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SeuteDeern001

Er sieht mich nicht!

Empfohlener Beitrag

SeuteDeern001
Geschrieben

Unglücklich verliebt sein ist nicht schön, besonders wenn der Auserwählte einem die " kalte Schulter" zeigt!

Die Fragen:


Habt ihr sowas schon mal erlebt?

Und wie seit ihr damit umgegangen?


Brisanz2009
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe schon unglücklich geliebt, aber unglücklich verliebt war ich noch nicht.

Ich denke man sollte sich klar sein, dass diese Gefühle bei ihm eben nicht sind....und je schneller man sich dies bewusst macht, umso "leichter" wird es evtl. sich neuen Menschen zu widmen?!


bearbeitet von Brisanz2009
BetsyBoobs
Geschrieben

ein- oder zweimal unglücklich verliebt war ich auch
und nach vier wochen wurde der typ in den wind geschossen

unglücklich sein ist doch kacke


SeuteDeern001
Geschrieben

ich hab das auch schon mal erlebt, es fühlte sich nicht gut an, alleine schon das Gefühl, das er einen die kalte Schulter zeigt, war schon sehr verletzend.


Geschrieben

Aber besser, er zeigt einem dann die kalte Schulter, als dann noch falsche Hoffnungn zu machen oder??

Ich war schon öfter unglücklich verliebt...es waren einfach immer die Falschen


SeuteDeern001
Geschrieben

@sammy30


ist das nicht frustrierend auf Dauer?


Geschrieben

Das könnte ja evtl. für ihn ein Glücksfall sein.


LG xray666


Geschrieben


Habt ihr sowas schon mal erlebt?



Ja!!!


Und wie seit ihr damit umgegangen?



Ansprechen oder abhaken...
... im Zweifel wirfst Du eine Münze!


SeuteDeern001
Geschrieben

Mal ehrlich man fragt sich warum man sich genau diesen Typen ausgesucht hat? Irgendwas muß einen ja gereizt haben, das man nicht gemerkt hat, das man eigendlich zu verschieden ist.

z.B. ist Sie oder Er ein "Kopfmensch"; wogegen das "Gegenstück" sehr gefühlsbetont ist.


cheeta030
Geschrieben

@SeuteDeern001: Ich denke, dass einige dieses Gefühl kennen, welches sich nicht einfach so abstellen lässt, auch dann nicht, wenn man bereits weiß, dass eine solche unglückliche Liebe nicht erwidert wird.
Schließlich hofft man einige Zeit doch noch, dass sich eine solche erwünschte Liebe doch noch erfüllt, da einem bewusst ist, dass dies mitunter in anderen Fällen letztlich doch noch möglich geworden ist, sodass man einige Zeit trotz allem hofft.

Eine solche Zeit kann für einen selbst sehr quälend sein, man steht neben sich, ist fast nicht mehr "Herr seiner Sinne", man befindet sich in einem gewissen "Ausnahmezustand", schläft unregelmäßig, bis teilweise gar nicht und zieht sich in gewisser Weise in sich zurück, weil man irgendwo an einem Punkt angekommen ist, wo man das Gefühl hat, dass auch mögliche Gespräche mit Freunden nicht mehr möglich sind, da man irgendwann weiß, dass man sich ohnehin unverstanden fühlt und auf weitere Gespräche verzichtet.
Für einen selbst bricht die Welt zusammen, welche einem grau, öde und unüberwindbar erscheint und die Dauer einer solchen Phase kann mittel-, bis längerfristig andauern.

Es soll Menschen geben, welche selbst nach 20 Jahren noch nicht richtig bereit sind, eine neue Liebe zuzulassen, die sich mit ihrer Situation abgefunden haben und somit funktionieren.

Irgendwann, so habe ich es erlebt, kommt jedoch der Tag, an dem sich diese unerfüllte Liebe, wie in Luft auflöst und Dir der bisherige Schmerz durch einen neuen Menschen oder eine Situation genommen wird.

Dann beginnt auch wieder der Verstand zu funktionieren, wo man sich sagt, dass der/diejenige Person es nicht wert war, sich für sie zu verschmähen und man ist auf einmal fähig, seine Fühler erneut auszustrecke3n, sodass man sich wieder vorstellen kann, einen neuen Menschen in sein Leben zu lassen, was man sich vorher nicht für möglich hielt, wird wieder Realität.

