Jump to content
abenteuer30

Ehrenamtliche Tätigkeiten?

Übst Du eine ehrenamtliche Tätigkeit aus?  

40 Stimmen

  1. 1. Übst Du eine ehrenamtliche Tätigkeit aus?



Empfohlener Beitrag

abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Ihr Lieben und Nichtlieben

Übt Ihr irgendwelche ehrenamtliche Tätigkeiten aus und wenn ja, welche sind das?

Gruß Annett


Hier nochmal mein Statement zum Thema:

Seit meiner neuen beruflichen Orientierung habe ich ziemlich viel Freizeit und ein Teil davon kommt jetzt einem Gnadenhof zugute. Ich habe mich zwar schon immer für in Not geratene Tiere eingesetzt, jedoch konnte ich bisher fast "nur" finanziell Hilfe leisten.

Ich frage mich halt immer öfter, ob es in dieser egoistischen, erbarmungslosen und schnellen Welt überhaupt noch sowas wie Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung gibt.


bearbeitet von abenteuer30
Geschrieben

ich übe ehrenamtliche Tätigkeiten aus, indem ich meinen Freunden und Freundinnen und Familie und Nachbarn helfe wie ich kann und wenn sie das brauchen, organisiert ist das nicht.


abenteuer30
Geschrieben

Seit meiner neuen beruflichen Orientierung habe ich ziemlich viel Freizeit und ein Teil davon kommt jetzt einem Gnadenhof zugute. Ich habe mich zwar schon immer für in Not geratene Tiere eingesetzt, jedoch konnte ich bisher fast "nur" finanziell Hilfe leisten.

@ sabrina, Hilfe muss nicht immer durchorganisiert sein.


Ich frage mich halt immer öfter, ob es in dieser egoistischen, erbarmungslosen und schnellen Welt überhaupt noch sowas wie Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung gibt.


Geschrieben

ehrenämter , man machts halt weil mann vergessen hat nein zu sagen ,aber an dem tag wo dir anstadt die prügel die ehre zu teil wirt hast du nichts mehr davon !


Geschrieben

Ich war längere Zeit im Vorstand eines Hundesport-Vereins.


ompul
Geschrieben



Übt Ihr irgendwelche ehrenamtliche Tätigkeiten aus und wenn ja, welche sind das?


Ich finde es generell unhöflich, etwas Persönliches zu fragen ohne selber Auskunft zu geben.
Journalisten mal ausgenommen.

Interessiert Dich eigentlich allein die Tätigkeit oder auch die Erfahrungen aus ihr heraus?


Inkognizo
Geschrieben (bearbeitet)

Kurz nachgedacht und ja, sogar recht viel. Aber ich behalt's nach etwas Überlegung doch lieber für mich.


bearbeitet von Inkognizo
Inkognitoismus
abenteuer30
Geschrieben (bearbeitet)

Ompul...ich habe es sehr wohl selbst bemerkt, dass ich im Eröffnungsposting nichts dazu schrieb.
Wenn man jedoch weiter liest, erhält man auch von mir ein Statement zum Thema.

Mich interessiert eigentlich alles, was es zum Thema ehrenamtliche Tätigkeiten zu berichten gibt.


bearbeitet von abenteuer30
vampirchen
Geschrieben (bearbeitet)

@ompul :das ist eine höfliche frage,auf die du keine antwort geben musst. ;-)

ja ich engagiere mich ehrenamtlich in einem tierheim,ziehe schon mal ein lamm gross was gegenüber auf der weide steht und bin in einer hilfsorganisation für afrika tätig.vor 3 jahren war ich im urlaub als hebamme dort tätig.das ist alles vielfältig und anstrengend,es kommt aber sehr viel gutes zurück.

ich habe weitere pläne,ich will nach namibia auf eine tierfarm.da man bei diesem engagement kein geld verdient ist das alles eine frage des geldes.

ich möchte aber keinen einzigen tag der ehrenamtlich war missen....auch wenn der einsatz in afrika zum teil schwer verdaulich war.


bearbeitet von vampirchen
2Mfuer3erges
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, sogar zwei. (Welche genau, werde ich auch nicht angeben, denn ich hatte schonmal das Thema im Chat - und ich sagte das nicht, um mich zu beweihräuchern; ergo möcht ich diese Vorwürfe auch hier ganz einfach vermeiden). Beide sehr befriedigend, weil viel zurück kommt und aus Spaß an der Freude bzw. Liebe am Nächsten - auf keinen Fall, weil ich mal vergessen hab, nein zu sagen. In welchem Umfang mich das in Beschlag nimmt, habe ich ja schliesslich selbst in der Hand.

