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LieBär-1966

wo sind eure Grenzen?

Empfohlener Beitrag

LieBär-1966
Geschrieben

Ein langer interessanter Thread für den man einige Zeit braucht um sich einzulesen und 5 Minuten bevor ich meinen Beitrag abschicken konnte wurde er geschlossen.
Nun ja. eigentlich wollte ich sowieso in eine etwas andere Richtung. Für mich stellte sich die Frage nämlich etwas Allgemeiner:

Welche äußerlichen Besonderheiten sind die Grenze um sich auf jemanden ein zu lassen?
Welche psychischen Besonderheiten sind die Grenze?

Wo zieht ihr die Grenze am Anfang eines Kontakt?
wo zieht ihr die Grenze in einer Beziehung?


Eines ist für mich klar:
Es gibt Situationen wo ich/man sich abgrenzen muss, weil man sonst selber kaputt geht. Und damit ist dann niemandem geholfen. (Auch wenn es Paare gibt, die jahrelang im gegenseitigem Helfen bis zum eigenen Absturz hin und her pendeln.)

Für mich sind äußere Besonderheiten nicht so gravierend.
Als ich meine Frau kennen lernte hatte sie schon ihre Brust-Ablatio. Es hat mich in unserer ganzen Beziehung nicht gestört. Auch nicht die Diagnosen über Metastasen und nachfolgenden körperlichen Einschränkungen.
Es gehörte zu unserer Beziehung.
Aber bewusst(vorsätzlich) möchte ich das nicht noch einmal durch machen.

In der Hinsicht habe ich jetzt bei zwei Ansätzen neuer Beziehungen die Reißleine gezogen: Für mich waren die Probleme, die sie da mitbrachten zu anstrengend. Zumindest zu anstrengend für eine Partnerschaft. Einmal ist so dann 'nur' eine gute Freundschaft entstanden.

Und ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis:
MS, eine schlimme Krankheit, die in Schüben immer mehr Einschränkungen mit sich bringt. Die Erkrankte wurde über ihr Schicksal so unumgänglich, dass die Ehe daran zerbrach und ihr Partner sich 'in Sicherheit' brachte. Als Bekannte mussten wir das ja nicht jeden Tag ertragen und so blieb es für uns 'erträglich'.

Ich würde auch nicht bei jeder kleinen Differenz die Beziehung beenden, aber irgendwo gibt es auch für mich Grenzen. Und die liegen eher im psychischen als im körperlichen.

Ich würde es begrüßen wenn es hier nicht zu persönlichen Anfeindungen kommt. Seht es eher so: Welche Entscheidung jeder einzelne trifft können wir sowieso nicht verbieten. Aber vielleicht ist es interessant zu verstehen warum jemand so denkt.


Geschrieben (bearbeitet)

Wenn ich eines im Leben erfahren und damit auch hoffentlich gelernt habe ist, dass ich zwar absolute Grenzen habe (könnte ich dir jetzt auflisten, würde das Thema aber nicht weiterbringen),
aber Grenzen im Miteinander/Umeinander/Ineinander sehr individuell vom Gegenüber abhängen.

Wo ich mich beim einen abgrenzen muss, bin ich beim anderen schon wieder lockerer.

Allerdings schütze ich mich, wenn ich mit bestimmten Verhaltensweisen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht habe. Dann müsste man mich schon vehement überzeugen, um in näheren Kontakt zu treten.

Insofern kann ich Dir deine Fragen nicht wirklich beantworten.


bearbeitet von PiratundPiratin
Mandelmilch
Geschrieben

Für mich als Autistin stellt sich diese Frage auch im umgekehrten Sinne und ich habe oft das Gefühl, das ich mich selbst als Beziehung eigentlich keinem zumuten möchte.

Eine Freundschaft mit gelegentlichem Sex ist für beide Seiten doch irgendwie entspannter. Man trifft sich gelegentlich und geht wieder auseinander.

