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sleeping_beasty

Wie oft darf man heiraten?

Empfohlener Beitrag

sleeping_beasty
Geschrieben

Wie oft darf ein Partner geheiratet haben, damit er für Euch noch als Ehepartner in Frage kommt?

Mir geht’s hier nicht um Sex und Lügen, sondern wirklich ums Heiraten:
Wie oft darf ein Partner schon versprochen haben, dass er jemanden für den Rest seines Lebens lieben will (und sich die Sache dann anders überlegt haben), damit er Euch das noch mal versprechen dürfte?
Ist es ok, das einmal in der Jugend versprochen zu haben, dann Kinder gemeinsam aufzuziehen und sich irgendwann zu trennen und einen Neustart zu versuchen…?
Vermutlich schon.
Aber wie oft ist zu oft?
Kann jemand ruhig schon fünf Scheidungen hinter sich haben - aber mit Euch ist es anders...? Würdet Ihr so was glauben?

Meine Frage dreht sich nicht um Beziehungen, sondern wirklich nur ums Heiratsversprechen. Wie oft kann das jemand schon probiert haben, damit Ihr ihm noch glauben könnt, dass er es mit Euch für den Rest des Lebens meint?


Geschrieben

Wer ist Dir denn über den Weg gelaufen


rita07
Geschrieben

Schwierige Frage. Normalerweise würde ich schnoddrig sagen, so oft, bis er kein Geld mehr für den Scheidungsanwalt hat.

Aber ernsthaft, es kommt auch auf das Alter des Bräutigams in Spe an. Je älter er ist, desto glaubhafter ist die Aussage, dass es dieses Mal für immer ist.


Geschrieben

Die 34, denen ich bisher die Ehe versprochen habe, hat das nicht die Bohne interessiert.


LG xray666


sleeping_beasty
Geschrieben (bearbeitet)

Kuschel, hier darf man doch keine Links posten

Rita, wuerdest Du einen nehmen, der schon 5x geschieden ist, weil er alt genug ist?
Oder eher, weil Du alt genug bist?
Und wie alt ist alt genug?

xray, nix Ehe versprechen, um die Maedels ins Bett zu kriegen, sondern tatsaechlich heiraten!


bearbeitet von sleeping_beasty
Geschrieben

Je älter er ist, desto glaubhafter ist die Aussage, dass es dieses Mal für immer ist.


Klar; irgendwann schafft er den Weg zum Anwalt nicht mehr...

Ich würde das absolut nur an meinem Gefühl zur Person festmachen, der Pope fragt: "Willst DU...?"


rita07
Geschrieben

Liebe Beasty, ich würde auch einen nehmen, der schon 10 mal geschieden ist. Ich habe etwas von einem Kamikazeflieger an mir.

Wenn Du die Simone vom Jopi fragst, wann alt genug alt genug ist, die wird auch ratlos ihr Köpfchen kratzen. Ich meinte damit, wenn die statistische Lebenserwartung schon arg geschrumpft ist, kann der Satz "Bis dass der Tod euch scheidet" eher greifen als bei einem 30jährigen.


Geschrieben

Da man eher selten denjenigen im Vorfeld kennt und somit auch nicht weiß, wieso die Ehen vorher in die Brüche gegangen sind, kann man sich keine objektive Meinung bilden.

Wenn man das nicht kann, wie kann man es dann verurteilen und somit eine neue Ehe ablehnen...???...


sleeping_beasty
Geschrieben

Quasi, meist heiratet man ja schon jemanden, den man recht gut kennt (sonst ist klar, warum manche oft geschieden werden). Also kennt man ja meist auch zumindest eine Seite der Trennungsgeschichten.
Die Frage ist, kann man das verurteilen? Warum?
Oder wie oft kann man versprechen, jemanden fuer immer zu lieben, sich das nochmal ueberlegen und beim naechsten (oder zehnten) stimmt's dann vielleicht?

