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Das Alter

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Wir alle werden Älter. Haben wir alle Kinder auf die wir uns verlassen können?

Große Frage von mir.
LG Freya


SeuteDeern001
Geschrieben (bearbeitet)

@Freya


ich habe niemanden, bin alleine. Meine Mutter und mein Bruder sind tot, und meine Schwester führt ihr eigenes Leben. Habe keine Kinder und Mann, bin also auf mich alleine gestellt.


Meine Nichte (inzwischen 1 Kind) hat mich noch nie besucht, was ich beschämend finde, aber man kann nichts erzwingen.


Edit:

Es muß auch alleine gehen


bearbeitet von SeuteDeern001
Geschrieben

@Freya


ich habe niemanden, bin alleine. Meine Mutter und mein Bruder sind tot, und meine Schwester führt ihr eigenes Leben. Habe keine Kinder und Mann, bin also auf mich alleine gestellt.


Meine Nichte (inzwischen 1 Kind) hat mich noch nie besucht, was ich beschämend finde, aber man kann nichts erzwingen.


Edit:

Es muß auch alleine gehen



Mein Sohn ist 23 und ich will diese Frage gar nicht stellen, wenn ich ehrlich bin, denn ich will dass er glücklich ist und sich nicht mit mir belasten muss.
Ich sorge lieber vor und somit für mich selbst.


Geschrieben

....auf die wir uns verlassen können?

Große Frage von mir.
LG Freya



Mit welchen Erwartungen verknüpfst Du diese Frage?
Große Frage von mir...


RidiReloaded
Geschrieben

Ich knüpfe mal an Kuschelmuts Frage an:

inwiefern verlassen können?

Meine Kinder sind definitiv nicht dazu da, sich um mich zu sorgen,wenn ich mal wirklich alt bin!!!


SeuteDeern001
Geschrieben

@Freya


ich hab manchmal Angst davor, den famililären Rückhalt zu verlieren, und irgendwann ganz alleine dazustehen.


Schlüppadieb
Geschrieben

Meine Kinder sind definitiv nicht dazu da, sich um mich zu sorgen,wenn ich mal wirklich alt bin!!!



Gut formuliert, denn das wäre ein schweres Erbe, was man ihnen mitgeben würde. Ich fände es komisch, mir vorzustellen, nun gehen wir mal schnell hin und sexeln uns eine Altersversorgung.


Geschrieben

Ich fände es komisch, mir vorzustellen, nun gehen wir mal schnell hin und sexeln uns eine Altersversorgung.


Irgendwie ist das im sogenannten "Generationenvertrag" ja stillschweigend vorgesehen, oder?
Üble Vorstellung.


Mopeder
Geschrieben

nein, ich habe keine Kinder, die sich gegebenenfalls um mich kümmern würden, dies wurde mir besonders in der Zeit bewusst, als ich selber meinen Vater die letzten drei jahre vor seinem Tod gepflegt habe. Deshalb hoffe ich rechtzeitig den Absprung zu finden, bevor es nicht mehr geht.


Cunnix
Geschrieben

...rechtzeitig den Absprung zu finden...



Brücke oder Hochhaus?


Mopeder
Geschrieben

Mein Nick ist Mopeder

Außerdem muss doch die Lebensversicherung zahlen


Geschrieben

Ich sehe jeden Tag in meinem Arbeitsalltag, dass 10 Kinder zu haben auch keine Altersversicherung ist und man das Alter auch nicht auf dem Rücken der Kinder leben sollte. Wenn sie sich kümmern, dann ist das toll, aber auch nur wenn sie es gerne und freiwillig tun.


Geschrieben

Kommt "kümmern" eigentlich von "Kummer"?


Geschrieben

Das sehe ich wie Sensuality66..ich will definitiv nicht,das meine Kinder mir gegenüber etwas tun,weil sie sich moralisch dazu gezwungen sehen..wenn dann..weil sie es selbst auch wollen.

Doch ich persönlich halte es heutzutage für unrealistisch,ernsthaft zu hoffen,das die Kinder einem das Alters oder sogar Pflegeheim ersparen.
Schliesslich müssen sie selbst arbeiten gehen,um zu überleben und von einem Halbtagsjob,um den Rest des Tages nach der Mutter schauen zu können,kann niemand existieren.


Geschrieben (bearbeitet)

Wir alle werden Älter. Haben wir alle Kinder auf die wir uns verlassen können?
Große Frage von mir.