Aber meinen Chinesisch Tick, meinen Fahrradtick, meine festgelegten Täglichen Routinen, mein mangelndes NT-Mitgefühl, mein übersteigertes Mitgefühl für fremde, meinen eingeschränken Essensplan, ... das alles müsste ein Mann erstmal aushalten, dass kann ich mir auf die Dauer irgendwo nicht vorstellen.

Ich bewundere Menschen, die bei einem kranken Partner bleiben zutiefst, wie in dem Lied von Grönemeier, wo die Frau an Krebs stirbt. Aber vielleicht ist das etwas, was ich als Autistin nicht wirklich nachvollziehen oder gar selbst erleben kann.

Wenn Menschen in meiner Umgebung krankwerden, sterben, dann halte ich das so schlecht aus und ziehe mich oft zurück. Und wenn ich krank werde ziehe ich mich auch eher zurück, notfalls, in die Anonymität eines Krankenhauses o.ä.


Geschrieben (bearbeitet)



Welche äußerlichen Besonderheiten sind die Grenze um sich auf jemanden ein zu lassen?
Welche psychischen Besonderheiten sind die Grenze?

Wo zieht ihr die Grenze am Anfang eines Kontakt?
wo zieht ihr die Grenze in einer Beziehung?





Grenzen? Die gibt es für mich, wenn mir jemand ständig etwas vorschreibt,
das kann ich nicht ab, da hört es dann bei mir auf. Das ist für mich ein No Go.
Rechthaberische Menschen können mir auch gestohlen bleiben...

Ansonsten liegt das alles im Auge des Betrachters...und wenn dann der Rest stimmt, dann BINGO !!


bearbeitet von sammy30
DickeElfeBln
Geschrieben (bearbeitet)



Welche äußerlichen Besonderheiten sind die Grenze um sich auf jemanden ein zu lassen?
Welche psychischen Besonderheiten sind die Grenze?

Wo zieht ihr die Grenze am Anfang eines Kontakt?
wo zieht ihr die Grenze in einer Beziehung?





** es gibt für mich äusserliche dinge. die will ich nicht haben auch wenn es oberflächlich ist

** wenn psyche am anfang erkennbar, so gibt es hier auch für mich persönlich nogos

** beim aussehen - nach in augenscheinnahme des bildes
** wenn ich anfange mich unglücklich zu fühlen


bearbeitet von DickeElfeBln
irgendwie formatierung beim zitieren zerschossen
69Lover71
Geschrieben

Mmh, nicht ganz einfache Fragen, die Du da gestellt hast.

Zu den äußerlichen "Besonderheiten" kann ich sagen, dass ich da ziemlich offen bin und versuche, den Menschen erst einmal ein wenig kennenzulernen, bevor ich da irgendwelche Grenzen ziehen würde. Wenn man das überhaupt so sagen kann.

Wenn jeman psychisch krank ist, da weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich reagieren würde. Ich war noch nie in einer solchen Situation. Es wäre für mich aber eine größere Belastung als körperliche Besonderheiten.
Wenn der Kontakt zu einseitig wäre, dann würde ich schon eher davon ablassen, diesen Kontakt aufrecht zu erhalten. Allerdings, wenn mcih eine Sache oder Person sehr interessiert, ja sogar fasziniert, dann kämpfe ich weiter...hat beim letzten Mal auch geklappt ;-)
In einer Beziehung/Partnerschaft liebe ich meine Partnerin. Aber wie oben beschrieben, kann ich mich gar nicht zu den psychischen Aspekt einschätzen. Körperliche Beeinträchtigungen sind kein Problem.


LieBär-1966
Geschrieben (bearbeitet)

[...]ich habe oft das Gefühl, das ich mich selbst als Beziehung eigentlich keinem zumuten möchte.

nun ja. auch ich habe da einige Aspekte, wo ich mir nicht so sicher bin in wie weit ich mich anderen zumuten kann.
Aber dann erinnere ich mich an eine Gruppentherapie, bei der ein Teilnehmer sich als unzumutbar empfand und seine Partnerin das überhaupt nicht so sah. Übungs-Empfehlung des Leiters: 'Mute dich anderen zu!' (und erlebe dass es gar keine Zumutung ist)

Eine Freundschaft mit gelegentlichem Sex ist für beide Seiten doch irgendwie entspannter. Man trifft sich gelegentlich und geht wieder auseinander..