Eine solche Phase ist/sind mitunter (ein) wichtige(r) Prozess(e) und gehört zur gewissen Reifung und Weiterentwicklung zu uns Menschen.

Meine unglückliche Liebe endete durch einen, kurrioserweise, verheirateten Mann, welchen ich vor Jahren im Krankenhaus kennenlernte, welcher die Gabe hatte, mich durch seine Art mitzureißen.

Kurz darauf ließ ich mich auf eine Affäre mit diesem Mann dessen Ehe kein sexuelles Fundament mehr hatte und das Interesse seiner Frau nachlies, welche sich mehr und mehr ihrer Partei, der FDP widmete, und auch Tage unterwegs war.
Natürlich habe ich vorab überlegt, ob ich mich auf diese Affäre einlasse welche mir von einigen übel genommen wurde, weil sie ein solches Handeln nie von mir erwartet haben, zumal ich auch die Frau dieses Mannes kannte.

Irgendwann beendete ich diese Affäre, weil ich an einen Punkt gelangt bin, wo es mir nicht mehr ganz so von der Hand ging, als Geliebte manches Wochenende verzichten und auszuharren.
Schließlich hatte ich auch gewisse Bedürfnisse und sehnte mich nach seiner Nähe, gerade an Tagen, wo ich ausharren musste.

Letztlich aber, haben wir uns im Guten getrennt, was mir nicht so schwer fiel, wahrscheinlich weil ich wusste, dass dieser Mensch mir meine damals unglückliche Liebe nahm und es möglich machte, mich wieder am Leben teilnehmen zu lassen, ohne dass ihm dies anfangs bewusst war.

Auch lässt sich keine Liebe direkt planen oder gezielt steuern, sondern sie stellt sich meist dann ein, wenn man gerade nicht mit ihr rechnet und diese nicht erwartet.

Man ist praktisch wie ausgewchselt und fähig dazu, sich für einen geeigneten Partner zu öffnen.

Letzteres wünsche ich Dir @SeuteDeern, wie auch all jenen, welche derzeit ihre Phase einer unglücklichen Liebe noch nicht überwunden haben.

Mögt Ihr momentan noch glauben, dass Euer Schmerz nie enden wird, weil ihr glaubt, den Partner des Lebens gefunden zu haben und bisher auf ihn hofft, was ich nachvollziehen kann, doch irgendwann ist auch dieser Schmerz vorbei, durch welchen wir Menschen ein Stück mehr lernen, mit weiteren Situationen umzugehen.

Man lernt nie aus.

In diesem Sinne, alles Gute and


Mopeder
Geschrieben


Habt ihr sowas schon mal erlebt?

Und wie seit ihr damit umgegangen?



Ja, eigentlich nur, gegenseitiges verliebt sein ist mir unbekannt.

Da muss man durch, auch wenn es verdamnt weh tut.


Geschrieben

Ja irgerndwann in der Pupertät ziwschen 12 und 16 jahre!


Geschrieben

Ja irgerndwann in der Pupertät ziwschen 12 und 16 jahre!



Und seitdem hast du nicht mehr gepupt


Geschrieben

Hallo SeuteDeern001

verliebt sein schliesst (für mich) unglücklich sein aus.

Verliebe ich mich, stelle also ein positives Gefühl für jemanden fest (wobei verliebt sein schon mindestens einige 'Stufen' nach Sympathie, Begeisterung, verknallt sein für mich ist), dann geniesse ich dieses wunderbare Gefühl.

Ein Gefühl welches ich auch nicht sofort dem Objekt der Auslösung mitteilen muss und will. Im Gegenteil.

Es wirken lassen, mich bewegen- emotional, geistig, physisch (und damit ist auch Erotik, nicht aber das stattfindende sexuelle gemeint)- und schauen, wie haltbar es bei mir ist.

In dieser Phase stellt man (oder eben ich) fest, was vom anderen kommt. Erlebt oder erlebt eben nicht die Wechselseitigkeit

Ist das verliebt sein haltbarer als ein Schmetterling ( der schön aber flatterhaft, entschwindend ist), ist es das nur, wenn das auslösende Objekt es genährt hat ohne es vielleicht ausgesprochen haben zu müssen.

Damit entsteht eine Wechselseitigkeit. Ob diese dann in Liebe mündet wäre eine andere 'Fragestellung'

Bin ich in einer Vorstufe von verliebt sein, nährt das Objekt der Auslösung das nicht, entschwindet das Gefühl. War es schön, aber nicht haltbar und das ist beileibe kein Unglück sondern Glück.

