet von Topi
*Überflüssiges Zitat entfernt*
Geschrieben

@adson

ist ein hinteres loch kein schwarzes...

deine ausführungen sind grundsätzlich richtig...

ergänzend noch dazu, dass es eine mail gibt, mit dem hinweis, dass die abbuchung geplatzt ist... in diesem stadium fallen für die bearbeitung und die kosten für die rückbuchung kosten von knapp 10 euro an...

erst wenn dann keine reaktion erfolgt schaltet sich wohl das anwaltsbüro ein...

allerdings wäre es wohl sinnvoll zusätzlich zu dieser mail (da hier eine große gefahr besteht, dass diese in einem spamordner landet) eine nachricht vielleicht bei poppen.de einzublenden, dass es ein problem gibt und man sich mit libereco in verbindung setzen soll... eine solche schnittstelle zwischen beiden firmen sollte machbar sein, die zahlung und freischaltung muss ja auch userbezogen ausgetauscht werden....

in jedem fall bringt diese automatisierte vorgehensweise viel aufregung und böses blut...


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