Wer weiß, wann man selbst mal auf so jemanden angewiesen ist und dann hab ich "schon eingezahlt". Ich denk, man sollte der Gemeinschaft einfach etwas zurückgeben (wozu auch immer man in der Lage ist), auch wenn man natürlich auch von etwas leben muss.


bearbeitet von 2Mfuer3erges
Geschrieben

@ sabrina, Hilfe muss nicht immer durchorganisiert sein.


Ich frage mich halt immer öfter, ob es in dieser egoistischen, erbarmungslosen und schnellen Welt überhaupt noch sowas wie Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung gibt.



gibt es, man kann es aus Liebe tun, aber auf seine Grenzen achten


sleeping_beasty
Geschrieben

ehrenämter , man machts halt weil mann vergessen hat nein zu sagen ,aber an dem tag wo dir anstadt die prügel die ehre zu teil wirt hast du nichts mehr davon !

Du wirst lachen, es gibt Leute, denen macht es Spass, anderen zu helfen.

Ich hab ein paar sehr verschiedene, je nach der Region, in der ich gerade bin. Funktioniert trotzdem recht gut.


Geschrieben

@böserBub

wenn man erwartet, etwas davon zu haben, sollte man es nicht tun, trotzdem, es kommt zurück auf die eine oder andere Art, überraschenderweise


Geschrieben

oh oh , am abend mal wieder ein schwieriges thema .

zunächst einmal nein , ich bin nicht ehrenamtlich tätig und werde es wohl auch nie sein .
ich habe einfach ein problem damit mir darüber klar zu werden ob man mit einem ehrenamt gutes tut .
es gibt fälle da ist die antwort einfach :

vor 3 jahren war ich im urlaub als hebamme dort tätig.das ist alles vielfältig und anstrengend,es kommt aber sehr viel gutes zurück.

vor menschen die solche dinge tun verbeuge ich mich , das ist wirkliche hilfe an einem ort an dem sie gebraucht wird .



Seit meiner neuen beruflichen Orientierung habe ich ziemlich viel Freizeit und ein Teil davon kommt jetzt einem Gnadenhof zugute.

auch alten tieren zu helfen für die sonst keiner mehr interesse aufbringt kann ich nur unterstützen

auf der anderen seite werden ehrenamtliche tätigkeiten und menschen die ihnen nachkommen aber auch schamlos ausgenutzt .

als beispiel nehme ich einmal vampirchens afrikahilfe :
auf keinem anderen kontinent dieser erde werden pro jahr mehr menschen zu millionären als in afrika .
dieser kontinent ist nicht so arm wie viele es glauben sondern die kapitalverteilung ist das problem .
die unteren bevölkerungsschichten werden so skrupellos ausgebeutet das sie sich kaum nahrungsmittel , geschweige denn medizinische versorgung leisten können .

eine situation die für die leute die das kapital besitzen höchst gefährlich werden könnte .
geht es den leuten zu schlecht könnte es zu aufständen kommen .

und nun kommen wir zu der ehrenamtlichen hilfe .
vielleicht ist genau die das zünglein an der waage , sprich durch diese ehrenamtliche hilfe gibt es zumindest eine minimale medizinische betreuung die den menschen dort sugeriert das ihnen ja doch geholfen wird und sie damit ruhig hält .

auf der anderen seite würde natürlich das verweigern dieser hilfe den menschen dort das leben noch schwerer machen , zum teil sogar umbringen , auch dessen bin ich mir bewußt .

das ist also mal wieder eine schwierige situation für ich keine lösung finden kann und bei der ich dann denke das man egal was man tut nie ein optimum erreichen kann .

die arbeit von dir @ annett finde ich prima , aber natürlich gibt es auch im tierischen bereich ähnliche situationen .
nachbarn von mir beschäftigen sich damit hunde von polen nach deutschland zu karren weil diesen armen kreaturen dort , zum teil , so misserabel geht das wir uns davon kaum eine vorstellung machen können (an dieser stelle grüße ich dann mal tessa meine kleine vierbeinige freundin aus polen )
aber ist es wirklich richtig , natürlich ehrenamtlich , immer mehr hunde aus polen hier einzuführen während unsere tierheime nicht mehr wissen wohin mit den ganzen herrenlosen hunden ?

das waren mal zwei beispiele die einfach dazu führen das ich ehrenamtliche tätigkeiten mit zwiespältigen gefühlen gegenüber stehe .