Sex auf diese Art ist sicherlich schön, aber manchmal möchte ich schon etwas mehr.

Aber meinen Chinesisch Tick, meinen Fahrradtick, meine festgelegten Täglichen Routinen, mein mangelndes NT-Mitgefühl, mein übersteigertes Mitgefühl für fremde, meinen eingeschränken Essensplan, ... das alles müsste ein Mann erstmal aushalten, dass kann ich mir auf die Dauer irgendwo nicht vorstellen..

Ok. ich kenn jetzt nicht deine genauen Ticks, aber irgendwelche Ticks hat doch jeder. Manche sind etwas stärker, andere unwesentlich. Was ist denn zb. mit Vegetariern, Nahrungs-Allergikern oder Diabetiker? oder Menschen die ihre tägliche/wöhentliche Tv-Soap brauchen?


Grenzen? Die gibt es für mich, wenn mir jemand ständig etwas vorschreibt,
das kann ich nicht ab, da hört es dann bei mir auf. Das ist für mich ein No Go.
Rechthaberische Menschen können mir auch gestohlen bleiben...

und wie schnell brichst du dann?
Dass es in einer Beziehung mal stressige Zeiten gibt dürfte normal sein. Für mich gehört das, sowie die Auseinandersetzung damit, zu einer Beziehung. Dadurch wird eine Beziehung auch erst etwas besonderes.
dein erstes Posting fand ich interessanter, war aber zu schnell wegeditiert


bearbeitet von lustgerWitwer
SinnlicheXXL
Geschrieben

Wenn man das Thema so nüchtern betrachtet, würde man an seinen Partner vermutlich sehr strenge Maßstäbe anlegen. Doch dann trifft man jemanden, der einem sympathisch ist, kommt sich näher, verliebt sich und wirft alle NO-Gos über den Haufen.


Brisanz2009
Geschrieben (bearbeitet)



Welche äußerlichen Besonderheiten sind die Grenze um sich auf jemanden ein zu lassen?



Die Männer auf die ich mich einließ waren sehr unterschiedlich. Vom großen, bulligen "Bären", bis zum langen schlacksigen....immer war es die Ausstrahlung die mich faszinierte. Ich habe demnach keinen festgesetzten "Typen".
Allerdings, gibt es sicherlich Besonderheiten die schwierig wären. Extreme Schuppenflechte, starke Verbrennungen bis hin zur Entstellung z.b. Ich weiß das sind Dinge, für die der Mensch nichts kann...allerdings wüßte ich nicht, ob ich sie "nicht sehen" würde.
Behinderungen wären keinerlei Kriterien, wie Querschnittslähmung, Blindheit....oder Taubheit.

Welche psychischen Besonderheiten sind die Grenze?



Da gibt es sicherlich so Einiges.
Es gibt ja z.b. Frauen die in Kontakt treten mit Männern die im Gefängnis sitzen. Die sich auch in solch einen Mann verlieben können (ich rede hier nicht von einem Menschen der Steuern hinterzogen hat), ihn evtl. sogar heiraten.
In meinem (wie nenn ich es denn?) "familiären Bekanntenkreis", gibt es einen Bruder der sechs Frauen in Abständen von 15 Jahren vergewaltigt hat. Er wurde verurteilt, kam nach einigen Jahren wieder auf freiem Fuss, und einige Monate später vergewaltigte er wieder. Mittlerweile ist er in Sicherheitsverwahrung....wird wahrscheinlich nie wieder frei sein (was auch gut so ist). Der bekommt viele Briefe, von Frauen (kaum zu glauben.
Für mich absolut undenkbar!!

Wo zieht ihr die Grenze am Anfang eines Kontakt?