Große Antwort von mir: NEIN - haben wir alle nicht, manche vielleicht.

Große Gegenfrage von mir: Sollten wir alle?


bearbeitet von montago100
SeuteDeern001
Geschrieben (bearbeitet)

@Freya
Altersvorsorgemäßig bin ich glücklich , das ich einen Tarifvertrag habe, wobei ich neben der gesetzl. Rente noch eine Betriebsrente (VBL) bekomme und Riesterrente, so das ich später auf niemanden angewiesen bin.
Wenn denn mal die Zeit gekommen ist, wo gar nichts mehr alleine geht, denn würde ich einen Pflegenotdienst beauftragen, bevor ich ins Pflegeheim bzw. ins Altersheim gehe.
Bei meiner Mutter war das so, da hat sich meine Schwester um alles gekümmert, und ich hab nach einer Palletativstation bzw. Einrichtung gekümmert.
Edit:
Wir sind jeden Tag zu ihr gefahren und haben sie bis zu ihrem Tod begleitet


bearbeitet von SeuteDeern001
Engelschen_72
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe keine Kinder und hab mir sehr oft den Spruch "Wenn du mal alt und alleine bist, dann wirst du es bereuen" anhören dürfen.

1. Sind Kinder wirklich verantwortlich für ihre Eltern, wenn diese alt sind?
Ist das eine Pflicht des Kind-seins?
2. Ich kenne zig Menschen, die Kids haben und gar keinen Kontakt mit diesen haben. Kinder sind kein Garant für das
nicht-allein sein im Alter.
Wer so denkt, wer aus diesen Gründen Kinder in die Welt gesetzt hat oder setzt, der sollte das mal gründlich überdenken! Meine Meinung!


Meine Eltern halten sich, auch jetzt mit 68 und 73, noch fit, machen beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten Sport, fahren gemeinsam in Urlaub, gehen auf kulturelle Veranstaltungen etc..
Sie sagen uns Kindern immer, daß sowohl mein Bruder wie auch ich, NICHT für ihr Wohlbefinden zuständig sind. Das wir nicht dafür verantwortlich sind, daß sie ein ausgefülltes und glückliches Leben führen.

Und wie ihr schon von jemandem geschrieben wurde... sie haben zeit ihres Lebens vorgesorgt für`s Alter, für die Zeit, wenn`s körperlich nicht mehr geht.


bearbeitet von Geile72
Geschrieben

Ich habe zwei Söhne, die ich aber nicht in die Welt gesetzt habe, um für mich zu sorgen. natürlich erwarte ich, das die sich mal einmal in der Woche blicken bzw.von sich hören lassen, wenn sie ausgezogen sind aber Pflege?
Wohl eher nicht.


Geschrieben

Oh weh ...
Loslassen können ist ein Zeichen von uneigennütziger Liebe, wer wann bleibt oder geht und wenn ja , zu wem, sollte jeder selbst entscheiden. Ich habe mich entschieden, was meine Eltern angeht und meine Kinder haben sich entschieden, was mich angeht und der finanzielle Rahmen im Alter hat weniger mit den Nachkommen zu tun, oder? Ich werde seeeeeeeeeeeehr doll vom Geld im Alter loslassen müssen, ces`t la vie - meins jedenfalls.


Summertime777
Geschrieben

Betrachtet man die finanzielle Rentenentwicklung und Absicherung im Alter tendenziell, ist diese Frage mehr als berechtigt.
Denn sicher ist EINS - das NICHTS sicher ist, wenn mein Arsch mal runzlig wird. Also ich hoffe ja, dass meine 4 Erben mal hübsche Enkel in die Welt setzen. Der Rest kommt wie er kommen soll.
Ich weiß dass ich alt werde und im Ausland durch Narkotika sterbe.


Geschrieben

....natürlich erwarte ich, das die sich mal einmal in der Woche blicken bzw.von sich hören lassen, wenn sie ausgezogen sind aber Pflege?


Also ich erwarte nichts von meinem Sohn. Hätte ich überhaupt das Recht etwas zu erwarten? Mein Sohn wohnt nun seit Sommer 2010 nicht mehr mit mir unter einem Dach und z.Zt. meldet er sich nur wenn es mal klamm in der Haushaltskasse wird oder er mal wieder was von mir gekocht haben möchte. Klar würde ich mich freuen, wenn er auch mal käme, einfach nur um mich sehen zu wollen oder mal zum Telefon greift um zu fragen wie es mir geht. Sage ich ihm auch hin und wieder, aber dann erinnere ich mich an meine eigene Zeit in dem Alter zurück und dann bremse ich meine Erwartungen ihm gegenüber wieder. Er geniesst gerade seine Freiheit ohne seine Eltern....ich gönne sie ihm und hoffe, dass er irgendwann auch mal vor der Türe steht, einfach nur weil er mich sehen möchte...aber erwarten tu ich´s nicht.