Wenn du mit deiner Frage meinst, ob ich schon abgewiesen wurde: ja klar.

Halkyonia


SeuteDeern001
Geschrieben

@Halkyonia


Wenn du mit deiner Frage meinst, ob ich schon abgewiesen wurde: ja klar.




Und wie war das für dich? Was hast du für eine Erkenntnis daraus gezogen, hat dich diese Erkenntnis in Bezug auf Partnerwahl, Suchschema irgendwie weitergebracht? Ich meine auch in Bezug auf poppen.de. Wirkt sich das z. B. auf das Suchen nach Männern hier aus?

Ich stand z. B. immer schon auf die Südländischen Typen und hatte immer Pech, das sie mich ausgenutzt haben, später habe ich mein Suchmuster überdacht, und habe mich nicht mehr spiziell auf einen Männertypen" festgelegt", und war längere Zeit mit denen zusammen, und man hatte sich auch schon etwas näher kennen gelernt, so dachte ich immer. Und wenn ich jetzt Männer kennenlerne bin ich doch etwas vorsichtiger geworden, aber wenn man sich kennenlernt und derjenige ist immer verschlossen und man hat nicht die Chance jemanden richtig kennen zulernen , wie der tickt, was bringt es denn?

Muß man nicht auch ein bischen vertrauen können, auf das was uns entgegengebracht wird an Gesagtem, an Gefühlen oder an sonstigen Dingen?

Was ich nämlich auch schon erlebt habe, das einem die Dinge nur vorgespielt werden, was bitter ist.


Mopeder
Geschrieben


Was ich nämlich auch schon erlebt habe, das einem die Dinge nur vorgespielt werden, was bitter ist.



Yip, vor allem, wenn man es erst nach sehr langer Zeit erfährt.


SeuteDeern001
Geschrieben (bearbeitet)

@Mopeder


ich hab es mehrmals erlebt, da fragt man sich , warum die Leute von vornherein nicht ehrlich sein können.

Ich hab immer das pech: Die Männer, die ich gut finde, die interessieren sich nicht für mich, sind gebunden o.ä.

und die Männer, die sich für mich interessieren, die mag ich nicht.

Dabei klammere ich nicht, belagere keinen, nerve niemanden, bin tolerant, nicht zickig---&gt alles Eigenschaften, was die Männer an Frauen schätzen!

aber ich will nicht jammern, sondern weitersuchen!


Nachtrag:


Ach so, oder sie sind verschlossen, schüchtern und kommen nicht aus sich raus, haben Bindungsängste, sind Muttersöhnchen oder sonstiges!


bearbeitet von SeuteDeern001
Geschrieben



Und wie war das für dich? Was hast du für eine Erkenntnis daraus gezogen, hat dich diese Erkenntnis in Bezug auf Partnerwahl, Suchschema irgendwie weitergebracht?


Wenn die Verliebheit (Verknalltheit) nur einseitig war, und "er" mich gar nicht gesehen hat, dann war es eine kleine Schwärmerei, die kurze zeit mein herz erwärmt hat, mich aber nicht unglücklich gemacht hatte, sondern nur zu träumen angeregt.




Ich stand z. B. immer schon auf die Südländischen Typen und hatte immer Pech, das sie mich ausgenutzt haben, später habe ich mein Suchmuster überdacht, und habe mich nicht mehr spiziell auf einen Männertypen" festgelegt",



ich war noch nie auf einen "Männertyp" festgelegt, meine Partnerschaften hatten sich manchmal sogar wider Erwarten ergeben, und ich hatte mich auch schon in Männer verliebt, die mir auf den ersten Blick gar nicht besonders gefielen. Dann waren es Worte oder Taten, die die schmetterlinge anlockten.

Ich halte es heute so: ich erwarte nichts, genieße den augenblick, mache keine Zukunftspläne, vernachlässige wegen eines Mannes keine Hobbies etc., gebe der Beziehung zwar eine hohe Priorität in meinem Leben, aber nicht die höchste.


Mopeder
Geschrieben




ich hab es mehrmals erlebt..

aber ich will nicht jammern, sondern weitersuchen!




für mehrmals hat es bei mir nicht gelangt, aber nach 15 Jahren von seiner Frau zu hören, dass sie einen eigentlich nie geliebt hat, war bitter.