Wenn ich gelangweilt werde/bin!

wo zieht ihr die Grenze in einer Beziehung



Wenn ich spüre das es nur noch eine Belastung ist!


bearbeitet von Brisanz2009
LieBär-1966
Geschrieben

Doch dann trifft man jemanden, der einem sympathisch ist, kommt sich näher, verliebt sich und wirft alle NO-Gos über den Haufen.

Das kenn ich auch
Aber dann stellen sich die Fragen:
Welche No-Gos habt ihr über den Haufen geworfen?
Welche waren stark genug und haben sich durch gesetzt?


in10thief
Geschrieben

Lediglich bei Äußerlichkeiten kann ich eine klare Aussage treffen. Ein Mann, der kleiner ist als ich, wird weder in meinem Bett landen, noch kommt er für eine Partnerschaft/Beziehung in Frage.
In der Theorie habe ich klare Grenzvorgaben. Praktisch hingegen gibt und gab es Grenzüberschreitungen. Grenzüberschreitungen mit positivem Erleben aber auch welche mit harten Rückschlägen und Verletzungen. Letztere bringen mich momentan an meine eigene Grenze. Diese ist verbarrikadiert, mehrfach gesichert, geschützt, schwerst bewaffnet, mit Wehrtürmen und Wassergraben. Das widerum bringt andere an ihre Grenzen...


Geschrieben

Ich sehe da überhaupt keine Diskussionsgrundlage, weil diese Grenzen ja bei jedem völlig anders gesteckt sind.


Brisanz2009
Geschrieben

aber gut das wir im Diskussions UND Fragenbereich sind @ifferiel


69Lover71
Geschrieben (bearbeitet)

Ich sehe da überhaupt keine Diskussionsgrundlage, weil diese Grenzen ja bei jedem völlig anders gesteckt sind.


Das die Grenzen bei jedem anders gesteckt sind - ob nun bewußt ode r unbebewußt - GENAU das ist doch wieder das Interessante daran und somit "Grundlage".


bearbeitet von 69Lover71
Geschrieben

Welchen Sinn macht dann diese Frage? Was hat der TE davon zu erfahren, was die anderen Poster hier für Grenzen haben?


DickeElfeBln
Geschrieben

es ist vielmehr interessant zu lesen..*mache ich viel wind um nicht* und winde mich, in dem ich anderen usern abspreche einen thread zu eröffnen - oder stehe ich klipp und klar zu mir und gebe zu, das ich grenzen habe.......schmunzel...alles eine sache der interpretaion;-))


Geschrieben


und wie schnell brichst du dann?
Dass es in einer Beziehung mal stressige Zeiten gibt dürfte normal sein. Für mich gehört das, sowie die Auseinandersetzung damit, zu einer Beziehung. Dadurch wird eine Beziehung auch erst etwas besonderes.
dein erstes Posting fand ich interessanter, war aber zu schnell wegeditiert



Ja das hatte ich rausgelöscht, weil ich dachte, das passt einfach nicht rein hier !!
Kann das aber gern noch mal wiederholen?!

Nun denn, hier auf poppen.de mach ich das sehr sehr schnell, dass ich abbreche ...
Das nenne ich dann aussortieren, klingt hart ist aber so denn wenn ich merke,
man liegt nicht auf einer Wellenlänge, dann hat das keinen Sinn weiterzumachen...

Also von einer Beziehung gehe ich hier mal nicht aus...in einer Beziehung
gibt es ja nun mal Höhen und Tiefen!