Geschrieben

Ich weiß dass ich alt werde und im Ausland durch Narkotika sterbe.


Was hältst Du von Assuan?
San Sebastian ist auch geil...


Geschrieben (bearbeitet)

Also ich erwarte nichts von meinem Sohn. Hätte ich überhaupt das Recht etwas zu erwarten?

Na ja, um die seltsame Frage von Freya im Hinblick auf Deine Frage etwas besser zu beantworten:

Es kommt doch immer auf den Familienzusammenhalt an. Ich betrachte es jetzt mal aus meiner Sicht in Form des Kindes in Ermangelung eigener Kinder. Bei uns ist der Familienzusammenhalt gegeben. Meine Eltern können sich im Prinzip auf mich und meine Geschwister verlassen. Das hat im Moment noch weniger mit dem Alter zu tun, da meine Eltern noch sehr fit sind. Selbstverständlich kümmere ich mich mit meinen Geschwistern auch um meine Eltern, wenn es denn mal altersbedingt nötig ist. Meine Eltern haben es ebenso gehandhabt und handhaben es ebenso mit ihren Eltern. Bei uns ist es wie gesagt kein Ding, es ist eine freiwillige und natürliche "Erwartung" gegenseitig, sich umeinander zu kümmern. Wobei es gar keine wirkliche Erwartung gibt. Es geschieht einfach.

In anderen Familien mögen die Konstellationen anders sein, wovon sowohl die gegenseitige Erwartung als auch die Erfüllung derer abhängig ist.


bearbeitet von montago100
SeuteDeern001
Geschrieben (bearbeitet)

Ich wünsche keinen, das er mal Schulden hat ( und auch keine Pfändung) wenn man Pech hat, und keine finanziellen Rücklagen hat können sämtl. Ämter und Institutionen. an das Konto der Eltern und können an das Geld..Und denn müßen die Eltern noch für die Kinder aufkommen( für mich wäre es ein unerträglicher Gedanke) und ich hätte Schuldgefühle gegenüber den Eltern.

@montago100

dann hast du ja ein gutes Verhältnis, ein gutes Elternhaus.
Bei mir ist es so, das die Familie zusammengebrochen ist, ich mußte schon immer alleine klarkommen ohne Hilfe.
Es gibt auch Leute, die ihre Eltern einfach ins Pflegeheim abschieben und die Verantwortung abgeben wollen.


bearbeitet von SeuteDeern001
Punkt vergessen- korrigiert und Ergänzung vorgenommen.
Geschrieben

Sicher würde ich mir wünschen, dass mein Kind mir im Alter beisteht und wie ich meinen Sohn kenne, könnte ich mir zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht vorstellen, dass er sich nicht kümmern wird, aber ich erwarte es nicht.
Gerade in letzter Zeit war dies Thema zwischen meiner Mutter und mir und auch meine Mutter hätte ein Problem damit gehabt meine Grossmutter bei sich zuhause zu pflegen. Aber da war auch das Mutter-Tochter-Verhältnis nicht das Beste, obwohl meine Oma oft bei uns war und meine Mutter ihr so gut geholfen hat wie es in ihren Möglichkeiten stand.
Meine Mutter hat schon in jungen Jahren immer zu uns gesagt, dass sie niemals durch ihr Alter eine Last für uns sein möchte und sie weist immer auf ihre eigene Einstellung ihrer Mutter gegenüber hin.
Mir vorzustellen, dass mein Sohn sich nicht frei entfalten und sein Leben leben kann, weil er mich pflegen muss...nein, dies möchte ich ihm nicht zumuten.
Mein Ex-Mann und ich haben uns entschlossen ein Kind in die Welt zu setzen, es war unsere Entscheidung. Mein Kind hatte diese Entscheidungfreiheit nicht und darum möchte ich nur Hilfe die auf einer freiwilligen Basis beruht. Was mir Angst macht ist nur der Gedanke, dass mein Sohn irgendwann durch irgendwelche noch nicht vorhersehbaren Umstände, von anderer Stelle gezwungen wird für mich sorgen zu müssen.


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