Mach das, aufgeben wäre ja auch doof


Geschrieben

@Halkyonia





Und wie war das für dich? Was hast du für eine Erkenntnis daraus gezogen, hat dich diese Erkenntnis in Bezug auf Partnerwahl, Suchschema irgendwie weitergebracht? Ich meine auch in Bezug auf poppen.de. Wirkt sich das z. B. auf das Suchen nach Männern hier aus?



Hallo Seute Deern001

was meinst du mit Erkenntnis? Die Erkenntnis, dass nicht jeder auf mich steht ist eine Grundvoraussetzung im Leben. Ich check wohl die Frage nicht

Ich stand z. B. immer schon auf die Südländischen Typen und hatte immer Pech, das sie mich ausgenutzt haben, später habe ich mein Suchmuster überdacht, und habe mich nicht mehr spiziell auf einen Männertypen" festgelegt", und war längere Zeit mit denen zusammen, und man hatte sich auch schon etwas näher kennen gelernt, so dachte ich immer. Und wenn ich jetzt Männer kennenlerne bin ich doch etwas vorsichtiger geworden, aber wenn man sich kennenlernt und derjenige ist immer verschlossen und man hat nicht die Chance jemanden richtig kennen zulernen , wie der tickt, was bringt es denn?



Ich hatte noch nie "einen Typ". Naja, vielleicht ein Kriterium: Kopf mit Inhalt

Vielleicht ein klitzekleines Beispiel: bisher -und binsch ja schon alt dachte ich immer: einer mit...ginge nieneverever. Und? Das,was ich immer inakzeptabel fand, gehört zu ihm und ihn mag ich. Also mag ich ihn mit....

Muß man nicht auch ein bischen vertrauen können, auf das was uns entgegengebracht wird an Gesagtem, an Gefühlen oder an sonstigen Dingen?



Vertrauen ist eine Vorschussleistung. Ein Gefühl hingegen stellt sich ein, ist nicht per se da.

Was ich nämlich auch schon erlebt habe, das einem die Dinge nur vorgespielt werden, was bitter ist.



Nein. Ist mir noch nie passiert.

Dieses "etwas vormachen" beruht meiner Ansicht nach auf (eigenen)Projektionen. (Übertragung)

Man (viele?) sucht etwas. Zigfach gehört: "ich suche einen Mann/ eine Frau mit der ich..." und dann folgen Schilderungen, was man sich so vorstellt

Dann kommt eine/r der sich in einigen Situationen so verhält, wie man sich so seine Rahmen gesteckt hat und man meint: das is' er/ sie

und fällt vom Glauben ab, wenn nun der/ die plötzlich in einer anderen Situation sich verhält wie man selber es doof findet.

Gefühl ist nichts, was funktional ist, viele funktionalisieren den anderen aber nur für eigene Wunscherfüllungsfanatsien.

Halkyonia


Geschrieben



ist das nicht frustrierend auf Dauer?



Immer an die Falschen zu geraten????

Das ist nicht frustrierend - das ist erbärmlich !!

Seit 8 Jahren Single - und ich habe mich damit abgefunden...


Geschrieben

jo wer kennt das nicht?


SeuteDeern001
Geschrieben

Ich habe auch keine Erwartungen, ausser das man zu mir ehrlich ist

Bis jetzt habe ich es immer so gemacht, meine Gefühle immer unter Kontrolle zu haben, nicht zuviel zu investieren, damit man später nicht zu sehr enttäuscht wird!

ich weiss auch nicht, aber mal muß es doch wieder klappen oder ist es jetzt die Zeit, das man älter wird, die Uhr tickt, und man so eine Art Torschlußpanik hat?


Geschrieben



Bis jetzt habe ich es immer so gemacht, meine Gefühle immer unter Kontrolle zu haben, nicht zuviel zu investieren, damit man später nicht zu sehr enttäuscht wird!



Hallo Seute Deern001

wie hält man Gefühle unter Kontrolle? Oder meinst du Erwartungen unter Kontrolle?

Erwartungen sind das, was ich oben schrieb: eigene Wunscherfüllungsfanatsien. Das hat aber (meiner Ansicht nach) nix mit verliebt sein zu tun

Halkyonia


Geschrieben

...die Zeit, das man älter wird, die Uhr tickt, und man so eine Art Torschlußpanik hat?



keine Ahnung, bei mir ist es so, je älter ich werde desto gelassener werde ich auch.

solltest du allerdings noch Kinder wollen, kann ich es nachvollziehen


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