Ich bin da sehr tolerant....aber sagen wir mal, mein Partner bekommt Depressionen,
ich weiß nicht ob ich als lebenslustiger Mensch damit umgehen kann,
aber würde natürlich für ihn da sein ! Ich hoffe, das war ein gutes Bespiel...


w0lkenr7
Geschrieben (bearbeitet)

Sicher keine Behinderte. Männer sind in sowas nicht gut. Frauen sind (normalerweise) die besseren Heger und Pfleger. Jung und gesund sollte sie schon sein. Allgemeiner Lebensgenuss sollte mit nicht zu vielen Einschränkungen möglich sein. Mal davon abgesehen, dass Frauen meist nie darum verlegen sind, tränentriefende Lügengeschichten zu erfinden, um irgendwas zu vertuschen, oder sonstige, linke Nummern abzuziehen.


bearbeitet von w0lkenr7
Geschrieben (bearbeitet)

Pass auf, was du sagst w0lke !!
Es gibt genügend Männer, die sich um behinderte Frauen "kümmern", weil sie es möchten,
weil sie sie lieben!! Ich zähle mich da nicht zu, denn um mich muss sich keiner kümmern!

Ein befreundetes Paar von nebenan, sie (jung, gut aussehend, Rollifahrerin)
er (Krankenpfleger), gut hier ist es ja wohl klar...ist aber immer noch ein gutes Beispiel.

Aber ich kenne hier mind. 1 Mann, der das genauso gut kann !!!


bearbeitet von sammy30
w0lkenr7
Geschrieben (bearbeitet)

Bin aber nicht hier, um mich als Krankenpfleger anzudienen. Kannst ja gern die Mutter Theresa spielen, ich brauch das nicht. Da sehe ich keinerlei "Romantik". Ansonsten gilt meine Hochachtung auch den altgedienten Ehemännern, die ihrer Frau auch mal das Geschirr aus den oberen Küchenschränken anreichen. Da bin ich aber noch nicht angekommen-werde es möglicherweise auch nie.

Kerle im Rollstuhl und ähnlich hilflose Typen wecken bei Frauen immer diesen wunderbar, asexuellen Mutterinstinkt. Wenn Frauen mal ein bischen "warm" werden, dann kann es sein, dass man in diese Vorstellungswelten mithineinbezogen wird. Kann ich mir aber nicht vorstellen. "Mann" entscheidet sich vielleicht für einen Helferberuf, wird Sani, oder Arzt, aber damit bringt man nur selten Liebe und sexuelle Leidenschaft in Zusammenhang.

Es gibt da auch dieses schmierige Musikvideo von Lionel Ritchie mit der "blinden" Sexymaus, aber das ist ja nicht der Normalfall. Ich schaue sonst kein RTL, ich mag aber die Tanzshow "Let's Dance" ganz gern. Da wird gerade die blinde Sängerin Joana Zimmer über die Tanzfläche geschleift. Die sieht zur Not noch ganz gut aus, aber es ist ansonsten eine sehr grenzwertige Darbietung. Das muss wirklich nicht sein. Ich kenne ansonsten auch keine Behinderten, die derartig, massiven Einschränkungen leiden. Die frivolen Omis hier reichen mir schon-mal abgesehen von den Puffottern, die hier Kundschaft einsammeln.


bearbeitet von w0lkenr7
Geschrieben (bearbeitet)

Das kenn ich auch
Aber dann stellen sich die Fragen:
Welche No-Gos habt ihr über den Haufen geworfen?
Welche waren stark genug und haben sich durch gesetzt?


Das sind die interessanteren Fragen. :-)

Meine Grenzen sind, was die Figur betrifft, sehr eng gesteckt. Eher kann jemand im Rollstuhl sitzen, oder er Narben haben oder ihm eine Hand fehlen, bevor ich auf eine trainierte Figur verzichten würde. Ich fand vor Jahren einen Rollstuhlsportler in der Uni sehr attraktiv, die Behinderung hat dabei keine Rolle gespielt.
Bei den geistigen Komponenten ist mir der Tonfall im Umgang extrem wichtig. Mit Spitzen zu arbeiten, mag ich gar nicht. Ob ein Mensch, der sich immer wieder im Ton vergreift, besser zu ertragen ist als jemand, der vielleicht eine psychische Krankheit hat, aber an sich arbeitet, kann ich nicht sagen, das würde ich eine Weile beobachten, bevor ich mich entscheide.
Und der liebe Sex..... dabei möchte ich die gleichen bzw. kompatiblen Neigungen haben.