Geschrieben

Ehrenamtliche Tätigkeiten finde ich grade in der heutigen Zeit, wo die Menschen nur noch nach ihrem Wert beurteilt werden,sehr wichtig. Leider haber ich selber keine Zeit dafür, helfe aber in der Nachbarschaft, wenn die Älteren nicht klar kommen, wo ich kann.
Was ich nicht verstehe ist, das so viele Menschen lieber für Tiere etwas tun als für Menschen.
Oder täuscht das?


Vala_Su
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, ich engagiere mich im (Haus-)Tierschutz. Und da in dem Rahmen, den ich gut vertreten kann.

Manchmal mehr, manchmal weniger. Je nachdem, wo gerade Hilfe notwendig ist oder einfach mein Talent gewünscht ist.

@Alpina

Deine Frage kam gerade rein als ich schrieb. Ob es wirklich so ist, dass sich mehr Leute um Tiere kümmern weiß ich nicht. Nur die Hilfe, die ich meiner Großmutter zum Beispiel zukommen lasse, ist für mich selbstverständlich und keine "ehrenamtliche" Sache.


bearbeitet von Vala_Su
ompul
Geschrieben

Ompul...ich habe es sehr wohl selbst bemerkt, dass ich im Eröffnungsposting nichts dazu schrieb.
Wenn man jedoch weiter liest, erhält man auch von mir ein Statement zum Thema.

Mich interessiert eigentlich alles, was es zum Thema ehrenamtliche Tätigkeiten zu berichten gibt.


Danke für Deine Antwort.
Dann betrachte meine Anmerkung bitte als Anregung zu - alternativen - Threaderöffnungen.


SinnlicheXXL
Geschrieben

Geht mir auch so, Alpina: Warum engagieren sich hier so viele für Tiere und eher wenige für Menschen?

Ich habe sehr jung schon ab und an Senioren-und Behindertenbetreuung gemacht und später mit Kindern gearbeitet und mich v.a. auch im Kindergarten sehr engagiert.

Ab 18 habe ich immer Workcamps gemacht und das waren einfach wunderbare Erfahrungen: Mit einer internationalen Gruppe junger Leute irgendwo auf der Welt für einige Wochen gemeinsam leben und arbeiten.. der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz!

Ich werde älter, die Interessen wandeln sich und nun überlege ich eher in einem Hospiz mitzuarbeiten.


Geschrieben

Ich frage mich halt immer öfter, ob es in dieser egoistischen, erbarmungslosen und schnellen Welt überhaupt noch sowas wie Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung gibt.



Nein ich übe keine Tätigkeit aus. Ich arbeite im Schnitt 8 - 12 Stunden täglich.

Ich frage mich jetzt ob ich einer dieser eogistischen, erbarmungslosen und schnellen Weltenbürger bin...

Mir ist klar das Du das nicht so gemeint hast, man könnte es aber durchaus rauslesen..


in10thief
Geschrieben

Derzeit ist es mit aus diversen Gründen nicht möglich, mich ehrenamtlich zu betätigen. Angefangen habe ich im jugendlichen Alter mit der Freizeitgestaltung von Kindern und bin dann bei der Telefonseelsorge, Hospizarbeit und Clownereien, Vorlesen und Spielen auf Kinderstationen gelandet. Die Absicht, dafür etwas zu bekommen, hatte ich nie. Zu beschreiben, was ich dennoch bekommen und mitgenommen habe, ist unmöglich. In Zahlen ausgedrückt wäre ich vermutlich Multimillionärin.
Das Engagement vieler im Tierschutz erschließt sich mir auch nicht ganz, ist mir zuweilen völlig fremd. Das mag der Tatsache geschuldet sein, in einer "anderen" Welt aufgewachsen zu sein, in der die "Huldigung" der Haustiere eine völlig nebensächliche Rolle spielte. Das heißt aber nicht, dass ich Tätigkeiten im Tierschutz abwerte oder verurteile.


onkelhelmut
Geschrieben

@annett

Mit 17 habe ich zum ersten mal in ein Ehrenamt angenommen, seit dieser Zeit war ich nie ohne Ehrenamt.