Rita, wenn dem Jopi seine Simone nochmal heiratet, dann sicher als Witwe. Das meine ich nicht.
Aber der Kamikazeflieger gefaellt mir!
Zehnmal!


Geschrieben

@sleeping_beasty

Ich meinte ja auch immer die vorherigen Partner, ich als neuer kenne sie ja eher selten und kann mir deswegen auch kein Urteil bilden wieso es schief gegangen ist.

Ich muss da schon demjenigen vertrauen, den ich heiraten will...oder eben nicht..


sleeping_beasty
Geschrieben

Ja, aber wie viele darf sie schon geheiratet haben, damit Du ihr da nochmal ein "fuer immer" glauben kannst?
Wenn sie acht richtig gute Begruendungen hat, wuerdest Du Nummer 9 werden?


Geschrieben

Ich könnte das an nichts fest machen..es hängt von der Person ab...


Geschrieben (bearbeitet)

...
xray, nix Ehe versprechen, um die Maedels ins Bett zu kriegen, sondern tatsaechlich heiraten!



Wer treibt denn solch einen Unfug?


LG xray666


bearbeitet von xray666
Geschrieben


sleeping_beasty
Geschrieben

Wer treibt denn solch einen Unfug?

Sinead O’Connor zum Beispiel. Die hat gerade ihren 4. Ehemann geheiratet...


Geschrieben

Ich würde es auch von der Person abhängig machen.

Vielleicht wäre ich neugierig, wie er sich bei den Scheidungen verhalten hat, da zeigt sich der Charakter


Manche werden halt erst spät "erwachsen"


sleeping_beasty
Geschrieben

O’Connor sagt die vorigen drei waren "sehr nett".


Geschrieben

Na, wenn man ernsthaft glaubt daß "bis das des Tod euch scheide" und langfristige Monogamie der Normalfall ist, dann sollte man schon bei jemand einmal geschiedenenem sehr vorsichtig sein.
Selbst wenn er/sie behauptet, damals lags nur am Partner, der/die raus wollte - irgenwo sind ja immer beide dabei, bei so einer Trennung.

Ich für meinen Teil sehe so ein Verprechen, genau wie die Aussage "ich liebe dich" eh immer nur als Momentaufnahme.

Der Fehler ist IMHO die völlig unbiologische Annahme, daß lebenslange Monogamie die "Norm" wäre.
Das ist nämlich bei keinem unserer nahen Verwandten aus dem Tierreich so.
Und selbst die wenigen Säugetiere, bei denen lebenslange Bindung der Standard ist, haben eine ähnliche "Kuckukskind"-Rate wie wir Menschen, das sind bei fast allen Säugern 10-20%.

Und kommt mir jetzt nicht mit dem Märchen, wir Menschlein seien etwas anderes als Tiere, von wegen Willen und Bewußtsein und so...
Diese abendländische Legende wird mit jeder neuen Forschungsarbeit in der Verhaltensbiologie unglaubwürdiger.

Ich würde da eher anhand der Länge der vergangenen Beziehungen entscheiden (wenn mir die Liebe denn eine Wahl läßt) als an der Anzahl derselben.
Wer noch nie länger als zwei-drei Jahre liiert oder verheiratet war hat scheinbar wenig Lust oder Fähigkeit, sich durch schwere Zeiten durchzubeissen.
Zugegebem das schränkt die Auswahl im Sinne deiner Frage schon ein. Ich würde sagen, pro erwachsenem Lebensjahzehnt einmal ist ok. Wenn mir eine gleichaltrige nach der zweiten Ehe begegenet, und beide haben länger als drei Jahre gedauert, dann würd ichs wagen.
Aber wie gesagt, am Ende trifft der Bauch und die Seele eine solche Entscheidung, nicht die Analyse der Beziehungsvergangenheit

LG
TT


Geschrieben

und "nett" ist die schei.. von...löl*


Geschrieben

Ich werde nachdenklich bei Menschen, die schlecht von Jemandem sprechen, den sie aus Liebe geheiratet haben.