Wenn ich meine No-Gos nicht eingehalten habe, weil ich verliebt war, hat sich das später gerächt und die Beziehung ist aus den Gründen gescheitert.


bearbeitet von rahatis
Brisanz2009
Geschrieben

Wünsche ich Dir auch....aber dann sollte man bitte doch versuchen nicht unbedingt auf Diejenigen verbal zu spucken bei Denen es eben anders ist!
Danke!


Geschrieben

http://www.poppen.de/sammy30

Ach ja und wo wir grad dabei sind:
http://www.poppen.de/forum/t-804973-QuerschnittlaehmungSex

...werbe ich mal für meinen wirklich sehr gelungen Thread (danke an die Mitwirkenden!!)

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!!

Im Übrigen halte ich es für ein Gerücht, dass Kerle im Rolli bei Frauen NUR
Mitleid erregen und Mutterinstinkte wecken...

Chapeau!!!

Bin aber nicht hier, um mich als Krankenpfleger anzudienen. Kannst ja gern die Mutter Theresa spielen, ich brauch das nicht.

Kerle im Rollstuhl und ähnlich hilflose Typen wecken bei Frauen immer diesen wunderbar, asexuellen Mutterinstinkt.



Junge, Junge, Junge....das ist mal ganz übel !! Sorry ich wollte nicht Mutter Theresa spielen oder so...
Das ist deine Meinung und diese akzeptiere ich, aber dennoch finde ich es echt übel,
wie du hier über Menschen mit Behinderung herziehst !! Ich verweise dich hiermit
mal auf mein Profil, dann merkst du mit wem du es hier zu tun hast


MannohneSusi
Geschrieben



Welche äußerlichen Besonderheiten sind die Grenze um sich auf jemanden ein zu lassen?



Eine extreme Verunstaltung könnte auf mich schon abschreckend wirken. Wobei es wahrscheinlich nicht so abschreckend wäre, wenn ich diese Person erst nach einem längeren Mail- oder Telefonkontakt das erste Mal sehen würde.
Je besser ich einen Menschen schon kenne, je weiter sind meine Grenzen gesteckt,

Welche psychischen Besonderheiten sind die Grenze?



Och, ich glaube, nur ein psychisch sehr stabiler Mensch kann es mit mir aushalten! Jedenfalls sind da meine Grenzen bedeutend enger. Einen Knall habe ich selber, da möchte ich mich nicht noch bei Anderen mit belasten.


Wo zieht ihr die Grenze am Anfang eines Kontakt?



Siehe oben....

wo zieht ihr die Grenze in einer Beziehung?



Nur, wenn diese Person eine Gefahr für mich wäre. Wenn ich nicht wüsste, ob sie mit dem Messer in der Hand sich selbst verstümmeln will, oder ob sie doch mal so nebenbei eine Organentnahme an mir ausprobieren will, wäre bei mir Feierabend.

Ansonsten habe ich ja mal ein Versprechen gegeben, da war von guten und schlechten Zeiten die Rede.
Und da ist es völlig nebensächlich, ob dieses Versprechen vor einem Standesbeamten gegeben wurde, oder nur sozusagen auf privater Ebene.
Und wenn wir gegebene Versprechen ohne Notwendigkeit nicht mehr einhalten, sind wir nicht mehr viel wert!

Sammy, bist Du mal wieder in unserer Gegend?

Der Mann


ricaner
Geschrieben

Bei mir gibt es eher nur 2 Punkte die meinen Fluchtinstinkt schnell auslösen....



1. Bei einer egoistischen Person die immer nur fordert ohne selber etwas zu geben....

2. Bei negativ denkenden Personen die immer über ihr Leben und ihre Lebensituation jammern ohne gewillt zu sein diese zuändern....

Ich bin eher der hilfsbereite und positiv denkende Mensch und muß mich von solchen Leuten denn nicht mit runterziehen lassen....



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