Heute habe ich mehr als Ehrenamt, die ich aber hier nicht nennen werde, weil diese sofort wieder zerlegt würden.

Eines kann ich jedoch verraten:

Meine Hilfe betrifft Menschen in Not und ist in Deutschland, da gibt es eine Menge zu tun.


vampirchen
Geschrieben (bearbeitet)

Geht mir auch so, Alpina: Warum engagieren sich hier so viele für Tiere und eher wenige für Menschen?






ich kann nicht fest stellen,dass sich mehr menschen für den tierschutz engagieren als für menschen!

@alpina .das täuscht!




ich engagiere mich für beides.

dennoch :wer wie wo helfen will muss jedem selbst überlassen werden.

die frage MENSCH oder TIER........engagement kommt für mein empfinden oft von menschen die weder für die einen noch für die anderen noch etwas tun...und von menschen die meinen das beurteilen zu müssen! !


letztlich wäre schon manchem lebewesen geholfen,wenn man sich nicht die frage stellt sondern einfach seinem gefühl für das lebewesen nachgeht............!...und hilft!
und ja ich gestehe es.........auch tiere in not beschäftigen mich und wenn ich kann helfe ich gerne auch einer tierseele...jederzeit!

:ist da irgend etwas nicht o.k.?

ich überlege nicht : ich tu es einfach!

die beurteilung was jetzt wichtiger oder wertvoller ist stellt sich mir nicht.ich tue das was mir wichtig ist.
wenn jemand denkt tiere die leiden sind unwichtiger ist das für mich nicht relevant.....ich habe mir die fähigkeit bewahrt lebewesen in not zu sehen und zu helfen.ist es da so wichtig,ob es da 2 oder 4 beine hat?

ich denke nicht!


bearbeitet von vampirchen
onkelhelmut
Geschrieben

@kurvi

@vampy

sicherlich habt ihr beide irgendwo Recht, das möchte ich einmal an einem Beispiel verdeutlichen.

Im Haus brennt es, ein Feuerwehrmann kommt in die total verrauchte Wohnung und findet ein ca. 6-jähriges Kind und eine verängstigte Katze, was tut der Feuerwehrmann:

Er rettet das Kind und beauftragt seinen Kameraden, die Katze zu retten.

Genau in dieser Reihenfolge würde ich es auch tun, wenn ich vor der Feuerwehr da wäre und das Haus noch betretbar wäre.

Fazit:

Der Eigenschutz hat die höchste Bedeutung.
Menschenrettung geht vor Tierrettung.
Die Rettung von Sachen steht hinter Mensch und Tier an.

Ich glaube, ihr würdet beide nicht anders handeln.


WoundedWarsong
Geschrieben

Blöd nur, dass in Deutschland Tierquälerei unter Sachbeschädigung fällt. Bei uns ging mal ein Pferderipper um und als sie ihn bekommen haben, gabs für drei tote Tiere nur ein paar große Scheine Bußgeld. Bei Kleintieren wär es sicher bei ner Verwarnung geblieben.


vampirchen
Geschrieben (bearbeitet)

lieber helmut

ich schrieb NICHT an @kurvi sonder an sinnliche und alpina.

was soll also das beispiel???
es ging hier auch nicht darum wen oder was ich zuerst rette sondern darum dass hier die frage in den raum gestellt wurde ob sich menschen zunehmend dem tierschutz widmen anstatt sich um menschen zu kümmern.
nein,das ist nicht so!

es ging und geht um ehrenamtliche tätigkeit.nicht darum,wer zuerst gerettet wird.das dürfte jedem klar sein und dazu bedarf es wohl keiner zeile.
die katze hätte es längst gerochen und wäre wohl schon weg.
mehr gibt es dazu nicht zu sagen!!!

dein beispiel hat also mit meinen zeilen nichts zu tun!


@wounded: ja das ist richtig übel!
bei pferden wird noch ermittelt,bei kleintieren eher nicht..........da ist der sachschaden zu klein.


bearbeitet von vampirchen
×