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Untreue, Ehebruch, Partnerdiversifizierung und andere alltägliche Beschwer

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Ich weiß einfach nicht mehr so recht, ob Diskussionen zu solchen Themen noch in den Diskussions- und Fragenbereich gehören oder ob es nicht sinnvoller wäre, solche Themen direkt in den „alltäglichen kleinen Ärger“ oder gar sofort in die „Mülle“ zu verschieben/zu verbannen?

Einerseits ist die Zulässigkeit einer soeben angeregten (gesellschaftspolitischen) Diskussion der Aussage Raplh Giordanos zur der Sarrazin-Aussage wegen der Forumsregeln mindestens einmal fraglich (worauf TOPI ja zu Recht hingewiesen hat).

Andererseits ist aber eine Diskussion zur „Ursachenforschung“ von „Beziehungskrisen“ im weitesten Sinne und damit in Zusammenhang stehendem weiteren persönlichen Ungemach (siehe Threadtitel), einschließlich der Erläuterung aller möglichen Details nach den Forumsregeln aber zulässig.

Es liegt auf der Hand, dass die Diskussion (gesellschafts-) politischer Themen ein erhebliches Konfliktpotential in sich birgt. Es ist daher verständlich, dass solche Diskussionen nach den Forumsregeln verboten sind.

Birgt die Diskussion von – ich möchte es einmal ganz allgemein halten – „Beziehungsungemach“ nicht ein ebensolches Konflikt- und Streitpotential?

Wenn ja, gehören solche Diskussionen denn nun unbedingt in den Diskussions- und Fragenbereich?

Meiner Meinung nach nicht. Da wird möglicherweise von den Forumsregeln her mit zweierlei Maß gemessen.

Beispiel:

Wir alle (oder jedenfalls fast alle) fahren Auto.

Und vom ersten Tag des Autokaufes an entwickelt sich ja auch da, so eine Art von Beziehung.

Jedem, der Auto fährt, ist es völlig klar, dass ein Auto nach jahrelanger Nutzung verschleißt. Das ist evident. Das ist einfach so. Das muss ich gar nicht diskutieren. Jetzt neigen die einen ganz pragmatisch dazu, die Erkenntnis, dass das Auto Lackschäden hat, einfach nur hinzunehmen und ggf. die erforderliche Reparatur zu veranlassen oder aber sich von dem Auto zu trennen.

Die anderen hingegen, zerlegen jetzt das Auto bis auf´ s kleinste Einzelteil, bis auf´ s letzte Schräubchen, schicken die Einzelteile noch ans Materialprüfungsamt ein, um dahinterzukommen, was sonst noch alles an dem Auto Schaden genommen haben könnte. In der Zeit, in der das Materialprüfungsamt mit der Prüfung beschäftigt ist, reift dann doch die Erkenntnis, dass man ein Auto braucht und kauft sich deshalb ein neues. Das Problem ist dann nur, wenn die vom Materailprüfungsamt geprüften Einzelteile zurückkommen. Die werden dann fein säuberlich in Kellerregalen abgelegt, damit man sie im Bedarfsfall zu Vergleichszwecken noch einmal hervorholen kann und insbesondere, um sich im Wettstreit mit anderen Schraubern akribisch darüber auseinandersetzen zu können - man hat ja schließlich ein Gutachten des Materialprüfungsamtes – was nun letztendlich der wirkliche Reparaturgrund war.

Und wenn dann dieser Wettstreit erst einmal entfacht ist, steht unsereins, der den offensichtlichen Lackschaden an seinem Auto einfach nur hat reparieren lassen, damit er weiterhin Freude an dem Auto und am Leben haben kann, dann bei diesen Schraubern einfach nur noch fassungslos daneben und versteht die Welt nicht mehr. Nein, es kommt noch gar dazu, dass einem der Spaß am Autofahren vergeht. Frage: Muss das sein, dass einem der Spaß vergeht?

Aus dem Grund wäre ich sehr dafür, diese Schrauberdiskussionen, diese Dauerbrenner und Gassenhauer schlechthin, aus dem D & F -Bereich zu verbannen oder aber gar auf andere Internetplattformen zu verweisen.

Wie seht ihr das?


LG xray666


bearbeitet von xray666
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