Man kann wohl unendlich geschieden sein, aber wenn ich jemanden geliebt habe, dann rede ich heute nicht schlecht über ihn, oder ich habe ihn niemals geliebt.
Insofern würde ich mir nur eine Frage stellen: Ob er mich wirklich liebt..

ob ich den dann heiraten würde wäre der nächste Schritt, aber meist passiert das dann ja eh unbewusst


Geschrieben

Bin ja schon immer überrascht, dass sich manche 2 x trauen, nachdem sie den Spass schon 1 x hatten.
Ist für mich wie bei einer Tafel Schokolade! Hast du 1 Stück gegessen, dann weisst du wie die anderen Stücke schmecken.
Nein, aber mal im Ernst, wenn ein Mann schon 4 x oder öfter gescheitert ist in einer Ehe, dann würde ich mich mit ihm evtl. noch verloben, aber Ehefrau Nummer 5 möchte ich dann nicht werden.
Sicher kann es sein, dass es immer nur an den verflossenen Ehefrauen lag na, wer´s glauben mag.
Meine Erfahrungen mit 2 Männern die bereits 2 Scheidungen hinter sich hatten waren nicht gerade die Besten und die "Freundschaften" gingen eigenlich recht schnell zu ende.
Sie hatten eine Art an sich die nicht viel Platz für eine zweite Person zuliess und sie zogen ihr Ding so ziemlich alleine durch (nein, nicht DAS Ding )! Das was sie sagten war richtig und eine zweite Meinung war nicht gefragt. Kann natürlich alles nur Zufall gewesen sein....
Für mich zeugt das immer von Menschen die nicht alleine sein können und sich einen Partner "sichern" wollen.
Eine Affäre und evtl. auch eine Beziehung, aber eine Ehe denke ich nicht.....aber was weiss ich schon was in Zukunft wieder für rosa Wolken an meinem Horizont auftauchen.


Geschrieben

Man kann wohl unendlich geschieden sein, aber wenn ich jemanden geliebt habe, dann rede ich heute nicht schlecht über ihn, oder ich habe ihn niemals geliebt.



Das stimmt so nicht, man kann schon...

Du weißt ja nicht was die Gründe für eine Trennung waren und wer da eventuell wem übel mitgespielt hat, vielleicht ganz, ganz übel...


sleeping_beasty
Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde da eher anhand der Länge der vergangenen Beziehungen entscheiden (wenn mir die Liebe denn eine Wahl läßt) als an der Anzahl derselben.
Wer noch nie länger als zwei-drei Jahre liiert oder verheiratet war hat scheinbar wenig Lust oder Fähigkeit, sich durch schwere Zeiten durchzubeissen.

Insgesamt ein interessanter Beitrag - und das sehe ich auch so!

Ist für mich wie bei einer Tafel Schokolade! Hast du 1 Stück gegessen, dann weisst du wie die anderen Stücke schmecken.

Ja, aber isst Du deshalb nie wieder Schokolade?
Mir schmeckt das Zeug, auch wenn ich frueher schonmal welches hatte!


bearbeitet von sleeping_beasty
zu langsam
Geschrieben


Ja, aber isst Du deshalb nie wieder Schokolade?
Mir schmeckt das Zeug, auch wenn ich frueher schonmal welches hatte!


Das ist ja das Problem...es ist Teufelszeug!
Beides hinterlässt seine Spuren! Die Männer Schrammen im Herzen und die Schokolade Speck auf den Hüften.
Aber du hast recht, man kann einfach nicht die Finger davon lassen!


Geschrieben

ganz übel...

Ich habe meine eigenen Erfahrungen und jeder würde über die eine oder andere sagen: "Wie konntest du nur!"

Aber über "Was Liebe ist" reden wir ja nicht.


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